Skip to main content

Full text of "Das Gegenteil ist wahr Teil II (Reichsdeutsche Dritte Macht)"

See other formats


Band 2 

UFOs und Ffugschefben als Waffen 
im Kampf um die globale Macht 



* — 




m 



ohznnes Jürgenson 



Das Gegenteil 
ist wahr 



Band 2 



UFO's und Flugscheiben als Waffen 
im Kampf um die globale Macht 



Johannes Jürgens on 

Das Geheimnis der UFO's blieb bisher unverstanden, trotz zahlloser Bücher, da 
bisher wichtige Hintergrundinformationen kaum zugänglich waren. Jürgensons 
Recherchen ergaben, dass die These von den Außerirdischen „bewusst durch die 
Geheimdienstkreise" lanciert wurde, um von der wahren Herkunft der 
Flugscheiben abzulenken, die in den letzten Kriegsjahren in Deutschland 
entwickelt worden sind. Seither wurden sie im Geheimen zur gefährlichsten 
militärischen Waffe weiterentwickelt. Als amerikanische Beutetechnik? Wer fliegt 
die Scheiben? Was passiert wirklich im Bermuda- Dreieck? Was haben die 
Phantom-U-Boote damit zu tun, die seit ihrer Entdeckung in der Ostsee weltweit 
operieren? 

Sind die „Entführung durch Außerirdische" eine Farce zur Vertuschung 
Schwarzer Projekte? Welche Bedeutung haben die Kornkreise? Findet die 
Raumfahrt so statt, wie sie uns präsentiert wird? Waren die Amerikaner wirklich 
auf dem Mond? 

Jürgenson beantwortet diese und andere Fragen zum ersten Mal auf klare und 
einleuchtende Weise. Die Antworten, die er gefunden hat, sind allerdings 
unbequem und werden vielen nicht gefallen, denn die Wahrheit verbirgt sich 
hinter dem Schleier der Desinformation sowohl der Medien als auch der „UFO- 
Literatur", die den Militärs auf den Leim gegangen sind. 

Wer wissen will, welcher Krieg auf dieser Welt wirklich stattfindet, der wird hier, 
aufbauend auf dem ersten Band, die Antworten finden. 



ISBN 3-9808206-4-5 EUR 23,00 www.magazin2000plus.de 

Johannes Jürgenson 

Das Gegenteil ist wahr 

Zweiter Band: 

UFO's und Flugscheiben als Waffen im 

Kampf um die globale Macht 



» An dieser Stelle noch ein kleiner Kommentar von dem „Formatierer" dieser elektronischen Ausgabe 

Dieses Buch habe ich im Internet in einer solch erschreckenden Qualität vorgefunden, dass ich es neu 

formatiert habe. Daher fehlen leider einige Fußnoten. Der, der dies so ins Internet gestellt hat, gehört meiner 

Ansicht nach verbrannt, geteert und letztlich gefedert. 

Einige Fußnoten konnten nicht aus den Texten von mir wieder hergestellt werden, ich bitte dies zu 
entschuldigen. Auch habe ich die Seitenaufteilung nicht dem Original entsprechend nachempfunden. Aber es 

geht ja im Grunde um den Inhalt © « 



Inhalts verz eichnis 



Zum Geleit 7 

Neue Erkenntnisse zum 11. September 10 

Die „außerirdische" Sonderabteilung der CIA 16 

Entführt von UFO's? 18 

Die fast perfekte Inszenierung 30 

Die dessinformierten Informanten 34 

UFO's und andere fliegende Gerätschaften 39 

Auf dem Flohmarkt der „Staatsgeheimnisse" 48 

Botschaften nur für „Auserwählte" 50 

UPO's - Unbekannte paranormale Objekte 53 

Rindfleisch für die Außerirdischen 55 

Echte Flugscheiben 58 

American High-Tech made in Germany 60 

High-Tech bis Kriegsende und die Nutznießer 62 

Die deutsche Atomforschung 70 

Beutetechnik 75 

Deutsche Wunderwaffen und der Versuch der Nachbauten 78 

Absaugetechnik 79 

Weltraumtauglichkeit 81 

Die Technik der Flugscheiben 82 

Sichtungen und Zeugenaussagen 88 

Die „Foo-Fighter" 90 

Zündstörung 92 

Realität und Phantasie der Flugscheiben 94 

Vril und Haunebu? 95 

Des Wahnsinns fette Beute 97 

Flugscheiben „made in America"? 99 

Der Roswell-Zwischenfall 101 

Sind UFO's amerikanische Geheimwaffen? 105 

Waffenstillstand ,fünf Minuten vor Zwölf 107 



Totgesagte leben länger 109 

Die Antarktis-Expeditionen 110 

Die Absetzungsbewegung 113 

Die Sperrgebiete 1 1 7 

Die verschwundenen U-Boote 121 

Strahlenwaffen 130 

Wetter als Waffe 131 

Die Kämpfe nach dem 8. Mai 133 

Operation ,Deepfreeze' 140 

Weltkrieg oder Krieg der Welten? 143 

Die „Geisterraketen" über Skandinavien 146 

UFO's weltweit ab 1947 148 

Gruß an Washington 151 

Technisch haushoch überlegen 153 

Blackout 155 

Die Desinformationskampagne der Militärs 158 

Die Geburt der „Außerirdischen" 163 

Seltsame Dinge im ewigen Eis 166 

Über und unter Wasser 174 

Geister-U-Boote 177 

Wasserbomben auf Wale und Seehunde 183 

Mit dem U-Boot auf Schatzsuche 189 

Verschwunden im Bermuda-Dreieck 191 

Die politischen Folgen und die wahren Hintergründe 197 

Geheimhaltung und Gehirnwäsche 21 6 

Die völkerrechtliche Situation des Deutschen Reiches und der BRD 225 

Zeichen im Korn 241 

Rätselhafte Kriegsereignisse 242 

Weltraumfahrt und die gefälschten Mondlandungen 245 

Der Überfall auf den Irak 266 

Was ist los im Weltraum? 277 

Ausblicke 274 

Literaturverzeichnis 
Fußnoten 



Zum Geleit 



Wer herausfinden will, wie die Dinge wirklich sind, der hat sich keine leichte 
Aufgabe gestellt. Das liegt gar nicht einmal so sehr daran, dass allzu oft die 
Wahrheit versteckt und die Lüge propagiert wird — nein, das schwierigste ist, 
dass wir uns auf dem Weg zur Wahrheit meist selbst im Wege stehen. 

Warum? Nun — die Geschichte von dem, der auszog, die Wahrheit zu suchen, 
ist voller Fallen und endet oft enttäuschend. Da ist zunächst der Mut 
aufzubringen, Fragen zu stellen und Antworten zu überprüfen und 
gegebenenfalls zurückzuweisen, wenn sie banal, nichts sagend oder unlogisch 
sind. Das wird nicht gern gesehen, in der Schule nicht, nicht an der Universität 
und im Berufsleben schon mal gar nicht. 

Dabei gibt es keine dummen Fragen — es gibt nur Dumme, die nicht fragen. 

Wer nun den Mut zum Fragen aufbringt, der wird sehr schnell merken, wie 
verschieden die Antworten ausfallen. Offenbar hat jeder seine eigene Wahrheit, 
oder, wie es bei den Patienten inzwischen heißt: drei Ärzte, vier Meinungen (das 
gilt auch für andere Berufsgruppen). 

Dem Wahrheits suchenden bleibt es nicht erspart, sich selbst eine Meinung zu 
bilden. Das bedeutet, er muss verschiedene, zum Teil gegensätzliche Theorien 
selbst bewerten und sich das nötige Fachwissen dazu aneignen. Vorgegebene 
Weltbilder sind zwar bequem, führen aber meist in die Irre. Über die 
entsprechenden Mechanismen habe ich in meinem Buch „Die lukrativen laugen der 
Wissenschaft" ausführlich berichtet. 

Hat man sich nun lange genug durch den Dschungel der Desinformation 
gekämpft, stets wachsam die Spreu vom Weizen getrennt und ist nun vor den 
Toren der Wahrheit angelangt, dann begegnet man einer neuen Gefahr: 
Möglicherweise entspricht das, was man da sieht, nicht den Erwartungen oder 
widerspricht sogar all dem, an das man bisher geglaubt hat. Eine unangenehme 
Situation — nach der ganzen Mühe. Was soll man tun? Womöglich das bisherige 
Weltbild über den Haufen werfen? Oder doch besser nicht daran rühren und auf 
halbem Weg stehen bleiben? Oder ganz zurück in Abrahams Schoß der 
bequemen Lügen? 

Hier scheitern die meisten, denn die Wahrheit kann man sich nun einmal nicht 
aussuchen. Die Selbsttäuschung schon, das Angebot ist groß, für jeden ist etwas 
dabei. Der Weg aus der Täuschung beginnt immer mit der Enttäuschung, doch 



nicht jeder hat die Größe, das zu ertragen. Die Wahrheit ist auch nicht gut oder 
schlecht, nicht grausam und nicht barmherzig — sie ist wie sie ist. Ich war immer 
auf der Suche und werde es weiter sein, denn das Ende des Weges ist nicht so 
schnell erreichbar, jedenfalls nicht in einem Leben. Das Lernen hört nie auf, 
sonst würde es vermutlich ziemlich langweilig. Ich habe so manche 
Überraschung auf meinem Weg verkraften müssen. 

Manche war unangenehm, manche nicht, aber immer war sie befreiend. Wenn 
Sie den Mut haben, geistig zu folgen, dann lasse ich Sie gerne an dem teilhaben, 
was ich im Laufe des vergangenen Jahres herausgefunden habe. 

Meine Neugierde wurde am 11. September 2001 geweckt, und was ich 
herausfand, ist im ersten Band beschrieben. Jedoch führten die Recherchen 
immer weiter auf Gebiete, die ich gar nicht angesteuert hatte. Ausgestattet mit 
einer guten Bibliothek, einem Internetanschluss, Zeit und jeder Menge Neugier 
geriet ich - ohne das beabsichtigt zu haben - in das verflixte UFO-Thema, das 
mich früher nur genervt hatte, weil zum einen darüber viel Unsinn geschrieben 
wird und zum anderen das, was seriös ist, so undurchsichtig erscheint, dass man 
verzweifeln möchte. 

Aber, wie gesagt, der Zufall sorgte dafür, dass mir auf Umwegen gewisse 
Informationen zufielen, die ich , nur ' noch sortieren und vertiefen musste. Das 
Ergebnis ist dieses Buch, vor dem ich Sie allerdings warnen muss, falls Sie ein 
Freund der einfachen Antworten sein sollten. Auch ist der Buchinhalt keineswegs 
, politisch korrekt '. Die Wahrheit schert sich nun mal nicht um solche Dinge, 
das ist etwas, das zur Kontrolle der Kleingeister erfunden wurde. Machen Sie sich 
darauf gefasst, dass Sie beim Lesen gelegentlich innere Widerstände überwinden 
müssen, die uns anerzogen wurden - wahrscheinlich genau deshalb, um die vielen 
Lügen zu schützen, die um die heutigen Machtverhältnisse herum aufgebaut 
wurden. 

Wie sagte der alte Zyniker Winston Churchill? 

„In Kriegs^eiten ist die Wahrheit so wertvoll, dass sie von einem Ring aus Lügen geschützt 
werden muss. " (eigentlich sagte er „Bodyguard of lies ". Dabei betrifft die 
Desinformation zunächst nur den Intellekt. Wirkungsvoller als diese ist jedoch 
der Ring emotionaler Lügen, durch den wir automatisch emotional abwehrend 
reagieren, sollten uns die verfemte Wahrheit doch einmal streifen. Das ist Teil 
der kulturellen Programmierung, die man „Erziehung" nennt und die nach der 
Schule durch die Medien ein Leben lang vertieft wird. 



Erschrecken Sie also nicht gleich, wenn Ungewohntes berichtet wird. Nehmen 
Sie es einfach einmal zur Kenntnis und überlegen Sie selbst, ob es Sinn macht. 
Sie selbst und kein anderer müssen entscheiden, was Sie für richtig und wahr 
halten. Ich gebe Ihnen lediglich die Informationen, die Ihnen sonst vorenthalten 
werden und ohne die das Puzzle niemals komplett werden würde. 

Entscheiden Sie selbst, was wahr ist. 

Johannes Jürgenson 



Neue Erkenntnisse zum 11. September 

Was am 11. September 2001 passierte habe ich im ersten Band dieses Buches 
ausführlich beleuchtet. Nun sind kurz nach Drucklegung des Bandes neue 
Erkenntnisse aufgetaucht, die so interessant sind, dass ich sie hier nachtragen 
möchte. Sie beruhen auf der brillanten Analyse von Dr. Christian Guthart, die 
inzwischen als Buch herauskamen. 

Der Autor hat mit deutscher Gründlichkeit viele der etwa 100.000 Internetseiten, 
die sich mit dem 11.9. beschäftigen, ausgewertet, wobei besonders die 
Erkenntnisse von Bau und Sprengfachleuten einbezogen wurden. Die Ergebnisse 
sind noch erschreckender als das, was bis zu diesem Zeitpunkt bekannt war. 

Ohne auf die im ersten Band beschriebenen Fakten noch einmal einzugehen 
fasse ich hier die wichtigsten Erkenntnisse Gutharts kurz zusammen: 

Die auf mehreren Photos deutlich erkennbaren Löcher in den Fassaden 
des Nord- und des Südturms waren viel zu klein für Flugzeuge dieser Größe. 
Vergleiche mit echten Gebäudeschäden durch Flugzeuge (Amsterdam, 
Mailand) bestätigen das. Die Tragflächen und das dort mitgeführte Kerosin 
konnten keinesfalls durch die kleinen Öffnungen in das Innere gelangt sein. 
Auch die gigantischen Explosionen beim „Aufprall" stehen in keinem 
vernünftigen Verhältnis zu den anfangs relativ kleinen Schäden an den 
Fassaden, weswegen von pyrotechnischen Feuerbällen ausgegangen werden 
muss. Aus der Größe der Rauchwolken lässt sich die dafür benötigte Menge 
an Kerosin berechnen, mit dem Ergebnis, dass für die Explosionen mehr 
Kerosin nötig war, als die Flugzeuge jeweils mitführten. 

Nach detaillierten Analysen der im Fernsehen oft wiederholten 
„Amateurvideos" vom Auftreffen der Flugzeuge auf die WTC-Türme handelt 
es sich bei diesen Videos offenbar um nachträglich bearbeitetes Material. Die 
Flugzeuge verschwinden ohne Explosion oder Trümmer in den Fassaden 
(der Autor spricht ironisch von „Schlupfzeugen"). Erst kurze Zeit später 
entstehen Explosionen, die aus dem Inneren der Gebäude kommen, aber 
nicht mit der Position des angeblichen Aufschlagpunktes übereinstimmen. 
Die Aufschlagposition der zweiten Maschine war so dicht an der (anfangs 
unversehrten) Gebäudekante, dass die rechte Tragfläche samt Triebwerk 
hätte abbrechen und herunterfallen müssen. Es waren aber nirgends 
Flugzeugtrümmer gesehen oder gefilmt worden. Die einzig mögliche 
Erklärung ist, dass in echte Videos der stattgefundenen Explosionen die 
Flugzeuge nachträglich hineinkopiert wurden. 

10 



Obwohl nur die beiden Türme angeblich getroffen worden waren, sind 
vier Gebäude komplett zerstört und weitere elf schwer beschädigt worden. 
WTC 6 explodiert ohne erkennbaren Grund „zufällig" genau in dem 
Moment, als der Südturm zusammenstürzt. WTC 7 und WTC 3 kollabieren 
ohne erkennbaren Zusammenhang mit den Ereignissen sogar erst 
nachmittags bzw. am nächsten Tag. In den Trümmern kommt es zu 
schweren Explosionen und weiteren Bränden. Wodurch? 

Die Theorie vom Verformen des Stahls durch das Feuer ist unhaltbar. 
Kerosinbrände erzeugen maximal Temperaturen von 800°C, unabhängig von 
der Menge (mehr Kerosin erzeugt mehr Feuer, aber keine höhere 
Temperatur). Stahl schmilzt bei 1588°C und verformt sich unter 
Gewaltanwendung ab 950°C (z.B. beim Schmieden von Hufeisen). Aus 
Mitschnitten des Feuerwehrfunkverkehrs (soweit er funktionierte) geht 
hervor, dass zwei Feuerwehrleute in den 78. Stock des Südturmes vordrangen 
(dem angeblichen Ort des Flugzeugimpaktes), wo sie aber nur wenig Feuer 
antrafen. Keine Rede von einer Flammenhölle, die Stahl verformen könnte, 
auch nicht von Anzeichen einer derartigen Verformung. Außerdem scheint 
die Sprinkleranlage außer Betrieb gewesen zu sein, wie schon bei dem 
letztlich missglückten WTC Anschlag von 1993. Die typischen weißen 
Wasserdampfwolken waren jedenfalls nirgends beobachtet worden. 

Der Zusammenbruch beider Türme erfolgte, wie an den Firmen 
erkennbar, nach demselben Schema, identisch einer planmäßigen Sprengung: 
zuerst wurde ein Stockwerk gesprengt, dann das herabstürzende Oberteil von 
unten her pulverisiert, einschließlich des harten Stahlbetonkernes, der 
eigentlich hätte stehen bleiben müssen. Erst danach wurde das Restgebäude 
durch Explosionen von oben her pulverisiert, ebenfalls inklusive des Kerns, 
obwohl von oben dann praktisch keine Belastung mehr da war. Die Trümmer 
streuten nicht mehr als 50 Meter um das Gebäude — ebenfalls wie bei einer 
gut berechneten Sprengung, auf Englisch: controlled demolition. Dies ist 
auch der Name einer führenden US-Firma, die Spezialist für 
Hochhausbeseitigung ist und die den lukrativen Zuschlag für die 
Trümmerbeseitigung bekam (wie auch schon im Falle des Anschlags von 
Oklahoma). Die Trümmer wurden in kürzester Zeit abgefahren, die 
Stahlreste nach China zum Einschmelzen verbracht. 

Erstaunlicherweise wurde fast der gesamte Beton zu feinem Staub 
pulverisiert, der vom Winde verweht ganz New York mit einer 
schneeähnlichen Staubdecke überzog. Die dazu erforderliche Energiemenge 
ist ungeheuer groß: etwa das Zehnfache einer normalen Sprengung, für die 
Experten mit 1 kg Sprengstoff auf 100 t Stahlbeton kalkulieren würden. Für 

11 



die 1,4 Millionen Tonnen Material der vier zerstörten Gebäude sind somit 
mindestens 14 t Sprengstoff nötig, dann wäre jedoch ein Schuttberg von 74 
m Höhe und 148 m Durchmesser übrig geblieben. Die Pulverisierung hat 
zwar wesentlich mehr Sprengstoff verbraucht, dafür aber den abzufahrenden 
Schutt stark reduziert. 

Es hat sich bestätigt, dass es auch im Pentagon keinen Flugzeugimpakt 
gegeben hat. Das Loch in der Fassade war viel kleiner als ein Flugzeug, auch 
die hohen Lichtmasten vor der Fassade blieben stehen, und Flugzeugteile gab 
es keine. Auch hier brach das Gebäude erst viel später ein, auch hier gab es 
viel Rauch und wenig Feuer nach dem angeblichen „Aufprall". 

Ganz Lower Manhattan war ohne Strom; Telefon- und 
Internetverbindungen waren in einem Bereich betroffen, der weit über das 
Katastrophengebiet hinausging. Systemadministratoren berichteten, dass am 
11.9. schon ab 5 Uhr morgens wichtige Verbindungen auf Befehl 
unterbrochen wurden und somit Teile der USA nicht mehr erreichbar waren. 
Der betroffene Teil New Yorks war also von der Außenwelt abgeschnitten 
— schon vorher! 

Es gibt noch weitere Details, die ich hier nicht vertiefen möchte, weil ich schon 
im 1. Band darüber sprach (wie entsprechende Aktienkurseinbrüche der 
betroffenen Fluglinien und Versicherung etwa eine Woche vor den Anschlägen). 

Die Schlussfolgerung ist klar: eine solche Logistik ist nur unter Einbeziehung von 
US-Behörden und Geheimdiensten möglich. Über die politischen Folgen habe 
ich ja schon spekuliert, die neuen Fakten lassen aber eines erkennen: Als man 
solche Hochhausgiganten baute, machte sich wohl niemand Gedanken, wie sie 
wieder abzureißen seien, wenn es denn nötig würde. Allein die Schuttmenge 
wegzuschaffen kostet ein Vermögen, eine Pulverisierung wäre wegen der 
Bürgerproteste nicht durchsetzbar, zumal den Gebäuden eigentlich eine teure 
Asbest-Sanierung bevorstand. Genau das bestätigt die folgende Meldung, die 
mich kurz vor der Drucklegung dieses Buches erreichte und die meine 
schlimmsten Befürchtungen bestätigt. Aufgrund ihrer Brisanz gebe ich sie hier 
ungekürzt wieder: 

„ Versicherungsbetrug im Zusammenhang mit dem Terrorakt vom 1 1 .9.200 1 " 

Das WTC galt seit einigen Jahren als asbestverseucht. Problematisch war dabei, 
dass der Asbest anderen Baumaterialien beigemischt worden war und sich daher 
nicht entfernen ließ. Eigentümer, Pächter und Mieter befürchteten 
Schadenersatzklagen von Mitarbeitern, die im WTC gearbeitet hatten und schwer 

12 



erkrankt waren, z.B. an Krebs. Die erste Klage hätte eine Lawine ausgelöst. In 
der Regel setzen die Anwaltskanzleien in einem derartigen Fall eine Sammelklage 
auf (class action), der sich alle Geschädigten anschließen. Die von US-Gerichten 
üblicherweise zugesprochenen Summen sind erheblich. Pro Person sind Beträge 
ab 10 Mio. $ zu erwarten. 

Der Jude Larry Silverstein hatte nun im Frühjahr 2001, also 6 Monate vor dem 
Terrorakt, die beiden Türme auf 99 Jahre gepachtet obwohl ihm der Zustand 
bzw. die nicht zu beseitigenden Asbestgefahren der beiden Türme bekannt 
waren. Die bekannte Spezialfirma Controlled Demolition hatte dazu ein Angebot 
abgegeben, das die fachgerechte Sprengung und die Beseitigung des Schutts für 
ca. 2-3 Mrd. $ beinhaltete. Das wäre die wirtschaftlichere Alternative gewesen, 
gäbe es nicht strenge Vorschriften für die Beseitigung asbestverseuchter 
Gebäude, die eine Sprengung definitiv ausschließen. Das zulässige Verfahren 
sieht eine schrittweise Abtragung unter großen Vorsichtsmaßnahmen vor. 
Sämtliche Arbeiter müssen luftdichte Schutzanzüge mit Gasmasken tragen. Das 
Gebäude muss hermetisch verpackt werden, ebenso die heraus zu tragenden 
demontierten Bauteile. Die Kosten betragen etwa das 10-fache gegenüber der 
Sprengung... 

So war die Lage, als Larry Silverstein im Frühjahr 2001 die beiden Türme auf 99 
Jahre pachtete. Silverstein besaß schon länger das WTC-Gebäude 7. Welcher 
Betriebswirt hätte aufgrund dieser Rentabilitätsrechnung eine derartige 
Entscheidung getroffen? 

Unmittelbar nachdem Silverstein die Pachtverträge im Frühjahr 2001 
unterzeichnet hatte schloss Silverstein eine Zusatzversicherung gegen 
terroristische Anschläge ab. Die Versicherungssumme betrug 3,5 Mrd. $ je 
Schadenereignis (!). Nach dem 11.9. forderte Silverstein von den Versicherungen 
sogleich 7 Mrd. $, da es sich ja um zwei Flugzeuge, also zwei Schadenereignisse, 
gehandelt habe. 

Der Abschluss dieser Zusatzversicherung war insofern ungewöhnlich, als in den 
USA die All-Risk-Deckung üblich ist und die Gebäude damit ohnehin gegen 
Schäden aller Art versichert sein sollten. Diese normale Versicherungsform deckt 
aber nur den tatsächlich entstandenen Schaden ab. Silverstein's 
Zusatzversicherung zielte darüber hinaus auf pauschale Summen, unabhängig 
vom tatsächlichen Schadensumfang. Seine Rechtsauffassung wird von den 
Versicherern nicht geteilt. Zum Zeitpunkt der Drucklegung war die Klage vor 
einem amerikanischen Gericht anhängig. Durch eine Reihe von seltsamen 
Zufällen konnte Silverstein also seinen Reichtum erheblich vermehren. Er hatte 
mit geringsten Kosten maximalen Profit erzielt. Bezahlt wurde eine Rate der 

13 



Pacht und eine Versicherungsprämie. Erzielt wurde die Entsorgung der 
verseuchten Gebäude auf Staatskosten, eventuell die Finanzierung der 
Neubauten, wenn es dazu kommt, sowie zusätzliche 3,5-7 Mrd. $, je nach 
Ausgang des Gerichtsverfahrens! 

Nach dem Kollaps wurde die gleiche Firma, welche an Silverstein ein Angebot 
zur kontrollierten Sprengung abgab, nämlich Controlled Demolition von der 
Regierung mit dem Abtransport des Schutts beauftragt. Der Preis soll um die 4 
Mrd. $ betragen haben. 

Aus anderer Quelle 2 erfahren wir, dass eben diese Firma Controlled Demolition 
Inc. von der US-Regierung den Auftrag erhalten die beiden großen Türme des 
WTC und das niedrigere Hochhaus Nr.7, welches ebenfalls zum WTC gehörte 
und Larry Silverstein gehörte, diese 3 Gebäude zu verminen und zur Sprengung 
vorzubereiten und zwar mit folgender Begründung: 

Es habe schon einmal einen Anschlag auf das WTC gegeben, und solche 
Anschläge könnten sich wiederholen. Für den Fall, dass infolge terroristischer 
Akte oder Unfälle oder Naturkatastrophen eines dieser Gebäude umkippen 
würde, wäre es eine große Katastrophe, weil die Folge eintreten könnte, dass eine 
ganze Reihe Wolkenkratzer, die in New York die so genannte „New Yorker 
Skyline" bildeten, in einem Dominoeffekt sämtlich nacheinander umstürzen 
würden oder zu einem Umsturz gebracht werden könnten. 

Durch die vorbereitete Sprengung sollte im Katastrophenfall bewirkt werden, 
dass die Türme in sich zusammenfallen und nicht die anderen Türme in 
Mitleidenschaft ziehen. Als die Türme 1 und 2 und das WTC-Gebäude Nr.7 eine 
gewisse Zeit brannten, habe die Regierung die Anweisung gegeben die Sprengung 
auszulösen um die Gefahr des Dominoeffekts abzuwenden, bei dem dann noch 
weit mehr als 2700 Menschen umgekommen wären. 

Wegen der zu erwartenden Schadensersatzforderungen wären alle Mitarbeiter der 
„Controlled Demolition" zur Geheinhaltung verpflichtet worden. Die 
Mitarbeiter der „Controlled Demolition Inc." sind ohnehin zu besonderen 
Geheimhaltung für alle Regierungsaufträge verpflichtet worden. Sie arbeitet fast 
ausschließlich für das Militär um in dessen Auftrag kontrollierte Sprengungen 
durchzuführen.. . 

Natürlich würde es die Allianz-Versicherung nicht von ihren 
Zahlungsverpflichtungen befreien, wenn sie nachweisen könnte, dass der 
Terrorakt nicht von Islamisten sondern von einem Geheimdienst durchgeführt 
wurde. Sollte es aber nachzuweisen sein, dass Larry Silverstein Mitwisser eines 

14 



geplanten Terrorakts war und nur deshalb 5 Monate vor dem Ereignis die 
Zusatzversicherung abschloss, so wäre die Allianz - Versicherung von ihrer 
Zahlungspflicht befreit. (PHI wünscht den Versicherungsdetektiven viel Erfolg. 
Wenn hier in diesem Bericht erwähnt wird, dass Larry Silverstein Jude ist, so ist 
nicht damit beabsichtigt, antijüdische Emotionen zu wecken. Unsere Absicht ist 
es lediglich, auf den möglichen oder wahrscheinlichen Zusammenhang 
hinzuweisen, dass der Terrorakt ausgerechnet an einem Tag stattfand, an dem 
wegen einer alljährlichen jüdischen Wohltätigkeitsveranstaltung fast alle jüdischen 
Direktoren und leitenden Angestellten nicht anwesend waren. Silverstein 
natürlich auch nicht. 

Was für ein Zufall, dass es den islamischen Terroristen trotz dreijähriger 
Vorbereitung entgangen war, dass an diesem Tag kein maßgeblicher Jude Opfer 
ihres Anschlags werden konnte.) 3 

Die Tarnung als Anschlag löste also gleichzeitig mehrere Probleme und war 
politisch sehr gut auszuschlachten, wie wir gesehen haben. Außer dem 
„Bombengeschäft" der Silverstein- Clique konnte Bush von seiner 
Wahlfälschung ablenken und die US-Ölindustrie bekam den gewünschten 
Zugang nach Afghanistan zwecks Ölförderung und -transport. Gleichzeitig ist 
die geostrategische US-Präsenz dort gesichert, die vorher unmöglich schien. 

Es passt alles zu perfekt zusammen. 



15 



Die „außerirdische" Sonderabteilung der CIA 

Ich meine, es ist an der Zeit, dass wir unser Bewusstsein erweitern und danach 
streben, die außergewöhnliche Tiefe und Vielschichtigkeit des 
Entführungsphänomens zu erfassen. Dr. John E. Mack, Psychiater und UFO- 
Entführungsforscher. 

Wir haben wirklich ein unglaubliches Phänomen, das nach sorgfältiger und 
multidisziplinärer Erforschung schreit. 

David E. Pritchard, Physiker und 
Organisator der MIT-Konferenz 1992 

Im ersten Band von „Das Gegenteil ist wahr" habe ich mich ausführlich mit den 
Machenschaften der Geheimdienste und anderer finsterer Gruppen 
auseinandergesetzt. Die schiere Zahl geheimer Projekte, die speziell in den USA 
seit dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt wurden, ohne dass die Öffentlichkeit 
etwas davon erfuhr, ist erschreckend. Das Wissen darüber, auch wenn es 
unvollständig ist, erklärt so manches, was sonst erstaunlich und unglaubwürdig 
erscheint. Wir befinden uns heute in einer ähnlichen Situation wie ein Bergbauer, 
dem man die Erfindung des Telefons und des Radios vorenthalten hat. Man 
kann ihn leicht beeindrucken mit Stimmen aus geheimnisvollen Kisten, die 
angeblich „göttlichen" oder „teuflischen" Ursprungs sind. Auch die stählernen 
Vögel, die manchmal über seinen Hof fliegen, kann der Mann unmöglich 
verstehen, bis es ihm jemand erklärt. Dieser Bauer ist deshalb nicht dumm, es 
fehlen ihm lediglich die richtigen Informationen. 

Daher habe ich das Thema „Bewusstseinskontrolle" im ersten Band so 
ausführlich behandelt. Mit diesem Wissen erklärt sich so manches ganz zwanglos. 
Der vorliegende zweite Band baut auf dem ersten auf, so dass ich empfehle, ihn 
zu studieren, bevor Sie hier weiter lesen. Falls Sie ihn nicht gelesen haben, 
müssen Sie mir einiges einfach glauben, und das ist schade, denn ich halte nicht 
viel vom „Glauben". Eine einleuchtende Erklärung bringt mehr Erkenntnis als 
hundert politisch korrekte Glaubensbekenntnisse. 

Nachdem wir also unser Wissen über Bewusstseinskontrolle auf den neuesten 
Stand gebracht haben (soweit das aus den wenigen öffentlich zugänglichen 
Dokumenten überhaupt möglich ist), wenden wir uns einem scheinbar anderen 
Thema zu: den Entführungen durch „Außerirdische". 

Üblicherweise wird das Thema im Zusammenhang mit dem „UFOPhänomen" 



16 



abgehandelt, weil implizit vorausgesetzt wird, dass beide Themen 
zusammengehören. Genau das tun sie aber nicht (bzw. nur ganz am Rande), wie 
ich noch zeigen werde. Die ungeprüfte Behauptung, die Entführer seien 
identisch mit den Besatzungen der berüchtigten Flugscheiben, hat die Aufklärung 
beider Phänomene bisher gründlich sabotiert, und genau das wird vermutlich 
auch damit bezweckt. Ich werde noch erläutern, warum, und stelle die Frage nach 
den UFO's zunächst einmal zurück, um zuerst die so genannten „UFO- 
Entführungen" zu betrachten. 



17 



Entführt von UFO's? 



Dieses Phänomen trat zum ersten Mal 1961 in seiner heutigen Form auf. Es gab 
zwar auch vorher sporadische Meldungen über angebliche Entführungen durch 
seltsame Wesen, die jedoch eher anekdotisch blieben und nicht genügend 
dokumentiert waren. Außerdem passen sie nicht in das Schema der „modernen" 
Entführungen, so dass man sie, mit einem Fragezeichen versehen, aus dieser 
Untersuchung ausschließen kann. Moderne Entführungen durch vermeintlich 
Außerirdische (abgekürzt „MevA's") sind mittlerweile zu Tausenden 
dokumentiert und weisen ein typisches, stringentes Muster auf, was sie für eine 
Analyse geeignet macht. 

Doch bleiben wir noch kurz bei der Geschichte: die erste „ MevA", die publik 
wurde, war die des Ehepaares Barney und Betty Hill, ein für die damalige Zeit 
„anstößiges" Ehepaar: Sie eine Weiße, er Schwarzer, zwei Jahre jünger als sie. 
Beide geschieden mit Kindern aus erster Ehe, und er war in der schwarzen 
Bürgerrechtsbewegung aktiv, die, wie andere Bewegungen auch, seit den 60er 
Jahren vom FBI-Projekt „COINTELPRO" gezielt überwacht und unterwandert 
worden war. Seltsamer Zufall, dass sich die „Außerirdischen" gerade für solche 
Leute interessierten. Der Fall ging durch die Presse und ab 1966 erschienen 
mehrere Bücher darüber. Ich will die zahllosen Entführungsgeschichten nicht 
zum x-ten Male nacherzählen, die Zahl der Publikationen über das Thema ist 
Legion und wächst ständig. 

Interessanter als die Betrachtung der Einzelfälle ist es, die gemeinsamen 
Merkmale vieler Fälle zu analysieren, wie sie von den Entführten selbst berichtet 
wurden. Genau das wurde gemacht, und zwar auf einer Konferenz über das 
„Abduktionsphänomen" am renommierten, Massachusetts Institute of 
Technology MIT (wenn auch nur „am MIT" und nicht „vom MIT"). Dort trafen 
sich 1992 die bekanntesten Therapeuten, Wissenschaftler sowie einige Opfer aus 
den USA, England, Australien und anderen Ländern, um das Phänomen von 
allen Seiten zu beleuchten. Im Rahmen der Konferenz wurde auch erstmals eine 
Studie gemacht, an der sich 13 Forscher aus den genannten Ländern mit 
insgesamt ca. 1.700 Fällen beteiligten. Diese Studie ist die umfassendste mir 
bekannte und brachte interessante Ergebnisse. Der Autor Thomas E. Bullard 
befasste sich zunächst mit der Frage, inwieweit die Vorstellungen der 
Therapeuten bzw. Untersucher Einfluss auf das Ergebnis nehmen (ein solcher 
Effekt lässt sich zwar nie ausschließen, ist aber eher gering, wie die vielen 
übereinstimmenden Aussagen verschiedener Untersucher belegen). 



18 



Dann wird die Frage gestellt, inwiefern das Bild der „Aliens" in den Medien, z.B. 
Hollywoodfilmen etc., die Wahrnehmung verfälscht. Auch hier ist zu erkennen, 
dass die meisten Berichte der Opfer in wesentlichen Teilen übereinstimmen, aber 
zu Science-Fiction-Entführungen starke Unterschiede bestehen. Abschließend 
wird die Frage gestellt, ob aus dem vorliegenden Material auf die Realität der 
Ereignisse geschlossen werden könne. Obwohl die Frage offen bleibt, ergibt sich 
doch eine hohe Evidenz dafür, dass die Erlebnisse in großen Zügen real sind. 
Bullard schreibt: 

„Ähnlichkeiten dominieren bei den wichtigsten und am besten zu beobachtenden 
Merkmalen der Berichte. . . Da keine erzählerische Logik erwartet wird (vom 
Opfer, Anm.d.Verf.), sind Variationen keine Grenzen gesetzt, und dennoch gibt 
es nur wenige Varianten. . . Bemerkenswert bleibt jedoch, wie selten Variationen 
zu beobachten sind, längst nicht so häufig, wie in Phantasieprodukten, die durch 
äußere Einflüsse wie Konfabulationen oder die Medien geprägt werden.. . 

Weitere Beweise sprechen für die Schlussfolgerung, dass Entführungen ein 
unabhängiges Phänomen sind und seine Beschaffenheit die Berichte prägt." Oder 
anders ausgedrückt: 

wenn es sich bei den Berichten der Opfer nur um Albträume oder Phantastereien 
handeln würde, müssten sich die einzelnen Berichte stärker unterscheiden. Die 
Tatsache, dass sie das nicht tun, und zwar über Kontinente und Jahrzehnte 
hinweg, deutet darauf, dass sie echt sein müssen. Welches sind nun die 
wichtigsten Elemente, die in fast jeder MEvA (moderne Entführungen durch 
vermeintlich Außerirdische) wieder zu finden sind? Auch hier gibt die Studie eine 
gute Zusammenfassung: 

1. Die meisten MevAs treffen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, 
Frauen etwas häufiger als Männer. Entführungen über 40jähriger sind selten. 
Meist sind Einzelpersonen betroffen, seltener zwei oder mehr, dann aber oft die 
Mitglieder einer Familie. 

2. Entführungen sind etwas häufiger nachts, meist aus dem Bett, aber auch aus 
dem Auto oder im Freien. Abgelegene Häuser und Gegenden werden bevorzugt. 

3. Meist beginnt es mit seltsamen Lichtern am Fenster, Geräuschen wie 
Summtönen, manchmal wird ein UFO gesehen. Es folgt das Gefühl, gelähmt 
und ausgeliefert zu sein. 



19 



4. Fremde Wesen werden wahrgenommen, wovon es grob drei Kategorien gibt: 

• Die „typischen" kleinen Grauen mit großen, dunklen Augen, einem Kopf in 
Form einer umgedrehten Birne, haarlos, geschlechtslos mit dünnen Gliedmaßen 
und roboterhaften Bewegungen. „Der Gutgekleidete Außerirdische trägt in der 
Regel eine engsitzende, einteilige Uniform die manchmal als Overall beschrieben 
wird und gewöhnlich dunkel, seltener silberfarben ist. 6 Sie wirken 
embryonenähnlich und haben keine guten Manieren, da sie offenbar keinerlei 
Interesse an den Emotionen der Opfer zeigen. Sie sprechen „telepathisch", d.h. 
dass die Opfer die Stimme im Kopf wahrnehmen. Diese „Grauen" (man beachte 
die Doppelbedeutung des Wortes in der deutschen Sprache) sind offenbar in 
zwei Größen erhältlich: die Kleineren von 1,10 — 1,20 m Körpergröße sind 
häufiger vertreten und verrichten Handlangerdienste, während die Größeren um 
1,60 m die Kleineren anscheinend befehligen. Beide werden als kalt und 
emotionslos wahrgenommen. Die „Grauen" sind in den USA besonders häufig, 
wurden aber auch in anderen Ländern (England, Lateinamerika u.a.) gesichtet. 

• Menschen, oft groß, blond und blauäugig, wurden seltener gesehen und wenn, 
dann sind sie freundlich und sympathisch. Sie stehen anscheinend über den 
Grauen und anderen Wesen. Interessanterweise wurden diese „Nordischen" 
häufiger in den 50er Jahren beobachtet, also vor dem Auftauchen der Grauen mit 
den „MevAs" der 60er und später. Sie sprachen damals oft Deutsch oder 
Englisch mit deutschem Akzent. Später verschwanden sie fast ganz aus Amerika, 
man sah sie sporadisch noch in England. 

• Exotische Wesen, meist reptilienartig, d.h. schuppige Haut, manchmal mit 
einem Schwanz. Diese werden immer als böse und aggressiv wahrgenommen. 
Auch Mischformen zwischen Tieren sowie Mensch/Tiermischungen 
vervollständigen den multikulturellen Alien-Zoo. Es scheint sich um 
Einzelstücke des jeweils aktuellen Jahrgangs zu handeln, da die meisten kaum 
zweimal gesehen werden (auch Karnevalskostüme werden ja für die neue Saison 
umgearbeitet). 

5. Das Opfer findet sich woanders wieder, meist in einem futuristischen Raum 
mit und ohne technische Geräte, oft auch eine Art Höhle. Meistens weiß es 
nicht, wie es dahin kam, manche erinnern sich, dass sie durch die Wände ihres 
Hauses schwebten, eventuell in einem Lichtstrahl und begleitet von den Grauen 
(kleines Modell), die auch schweben und durch Wände gehen können. Nur 
wenige gehen über eine Rampe in ein UFO oder werden herein getragen. 

6. Immer ist die Empfindung nebulös und benommen. Das Besuchsprogramm 
im Inneren des „Raumschiffes" (oder was auch immer) folgt auch meist einem 

20 



bewährten Schema. Der zentrale Punkt und vermutlich der eigentliche Zweck der 
Übung ist die „medizinische Untersuchung". An diesem Programmpunkt kommt 
keiner der Gäste vorbei, auch wenn sich manche zu wehren versuchen, was 
durch die obligatorische Lähmung aber nicht gelingt. Die „Untersuchung" erfolgt 
auf einem Tisch, seltener auf einem Stuhl, und ähnelt einerseits „irdischen" 
Techniken, andererseits kommen auch seltsame Instrumente und Praktiken vor, 
die dem Hausarzt von nebenan offenbar unbekannt sind. Durchgeführt werden 
sie meist 

von den Grauen (alle Größen) oder Menschen in weißen Kitteln. Manchmal sind 
auch Menschen in Uniformen dabei anwesend. Die Grauen versuchen die Opfer 
zu beruhigen mit „telepathischen" Botschaften wie: man brauche keine Angst 
haben, es sei halt nötig bzw. zu ihrem Besten, man wolle ihnen nicht wehtun etc., 
und was wir an banalen Zitaten aus Arztromanen sonst noch so kennen. 

7. Die Wirkung ist hier wie dort bescheiden: die Opfer haben trotzdem Angst, 
Wut oder Panik. Untersucht werden am liebsten die Geschlechtsteile mit 
Entnahme von Samen oder Eizellen. Auch der Kopf mit seinen Sinnesorganen 
findet großes Interesse. Dort und an anderen Körperteilen werden gelegentlich 
Implantate eingesetzt oder wieder entfernt. Viele Frauen berichten, nach einer 
„MEvA" schwanger geworden zu sein und nach einer weiteren, ein paar Wochen 
später, dann plötzlich nicht mehr. Als Nebenwirkungen der extragalaktischen 
Behandlung findet man oft in den folgenden Tagen Kopfschmerzen, Amnesie, 
Gleichgewichtsstörungen, Hautverbrennungen wie nach Bestrahlung mit 
Mikrowellen oder Gammastrahlen, Verdauungsprobleme, Albträume oder 
Schlaflosigkeit, Nasen- oder Ohrenbluten sowie punktförmige Wunden wie nach 
einer Biopsie (Gewebeentnahme). Auch Implantate werden gelegentlich 
gefunden, leider ohne Gebrauchsanweisung. 

Das anschließende Besuchsprogramm wird mehr flexibel und weniger förmlich 
gehandhabt. Auch hier gibt es beliebte Programmpunkte, die immer wieder gerne 
gebucht werden, das kann ein Rundgang durch die Räumlichkeiten sein, 
besonders gute Freunde werden auch schon mal zu einem Rundflug durch die 
nähere Galaxis mitgenommen, was eine eindrucksvolle Aussicht aus dem Fenster 
verspricht, manchmal sogar erläutert durch Sternkarten wie beim „Raumschiff 
Enterprise". Auch auf die Weiterbildung des Gastes wird Wert gelegt, sei es 
durch Teilnahme an kosmischen Seminaren oder Einzelbelehrungen verbaler 
oder „telepathischer" Art. Inhalt der Belehrung sind äußerst wertvolle Hinweise 
darauf, dass die „böse Menschheit" die Erde ruiniert, deren Ende via Polsprung 
oder Apokalypse kurz bevorstehe. Der Gast dürfe sich ob seiner Einladung 
geehrt schätzen, denn er sei „auserwählt" (will sagen: selektiert) worden und er 
habe eine für die Menschheit ungemein wichtige Botschaft zu übermitteln, die er 
zwar wegen der Amnesie dummerweise vergessen würde, was aber nicht so 

21 



schlimm sei, da sie ihm schon rechtzeitig wieder einfallen werde, und zwar genau 
dann, „wenn die Zeit gekommen ist". 

8. Nähere Details zu Datum, Uhrzeit oder Inhalt der Botschaft fallen ebenfalls 
regelmäßig der Amnesie zum Opfer, im Gegensatz zu der Erinnerung, über solch 
weltbewegende Dinge debattiert zu haben. 

„Das Ergebnis stellt uns vor ein Rätsel: frustrierte Menschen mit einem Geheimnis, das selbst 
ihnen verborgen bleibt. " 

Manche Gäste werden gegen Ende des Besuches wieder etwas versöhnlicher 
gegenüber ihren Gastgebern und zeigen Verständnis für deren unkonventionelle 
Methoden, fast so, als hätten sie Drogen genossen. Manche werden sogar richtig 
traurig, das freundliche „Raumschiff und seine liebenswerten Bewohner wieder 
verlassen zu müssen und bekommen oft das Versprechen auf ein Wiedersehen. 
„Auserwählte" müssen schließlich zusammenhalten. 

Manche Belehrungen beziehen sich auf das Thema Fortpflanzung, und in diesem 
Zusammenhang hat man in den letzten Jahren eine neue Attraktion eingeführt, 
die offenbar an Beliebtheit gewinnt (zumindest bei den Gastgebern): der Besuch 
in einer „Embryonen-Zuchtanstalt". Der entsetzte Besucher bekommt hunderte 
von teils menschlichen, teils „grauen" Embryos gezeigt, die in Glasbehältern in 
einer Nährflüssigkeit schwimmen. Auch hat man schon Frauen eigenartig 
aussehende Babys auf den Arm gegeben mit dem Hinweis, das sei das ihre, 
welches nun im UFO aufwachse, wo es in besten Händen und selbstverständlich 
„auserwählt" sei. Im Zusammenhang mit der Entnahme von Keimzellen gar kein 
so abwegiger Gedanke. Mehreren Besuchern wurde das „Geheimnis" anvertraut, 
die Grauen seien vom Aussterben bedroht und müssten ihr Blut mit frischem 
menschlichem Erbgut ein wenig aufpeppen, wofür offenbar verständnisvolles 
Mitleid erwartet wird. Wer spendet nicht gern für aussterbende Arten; und bei 
den Grauen eine Ausnahme zu machen, nur weil sie nicht von hier stammen, 
wäre ja geradezu fremdenfeindlich. Alternativ gibt es noch die Entschuldigung, 
die Grauen hätten irgendwie ihre Seele verloren und beneideten die Menschen 
um die ihre. Vielleicht sollten wir ihnen die unsere ja verkaufen? Allerdings — ein 
lebendes Wesen ohne Seele? So etwas kann nur eingefleischten Materialisten 
einfallen. 

9. Nach erfolgreicher Entführung werden die Opfer wieder genau da abgesetzt, 
wo man sie abgeholt hatte. Selten passieren dabei kleine Pannen wie ein falsch 
zugeknöpfter Pyjama, fehlende Socken oder auch ein falscher Ort, was zur Folge 
hat, dass das Opfer noch ein Stück laufen muss und eventuell ohne Schlüssel und 
im Hemd vor der verschlossenen Haustür steht (alles schon vorgekommen!). 

22 



10. Die Spätfolgen sind oft Psychosen und Angstzustände, wodurch die Opfer 
zusätzlich Probleme haben, ihr Erlebnis glaubhaft zu machen. Was das 
„Wiedersehen" angeht, sind die Außerirdischen konsequent: die meisten Opfer 
werden im Laufe ihres Lebens mehrmals entführt, oft von Kindheit an. Manche 
Opfer berichten, dass sie anschließend auch gelegentlich Besuch von 
merkwürdigen, unhöflichen Männern bekamen, die seltsame Fragen stellten und, 
nach ihrer Kleidung zu schließen, Fans oder Freunde der „Blues Brothers" sein 
müssen. Um diese „Men in Black" wird unterdessen ein Mythos aufgebaut. Diese 
Schmierenkomödianten wurden anscheinend von den Aliens aus dem 
Statistenpool Hollywoods angeheuert, um die Opfer einzuschüchtern oder um zu 
testen, ob die Amnesie auch funktioniert. Alternativ behaupten einige Ufologen, 
der Geheimdienst schicke seine schlechtesten und auffälligsten Agenten, um den 
Außerirdischen auf die Schliche zu kommen. Wer möchte, kann sich für eine der 
beiden Theorien entscheiden. 

Es muss hinzugefügt werden, dass die suggerierte Amnesie bei fast allen Opfern 
ziemlich gut funktioniert, häufig verbunden mit dem Phänomen der „verlorenen 
Zeit". Später können hin und wieder Erinnerungsfragmente hochkommen, meist 
in Träumen. Die meisten Opfer erfahren erst im Rahmen einer hypnotischen 
Regression (Rückführung) von ihren Erlebnissen. Der Einsatz der Hypnose zur 
Aufdeckung der verlorenen Erinnerung ist mittlerweile übliche Praxis, was aber 
auch zu Problemen führen kann. Nicht alle Hypnotherapeuten sind 
unvoreingenommen genug und ausreichend geschult, um suggestive 
Fragestellungen konsequent zu vermeiden. Das führt in einigen Fällen dazu, dass 
die Erwartungshaltung des Hypnotiseurs beim Patienten neue Deckerinnerungen 
erschafft, die für wahr gehalten werden und von denen das tatsächliche Erlebnis 
irgendwann nicht mehr zu trennen ist. Hypnose ist ein schwieriges Instrument, 
das mit äußerster Sorgfalt und Skepsis angewendet werden muss. Es sind leider 
schon so manche UFO-Entführungs-Recherchen von unfähigen Hypnotiseuren 
ruiniert worden. 

Zwiespältig und widersprüchlich bleibt die Bewertung des „MevA"-Phänomens 
durch die Opfer selbst. Wenn man die Berichte liest, dann kann man sich 
vorstellen, wie grauenvoll die Erfahrung sein muss. Die Unfähigkeit, sich zu 
wehren, das völlige Ausgeliefertsein gegenüber einer Macht, die man nicht 
einschätzen kann, weil sie so fremd erscheint, die Zweifel am eigenen Verstand, 
die Probleme, mit anderen darüber zu sprechen und die Ungewissheit, ob und 
wann es wieder geschieht, das alles reicht für schwerste Traumatisierung. 
Professor Mack, der Leiter der MIT-Konferenz, sagte über seine Patienten: 



23 



„ Viele, viele Entführte haben auf meiner Couch die Schrecken der Verdammten durchlebt, 
schreiend, wütend und voll panischer Angst. Ich glaube nicht, dass es eine gute Erfahrung ist. " 

Trotz alledem haben viele Entführte seltsamerweise eine positive Einstellung zu 
ihrem Schicksal und zu ihren Entführern. Sie glauben, dass das Erlebte ihr 
Bewusstsein irgendwie erweitern würde. Amy, eines der Opfer, meinte: 

„Ich hatte keine schreckliche Zeit mit den Außerirdischen: Ja, ich habe auf Operationstischen 
gelegen, aber es sind auch Dinge mit mir geschehen, die mein Bewusstsein erweitert haben und 
mir das Gefühl gaben, daß andere Dimensionen mein Bewusstsein erreichen. " 

Maralyn Teare, eine Therapeutin, berichtete über einige der Patienten: 

„Obwohl ihre Erlebnisse . . . traumatisch sind, frage ich sie manchmal: ,Wenn Sie wählen 
müssten, wem würden Sie vertrauen?' Ausnahmslos sagen Sie: ,Den Wesen', da es dort so 
etwas wie Beständigkeit ^u geben scheint. " 

Es gibt viele derartige Aussagen, und die Forscher haben die größte Mühe, diese 
offensichtliche Diskrepanz zu erklären. Natürlich kennen sie die psychologische 
Theorie, wonach Entführungsopfer oft nach gewisser Zeit mit ihren Peinigern 
eine Art Komplizenschaft entwickeln, die ihnen die Illusion gibt, mit zu 
entscheiden und so weniger ausgeliefert zu sein. Auch masochistische Tendenzen 
könnten zumindest bei Einzelnen eine Rolle spielen. 

Aber die Zustimmung, die sich häufig nach mehreren Entführungen bei vielen 
„MevA"-Opfern einstellt, ist doch erstaunlich und löst die wildesten 
Spekulationen aus. So vermutet Prof. Mack: 

„Wie steht es mit der Rücksichtslosigkeit der Außerirdischen? Was ist mit der Angst, der 
Ohnmacht der Entführten? Eine Reihe von Entführten haben erfahren, dass dies unsere einige 
Möglichkeit ist %u lernen, da wir als körperliche Wesen, die nur die physikalische Realität 
kennen, allein dann etwas lernen können, wenn wir es körperlich erfahren. Angst ist unsere 
Art und Weise %u lernen und unser Bewusstsein %u erweitern. Viele Entführte sagen, dass der 
Schrecken des physischen Traumas gering ist verglichen mit dem Schrecken, dass unser Weltbild 
erschüttert wird oder dass wir der Tatsache bewusst werden, dass unser Universum nicht das ist, 
als was wir es kennen. " 

Also ich würde lieber mein „Weltbild erschüttern" lassen, als auf diese Weise mein 
„Bewusstsein %u erweitern" . Diese lächerlichen Ausführungen von Professor Mack, 
für die er auch noch „standing ovation" erhielt (steht im Protokoll), zeigen die ganze 
Hilflosigkeit der künstlich konstruierten Beschönigungsversuche. Oder hat der 



24 



Professor, als zweifellos „körperliches Wesen", sein Wissen auch nur durch 
Angst erlangt? 

Am Beginn seines Vortrages sagte er jedenfalls: 

„ Meine Ausführungen werden wahrscheinlich genauso viel über mich selbst 
aussagen wie über Profile von Entführten." 

Traurig genug, wenn es wahr ist. Die penetranten Versuche, dem ganzen Elend 
des Missbrauchs doch noch irgendetwas Positives abzugewinnen, lassen den 
Verdacht aufkommen, dass da manipuliert wird. 

Doch dazu später. 

Während die Schlüsse, die auf dem Kongress gezogen wurden, teilweise 
erschreckend naiv waren (eben weil brisante Schlussfolgerungen von vornherein 
nicht gedacht werden durften; da waren Mack und das MIT vor), so war die 
wissenschaftliche Datensammlung doch recht brauchbar und aufschlussreich. 

Zwei der Referenten stellten interessante Parallelen zwischen „MevAs" und 
rituellem Mißbrauch („SRA", Satanic Ritual Abuse) fest. Der 
Religionswissenschaftler J. Gordon Melton, dessen Institut der Universität von 
Santa Barbara, Kalifornien, die größte öffentliche Datensammlung über UFO- 
Kontakte besitzt, sagte auf seinem Vortrag: 

„Als Mitte der 80er Jahre die Zahl der Berichte über rituellen Missbrauch anstieg, 
und gleichzeitig das Entführungsphänomen ins Zentrum der Ufologie rückte, 
war die Ähnlichkeit zwischen Fällen rituellen Missbrauchs und UFO- 
Entführungs fällen mehr als frappierend." 

Er konkretisiert diese Aussage dann durch Nennung dieser Ähnlichkeiten: 
Einmal brauchen sowohl SRA-Opfer als auch die der „MevA" meist hypnotische 
Regression, um ihre Traumata aufzudecken, zum zweiten ist die Art und 
Glaubwürdigkeit ihrer Berichte sehr ähnlich, dazu kommt das „Nebulöse" der 
Verursacher, die es zwar zweifelsohne gibt, die aber nie zu fassen sind. 

„Es ist einfach so, dass die paar tausend, die sich öffentlich zum Satanskult 
bekennen, nicht diejenigen sind, die für den Missbrauch verantwortlich sind. Das 
sind andere." Man fühlt sich versucht, im Analogieschluss hinzuzufügen: „Es ist 
einfach so, dass die paar tausend UFO's, die öffentlich herumfliegen, nicht 
diejenigen sind, die für den Missbrauch verantwortlich sind. Das sind andere." 
Aber das mag Ihnen, lieber Leser, noch etwas seltsam vorkommen. 

25 



Also verschieben wir das auf später. Die Forscherin Gwen L. Dean verglich in 
ihrem Vortrag die Details bei UFO-Entführungen und satanistischem 
Missbrauch und stellte dazu lange Tabellen vor. 

Das Ehepaar Lammer ergänzte diese um die entsprechenden Daten von Opfern 
der Bewusstseinskontroll - Experimente, und die Ergebnisse stimmen bis ins 
Detail auf verblüffende Weise überein. 9 Das beginnt bei der Umgebung (Labors, 
Keller, Tunnels), geht über die Art der Entführung, die Methoden (Lähmung, 
Untersuchungen speziell von Kopf und Genitalien, Untersuchungstisch oder 
Altar, spitze Instrumente und Verletzungen, Vergewaltigung, Folter, Drogen, 
Gehirnwäsche) bis hin zu den „Nebenwirkungen" (Amnesie, Halluzinationen, 
Schlafstörungen, Albträume, Angstzustände, Depressionen, seltsame 
Verletzungen, Implantate usw.). Außerdem finden sich etliche Fälle, die 
Überschneidungen aufwiesen, wie z.B. Untersuchungen von SRA-Opfern durch 
Männer in Laborkitteln wie bei den MILAB-Fällen, 10 der Einsatz von 
Elektroschocks oder die Anwesenheit von Menschen in Militäruniformen bei 
einer „UFO-Entführung". Selbst in Deutschland gibt es Fälle, bei denen Aliens 
und Militärs gemeinsam mit irdischen beteiligt waren, wie ety va bei den 
Entführungen von Marina Rosenberg aus Berlin. 

Die „Desert News" aus Salt Lake City berichtete 1995: 

„Melinda Leslie, eine Frau aus Orange County, Kalifornien, die eine Selbsthilfegruppe für 
Entführte leitet, sagte, mehr als drei Dutzend Menschen — darunter sie selbst — die glauben, sie 
seien an Bord außerirdischer Raumschiffe genommen worden, seien offenbar von 
Militärangehörigen erneut entführt und physischen Untersuchungen sowie Verhören ausgesetzt 
gewesen. Leslie, die hier vor etwa 300 Personen auf der fünften internationalen UFO- 
Jahrestagung sprach, sagte, Menschen in einem , fliegenden Dreieck ' hätten sie entführt und %u 
einer unterirdischen Versuchsanlage gebracht. Dort hätten Männer in Schut^an^ügen sie einer 
ausführlichen gynäkologischen Untersuchung und weiteren medizinischen Tests unterzogen, sagt 
sie. Sie wurde %um ^weiten Mal von Menschen entführt und von einem rothaarigen 
JMilitärhauptmann' verhört, der von ihr verlangte, sie solle alles, was sie über die 
Außerirdischen wisse, erzählen. Männer in Uniformen waren auch bei einigen 
Lntführungserlebnissen anwesend, darunter bei einem aus dem halben Dutzend ihrer eigenen, 
sagte sie .. Sie und andere Entführte waren Gegenstand ständiger Überwachung und 
Belästigung durch immer dieselben Leute, fügte sie L: — " L 



Auch dem FBI-Verhaltensforscher Dr. Kennern Lanning sind diese seltsamen 
Übereinstimmungen aufgefallen. Nur den „Spezialisten" Prof. Mack sowie seinen 
Kollegen Budd Hopkins und Prof. Jacobs scheint das alles entgangen zu sein. 



26 



Lammer schreibt: „Seit unseren Forschungen in Betrug auf militärische Verwicklungen in 
UFO -Entführungen und unseren weltweiten Publikationen zß dieser sensiblen Thematik 
efuhren wir, dass es viel mehr UFO-Entführungsfälle gibt, die eine irdische militärische 
Komponente aufweisen, als einige weltweit bekannte UFO-Entführungsforscher behaupten. 
Jedermann kann sich davon überzeugen, dass Budd Hopkins, Prof. David Jacobs und Prof. 
John Mack in ihren Büchern diesen Aspekt jahrelang verschwiegen, obwohl auch sie solche 
Fälle unter ihren Klienten haben oder hatten. . . Wie schon erwähnt, geigen sich gerade die in 
der Öffentlichkeit bekannten UFO-Entführungsforscher wie Budd Hopkins, Prof. David 
Jacobs und Prof. John Mack bei der offensichtlich militärischen Verwicklung in UFO- 
Entführungen sehr schweigsam. . . Wir wurden in der Zwischenzeit von mehreren MIEAB- 
Entführten bezüglich seiner Hypothese kontaktiert, da einige Betroffene mittlerweile glauben, 
dass er (Prof. Jacobs) mit dem Militär gemeinsame Sache macht und diesen Unsinn aus 
Gründen der Desinformation verbreitet. " 

In seinen Büchern verbreitet er am liebsten die Panik, die Aliens würden uns 
unterwandern und lebten zu Tausenden schon unerkannt unter uns. Vielleicht ist 
er ja auch einer von ihnen, und wir nichts ahnenden Trottel haben es einfach 
noch nicht gemerkt? 

Auch bei dem Harvard-Professor John Mack sind gewisse Zweifel angebracht: 
seine Karriere als UFO-Experte ist ein wenig zu steil. In der Einleitung seines 
Buches „Entführt von Außerirdischen" 13 datiert er den ersten Kontakt mit dem 
Phänomen durch Budd Hopkins auf den Januar 1990. Vorher habe er nie von 
ihm oder dem Entführungsphänomen gehört. 1992 war er jedoch schon ein 
berühmter Spezialist und Vorsitzender des besagten MIT-Kongresses. Dabei 
arbeitete er vorher mit einem gewissen Robert J. Lifton in einer kleinen Firma, 
die vom MK-ULTRA-Projekt (!), also der CIA, finanziert worden war. 14 Dass er 
auch noch Pulitzer-Preisträger ist, macht ihn nicht glaubwürdiger. Diesen Preis 
bekommen (unter Missbrauch des guten Namens) nur stramme Parteigänger des 
Establishments. 15 Ein sicheres Zeichen dafür, dass seine Meinung durchaus 
erwünscht ist. Auch Karl-Heinz Zunneck gelangt zu derselben Einschätzung: 

„Im Gegensatz dazu (den Mindcontrol-Opfern, Anm.d. Verf.) wird über die Berichte 
der durch UFOs Entführten in den Medien breit informiert. Unlängst erschienene Bücher über 
angebliche Entführungen erhielten überraschend gute Kritiken in den wichtigen Medien 
einschließlich der , New York Times', die dagegen allein bei dem Gedanken, die Ermordung 
Kennedys sei eine Verschwörung gewesen, schon Schaum vor dem Mund hat. Irgendwie muss 
das befremden, denn die Vorgehensweise ist höchst unlogisch. Man ist bereit, eine außerirdische 
Erklärung zu akzeptieren, bevor man alle irdischen Möglichkeiten untersucht haß! 
Ist es wirklich plausibler, an gierige, käferäugige Monster aus dem All zu glauben, als an die 
Idee, Eee Harvey Oswald hätte nicht allein gehandelt? Oder sind die „Entführungen" 
irgendwie glaubhafter als die Berichte der Überlebenden von MK-UETRA ? 

27 



Warum stehen Personen, die Entführungen unterworfen waren und die - 
möglicherweise nicht korrekt funktionierender Blockaden - von Beteiligungen gewöhnlicher 
Mediziner und Militärs bei ihren Entführungen sprechen, im Abseits? Wieso ist man eher 



', außerirdische Entführer als irdische Machenschaften %u vermuten 



?" 



16 



Ich fasse zusammen: Die Methoden der vermeintlichen Außerirdischen und die 
der diversen Geheimdienste bei den zahlreichen Schwarzen Projekten zur 
Bewusstseinskontrolle gleichen sich aufs Haar. Wir haben also vier 
Erklärungsmöglichkeiten zur Auswahl: 

Das ist ein seltsamer Zufall. 

Die CIA hat ihre Methoden nicht selbst entwickelt sondern von den 
Außerirdischen übernommen. 

Die Außerirdischen haben die Methoden bei der CIA abgekupfert, evtl. 
durch eingeschleuste Agenten oder 

beide arbeiten zusammen oder sind identisch. In letzterem Fall gibt es 
wieder zwei Optionen: 

Die CIA-Chefs stammen vom Sirius, den Plejaden oder Aldebaran 
Das Ganze ist ein Schwindel zur Tarnung der illegalen CIA- 
Menschenexperimente. 

Was meinen Sie? Meine Erfahrung sagt, dass meistens die nahe liegende Lösung 
die richtige ist, d.h. ich tippe auf die letztgenannte. Damit habe ich zwar die 
UFO-Szene weitgehend gegen mich, denn was ist eine Religion ohne ihre 
Götter? 

Nehmen sie mal einem Hund seinen Knochen weg! Aber ich stehe nicht ganz 
allein mit dieser Auffassung. Vorwiegend im deutschsprachigen Raum gibt es 
einige wenige, die diese Meinung teilen, wie das Ehepaar Lammer, Karl- Heinz 
Zunneck oder Heiner Gehring, welcher schreibt: 

)y Absolut falsch aber ist die Behauptung, dass Außerirdische mit all diesem etwas %u tun 
haben. Entführungen, Implantate und Verstümmelungen haben höchst irdische Hintergründe: 
Ikegierungprogramme, offiziell einsehbare Patente und gut dokumentierte technische 
Entwicklungen können all diese Geschehnisse erklären, ohne dass irgendwelche Grauen, 
Sternenflottenkommandanten, Schleim linge oder pelzige Wesen aus den unheimlichen Weiten 
des Alls dafür bemüht werden müssen. " 

Es stellt sich die Frage, warum das anscheinend sonst niemandem auffällt? Nun - 
es mag schon einigen aufgefallen sein, nur wird diese Meinung ungern publiziert, 
da sie die Tarnung der Menschenexperimente gefährdet. Schließlich muss man 
die heutigen umfassenden Techniken der Bewusstseinskontrolle erst einmal 

28 



kennen, um nicht in heiliger Ehrfurcht vor den „magischen Fähigkeiten" der 
Aliens zu erstarren. Und letztlich sind Außerirdische doch viel interessanter 
als irgendwelche profanen Geheimdienstexperimente, die einerseits erschreckend 
sind und andererseits so banal unphilosophisch - nicht wahr, Professor Mack? 



29 



Die fast perfekte Inszenierung 



Die Techniken zur Steuerung und Beeinflussung unwissender Menschen sind seit 
den 60er Jahren verfügbar, wie ich im ersten Band ausführlich beschrieben habe. 
Fernsteuerung mittels Implantaten war schon damals möglich, u.a. mit der „RH 
IC-EDOM-Methode": 

„Mit der RHIC-EDOM-Technologie kann man ein mit Hypnose und Drogen induziertes 
Programm oder einen Befehl mit einem Radiosigna/ aus der Entfernung immer wieder abrufen. 
Das erste Mal müsste ein RHIC-EDOM-Opfer entführt oder in einem Spital einer 
Hypnoseprogrammierung unterzogen werden. Nachdem das unwissende Opfer wieder ausgesetzt 
wurde, könnte man die unter Hypnose suggerierten Refehle mit Hilfe eines bestimmten 
Radiosignals aktivieren. Mit dieser Methode könnte man Attentatsbefehle oder sogar UFO- 
Entführungserlebnisse wiederholt auslösen. . . Die mit EDOM behandelte Person erleidet, 
ähnlich wie Personen mit angeblichen UFO Entführungserlebnissen, ein so genanntes, missing- 
time- Erlebnis. Eine genaue Recherche in neurochirurgischen Veröffentlichungen zeigt auf, dass 
diese Technologien in den sechziger fahren z ur Verfügung standen und für 
militärischgeheimdienstliche Anwendungen im MKUETRA-Projekt auf großes Interesse 
stießen. Es kann sich jeder ausmalen, wie weit diese Techniken gegenwärtig fortgeschritten 
sind." 1 * 

Entführer, die ihre Opfer wieder freizulassen gedenken, benutzen Masken. Bei 
Kindesmissbrauch sind das oft solche von Mickey Maus, einem Clown o.a., was 
zusätzlich spätere Berichte des Kindes wie Phantasie klingen lässt. Wenn nun 
Hunderte von Opfern von Entführungen durch Mickey Mäuse berichten 
würden, dann wäre schnell klar, dass sich Menschen dahinter verbergen. 

Außerirdische hingegen sind ja wenigstens denkbar, zumal seit dem Zweiten 
Weltkrieg immer wieder seltsame Scheiben die USA überfliegen, denen man die 
Entführungen ganz einfach in die Schuhe schieben kann. UFO-Modelle lassen 
sich leicht bauen, sie schweben an Ballons oder schwarzen Hubschraubern, von 
denen es schon länger äußerst leise Versionen gibt. Auch können UFO- 
Sichtungen hypnotisch programmiert und auf Schlüsselreize abgerufen werden. 
Was die „Grauen" selbst angeht, so hat Hollywood eine Reihe sehr guter 
Maskenbildner. Für die kleineren Grauen kommen sogar ferngesteuerte Roboter 
in Frage, die größeren dürften verkleidete Kleinwüchsige oder Kinder sein. Eines 
der SRA-Opfer des MONARCH-Projekts erinnert sich an einen Hangar in der 
Nähe von Dallas/Texas, in dem ein riesiges UFO-Modell an einer hydraulischen 
Aufhängung für solche Alien-Programme bereitsteht. 19 



30 



Doch nicht nur Modelle existieren. Seit mehr als dreißig Jahren verfügen die 
Militärs über UFO-ähnliche ferngesteuerte Aufklärer in Größen zwischen 60 und 
120 cm, die mit Kameras ausgestattet sind, so genannte „Drohnen". 

„Die Apparate können in einen Baum hinein- und wieder herausfliegen. Der Frfinder eines 
solchen Geräts, der es in den sechziger Jahren für einen amerikanischen Geheimdienst 
entwickelte, erzählte mir, er könne es durch ein Fenster in einen Konferenzsaal schicken. Dabei 
gab es nicht mehr als ein leises Surren von sich. Nächster Punkt auf der Liste mechanischer 
Geräte sind die echten fliegenden Untertassen, wie sie von Dr. Moller in der Nähe von 
Sacramento in Kalifornien entwickelt wurden. Diese Flugzeuge sind äußerst wendig und 
besitzen genug Schubkraft, um einen Piloten samt Ausrüstung %u tragen. Sie werden %ur 
Erkundung von feindlichem Terrain eingesetzt. Ihr Durchmesser beträgt knapp drei Meter. Sie 
sind mit Fampen ausgestattet und möglicherweise von echten fliegenden Untertassen nicht %u 
unterscheiden. Kompliziertere UFO 's mit Projektoren, Fasern und Geräuscheffekten wurden 
bei Medienspektakeln wie der Eröffnung der Olympischen Spiele in Fos Angeles oder bei 
Kontierten des Flectric Fight Orchestra eingesetzt. In diesen Fällen kann das UFO von 
beliebiger Größe und Komplexität sein, weil es keinen eigentlichen Antrieb hat, sondern an 
einem fliegenden Kran (z.B. ein extrem leiser Helikopter, Anm.d.Verf.) hängt, der 
Sinnvollerweise durch künstlichen Nebel vor den Zuschauern verborgen wird. " 20 

Soviel dazu, was technisch seit einiger Zeit machbar ist. Zurück zu den „Aliens". 

H&M Lammer berichten: „Diese MONARCH-Opfer" behaupten, dass satanische 
und Alien-Programme an verschiedenen Militärbasen durchgeführt wurden. Laut 
Bonacci (MONARCH-Opfer) fanden in den Bergen von Colorado Alien- 
Programme statt. Bei diesen Prozeduren wurden den Betroffenen UFO-Modelle 
in künstlich ausgehöhlten Höhlen vorgeführt. Für die hypno-programmierten 
Deckerinnerungen wurden Masken verwendet. . . Einer Organisation bestehend 
aus ehemaligen Militärs und Geheimagenten ist eine Frau bekannt, die vorgibt, 
bei solchen UFO-Programmen als verkleideter Alien beteiligt gewesen zu sein. 
Therapeuten, die die Frau untersuchten, fanden . . . Persönlichkeitsanteile, die 
satanischen Ritualmissbrauch und UFO- /Alien- Erinnerungen aufweisen. Als 
Kind musste sie ein Ganzkörperkostüm eines kleinen grauen Außerirdischen 
tragen, um Mind-Control-Opfern einen Alien vorzuspielen. Bei dieser Maske 
waren der Kopf und der Nacken elektronisch manipulierbar, um einen besonders 
realistischen Effekt verursachen zu können. 22 

Jetzt braucht man nur noch einen Mikrowellen-Sender, der Stimmen 
„telepathisch" direkt in den Kopf spielt, und fertig ist der „Außerirdische". 

Wir müssen außerdem davon ausgehen, dass die Entführten ausnahmslos unter 
Drogen gesetzt werden, wodurch es noch einfacher wird, ein glaubhaftes 

31 



Szenario zu erschaffen. Besonders halluzinogene Drogen eignen sich 
ausgezeichnet dazu, dem Gehirn eine Mischung aus Realität und Phantasie 
vorzugaukeln. Außer LSD gibt es eine Reihe anderer Drogen, die das von sich 
aus tun, ohne jedes zusätzliche Theater. 

Speziell das schon im ersten Band erwähnte DMT (Dimethyltriptamin) dürfte 
ideal für UFO-Szenarien geeignet sein, da es phantastische Landschaften und die 
Begegnung mit „kleinen Wesen" wie Elfen oder eben kleinen Grauen 
vorspiegelt. Diese Wesen scheinen direkt mit dem Bewusstsein zu 
kommunizieren und „telepathisch" Bilder in den Geist zu senden. Es treten 
Veränderungen des Raum/Zeit-Gefühls auf, es entstehen „Tunnelgefühle", auch 
Lichttunnel werden wahrgenommen, und man empfindet alles „wie in einer 
anderen Welt". 

Eine DMT-Testperson berichtete: „Alles, was ich von diesem Zustand weiß, sind die 
außerirdischen Wesen. Sie starrten mich an und untersuchten mich. Ich glaube, ich durfte sie 
auch untersuchen. ' 

Eine andere Testperson, die 40-50 mg DMT inhaliert hatte, berichtete: „Es war 
als ob ich mit einer sehr hohen Beschleunigung in einer großen Rakete nach oben flöge... Danach 
sah ich mehrere Wesen, die sich vor einem Kontrollpult bewegten. Die Sicht war nicht klar. Mir 
kam vor, als ob ich sie durch einen Bildschirm beobachtete. Die Wesen waren menschenähnlich 
und sahen den gigantischen insektenähnlichen Kreaturen, die ich unter dem Einfluss von 
Strophariapil^en wahrnahm, nicht ähnlich. " 

Alle, die DMT genommen hatten, erlebten die Wesen und ihre Welt als völlig 
real. Auch unter LSD kommt es zu Begegnungen mit menschlichen, 
menschenähnlichen und phantastischen Wesen. Es gibt keinen Zweifel, dass eine 
genaue Dosierung von DMT, LSD oder anderen Halluzinogenen zusammen mit 
einer UFO-Inszenierung unter Hypnose das Phänomen der „MEvA" perfekt 
reproduzieren kann. Die von vielen Zeugen berichteten Ähnlichkeiten der Aliens 
sind auf das Masken-Theater zurückzuführen, während die individuellen 
Unterschiede und exotische Wesen, die gelegentlich auftauchen, vom Anteil der 
Drogen kommen. Die verwendete Mischung beider Methoden macht die Alien- 
Begegnungen so skurril und so verwirrend. Der UFO-Forscher Jacques Vallee 
schreibt: „Die Berichte über Begegnungen mit den Insassen der Objekte klingen absurd, und 
die scheinbar „ wissenschaftlichen" Experimente sind primitiv und sogar grotesk. " 

Ein intelligentes Wesen, das über die wissenschaftlichen Wunder verfügt, die die 
UFO's anscheinend bergen, könnte diese angeblichen wissenschaftlichen Ziele 
viel schneller mit weniger Risiken erreichen. Die Wissenschafder, die dem UFO- 
Phänomen mit unverhohlener Skepsis begegnen (und sie sind in der Mehrheit), 

32 



können die Entschuldigung für sich in Anspruch nehmen, dass die Berichte über 
die Kontakte absurd und die Schlussfolgerungen der Gläubigen einfach 
hirnverbrannt erscheinen. 26 

Ich frage Sie: Was sonst könnte über Jahrzehnte eine bessere Tarnung illegaler 
Menschenexperimente gewährleisten und dafür sorgen, dass sich seriöse 
Forscher erst gar nicht mit dem Entführungsphänomen befassen? Dabei werden 
die Opfer nicht immer körperlich entführt. 

Manchmal werden sie zu Hause „behandelt", wobei die UFO Deckerinnerungen 
unter Drogen hypnotisch induziert werden. Interessant ist, dass das eigentliche 
„UFO" meist erst später, also unter Drogeneinfluss, „gesehen" wird. Am Beginn 
einer Entführung steht oft nur ein Licht, das durchs Fenster scheint, was mit 
einem starken Scheinwerfer erzeugt wird. 

Andere Familienmitglieder werden per ELF-modulierter Mikrowellen im Schlaf 
gehalten 27 , so dass sie nichts mitbekommen. 

Türen ohne Spuren zu öffnen und zu verschließen ist ebenfalls kein Problem - 
das gehört zum „kleinen lxl " der Geheimdienste. Auch die Botschaften, die im 
Wachzustand als „innere Stimmen" Ratschläge erteilen, werden per 
Mikrowellensender erzeugt. Es stellt sich die Frage, wie viele von den so 
genannten „Channeling-Medien" auf genau dieselbe Weise von interessierten 
Geheimdiensten ihre „Botschaften" übermittelt bekommen! Die technischen 
Möglichkeiten der Verwirrung sind schier unerschöpflich. 



33 



Die desinformierten Informanten 



Die Botschaften selbst laufen immer wieder auf das gleiche hinaus: dass die Erde 
von den Menschen kaputtgemacht wird, sich durch eine Katastrophe reinigen 
wird, und dass die Entführungsopfer gerettet werden. Angeblich verbieten die 
„kosmischen Gesetze" eine Einmischung in unsere irdischen Angelegenheiten, 
so dass wir die ökologische Suppe allein auslöffeln müssten. Als ob die 
Entführungen und die Botschaften keine Einmischung wären! Mit der Logik ist 
es bei den „Außerirdischen" eh nicht weit her. Aber vielleicht ist mein kleiner, 
irdischer Verstand auch nur zu beschränkt, um die spezielle „ko(s)mische Logik" 
zu verstehen? 

Auch sonst sind die Aliens anscheinend schlecht informiert, wenn sie ihre 
Botschaft immer wieder an Durchschnittsbürger vermitteln, die sowieso nichts 
am Zustand der Welt ändern könnten, selbst wenn sie es wollten. Dass die 
Botschaft einmal an die Mächtigen aus der Finanz- und Logenelite gegangen 
wäre, davon hat man nie etwas gehört. Der Verdacht liegt nahe, dass mit dem 
ganzen Humbug eine neue „Alien-Religion" gefördert werden soll, unter 
Verwendung der alten Themen der „Schuld" (am Niedergang der Erde), „Leiden 
und Unterwerfung" und der versprochenen „Erlösung" durch einen Messias, der 
am Sankt-Nimmerleins-Tag vom Himmel herabsteigt. 

Besonders unglaubwürdig ist die Behauptung, die Außerirdischen brauchten 
menschliches Genmaterial. Es ist ja schon äußerst unwahrscheinlich, dass die 
Aliens einen Kopf, zwei Beine, zwei Arme und eine ähnliche Größe haben, dass 
sie dieselbe Luft atmen, denselben Luftdruck, dieselbe Gravitation aushalten. 
Allein im Urwald gibt es Tausende von Lebewesen mit sechs, acht und mehr 
Beinen und ganz anderer Größe - von der Tiefsee und ihren Bewohnern mal 
ganz zu schweigen. Die Grauen kommen von weit her und sind uns so 
verdächtig ähnlich, dass sie sich mit Menschen kreuzen lassen? Das ist absurd. 

Was in den unterirdischen Labors wirklich passiert, das sind illegale Gen- und 
Klonexperimente sehr irdischer Herkunft. Da die ersten dieser Versuche auf die 
60er und 70er Jahre datieren, muss es inzwischen eine ganze Reihe von 
gezüchteten Menschen geben, die eventuell als verkleidete Aliens oder 
anderweitig Dienst tun. Wer solche Experimente macht, dem ist alles zuzutrauen. 
Oder glauben Sie vielleicht, dass die diversen Geheimdienste nach Erforschung 
von Drogen, Implantaten und Bewusstseinskontrolle irgendwann die Akten 
schließen nach dem Motto: jetzt haben wir alles erforscht, prima, suchen wir uns 
eine andere Aufgabe? 



34 



Wer das glaubt, der ist mindestens so gehirngewaschen wie ein „MevA"-Opfer, 
das nach dem ganzen Horror die Grauen als „seine Freunde" bezeichnet. 

Dass Regierungsbehörden „irgendwie" in der UFO-Szene mitmischen, ist 
durchaus bekannt, nicht jedoch, wie weit sie dabei gehen. Hören wir noch einmal 
Jacques Vallee, der sich seit den 50er Jahren intensiv mit UFO-Sichtungen 
auseinandersetzt und zu den gründlichsten Forschern auf diesem Gebiet zählt: 

„ Wie viele meiner Forsch er ko liegen bin ich überzeugt, dass die amerikanische Regierung genau 
wie alle anderen Regierungen am UFO-Geschäft regen Anteil nahm. Diese Anteilnahme 
beschränkte sich nicht auf das Sammeln von Daten, was ohnehin die Aufgabe der 
Spionagebehörden ist. Vielmehr werden auch die UFO -Organisationen selbst genau überwacht 
und in manchen Fällen wurden sogar falsche Sichtungen inszeniert und falsche Dokumente 
herausgegeben... Der Glaube an Außerirdische ist wie jeder andere starke Glaube ein 
attraktives Vehikel, wenn man das Bewusstsein der Menschen kontrollieren und sich in 
psychologischer Kriegführung üben will. " 

Dieser Glaube an Außerirdische ist in der UFO-Szene weit verbreitet. Dort 
vermutet man, dass die nicht zu übersehende Geheimdienstbeteiligung bei den 
Entführungen eine Art Gegenspionage sei, um hinter das Geheimnis der Aliens 
zu kommen. So schreibt John S. Carpenter über den Fall der Entführten Leah 
Haley: 

„Die Informationen, die sie uns gab, lassen stark auf ein Eingreifen und eine Überwachung 
durch den Staat schließen und passen damit gut %u anderen Fällen, in denen dies offensichtlich 
vorkam. . . Jeder dieser Forscher hat einen wahren Schaff belastender Daten, die staatliches 
Interesse, Überwachung und direktes Fingreifen bei einer großen Zahl von UFO-Fällen 
beschreiben. <s& 

Die inneren, Mikrowellenerzeugten Stimmen, fördern diesen Mythos von „Aliens 
vs. US-Militär" Zu Leah Haley sagte eine solche Stimme einmal: 

„Du wirst zu eng von unseren Gegnern überwacht. Deine Erinnerung wäre 
unserer Mission abträglich." 

Sie hatte von Militärs Elektroschocks bekommen, angeblich um damit die 
Erinnerung an die Außerirdischen wieder zu beleben - eine typische Methode der 
Gehirnwäsche. Auch mit Filmen wie „Akte X" wird das Märchen vom 
„Geheimdienst auf den Spuren der Aliens" immer wieder in die Köpfe 
geschleust. Da ist es kein Zufall, dass über die Hälfte der Amerikaner an UFO's 
im Sinne von „außerirdisch" glauben, und dass der Anteil bei denen, die oft 



35 



fernsehen, also bei der Jugend, besonders hoch ist. Die Wahrheit liegt keineswegs 
„irgendwo da draußen" - das Gegenteil ist wahr: 

Sie liegt ganz in der Nähe. 

Hier wird ganz offensichtlich das alte dialektische Geheimdienst- und Logen- 
Spiel gespielt: Zwei scheinbare Gegner (z.B. CIA und Aliens, oder der „harte" 
und der „verständnisvolle Bulle" beim Verhör) arbeiten in Wirklichkeit 
zusammen. 

Egal, für welche Seite man sich entscheidet, man sitzt in der Falle. Jacques Vallee 
kommt der Wahrheit schon sehr nahe, wenn er vermutet: „Hinter dieser Struktur 
steckt ein Plan, und dieser Plan heißt nicht ,Kontakt' sondern ,Kontrolle'. " 

Ein deklassifiziertes Geheimpapier eines gemeinsamen Ausschusses der US Air 
Force und der CIA berichtet über private UFO-Gruppen: „Man glaubte, diese 
Gruppen müssten überwacht werden, weil sie großen Einßuss auf das Denken der Massen 
haben, falls es %u umfangreichen Sichtungen kommen sollte. Die offensichtliche 
Verantwortungslosigkeit und der mögliche Nutzen solcher Gruppen für subversive Zwecke 
sollten nicht übersehen werden. ' 

Dazu passt der legendäre UFO-Kontaktier George Adamski, der ein 
zweifelhafter Bursche mit seltsamen Freunden war. Ein New Yorker „Freund 
und Mentor" hatte ihm eine Reise nach Tibet spendiert, von der er sich in 
Kalifornien zur Gründung der Loge „Royal Order of Tibet" inspirieren ließ. 31 
Später hat er zugegeben, dass er als „Botschafter für die Brüder aus dem Weltall" 
ausgewählt worden war - und zwar ausgerechnet von vier US- 
Regierungswissenschaftlern! Sein wichtigster europäischer Förderer war neben 
einem Cambridge-Ingenieur ein ehemaliger Geheim dienstoffizier der britischen 
Armee. 32 

Der Co-Autor des Buches „Flying saucers have landed" war Desmond Leslie, 
Hochgrad-Freimaurer und Großneffe von Winston Churchill. Das 
„venusianische Spähflugzeug", das Adamski zum Beweis seiner „außerirdischen 
Kontakte" angeblich in Palomar Gardens 1952 fotografiert hatte (und das ihn 
berühmt machte) entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als handelsübliche 
Deckenlampe, inklusive Öse zum Aufhängen. 34 (Aber vielleicht ist das ja der 
Ring fürs Abschleppseil, falls das UFO mal eine Panne hat?) 

Wo wir auch hinschauen, wir finden immer wieder seltsame Verwandtschaften 
zwischen Geheimdiensten und den Hauptinformanten der amerikanischen UFO- 
Szene: „John Lear war nicht nur Pilot einer von der CIA kontrollierten Fluglinie, Bill 

36 



Cooper war nicht nur beim Geheimdienst der Marine, nein, auch Bill English diente als 
Informationsanalytiker auf einem Horchposten nördlich von London. Bill Moore gab selbst %u, 
Informant der Luftwaffe gewesen %u sein — und sein wichtigster Kontaktmann Richard Doty 
ist in Desinformation und psychologischer Kriegführung , '-■•'■' -'- "" 



Es ist auch eigenartig, dass gerade die Ufologen, die ständig beweisen wollen, die 
US-Regierung habe einen geheimen Pakt mit den Aliens geschlossen, besonders 
unkritisch werden, wenn die „enthüllten Dokumente" von eben derselben 
Regierung stammen, wie das lächerliche „Majestic 12"- Papier, das von 
Schmierenkomödianten namens „Falcon", „Condor" und anderen schrägen 
Vögeln anonym präsentiert wurde. Wenn es wirklich das „größte Geheimnis 
unserer Zeit" wäre, würde die Regierung dann tatenlos zusehen, wie das Thema 
jahrelang in den Medien und auf UFO-Kongressen breitgetreten wird? 

Und was ist mit der Tatsache, dass ehemalige Geheimdienstangehörige sämtliche 
Schweige Verpflichtungen öffentlich brechen - in einer äußerst heiklen 
Angelegenheit? Da machen sensationelle Papiere die Runde, geschmückt mit 
Stempeln wie „Top secret", „Eyes only", „Need to know" und damit auch der 
Dümmste merkt, worum es geht: „ Cosmic Top Secret". Als ob solche Papiere, 
wenn sie denn echt wären, ein eingebautes Verfallsdatum hätten und ihre 
Veröffentlichung nach zehn Jahren verjährt, ähnlich wie bei Ladendiebstahl. Wie 
kindisch können Ufologen sein, wenn man sie lässt? 

Die einzig schlüssige Erklärung für derartige „Enthüllungen" ist die, dass genau 
solche hanebüchenen Theorien wie „Area 51" und „Majestic 12" etc., die 
Gehirne der Ufologen vernebeln sollen, um von anderen Erklärungen 
abzulenken. Und die tappen ahnungslos ins bereitgestellte Fettnäpfchen und 
kommen sich noch unheimlich schlau dabei vor. Wie sagte meine Oma immer? 
„Dummheit und Stolz wachsen auf demselben Holz". Bevorzugt auf 
Holzköpfen. 

Vallee zeigt klar die „vorsätzliche Unterwanderung ziviler UFO-Gruppen durch Personen, 
die mit der Welt der Spionage in Verbindung stehen. " Und an anderer Stelle: „Natürlich, 
dies sind genau die Teute, die in früheren Zeiten für Schrecken wie die Gedankenkontrolle, 
Cointelpro und MK ULTRA, für Watergate und Iran-Contra verantwortlich waren. " Das 
geht bis zu okkulten Gruppen wie dem „Neu-Templerorden" des bekennenden 
Schwarzmagiers Aleister Crowley, dessen kalifornischer Ableger den UFO- 
Kontaktier Jack W. Parsons (Gründer der Jet Propulsion Laboratories) und L. 
Ron Hubbard, Gründer der „Scientology", hervorbrachte. 

Das Problem der meisten Ufologen ist, daß sie diese Zusammenhänge nicht 
kennen (wollen?) und daß sie keine Ahnung davon haben, was in den Schwarzen 

37 



Projekten alles schon erforscht worden und den Menschen heute technisch 
möglich ist. Man braucht keine Aliens, um die Menschheit zu beherrschen, zu 
täuschen und zu unterdrücken. Dazu genügen ein paar Machtbesessene mit der 
entsprechenden Technik und Organisation. Es wird höchste Zeit, zur 
Abwechslung einmal an den richtigen Stellen nachzuforschen, bevor wir alle mit 
einem Chip herumlaufen. Den ganzen Alien- Schwindel sollten wir möglichst 
schnell da entsorgen, wo er hingehört: 

Auf dem Müllhaufen der Geschichte. 



38 



UFO's und andere fliegende Gerätschaften 

Die tatsächliche Wahrheit über UFOs ist sehr viel bizarrer - und beunruhigender 
- als jede Invasion aus dem All. Das moderne UFO-Phänomen ist eine 
Geschichte von Psychologie, Tarnung, Täuschung, Intrige und Gefahr. Es ist die 
perfekteste Irreführung, die je inszeniert wurde. Karl-Heinz Zunneck in 
„Geheimtechnologien 2" Wenn UFOs real sind, müssen sie dann unbedingt 
Raumfahrzeuge sein? Erklärt die „ Raumschiff "-Hypothese zufrieden stellend 
die uns heute bekannten Fakten des UFO-Phänomens? 

Die Antwort darauf ist eindeutig und unzweifelhaft „Nein". Sobald ein 
Glaubenssystem einmal etabliert ist, läuft es aus eigenem Antrieb weiter und 
gewinnt gerade aufgrund seiner Absurdität an Kraft. 

Vallee wuchs in Frankreich auf, studierte an der Sorbonne Physik und 
Mathematik, arbeitete am Observatorium von Paris, ging 1962 an die Universität 
von Texas. Er schrieb für die NASA ein Computerprogramm, das die erste Mars- 
Karte für das „Mariner-Projekt" zeichnete, promovierte 1967 in Mathematik und 
arbeitete unabhängig sowie mit dem UFO Forscher Allen Hynek in 
Feldforschungen an der Aufklärung des UFO Rätsels. In einem Interview sagte 
er einmal: 

„ Eine gute Ausbildung in Astronomie ist wichtig, wenn jemand echte Sichtungen von 
normalen himmlischen Objekten unterscheiden will. Außerdem ist sie nützlich, um die 
Aussagen engstirniger Wissenschaftler %u entkräften, die so tun, als verständen sie das gan^e 
Universum. Das Studium der Astronomie sollte uns vor all den Dingen, die wir nicht wissen, 
die UFO 's eingeschlossen, demütig und neugierig machen. " 

Das größte Problem des UFO-Phänomens ist seine Vielschichtigkeit. Alles, was 
der Mensch nicht versteht, ordnet er automatisch höheren Wesenheiten zu, seien 
es Götter, Engel, Teufel oder eben Außerirdische. Dabei wird alles, was nicht ad 
hoc erklärbar ist, in denselben Topf geworfen. Am Beispiel der Alien- 
Entführungen habe ich gezeigt, dass es zumindest für diesen Teil des Phänomens 
eine schlüssige Erklärung gibt, die sich aber nur demjenigen erschließt, der 
ausreichend über die Schwarzen Projekte der Bewusstseinskontrolle und ihre 
Forschungsergebnisse Bescheid weiß. 3T 

Entsprechendes gilt für den bisher unerklärten Teil des Phänomens, der sich nur 
dann verstehen lässt, wenn man eine breitere Informationsbasis hat als der 
Durchschnitt der UFO Forscher. Es ist zum Verständnis unumgänglich, das 
UFO Phänomen in einzelne, unabhängige Bereiche zu unterteilen, die jeweils 



39 



einen ganz anderen, eigenen Erklärungsansatz verlangen. Nach meinen 
Erkenntnissen handelt es sich um vier Teilbereiche: 

Vorgetäuschte UFOs zur Tarnung anderer Aktivitäten (wurde im 

vorherigen Kapitel besprochen) 

Falschmeldungen und Fehleinschätzungen aus Unwissenheit, 

Geltungsbedürfnis oder zur Desinformation 

Paranormale Phänomene 

Technische, reale Flugscheiben 

Der erste Punkt wurde bereits behandelt, zum zweiten lässt sich sagen, dass 
Lügen im Bereich der UFO 's besonders häufig zu sein scheinen. Vallee schildert 
in seinem Buch „Konfrontationen" einen Fall, der in der UFO-Literatur immer 
wieder zitiert (bzw. abgeschrieben) wurde. Es handelt sich um den bekannten 
Fall des Ehepaars Vidal aus Buenos Aires. Auf dem Weg mit dem Auto nach Mar 
del Plata wurden sie angeblich von einer dichten Rauchwolke eingehüllt, verloren 
das Zeitgefühl und landeten samt Auto in Mexiko, Tausende von Kilometern 
entfernt, ohne Pässe und mit wenig Geld. Der Fall wurde in einem Dutzend 
Büchern beschrieben. Vallee ist anlässlich einer Reise nach Argentinien der Sache 
nachgegangen. Er berichtet: 

„ Meine argentinischen Freunde lachten. Sie hatten bereits Jahre mit der Suche nach den 
Vidals verbracht. Sie fanden immer wieder Leute, die Leute kannten, die die Vidals kannten, 
sogar einige, die behaupteten, die Vidals persönlich %u kennen, aber niemals stießen sie auf die 
Vidals selbst. Es gibt keine Vidals. Der Fall hat sich nie ereignet. " 

Jacques Vallee, den ich wegen seiner wissenschaftlichen Vorgehensweise sehr 
schätze, hat es sich daher zum Prinzip gemacht, bei jedem UFO-Fall drei Fragen 
zu stellen: 

1. Existieren die Zeugen? 

2. Ist der Ort des Geschehens bekannt? 

3. Geschah etwas Anomales? 

Nur falls alle drei Fragen mit „ja" beantwortet werden können, wird der Fall 
untersucht. Wenn alle UFO-Autoren so sorgfältig vorgehen würden, dann wäre 
so mancher absurde Fall in der Literatur gar nicht erst aufgetaucht. Wie ich schon 
in der Einleitung des ersten Bandes schrieb: die meisten Autoren polarisieren sich 
in den Extremen blinder Gläubigkeit oder strikter Ablehnung. 

„In gewisser Hinsicht gleicht das Studium der UFO 's der amerikanischen Politik: Es gibt 
Parteien %ur Auswahl. In der Ufologie sind es die Skeptiker, die überhaupt nicht 

40 



an UFO 's glauben, und diejenigen, die der Ansicht sind, es handele sich um Kaum schiffe von 
einem anderen Planeten. " 39 

Der steinige Mittelweg ist beschwerlich, aber nur er führt zu brauchbaren 
Ergebnissen. Es wäre grundsätzlich falsch den Schluss zu ziehen, letztlich seien 
alle UFO Sichtungen Humbug, nur weil es auch Schwindel gibt. Wo Rauch ist, ist 
meist auch Feuer, oder - anders ausgedrückt - Falschgeld funktioniert nur dort, 
wo es auch echtes gibt. Es existieren einfach zu viele überprüfte UFO-Fälle mit 
Tausenden von Zeugen, von denen viele professionelle Beobachter sind, wie 
Piloten, Militärs oder Wissenschaftler. 

Hören wir noch einmal Vallee: 

„Der Himmel weiß, dass wir mehr Daten haben, als wir je verarbeiten können. Wir haben so 
viele Daten, dass ein vollständiger Katalog der nahen Begegnungen je nach angewandten 
Kriterien ^wischen 5.000 und 10.000 Berichte umfassen würde. Die Gesamtzahl der 
ungeklärten UFO -Fälle liegt weltweit über 100.000, und dabei sind wir aufgrund von 
en ziemlich sicher, dass nur einer von %ehn Zeugen sich auch meldet. " 



Das schrieb er 1990. Jährlich kommen inzwischen Tausende von ungeklärten 
Sichtungen hinzu. Scheinbar paradoxerweise ist die große Zahl glaubwürdiger 
Sichtungen ein wichtiges Argument gegen eine außerirdische Herkunft der UFO's. 
Warum? Valide hat anhand der vorliegenden Daten eine Hochrechnung 
angestellt: er selbst hat in seinen Akten etwa 2.000 Berichte über nahe 
Begegnungen in aller Welt (wohlgemerkt: nahe Begegnungen; Sichtungen gibt es 
weit mehr). Das mag für zwanzig Jahre Forschung nicht gerade viel erscheinen. 
Jedoch gibt er zu bedenken: 

„Die meisten Fandungen werden nach 18 Uhr beobachtet. Die mit dem Computer ermittelte 
Häufigkeitsverteilung %eigt, dass die Aktivitäts spitze auf allen Kontinenten bei etwa 22.30 
Uhr liegt. Danach fällt die Kurve stark ab, um kur% vor der Morgendämmerung wieder 
anzusteigen. Für die Zeit nach 6 Uhr gibt es kaum noch Berichte. Was hat das %u bedeuten? 
Es bedeutet, dass die Aktivität der Objekte aufgrund ihres Wesens und ihrer Entscheidung auf 
die Nacht beschränkt ist. Warum aber fällt die Häufigkeit nach Mitternacht ab? Einfach 
deshalb, weil die Menschen ins Bett gehen. Nach 22.30 Uhr ist die Anzahl möglicher Zeugen 
stark beschränkt. Also können wir fragen, wie viele Berichte wir hätten, wenn die Menschen 
nicht ins Bett gingen, sondern die gan^e Nacht aufblieben, um die so genannten Raumschiffe %u 
beobachten. Wir kämen auf eine Zahl von etwa 30.000... Die letzte Zahl kommt aber der 
wirklichen Anzahl der Ereignisse bei weitem nicht nahe, denn wir wissen aus vielen 
unabhängigen Untersuchungen, dass nur einer von %ehn Fällen überhaupt berichtet wird. 
Demnach müssten wir nicht nur 30.000, sondern 300.000 Fälle in unseren Akten haben! 
Doch damit nicht genug. Die meisten Eandungen werden aus dünn besiedelten Gebieten, weit 
entfernt von Ortschaften, gemeldet. Wie viele Berichte hätten wir, wenn die Bevölkerung 

41 



Erde nicht in Städten konzentriert, sondern gleichmäßig verteilt wäre? Wenn wir vorsichtig sind 
und den Faktor 10 annehmen, dann kommen wir zu der überraschenden Schlussfolgerung, dass 
die UFO 's, wenn sie wirklich Raumschiffe sind, die die Erde erforschen wollen, binnen %wei 
Jahrzehnten etwa drei Millionen Mal gelandet sind. Diese Zahl ist völlig absurd. . . Entweder 
wählen die UFO 's ihre Zeugen aus psychologischen oder soziologischen Gründen aus, oder sie 
sind überhaupt keine Raumschiffe. In beiden Fällen jedoch wirkt ihr Erscheinen inszeniert." 

Nicht einmal die altmodischen Kisten der NASA brauchten drei Millionen 
Landungen in zwei Jahrzehnten, um sich ein Bild von einem fremden Planeten 
zu machen, der außerdem mit Tausenden von Radio- und Fernsehprogrammen 
täglich über sich und seine Bewohner berichtet. Die These von der 
„Forschungsaktion Planet Erde" kann so nicht stimmen. Ich behaupte ja nicht, 
dass es irgendwo „da draußen" kein Leben geben könne oder dass Kontakte mit 
anderen Zivilisationen prinzipiell unmöglich seien. Eventuell kam das Leben 
sogar von außerhalb der Erde, wer weiß? Ich behaupte lediglich, dass die 
modernen UFO's nicht aus dem Weltraum stammen. 

Eine etwas ungewöhnliche, jedoch originelle These über die möglichen Motive 
Außerirdischer zum Besuch des blauen Planeten liefert der Autor Douglas 
Adams in seinem Science Fiction Roman „Per Anhalter durch die Galaxis". Hier 
erklärt ein Außerirdischer seinem verdutzten Erdenfreund, dass er per Anhalter 
auf die Erde gekommen sei: 

„ Ganz einfach, ein Fopper hat mich mitgenommen... Foppers sind Kinder reicher Eeute, die 
nichts zu tun haben. Sie zischen in der Gegend rum und suchen nach Planeten, die noch keine 
interstellare Verbindung haben, und besuchen sie: Sie suchen sich eine abgelegene Gegend mit 
wenigen Eeuten drum rum, dann landen sie direkt vor den Augen irgend so eines nichts 
ahnenden Trottels, dem niemand jemals glauben wird, stolzieren mit albernen Antennen auf 
dem Kopf vor ihm auf und ab und machen ,piep piep'. Ziemlich kindisch, wirklich. " 

Immerhin eine beachtenswerte These, die allerdings bei den Außerirdischen 
einen gewissen britischen Humor voraussetzt. Aber im Universum ist ja 
bekanntlich nichts unmöglich - nur sehr, sehr unwahrscheinlich. Ich habe diesen 
kleinen Exkurs in die Science-Fiction nicht nur deshalb eingestreut, um das 
ernste Thema ein wenig aufzulockern, sondern weil diese Behauptung von 
Adams im Grunde auch nicht absurder ist als die populärsten Thesen der 
„offiziellen" Ufologie. Vallee hat diese als einer der wenigen skeptischen 
Forscher in seinem Buch „Enthüllungen - Begegnung mit Außerirdischen und 
menschlichen Manipulationen" ausführlich hinterfragt. 

Er kommt zu interessanten Ergebnissen, die ich hier in wesentlichen Punkten 
wiedergeben will: 

42 



So handelt es sich bei der berüchtigten „Area 51" um den Luftwaffenstützpunkt 
Nellis in Nevada, der schon seit Jahrzehnten als Versuchsgelände für die 
Erprobung geheimer Prototypen der Luft- und Raumfahrt genutzt wird. Es 
bestreitet niemand, dass dort ab und zu seltsame Fluggeräte gesichtet werden, 
meistens bei Nacht. Aus verständlichen Gründen wird der Stützpunkt auch gut 
bewacht. Zum Mekka der UFO-Gemeinde wurde das Gelände erst nach einer 
Reihe offensichtlicher Desinformationen, nach denen dort UFO's, tote und 
lebende Aliens und weitere schreckliche Geheimnisse eingelagert seien. Auch 
eine unterirdische Stadt von der Größe Manhattans soll es dort geben. Vallee 
erlaubte sich einmal die Frage, wer denn da den Müll raus bringt, worauf die 
Ufologen etwas verschnupft waren. Solche Fragen (wie auch die nach der 
Wasserversorgung oder der Geheimhaltung im Zeitalter der Infrarot- 
Satellitenphotos) stellt man in solchen Kreisen nicht, das ist nicht fein. 

Da unterhält man sich schon lieber über die Anatomie und den Stoffwechsel der 
Grauen oder darüber, ob der Antrieb ihrer Flugscheiben eventuell Einsteins 
Relativitätstheorie widerspricht. Als „zuverlässiger Informant" wurde ein 
gewisser „Dennis" genannt, der auf der „Area 51" als Wissenschaftler gearbeitet 
haben soll (in diesem Stil werden häufig dubiose Quellen kolportiert, wobei der 
Hinweis nicht fehlt, der Informant müsse um sein Leben bangen, da sich alsbald 
irgendwelche ,Blues Brothers' im Auftrag der Regierung an seine Fersen heften 
würden). Dieser „Dennis" entpuppte sich dann als der angebliche Physiker 
Robert Lazar, der das Privileg bekam, den UFO-Antrieb zu untersuchen. 1987 
bot ihm der Geheimdienst der Marine den Job an (offenbar besteht dort ein 
akuter Mangel an kompetentem Personal), und nach einer Befragung brachte 
man ihn in einen unterirdischen Hangar, in dem neun Geräte standen, die wie 
UFO's aussahen. 

Vallee befragte Lazar persönlich. Dieser sagte, man habe ihm den Auftrag 
gegeben, die UFO-Motoren zu untersuchen, und zwar mit nichts weiter als 
einem digitalen Spannungsprüfer und einem Oszilloskop (das ist etwa so wie ein 
Forschungsauftrag zum Leben in der Tiefsee, und man gibt Ihnen dazu eine 
Taucherbrille und eine Badehose). Angeblich hatte eine Gruppe von 
„Technikern" vorher schon versucht, den UFO Antriebsreaktor zu verstehen, 
indem sie ihn in zwei Teile zersägte. Als sie ihn wieder zusammensetzten und in 
Betrieb nahmen, sei er ihnen um die Ohren geflogen. Solch haarsträubenden 
Unsinn kann man amerikanischen Ufologen offenbar problemlos erzählen, ohne 
dass jemand aus dem Tiefschlaf erwacht. Auf die Frage, wie lange er, Lazar, denn 
dort „gearbeitet" habe, meinte er, ,bis Mai 1988 oder 1989) das wisse er nicht 
mehr, da bei ihm „die Zeit etwas durcheinander gekommen" sei. 



43 



Valide fragte nach: 

„ Hatten Sie einmal den Eindruck, dass Ihre Erinnerung an die Ereignisse 

schlechter ist, als sie sein müsste?" 

„ Mag sein, dass man in meinem Gedächtnis herumgepfuscht hat", sagte er traurig. 

„ Was meinen Sie damit?" 

„Hinter der Anlage war eine Art Krankenstation. Dort wurden alle möglichen Tests mit mir 

gemacht. " 

„Können Sie die Tests beschreiben?" 

„Zum Beispiel nahmen sie mir eine große Menge Blut ab. Das sei wegen der Dinge, an 

ich arbeitete, noti. 



„ Was noch ?" 

„Ich musste ein Glas einer gelben Flüssigkeit trinken, die nach Kiefer roch. Und sie haben 

mich, glaube ich, mehrmals hypnotisiert. Den Grund dafür weiß ich nicht. " 

„ Warum haben Sie aufgehört?" 
„Ich hatte kein gutes Gefühl bei diesem Projekt. " 41 

Aha. Noch irgendwelche Fragen? Ich kürze hier ab, doch die Liste der 
Absurditäten ist weit länger. Angeblich hatte Lazar auch mal ein Stück des 
„Superschweren Elementes 115" mit nach Hause genommen, womit die 
Außerirdischen angeblich ihre UFO's betreiben. Das Element wäre, wenn es es 
denn gäbe, extrem kurzlebig und radioaktiv und außerdem wertvoller als jedes 
bekannte Material. Bei Lazar liegt so etwas einfach zu Hause herum, und zwar „in 
einer leeren Filmdose". 

Robert Lazars Physikkenntnisse beschränken sich offenbar auf das Niveau 
mittelmäßiger Science-Fiction- Romane, was man ihm nicht unbedingt vorwerfen 
kann: 

„Er wurde nicht nur angeklagt, weil er Prostitution betrieben hatte - er war sogar Teilhaber 
eines Bordells namens Honeysuckle Ranch - sondern sein Werdegang als Physiker und Berater 
in Tos Alamos löste sich buchstäblich in Wohlgefallen auf. i42 

Einen echten Alien hat dieser „verlässliche Informant" und „Kronzeuge der US- 
Alien-Konspiration" jedoch leider nie kennen gelernt, trotz Hypnose. 

Armer Lazar — mehr Opfer als Täter. 



44 



Vallee hat noch weitere populäre UFO-Fälle kritisch durchleuchtet und 
bloßgestellt, wie etwa den spanischen „UMMO"- Fall, den französischen Fall von 
Pontoise, die „Majestic 12"- Papiere, die Alien-Basis in Dulce, New Mexico, oder 
die seltsamen Märchen des Schweizers Billy Meier und seiner geschickt 
gefälschten Photos. So aufschlussreich diese Geschichten auch sein mögen, so 
kann ich aus Platzgründen leider nicht näher darauf eingehen. Ich empfehle, 
Vallees Buch „Enthüllungen" zu studieren, das sehr gut recherchiert und 
unterhaltsam zu lesen ist. 

Einen Fall möchte ich doch noch kurz vorstellen, weil er einen ganz anderen 
Aspekt des Themas Desinformation beleuchtet, den wir bisher noch nicht 
beachtet haben: 

Ende Dezember 1980 kam es im englischen „Rendlesham Forest" offenbar zu 
einer UFO-Landung. Das Waldstück liegt zwischen zwei Gebäuden des 
Luftwaffenstützpunkts Woodbridge, der von Briten und Amerikanern 
gemeinsam genutzt wird. Hier waren mehrere Jagdgeschwader und 
Sondereinheiten stationiert. Hier, im Südosten Englands, wurden im Krieg die 
ersten Radaranlagen aufgebaut und seither mehrere militärische 
Forschungsprojekte durchgeführt. Die Außerirdischen haben den Ort 
anscheinend sorgsam ausgewählt. Viele Zeugen sahen ein seltsames Licht, das in 
dem Waldstück niederging, und einige Soldaten einer herbeigeeilten Einheit 
trafen auf ein UFO und begegneten drei seiner Insassen. 

So weit, so gut. 

Das Seltsame an der ganzen Geschichte war aber die Redseligkeit der 
militärischen Zeugen. Normalerweise verhängt das Militär in solchen Fällen 
sofort eine strenge Nachrichtensperre, aber hier plauderten Soldaten und 
Geheimdienstleute mit Journalisten über die Sache, so dass der Fall zu einem 
wichtigen UFO-Ereignis avancierte. Interessant auch, dass einige Soldaten schon 
zum Waldstück beordert worden waren bevor das UFO erschien. Sie bekamen zur 
Belohnung dann auch ein tolles Spektakel geboten. 

Was sollte das Ganze nun bedeuten? Vallee resümiert: 

„Die amerikanische Luftwaffe geigte sich nicht gerade überrascht, als ein unidentifi%iertes 
Objekt über ihrem Stützpunkt auftauchte. Vielmehr schien man vorher informiert worden %u 
sein und war auf das Ereignis vorbereitet. Eine große Zahl von Soldaten mit gan% 
unterschiedlichen Aufgabenbereichen war zusammengebogen worden, um das Ereignis t^u 
bezeugen. Ihre Waffen waren ihnen abgenommen worden. (Unbewaffnete Soldaten? 
Warum wohl? Anm.d.Verf.) Man hatte sie sorgfältig auf vorher festgelegte Positionen 

45 



verteilt, beleuchteter Bodennebel und verschiedene Lichteffekte hatten vor der Sichtung des 
Objekts selbst die Bühne beherrscht. Sobald die Männer gesehen hatten, was sie sehen sollten, 
wurden sie zurückgezogen und hatten dienstfrei. So würde es nicht laufen, wenn wirklich ein 
UFO gelandet wäre. Doch genauso würde es laufen, wenn man die Reaktionen von Männern 
auf einen vorher definierten Reiz testen will. Die plausibelste Theorie ist für mich die, dass das 
amerikanische Militär ein Gerät oder gar mehrere entwickelte, die aussehen wie fliegende 
Untertassen, die hauptsächlich für die psychologische Kriegführung gedacht sind und die bei 
ahnungslosen Soldaten getestet werden. Die Personen, die das Experiment leiten, können 
deshalb jederzeit kontrollieren, wie und auf welche Weise Informationen über die Geschichte 
durchsickern.. . 

Wenn tatsächlich etwas durchsickert, könnte man die Sache einfach dadurch verschleiern, dass 
man behauptet, es habe sich um ein UFO gehandelt. Das ist eine sehr bequeme Erklärung und 
gleichzeitig eine Sackgasse: , Was sollen wir denn tun? Wir konnten das Objekt nicht 
identifizieren. Wir wissen nicht mehr als Sie. . . v Mit anderen Worten: OS! (Air Force 
Office of Special Investigation, Luftwaffengeheimdienst, Anm.d.Verf.) könnte 
gerade dadurch die Tatsache vertuschen, dass es sich bei solchen Fällen eben nicht um echte 
UFO 's handelt! Kein Wunder, dass Amateur-Ufologen verwirrt sind, wie sie durch die 
Beobachtung seltsamer, scheibenförmiger Eichter über Area 51 verwirrt waren. Weit hergeholt? 
Ja, aber Antiterror-Ubungen, bei denen die Angreifer ihr Flugzeug als fliegende Untertasse 
tarnten wurden tatsächlich mehr als einmal durchgeführt, und solche Überprüfungen der 
Sicherheit von Stützpunkten erklären wahrscheinlich eine ganze Reihe jener UFO-Sichtungen 
in der Umgebung von Raketenstellungen, die von UFO Amateuren und von vielen 
Fernsehdokumentationen als Beweis dafür zitiert werden, dass die Außerirdischen unsere 
Rüstung überwachen. (Ja, viele — aber nicht alle. Dazu später mehr. Anm.d.Verf.). 
Der Stützpunkt, der auf diese Weise z^m Schein angegriffen wird, erfährt wahrscheinlich nie, 
was wirklich geschah, weil ein Test sinnlos wird, wenn das Objekt Bescheid weiß. Ich habe die 
Bestätigung für solche Manöver von Männern bekommen, die dazu ausgebildet wurden, in 
Atomkraftwerke und Raketenstellungen einzudringen. Doch es gibt noch weitere Gründe dafür, 
in der psychologischen Kriegführung als fliegende Untertassen getarnte Apparate einzusetzen. 
Einer dieser Gründe ist ganz einfach die Einschätzung der Reaktionen der Beobachter. Wie 
würden die Wachen reagieren, wenn ein realer Feind in so einer Verkleidung daherkäme? Wie 
würden Berufssoldaten, Geheim dien stoffiziere, Piloten und Polizisten reagieren? Würden sie 
immer noch den Befehlen gehorchen? Was würde die Öffentlichkeit denken? Welche Mittel 
könnte man einsetzen, um die Verwirrung zu steigern oder aufzulösen? 
Und schließlich und endlich könnte das Militär solche Geräte einsetzen, um herauszufinden, ob 
die eigenen Wissenschaftler fähig sind, zj^^hen echten und simulierten UFO 's z u 
unterscheiden. Dies natürlich nur für den Fall, dass es UFO's — : " L !: •'• ''"' " " 



Selbst bürokratische Offiziere entwickeln erstaunlich viel Phantasie, wenn es um 
Sicherheits- und Spionagefragen geht. Schon im Ersten Weltkrieg projizierten 
deutsche Militärs ein Bild der Jungfrau Maria auf künstlichen Nebel, um die 



46 



Franzosen zu verwirren. Mit heutiger Lasertechnik dürfte wohl noch ein weni^ 
mehr möglich sein. 



47 



Auf dem Flohmarkt der „Staatsgeheimnisse" 

Leider benutzen die meisten Ufologen ihre blühende Phantasie nur im 
Zusammenhang mit außerirdischen Aktivitäten, in krasser Unterschätzung 
menschlicher Möglichkeiten. Damit ist die Schiene gelegt, um allerlei 
Desinformanten 44 aus der Hand zu fressen und dabei das Nahe liegende zu 
übersehen. Jacques Vallee verzweifelt manchmal an der Naivität seiner 
„Kollegen", besonders der amerikanischen: 

„Die meisten Ufologen sind unglaublich naiv, wenn es um die Methoden der Geheimdienste 
geht. Selbst die Wissenschaftler unter ihnen haben sich nie die Mühe gemacht, die Grundregeln 
%u erlernen, die sich auf die Kontrolle, den Gebrauch und die Freigabe klassifizierter 
Informationen beliehen. Wenn dann einmal ein solcher Plan ans Licht kommt, weigern sie 
sich, die Sache auch nur in Betracht %u Riehen, solange sie nicht ihre Vorurteile bestätigt. " 

Er bezieht sich dabei auf die Berge von deklassifizierten Dokumenten, die von 
fleißigen Forschern durchkämmt werden auf der Suche nach dem Geheimnis, 
das uns die Regierung offensichtlich vorenthält. Dabei tappen sie gleich in 
mehrere Fallen: Erstens ist „geheim" nicht gleich „wichtig". Eine unidentifizierte 
Sichtung beispielsweise muss an mehrere Dienststellen gemeldet werden, die 
dann selbst entscheiden, ob das von Belang ist, als „geheim" eingestuft wird oder 
im Papierkorb landet. 

Auf diesem Weg gelangen unglaubliche Mengen an Datenmüll in Geheimarchive, 
wo sie nach Jahrzehnten von Ufologen mit langwierigen Verfahren, die sich auf 
den „Freedom of Information Act" berufen, wieder ausgegraben werden. Die 
freuen sich dann wie die Schneekönige, was sie der Regierung da Wichtiges 
abgetrotzt haben, nur um festzustellen, dass dasselbe Ereignis in anderen 
Archiven schon lange offen bekannt und im Grunde unwichtig war. 

Und außerdem: Wie kann man so naiv sein zu glauben, die wirklich wichtigen 
Dinge würden einfach so freigegeben? Das Gesetz verlangt ausdrücklich das 
Zurückhalten von Dokumenten, die die „nationale Sicherheit" betreffen, ein fast 
beliebig interpretierbarer Begriff. Und wer lagert sensible Akten in 
Regierungsar chiven, wenn er noch einigermaßen bei Verstand ist? Was dort 
verstaubt ist bestenfalls zweitrangig. Nahe liegend ist auch der Gedanke, dass 
sich gerade über „freigegebene" Dokumente Desinformationen ganz einfach 
verbreiten lassen. 

Wer beweist denn die Echtheit der Dokumente? 



48 



Ein Spezialist mit alter Schreibmaschine, der mit der Terminologie der jeweiligen 
Zeit vertraut ist, kann beliebig viele „echte" Dokumente nachträglich 
produzieren (was auch in Deutschland nach 1945 gern praktiziert wurde). Ein 
weiterer Irrtum gutgläubiger Ufologen ist die fixe Idee, Geheimdienstleute 
würden einfach so aus dem Nähkästchen plaudern (vielleicht um ihr gequältes 
Gewissen zu entlasten?) und die Informationen mit der Bitte um 
Veröffentlichung auf dem Silbertablett herüberreichen. Solche „Angebote" 
wurden Vallee und anderen Forschern immer wieder gemacht. Die 
„Informationen" entpuppten sich jedes Mal als haarsträubende Räuberpistolen, 
doch viele leichtgläubige Ufologen ließen sich gerade dadurch beeindrucken, 
sofern die „Infos" nur von „Mitarbeitern" der CIA, der NSA, der NASA oder 
anderer Organisationen kommen, die im Verdacht stehen, über Außerirdische 
Bescheid zu wissen. 

„Eine solche Aussage von einem Angestellten der NSA ist ungefähr genauso wahrscheinlich 
wie ein Anruf des Papstes beim ,Playboy' mit der Bitte, einen Reporter %u schicken und in der 
nächsten Ausgabe ein Interview über das päpstliche Sexleben %u veröffentlichen. . . Irgend 
jemand gibt sich große Mühe, uns von der Existenz von Außerirdischen %u überzeugen und 
schließt damit andere, möglicherweise viel wichtigere Hypothesen über UFO 's aus.. . Diejenigen, 
die an Außerirdische glauben, sind keiner dieser Fragen nachgegangen: Sie waren viel zß sehr 
damit beschäftigt, den Aliens hinterher zßjagen. Sie waren bereit, ihr kritisches Denken einfach 
abzustellen für eine Chance, mit den neuen Spielzeugen spielen zß dürfen, einen Blick auf das 
Modell des nächsten Jahres zß werfen und in den Genuss eines großen Geheimnisses zß 
kommen. Es ist ein alter Trick, der immer noch prächtig funktioniert. . Das Feld ist 
überlaufen von Eeuten, die es nicht nötig haben, irgendwelche Forschungen durchzuführen, weil 
sie alle Antworten schon kennen. Sie nennen sich Wissenschaftler, obwohl sie weder die 
Referenzen noch die Fähigkeiten eines ausgebildeten Wissenschaftlers mitbringen, und sie haben 
damit jene verprellt, die dem Problem nach wie vor mit wissenschaftlichen Methoden begegnen 
wollen. . . Die amerikanische Ufologie dreht sich heute nur noch darum, mehr oder weniger 
ungeschickt Zeugen unter Hypnose zß^kzßfiihren un ^ aufzudecken, was die jeweiligen 
Verantwortlichen für DIE WAHRHEIT über angebliche außerirdische Rassen halten, die 



49 



Botschaften nur für „Auserwählte" 



Die Naivität der UFO-Gläubigen ist offenbar größer als das Sonnensystem. Sie 
lassen sich fast jeden Bären aufbinden, Hauptsache es klingt kitschig. Ein paar 
peinliche Zitate aus der UFO-Literatur will ich Ihnen nicht vorenthalten: 

„31 .12.1986, 12.00 GMT - Termin der großen weltweiten Friedensmeditation. Die Mission 
des Kristallschiffes „Peace on Tiarth" war es, die weiten Energien zß sammeln, zß verstärken 
und wieder auszustrahlen, die von den Millionen Erdenmenschen ausgesendet werden, die sich 
am 31 . 12.86 12.00 Uhr GMT zß einer weltweiten Friedensmeditation zusammenfinden. Als 
Antwort auf den Hilfeschrei der Erde würde dieses große Kristallschiff kommen, beladen mit 
sich ergießenden Strömen derEiebe von vielen Galaxien und Reichen jenseits davon.. . 

Die ganze gespeicherte kosmische Energie, die durch das Kristallschiff herbeigebracht wurde und 
nun durch mächtige Energien abgewandelt wurde, emporgesandt von den vielen Millionen 
irdischen Mithelfern, sollte nun in riesigen Mengen von Eicht in das Magnetfeld der Erde 
gegossen werden, um dessen kritische Oszillation umzuwandeln. 

Dezember 1959: Frank Stranges, bekannter amerikanischer Evangelist, wird ins Pentagon 
eingeladen um „einen Mann von einer anderen Welt" zß treffen. Dieser Mann stellte sich als 
Valiant Thor vor, er komme von der Venus. Ein Teil seiner Mission sei: diesen Kreaturen 
Zurück zum Schöpfer zu helfen, ihre kompletten Vorräte an Nuklearwaffen zu neutralisieren 
und sie nutzlos zu machen, wenn sie nochmals drohen, irgendwelche Mitglieder der menschlichen 
Familie zu vernichten und eine "Vereinte Weltregierung" anzuregen, unter der Kontrolle 
gottesfürchtiger Gelehrter anstelle der professionellen Politiker, nach den Grundsätzen von 
Gottes Königreich. Er wäre bereits mit verschiedenen führenden Politikern, unter anderem dem 
Präsidenten, in Kontakt getreten, aber man hätte wenig Interesse für seinen Rat und die 
angebotene spirituelle Enterstützung gezeigt. Sein Angebot, der Menschheit zu helfen, würde die 
Wirtschaft der USA in den Abgrund des Chaos stürzen, hatte der Präsident gemeint. 
Siebenundsiebzig Außerirdische (warum nicht gleich 666? Anm.d.Verf.) würden derzeit 
auf dem Gebiet der USA wirken. Ihre Aufgabe sei es, sich unter die Erdmenschen zu mischen 
und solche zu werden, an irdischen Unternehmen mitzuarbeiten, denen zu helfen, die einer 
möglichen Bedrohung oder Gefahr ausgesetzt sind, während sie für den Weltfrieden arbeiten, 
ihnen Rat und Schutz zu gewähren, wer sich bewährt, mit höherem Wissen bekannt zu machen 
und den versammelten Regierungschefs der Erde den Zweck ihrer Mission bekannt zu geben, 
aber erst, wenn die Zeit reif dazu ist. Valiant erklärte Stranges, dass auch sein Volk Jesus 
Christus als „Herrscher des Universums" verehre, aber keine Bibel brauchte, da sie „noch 
immer mit dem Autor in ungetrübter Gemeinschaft und Harmonie leben". 



50 



10.5.1969: Enrique Mercado hat in einer mexikanischen Bar eine Begegnung mit einem 
Außerirdischen. Er bittet um Mithilfe, dass die Menschen ihre Denkweise ändern, hin %um 
Geistigen, weg vom Materiellen. ' 4 

Es ist schon frustrierend für die Außerirdischen, das ihnen keiner zuhört, 
jedenfalls keine ignoranten Präsidenten. Da hat man auch Verständnis dafür, dass 
sie ihre Botschaften aus lauter Verzweiflung in mexikanischen Bars zum Besten 
geben, wo man sich eher dem „Geistigen" öffnet, und sei es auch nur Pulque 
oder Tequila. Und da Aliens den Alkohol offenbar schlechter vertragen als 
leidgeprüfte Erdlinge, ist es auch entschuldbar, wenn sie immer wieder ihre 
Termine verpassen, denn schließlich kündigen sie ihre offizielle, großartige 
Landung (zwecks Rettung der „Auserwählten") nun schon seit fünfzig Jahren 
ständig an, ohne dass was passiert. Aber was sind schon fünfzig Jahre im 
Angesicht des Universums? Ufologen wissen auch ganz genau, warum die 
modernen UFO-Sichtungen ausgerechnet nach dem Zweiten Weltkrieg ihren 
Anfang nahmen: angeblich hat die Explosion der ersten Atombomben unsere 
kosmischen Freunde ernsthaft beunruhigt. 

Sie sorgen sich mütterlich um unser weiteres Wohlergehen - immerhin war der 
Knall bis Alpha Centauri zu hören gewesen, und selbst auf Ganymed haben die 
Fensterscheiben gewackelt. 

Das Ufo-Phänomen ist von sich aus schon vielschichtig genug, als das es mit 
simplen Theorien zu erklären wäre. Die militärischen Aktionen der diversen 
Schwarzen Projekte haben erfolgreich die öffentliche Verwirrung derart 
gesteigert, dass man sehr geduldig die verschiedenen Aspekte unterscheiden und 
trennen muss, um nicht gänzlich im Sumpf der Desinformation zu versinken. 

Nur ganz wenige Forscher sind zu einer solchen Unterscheidung intellektuell 
überhaupt fähig und willens. Das mag arrogant klingen, trifft aber genau zu. 
Hinzu kommt das Problem, dass wichtige Informationen weitgehend unbekannt 
sind, weswegen ich sie einem breiteren Publikum mit diesem Buch bekannt 
machen möchte. Lassen wir uns also nicht von den vielen Merkwürdigkeiten 
verwirren und fahren wir fort, geduldig die Fäden des Knotens zu entflechten. 
Die scheinbaren und tatsächlichen Absurditäten des UFO Phänomens sind 
anscheinend das Einzige, auf das man sich verlassen kann. Vallee schreibt, 
sichtlich genervt, über einen amerikanischen Entführungsfall: 

„Die Insassen gaben S. eine Reihe interessanter aber eindeutig irreführender Informationen. Sie 
wollten ihn glauben machen, sie kämen aus einer benachbarten Galaxis und unterhielten 
Stützpunkte in den Vereinigten Staaten. Ihr Raumschiff würde durch umgekehrten 
gnetismus angetrieben. . . Sie wussten, dass sie viel %u oft gesehen werden, und sie 

51 



wollten die Öffentlichkeit verwirren.. . Das UFO * -Phänomen hinterlässt Indizien, die aber 
anscheinend noch irreführender und verrückter sind als die Berichte der Zeugen. Das Phänomen 
negiert sich selbst. Es gibt Erklärungen ab und demonstriert Prinzipien, doch immer sind einige 
Informationen wahr und andere nicht. Herauszufinden, welche Hälfte der Wahrheit entspricht, 
ist die Aufgabe des Forschers. <47 

Diese geschickte Mischung aus Lüge und Wahrheit entspricht genau dem Wesen 
der Desinformation, wie sie von Geheimdiensten und ihren Auftraggebern bis 
zur Perfektion entwickelt wurden. Ein weiterer „Zufall" in der Kette von 
Merkwürdigkeiten. 

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass auch die Absurditäten der UFO- 
Erscheinungen mehrere Gründe haben: 

außer dem der bewussten Desinformation im Zusammenhang mit Schwarzen 
Projekten sind es die unverstandenen technischen Fähigkeiten der real 
existierenden Flugscheiben sowie die Merkwürdigkeiten der Paraphänomene, die 
ebenfalls mit in den großen UFO-Topf geworfen werden. Das bedarf einer 
näheren Erläuterung: 



52 



UPO's - Unbekannte Paranormale Objekte 

Das Wort „para" bedeutet jenseits, außerhalb, neben. Parawissenschaftlich 
beschreibt im weitesten Sinne alles, was die etablierte Wissenschaft nicht erklären 
kann oder will. Im engeren Sinne sind damit „übersinnliche" oder 
„Spukphänomene" gemeint. 

Ein ebenfalls umstrittenes Thema, ich weiß. Wir stehen hier vor einer ähnlichen 
Situation wie bei den UFO's: Die meisten sind entweder strikte Gegner oder 
unkritische Gläubige. Doch auch hier gibt es seriöse Forschung, beispielsweise 
durch die englische „Society for Parapsychological Research", die sich Ende des 
19. Jahrhunderts gründete und seither eine überwältigende Menge an Daten 
gesammelt hat. Es kann als bewiesen gelten, dass Phänomene wie Telepathie, 
Telekinese (Einfluss des Geistes auf materielle Gegenstände), Präkognition 
(Vorauswissen), Spuk u.v.a.m. tatsächlich existieren, wenn auch hier 
selbstverständlich Betrug und Täuschung ihren Anteil beanspruchen. Auf das 
Thema genauer einzugehen erfordert (mindestens) ein eigenes Buch und führt 
hier zu weit, außerdem gibt es bereits seriöse Literatur darüber. Ich möchte mich 
an dieser Stelle auf den Zusammenhang mit dem UFO-Phänomen beschränken. 

Jacques Vallee ist nach jahrzehntelangen Forschungen ebenfalls zu dem Schluss 
gekommen, dass die „Alien-These" falsch ist. Er bietet in seinen Büchern 
„Dimensionen" und „Konfrontationen" als erster UFO-Kenner eine 
ungewöhnliche Interpretation an, der ich mich größtenteils anschließen kann: 
nach einer historischen Analyse von Spukphänomenen bis zurück ins Mittelalter 
sieht er die UFO's als moderne Variante der altbekannten Geister-, Gnomen- 
oder Elfenbegegnungen. Er beschreibt eine Menge von Begebenheiten, die man 
aus heutiger Sicht als „UFO-Nahbegegnung" bezeichnen würde und entdeckt 
eine Reihe von Parallelen. Auch die Erscheinungen von Lourdes oder Fatima 
rechnet er dazu. Dem interessierten Leser sei die Lektüre seiner Bücher nochmals 
empfohlen. 

Bei diesem schwierigen und vielschichtigen Thema sind wir auf rein empirisches 
Sammeln von Daten angewiesen, da wir nicht wissen, wie und warum diese 
Phänomene entstehen. Wir wissen nur, dass es sie gibt und dass sie aus allen 
Zeiten und Kulturen berichtet werden. Ihre Existenz bestätigt die alte 
philosophische Auffassung, dass der Geist die Materie nicht nur steuert, sondern 
auch hervorbringt. Ohne das Thema hier weiter zu vertiefen, ist es jedoch zum 
Verständnis des UFO Phänomens wichtig, diesen Aspekt in die Überlegungen 
mit ein zu beziehen. 



53 



Es gibt immer wieder Phänomene, die als UFO-Sichtungen ausgelegt werden, 
und die weder als Täuschungsmanöver noch als Beobachtung realer 
Flugscheiben gedeutet werden können. Welche Kategorie nun letztendlich 
zutrifft, muss im Einzelfall genau geprüft werden, vorausgesetzt, es stehen 
ausreichend verlässliche Informationen zur Verfügung. Auf keinen Fall darf die 
paranormale Facette des Phänomens dazu missbraucht werden, schlecht 
recherchierte oder unverstandene Fälle damit einfach bequem wegerklären zu 
wollen. Wenn die Daten nicht ausreichen, dann muss ein gewissenhafter 
Forscher damit leben, dass eine Erklärung eben nicht möglich ist. Gar keine 
Erklärung ist immer noch besser als eine, die in die Irre führt. 

Alle begründeten Hinweise auf parapsychologische Phänomene, die in ihrer 
Konsequenz die Unsterblichkeit der Seele belegen, werden von denselben 
Meinungskontrolleuren unterdrückt oder unglaubwürdig gemacht. Auch die 
Verwirrung durch immer mehr esoterische Zirkel zählt zu dieser Strategie. 

Offenbar liegt eine große politische Brisanz in dem Thema. Der Mensch soll 
nicht nur von seinem selbstständigen Denken abgehalten werden - auch das 
Bewusstsein seiner selbst als geistiges Wesen wird systematisch untergraben. 

Das System weiß sehr wohl, wen es zu fürchten hat. Ein selbstbewusster, 
denkender Mensch, der sich seiner geistigen Wurzeln bewusst ist, lässt sich halt 
nur sehr schwer manipulieren oder erpressen. 



54 



Rindfleisch für die Außerirdischen 



Bevor ich nun zu den realen Flugscheiben komme, müssen wir zum tieferen 
Verständnis noch einen Nebenzweig des UFO-Phänomens betrachten: die 
Viehverstümmelungen. 

Der erste öffentlich berichtete Fall von Viehverstümmelung, auch nach dem 
englischen Wort „Mutilation" genannt, ereignete sich 1967 in Colorado. 
Betroffen war eine dreijährige Stute. Seitdem hat sich das Phänomen in einigen 
amerikanischen Distrikten zum Schrecken der Bauern entwickelt. Es trifft 
vornehmlich Rinder, aber auch Pferde, Schafe, Ziegen und andere Haustiere. 
Dabei werden den Tieren mit großer chirurgischer Präzision Organe entnommen 
und Muskelpartien vom Knochen abgetrennt. Meist fehlen Augen, Ohren, die 
Zunge oder die Geschlechtsteile. Die Körper sind blutleer, offenbar wurde das 
Blut spurlos entfernt, wahrscheinlich abgesaugt. Die Täter kommen immer 
nachts und hinterlassen keine Spuren. Allerdings wurden oft seltsame Lichter 
sowie schwarze Helikopter ohne Hoheitsabzeichen gesichtet. 

Obwohl das Phänomen in den USA seinen Anfang nahm, gibt es inzwischen 
Berichte aus anderen Ländern und Kontinenten. Vornehmlich Puerto Rico, 
Brasilien und andere lateinamerikanische Länder sind davon betroffen. In Florida 
und Puerto Rico hat man seltsame Horrorwesen ähnlich kleinen Teufeln gesehen 
(wenn auch nur von fern), die dort „Chupacabra" (Ziegensauger) heißen, und 
denen man die Schuld an den Tiermorden gibt, was mit der chirurgischen 
Präzision der Taten aber nicht zusammenpasst, genauso wenig wie die Umtriebe 
der Organhändler - Mafia, die ihre Opfer in anderem Zustand zu hinterlassen 
pflegen. Der Schrecken wurde noch vergrößert, als die erste menschliche Leiche 
auftauchte, die auf dieselbe Weise zugerichtet war, und zwar in Brasilien. 

Angeblich soll es dort noch mehr derartiger Fälle gegeben haben, angeblich auch 
in den USA und in Großbritannien. Inwieweit es sich hier nicht nur um 
Gerüchte handelt, ist schwer zu sagen, da die Behörden solche Fälle naturgemäß 
vertraulich behandeln und klare Informationen kaum zu bekommen sind. In der 
UFO-Literatur werden diese Fälle ausführlich behandelt, falls sich jemand die 
schrecklichen Details zu Gemüte führen möchte. 48 Dieses dunkelste Kapitel 
seltsamer Phänomene wird mangels anderer Erklärungen den Außerirdischen in 
die Schuhe geschoben. Man mutmaßt, sie brauchten bestimmte Stoffe, die sie 
sich so aus tierischem Material beschaffen. Abgesehen davon, dass das auf 
anderen Wegen viel einfacher wäre (z.B. in Schlachthöfen), erstaunt vor allem, 
dass das ,corpus delicti' so sichtbar zurückgelassen wird, während bei „normalen" 
UFO-Sichtungen handfeste Beweise stets Mangelware sind. 

55 



Auch Vallee bemerkt dazu: 

„Doch das Verwirrende an diesem Geheimnis ist gerade die Tatsache, dass es überhaupt nicht 
als verdeckte Operation angelegt ist. Gan% im Gegenteil suchen die Übeltäter immer die 
Öffentlichkeit, sie vernichten auf die leicht %u erbeutenden in der Wildnis grasenden Tiere und 
greifen absichtlich auf Kühe und Tf erde in der Nähe von besiedelten Gebieten und auf kleinen 
Höfen zurück, wo sie mit Sicherheit öffentliches Aufsehen und den Zorn der privaten Besitzer 
erregen. Die Verstümmelungen sollen Angst erzeugen. <49 

Und, so könnte man hinzufügen, weiter den Glauben an außerirdische 
Verursacher festigen. Denn die verwendete Technik wurde immer in der Presse 
als „auf der Erde unbekannt" bezeichnet. Das ist entweder gelogen oder zeugt von 
schlechter Recherche, denn es gibt durchaus tragbare Laser-Skalpelle für 
medizinische Zwecke, wie den „Laser Medical Pack" des „Phillips Laboratory" 
der US Air Force in Kirtland. 50 

Aber es geht noch einfacher, wie der argentinische Veterinär Alejandro Martinez 

im Zusammenhang mit der neuesten Serie von Mutilationen in seinem Land 

beschreibt: seit 50 Jahren kennt man in der Tiermedizin ein Brennmesser, das 

sich 

auf 760°C erhitzt, wenn es einmal angezündet wird. Genau wie beim Laser wird 

die Schnittstelle durch die Hitze kauterisiert, so dass kein Blut austritt. 

Auch das Fehlen von Spuren ist noch kein Beweis für „Außerirdische", da auch 
gewöhnliche Tierdiebe durchaus ihre Methoden haben, um Spuren zu vermeiden, 
so Martinez. 51 Im Übrigen ist der Einsatz schwarzer Hubschrauber durchaus 
beobachtet worden. Die Tierverstümmelungen dienen eindeutig zur Verbreitung 
von Angst und Schrecken und zur Dämonisierung der fiktiven „Aliens". Gehring 
erwähnt aber noch ein weiteres mögliches Motiv: 

„Implantate wie der im IBM-Bericht erwähnte Chip 2020 werden zunächst an Tieren getestet. 
Nach diesen Tests werden die Implantate den Tieren wieder entnommen, was %u den so 
genannten Viehverstümmelungen führt. Nach Angaben der bayerischen Tandesanstalt für 
Tandtechnik ', die Viehimplantate erprobt, ist die Wiedergewinnung der Implantate schwierig, 
da diese nach kurzer Zeit mit dem Gewebe verwachsen (Tügel, 1996). . . Eine einfache 
Operation ist nicht ausreichend, also werden komplette Körperregionen entfernt - ein typisches 
Erscheinungsbild bei Viehverstümmelungen... Warum die Alienfetischisten dies nicht wissen 
und daher in Viehverstümmelungen außerirdische Machenschaften hineindeuten, bleibt ein 
Rätsel. Vielleicht sollten sie mehr recherchieren und weniger channeln? Im nächsten Schritt 
werden dann die Implantate an Häftlingen getestet. Erst im dritten Schritt werden die 
Implantate dann Bürgern eingesetzt, um ihre Wirkung im alltäglichen Teben %u untersuchen. 
Arbeitet das Implantat fehlerfrei, merken weder sein Träger noch sein Umfeld etwas davon. 

56 



Arbeitet das Implantat fehlerhaft, werden sie dem Träger wieder entnommen oder unschädlich 
gemacht. Sowohl das Hinsetzen der Implantate als auch die Entnahme könnten dann 
Entführungserlebnisse sein. Mit Außerirdischen hat all das nichts %u tun. Wer dies immer 
noch glaubt und stattdessen das Gegenteil verbreitet, der trägt fahrlässig da^u bei, dass die 
Bedrohung durch Implantate im Nebel von UFO Spinnerei oder esoterischen 
Deutungsversuchen verborgen bleibt. Wenn all die Energie, die in die Suche nach den 
nichtvorhandenen Aliens auf der Erde verplempert wird, sich gegen den Einsät^ von Mind 
Control richten würde, hätten die modernen Sklavenhalter weniger Chancen. ' 2 

Was für Tierversuche gilt, gilt hier auch für Menschen, und außerdem lassen sich 
mit den Verstümmelungen Versuche in „freier Wildbahn" mit neuartigen 
Strahlenwaffen und psychologischer Kriegsführung („Chupacabra") bestens 
vertuschen. Denn Hautveränderungen, wie sie bei starken Mikrowellen oder 
Gammastrahlen auftreten, wurden bei überlebenden und toten „UFO-Opfern" 
immer wieder festgestellt. Es ist auch klar, warum besonders Latinos in den 
„Genus" solcher Menschenexperimente kommen: der Rassismus der US- 
Administration gegen diese Menschen ist bekannt. Besonders Puerto Rico hat als 
,de facto-Bundesstaat ohne Bürgerrechte' schon immer unter dem US-Joch zu 
leiden gehabt. 

Einmal als strategisch wichtige Militärbasis zur Kontrolle der Karibik, zum 
anderen für Menschenversuche. Schon 1931 missbrauchte das Rockefeiler 
Institute unwissende Einwohner der Insel für Krebsforschungsversuche. 
Dreizehn von Ihnen starben an den Folgen. Cornelius Rhoads, der 
Chefpathologe dieser „Studie", fand das völlig in Ordnung und erklärte: 

„Die Puertoricaner sind die schmutzigste, faulste degenerierteste und diebischste Menschenrasse, 
die jemals den Globus bewohnte. . . Ich habe mein bestes getan, den Pro^ess der Ausrottung %u 
befördern, indem ich acht von ihnen tötete und in einige Krebs verpflanzte... Alle Artete haben 
Vergnügen daran, diese unglückseligen Subjekte %u missbrauchen und %u quälen. ' 6 

Rhoads wurde deshalb zwar als „geistig krank" bezeichnet, was die US-Regierung 
aber nicht daran hinderte, ihn in den 40er Jahren zum Leiter zweier großer 
Projekte für chemische Kriegführung (in Maryland, Utah und in Panama) und 
zum Mitglied der Atomenergie - Kommission zu machen. Dort erforschte er die 
Folgen von radioaktiver Strahlenbelastung an unwissenden Soldaten und zivilen 
Krankenhauspatienten. Für seine Arbeit bekam er die Verdienstmedaille ,Legion 
of Merk'. 

Puerto Rico beherbergt auch eine der größten ELF Sendeanlagen der Welt, quasi 
das karibische Gegenstück zu ,HAARP' in Alaska. Dass dort besonders viel 
entführt und blutgesaugt wird, verwundert keineswegs. 

57 



Echte Flugscheiben 



Wir könnten uns jetzt zufrieden zurücklehnen in dem Gefühl, endlich zu wissen, 
was sich hinter den UFO's verbirgt. Leider ist das, was wir bisher betrachtet 
haben, nur ein Teil der Wahrheit, wenn auch ein bedeutender. Außer den 
Geheimdienstaktivitäten, den Drohnen, Aufklärern und Attrappen, den 
erfundenen Geschichten und den Para- und Spukphänomen, die als „UFO's" in 
der Literatur auftauchen, gibt es eine ganze Reihe ganz realer, materieller 
Flugkörper, die seit den 40er Jahren beobachtet werden, auf dem Radarschirm 
auftauchen und teilweise für den Absturz oder das spurlose Verschwinden von 
Flugzeugen und Schiffen verantwortlich gemacht werden müssen. Solche 
Vorfälle der vierten Kategorie wurden seit Beginn der Sichtungen berichtet und 
durch verlässliche Zeugen immer wieder bestätigt. Und hier stoßen wir auf den 
Kern des UFO-Rätsels, wo es wirklich spannend wird. 

Doch bevor ich endgültig zur Sache komme, muss ich der Vollständigkeit halber 
darauf hinweisen, dass merkwürdige technische Fluggeräte keineswegs nur ein 
Phänomen unserer Zeit sind. Ich spreche nicht von den Paraphänomenen, die 
Vallee in seinen Büchern beschreibt. Ich spreche von der so genannten Prä- 
Astronautik, das heißt, die zahllosen Hinweise auf Flugmaschinen, wie sie in den 
Veden, der Bibel, alten chinesischen Schriften oder Überlieferungen alter 
Kulturen auftauchen. Der erste populäre Autor zu diesem Thema war 
zweifelsohne Erich von Däniken, der mit seinen Büchern einen Stein ins Rollen 
gebracht hat, der noch lange nicht ausgerollt ist. 

Auch darüber gibt es mittierweile eine Menge an Büchern, hier nur so viel: Alles 
spricht dafür, dass vor der weltweiten Katastrophe (Flut, Impakt, Polsprung, 
Sauriersterben o.a.) technisch hoch stehende Kulturen existierten, die unter 
anderem auch über diverse Fluggeräte verfügten. Beweise für diese spannende 
These gibt es zuhauf, wobei nicht klar ist, ob die „Piloten" nun Menschen waren 
oder von anderen Sternen kamen und eventuell für das Entstehen des „Homo 
Sapiens" verantwortlich waren. 

Ich will diese interessante Frage hier nicht weiterverfolgen, man sollte nur im 
Hinterkopf behalten, dass unsere Kultur keineswegs die erste auf diesem 
Planeten ist, die über Hochtechnologie verfügt. Im Gegenteil: die 
Cheopspyramiden wären auch mit heutiger Technik nicht nachzubauen, wie der 
missglückte Versuch einer japanischen Firma zeigte, die schon an einem 
verkleinerten Modell scheiterte. Offenbar hatte man damals Mittel, um Steine 
laserartig zu schneiden und sogar zu verflüssigen. Aber wie schon gesagt, das 
führt hier alles zu weit. Befassen wir uns lieber mit der jüngsten Vergangenheit. 

58 



Auch hier ist es schon schwer genug, an Originaldokumente heranzukommen. 
Schwer, aber nicht unmöglich. Vorausgesetzt, man macht sich von üblichen 
Denkverboten frei und bringt den Mut auf, ungewöhnlichen Hinweisen zu 
folgen. 

Zu neuen UFO 's lockt ein neuer Tag. 



59 



American High-Tech made in Germany 

„Fliegende Scheibe: Arbeitsausdruck für einen kreisförmigen Flugkörper, der aus deutschen 
Entwicklungen bis %um Jahre 1944 flugfähig war. Ein kugelartiges Mittelstück nimmt die 
Besatzung auf ein auftriebfördender flacher King ist ^en irisch um das Mittelstück angeordnet, 
der am Außenrand viele in ihrer Wirkungsrichtung verstellbare Düsen aufweist. Kann 
unkonventionelle Flugbewegungen auf Quer- und Hoch ach se ausführen; soll 1944 bereits 
2.000 km/h und 12.000 m Höhe in wenigen Minuten erreicht haben. " 
Militärisches Taschenlexikon54 

„Fachausdrücke der Bundeswehr" 1958 

Flugscheiben sind ein Stück Technikgeschichte und damit Teil der Entwicklung der 
Menschheit. Es gibt keinen Grund, warum dieser Teil der Geschichte weiterhin im Dunkeln 
verborgen bleiben soll. Und doch sind wir bei unseren Nachforschungen vielfach auf eine Wand 
des Schweigens gestoßen. Was ist selbst heute noch so brisant, dass die Familien und 
Nachfahren der damaligen Beteiligten noch immer %um Schweigen angehalten werden, von wem 
auch immer? 

Heiner Gehring und Klaus P. Rothkugel im Vorwort zu: „Der Flugscheiben- 
Mythos" Ich bin in diesem Buch schon ziemlich weit gegangen mit dem, was ich 
Ihnen, lieber Leser, an brisanten Informationen 34 die Herausgeber K.H. Fuchs 
und F.W Kölper gehörten dem Bundesministerium für Verteidigung an 
zugemutet habe. Wenn Sie mir bis hierher interessiert gefolgt sind, dann werde 
ich Ihnen gleich noch etwas mehr an unabhängigem Denken zumuten. Allerdings 
ist das nicht so leicht verdaulich, denn, wie ich schon bemerkt habe, ist dieses 
Buch alles andere als „politisch korrekt". Wäre es das, hätte ich lügen müssen, 
und das liegt mir nicht. Wir leben ja immerhin im „Ghetto der Narrenfreiheit", 
und solange die Auflage dieses Buches brav unter, sagen wir mal, 
Einhunderttausend bleibt, kann man es von offizieller Seite auch getrost 
ignorieren. 

Also stellen wir die Gretchenfrage: Was sind das für Geräte, die seit sechzig 
Jahren herumfliegen, sich jeder militärischen Kontrolle entziehen und regelmäßig 
für Verwirrung in der „Neuen Weltordnung" sorgen? Wo kommen sie her? Wer 
steuert sie? Mit welcher Absicht? Fortschrittliche Science-Fiction-Leser kennen 
die Antwort schon: fremde Zivilisationen kommen durch „Wurmlöcher im 
Universum" (dieser Schwachsinn stammt nicht von mir, sondern aus der 
modernen „theoretischen Astrophysik", siehe Stephen Hawking und Konsorten), 
oder sie sind „Zeitreisende", die irgendwann in der Zukunft „einmal 
20. Jahrhundert, bitte!" gebucht haben. Auf dem Papier mag das ja noch angehen, 
denn dieses ist bekanntlich geduldig - in der Realität hat das bis auf weiteres 

60 



nichts verloren. Jedenfalls nicht, solange nicht der kleinste plausible Hinweis 
darauf vorliegt. 

Jetzt kommen wahrscheinlich irgendwelche Hobby-Physiker und wollen mir 
erzählen, dass man schon Überlichtgeschwindigkeit gemessen hätte, woraus folgt, 
dass Einstein widerlegt sei, woraus wiederum folgt, dass Zeitreisen möglich seien. 
Das offenbart gleich mehrere Denkfehler: 

Erstens gibt es keinen vernünftigen Grund für die Behauptung, 
Überlichtgeschwindigkeit sei prinzipiell unmöglich. Diese Aussage ist nichts 
anderes als eines von vielen unbewiesenen Dogmen. 

Zweitens ist die Einstein'sche „Relativitätstheorie" nie bewiesen worden, weder 
die „allgemeine" noch die „spezielle", und muss daher auch nicht widerlegt 
werden. Sie ist sowieso komplett unlogisch, wie ich in „Die lukrativen Lügen der 
Wissenschaft" ausführlich dargelegt habe. 

Und drittens: selbst wenn die Zeitachse „dehnbar" wäre, wäre sie noch lange 
nicht umkehrbar, womit Reisen in die Vergangenheit ins Reich der Legende 
gehören (außer rein geistige „Astralreisen"). Solche Theorien sind so 
erschreckend kindisch wie Einsteins Spiegelkabinett der Täuschungen, aber 
gerade das macht ihren Reiz aus, und entsprechende Bücher verkaufen sich 
hervorragend. 

Entschuldigen Sie, wenn ich Sie mit meiner Meinung enttäusche, aber eine 
Täuschung zu verlieren, ist der erste Schritt zur Erkenntnis. Halten wir uns an die 
Fakten, und das Ergebnis ist spannend genug. 



61 



High - Tech bis Kriegsende und die Nutznießer 

Zum weiteren Verständnis muss ich einen Teil deutscher Geschichte streifen, bei 
dem noch vieles im Dunkeln liegt. Das hat handfeste militärische und politische 
Gründe, wie wir noch sehen werden. Alle wichtigen Dokumente zu deutscher 
Hochtechnologie wurden bei der Besetzung Deutschlands von den Alliierten 
beschlagnahmt, sofern sie nicht schon vorher vernichtet oder ausgelagert worden 
waren. Besonders die Amerikaner hatten es sehr eilig mit dem Erbeuten von 
Wissenschaftlern und technischen Unterlagen samt Prototypen. General Patton 
ließ deshalb seine Truppen in Eilmärschen Richtung Prag marschieren, oft sogar 
ohne die übliche Absicherung der Flanken, denn im „Reichsprotektorat 
Böhmen" lagen wichtige Forschungseinrichtungen, auf die ich noch 
zurückkommen werde. 

Nach Kriegsende wurde mit der „ Operation Overcast" (später „Paperclip") alles 
nach Amerika geschafft, was technisch interessant sein könnte — unter strengster 
Geheimhaltung, versteht sich. Manche der damals konfiszierten Unterlagen 
wurden erst 50 Jahre später deklassifiziert, die meisten bis heute nicht - für viele 
wurde die Geheimhaltung um weitere 30 Jahre verlängert. Wenn man bedenkt, 
dass England und die USA immer noch Dokumente aus dem Ersten Weltkrieg 
geheim halten, verwundert das auch nicht (darüber sollten die Ufologen mal 
nachdenken, denen ständig „streng geheimes Material" mal so eben zugespielt 
wird). 

Das prominenteste „Beutestück" unter den 1.600 deutschen Wissenschaftlern 
und Ingenieuren von ,Paperclip v war wohl der SS-Sturmbannführer Wernher von 
Braun, der in Peenemünde unter anderem Raketen entwickelt hatte und zum 
„Vater der amerikanischen Raumfahrt" avancierte. Alle 13 seiner Abteilungsleiter 
bei der NASA kamen ebenfalls aus Peenemünde. Auch die Russen demontierten 
und verhafteten wo immer sie konnten, nur England und Frankreich gingen bei 
der Leichenfledderei relativ leer aus. Doch war die wertvollste Beute nicht 
unbedingt materieller Natur: nach dem Desaster von Stalingrad ahnten die 
deutschen Militärs, dass der Krieg eventuell verloren gehen könnte, wenn auch 
ein solcher Gedanke nicht offen ausgesprochen werden durfte. Deutschland war 
zwar 1942 wirtschaftlich und militärisch die Nummer Eins in Europa, hatte aber 
nach den russischen Erfolgen an der Ostfront zunehmend Rohstoffprobleme, 
die durch die Seeblockade und den zunehmenden Bombenkrieg noch verschärft 
wurden. Hinzu kam, dass die deutsche Industrie bei aller Effizienz mit der 
ungestörten amerikanischen Massenproduktion, die auch die Sowjetunion mit 
Panzern und Flugzeugen versorgte, nicht mithalten konnte. 



62 



Gegen Kriegsende kam auf zehn russische Panzer nur noch ein deutscher, der 
dann noch aus Treib Stoffmangel liegen blieb. Bei der Luftwaffe sah es ähnlich 
schlecht aus, auch hier mussten intakte Jägerstaffeln am Boden bleiben, weil 
Benzin fehlte. Nachdem im August 1944 die rumänischen Ölquellen in russische 
Hand fielen, konnten nur noch 10.000 Tonnen Flugbenzin monatlich erzeugt 
werden. Im Mai waren es noch 156.000 Tonnen gewesen. 

Not macht erfinderisch, und so wurden in den letzten Kriegsjahren eine große 
Zahl geheimer Forschungsprojekte forciert, die eine technische Überlegenheit 
schaffen sollten. Nach heutiger Lesart der Geschichte entbehrt das Gerücht der 
deutschen „Wunderwaffen", die im letzten Moment die Wende bringen sollten, 
jeder reellen Grundlage. Angeblich sollte es lediglich den Durchhalte willen 
stärken. Jüngste Nachforschungen der letzten Jahre ergaben jedoch, dass es 
tatsächlich eine Reihe von Entwicklungen gab, die kurz vor der Einsatzreife 
standen. Sie kamen jedoch zu spät, um die Niederlage noch zu verhindern. 
Tatsache ist jedoch, dass in den Kriegsjahren geforscht und erfunden wurde wie 
nie zuvor. Die materielle Unterlegenheit sollte durch die technologische 
Überlegenheit ausgeglichen werden. 

Rückblickend schrieb der israelische Geheimdienstangehörige Dr. Bar-Zohar: 

„Deutsche Versuche, sich zukünftig einen Anteil beim Aufoau des technischen Fortschritts in 
Kontrolle und Entwicklung ^u bewahren, schlagen sich nieder im phänomenalen Anstieg 
deutscher Patente, die in den letzten %wei Jahren im Ausland angemeldet wurden. Diese 
Registrierung erreichte 1944 ihren Höhepunkt. " 55 

Eine kurze Einfügung ist an dieser Stelle angebracht: Erfahrungsgemäß ist es 
etwas heikel, dieses Thema gerade mit Deutschen zu diskutieren, andere Völker 
haben damit weniger Probleme. Das liegt an dem speziellen, verklemmten 
Verhältnis, das Deutsche heute zu ihrer eigenen Geschichte haben und haben 
müssen - warum, das sei einmal dahingestellt. Der Historiker muss sich aber an 
die Fakten halten und nicht an Wunschvorstellungen, sonst ist er kein Historiker, 
sondern Propagandist. Ich weise also überflüssigerweise noch einmal darauf hin, 
dass ich die Tatsachen nicht bewerte sondern so sachlich wie möglich unter 
genauer Quellenangabe wiedergebe. Es gibt Zeitgenossen, die der Meinung sind, 
dass allein schon eine Auseinandersetzung mit diesem totgeschwiegenen Thema 
der deutschen Geschichte so etwas wie eine „neonazistische Gesinnung" oder 
das „Wunschdenken Ewiggestriger" entlarve. Ein solcher Vorwurf offenbart 
mehr über den geistigen Horizont dessen, der ihn erhebt als über die Aussagen 
selbst. 



63 



Ich meine, dass so wie jeder Mensch zu seiner Vergangenheit, jedes Volk zu 
seiner Geschichte stehen muss. Das geht aber nur, wenn man die Geschichte 
auch kennt, und zwar die ganze. Teile davon aus dem Zusammenhang zu reißen 
und andere dafür unter den Teppich zu kehren, ist das, was Sieger mit Besiegten 
zu tun pflegen. Daraus kann aber nichts Gutes erwachsen, und die geistige 
Unsicherheit und Verlorenheit, die heute als „normal" gelten, sind Folgen davon, 
dass eine wirkliche Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit nie stattgefunden 
hat und auch nie stattfinden durfte. Es ist nicht Aufgabe dieses Buches, die 
Vergangenheit zu bewerten, weshalb ich mir die sonst üblichen Hinweise auf 
„Verbrechen im Dritten Reich", wirkliche wie vermeintliche, hier sparen werde. 
Ich werde die Fakten aufzeigen, so gut es die Quellen zulassen. 

Wer sie bewerten möchte, dem steht es frei das zu tun. Es lässt sich nun einmal 
nicht vermeiden, das eine oder andere Tabu zu brechen, wenn man wirklich 
verstehen will, was auf dieser Welt vorgeht. Wer das nicht ertragen kann, der soll 
sich weiterhin über Presse und Fernsehen informieren' lassen und das Buch an 
dieser Stelle besser schließen. 

Für alle anderen komme ich jetzt zurück zum Thema: 

Deutschland hatte auch schon vor dem Krieg einen enormen wissenschaftlichen 
und technologischen Vorsprung, der damals allgemein anerkannt wurde. Fast alle 
technischen Neuerungen der 30er und beginnenden 40er Jahre, sei es der 
Luftfahrt, der Chemie, der Elektronik, des Schiffs- und U-Boot Baues (Details 
folgen) stammten aus Deutschland. 

Darunter waren z.B. die Kohlehydrierung zur Benzinherstellung, die im 
Deutschland der 20er Jahre entwickelt worden war, um der Benzinknappheit 
infolge des Versailler Vertrages zu begegnen, oder die Gummiherstellung aus 
Erdöl, um von Kautschuk-Importen unabhängig zu werden. Die erste 
Fernsehübertragung fand 1936 bei der Berliner Olympiade statt, die Bildröhre 
hatte Manfred von Ardenne gebaut. 1938 absolvierte die Pilotin Hanna Reitsch 
den ersten Hubschrauber-Hallenflug in der Berliner Deutschlandhalle. Die 
Kernspaltung wurde im selben Jahr von Otto Hahn, Fritz Straßmann und Liese 
Meitner in Berlin entdeckt. Noch vor dem Krieg flog mit der Heinkel He 138 das 
erste Düsenflugzeug der Welt. Den ersten unbemannten Weltraumflug 
absolvierte 1942 eine A4 Rakete (Aggregat 4, von Goebbels „V2" genannt) von 
Peenemünde aus (85.000 Meter Höhe), das erste einsatzfähige raketenbetriebene 
Jagdflugzeug der Welt war die „Messerschmitt 163 Komet", unter erstmaligem 
Einsatzes des Deltaflügels gebaut von Alexander Lippisch, mit einem Walter- 
Düsentriebwerk. 



64 



Um 1940 wurde der erste programmgesteuerte, freiprogrammierbare Computer 
„Z3" von Konrad Zuse in Berlin gebaut, das Magnetband wurde von Fritz 
Pfleumer erfunden und von BASF seit 1934 hergestellt. ' Auch der Schleudersitz 
oder das Infrarot-Zielfernrohr sind Beispiele ehemals deutscher Beutetechnik. 

Man könnte diese Liste fast endlos fortsetzen, jedoch ist das nur die erste 
Kategorie deutscher Entwicklungen jener Zeit. Eine zweite Kategorie betrifft 
deutsche Erfindungen, die erst nach dem Mai 1945 von den Siegermächten als 
Beutegut fertig gestellt und eingesetzt wurden, wie die Atomenergie, die 
Atombombe oder die Halbleitertechnik (Transistoren), die 1943 von dem 
Ingenieur Erwin Weise von der Technischen Hochschule Berlin entwickelt 
worden war. 57 

Interessanterweise wurden später in der UFO-Szene Gerüchte laut, dass die 
moderne Halbleiterelektronik „Alien Technology" sei. Das ist insofern 
zutreffend, als dass das englische Wort „Alien" eigentlich „fremd" im Sinne von 
„ausländisch" bedeutet (entsprechendes gilt für die „Alien Flying Saucers"). Auch 
die amerikanische und sowjetische Weltraumfahrt begann mit erbeuteten und 
umgebauten A4/V2-Raketen, mit denen später Jurij Gagarin und Alan Shepard 
ins All starteten. 

Nicht nur technisch, sondern auch auf medizinischem Gebiet 58 und in Sachen 
des Umweltschutzes war Deutschland seiner Zeit weit voraus. Das 
Tierschutzgesetz vom November 1933 war weltweit das erste, das nicht nur 
Nutz- und Haustiere schützte, und das Naturschutzgesetz vom Juli 1935 schützte 
auch wilde Landschaften, Naturdenkmäler und schuf erstmals 
Naturschutzgebiete. Doch zurück zur Technik. 

Wie weit Deutschland den anderen Ländern technisch voraus war, lässt sich in 
einem Interview aus dem Jahre 1961 ablesen: Anlässlich der ersten bemannten 
Weltraumflüge von Gagarin und Shepard interviewte die Zeitschrift „hobby" den 
Direktor des Stuttgarter Institutes für Physik der Strahlantriebe, Professor Dr. E. 
Sänger. Der wies darauf hin, dass sich die Amerikaner mit den Redstone- 
Trägerraketen erst jetzt von der Peenemünde-Technik verabschiedet haben, 
indem sie eine andere deutsche Technik verwendeten. 

Befragt nach den „derzeitigen chemischen Triebwerken" (1961) sagte er: 

„Sie gehen im Wesentlichen auf unser in Trauen in der Lüneburger Heide entwickeltes System 
zurück, also eine Zwangsumlaufkühlung für die Wände von Ofen und Düse, einzelne Rohre 
und einen Düsenöffnungswinkel von mehr als 25°. Das entstammt unseren 
Forschungsarbeiten im Raketenflugtechnischen Institut in Trauen, das ich von 1936 bis 1942 

65 



leitete, und ist als deutsches latent angemeldet worden.. . Das Peenemünder System wurde also 
verlassen und das von Trauen fast restlos übernommen. Es ist anzunehmen, dass die Russen 
dasselbe System haben, was sich vor allem aus ihren Flugleistungen schließen lässt. " i 

Derselbe Professor Sänger hatte im Krieg ein Flug-/ Raumfahrzeug entwickelt, 
den „Stratosphärenbomber". Auf ihn geht die moderne Entwicklung des „Space 
Shuttles" zurück, die nur weiterverarbeitet hat, was Sänger schon im Krieg 
geplant hatte. In den 50er Jahren schrieb Sänger mehrere Bücher, die sich auch 
mit „Stationärer Kernverbrennung in Raketen" (so der Titel eines Buches) 
auseinandersetzten. 

In jener Zeit suchte er u.a. auch nach Geldgebern für den Bau einer Flugscheibe. 
Alliierte Stellen sagten nach dem Krieg, die deutsche Technik sei der allgemeinen 
Entwicklung mindestens 10 bis 15 Jahre voraus gewesen. Für bestimmte 
Bereiche ist das noch untertrieben, wie ich noch zeigen werde. 

Der Autor Karl-Heinz Zunneck schreibt: 

„Ich bin mir sicher, dass zahlreiche Erfindungen, die den wahren Stand deutscher Technologie- 
Entwicklungen aufzeigen, nie das Eicht der Öffentlichkeit erblickt haben. Man muss 
berücksichtigen, dass selbst ein Großteil von diffizilen Informationen z u bekannten deutschen 
Waffen Systemen, die US -Dienststellen besaßen, erst 50 Jahre nach Kriegsende freigegeben 
wurden! Die Menge des Materials, das sich heute noch unter Verschluss befindet, kann nicht 
einmal annähernd geschätzt werden. Es müssen - mindestens - viele Zehntausend Tonnen 
Papier sein, die man vor den Augen der Öffentlichkeit verbirgt. Die Zahl der mit der 
Auswertung und Einstufung betrauten Fachleute (Militärs, technische und wissenschaftliche 
Experten) muss Eegion gewesen sein und der organisatorische Aufwand, der mit der 
Klassifizierung der erbeuteten Dokumente verbunden war, ist unvorstellbar. Doch schien den 
Alliierten kein Aufwand z u g ro ß Z u se ^ n > um an das Wissen deutscher Dienst- und 
Forschungsstelen z u gelangen und es später z u konservieren.. . In einem Bericht aus 
Washington, den das ,Office of Technical Services' verfasste, wurde offen zugegeben, dass 
Tausende von Tonnen an Akten dort liegen würden. Man schätzte, dass über eine Million 
einzelner Erfindungen verarbeitet werden müssten. ,Es ist die einzige Quelle dieser Art in der 
Welt, die erste vollständige Aussaugung der Erfinderkraft eines großen intelligenten Volkes', 
meinte ein Beamter der Behörde, dem es, wie seinen Vorgesetzten auch, völlig egal war, dass die 
gesamte Vorgehensweise gegen völkerrechtliche Bestimmungen verstoßen musste. " 

Der Bruch des Völkerrechts interessierte inzwischen niemanden mehr. Hatte 
man sich 1919 noch die Mühe gemacht, mit dem Versailler Vertrag zumindest 
den Schein einer Rechts Staatlichkeit zu wahren, so wurde seit 1945 ohne 
Friedensvertrag geplündert - bis heute. Die Alliierten kassierten kostenlos über 
340.000 Patente plus 200.000 Auslandspatente, gegen jedes Völkerrecht. Sie 
selbst schätzten den Wert der Patente damals auf 1.500 Milliarden Mark, wobei 

66 



jahrzehntelange Amortisationen noch nicht berücksichtigt waren. Das zerstörte 
Land musste nun für seine eigenen Erfindungen auch noch Lizenzgebühren an 
die Konzerne der Sieger bezahlen. Ein zeitgenössischer amerikanischer Bericht 
von 1 947 bestätigt das Gesagte aus alliierter Sicht: 

„Der deutschen Wissenschaft, auf die die deutsche Industrie stark angewiesen ist, wurde ein 
tödlicher Schlag versetzt, teilweise durch direktes Verbot, teilweise durch den Pro^ess der 
angeordneten Entnazifizierung, die automatisch die Karrieren einer großen Anzahl deutscher 
Wissenschaftler beendete, zumindest innerhalb des Reiches. Potsdam ordnete die Kontrolle „aller 
deutschen öffentlichen oder privaten wissenschaftlichen, Forschungs- und experimentellen 
Einrichtungen und Labors etc., an, die mit wirtschaftlichen Tätigkeiten verbunden waren. " In 
Übereinstimmung mit dieser Bestimmung, wurde die deutsche Wissenschaft auf Anordnung des 
Kontrollrats unterdrückt. Forschung (in Deutschland) durch Wissenschaftler, die Nazis waren 
oder z Mr Entwicklung deutscher Waffen beigetragen hatten, geheime oder andere, ist verboten 
worden. Anderen, und es gibt deren nur wenige, ist es verboten, innerhalb einer langen Eiste von 
spezifischen, umfassenden Kategorien von Objekten Untersuchungen anzustellen, die 10 
generelle Kategorien von Chemikalien und alles, was sich auf militärische Dinge bezieht, 
umfasst. Heine oder theoretische Wissenschaft - Erforschung der Grundgesetze der Natur und 
dergleichen - können von den wenigen Berechtigten, jedoch nur unter Überwachung der 
Militärregierung durchgeführt werden. Mit anderen Worten, die deutsche Wissenschaft wurde 
vernichtet und mit ihr die Möglichkeit der Deutschen, mit den Siegern des Krieges wirtschaftlich 
Zu konkurrieren. Tatsächlich sind deutsche Wissenschaftler eine hochgeschätzte Form von 
Kriegsbeute geworden. Russland, das als erstes ihren Wert erkannte, konnte das Verlangen und 
das Bestreben nicht unterdrücken, so viele wie möglich z u ergattern. Britannien, Frankreich 
und die Vereinigten Staaten folgten schnell seinem Beispiel und nahmen mit bemerkenswertem 
Erfolg an dem Wettkampf teil. Als wir (die Amerikaner, Anm.d.Verf.) uns bei der 
Übergabe an die Russen aus dem Teil der jetzt westlichen russischen Zone zurückzogen, war es 
uns sogar möglich, eine große Anzahl z u entführen. Zunächst galt unser Interesse nur 
Experten, die an Kriegsentwicklungen gearbeitet hatten, insbesondere Atomspaltung und 
Geheimwaffen. Andere in unserer Zone, eingeschlossen eine Anzahl solcher, die vor den Roten 
Armeen geflohen waren, waren ins Gefängnis gesperrt worden. Als Dr. Roger Adams, Eeiter 
der chemischen Abteilung der Universität von Illinois und wissenschaftlicher Berater des 
stellvertretenden Gouverneurs der Alliierten Militärregierung es als unklug bezeichnete, uns nur 
auf Wissenschaftler der Kriegsindustrie z u beschränken, änderten wir diese unwirtschaftliche 
Politik, da sich viele der in Gefängnissen Schmachtenden für uns als genau so wertvoll erweisen 
würden, wenn wir sie für andere Zwecke benutzen würden. Als eine Konsequenz daraus, stehen 
uns nun Plünderte von früheren deutschen Wissenschaftlern z Mr Verfügung, die ohne Zweifel 
eine der gewinnbringendsten Aneignungen aus dem gefallenen Reich darstellen. Vielleicht sollten 
sie als Reparation mitgezählt werden. Darüber hinaus haben wir Gruppen von Experten nach 
Deutschland geschickt, die das Eand nach allen deutschen Patenten, Entwürfen und 
Geheimprozessen absuchen sollen, ob in Privathand oder anders. 



67 



Dem stellvertretenden Außenminister, William E. Clayton, bei einer Aussage vor dem U.S. 
Senatskomitee im Juni 1945 infolge: „Wir haben die Absicht, die volle Bekanntgabe der 
ganzen vorhandenen deutschen Technologie und Erfindungen %um Nutzen der Vereinten 
Nationen sicherzustellen.. . Diese Regierung und andere Regierungen, gegen die Deutschland 
Krieg führte, haben sowohl patentierte als auch nicht patentierte Erfindungen und Entwürfe 
unter ihre Kontrolle gebracht, die deutschen Staatsbürgern z ur Zeit des Kriegsausbruchs 
gehörten oder von ihnen kontrolliert wurden ... Es ist wahrscheinlich, dass weder von der 
gesetzgebenden noch von der geschäftsführenden Seite dieser Regierung irgendwelche Schritte 
unternommen werden, den früheren deutschen Besitzern diese Rechte zurückzugeben. 



(61 



Ein Ausschnitt aus Ralf Ettls Roman „Z-Plan" schildert realistisch, wie die 
Situation tatsächlich heute noch ist: „.. da die Gewinner des Zweiten Weltkriegs 
sämtliche deutschen Erfindungen und Tatente noch immer als Kriegsbeute betrachteten, und 
sogar ganz nem deutsche Erfindungen mit größter Dreistigkeit einfach beschlagnahmten, wenn 
sie ihnen wertvoll erschienen. Das sei neulich sogar ausnahmsweise an die Öffentlichkeit 
gedrungen, das Bayerische Fernsehen habe ausführlich darüber berichtet. Ein geprellter Erfinder 
hatte einmal nicht brav den Mund gehalten, sondern sich aufzulehnen versucht. Er hatte ein 
neuartiges Parabolspiegelsystem erfunden, das die Amerikaner für ihr S. D.I. -Projekt 
gebrauchen konnten. Also wurde er enteignet — entschädigungslos - trotz europäischem und 
bereits gültigem U.S.- Patent. Zugleich war es den Deutschen untersagt worden, diese ihre eigene 
wenigstens ebenfalls zß nutzen. 



Der deutsche Erfinder konnte seine gestohlene Arbeit von ferne hinter Zäunen in Amerika 
anschauen. Er hatte sich bis an den Bundeskanzler gewendet und auch von diesem die 
Mitteilung erhalten, da könne man halt nichts machen, die Verhältnisse seien nun einmal so! 
Da dürfte der geschädigte Erfinder nebst seinen Finanziers begriffen haben, dass die 
Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich ihrer Souveränität etwa den Status von Panama hat. 
Und deshalb bringen viele deutsche Unternehmen bedeutende Erfindungen gar nicht erst aus den 
Eabors heraus, denn sonst würden sie ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit gestohlen werden. " 

Durch alliierte Gesetze wurde die Konkurrenz der deutschen Wissenschaft unter 
politischen Vorwänden ausgeschaltet: 

„Wenn die gewiss nicht überempfindlichen Nazis eine Gesamtzahl von 1 .628 Professoren in 
den Ruhestand schickten [mit Pension!], als sie an die Macht kamen, betrugen die Opfer der 
[alliierten] Anti-Nazis nicht weniger als 4.289 Professoren und Eehrer, die überhaupt keine 
Pensionen bekamen. 

Wie die Zeitung „Christ und Welt" 1950 errechnete, entließen die Nazis 9,8 Prozent des 
Eehrkörpers der Universitäten, die Alliierten 32, 1 Prozent. Nahezu jeder dritte deutsche 
Professor verlor durch den Willen der Sieger seine Eehr- oder Forschungsstelle. 62 



68 



Wer nach dem Krieg forschen wollte, musste dahin gehen, wo die nötigen Mittel 
bereitgestellt wurden: nach Amerika. Dort fragte man seltsamerweise nicht 
danach, ob jemand in der Partei oder der SS gewesen war, wie das Beispiel von 
SS Sturmbannführer Wernher von Braun zeigt. Ein deutscher Wissenschaftier 
meinte dazu: „Seit dem Krieg hatten wir nicht mehr die finanriellen Möglichkeiten, um 
Grundlagenforschung auf längere Zeit %u machen. Diese Art von ernsthaftem Geld haben nur 
die Amerikaner. In Deutschland und auch in Japan machen wir angewandte und neutrale 
Vorsehung %ur unmittelbaren Anwendung Aber das Geld und die Positionen, um an der 
Spitze %u stehen, gibt es nur in Amerika, also wir müssen dorthin gehen. " 

England verlangte sogar die kostenlose Herausgabe der Patente, die nach dem 
Krieg erteilt worden sind. Offenbar sucht man nach Dingen, die beim , Großen 
Abräumen' noch nicht gefunden worden waren. Es gibt also noch eine dritte 
Kategorie, nämlich die deutsche Hochtechnologie, die dem Zugriff der Alliierten 
entzogen werden konnte - und das ist die interessanteste. Ich werde später darauf 
zurückkommen. 



69 



Die deutsche Atomforschung 



Die offizielle Geschichtsschreibung behauptet zum Thema einer deutschen 
Atombombe, „dass die Deutschen den Wettlauf um die Bombe nie aufgenommen haben, dass 
Adolf Hitler die Möglichkeiten nie verstand und dass die besten deutschen Physiker es nie 
wirklich versuchten ' 

Das ist völlig unglaubwürdig angesichts des technologischen Vorsprungs in 
Deutschland, gerade auf dem Gebiet der Kernenergie. Immerhin war die 
Kernspaltung 1938 in Berlin entdeckt worden, und gleich hatte man die enormen 
Energiemengen erkannt, die damit freizusetzen waren. Noch vor Beginn des 
Krieges schrieb Einstein seinen berühmten Brief an Präsident Roosevelt, in dem 
er auf die Möglichkeit der deutschen Atombombe hinwies und deren eigene 
Entwicklung anregte, was dann zum „Manhattan-Projekt" führte. 64 

Allerdings kamen die Amerikaner nur langsam voran, da sie für die Anreicherung 
von Uran mit dem entscheidenden Isotop die umständliche Methode der 
Diffusion verwendeten, das „teuerste, langwierigste und umständlichste Ve fahren %ur 
Herstellung der Grundstoffe für die Atomwaffe überhaupt", wie Zunneck erwähnt. 

Deutsche Wissenschaftler setzten von Anfang an auf die Ultrazentrifuge und das 
Zyklotron (Teilchenbeschleuniger). Die Recherchen von Gehring und 
Rothkugel 65 ergaben, dass sehr wohl in Deutschland und den besetzten Gebieten 
Nuklearforschung betrieben wurde - bis 1945! Und zwar in Straßburg, in Rönne 
auf Rügen, in Norwegen, an den Universitäten von Amsterdam und Leyden und 
in Wilna (Litauen), wo es zu einem schweren Atomunfall gekommen sein soll. 

Der Einsatz der Atombombe wurde aus ethischen Gründen von den Deutschen 
abgelehnt, da man sie auf einer Stufe mit dem ebenfalls geächteten Giftgas sah 
(welches auch in der schlimmsten Defensive nicht verwendet wurde). Ihre 
Entwicklung wurde dennoch betrieben, denn es war klar, dass England und 
Amerika sie so bald als möglich bauen würden. Man hätte es sich politisch 
unmöglich leisten können, eines Tages mit solch einer Waffe erpressbar zu 
werden. Neuere Nachforschungen kommen zu dem Ergebnis, dass Deutschland 
eine solche Waffe besaß und auch testete, wenn es sich auch mehr um eine Art 
Neutronenbombe gehandelt zu haben scheint, die keine so starke radioaktive 
Kontamination hinterlässt. 

Die Amerikaner benutzten offenbar erbeutete und umgebaute deutsche 
Kernwaffen. Es gibt inzwischen mehrere Bücher, die sich mit dem heißen Thema 



70 



beschäftigen 66 , ich beschränke mich hier auf wenige der zahllosen Hinweise, wie 
zum Beispiel: 

Im Thüringischen Jonastal, einem damaligen Hochtechnologiezentrum, 
laufen viele Spuren zusammen. Das dortige Bauprojekt S III 
(S= Sondervorhaben) lag in seiner Dringlichkeitsstufe und Geheimhaltung 
noch über dem kriegswichtigen V Waffenprogramm. Auch hierhin ließ 
General Patton seine Truppen im Eiltempo in risikoreichem Einsatz 
marschieren. Schon am 7. April 1945 landeten hier hochrangige 
amerikanische Experten der Atomforschung. Am 16. Juli 1945 fand in New 
Mexico die erste Testexplosion statt, gute drei Monate später — etwa die Zeit, 
die man für den Transport, die Analyse einer Bombe und die 
Testvorbereitungen erwarten würde. Zufall? 

1943 wurde die unterirdische Atomforschungsanlage Haigerloch bei 
Hechingen angeblich mit hunderten von Technikern nach Argentinien 
verlegt. 

In einem Dokument der Air Force 68 von 1945 ist die Zeugenaussage des 
deutschen Fliegers und Raketenspezialisten Zinser festgehalten, der auf einem 
Flug östlich von Ludwigslust im Oktober 1944 ein 
„Atombombentestgelände" in 12-15 km Distanz passierte und dabei Zeuge 
einer ungewöhnlichen Explosion wurde, die alle typischen Merkmale einer 
Atomexplosion aufwies (heller Blitz mit Lichteffekten, starke Druckwelle, 
elektrische Störungen der Instrumente, Funkausfall, pilzförmige Wolke bis ca. 
7.000 m Höhe). Zum selben Zeitpunkt brach in ganz Berlin das Telefonnetz 
zusammen, worüber sogar britische Zeitungen berichteten. 

Ein italienischer Journalist behauptete, 1944 auf Einladung Goebbels, 
Zeuge einer Atomexplosion auf einer Ostseeinsel gewesen zu sein. Ein 
österreichischer Physiker bestätigte viele seiner Angaben. 

Eine weitere Atomexplosion soll nach Aussage von Zeugen am 4. März 
1 945 auf dem Truppenübungsplatz Ohrdruf in Thüringen erfolgt sein. 

Schon 1941 sollen die Deutschen in der libyschen Wüste eine 
Neutronenbombe gezündet haben. 69 Diese Behauptung wird gestützt durch 
Postkarten, die man bei deutschen Soldaten des Afrika-Korps gefunden hatte, 
die nach Amerika in Gefangenschaft gingen. Darauf war eine Fotomontage 
zu sehen, wie New York durch eine pilzförmige Explosion zerstört wird. 
Analysen dieser Postkarten ergaben, dass ein Bild von New York von dem 
echten Foto einer damals unbekannten Explosion überlagert worden war. Im 

71 



Kontrollbunker im Museum Peenemünde sind heute noch Fotos ausgestellt, 
die eine deutsche Expedition in die libysche Wüste zeigen, die zum Ziel hatte, 
ein Raketentestgelände zu bauen. Laut Zeitzeugen wurde es auch gebaut, und 
man hat dort Atomantriebe für Luftfahrzeuge erprobt. 

Henry Picker, als Jurist des Führerhaupquartiers ab März 1942 
Tischgenosse von Hitler, schreibt in seinen Memoiren, dass der Krieg für die 
Alliierten fünf Minuten vor zwölf zu Ende ging, da sowohl die 
Interkontinentalrakete A9 („Amerikarakete") als auch die Uraniumbombe 
kurz vor der Einsatzreife standen. Letztere sei vom Forschungsamt der 
Reichspost (zuständig für neue Hochtechnologien) in Berlin bis zum 
Prototypen entwickelt worden. Die Serienfertigung war in einem 
unterirdischen SS-Werk im Südharz vorgesehen. Das Werk wurde nach dem 
kurzen Intermezzo der US-Armee im Harz von den Sowjets komplett 
demontiert und mitgenommen. 

Die DDR-Staatssicherheit sammelte Unterlagen über ein 
Atomforschungslabor in Stadtilm, in dem ein Team von Kernphysikern unter 
Leitung von Dr. Diebner arbeitete. Ein Zeuge sagte nach dem Krieg aus, 
zwei der beteiligten Wissenschaftler haben ihm bei Kriegsende anvertraut, sie 
hätten eine Bombe entwickelt, die in einem Umkreis von mehreren 
Kilometern alles Leben vernichten könne. 

Im Sommer 1945 berichteten große amerikanische Zeitungen von einer 
offiziellen Stellungnahme des „Office of War Information", wonach 
Deutschland an einem weit fortgeschrittenen Atomwaffenprojekt gearbeitet 
hatte sowie an einem Trägersystem, das diese Bombe über den Atlantik 
tragen konnte. 

Der Atomphysiker Robert Oppenheimer, wissenschaftlicher Leiter des 
Manhattan-Projekts, erklärte nach seinem Ausscheiden aus dem Projekt 
öffentlich, die auf Japan abgeworfenen Bomben stammten aus Deutschland. 

Unter der Bezeichnung „Uranbrenner" arbeitete eine Spezialistengruppe 
um Prof. R. Richter und Dr. FJ. Neugebauer in München an 
atomgetriebenen Flugkörpern. Neugebauer wurde als führender Spezialist als 
einer der ersten 1945 in die USA verbracht. Mit der Kernkraft als 
Antriebsenergie für die Luft- und Raumfahrt stoßen wir auf ein weiteres 
modernes Tabuthema. 

Aufgrund der Angst der Bevölkerung vor einer möglichen Kontamination der 
Umwelt bei Havarien gilt Kernenergie hier als indiskutabel. Es gibt jedoch 

72 



Indizien, dass diese Antriebsart dennoch verwendet wurde und bis heute wird, 
wobei man die Öffentlichkeit, wie so oft, belügt. Auch bei diesem Thema finden 
wir die Ursprünge in deutschen Forschungen: Das „Jahrbuch der Deutschen 
Luftfahrtforschung" von 1941/42 bringt einen Kurzbericht über Atomkraft als 
Flugzeugantrieb . 

Das Forschungsamt der Reichspost bekommt am 15.10.1942 vom 
Oberkommando des Heeres den offiziellen ,Kriegsauftrag' zur Untersuchung der 
Möglichkeit, den Atomzerfall als Antrieb für Raketen zu nutzen. Die Universität 
Wien machte einerseits in einem Labor bei Thumersbach Versuche mit 
Atomreaktoren für Fluggeräte, und andererseits arbeiteten in ihrem Radium- 
Labor im Lonenghof bei Zell am See die Professoren Lehmann und Dällenbach 
an einem Nuklearantrieb für Stratosphärenflugzeuge in Scheibenform. 70 

„ Nuklearantriebe sind leicht %u bauen, so dass dieses Konzept seit Beginn der Kaumfahrt in 
Betracht gebogen wurde. Das Konzept ist gan% einfach: Flüssiger Wasserstoff wird durch den 
heißen Atomreaktor geleitet und auf etwa 2.000 2 C erhitzt. Diese hohe Temperatur gibt den 
Wasserstoffmolekülen ein so enormes Tempo, dass sie mit 30.000 km/h aus den Düsen 
schießen. Die Temperatur ist nicht viel höher als in einer chemischen Rakete. Die hohe 
Effektivität des Atomtriebwerks hängt damit zusammen, dass es nur die leichten 
Wasserstoffmoleküle erwärmt, die ein sehr viel höheres Gastempo erreichen können. " 

Gehring und Rothkugel weisen in dem Buch „Der Flugscheiben - Mythos" auf 
ein amerikanisches Schwarzes Projekt namens „Fullmoon" hin, das angeblich 
eine atomare Raumfahrt parallel zur aufwendigen Raketentechnik betreibt. Ob 
das zutrifft, vermag ich mangels weiterer Quellen nicht zu beurteilen. Tatsache ist 
jedoch, dass 1946 in den USA ein offizielles langfristiges Projekt begonnen 
wurde, das sich mit atomarem Antrieb in der Luftfahrt befasste. Es hieß NEPA 
(Nuclear Energy for the Propulsion of Aircraft) und entwickelte 1952 das erste 
Testflugzeug mit luftgekühltem Kernreaktor, eine Convair B-36. Die Maschine 
flog, doch wenige Jahre später verlief das Projekt angeblich im Sande und wurde 
1961 von Präsident Kennedy beendet. Oder wurde es geheim weitergeführt, 
eventuell unter dem Namen „Fullmoon"? Jedenfalls gab es ab den 50er Jahren 
weitere Projekte: „Kiwi", „Dumbo" und „Pluto", die in „NERVA" (Nuclear 
Engine for Rocket Vehicle Application) aufgingen, mit einem Versuchsgelände 
für Nuklearraketen in Nevada. 

Die Firma McDonnell Douglas war an der Entwicklung von Antriebsreaktoren 
beteiligt. Zwischen 1955 und 1972 wurden 1.400 Millionen Dollar in diese 
Forschung investiert. 73 Für uns ist die Frage insofern interessant, als dass die 
Atomkraft durchaus für den Antrieb der zahlreichen Flugscheiben in Frage 
kommt, die gegen Kriegsende in Deutschland geflogen sind. 

73 



Zunneck hat sich noch aus einem weiteren Grund mit dem Thema „Deutsche 
Atomforschung" so intensiv befasst: 

„Kann der Nachweis erbracht werden, dass das damalige Deutschland über ein derartiges 
Waffensystem verfügte, muss die Geschichte des Zweiten Weltkrieges - zumindest was seine 
Endphase anbetrifft - umgeschrieben werden. Man kann dann nicht mehr alle nach 
Hochtechnologie drängenden Fragen mit allgemeinen Floskeln abwehren. Man muss wirkliche 
Antworten geben. Und man wird begründen müssen, warum man die Unwahrheit gesagt hat, 
wo es doch - meine Recherchen geigen es - durchaus ernstzunehmende Anhaltspunkte in 
ben hat. 



Darüber hinaus wäre die Frage %u beantworten, wieso man diese Informationen vor allem von 
alliierter Seite vertuschte und ob eine Aufhebung der Vertuschung auch andere, 
unkonventionelle Projekte offen legen würde, die etwas mit den Flugscheiben und ihren 
Antriebssystemen %u tun haben. Ich denke, dass genau dies der Fall ist! 

Bei meinen Recherchen in Betrug auf die US-amerikanischen Unterlagen war deutlich ein 
Zusammenhang ^wischen Atomprojekten und konventionellen wie unkonventionellen 
Fluggeräten festzustellen. Kein Wunder, die Bombe musste ja schließlich an ihren Einsat^ort 
gebracht werden. Und das möglichst in einem System, das unverwundbar ist. Hochfliegende 
Flugzeuge, überschallschnelle Raketen, schnelle U Boote und möglicherweise noch ganz andere 
Systeme waren da natürlich von allergrößtem taktischen wie auch strategischen Interesse. 



Ich glaube, dass hier ein tiefer Sumpf von Eugen und Desinformationen vor uns liegt, den es 
trockenzulegen gilt. " 74 

Nun — dann mal frisch ans Werk, wir sind ja schon ziemlich weit vorgedrungen. 



74 



Beutetechnik 



Einige technische Erfindungen wurden ja schon genannt, die in Deutschland 
entweder als Planung, Patent, als Prototypen oder sogar in Serie existierten und 
die dann als amerikanische (oder russische) Technik ausgegeben wurden, wie die 
Raketentechnik, Atomforschung, elektronische Halbleiter, Raumgleiter (Space 
Shuttle), Düsenflugzeuge u.v.a.m. 

Um nicht zu sehr vom Thema abzuschweifen, will ich speziell die Luft- und 
Raumfahrt betrachten: 

Unbemannte Systeme wie die „fliegende Bombe" VI hatten eine Steuerung, die 
auf die Zielkoordinaten programmiert wurde und waren somit die ersten 
Marschflugkörper (Neudeutsch: Cruise Missiles). Ein ähnliches Konzept von 
kombiniertem Gleiter mit Raketentriebwerk war der „Raketengleiter Natter", der 
sich in Erprobung befand. Außer Marschflugkörpern gab es unbemannte 
ferngesteuerte Systeme wie das Raketenflugzeug „Krach". Der „Krach" war fünf 
Meter lang, mit acht 55 mmm-R4-Raketen bestückt, sollte zur Abwehr gegen 
Bomberverbände eingesetzt werden und nach dem Einsatz an einem Fallschirm 
landen. Entwickelt wurde er in einem Zweigwerk der Messerschmittwerke in 
Oberammergau. Auch die Henschel-Gleitbombe Hs 293 D wurde ferngesteuert 
und waren sogar mit einer Fernsehkamera ausgerüstet, dem „Superikonoskop 
IOS 9", welches ein 180-Zeilen-Bild zur Erde funkte und ab 1943 von der 
„Fernseh AG" in einer ehemaligen Spinnerei in Dannwald (Böhmen) gebaut 
wurde. Die Bildfrequenz entsprach damals bereits dem heutigen Standard für 
Videos. Weitere Versuche mit ferngesteuerten Raketen sind aus der Umgebung 
von Paris bekannt. Kameragestützte Fernsteuerungen von Fluggeräten erprobte 
die „Flugfunkforschungsanstalt" in Oberpfaffenhofen. Achthundert Mitarbeiter 
entwickelten dort Elektronenröhren, Infrarotgeräte, Radar und 
Raketensteuerungen. 75 

Um Bomben, konventionelle oder Atombomben, über den Atlantik tragen zu 
können, sind Interkontinentalraketen erforderlich, wie sie nach dem Krieg dann 
auch gebaut wurden. Die A4 war die erste funktionierende Mittelstreckenrakete: 

„ 14 Meter lang, wog sie 10.872 kg und konnte 370 km zurücklegen - 96 km über der Erde 
bei einer Höchstgeschwindigkeit von 5.430 km pro Stunde. Ihr Geheimnis war ein 
Raketenmotor, der mit flüssigem Stickstoff und Alkohol lief. Sie wurde entweder durch Radar 
gesteuert oder durch eine Selbststeuerung per Kreiselkompass. Da sie mit (vielfacher) 
Überschallgeschwindigkeit flog konnte sie nicht gehört werden bevor sie einschlug. li/ 



75 



Von weiteren Projekten sind mindestens zwei bekannt: Im Zweigwerk von Skoda 
in Pibrans entwickelte man die V 101, eine dreistufige Feststoffrakete von 30 m 
Länge und 140 t Gewicht. Sie sollte 200 km Höhe und eine Reichweite von 
mindestens 1.800 km erreichen, was zwar noch nicht über den Atiantik reicht, 
aber in weiteren Modellen verbessert werden sollte. 

Die wohl am weitesten entwickelten Raketen waren die A9 und die A10, die 
„Amerikarakete", manchmal auch „V3" genannt: Ein Schub von 200 Mp sollte 
die 100 t der 26 m langen Rakete über den Atlantik tragen. Ein Windkanalmodell 
hat es bereits gegeben. 

Nach anderen Quellen flog die A9 sogar schon: „Eine weitere Rakete in der 
Entwicklung war die A-9, mit 13. 137 kg noch größer und mit ¥ lügein ausgerüstet. Sie hatte 
eine Reichweite von 4.828 km. Sie wurde in Peenemünde hergestellt und raste mit der 
unglaublichen Geschwindigkeit von 9.445 Stundenkilometern in den Himmel. " 79 

Gebaut werden sollte sie in den ausgedehnten unterirdischen Anlagen in 
Thüringen (Mittelbau-Dora bei Nordhausen oder Ohrdruf /Jonastal). Im Prinzip 
ist alles, was wir heute aus der Luft- und Raumfahrt kennen, in Deutschland vor 
1945 schon da gewesen, bis hin zum „Tarnkappenbomber", so dass wir heute 
noch „mit Uralt-Technik am Himmel herum kurven", wie Zunneck meint. 

Er fasst einige Beispiele wie folgt zusammen: „Fest steht allerdings, dass eine gan^e 
Reihe von Jagdflugzeugen aber auch Fernbombern erstaunliche Ähnlichkeiten %u dem 
aufweisen, was die US Air Force und andere Luftwaffen später entwickelten und heute (noch) 
fliegen, besonders eindrucksvoll sind dabei die 'Nurflügel - Flugzeuge, die futuristisch anmuten 
und den Betrachter an die Northrop B-2 erinnern. Da^u gehören u.a. der Fangstrecken- 
Nurflügel-Bomber Arado E 555-1, der Fernerkunder und Fangstreckenbomber Arado E 
555-7 (der für eine Bombenlast von bis %u 4.000 kg vorgesehen war), der Heinkel-Fernbomber 
(mit einer beinahe unglaublichen Reichweite von 28.000 km!), die Messerschmitt P 1 107, das 
BMW-Strahlbomberprojekt 11 sowie einige Entwürfe der Horten-Brüder wie ^.B. die Ho 
NVT1IB1 , die mit TF Triebwerken vom Typ BMW 109-003 angetrieben werden sollte. Es 
ließen sich noch weitere Projekte nennen, doch wäre eine einigermaßen vollständige Darstellung 
wohl nur in einem separaten Buch möglich.. . Ein Beispiel von vielen für futuristisch anmutende 
Flugzeuge, die durch deutsche Techniker entwickelt wurden: die DM-1, ein Fippisch-Projekt, 
das 1945 durch amerikanische Truppen erbeutet wurde. General Patton, der die DM-1 
persönlich in Augenschein nahm, war vom Konzept dieser Maschine begeistert (die 800 km/h 
erreichte und später das Vorbild für die amerikanischen F 102 und F 104 wurde, 
Anm.d.Verf.).. . All diese Projekte fielen in alliierte Hände und wurden damit - wenigstens 
teilweise - Basis britischer, französischer, amerikanischer, russischer und kanadischer 
Entwicklungen. Die beiden o.g. Publikationen 80 machen unmissverständlich deutlich, daß wir 
in den letzten Jahrzehnten auf dem Gebiet der Fuftfahrt — sieht man einmal von 

76 



leistungsstarkeren Triebwerken, allgemeinen Detailverbesserungen und dem Einsät^ von 
Computertechnik ab — keine wirklichen Entwicklungen von neuartigen Fluggeräten 
aufzuweisen haben. Selbst unbemannte Aufklärungsflugkörper (Drohnen), Raketen aller 
Couleur, Cruise Missiles und aus getauchten U Booten startende Raketen- und Lenkwaffen 
sind nicht neu, sondern haben ihren Ursprung in Projekten aus dem Zweiten Weltkrieg. 

Ich wiederhole meine Fragen noch einmal: Wieso gab und gibt es keine neuartigen Flugkörper? 
Wo bleiben revolutionär wirkende neue Antriebstechnologien? Und wieso wurden, wie ich in 
meinem Buch „Geheimtechnologien" aufzeigte, alle zivilen Projekte %ur Realisierung 
scheibenförmiger Flugkörper mehr oder weniger auffällig ignoriert b^w. sabotiert? Gibt es 
Wissende, die militärische Geheimprojekte schütten und uns einen Stand der Technik 
suggerieren, der dem der vierziger und fünfziger Jahre entspricht? — Meiner Meinung nach ja. 
Es sind dieselben Kräfte, die das UFO-Phänomen als „außerirdisch" bezeichnen. " 81 



77 



Deutsche Wunderwaffen und der Versuch der Nachbauten 

„Ich habe genügend von ihren Entwürfen und Produktionsplänen gesehen, um eines sagen %u 
können: Wäre es den Deutschen gelungen, den Krieg nur ein paar Monate hinauszuzögern, 
wären wir mit einer ganzen Reihe völlig neuartiger und tödlicher Euftkampfw äffen konfrontiert 
worden. " 

Sir Roy Feddon, der Inspekteur des britischen Flugzeugbauministeriums 1945 

Vielmehr muss ich beim gegenwärtigen Stand der Dinge davon ausgehen, dass das UFO- 
Geheimwaffenphänomen nicht nur von den USA hervorgerufen wird, sondern noch von einer 
anderen Gruppe oder Macht, die bisher im Dunkeln blieb. Es handelt sich dabei um ein 
Tabuthema, das mancher nicht hören will, weil es sein Weltbild %um Einsturz bringt, das aber 
realer ist, als man zunächst glauben möchte. 

Karl-Heinz Zunneck im Vorwort zu: „Die totale Manipulation" Wenn die Wahrheit 
über die Fliegenden Scheiben Allgemeingut wird - und sie wird es eines Tages - dann wird die 
Wirkung auf die, die sie bisher als Unsinn erklärten, wahrhaft schockierend sein. 

Dieser Schock kann so groß sein, dass er die Regierungen auf unserer Welt stürzt und sie ein 
Chaos hinterlassen, bis neue Führer gefunden werden, die imstande sind, die Welt mit einer 
vollkommen neuen Lebensauffassung zu leiten. 

Die „New York Times" vom 7.2.1961 

Fluggeräte hoher Leistung erfordern leistungsfähige Antriebe, die ich hier einmal 
in zwei Kategorien einteilen will: Da ist zum einen die konventionelle Technik 
mit Kolbenmotoren, Turbinentriebwerken und Raketenantrieb. Diese Dinge sind 
bekannt, so dass ich nicht näher darauf eingehen muss. Zum anderen wurden in 
jenen Jahren unkonventionelle Antriebsarten erprobt, von denen man heute 
nicht spricht, obwohl gerade sie als Antrieb für Flugscheiben in Frage kommen. 
Ich will sie hier kurz vorstellen: Nukleare Triebwerke waren, wie oben schon 
beschrieben, in der Entwicklung. Inwieweit sie auch schon zum Einsatz kamen, 
entzieht sich momentan meiner Kenntnis. Nach dem Stand der Technik war auf 
jeden Fall damit zu rechnen, daß Nuklearbetriebene Fluggeräte spätestens ab 
1947 geflogen sein müssen — in den USA oder anderswo. 



78 



Absaugetechnik 



Eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Fluggeräten spielt die Aerodynamik. 
Wie jeder Schwimmer weiß, bietet das Wasser weniger Widerstand, wenn es glatt 
(laminar) strömen kann. Sobald Turbulenzen auftreten, steigt der Widerstand 
enorm an. Gleiches gilt für die Luft, so dass sich alle Konstrukteure um 
möglichst „stromlinienförmige" Formen mit glatter Außenhaut 82 bemühen. Nun 
lassen sich Turbulenzen nie ganz vermeiden. Der größte Widerstand tritt jedoch 
an der Grenzfläche zwischen der laminaren und der turbulenten Strömung auf. 
Wenn man diese Grenzflächen verringert, 82 Inzwischen weiß man, dass rauhe 
Oberflächen seltsamerweise Strömungswiderstände verringern können. Man 
erforscht daher die rauhe Haut von Haien, ihren Einfluss auf die Strömung und 
versucht, die Ergebnisse auf den Schiffs- und Flugzeugbau zu übertragen. 

Dann wird das Flugzeug schneller, da sich der Luftwiderstand verringert. 
Gleichzeitig spart man Treibstoff und verhindert das Aufheizen der Tragflächen 
bei Überschallgeschwindigkeit. Seit den 20er Jahren haben sich in Deutschland 
Forscher wie Professor Prandtl, Ackeret, Schlichting oder Schrenk mit dem 
Problem der Grenzschichten befaßt und herausgefunden, dass sich diese positiv 
beeinflussen lassen, wenn man die langsameren Luftanteile in der Nähe der 
Tragfläche absaugt, und zwar durch winzige Löcher, oder, noch besser, durch 
luftdurchlässige (gesinterte) Bleche. Auch das Abblasen an bestimmten Stellen 
kann ähnliche Effekte erzeugen, und sogar im Langsamflug (bei Start- und 
Landung) zusätzlichen Auftrieb geben. Bei einer Dornier 24 hatte man zu diesem 
Zweck zwei so genannte „Walter-Zersetzer" in die Tragflächen eingebaut, 
wodurch die Maschine auf kürzeren Bahnen starten und landen konnte. 

Absaugsysteme wurden in mehrere Maschinen eingebaut, wie in eine 
Messerschmitt Bfl09 G, eine Junkers 90, eine Arado 232 oder den Fieseier 
Storch AF-2. 83 

Da die Absaugetechnik zusätzliche Aggregate benötigt, kam sie nie in den 
Serieneinsatz. Allerdings lässt sich durch Absaugen allein möglicherweise genug 
Auftrieb erzeugen, um auf Tragflächen verzichten zu können, wodurch 
Flugscheiben ganz oder zusätzlich angetrieben werden könnten. Hierbei käme 
eine spezielle Technik zu Hilfe, die ebenfalls damals in Deutschland entwickelt 
wurde: Der Flüssiggas-Motor. 

Hierbei wird die abgesaugte Luft durch einen Kryostaten verflüssigt, wodurch 
zusätzlich der Unterdruck entsteht, der die Luft ansaugt. Die flüssige Luft wird 
durch porösen Kohlenstoff, so genannte „Schaumkohle" geleitet, in der ein 

79 



Verbrennungsprozess stattfindet. Die Hitze lässt die Luft verdampfen (unter 
Entnahme eines Teiles des Sauerstoffs zur Verbrennung), und mit dem 
entstehenden hohen Druck werden Turbinen für den Antrieb und die nötigen 
Aggregate angetrieben. Die Restluft wird durch Düsen ausgestoßen. Das System 
lässt sich mit einem nuklearen Reaktor kombinieren, der mit seiner Hitze den 
Prozess starten kann und in großen Höhen durch Wasserstoff-Rückstoß für 
Raketenantrieb sorgt, wenn das Absaugsystem durch Luftmangel ineffizient wird. 

Damit wäre ein solches Gerät sogar weltraumtauglich. Die Absaugetechnik lässt 
durch die Verringerung des Luftwiderstandes hohe Geschwindigkeiten zu, unter 
geringer Geräuschentwicklung. Die Einzelkomponenten waren schon vor dem 
Krieg bekannt, und wir wissen, dass in dieser Richtung geforscht wurde. 

Inwieweit eventuell auch Scheiben damit geflogen sind, wissen wir bisher nicht. 



80 



Weltraumtauglichkeit 



Die Antriebstechnik für Weltraumflüge war vorhanden und funktionierte, wie 
der Weltraumflug der A4 /V2 zeigte. Es gibt Hinweise, dass auch an bemannten 
Stratosphären- bzw. Weltraumflügen gearbeitet wurde, wie Gehring und 
Rothkugel schreiben: „Zeit^eugen wie der Flugscheiben-Testpilot Roelicke behaupteten, die 
Erde aus dem Weltraum oder zumindest aus sehr großer Höhe gesehen %u haben. Das deutet 
auf eine Weltraumtauglichkeit oder zumindest Tauglichkeit für sehr große Flughöhen von 
Flugscheiben hin. Weltraumtauglichkeit set^t das Vorhandensein von Druckkabinen und 
Druckan^ügen für die Besatzung voraus. Nach Aussagen einiger Zeit^eugen wie Oberingenieur 
Klein waren Druckkabinen und Druckan^üge in Flugscheiben vorhanden. Die technischen 
Voraussetzungen waren bereits einige fahre %uvor geschaffen worden: Schon 1931 hatten die 
Junkers-Werke eine luftdicht abgeschlossene Pilotenkabine gebaut und getestet. Bis 1945 haben 
sich neben den f unker s-Werken noch andere Einrichtungen wie die „Eilienthal Gesellschaft" 
oder die „Deutsche Versuchsanstalt für Tuftfahrt" erfolgreich mit der Entwicklung von als 
„Höhenkammern" bezeichneten Druckkabinen befasst. 84 Druckan^üge wai n seit Beginn der 
vierziger Jahre in Deutschland vorhanden. Der von der Firma „ Tiefte & Draeger" entwickelte 
Druckan^ug wurde in der Unterdruckkammer der bereits im Zusammenhang mit der 
Flugkreiselerprobungs stelle Rechlin getestet. Dieser Druckan^ug war weltweit der erste mit 
Gelenken ausgestattete %ur Verbesserung der Beweglichkeit. Auch in der Flugmedi^in wurden 
Untersuchungen durchgeführt, um die körperlichen Reaktionen in großer Flughöhe %u 
erkunden. 86 

Die Luftfahrtforschungsanstalt (LFA) in Volkmarode / Braunschweig besaß 
einen 400 m langen unterirdischen Stollen, dessen Ein- und Ausgänge jeweils 
durch einen Gutshof getarnt waren. Der Stollen diente zu Windkanalmessungen 
neuer Fluggeräte. Man konnte durch Absaugen der Luft zu Testzwecken die 
Atmosphäre in 10.000 m Höhe und höher simulieren. 8T 



81 



Die Technik der Flugscheiben 



Seit der Mensch mit Flugmaschinen experimentiert hat er die verschiedensten 
Größen und Formen von Tragflächen ersonnen. Warum also nicht runde Flügel? 
Ist nicht der Kreis eine vollkommene geometrische Figur? 

Gesagt, getan: Ende der 30er Jahre experimentierte man in Deutschland mit 
einem „Rundflügler". Der „Kreisflügler Sack AS 6 /VI " machte aber keine 
besonders gute Figur und erwies sich als konstruktionstechnische „Sack" - Gasse. 
Die amerikanische Marine machte zehn Jahre später mit ihrem „Vought X5FU", 
auch bekannt als „fliegender Pfannkuchen", ebenfalls keine bahnbrechenden 
Erfahrungen. Das Problem ist, dass die Kreisform keinen Vorteil bringt, wenn 
das Gerät in konventioneller Weise einfach nur vorwärts fliegt. Da haben sich 
andere Entwicklung wie der Deltaflügel, der von dem genialen deutschen 
Konstrukteur Alexander Lippisch schon vor dem Krieg entwickelt worden war, 
als wesentlich brauchbarer erwiesen. 

Was ist also das Geheimnis der Kreisform, die fast alle „UFO's" aufweisen? Nun, 
ich bin kein Aerodynamiker, aber ich verstehe genug von Physik, um ein paar 
Möglichkeiten aufzuzeigen: 

Zum Einen deutet eine Kreisform (auch ,Rotationssymmetrie' genannt) in der 
Technik immer darauf hin, dass etwas rotiert (wenn wir ästhetische 
Überlegungen einmal außen vor lassen). Bei einer Flugscheibe ist es nahe liegend 
zu vermuten, dass hier ein, zwei oder mehrere Ringe um ein feststehendes 
Zentrum rotieren, womöglich um einen entsprechenden Luftstrom zu erzeugen, 
der für den nötigen Auftrieb erforderlich ist (das ist selbstverständlich eine 
konventionelle Deutung, andere Funktionen sind ebenfalls denkbar). Die 
Rotation hätte eine gewisse Kreiselstabilisierung zur Folge, ähnlich wie beim 
Fahrrad, das auch nicht umfällt, solange sich die Räder schnell genug drehen. 
Dadurch wird ein Abkippen verhindert, das bei jeder Art von Rückstoß 
unweigerlich zum Problem wird und durch komplizierte 
Kompensationsmechanismen wie Steuerdüsen kontrolliert werden muss, wenn 
die Kraft unterhalb des Schwerpunkts angreift (beim Hubschrauber ist das kein 
Problem, denn hier wirkt die Kraft oberhalb des Gewichtes, die Kabine hängt ja 
unter dem Rotor). 

Konkret: Eine Rakete, die startet, hat durch ihren Impuls eine gewisse 
Vorwärts Stabilität, die aber nicht ganz unproblematisch ist. Wenn Sie einmal alte 
Filmaufnahmen von missglückten Raketenstarts gesehen haben, wissen Sie, was 
ich meine. Sobald die Rakete einen seitlichen Impuls bekommt, wird dieser durch 
den Schub verstärkt und sie kippt. Schlimmer ist das Problem bei 

82 



Raumfahrzeugen, die in Hollywood Firmen (und nur da) auf einem Raketenstrahl 
landen. Da fehlt der Vorwärtsimpuls und das Gerät balanciert wie auf einer 
Nadelspitze. Die kleinste Abweichung, und es kommt zur Katastrophe. Genau 
das passierte oft genug bei den Versuchs flügen der „Mondlandefähre" auf 
NASA-Testgeländen: bei einem Versuchsflug schmierte die Testfähre ab und der 
Pilot Neil Armstrong konnte sich nur knapp mit dem Schleudersitz retten. Das 
Ding ist einfach kaum zu kontrollieren, auch nicht mit Steuerdüsen. 88 

(Die Mercury- Kap sein hatten zum Abbremsen drei Triebwerke, die jeweils leicht 
nach außen geneigt waren, um das Abkippen zu verhindern. Diese taugten aber 
nur zur Abbremsung, die eigentliche Wasserung erfolgte am Fallschirm.) 

Zum Zweiten erlaubt die Rundform einfache Richtungswechsel. Wenn die 
Scheibe in der Luft steht und leicht gekippt wird, dann beschleunigt sie unter 
geringem Höhenverlust zur gekippten Seite hin, wobei der Luftstrom um das 
aerodynamische Scheibenprofil einen zusätzlichen Auftrieb erzeugt, der beim 
Vorwärts flug genutzt werden kann. 

Solche Überlegungen wurden im Deutschland der 30er und 40er Jahre in 
zahlreichen Versuchsprojekten realisiert. Informationen darüber waren lange 
verschollen und wurden in den letzten Jahren von Autoren wie Zunneck, 
Gehring, Rothkugel, Kreipl u.a. ausgegraben und veröffentlicht. Es gab eine 
Vielzahl von Projekten, die meist unabhängig voneinander und mit 
unterschiedlichem Erfolg vorangetrieben wurden. Ich möchte exemplarisch ein 
paar davon herausgreifen, zu denen verlässliche Unterlagen vorliegen: 

Der Ingenieur Joseph Andreas Epp hatte sich dem Flugzeugbau 
verschrieben. Er konstruierte 1941 ein 60 cm großes Modell einer 
Flugscheibe, das seinen Testflug erfolgreich absolvierte. Das Modell wurde 
nach Peenemünde geschickt, wo sich seine Spur verliert. 89 Dort soll aber der 
Testflug einer sechs Meter messenden Flugscheibe stattgefunden haben, die 
Wernher von Braun mit Dr. Ringleb entwickelt haben soll, und die eventuell 
einen Nuklearantrieb hatte. 90 Wernher von Braun hat nie einen Hehl daraus 
gemacht, dass in Peenemünde Flugscheiben getestet worden waren, obwohl 
er hinzufügte, sie seien nicht ausgereift gewesen. 91 Von Epp stammt auch 
eines der wenigen authentischen Photos einer Flugscheibe vor 1945, das er 
im August 1944 in der Hohen Tatra gemacht hatte. Im Herbst 1944 wurde er 
von einem SS-Offizier konsultiert, da es in Prag offenbar bei einem dortigen 
Flugscheibenprojekt technische Probleme gegeben hatte. In den 50er Jahren 
entwickelt Epp ein verbessertes Flugscheiben - Modell, den „Omega- 
Diskus", dessen Antrieb 1956 patentiert wurde. Er fand jedoch keinen 



83 



Geldgeber zum Bau dieser Scheibe, die zehn Passagiere aufnehmen sollte. 
Andreas Epp verstarb allein und verarmt 1997 im Alter von 83 Jahren. 

In Peenemünde arbeitete auch der Strömungsspezialist Heinrich Fleissner 
an der Entwicklung von Flugscheiben. 92 Ein dort gebauter Prototyp (der 
gleiche wie oben?) soll 3.000 km/h schnell gewesen sein. Nach dem Krieg hat 
Fleissner eine Flugscheibe patentieren lassen, fand jedoch ebenfalls keine 
Geldgeber. 1954 musste er sein Patent kostenlos den USA überlassen. 

Dr.-Ing. Heinrich Richard Miethe stellte 1 939 erste Überlegungen über das 
Prinzip des Flügelrades an. Er arbeitete offenbar bis 1943 in Peenemünde 
und anschließend in Breslau und/oder bei Prag. Die von ihm entwickelte 
Flugscheibe wurde von einem rotierenden Düsentriebwerk angetrieben. Nach 
dem schweren englischen Bombenangriff auf Peenemünde wurden 
verschiedene Projekte ausgelagert, z.T. nach Wiener Neustadt (wo eine 5 
Meter-Flugscheibe Testflüge bis nach Wien gemacht haben soll), Breslau und 
die Gegend um Prag, wo offenbar gegen Kriegsende die 
Flugscheibenforschung konzentriert wurde. Abgesehen vom Prager Projekt 
(s.u.) soll er eine nicht-rotierende Scheibe von 42 m Durchmesser für drei 
Mann Besatzung gebaut haben. 94 Diese wurde in Peenemünde am 17.4. 1944 
unter dem Namen „Überschall Hubschrauber V7" getestet und soll im 
zweiten Versuch eine Höhe von 24.200 m erreicht haben, mit Hilfe von 
zwölf BMW 028-Turboaggregaten 95 mit zusammen 5.400 PS Leistung und 
2.900 kp Schub. Entwickelt wurde die V7 in Essen, Dortmund, Stettin und 
Peenemünde. 

Der Ingenieur Otto Habermohl arbeitete zusammen mit dem Testpiloten und 
Ingenieur Flugkapitän Rudolf Schriever ebenfalls an einem Flugscheibenprojekt, 
zu dem offenbar Miethe und der italienische Turbinenspezialist, der Ingenieur 
Giuseppe Belluzzo (nach anderen Quellen „Bellonzo") später hinzugezogen 
wurden. Belluzzo hatte vor 1943 Kontakt mit dem Flugzeugkonstrukteur 
Alexander Lippisch, als dieser bei Messerschmitt in Augsburg arbeitete, und hatte 
sich angeblich auch in Norwegen über den Stand der Atomforschung informiert. 
Schriever sagte in einem Interview, 97 er habe am 15.7.1941 mit den 
Entwicklungsarbeiten begonnen und das erste Modell im Juni 1942 fertig gestellt. 
Gebaut wurde die Scheibe in Prag. Auf dem Flugplatz Prag-Gbell (Praha-Kbely) 
machte BMW Versuche mit so genannten „Flügelrädern". Um eine feststehende 
Pilotenkapsel mit Antrieb und Treibstofftanks rotierte ein Propellerkranz aus 16 
Propellern, die außen durch einen Schwungring verbunden waren und im 
Anstellwinkel verstellt werden konnten. Für den Antrieb sorgte eine BMW 003 
(später 01 8) -Strahlturbine. Das Flügelrad war einerseits Rotor zum 
Senkrechtstart, andererseits Tragfläche durch Autorotation (ähnlich wie bei den 

84 



Ultraleicht-Hubschraubern) sowie Bremssystem durch erzwungene Drehung im 
Falle einer Notlandung. 

Für den Vorwärtsflug sorgte der Schub der Strahltriebwerke. Es gab drei Modelle 
mit Durchmessern zwischen 6 und 24 Metern, wobei vom zweiten Modell drei 
Versionen existierten. Das erste Modell wurde 1943 probe geflogen, 
wie von Zeugen bestätigt wurde. 

Am 14. Februar 1945 soll eine 12,6 Meter- Version (andere Quellen sprechen von 
14,4 Metern), das „BMW- Flügelrad II VI", erstmals bemannt geflogen sein. Das 
Flügelrad tauchte in SS Akten unter der Kennziffer „VM 2233" auf und war 
unter SS-General Kammler zur Serienfertigung in Thüringen vorgesehen. Bei der 
Kapitulation der Wehrmacht war die Gegend um Prag noch in deutscher Hand, 
und die Prototypen wurden ausgelagert oder vernichtet, um nicht in Feindeshand 
zu fallen. Miethe setzte sich zunächst nach Ägypten ab, wohin auch andere 
Deutsche geflüchtet waren, und war in den 50er Jahren angeblich am Bau des 
„AVRO-Cars", einer (absichtlich?) misslungenen amerikanischen Flugscheibe 
beteiligt. Belluzzo kehrte nach Italien zurück und veröffentlichte vor seinem Tod 
1952 mehrere Artikel zum Thema Flugscheiben. Habermohl verschwand; 
Gerüchte besagen, er sei in die Sowjetunion verschleppt worden. Schriever soll in 
den 50er Jahren auf mysteriöse Weise verstorben sein. „Nach einer glaubwürdigen 
Zeugenaussage wurde Schriever 1964 noch gesehen. Es ist mittlerweile bekannt, dass Schriever 
bis 1966 in den USA auf einem seheimen Stützpunkt gearbeitet hat. ' 



Die verschiedenen Hinweise zeichnen ein deutliches Bild von dem technischen 
Aufbau, der offenbar in mehreren Varianten erprobt wurde: ein Propellerrad 
(Flügelrad) rotiert um die feststehende, kreiselstabilisierte zentrale Einheit. Zum 
Start wurden offenbar zwei oder drei tangential angebrachte Feststoffraketen als 
„Hilfsmotor" verwendet, wodurch die Flugscheibe senkrecht abhob, offenbar 
mit viel Lärm. In der Luft wurde zur Vorwärtsbeschleunigung ein Raketen- oder 
Turbinentriebwerk verwendet, wobei das Flügelrad durch das Phänomen der 
Autorotation keinen Antrieb mehr benötigt und trotzdem durch sein Profil den 
nötigen Auftrieb liefert. Mit einem Zusatzantrieb, wahrscheinlich dem bekannten 
Walter- Antrieb, war auch Schweben in der Luft und sanfte Landung möglich. 
Soweit der Stand der „konventionellen" Flugscheibentechnik, deren Erprobung 
in Peenemünde Wernher von Braun bestätigt hat. Diese Technik erklärt aber 
nicht den geräuschlosen und leistungsfähigen Antrieb der „modernen" 
Flugscheiben. Es muss neben den bekannten Forschungen ein völlig anderes 
System entwickelt worden sein: mit ungewöhnlichen Beschleunigungen, 
seltsamem Leuchten und extrem hohen Geschwindigkeiten. 



85 



Obwohl auch die Spuren der „konventionellen" Flugscheiben, gewissermaßen 
der ersten Generation, von den Deutschen und (was davon übrig war) später von 
den Alliierten verwischt worden sind, hat man doch deren Konstrukteure (Epp, 
Miethe, Belluzzo, von Braun, Fleißner u.a.) 1945 den Alliierten überlassen, 
wahrscheinlich deshalb, weil man inzwischen über eine bessere Technik verfügte. 

Das würde erklären, warum man über die konventionellen Flügelräder nur 
spärliche, über die neuartigen Scheiben aber gar keine technischen Quellen 
findet. Lediglich die zahllosen Sichtungen und Zeugenaussagen bestätigen die 
Existenz und technischen Möglichkeiten dieser zweiten Generation 
von Flugscheiben. 

Es gibt mehrere Orte, die als Produktionsstätten und zur Erprobung von 
Flugscheiben in Frage kommen: von Peenemünde wissen wir es, außerdem bietet 
sich die Erprobungsstätte der Luftwaffe Rechlin mit zwei Flughäfen an, 60 km 
südwestlich von Peenemünde gelegen. Ab 1943 lag die Gegend jedoch zu sehr in 
Reichweite feindlicher Bomber, so dass vieles nach Süden verlagert wurde. Das 
Gebiet um Prag war ideal, da es in Böhmen auch viele Zulieferbetriebe, 
Feinmechanik-Werkstätten sowie die Skoda-Werke gab. Auch die Wiener 
Neustädter Flugzeugwerke, die die Me 109 in Lizenz bauten, werden im 

Zusammenhang mit dem Flugscheibenbau erwähnt. Dort soll eine Abteilung 
unter Leitung der SS eine flugfähige Scheibe entwickelt haben. Breslau wird 
ebenfalls genannt, in dessen Umgebung unterirdische Anlagen ausgebaut worden 
waren. Das Breslau beim Vorrücken der Roten Armee zur Festung erklärt und 
relativ lange gehalten wurde, könnte darauf hindeuten, dass dort besonders 
wichtige Dinge gefertigt und bis zu ihrem Abtransport geschützt werden 
mussten. 

Dasselbe gilt für Thüringen, das zum „Schutz- und Trutzgau" ernannt worden 
war. Im Jonastal und beim Truppenübungsplatz Ohrdruf gab es ausgedehnte 
Stollensysteme, wo die VI, A4/V2 und andere kriegswichtige Technik (A9/A10) 
unterirdisch montiert wurde. In Ohrdruf hatte man schon 1935 unterirdische, 
getarnte autarke Nachrichtenzentralen gebaut, und 1944/45 wurden die 
unterirdischen Anlagen erweitert, als Rückzugsort für das Oberkommando der 
Wehrmacht. Dazu kam es nie, weil Hitler sich weigerte, Berlin aufzugeben. Es 
gibt mehrere Aussagen von Zeitzeugen 100 die auf den Bau von Flugscheiben in 
der Gegend hinweisen. Auch die Namen von Schriever und Miethe werden 
genannt. Bei Luisental und Rippersroda sollen 1944 Testflüge von 
„Rundflugzeugen" stattgefunden haben. 



86 



Thüringen muss das Hochtechnologiezentrum Deutschlands gewesen sein, da 
u.a. auch die wichtigsten Stätten der Atomforschung dort lokalisiert wurden 
(siehe Literatur angaben zum Thema). Die ausgedehnten Stollensysteme erlaubten 
bis zum Schluss eine von Bomben relativ ungestörte Produktion. Vor dem 
Eintreffen der Amerikaner wurden die Anlagen, die nicht ausgelagert werden 
konnten, von der SS vernichtet. 

Die Stolleneingänge wurden gesprengt oder versiegelt, getarnt und mit 
Sprengfallen gesichert. Dennoch sollen sechs fertige Atombomben von den 
Amerikanern hier erbeutet worden sein sowie „sieben Flugobjekte, welche sie noch nie 
gesehen hatten. " Heimatforscher versichern, dass große Teile der unterirdischen 
Anlagen bis heute nicht entdeckt sind, teils aufgrund hervorragender Tarnung, 
teils aus Angst vor Sprengfallen. Immer wieder tauchen Gerüchte auf, das 
legendäre Bernsteinzimmer sei hier versteckt. 

Vielleicht sogar viel Wertvolleres als das? 



87 



Sichtungen und Zeugenaussagen 



Es gab naturgemäß auch Sichtungen von Flügen der Flugscheiben in 
Deutschland, die aber aus Geheimhaltungsgründen damals nicht veröffentlicht 
wurden. So finden wir nur vereinzelt in der Nachkriegszeit Erinnerungen daran, 
wie in einer Hamburger Zeitschrift, wo es 1950 in einem Leserbrief hieß: 

„Tatsache ist, dass andere Augenzeugen und ich in Neustrelit^ i. M. - ab Sommer 1943 in 
Abständen - vom Ufer des Zierkersees aus solche ,F liegenden Untertassen' gesichtet haben. Auf 
uns wirkten sie wie lotrechte, fliegende, flache Scheiben, die rotglühend waren und weithin 
erkennbar. Da auch die V1 -Geschosse über Neustrelit^ und Ostmecklenburg erprobt wurden, 
war dieser Anblick schließlich nicht einmal mehr sensationell. Auch für uns waren die Scheiben 
Geheimwaffen in Erprobung, was durchaus nahe lag, da sowohl der Flugplatz in Rechlin - in 
dieser Richtung sichtete man die Scheiben - als auch Peenemünde Erprobungsstätten der 
Luftwaffe waren, deren Objekte über See und landeinwärts beobachtet wurden. " 101 

Eine Frau schrieb: „Im Herbst 1944 hat mein Mann in Oldenburg mit seiner Einheit 
einen Flugplatz auf höheren Befehl hermetisch abgesperrt und gesichert. Auf diesem Flugplatz 
sind die erwähnten kreisrunden Apparate mit erstaunlicher Geschwindigkeit aufgestiegen und 
haben auch rechtwinklig - wie die Hasen - Haken geschlagen. " 

Hier fällt auf, dass bereits zwei typischen Eigenschaften des neueren 
Flugscheibentyps beobachtet wurden, wie man sie nach dem Krieg immer wieder 
und wieder sah: das „Glühen" oder „Leuchten", das sich vom Strahl einer Rakete 
stark unterscheidet, sowie das „Hakenschlagen", also plötzliche 
Richtungswechsel bei hoher Geschwindigkeit, für die alle konventionellen 
Fluggeräte einen enormen Kurvenradius benötigen würden. Ich werde an anderer 
Stelle noch einmal darauf zurückkommen. 

In vielen regionalen Zeitungen wurden die Sichtungen der jeweiligen Gegend 
diskutiert, wie anläßlich einer ausgedehnten UFO-Sichtung in Osterreich im 
Jahre 1980 zu lesen war: „Altere Bewohner erinnern sich freilich an die zahlreichen UFO- 
Beobachtungen, die es während des Zweiten Weltkrieges über Klagenfurt und Kärnten gab — 
wir berichteten ausführlich darüber. " 103 

Ein nicht näher genannter deutscher Soldat berichtete folgendes: „Ich war 1943 in 
Coburg stationiert. An einem Dienstagmorgen wurden wir recht unsanft geweckt (gegen vier 
Uhr). Acht Mann von der Wacheinheit mussten antreten. Wir wurden auf %wei FKWs 
verteilt und %um Coburger Flugplatz gebracht. Wir mussten das Gelände ausspähen und alle 
Zugänge sperren, auch für Angestellte und Soldaten des Flugfeldes. Gegen 5 Uhr 20 schwebten 
^wei Fluggeräte, die ich noch niemals vorher gesehen hatte, lautlos auf den Rand der 

88 



Fandefläche %u. Uns wurde befohlen, diese zwei Fluggeräte sofort mit speziellen Planen, die sich 
auf einem Fahrzeug ohne Kennzeichnung befanden, abzudecken. Diese „Flugscheiben" hatten 
eine Durchmesser von 24 Metern, dies konnte ich anhand der Planen feststellen. Ca. 30 
Minuten später stiegen je acht eigenartig gekleidete Leute in die Flugscheiben ein, wir mussten 
die Planen entfernen und sie hoben, ohne ein Geräusch von sich %u geben, wieder ab und flogen 
Richtung Süd-Süd-Ost davon. Anschließend wurden wir unter Androhung der Todesstrafe 
darauf eingeschworen, niemandem etwas darüber zu berichten. " 

Weitere Zeugenaussagen finden sich in inzwischen deklassifizierten FBI-Akten: 
In einem Dokument des FBI-Büros in Miami vom 26.4.1967 heißt es, dass ein 
ehemaliger Deutscher folgendes zu Protokoll gab: „Irgendwann im Jahre 1943 
graduierte er an der Fuftwaffenakademie und wurde an die Ostfront versetzt. Kurz vor dem 
Fnde des Jahres 1944 wurde er dann als Testpilot eines Geheimprojektes nach Osterreich 
abkommandiert. Dort beobachtete er oben genanntes Flugobjekt. Es war untertassenförmig 
ungefähr 21 Fuß im Durchmesser, ferngelenkt und hatte am Rand eine Reihe von Turbinen. 
Weiterhin beschrieb er, dass der innere Teil feststand, der äußere Ring aber rotierte. Es war die 
Aufgabe von xxx (Name im Original unkenntlich gemacht, Anm.d.Verf.), das 
Fluggerät im Flug zu fotografieren. " 

Ein zweites Dokument stammt vom FBI-Büro in Detroit, wo ein ehemaliger 
polnischer Kriegsgefangener am 7.11.1957 zu Protokoll gab, er habe 1944 auf 
einem Gut 45 km von Berlin entfernt gearbeitet, wo er mit dem Traktor auf dem 
Weg zur Arbeit unterwegs war. Plötzlich habe er ein seltsames Summen gehört 
und der Motor des Traktors sei auf einmal stehen geblieben. „Es sei dann ein SS- 
Mann erschienen und habe kurz m ^ ^ em deutschen Fahrer des Traktors gesprochen. 

Fünf Minuten nach dem Stehen bleiben des Motors konnte die Maschine wieder gestartet 
werden.. . Ungefähr drei Stunden später beobachtete er in derselben Gegend nach der Feldarbeit 
ein fliegendes Gerät, das aus einem kreisförmigen 50 Fuß hohen und 100-150 Yards 
durchmessenden Wall heraus startete und langsam nach oben stieg. Dies Gerät sei rund — mit 
ungefähr 75-100 Yards (68-91 m) im Durchmesser — gewesen. Es wäre ungefähr 14 Fuß 
hoch, habe ein festes Mittelteil mit einem sich drehenden Rang besessen und habe ein Geräusch 
wie das verursacht, das er schon drei Stunden zuvor gehört hatte. Der Fahrer des Traktors 
habe erst wieder versucht, den Motor zu starten, nachdem das Geräusch verschwunden war. " 03 

Auch hier fallen zwei Beobachtungen auf, die aus Nachkriegsberichten vertraut 
sind: die Flugscheibe macht keinen Lärm, nur ein Summen, und Motoren in der 
Umgebung versagen, laufen aber hinterher wieder. Auch das lässt darauf 
schließen, dass Flugscheiben der zweiten Generation schon vor 1945 in 
Deutschland geflogen sind. 



89 



Die „Foo-Fighter" 



Eine ganz spezielle Rolle spielten die unterirdischen Anlagen (35 Stollen) der 
FIAT-Werke am Gardasee. Hier sollen die Sonderprojekte „Kugelblitz" und 
„Feuerball" gebaut worden sein. 106 

Dabei handelt es sich offenbar um die berüchtigten „Foo-Fighter", die ab 1943 
den alliierten Bomberverbänden immer wieder zu schaffen machten: Zahlreiche 
Bomberbesatzungen berichteten über seltsame Lichtkugeln, die die Flugzeuge 
verfolgten und sich nicht abschütteln ließen. Entgegen ihren Befürchtungen 
explodierten sie jedoch nicht, sie sorgten allerdings für reichlich Konfusion im 
Verband und dafür, dass elektrische Systeme bis hin zur Zündung der Motoren 
versagten, wodurch es wohl auch zu Abstürzen kam. Nachdem sich diese 
seltsame deutsche Waffe herumgesprochen hatte, sahen sich die „Supreme 
Headquaters" der „AUied Expeditionary Force" genötigt, eine Presseerklärung 
herauszugeben, die als Faksimile der „New York Times" vom 14.12.1944 
vorliegt. Darin heißt es: „Eine neue deutsche Waffe ist an der westlichen Luftfront 
aufgetaucht, wie heute bekannt gegeben wurde. ¥ lieger der amerikanischen Luftwaffe berichten, 
dass sie silberfarbene Kugeln in der Luft über deutschem Gebiet angetroffen haben. Die Kugeln 
werden entweder einzeln oder in Gruppen angetroffen. Manchmal sind sie halb 



(Es gibt eine ganze Reihe von Pressemeldungen und Zeugenaussagen zu den 
Foo-Fightern, die man in der UFO-Literatur nachlesen kann). In amerikanischen 
Dokumenten werden diesen Kugeln, die in unterschiedlichen Größen gesehen 
wurden, überlegene Flugeigenschaften bescheinigt. Aus den Dokumenten geht 
hervor, dass auch gute Photos existieren müssen. 

Die wenigen, die an die Öffentlichkeit gelangten, sind von so schlechter Qualität, 
dass außer einem Lichtfleck nichts zu erkennen ist. 

In Ermangelung eines offiziellen Begriffs nannten die amerikanischen Flieger die 
Dinger „Kraut-Meteore" (Spitzname für Deutsche als Abkürzung von 
,Sauerkraut v ) oder „Foo-Fighter", nach dem damals populären Comic „Smokey 
Stover", in dem öfter der Spruch vorkam: „ Where there isfoo, there's fire. " 108 

(engl, „foo" ist eine Form von „foe"= Gegner, Feind). In der UFO-Literatur 
werden sie auch manchmal als „Telemeter-(Fernmessungs-)Scheiben" 
bezeichnet. Ein Osterreich stammender Oberstleutnant berichtete von einer 
Sichtung, als er sich Ende 1944 mit seiner Truppe bei Metz auf dem Rückzug 
befand: „Arn Himmel beobachteten sie einen in Pachtung Deutschland fliegenden 
amerikanischen Bomberverband, der wie üblich Einsat^befehl %ur Bombardierung deutscher 

90 



Städte hatte. Plötzlich sah R.M. und auch seine Kameraden, wie ein heller Lichtpunkt in 
diesen Bomberpulk hinein flog, und innerhalb desselben in schnellen Zick-Zack-F lügen 
manövrierte. In wenigen Augenblicken fielen etwa 1 5-20 Maschinen aus dem Verband heraus 
und stürmten brennend ab. Die allgemeine Reaktion auf dieses Ereignis war: ,Endlich kommen 
die Wunderwaffen. ' Aber die Wunderwaffen kamen nicht, zumindest nicht, um den 
Kriegsverlauf ^u beeinflussen. " 

Kurz vor Kriegsende verschwanden die seltsamen Kugeln vom Himmel über 
Deutschland und wurden vereinzelt noch über dem Pazifischen Kriegsschauplatz 
gesehen. Allerdings sollten sie später ein Comeback haben, von dem noch zu 
sprechen sein wird. 

Über die Antriebs-, Fernsteuer- und sonstigen Systeme wissen wir so gut wie gar 
nichts. Es existieren Zeichnungen eines Projekts „Fliegende Schildkröte", wegen 
ihrer Form so genannt, sowie das Projekt „Störsender Feuerball" bzw. „RPF- 
Sender" oder „Post-Klystron". Ein Klystron ist ein spezieller Typ von 
Elektronenröhre, der zur Erzeugung hoher Frequenzen in Funksendern heute 
noch verwendet wird. Es ist plausibel zu vermuten, dass die Telemeterscheiben 
u.a. einen Störsender mitführten, der auf derselben Frequenz wie die feindlichen 
Radaranlagen sendete. Der Physiker und UFO-Forscher Illobrand von Ludwiger 
schreibt: „Die Planung des Projekts ,Feuerball' begann in den Flugzeugwerken von Wiener 
Neustadt sowie in der Flugfunkforschungsanstalt Oberpfaffenhofen (F. F.O.). Als sich die 
Russen der österreichischen Grenze näherten, wurden die weiteren Arbeiten in 
Untergrundfabriken der Zeppelinwerke im Schwar^wald weitergeführt. Die Klystron-Röhren 
lieferte die Forschungsanstalt der Deutschen Reichspost (F. D. R. P.) in Aach bei Radolf^ell 
Eine Person, die beim ersten Start eines ,Feuerballs' zugegen war, kann sich noch genau an die 
Flugeigenschaften des Apparates erinnern. Am Tage sah das Ding aus wie ein leuchtender 
Kreisel, der sich um seine eigene Achse drehte. Nachts war der ,Feuerball' mit einer brennenden 
' %u vergleichen. " uo 



91 



Zündstörung 



Der Effekt, dass Motoren stehen bleiben und elektrische Geräte verrückt spielen, 
taucht immer wieder im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen auf. Die Spuren 
einer solchen Erfindung führen zunächst nach Zossen, 30 km südlich von Berlin, 
wo auch das Oberkommando des Heeres (OKH) stationiert war. Einer der 
Aerodynamiker aus Peenemünde berichtete nach dem Krieg, dass in Zossen 
öfters Autos ohne erkennbaren Grund auf der Straße stehen blieben, da dort eine 
Versuchsanstalt mit einem „Motorstopmittel" experimentierte. 111 Mit 
Dokumenten wurde diese Forschung 1983 in der Zeitschrift „Waffenrevue" 
belegt: 

„Wir wollen uns hier mit einer deutschen Entwicklung während des Zweiten Weltkrieges 
beschäftigen, die so streng geheim behandelt wurde, dass es uns erst nach jahrzehntelangen 
Bemühungen und unter schwierigsten Bedingungen gelungen ist, einige hochinteressante 
Unterlagen darüber zusammenzutragen. Man darf sich also nicht wundern, dass in der 
bisherigen Literatur nichts darüber %u lesen war. " 2 

Zitiert wird Prof. Dr. Dr. A. Meißner vom AEG-Forschungsinstitut in Berlin, 
der 1945 darauf hinwies, daß derartige Versuche schon im Ersten Weltkrieg 
begonnen worden waren. Der Mathematiker Dr. H. J. Fischer, der als SS-Offizier 
im Reichssicherheitshauptamt für die Überwachung der gesamten 
naturwissenschaftlichen Forschung in Deutschland zuständig gewesen war, 
erwähnte in einem Interview 113 mit der FAZ 1981 den jüdischen Physiker 
Professor Gans, der deswegen weiterarbeiten durfte, weil er an einer 
Elektronenschleuder forschte, die er „Rheotron" nannte und mit der er 
Luftmoleküle derart ionisieren wollte, dass sie die Zündung von 
Flugzeugmotoren kurzschließen. Bei der Firma „Siemens - Reiniger" in Erlangen 
wurde ebenfalls am Bau eines Rheotrons gearbeitet. 

1938/39 meldeten Agenten des britischen Geheimdienstes Berichte über eine 
neue Geheimwaffe, die offenbar in Schlesien entwickelt wurde: 

„Es wurde berichtet, dass, was immer auch benutzt wurde, so wirkte, dass es die elektrischen 
Einrichtungen an Kraftfahrzeugen so außer Tätigkeit setzte, dass manchmal Motoren und 
dergleichen ersetzt werden mussten. Eeider war es niemals möglich, nähere Einzelheiten darüber 
ZU erfahren, an genau welchen Orten diese Versuche stattfanden. Man nahm allgemein an, dass 
es in dem Gebiet zwischen Breslau in Schlesien und Kattowitz in Oberschlesien geschah. Die 
Bedingungen für die Nachforschungen waren z^ der Zeit etwas ungünstig, und die kleine Zahl 
der Personen (also englischen Agenten), die für diesen Zweck z ur Verfügung stand, war völlig 
mit anderen und dringenderen Aufgaben beschäftigt. Damals arbeiteten für Deutschland die 

92 



glänzendsten Fachleute auf diesem Gebiet, und man wusste, dass Versuche an verschiedenen 
Zentren durchgeführt wurden. " 

Eine weitere Spur führt nach Ohrdruf in Thüringen, wo der Rückzugsstandort 
des OKH vorbereitet wurde. Dort muss eine größere Anlage mit Motorstop- 
Sender existiert haben, von dem auch die Alliierten wussten, denn die 
Besatzungen ihrer Flugzeuge hatten Anweisung, über Ohrdruf keinesfalls eine 
Mindestflughöhe zu unterschreiten, die dort höher als üblich angegeben war, und 
im gesamten Großraum Eisenach — Suhl — Jena - Straußfurt besonders nach 
„irregulären atmosphärischen Effekten" Ausschau zu halten. 15 Damit könnten 
Foo-Fighter gemeint sein - oder Flugscheiben. 

Während des Ausbaus der unterirdischen Anlagen bei Ohrdruf zog die SS, die 
mit dem Bau beauftragt war, auch einheimische Kenner der örtlichen Geologie 
zu Rate. Einer von ihnen war der Studienrat Julius Böttcher. Er berichtete u.a. 
eine interessante Episode vom Truppenübungsplatz: 

„Es war an einem schönen, wolkenlosen Sommertag. Die Leute, die die Sache hier leiteten, 
wollten sich über einen Spaß halbtot lachen, den sie sich mit dem Landrat erlaubt hatten und 
den ich selber miterlebte. Mein Freund, er war Adjutant des Generals von Gockel und auch 
geologisch interessiert, sorgte immer dafür, dass ich den Plat^ betreten durfte. Nun, an diesem 
bewussten Tag, fuhr der Fandrat mit seinem Wagen über den Plat^. Plötzlich lief der Motor 
nicht mehr. In voller Fahrt setzte er aus. Wie ich hörte, geschah das durch ein 
elektromagnetisches Feld, das von einer unterirdischen Anlage erzeugt worden war. Das könnte 
man auch bei Panzern so machen, habe ich dann noch gehört. Wissen Sie denn, warum 
während des gesamten Zweiten Weltkriegs keine Bombe auf den Truppenübungsplatz gefallen 
ist, obgleich die Amerikaner und Engländer durch ihre Spione gan^ genau wussten, dass hier 
schließlich auch SS lag? Eben deshalb, weil sie um diese Anlagen wussten. Fediglich auf 
Ohrdruf wurde ein Angriff geflogen, bei dem dann viele Ohrdruf er umgekommen sind. " 1 ' ' 

Im Bombardement von zivilen Zielen hatten die Briten und Amerikaner 
schließlich auch wesentlich mehr Übung. 



93 



Realität und Phantasie der Flugscheiben 

Der Italiener Renato Vesco veröffentlichte 1968 ein Buch, das 1971 in den USA 
unter dem Titel „Intercept - But don't shoot" (Abfangen aber nicht schießen) 
erschien. Dort gibt er eine technische Erklärung der Foo-Fighter, die reine 
Phantasie ist. So wie da beschrieben können sie keinesfalls funktioniert haben 
(ich erspare mir hier die Details). 

Hier begegnet uns wieder das altbekannte Phänomen der Desinformation. 
Einerseits gab und gibt es immer Wichtigtuer, die auf der UFO-Welle 
schwimmen und mit technischem Halbwissen Bauernfängerei betreiben. 
Andererseits haben wir es offenbar mit einer deutlichen Strategieänderung seitens 
der Militärs und Geheimdienste zu tun: während man bis in die 50er Jahre 
einfach alles verfügbare Material als „geheim" klassifiziert bzw. totgeschwiegen 
hat, haben wir es danach zunehmend mit der Methode des „limited hang-out" zu 
tun, die ich schon in Zusammenhang mit dem „Montauk- Projekt" im ersten 
Band erwähnte: Man gibt zu, was sich ohnehin schon herumgesprochen hat, fügt 
aber so viel Phantasie hinzu, dass eine Mischung entsteht, die ein vernünftig 
Denkender verwerfen muss (wobei er meist den wahren Anteil unbemerkt gleich 
mit verwirft). Gleichzeitig füttert man die Gemeinde der Phantasten mit neuen 
unglaublichen „Fakten" und sorgt so dafür, dass das Thema per se indiskutabel 
wird. Im Falle der Flugscheiben sind die Entwicklungen von Epp, Miethe, 
Schriever, Habermohl und Belluzzo recht gut belegt, da sich alle (außer 
Habermohl, der verschwunden war) nach Kriegsende in zahlreichen Interviews 
und Veröffentlichungen 116 zu ihrer Arbeit geäußert haben. Erst zwei Jahrzehnte 
später erschienen seltsame „Informationen", wie etwa in der Zeitschrift „Brisant 
5/1978", die seinerzeit auf der Hannover Messe verteilt wurde. Dort taucht eine 
angebliche Konstruktionsskizze einer „Deutschen Flugscheibe mit kombiniertem 
Elektro-Turbo-Antrieb" auf, die angeblich von der Bundesregierung „entschärft" 
worden war, um keinen Geheimnisverrat zu begehen. 

Wer glaubt denn so etwas? 



94 



Vril und Haunebu? 



Etwa zu jener Zeit entstanden auch die Berichte über „Vril" und „Haunebu" 
Flugscheiben, für die jedoch jeder konkrete Hinweis fehlt. Die „Haunebus" 117 
ähneln jedenfalls verdächtig den fliegenden Küchenlampen von George 
Adamski, was in der UFO-Szene als „Beweis für die Echtheit" gefeiert wird. Ich 
meine, die Haunebus sind erst lange nach Adamski in der Ufologie aufgetaucht 
und haben seine Fotomontage zum Vorbild genommen. 

Auch die „Vril" - Maschinen entbehren jeder glaubwürdigen Grundlage. Es gab 
zwar in Deutschland zwischen den Weltkriegen eine „Vril - Gesellschaft" 
(korrekter Name: „Reichsarbeitsgemeinschaft ,Das kommende Deutschland'), die 
sich mit „Freier Energie" befasste — mit Flugscheiben hatte diese jedoch keine 
belegbare Verbindung. „Vril" ist ein Name der universellen Energie, die überall 
im Kosmos vorhanden ist und deren Nutzbarmachung vielerorts angestrebt wird 
(auch bekannt als „Prana", „Chi", „Qp", „Orgon" etc.). Das Wort stammt aus 
einem alten Roman und ist offenbar abgeleitet vom „Vitriol" der Alchimisten. 119 

Das die Existenz der „Vril - Gesellschaft" nicht belegt werden kann, heißt 
allerdings nicht, dass sie nicht existiert hat. Im Dritten Reich waren esoterische 
Gesellschaften generell verboten, doch manche lebten im Geheimen weiter. Ich 
will die Existenz von Vril- und Haunebu- Flugscheiben nicht grundsätzlich 
ausschließen, weise aber darauf hin, dass die vorliegenden Quellen dubios sind. 
Denkbar wäre auch, dass Adamskis Küchenlampe einer echten Haunebu- 
Flugscheibe nachempfunden war mit dem Ziel, die reellen UFO Sichtungen ins 
Land der Phantasie zu verweisen. Darauf deutet auch ein Hakenkreuz, das 
Adamski in einer Fußspur seiner „Venusier" gesehen haben will. 

Desinformation gibt es in allen Varianten. Da die technischen Fähigkeiten der 
modernen echten UFO 's nach wie vor unverstanden sind, vermutet man halt 
überall die Wirkung seltsamer Kräfte wie Vril, Zeit- oder Dimensions Sprünge 
oder die postulierte „Freie Energie". Auch Schüler des Funktechnikers Marconi 
sowie verlorene Geheimnisse von Nikola Tesla werden für den Antrieb der 
UFO's verantwortlich gemacht. Das Problem all dieser Thesen ist, dass es sich 
um reine Vermutungen handelt ohne jeden Beleg, und dass sie sich daher 
scheinbar vorzüglich dazu eignen, zu behaupten, der UFO-Antrieb sei damit 
„entdeckt". Im Grunde wird aber nur ein Rätsel durch ein anderes ersetzt. 
Besonders abenteuerlich ist der Versuch, den deutschen Ursprung der 
Flugscheiben mit der Außerirdischen These zu vermischen: manche Autoren 
behaupten, die Deutschen hätten auf medialem Wege mit (guten) Aliens vom 
Sternbild Aldebaran Kontakt gehabt und mitten im Krieg ein Sternenschiff 

95 



gebaut, mit dem sie per „Dimensions Sprung" den Aldebaranern einen Besuch 
abgestattet hätten. Ich glaube, die Deutschen hatten damals weiß Gott andere 
Probleme als solche Ausflüge zu organisieren, zumal die Aldebaraner 
offensichtlich noch nicht mal etwas zum Endsieg beizutragen hatten. 
Eingefleischte Ufologen stört das nicht weiter - je absurder, desto lieber. 

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch einen Mann erwähnen, der ebenfalls 
als ein „Vater der Flugscheiben" gehandelt wird: der österreichische 
Naturforscher Viktor Schauberger. Er hat in der Tat eine Reihe interessanter 
Naturprinzipien entdeckt und schon 1934 Hitler in Berlin getroffen und ihm 
seinen Entwurf einer naturnahen Technik vorgestellt. 1940 baute er in Wien ein 
erstes Modell seines Flugkreisels aus Kupfer, das sogar geflogen sein soll, und 
zwar unter Benutzung des Wirbelprinzips und der „Implosion", wie er es nannte. 
Danach arbeitete er zusammen mit im Konzentrationslager Mauthausen 
inhaftierten und später freigelassenen Ingenieuren weiter am Flugkreiselprinzip. 
Schauberger stand jedoch offenbar in keiner Verbindung mit anderen 
Flugscheibenprojekten. 

1958 bekam er Besuch von einer seltsamen Gruppe von Leuten, die ihn nach 
Amerika einluden, damit er über seine Forschungen berichtet. Er wollte zuerst 
nicht, die Leute kamen aber wieder und überredeten ihn, so dass er im Juni mit 
seinem Sohn über New York nach einem einsamen Ort in Colorado gebracht 
werden konnte. Hier schrieb er seine gesamte Forschungserfahrung nieder und 
setzte durch, dass man ihn nach drei Monaten endlich in die Heimat 
zurückkehren ließ. Man zwang ihn vorher einen Vertrag zu unterzeichnen, in 
dem er sich verpflichtete, „all sein bisheriges und zukünftiges Wissen von nun ab nur noch 
dieser Gruppe %ur Verfügung %u stellen und über alles Dritten gegenüber nicht mehr %u 
sprechen. " 12 ° 

Fünf Tage nach seiner Rückkehr starb er zu Hause in Linz. Ob Schaubergers 

Flugkreisel nun flog oder nicht, er war jedenfalls für die Entwicklung nicht 

entscheidend, sonst hätten ihn die Amerikaner zwangsweise schon 1945 
mitgenommen. 

Warum erst 1958? 

Offensichtlich suchten sie etwas, das ihnen seinerzeit entgangen war, und man 
hoffte, Schauberger könne bei der Lösung des UFO- Antriebsrätsels behilflich 
sein. 



96 



Des Wahnsinns fette Beute 



Man kann sich ausmalen, dass das Ende des Krieges für die alliierten Militärs und 
Wissenschaf der interessanter war, als Weihnachten und Neujahr zusammen. 
Endlich konnte man all diese geheimnisvollen Erfindungen nach Herzenslust 
plündern und auswerten. Da setzten sich die Amerikaner vor lauter Freude auch 
schon mal über das in Jalta getroffene Abkommen hinweg, indem sie auf 
sowjetischem Gebiet wie in Thüringen und Böhmen alles Interessante 
mitnahmen, bevor sie sich wieder hinter die Demarkationslinie zurückzogen. 

In den Kalischächten Kaiseroda 11/111 bei Merkers in Thüringen hatte die 
Reichsbank am 12./13. März 1945 mit 24 Eisenbahnwaggons ihre Gold- und 
Devisenbestände ausgelagert (Codename „Walross") und kurz darauf folgten die 
wichtigsten Schätze der staatlichen Berliner Museen, die sich die Amerikaner 
unter den Nagel rissen. In Nordhausen demontierten sie die wichtigsten Teile der 
A4/V2-Produktionsanlagen. 

Das hatte zwar einige scharfe Proteste von russischer Seite zur Folge, die aber 
das amerikanische Gewissen nicht weiter belasteten. 1946 erbeutete eine 
amerikanische Geheimdienstaktion 32 Kisten mit wertvollen Unterlagen, die in 
einem Stollensystem südlich von Prag versteckt waren, und schafften sie heimlich 
über die Grenze, bevor die tschechischen Behörden eingreifen konnten. 

Die geistige Beute war noch wertvoller: 1.600 Ingenieure und Wissenschaftler 
holte man per „Paperclip" nach Amerika, von den insgesamt 540.000 Patenten 
(wenn man die Auslandspatente mitrechnet) habe ich schon gesprochen, hinzu 
kommen eine geschätzte Million an Einzelerfindungen, die noch nicht patentiert 
waren und in den folgenden Jahrzehnten systematisch ausgewertet wurden. 

„Wie der Direktor der „Operation Paperclip" sagte, „ersparte 1949" mindestens eine 
Milliarde US-Dollars Baistungskosten und mindestens 10 Jahre an Entwicklungszeit.. " 

Das Londoner Büro der British Intelligence Objectives Subcommittee sagte 
stolz: „Die Herstellungsgeheimnisse, die wir den Deutschen wegnehmen, sind ein größerer 
Schlag als der Verlust Ostpreußens". 

Sogar der Ministerpräsident von Australien, Joseph B. Chifley, gab in einer 
Radioansprache im September 1949 zu, dass „der Raub von 6.000 deutschen 
Industrieunterlagen und 46 deutschen Wissenschaftlern, die Australien %ur Verfügung gestellt 
wurden", einen Wert darstellten, der nicht in Geld ausgedrückt werden kann und 



97 



nun die australische Industrie in die Lage versetzte, eine hervorragende Rolle in 
der Weltwirtschaft zu spielen. 

Diese Beute war so groß, dass man sehr bald nicht mehr in der Lage war, die 
Dokumente zu zählen; sie wurden durch das Gewicht des Papiers gemessen. Das 
„U.S. Air Research and Development Command" beim „Wright-Patterson Air 
Force Base" in Ohio erhielt auf diese Weise „zweifelsohne die größte Sammlung von 
erbeuteten geheimen Verfahrensweisen in der ganzen Welt", und diese wog 1.554 Tonnen. 

Ein Sachbearbeiter des OTS bezeichnete dieses Büro, dessen Aufgabe es war, 
den technologisch-wissenschaftlichen Fortschritt Deutschlands zu verteilen, als 
„die erste Organisation in der Welt mit dem Zweck, die Erfindungskraft eines ganzen Volkes 
auszubluten". Es verteilte mehr als 3.000 Tonnen von Dokumenten, die in 
Deutschland beschlagnahmt wurden. 

„ Um %u erreichen, dass niemand sich erdreisten konnte, diese Räuberei im größten Maßstab als 
ein Kriegsverbrechen %u bezeichnen, musste es so eingerichtet werden, dass alle Deutschen jener 
Zeit ununterbrochen verleumdet und als Kriminelle, Barbaren, „Kriegsverbrecher", 
„Militaristen", „Faschisten" (mit der propagandistischen Bedeutung des satanischen Bösen) 
behandelt wurden - so dass keiner jener unerwünschten Leute, die möglicherweise solche 
Ansichten hatten, eine Stelle einnehmen konnten, von der aus sie die Öffentlichkeit erreichen 
konnten. Das ist der Grund für die Existenz von alliierten Kontrolloffizieren an den deutschen 
Universitäten, für die alliierten Verfasser oder Assistenten im Umschreiben der deutschen 
Geschichtsbücher, und für die möglichst vielen ausländischen Dozenten für Geschichte und 
politische Wissenschaften an den deutschen Universitäten. " U2 

Allerdings kam das bittere Ende für Deutschland nicht überraschend. Offenbar 
hat die Reichsführung schon vor Kriegsbeginn Notfallpläne entwickelt, die ab 
1943 forciert durchgeführt wurden. Besonders neue Technologien und ihre 
Erfinder sollten auf keinen Fall erbeutet werden, weswegen es detaillierte Pläne 
gab, diese in Sicherheit zu bringen und nur dann zu vernichten, wenn eine 
Auslagerung nicht mehr möglich war. Die SS war mit der Ausführung dieser 
Pläne betraut, und sie tat es mit deutscher Gründlichkeit. Man muss also 
realistischerweise davon ausgehen, dass die Alliierten nicht alles gefunden haben, 
wonach sie gesucht hatten. Das scheint in besonderem Maße auf 
Waffentechnologie und die Flugscheiben zuzutreffen. 



98 



Flugscheiben „made in America"? 



Die gesamte Raketentechnologie und ihren Protagonisten, Wernher von Braun, 
hat man in die Hände der Alliierten fallen lassen. Einerseits kann man 
argumentieren, dass eine Serienproduktion von mehreren hundert Raketen 
(A4/V2) nicht so einfach zu vernichten sei, doch am Beispiel der letzten U Boot- 
Generation lässt sich der Gegenbeweis antreten (ich komme darauf zurück). 

Andererseits: wenn das wenige, was wir über die Flugscheiben wissen, auch nur 
ansatzweise zutrifft, dann war die Raketentechnik sowieso hoffnungslos veraltet, 
verglichen mit der Flugleistung der Scheiben. Es war also militärisch für die 
Alliierten von höchster Priorität, die Flugscheiben nachzubauen. Und genau das 
hat man versucht: „Mit der Erbeutung der deutschen Technik 1945 wurden alle 
entsprechenden Tigenentwicklungen der Alliierten samt und sonders eingestellt. Stattdessen 
nutzte man die erbeutete Technik. Im Jahre 1946 fand im ,Victoria and Albert-Museum' in 
Tondon die Messe , Design 46 statt. Der britische Ingenieur Warnett Kennedy, Mitglied der 
bereits erwähnten BIS (British Interplanetary Society), stellte dort sein Modell eines 
kreisförmigen Raumschiffes aus, das %um Mond fliegen sollte. Unter dem Schlagwort ,Britain 
can make it' (Britannien kann es durchführen) sollte dieses Raumschiff als Teil der Operation 
Fullmoon eg Kaumflugpläne des Empires Wirklichkeit werden lassen. " 

Dazu wurde die „Upper Atmosphere and Space Company" gegründet, an der zu 
gleichen Teilen das britische und das kanadische Verteidigungsministerium sowie 
private Investoren beteiligt waren. Diese hatte ein Forschungszentrum im 
englischen Thurleigh und ein Testgelände in den kanadischen Rocky Mountains, 
dessen Versuchsflüge angeblich auch schon mal die US-Grenze überschritten 
(was ich nicht glaube). Gehring und Rothkugel vermuten, dass die berühmte 
„erste UFO-Sichtung" des Piloten Kenneth Arnold im Juni 1947 bei einem 
Rettungseinsatz 124 beim Mount Rainier im Bundesstaat Washington auf die 
britisch-kanadischen Testflüge zurückzuführen sei. Dafür spricht die Nähe des 
Testgeländes und die Form der Objekte: sie waren nämlich keineswegs Scheiben-, 
sondern mondsichelförmig, wie Arnold in einer Zeichnung festgehalten hat. Er 
beschrieb die Art der Bewegung „wie eine Untertasse, die über die 
Wasseroberfläche springt", woraus in der Presse die „fliegenden Untertassen" 
gemacht wurden. Die von Arnold gezeichnete Form ähnelt verblüffend dem 
deutschen Flugzeug „Parabel" der Brüder Walter und Reimar Horten, das vor 
1945 geflogen war, was für die „Beutethese" spricht. Ein ähnlich geformtes 
„UFO" wurde zweil Wochen später in Phoenix/Arizona gesichtet und 
fotografiert. 



99 



Gegen die These spricht, dass Kanada groß genug ist, um Testflüge ohne 
Grenzübertritt mit allen negativen Folgen für die Geheimhaltung zu absolvieren. 
Außerdem sah Arnold neun Objekte, die in Formation flogen, was eher nach 
einem Einsatz als nach einem Testflug aussieht. 

Ich lasse die Frage vorläufig offen. 



100 



Der Roswell-Zwischenfall 



Die Amerikaner hatten Wernher von Braun und viele seiner Kollegen zunächst 
zum Raketentestgelände White Sands in New Mexico gebracht, der - welch ein 
Zufall - später dafür bekannt wurde, dass es in seiner Umgebung häufig zu UFO 
Sichtungen kommt. Im selben Bundesstaat befindet sich die Army Air Base von 
Roswell, Sitz der 509. Bomberstaffel (nach dem Krieg die einzige, die schon mit 
Atomwaffen bestückt war). Ausgerechnet hier fiel am 2. Juli 1947 (kurz nach 
Kenneth Arnolds Sichtung) etwas vom Himmel und zerschellte auf dem 
einsamen Gelände einer Farm. Der Bauer brachte am 6. Juli (es war ja 
zwischendurch Feiertag, ,Independence Day') dem Sheriff ein paar Wrackteile. 
Der rief die Luftwaffenbasis an, die das Gelände absperren ließ. Die örtliche 
Zeitung meldete, Arnolds Erfolgsstory noch frisch im Gedächtnis, eine 
abgestürzte Untertasse. Das Militär ließ dementieren: es sei ein Wetterballon 
gewesen. 

Zunneck kommentiert zutreffend: „Dieses Täuschungsmanöver wirkte plump (was 
beabsichtigt war), so daß man später seitens der Öffentlichkeit gern %u glauben bereit war, daß 
die US -Regierung ein außerirdisches Raumschiff mit toten Insassen geborgen habe: Damit war 
eine alternative Diskussion außerhalb des vorgegebenen Denkschemas so gut wie ausgeschlossen. 
Und genau das war das Ziel. Eine doppelte Uügenge schichte sollte die wahre Herkunft des 
Objektes und die tatsächlichen Vorgänge völlig verschleiern - und nach dem, was wir heute 
wissen, hat diese Methode auch wunderbar funktioniert. " 

Von irgendwelchen Leichen war übrigens damals noch keine Rede. Die tauchten 
erst nachträglich viele Jahre später in den dubiosen „Majestic 12"-Papieren auf, 
wobei keiner der angeblichen Zeugen irgendeinen Geruch bemerkt haben will, 
obwohl die toten Aliens mindestens vier Tage in der Hitze New Mexicos gelegen 
haben müssen. Nicht einmal Hyänen interessierten sich für die Leichen. 
Besonders zweifelhaft ist die Geschichte, man hätte für die Außerirdischen 
„kleine Särge" beim örtlichen Bestatter geordert. 

Es ist ja sehr freundlich, daß man auch Aliens ein christliches Begräbnis nicht 
vorenthalten will — sehr multikulturell gedacht. Aber kleine Särge mussten ja 
auffallen, was sie wohl auch sollten. Wenn man den Absturz „Außerirdischer", 
wie allgemein behauptet, wirklich geheimhalten wollte, dann hätten die kleinen 
Leichen auch in normalen Särgen Platz gehabt. Hier wurde eindeutig eine falsche 
Spur gelegt. Aber den meisten Ufo-Fanatikern fällt es offenbar sehr schwer, 
zumindest gelegentlich auch mal ihren Verstand zu benutzen. 



101 



Und den Ufologen, die „kleine Leichen" auch bei anderen Abstürzen vermuten, 
sei auf den Weg gegeben, dass ganz offiziell bis 1952 bei Raketenversuchen in 
White Sands und Alamogordo Affen verwendet wurden, um medizinische Tests 
zu machen. Die steckte man sogar in Raumanzüge, möglicherweise hat man 
ihnen auch das Fell geschoren. Und der so genannte „Autopsie-Film" stammt 
ziemlich deutlich aus einem Special-Effect-Filmstudio, wo man Gummimonster 
in allen Größen bastelt. 

Sorry — ich weiß, ich bin ein Spielverderber. 

Übrigens schreibt selbst der Alien-Fan Michael Hesemann: „ Dabei gab es noch eine 
zweite Gruppe, die offenbar niemals abstürzte: menschenähnliche Außerirdische, Wesen, die 
uns gleichen, als seien sie unsere Brüder. Von denen gab es sogar Fotos, Berichte von Menschen, 
die mit ihnen Kontakt gehabt haben wollten, Bauern, Fischer und ein italienischer 
Euftwaffensergeant. Und das war etwas, das die Offiziere am SHAPE - Hauptquartier noch 
mehr beunruhigte als die Erkenntnis, dass Außerirdische die Erde besuchen. " 

Er vergaß hinzuzufügen, dass diese „Außerirdischen" oft Deutsch oder Englisch 
mit deutschem Akzent sprachen. Und deren Flugmaschinen waren offenbar von 
besserer Qualität als die der „Grauen", da sie „niemals abstürzten". Die Offiziere 
hatten durchaus Grund, beunruhigt zu sein. 

Wir werden noch sehen, warum. 

Der Roswell-Farmer hatte von der Absturzstelle auch diverses Material 
mitgenommen, das man ihm dann gleich wieder wegnahm. Dabei sei eine 
unzerreißbare Folie gewesen, die sich perfekt glättete, nachdem sie mit 
Hammerschlägen traktiert worden war. Ein Beweis für außerirdisches Material? 

Keineswegs - wie Vallee bemerkt gab es in den 40er Jahren durchaus einen 
solchen Stoff: Aluminiumsaran. „Das Material war papierdünn, ließ sich mit 
Hammerschlägen nicht einbeulen und war, nachdem man es zusammengeknüllt und 

«128 



auseinander gezogen hatte, wieder völlig glatt. 



Ein idealer Bespannstoff also, um Leichtbau-Flugmodelle zu bauen. Außerdem 
fand man Stäbe, die aussahen „als wären sie aus Balsahol^ und sie waren auch so leicht, 
nur dass es überhaupt kein Hol% war. Sie waren sehr hart und doch biegsam und nicht 
brennbar. u9 

Ideale Bauteile für die Struktur eines Leichtbaufliegers. Solche Kunststoffe sind 
uns heute geläufig, 1947 musste das den Unkundigen noch erstaunen. Im 
Übrigen deutet die Leichtbauweise auf ein Versuchsgerät mit konventionellem 

102 



Antrieb. Der „echte" Antrieb ist offensichtlich keineswegs auf Leichtbauweise 
angewiesen, wie sich aus zahlreichen UFO-Berichten ablesen lässt. 

Bleiben noch die merkwürdigen „Hieroglyphen", mit denen die Bauteile 
angeblich beschriftet waren. Also - ich würde ein geheimes Modell eines 
revolutionären Flugzeugtyps auch nicht im Klartext beschriften, schon um die 
Herkunft zu verschleiern, da es ja auch einmal verloren gehen kann, wie Roswell 
zeigt. Alles spricht dafür, dass in Roswell eines der Versuchsmodelle 
herunterkam, die auf dem Luftwaffenstützpunkt erprobt wurden. Das passt auch 
ins Zeitschema: zwei Jahre nach dem Abtransport der Ingenieure und der Akten 
aus Deutschland dürften die ersten Modelle konventioneller, wenn auch neu 
entwickelter Fluggeräte geflogen sein. Meiner Meinung nach braucht man nur die 
Puzzleteilchen zusammenzufügen, und das Rätsel ist relativ einfach zu lösen, 
sofern man mit den Füßen auf dem Boden bleibt: Der Südwesten der USA, also 
New Mexico, Arizona und Nevada ist so dünn besiedelt, dass er ideal für alle 
Arten geheimer Versuche geeignet ist, sei es nun Atom-, Raketen- oder 
Flugscheibentechnik. Nachdem man angefangen hatte, die Unmengen von 
Material, die man dem deutschen Volk einfach gestohlen hat, zu sichten, setzte 
eine hektische Versuchstätigkeit ein. 

Arnold jedoch hatte echte Flugobjekte gesichtet, die weder britisch-kanadisch 
noch US-amerikanisch waren und die Presse stürzte sich darauf. Peinlich, denn 
das Thema war eigentlich tabu. Eine Woche später stürzt ein unbemanntes US- 
Versuchsmodell ab und bleibt vier Tage verschollen. Was tun? Da erinnerte man 
sich an die enorme Wirkung von Orson Wells' Hörspiel „Krieg der Welten", mit 
der er 1938 den New Yorkern erfolgreich eine Bedrohung durch Außerirdische 
suggeriert hatte. Ein offizielles Statement über eine außerirdische Herkunft der 
UFO's verbietet sich allerdings von selbst, denn dann hätte die Öffentlichkeit 
nach den Beweisen und Hintergründen gefragt. 

Wie erschafft man also eine „Wahrheit" ohne als Regierung dazu stehen zu 
müssen? Richtig: man setzt ein Gerücht in Umlauf, das man dementieren muss, 
zum Wohle des Volkes, denn das würde sonst angeblich „in eine Massenpanik 
geraten". 

Mit der einen Hand streut man falsche Angaben, die man mit der anderen Hand 
bestreitet: 

Das ist die hohe Schule der Desinformation. 

Ich muss diesem bösen Spiel eine gewisse sportliche Anerkennung zollen, denn 
der Blödsinn hält sich nun schon seit 1947. Das Volk liebt nun mal 

103 



Abenteuergeschichten - wie heißt es in Hollywood? Besser ein spannendes 
Märchen als eine erschreckende Realität! 

Ich will nicht etwa behaupten, die Amerikaner (oder die Briten oder die Russen) 
hätten keine funktionierenden Flugscheiben. Sie hatten genug Zeit und deutsche 
Techniker, um sie inzwischen zu entwickeln. Da gibt es ferngelenkte Drohnen, 
die extrem leise in ein Konferenzzimmer fliegen können (s.o.), da gab es Projekte 
wie die berühmte AVRO-Scheibe, die nie höher als 1,50 m aus eigener Kraft 
abgehoben hatte, da gibt es seit 1988 das „CYPHER UAV" von Sikorsky, ein 
unbemannter Ring zu Aufklärungszwecken, der von einer Gasturbine 
angetrieben wird, und vieles andere mehr, von dem wir noch nie gehört haben. 

Allerdings verfügen all diese Geräte nur über konventionelle Technik und 
können sich nicht mit den „echten" Flugscheiben messen, deren unglaubliche 
Flugeigenschaften seit Kriegsende überall auf der Welt beobachtet werden: 
Richtungswechsel, die jedes Material eigentlich zerreißen müssten, 

Geschwindigkeiten bis über 60.000 km/h ohne jedes Geräusch oder 
Überschallknall, wobei durch die Luftreibung das Objekt eigentlich verglühen 
müsste; elektromagnetische Auswirkungen, die Motoren stoppen und Elektronik 
verwirren und seltsame Strahlen, die normale Flugzeuge zum Verschwinden 
bringen. Der Entwicklungs Sprung von einem Düsenjäger zu einer echten 
Flugscheibe ist nur vergleichbar mit dem von einem alten Vorderlader zu einer 
Interkontinentalrakete mit Mehrfachsprengköpfen (um die Gefährlichkeit als 
potentielle Waffe zu verdeutlichen). 

„Gegen diese Waffen sind wir machtlos", sagte seinerzeit ein belgischer General 
anlässlich der UFO-Sichtungswelle 1998. Dass man da geneigt ist, lieber an 
Märchen zu glauben (oder an Außerirdische) ist nur zu gut verständlich. 



104 



Sind UFO's amerikanische Geheimwaffen? 

Wer besitzt nun diese UFO-Superwaffen? 

Die USA jedenfalls nicht. Warum ich mir da so sicher bin? 

Nun - die Vertreter der US- oder SU-Geheimwaffenthese meinen, man könnte 
aus Gründen der Tarnung auch mal eigene Flugzeuge foppen oder abschießen 
(ist schon vorgekommen) sowie ständig eigene Militärbasen und 
Atomforschungsanlagen überfliegen, um zu sehen, ob die Jungs von der Abwehr 
auf Draht sind. 

O.k., das könnte ja sein, aber über 50 Jahre lang? Den ganzen Zauber so lange 
durchziehen, um eine Geheimwaffe zu verstecken? Und was bringt eine 
Geheimwaffe, vor der keiner Angst hat, weil er sie nicht beim US- (oder SU- 
) Militär vermutet? Damit kann man ja niemandem drohen. Außerdem 
widerspräche das komplett dem „Großmaul-Charakter" der amerikanischen 
(oder russischen) Regierung. Die behaupten ja eher Waffen zu besitzen, die noch 
gar nicht funktionieren als das Gegenteil: 

etwas derart wichtiges über 50 Jahre zu verstecken (außer bei Mind - Control, 
weil das nur funktioniert, wenn's keiner weiß). Wenn der amerikanische Präsident 
auch nur eine funktionierende echte Flugscheibe hätte, würde er sofort das 
Sternenbanner aufkleben und damit angeben wie ein Halbstarker mit seinem 
neuen Motorrad. Zum Glück hat er keine, sonst wäre die ersehnte Weltherrschaft 
längst etabliert. 

In einem Spiegel- Artikel erklärte 1954 der damalige Leiter des Büros für 
Luftfahrt, Admiral Calvin Bolster offiziell: „Wir sind noch Jahre von der 
Entwicklungsstufe von Untertassen oder auch nur von etwas ähnlichem entfernt. Und wenn wir 
ihnen je gleich kommen, wird es niemand geben, der so blödsinnig wäre, die Dinger in der Nähe 
von Städten oder viel beflogenen Verkehrslinien auszuprobieren. Wenn einer meiner 
Untergebenen das versuchte, würde ich ihn vors Kriegsgericht bringen. Alle unsere Dienstzweige 
testen ihre Geschosse über unbewohnten Gebieten oder auf dem Meer. " 

In demselben Artikel wird der US-Marine-Major Keyhoe zitiert: „Die meisten 
Untertassen operieren bei Nacht und scheinen ihr Interesse auf Verteidigungsstützpunkte, 
Atomanlagen und Militärflugzeuge zu konzentrieren. Als die Meldungen sich häuften, wurden 
die Geheimdienstofßziere zunehmend unruhig. " 



105 



Zusammenfassend heißt es: „Das war der stärkste Punkt der Argumente: Wenn die 
Vereinigten Staaten tatsächlich über eine so formidable Superwaffe verfügte, wäre es mehr als 
unsinnig, sie geheim %u halten und die eigene Bevölkerung sogar %u beängstigen. Mit einer 
solchen Waffe gäbe es keine Korea- oder Indochina-Probleme, die Außenpolitik der 
Amerikaner sähe anders aus. " 

Oh ja - das sähe sie! Man hätte in Vietnam nicht verloren, auch nicht Saddam 
Hussein 1991 verschont oder sich überstürzt aus Somalia zurückziehen müssen 
usw.usf.. 

Und noch etwas: „Die alliierten Mächte haben in den Jahrzehnten nach dem 2. Weltkrieg 
für Entwicklungen der Düsenflugzeuge im erdnahen Raum, bis hin z u den Raketen und 
Raumfahrzeugen - sämtliche basierend auf erbeuteten deutschen Erfindungen - hunderte von 
Milliarden, wenn nicht gar in die Billionen gehende Dollarbeträge aufgewandt. Hätten sie etwas 
annähernd gleichwertiges entwickelt, wie die auf der ganzen Welt immer wieder gesichteten 
„Fliegenden Untertassen" - es existieren inzwischen mehrere hunderttausend Sichtungsberichte 
und Protokolle — sie müssten die Überschalldüsenjäger, Raketen mit Atomsprengköpfen, 
Sputniks, Satelliten, Mond- und Raumfähren bestenfalls den Euft- und Raumfahrtmuseen 
übergeben, oder hätten von vorneherein diese Riesensummen besser für andere Zwecke 
verschwendet. So enorm sind jedenfalls die flugtechnischen Unterschiede irdischer und 
überirdischer Flugtechnik. " 1}1 

Wenn also die Amerikaner (oder Russen etc.) allenfalls über zweitklassige 
Fluggeräte verfügen, die Außerirdischen sich als Phantasieprodukt zur Tarnung 
krimineller Machenschaften wie Entführungen und Menschenexperimente 
erwiesen, ja wer fliegt sie dann? 

Der Leiter des UFO-Forschungsprojektes der US Air Force, Captain EJ. 
Ruppelt, sagte einmal: „Als der Zweite Weltkrieg aufhörte, hatten die Deutschen eine Reihe 
grundlegend neuartiger Fluggeräte und Eenkraketen entwickelt. Die Mehrzahl davon befand 
sich erst im Anfangs Stadium. Aber sie sind die einzigen bekannten Fluggeräte mit 
Flugeigenschaften, die denen der Flugobjekte in UFO Sichtungen gleichen. " 

Vielleicht sollte man einmal bei denen suchen, die die Scheiben entwickelt und 
als erste gebaut haben. Aber wurde Deutschland nicht besiegt, ausgeplündert und 
(bis heute) unter alliierte Kontrolle gestellt - pardon - man sollte schreiben: in die 
„westliche Staatengemeinschaft eingebunden"? 

Ganz Deutschland? 

Oder hat man da vielleicht etwas übersehen, wie seinerzeit bei der Besetzung 
„ganz Galliens" durch die Römer? 

106 



Waffenstillstand ,fünf Minuten vor Zwölf ' 

Wenn man weiß, was sich am Ende des Krieges tatsächlich ereignet hat (und was von 
den Siegermächten höchst ungern zugegeben wird), dann macht die oben schon 
erwähnte Aussage von Henry Picker, Hitlers Jurist und Tischgenosse, plötzlich 
Sinn, nämlich, dass der Krieg für die Alliierten „fünf Minuten vor zwölf zu 
Ende gegangen sei, was auch Winston Churchill so geäußert haben soll. Der 
stellvertretende kommandierende General der US Army Air Forces Intelligence, 
Air Technical Service Command, sagte 1946 in einer Rede vor der , American 
Society of Aeronautical Engineers: ,Die Deutschen waren dabei, Buiketenüberraschungen 
für die gan^e Welt im allgemeinen und England im besonderen vorzubereiten, die den Verlauf 
des Krieges, glaube ich, verändert haben würden, wenn die Invasion auch nur die kurze Zeit von 
einem halben Jahr später stattgefunden hätte. " 

Seit 1937 gab es in Deutschland den ,Reichsforschungsrat', dessen Planungsamt 
einem Dr. Osenberg unterstellt war. Diesem Planungsamt wurden ab 1944 
sämtliche forschenden Körperschaften des Reichs unterstellt, wie alle 
Technischen Hochschulen und Universitäten sowie alle Forschungs- und 
Entwicklungseinrichtungen der Industrie und des Militärs. Mit dieser Maßnahme 
wurde die Hochtechnologie-Entwicklung besser koordiniert, was die Niederlage 
aber nicht mehr abwenden konnte. Osenbergs Büro führte Buch über alle 
Forschungsarbeiten: Stand, Mitarbeiter, Lokalität. Selbstverständlich war Dr. 
Osenberg von allergrößtem Interesse für die Alliierten. Er wurde verhaftet und 
mehrfach verhört. 

In einem der Verhöre bemerkte er unmiss verständlich, dass „der Krieg, hätte er sechs 
Monate länger gedauert, die Deutschen in die Lage versetzt hätte, einen Großteil ihrer neuen 
Entwicklungen gegen die Alliierten einzusetzen und aufgrund dieser technischen Überlegenheit 
den Kriegsve 



Diese Aussage von einem Mann, der mehr als jeder andere, einen Überblick über 
die deutschen Entwicklungen hatte, gibt zu denken. Was wäre, wenn die 
Amerikaner nicht alles gefunden hätten? Wenn besonders effiziente neuartige 
Technik versteckt oder ausgelagert werden konnte? 

Wenn die besten Fachleute rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden konnten? 
Wenn sie dort Labors und Fertigungs Stätten aufgebaut hätten? Reine Phantasie 
oder „das Wunschdenken Ewiggestriger"? 



107 



Weder, noch - bei genauerer Kenntnis der Ereignisse von 1945/46 werden wir 
gleich sehen, dass es tatsächlich die geglückte Absetzbewegung einer militärisch- 
wissenschaftlichen Elite gegeben hat, die seither immer wieder für politische 
Unruhe sorgte und noch sorgt. 

Ich weiß, das ist schwer zu glauben, und auch mir erschien die These absurd, als 
ich das erste Mal von ihr hörte. Doch nachdem ich bei anderen Recherchen 
immer wieder auf solche Hinweise gestoßen war, ging ich der Sache nach und 
wurde fündig. 

Das größte Problem ist, dass niemand, weder die Siegermächte, noch die 
Mächtigen im Nachkriegs deutschland, noch die damals Entkommenen ein 
Interesse daran haben, dass die Sache publik wird (wenn auch aus 
unterschiedlichen Gründen), und dass daher die meisten Hinweise vertuscht 
wurden. Es bleiben aber noch genügend Informationen, um das Puzzle wieder 
zusammenzusetzen, und diese Indizien werde ich Ihnen hier vorstellen. 

Zu welchen Schlussfolgerungen Sie dann gelangen, bleibt Ihnen selbst 
überlassen. 



108 



Totgesagte leben länger 



Wenn eine Tatsache auftritt, welche die orthodoxe Praxis bedroht, dann treten die 
Machtgruppen in Aktion. Sie stürben sich auf die arme bedauernswerte „Ketzerei" und 
unterdrücken sie, falls nur irgend möglich. Wenn sie nicht unterdrückt werden kann, dann wird 
sie erklärt. Wenn sie nicht erklärt werden kann, dann wird sie verneint. Wenn sie nicht 
verneint werden kann, dann wird sie begraben. 

Alexis Carrel, Nobelpreisträger über das Dilemma der Forschung (incl. der 
Geschichte) 

Die deutsche Führung hatte im Krieg selbstverständlich, genau wie ihre alliierten 
Gegner auch, den „Endsieg" angestrebt. Das heißt aber nicht, dass sie nicht 
damit gerechnet hätte, dass der Krieg auch verloren gehen könnte, was sich nach 
dem Kriegs eintritt der USA und dem Desaster von Stalingrad immer mehr 
abzeichnete. Man sollte nicht den Fehler machen, die deutsche Führung als eine 
Gruppe weltfremder Träumer zu betrachten. Schon sehr früh wurde die 
Möglichkeit einer Niederlage durchaus ins Auge gefasst. In „Mein Kampf 
schrieb Hitler 1 924: „Die Möglichkeit, für ein Volkstum die Unabhängigkeit wieder ^u 
erringen, ist nicht gebunden an die Geschlossenheit eines Staatsgebietes, sondern viel mehr an 
das Vorhandensein eines, wenn auch noch so kleinen Restes dieses Volkes und Staates, der im 
Besit^ der nötigen Freiheit, nicht nur Träger der geistigen Gemeinschaft des gesamten 
Volkstums, sondern auch der Vorbereiter des militärischen Freiheitskampfes %u sein vermag. . 
Denn unterdrückte Tänder werden nicht durch flammende Proteste in den Schoß eines 
gemeinsamen Keiches3iurückgeführt, sondern durch ein schlagkräftiges Schwert. " /i4 

Daraus geht klar hervor, dass entgegen der heute verbreiteten Meinung die 
Möglichkeit eines Exils durchaus erwogen wurde. Hitler bekräftigte diese 
Einstellung Ende 1939, als er sagte, man werde den Krieg notfalls aus dem 
Ausland weiterführen, falls die Feinde Deutschland überschwemmen würden - 
und das zu einem Zeitpunkt, als Deutschland überall auf dem Vormarsch war! So 
verwundert es nicht, dass schon vor dem Krieg Vorbereitungen für einen solchen 
Fall getroffen wurden. Dazu gehörten unter anderem die Gründungen 
zahlreicher Firmen im (damals noch) neutralen Ausland: 274 in der Schweiz, 258 
in Portugal, 112 in Spanien, 89 in Argentinien, weitere in der Türkei und in 
anderen Ländern Südamerikas, wie amerikanische Nachforschungen nach 
Kriegsende ergeben hatten. Der wichtigste Stützpunkt wurde jedoch auf 
deutschem Hoheitsgebiet systematisch aufgebaut. 

Um das zu erläutern, muss ich hier ein Stück vergessener deutscher Geschichte 
rekapitulieren: 

109 



Die Antarktis -Expeditionen 



Die Antarktis ist wohl noch immer der Unbekannteste und Zurückgezogenste 
Ort unseres „bekannten" Planeten. Und gerade deshalb spielt diese Gegend eine 
entscheidende Rolle in der Weltpolitik. Wenn Ihnen das folgende Kapitel der 
deutschen Geschichte völlig unbekannt sein sollte, so hat das seinen Grund. Die 
Ereignisse, die dort stattgefunden haben, sollen geheim gehalten werden, und das 
war bisher auch der Fall, angesichts der Abgeschiedenheit und Menschenleere 
dieser Region. Aber beginnen wir am Anfang der Geschichte der deutschen 
Antarktis: 

Im südlichen Sommer 1938/39 erkundete eine deutsche Expedition den Teil der 
Antarktis, der Südafrika gegenüber liegt. Unter Leitung von Kapitän Alfred 
Ritscher kreuzte das Katapultschiff „Schwabenland" in den Gewässern am 
Rande des Packeises. Das Schiff war eine Art Flugzeugträger, welches von der 
Lufthansa seit 1934 mit Erfolg für den Flugpostverkehr im Südatiantik 
verwendet worden war: mit Katapulten wurden die Wasserflugzeuge „Boreas" 
und „Passat" vom Typ Dornier „Wal" gestartet, die auf 15 Erkundungsflügen 
16.000 km zurücklegten und dabei mit präzisen Zeiss Reihenmesskameras 
RMK38 ein Gebiet von 350.000 qkm in über 11.000 Einzelaufnahmen 
kartografierten. 

Durch Abwurf deutscher Flaggen aus Metall wurde ein Gebiet von 600.000 qkm 
(größer als das damalige Deutschland) für das Deutsche Reich offiziell in Besitz 
genommen. Diese Besitznahme war völkerrechtlich gültig, obwohl auch 
Norwegen Anfang 1939 Anspruch auf das Gebiet erhob, was primär mit den 
Walfanginteressen in diesem Seegebiet zusammenhing. Allerdings war 
Norwegens Anspruch rein theoretischer Natur, weil er nicht durch Expeditionen, 
Besiedelung oder Stützpunkte untermauert werden konnte, wie es das 
Völkerrecht dafür vorsieht. 

Deutschland hingegen begann sofort mit dem Ausbau von Stützpunkten, der 
durch den Kriegsausbruch im Geheimen vorgenommen wurde. Man nannte das 
neue Reichsgebiet zwischen 70° und 76° Süd, 20° Ost und 11,5° West nach dem 
Forschungsschiff „Neuschwabenland" (nach dem Krieg wurde auf Betreiben der 
Alliierten wieder die norwegische Bezeichnung „Königin Maud Land" in die 
Atlanten eingetragen). 

Diese Gegend war deshalb so interessant, weil es dort große eisfreie Gebiete gibt, 
was mit geothermischen Energiequellen zusammenhängt. Auch die Existenz 
großer Höhlen im Eis, entstanden durch vulkanische Erdwärme, ist möglich und 

HO 



wäre für einen Stützpunkt ideal. Manche Quellen sprechen von einem 
unterseeischen Höhlensystem, das durch warme Meeresströmungen eisfrei und 
für U-Boote passierbar ist - ja sogar von einer eisfreien unterseeischen Passage 
quer durch die Antarktis! 

„Eine noch erstaunlichere Landschaft entdeckten die Deutschen auf halbem Wege ^wischen 
dem Wohltat-Massiv und den Eisklippen der Küste. Es war ein tief liegendes, hügeliges Gebiet 
mit vielen Seen, das völlig eis- und schneefrei ist. . Die Seen, nach einem der Flugkapitäne 
Schirm ach er-Seen genannt, gehören %u jenen Gegenden in der Antarktis, welche %u ihrer 
Erforschung an Ort und Stelle geradezu herausfordern. " 3 

All diese Angaben bestätigte Kapitän Ritscher 1951 in einem Vortrag auf einer 
Tagung in Kiel. Er hatte auch für die Rückkehr der „Schwabenland" drei 
Landebuchten nordwestlich der Mühlig-Hoffmann-Bergkette markieren lassen. 
Wie die Expeditionsteilnehmer Siewert und Wehrend noch im Krieg mitteilten, 
fuhr das Schiff seitdem in vierteljährlichem Turnus zwischen Deutschland und 
Neuschwabenland und transportierte dabei pausenlos Ausrüstungen zur „Basis 
211", wie sie in einigen Quellen genannt wird, unter anderem Gleise, Loren 
sowie eine riesige Fräse zum Bau von Tunnelröhren, welche sich im Eis relativ 
schnell bohren lassen. 

Offenbar wussten die Deutschen damals schon, was Amerikaner und Dänen erst 
1978, also 40 Jahre später, in Grönland herausfanden: „Inzwischen haben über hundert 
Probebohrungen und Versuchstunnelbauten im ewigen Eis auf Grönland stattgefunden. Dabei 
stellte sich heraus, dass das Ausheben riesiger Untereis-Hohlräume verhältnismäßig leicht 
möglich ist und sich in mittleren und größeren Eis tiefen eine große statische Sicherheit ergibt. So 
genannte Baukanäle von 3 qm (Querschnitt) lassen sich bis 50 m Tiefe pro Tag vorantreiben. 
Mit Hilfe von Fertigteilverschalungen und Kunststoffelementen lassen sich schon ab 50 m Tiefe 
große ,Eishallen' für Bauzwecke verkleiden, die durch Wegetunnel und Tunnelstraßen 
miteinander verbunden werden können. " 

Der Autor Karl-Heinz Zunneck fand bei seinen Recherchen heraus, dass über 
die Tunnelbaumaschinen auch historische Filmdokumente existieren, denen er 
auf der Spur ist. Er plant ein neues Buch über dieses Thema - wir dürfen 
gespannt sein, was noch so alles dem Vergessen entrissen werden wird. 

Doch bleiben wir zunächst bei dem, was aktenkundig ist: 

1940 suchte eine britische Marineoperation mit der „HMS Neptun" in den 
Gewässern südlich Afrikas nach geheimen deutschen Stützpunkten. 



111 



Der deutsche Hilfskreuzer „Pinguin" brachte im Januar 1941 in 
antarktischen Gewässern die norwegische Walfangflotte auf, die nach 
Frankreich geschickt wurde und versenkte britische Schiffe von über 
136.000t. Im Mai 1941 wurde die „Pinguin" von dem Kreuzer „Cornwall" 
versenkt. 

Im selben Jahr zerstörte ein britischer Kreuzer die Tankanlagen auf der 
„Deception-Insel", damit sie nicht von deutschen Einheiten genutzt werden. 

Im November 1941 suchte eine australische Marineoperation nach 
deutschen Stützpunkten in den Gewässern. 

Das es im deutschen Teil der Antarktis einen oder mehrere Stützpunkte gegeben 
hat, die vor feindlicher Eroberung geschützt werden konnten, belegen vor allem 
die Ereignisse nach Kriegsende, auf die ich noch zurückkommen werde. 



112 



Die Absetzungsbewegung 



Eine der Persönlichkeiten, die sich über eine bevorstehende Niederlage gegen die 
Alliierten keine Illusionen machten und an Alternativen arbeiteten, war der Chef 
der deutschen Abwehr, Admiral Wilhelm Canaris. Er hatte schon im Ersten 
Weltkrieg auf dem Kreuzer „Dresden" die Antarktis befahren und den Gedanken 
entwickelt, dass dort geheime Stützpunkte dem Deutschen Reich nützlich sein 
könnten. 

Offenbar war er ab 1941 maßgeblich an einem Plan beteiligt, durch den 
Hochtechnologie gefördert und vor einer drohenden Besetzung Deutschlands 
ausgelagert werden sollte. Doch Neuschwabenland blieb nicht das einzige 
mögliche Rückzugsgebiet. Vor allem Südamerika mit den traditionell 
deutschfreundlichen Staaten Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay war 
bevorzugter Anlaufpunkt. Der argentinische Staatschef Oberst Juan Perön holte 
nach Kriegsende viele deutsche Flüchtlinge ins Land, für die er 15.000 
argentinische Blanko-Pässe bereitstellte. 139 

Bis 1944 existierte die Luftlinie Deutschland-Buenos Aires via Madrid und die 
Kanaren, die nach dem Krieg von Dänemark aus weitergeführt wurde. Eine 
wichtige Fluchtroute führte jahrelang über Schweden, wo viele mit den 
Deutschen sympathisierten. 

Vor der Kapitulation lief der Großteil der Absetzbewegung über die U- 
Boothäfen Norwegens, welches bis zum Schluss fest in deutscher Hand blieb. 
Aus Norwegen verschwanden bei Kriegsende tausende von Soldaten frischer 
Truppen spurlos, wir werden gleich sehen, auf welche Weise. Der berühmte 
„Römische Weg", auch die „Klosterroute" genannt, war vom römischen 
Bischoff Alois Hudal organisiert worden und schleuste von 1947 bis 1953 
deutsche Flüchtlinge über italienische Klöster nach Afrika und Südamerika. 
Mindestens 50.000 Personen (nach anderen Quellen bis zu 250.000) konnten sich 
auf diesem Weg dem Zugriff der Alliierten entziehen. 

Auch in Irland gab es Unterstützung durch Leute, die auf England nicht sehr gut 
zu sprechen waren, wie die „Gruppe 43", die als Fluchthelfer arbeitete. Obwohl 
ein großer Teil der Absetzbewegung von regulären Truppen speziell der Marine 
und der Luftwaffe durchgeführt wurde, gab es auch Einheiten für besondere 
Aufgaben. 

Eine davon war das geheimnisvolle „Kampfgeschwader 200", das mit 
Spezialaufgaben betraut wurde: „Was die Flieger des KG 200 auszeichnete, war ihre 

113 



Eigenschaft als Spezialisten. In der Hauptsache handelte es sich um fliegendes Personal, das in 
der Lage war, Sonderaufgaben %u übernehmen, die ein durchschnittliches ¥ röntge schwader 
überfordert hätten: Kampfaufträge und Transportaufträge von besonders schwierigem Charakter 
unter außergewöhnlichen Begleitumständen. Und fast immer unter einem hohen 
Geheimhaltungsgrad. Dazu stand ihnen ein Arsenal verschiedenster Flugzeugtypen %ur 
Verfügung - manche davon gab es überhaupt nur in wenigen Exemplaren (siehe deutsche 
Entwicklungen weiter oben. Waren vielleicht auch Flugscheiben darunter? 
Anm.d.Verf.). Einzelne Teile des Geschwaders waren - in Gliederung und Aufbau ihrer 
Spe^ialaufgabe angepasst - über den ganzen europäischen Kriegsschauplatz verstreut und 
führten ein Eigenleben für sich. Keiner wusste mehr über Struktur, Dislozierung und Tätigkeit 
anderer Teile, als für die Erfüllung des eigenen Auftrags notwendig war. " 

Manchmal gab es „Flüge über Eänder und Kontinente hinweg, die die Reichweite der 
vorhandenen Flugzeuge weit übersteigen. Transport von Tasten, die ganzen Schiffsladungen 
gleichkamen. " 40 

Ein weiterer Hinweis auf neuartige Fluggeräte? 

Wie der Autor der vorgenannt zitierten Zeilen, der selbst ab November 1944 im 
KG 200 flog, weiter berichtet, bestand ein großer Teil der Aufgaben im Absetzen 
von Menschen und Material hinter den feindlichen Linien und im feindlichen 
Ausland, u.a. zur Flucht hochgestellter Persönlichkeiten. Ihm wurde von seinem 
Vorgesetzten mitgeteilt, „der Einsatz gelte fast nur noc ^ Maßnahmen für die Zeit nach 
dem wohl abzusehenden totalen Zusammenbruch." Kein Wunder, dass die Alliierten 
nach dem Krieg Jagd auf die Soldaten des KG 200 machten, was später aus 
englischer Sicht in dem Buch „Himmelhunde" 141 romanhaft publiziert wurde. 

Eine der geheimen Operationen des KG 200 führte gegen Kriegsende in den 
Irak, der mit Deutschland gegen die britische Kolonialmacht verbündet war. 
Dort wird eine starke deutsche Basis vermutet, die ebenfalls das Kriegsende 
überlebt hat. Natürlich wurde und wird immer spekuliert, inwieweit NS Größen 
wie Hitler, Himmler oder Bormann eventuell entkommen konnten und ihr Tod 
nur vorgetäuscht war. Fest steht, dass Stalin und General Eisenhower nie an 
Hitlers Selbstmord geglaubt haben, und dass viele Forscher Hinweise für eine 
Flucht fanden. Ich will das Thema hier nicht vertiefen, denn es ist letztlich nicht 
entscheidend, wie viele Prominente fliehen konnten. Entscheidend ist, dass es 
eine gut organisierte Absetzbewegung gab, über die hunderttausende Deutsche 
während und nach dem Krieg in diverse Rückzugsgebiete verbracht wurden. Ein 
Telegramm Martin Bormanns vom 22.4.1945, das in seinem Büro im 
Führerbunker gefunden wurde und seine Unterschrift trug, besagte: „Stimme 
Vorschlag einer Absetzung in ,die südliche Zone über den Ozean zß- Signiert, Bormann. " 



IIA 



Damit kann sowohl Südamerika als auch Neuschwabenland gemeint gewesen 
sein. Wir müssen uns darüber klar werden, dass das Desaster der Zerstörung 
Deutschlands seit 1943 absehbar war, auch wenn Hitler und manche seiner 
Getreuen das eventuell anders gesehen haben mochten, was wir aber nicht 
wissen. Es ist völlig absurd zu glauben, dass alle verantwortlichen Kreise im 
Militär, der Industrie oder der Führung blind ins offene Messer gelaufen sind, 
ohne Vorkehrungen für genau diesen Fall zu treffen - für die Niederlage und die 
Zeit danach. Deutschland war eine Weltmacht und dachte nicht daran, sich sang- 
und klanglos aus der Geschichte zu verabschieden, auch wenn uns das heute 
naiverweise so erzählt wird. 

Das Reich hatte enorme militärische Ressourcen, und nach allem, was wir 
inzwischen wissen, wurden ein Teil davon für das Überleben außerhalb Europas 
systematisch eingesetzt. Das wusste auch Stalin, der 1944 sagte: „ Und jetzt 
bereiten sich die Deutschen mit derselben Gründlichkeit auf die Niederlage vor. " 

Auch die Amerikaner wussten von solchen Plänen: „Im März 1945 wurde dem State 
Department in Washington ein ausführlicher Bericht unterbreitet, in dem es hieß: ,Das Na^i- 
Regime hat genaue Pläne für die Verfolgung seiner Doktrin und der Herrschaft nach dem 
Krieg. ' Einige dieser Pläne sind schon %ur Wirkung gelangt. " 

Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Flugscheiben ergaben die 
Recherchen von Haarmann einige interessante Details: Ihm war es gelungen, den 
Bruder eines der Beteiligten, des 1978 verstorbenen Diplom-Ingenieurs H.L. zu 
befragen. Jener hatte ab 1943 als Stabs-Ingenieur bei Prag in einem 
Geheimprojekt gearbeitet, über das er nicht sprechen durfte. Er hielt sich an 
seinen Eid bis kurz vor seinem Tode, als er seinem Bruder anvertraute: „ Vielleicht 
erlebst Du als letzter unserer Familiengeneration noch eine Befreiung, an deren 
Grundkonzeption ich mitarbeiten konnte. " 

Der Bruder konnte sich an Einzelheiten nur soweit erinnern, als dass er bei seiner 
Arbeit an einer „völlig neuen Antriebsart" mitarbeitete und die Bewaffnung der 
Fluggeräte waren „irgendwelche Strahlen, evtl. Vaser" mit der Wirkung: „übliche 
Motoren bleiben stehen ". „Jedenfalls sei den Feinden nichts in die Hände gefallen, denn im 
Januar i Februar 1945 seien die Techniker und Ingenieure mit Frauen und Kindern und 
unbekanntem Ziel mit den Flugscheiben fort geflogen. Es sei nichts Verwertbares 
zurückgeblieben. Auf meine Frage, warum denn dann sein Bruder hier in Deutschland 
verstorben sei, erhielt ich %ur Antwort: Die Auswahl sei über die Kinder getroffen worden, 
Familien mit Kindern unter 10 Jahren wurden nicht mitgenommen, und sein Bruder hatte 
seinerzeit zwei Kleinkinder. Aber die hier Verbliebenen wurden nicht in Prag belassen, sondern 
— vermutlich z ur Verhinderung feindlicher Verhöre — nach Bayern evakuiert, und dort 
vereinzelt und verteilt angesiedelt. " 144 

115 



Nach Angaben des Roten Kreuzes blieben nach Kriegsende etwa eine Million 
vierhundert Tausend Deutsche vermisst. Viele von ihnen liegen sicher als 
namenlose Tote in russischer, polnischer, französischer oder deutscher Erde. 
Aber über eine Million? 

Wir müssen realistischerweise davon ausgehen, dass es viele vorgezogen haben, 
nicht in das Elend der zerbombten, hungernden Heimat und seiner Besatzer 
zurückzukehren, die in fast jedem, der, ob nun freiwillig oder unfreiwillig, 
gekämpft hatte, einen „Kriegsverbrecher" vermuteten. In sibirischen Lagern 
starben zwei Millionen deutsche Männer, deren einziges Verbrechen gewesen 
war, dass sie dem Einberufungsbefehl Folge geleistet hatten. Das ist bekannt. 

Weithin unbekannt ist, dass man in amerikanischen und französischen 
Kriegsgefangenenlagern in Westdeutschland, vor allem den so genannten 
„Rheinwiesenlagern", fast eine Million (1) deutsche Kriegsgefangene an Hunger 
und Seuchen sterben ließ, obwohl die Hilfslieferungen aus aller Welt beim Roten 
Kreuz zur Verfügung standen. Sie wurden zurückgehalten, in vollem Bewusstsein 
über die Folgen - man ließ die gefangenen Deutschen absichtlich sterben. 145 

Das Buch des Kanandiers James Baque „Der geplante Tod" 146 belegt diesen 
Völkermord in den US- Vernichtungslagern 1945/46 und sorgte in Amerika für 
einen Skandal. Unter solchen Umständen, die in der BRD selbstredend unter den 
Teppich gekehrt werden, ist es verständlich, dass auch die zahlreichen Deutschen 
der verschiedenen Auslandsorganisationen kein Interesse daran hatten, „heim ins 
Reich" zu kehren. Es gab außer den deutschen Geheimdiensten weltweit 
operierende Spezialeinheiten wie die „Division Brandenburg". Doch wo sollten 
sie hin? 

Es ist einleuchtend, dass ein Überleben in ehemaligen Feindstaaten nur dann 
möglich war, wenn man sich zusammenschloss. Und das gelang am besten in 
abgelegenen Sperrgebieten, die schon während des Krieges für den Fall der 
Niederlage eingerichtet und vorbereitet worden waren. 



116 



Die Sperrgebiete 



So hatten sich etwa 10.000 Soldaten von Rommels Afrika - Korps nach der 
Niederlage gegen die Briten 1943 samt Fahrzeugen, Waffen, Proviant und 
technischem Gerät in ein 100.000 qkm großes, unzugängliches Gebirgsmassiv 
der Sahara zurückgezogen. Sie gelten offiziell als vermisst, aber in den folgenden 
Jahren schickte der französische Geheimdienst des Bureau immer wieder als 
Bedouinen verkleidete Agenten in das Gebiet. Offenbar haben sich die 
Deutschen mit einheimischen Stämmen arrangiert, die dafür sorgen, dass 
niemand dort hineinkommt. Sie treiben Handel, haben sich in den Gebirgstälern 
und Höhlensystemen festungsartig eingerichtet und tragen z.T. noch immer die 
Uniformen des Afrika-Korps. 147 

Ach im brasilianischen Amazonas-Gebiet überlebte offenbar eine Einheit von 
etwa 2.000 Soldaten, die 1941/42 heimlich im Nordosten Brasiliens abgesetzt 
worden waren (Brasilien bot den USA Stützpunkte). Sie waren für Kommando- 
Unternehmen vorgesehen, angeblich sollte sich ein Teil zwecks Sabotage bis zum 
Panama-Kanal durchschlagen. Wie auch immer - 1945 brach der Kontakt mit 
der Heimat ab und die Urwald- Soldaten arrangierten sich mit dem abgelegenen 
Stamm der Ugha Mongulala, wo sie überlebten. Die ganze Geschichte kam durch 
Recherchen des ARD Korrespondenten Karl Brugger ans Licht, der durch einen 
deutschsprechenden Stammesangehörigen namens Tatunca Nara von der Sache 
hörte. Dieser erzählte ihm die Geschichte seines Volkes von den alten Legenden 
bis heute. Brugger reiste mehrfach nach Brasilien und schrieb alles 1976 in 
seinem Buch „Die Chronik von Akakor" nieder. 

Dort erwähnt er auch einen Bericht der Zeitschrift „Realidade", wonach es im 
Matto Grosso eine deutsche Kolonie geben soll, wo ausschließlich ehemalige SS- 
Angehörige leben. Er recherchierte weiter nach den im Dschungel verschollenen 
Deutschen und organisierte mit dem Indio eine Expedition in die Region. Dazu 
kam es nicht mehr — Karl Brugger wurde 1984 kurz vor seiner Expedition in Rio 
de Janeiro auf offener Straße erschossen. Das kann Zufall sein, aber auch andere, 
die sich für die Sache interessierten, starben in Brasilien, wie der Schweizer 
Herbert Wanner, der Amerikaner John Reed oder Christine Heuser. Bruggers 
Name wird interessanterweise auch in Zusammenhang mit mysteriösen 
Todesfällen aus einer völlig anderen Gegend genannt: auch in Thüringen starben 
viele, die sich für die unterirdischen deutschen Forschungsanlagen aus dem Krieg 
(siehe oben) stark interessiert hatten, durch seltsame „Unfälle", und das sowohl 
zu DDR-Zeiten als auch nach der „Wende". Eine Liste von acht Opfern nennt 
auch Brugger, der „erschossen wurde, als er auf der Spur eines Kameraden in Argentinien 

« 148 

war. 



117 



Im Februar 1984 berichtete der Mailänder „Corriere della Sera": „Sofort nach 
Beendigung des Zweiten Weltkrieges siedelten sich in vielen dieser Länder (Südamerikas) kleine 
Gruppen von deutschen Flüchtlingen an, und zwar in vollkommen isolierten Gebieten, oft in 
der Nähe der Grenzen. Sie bauten viele Schuppen, die als Wohnung und Lagerräume dienten 
und begannen das Land %u kultivieren. In kurzer Zeit stieg die Zahl der Bauern und die 
landwirtschaftliche Tätigkeit nahm %u. So entstand zunächst ein Dorf und schließlich eine 
Stadt mit Werkstätten und einigen Industrien. Offiziell handelte es sich um eine große 
,Lstancia' , d.h. ein landwirtschaftliches Unternehmen z u dem - da es sich um einen 
Privatbesitz handelte - niemand Zutritt hatte. " 

Der Artikel nennt insgesamt 22 solcher Sperrgebiete, von denen sich eines über 
eine Ländergrenze hinweg auf 30.000 Hektar erstreckt. „Diesseits und jenseits der 
Grenze wurden 230 km Straßen, 70 Brücken, 200 Kanäle und 230.000 qm an Häusern 
und Schuppen gebaut. Diese %wei Estancias besitzen eine Landebahn, %wei zweimotorige 
e, eine 



Haarmann schreibt: „Jedenfalls ein Teil davon sind Staaten im Staate, sind von Steuern 
und Zöllen befreit und unterstehen nicht der Polizeigewalt des jeweiligen Landes. " u ' 

Über ein weiteres Rückzugsgebiet in den Anden berichtete 1964 die 
amerikanische „Police Gazette" aus New York, die sich auf einen Bericht des 
„London Daily Express" berief, welcher 1952 einen Reporter in das Andengebiet 
zwischen Argentinien und Chile geschickt hatte, der dort Hinweisen auf ein 
deutsches Rückzugsgebiet nachgegangen war. Die „Police Gazette" entsandte 
1964 selbst einen Reporter, der die Existenz des Sperrgebietes bestätigte: „In 
einem Lager im Herren Argentiniens leben deutsche Männer, Frauen und Kinder eine 
merkwürdige und geheime Existenz unter stählerner Disziplin... Den Bewohnern des Lagers 
ist es verboten, mit Fremden z u sprechen. Alle Männer im Lager tragen Uniformen nach 
Machart des Afrika - Korps, mit den gleichen Schirmmützen, welche Feldmarschall ILommels 
Lliteeinheit in der westlichen Wüste trug. Das Lager ist für alle Nichtnazjs verschlossen. 
Niemand kann es ohne einen gültigen Beglaubigungsschein betreten. Bewaffnete Wachen 
verdeutlichen das. Um weiter das Geheimnis z M wahren, wird jedes Poststück, welches das 
Land verlässt oder erreicht, der strengsten Zensur unterworfen. " 

In dem Bericht wird erwähnt, das Gelände habe eine Größe von über 10.000 
Quadratmeilen und sei etwa so groß wie Massachusetts. Auch die geographische 
Lage war angegeben - diese Angaben sind aber in dem mir vorliegenden 
Faksimile geschwärzt. 

Die Existenz dieses Lagers war schon 1945 Spruille Braden, dem US-Botschafter 
in Buenos Aires zu Ohren gekommen, was er sofort nach Washington meldete. 
Er schrieb: „Ich sandte unsere Agenten dorthin um nachzuprüfen. Sie wurden von den 

118 



deutschen Wachen verspottet, und es wurde ihnen befohlen, %u verschwinden. Uns wurde nie 
freie Bewegung in dem Gebiet gestattet. " 1 ' 1 Überhaupt haben die Alliierten, vor allem 
die USA, immer wieder versucht, gegen die Sperrgebiete vorzugehen, was aber 
nicht einfach war, da die örtlichen Behörden offenbar die Hand darüber hielten: 
„Als nunmehr der SIS (Special Intelligence Service) daran ging, die deutschen Firmen in 
Argentinien %u kassieren (1945), musste er allerdings feststellen, dass sie alle argentinische 
Besitzer erhalten hatten und demzufolge nicht beschlagnahmt werden konnten. Zwar versuchte 
man %u beweisen, dass dies nichts anderes als eine geschickte deutsche Manipulation sei. Darauf 
antworteten die argentinischen Behörden mit einem Achselzucken. Für sie waren die 
Besit^yerhältnisse klar. " 

Ein interessantes Detail am Rande: über ein bestimmtes Sperrgebiet in den 
Anden (nicht das oben genannte) berichtete eine Publikation von 1998, es besäße 
große unterirdische Tunnel- und Bunkersysteme. Bauern der Umgebung 
erzählten, man sähe „Flugzeuge in die Berge innerhalb der Siedlung hineinfliegen und wieder 
herausfliegen. " Flugzeuge können so etwas nicht (aus einem Berg starten schon, 
aber nicht dort hineinfliegen), allenfalls Hubschrauber. 

Aber warum sagen die Bauern dann „Flugzeuge" und nicht „Hubschrauber"? 

Auch im Spanischen sind das zwei verschiedene Worte. Oder sind etwa 
Flugscheiben damit gemeint? Unbestätigten Berichten argentinischer Journalisten 
zu Folge, gibt es 50 km von einer Provinzhauptstadt 153 entfernt ein großes 
Manöver- bzw. Sperrgebiet, wohin die Leute fahren, um Flugscheibenmanöver 
zu beobachten „ wie wir Kaffee trinken oder ins Kino gehen. " 

Die Flugscheiben seien deutlich sichtbar mit der Swastika und Runen 
gekennzeichnet. Nur ein Gerücht, aber ein interessantes. 

Auch in den Irak sind Menschen und Material ausgeflogen worden, und zwar 
von dem legendären Spezialkommando des „Kampfgeschwaders 200": ab Ende 
1944 wurde tonnenweise geheime Fracht dorthin verbracht, zusammen mit 
deutschen und irakischen Offizieren und Zivilisten. Ein wichtiger Flug startete 
am 27.11.1944 um 16:29 Uhr in Wiener Neustadt (in dessen Flugzeugwerken 
auch Flug- und Telemeterscheiben bzw. Foo-Fighter gebaut wurden, s.o.) unter 
Hauptmann Braun und Dipl.-Ing. Pohl als Copilot an Bord einer JU 290 A3. 

Fünf Iraker, darunter ein Generalstabsoffizier, und über eine Tonne geheimer 
Fracht wurden in der Nacht per Fallschirm südlich von Mosul abgesetzt. Vieles 
deutet darauf hin, dass auch Flugscheiben nach dort ausgelagert wurden. 
Mitorganisiert hatte die Aktion der Großmufti von Jerusalem, der seit 1941 unter 
deutschem Schutz in Berlin lebte. 

119 



Wie konnte die Flucht von Menschen und Material trotz der See- und 
Luftblockade der Alliierten in solchem Ausmaß gelingen? Nun — es gab durchaus 
einen relativ sicheren Weg, der nicht kontrollierbar war: unter Wasser. Der U 
Bootspezialist Admiral Karl Dönitz sagte im Oktober 1944 vor Marinekadetten 
in Laboe bei Kiel: „Die deutsche Kriegsmarine hat in der Zukunft noch eine besondere 
Aufgabe %u erfüllen. Die deutsche Kriegsmarine kennt alle Schlupfwinkel der Meere und es 
wird ihr ein leichtes sein, den Führer im äußersten Notfall dorthin %u bringen, wo er in aller 
Ruhe seine letzten Vorbereitungen treffen kann. " 

Einer dieser geheimen Schlupfwinkel war offenbar noch lange nach dem Krieg in 
Funktion: auf einer der kanarischen Inseln, wo es wegen der vulkanischen 
Entstehung tausende von Höhlen gibt, existierte eine U-Bootbasis in einer 
großen Höhle, die eigentlich nur unter Wasser erreichbar war. Man öffnete noch 
einen Zugang von Land her, in dessen Umgebung ein deutscher Ingenieur im 
Zweiten Weltkrieg ein Haus baute, um ihn zu kontrollieren — derselbe Ingenieur 
war übrigens auch am Bau von U-Boot-Stützpunkten in der Bretagne beteiligt 
und wurde von Göring bei dem Hausbau unterstützt, offiziell „zur Erforschung 
der Möglichkeiten von Fischfang und Ziegenzucht" in der Gegend. Auch 
Admiral Canaris förderte den Aufbau des Stützpunktes, dessen Flugfeld als 
Zwischenlandeplatz für deutsche See-Fernaufklärer vom Typ Focke-Wulf 200 C 
diente. Zwei Jäger Me 110 waren dort stationiert, um eine feindliche Entdeckung 
zu verhindern. 

Nach dem Tod des Ingenieurs und Grundstückseigners 1971 drangen Gerüchte 
über dieses Haus an die Öffentlichkeit. 1974 machten angebliche Reporter 
(Agenten?) eine Tauchexpedition dorthin und fanden den Zugang vom Meer her. 
In der Höhle entdeckten sie außer zwei riesigen Drehbänken zwei intakte und 
fahrbereite deutsche U-Boote, fast dreißig Jahre nach Kriegsende! Sie merkten 
sich die Nummern und kehrten auf ihre gecharterte Yacht zurück, wo sie sie mit 
alten U-Bootlisten verglichen. Und siehe da: beide U Boote galten offiziell als 
versenkt. Am nächsten Tag wollten sie noch einen Tauchgang in die Höhle 
machen, doch dazu kam es nicht mehr. In derselben Nacht brach ein Feuer auf 
dem Boot der Taucher aus, es kam zu einer Explosion, die nur einer der Drei 
überlebte. Offenbar möchte jemand keine Öffentlichkeit. Seitdem herrscht 
Schweigen über den Stützpunkt, nur unter den Einheimischen kursieren noch 
Gerüchte. 

Nach dem Krieg äußerte Admiral Dönitz ein weiteres Mal: „Die deutsche U- 
Bootflotte ist stol% darauf, in einem anderen Teil der Welt ein Shangri-La an Land gebaut zu- 
haben - eine uneinnehmbare ^ - • •■ - 



Die folgenden Ereignisse zeigen, dass er damit recht behalten sollte. 

120 



Die verschwundenen U-Boote 



Für alle Historiker, die nach Details in der Militärgeschichte suchen, gibt es in 
Deutschland eine erste Adresse: das Bundesarchiv in Koblenz mit etwa 76 
laufenden Kilometern an Akten und Büchern! Darunter die gesammelten Akten 
der Deutschen Wehrmacht. Entgegen verbreiteter Auffassung hat diese nämlich 
ihre Akten beim Näherrücken der Alliierten nicht vernichtet. 

Warum auch? Die Wehrmacht war überzeugt, einen fairen Kampf nach den 
Regeln des Völkerrechts geführt zu haben, und nach den vorliegenden Berichten 
hat sie das in der Regel auch, wenngleich es Autoren gibt, die der Wehrmacht 
systematische Ausschreitungen unterstellen, wie etwa die sehr zweifelhafte 
Wanderausstellung „Verbrechen der Deutschen Wehrmacht", welcher 
inzwischen schon zahlreiche Fälschungen nachgewiesen wurden. 

Doch zurück zum Bundesarchiv. Mehrere Hundert laufende Meter Akten 
betreffen die Deutsche Marine bis 1945, weit über 100 m davon über die U- 
Boote des Ersten Weltkrieges. Aber die wesentlich größere U-Bootflotte des 
Zweiten Weltkrieges? Fehlanzeige. 

Außer mageren 2 m ist alles verschwunden, und zwar unter Verschluss bei der 
britischen Admiralität, bis heute. Warum diese unübliche Geheimniskrämerei? 

Und warum nur die U-Boote von 1939-45? 

Die Antwort findet sich dank privater Recherchen: 1968 erschien in einem 
seriösen Militärbuchverlag eine 31-seitige Liste aller bis 1945 gebauten U-Boote 
und ihrem Verbleib. 

Es lässt sich ablesen, wann welches U-Boot gebaut und in Dienst gestellt wurde, 
unter wessen Befehl, ob, wo und wann es versenkt oder selbst versenkt wurde 
oder ob es als Beutegut später woanders Dienst tun musste. Es gibt auch die 
Kategorie „ Verbleib %ur%eit noch nicht geklärt", und diese betrifft nicht, wie man 
meinen sollte, ein paar wenige U Boote, sondern Hunderte! Auch hier gilt: es 
mögen wohl einige gesunken sein ohne ein SOS funken zu können und ohne 
dass feindliche Schiffe etwas davon merkten (die sich ja jede Versenkung zur 
Ehre anrechnen), jedoch Hunderte? 

Das ist nicht glaubhaft, und doch sind sie einfach so verschwunden. Um ein 
Beispiel zu nennen: im Juli 1943 wurde ein Verband von elf U-Booten, 



121 



„Monsun- Verband" genannt, nach neuen Stützpunkten in Südostasien (in 
Penang, Djakarta, Surabaja und der Straße von Malakka) entsandt. 

Es kamen aber nur sechs an, ohne weiteren Kommentar. Sie wurden weder von 
der deutschen noch von alliierter Seite als versenkt gemeldet. Ende 1943 gingen 
weitere 16 U-Boote auf dieselbe Reise. Wieder gingen mehr als die Hälfte 
unterwegs verloren, ohne Spuren und ohne dass sich später Überlebende 
gemeldet hätten. Wieder ohne Kommentar, und das bei einer Marine, die 
akribisch über jedes Detail Buch führte und Rechenschaft ablegen musste. 

Auch die Statistik der offiziellen Verluste zeigt eine merkwürdige Tendenz: lagen 
die U-Bootverluste 1941 und 1942 noch bei 38 bzw. 88 Booten, so schnellten sie 
1943 und 1944 auf 245 und 264 Boote. 

Das ist bemerkenswert, denn ab 1943 wurden neue U-Boot-Typen gebaut, die 
wesentlich leistungsfähiger waren und die fast beliebig lange getaucht bleiben 
konnten und sich somit dem feindlichen Radar entzogen, das hauptsächlich für 
die Verluste bis 1943 verantwortlich war. Die bisherigen U-Boottypen beider 
Seiten waren eigentlich nur Tauchboote gewesen, die wie Schiffe operierten und 
nur zum Angriff tauchten. Die schweren Bleiakkus der Elektromotoren 
ermöglichten keine lange Tauchfahrt, weil sie über die Dieselmotoren immer 
wieder aufgeladen werden mussten - und das ging nur über Wasser oder beim 
Schnorcheln mit verräterischer Abgasfahne. 

Möglich wurde der technische Durchbruch unter anderem durch die 
Entwicklungen des Kieler Chemikers Professor H. Walter, dessen Name im 
Zusammenhang mit der Absaugetechnik für Fluggeräte schon kurz auftauchte. 

Dieser hatte seit 1933 an einem neuen Antriebskonzept geforscht, das auf 
Wasserstoffperoxyd-Basis (H^O^ arbeitet, womit hohe Energiemengen 
kontrolliert freigesetzt werden können. Das System erwies sich als so effizient, 
dass es für den Antrieb der VI und A4/V2 verwendet wurde, sowie in den neuen 
U Bootklassen ab 1943. Das erste U-Boot mit Walter- Antrieb, das „V 80", 
erreichte schon bei der Probefahrt 26 Knoten unter Wasser. Das war fast das 
Dreifache der damals üblichen 9 Knoten! 

Auch neuartige hydrodynamische Rumpfformen wurden eingesetzt. Außerdem 
entwickelte Walter einen neuartigen U-Boot-Schnorchel, der extrem lange 
Tauchzeiten erlaubte. Dieser war mit einem nicht reflektierenden Überzug 
versehen, so dass er auch beim Schnorcheln vom Radar nicht entdeckt werden 
konnte. 



122 



Es scheint außer dem bekannten Walter-Antrieb eine weitere revolutionäre 
Technik zum Einsatz gekommen zu sein, die dem Walter-Antrieb noch 
überlegen war. Ein Marinesoldat, der auf U-Booten Dienst tat, bezeugte 1980, 
dass ab 1943 ganz neue U-Boottypen zur Verfügung standen: 

„In den Kruppwerken haben wir diese Boote übernommen. Es waren 3. 000 -Tonnen-Boote, 
und das sind ganz schön große Boote gewesen, mit 50 Mann Besatzung, %wei Turbinensätze 
mit je 12.000 PS. Betrieben wurden sie mit einer Masse, welche im Sauerstoff oxidiert wurde. 
Es waren drei Komponenten, welche oxidiert mit Seewasser vermischt, aufbrausten wie eine 
Brause. Diese Oxidation Seewasserverbindung wurde unter enormen Druck, 600 atü, in die 
Turbinen geblasen. Von dort wurde das Gemisch über eine Ableitung durch einen Regenerator 
geführt, dort geschieden und der rückgewonnene Sauerstoff wieder ins Boot . 



Die verbliebene Substanz wurde durch eine Hohlwelle %ur Schiffsschraube geführt. Dadurch, 
dass wir den Nebel durch eine Sogwirkung von den Schiffsschrauben weggenommen hatten, 
konnten wir so schnell fahren. Die Schiffsschrauben konnten besser arbeiten, weil sie keine 
Sogwirkung gehabt haben. Ja, und da haben wir 75 Seemeilen unter Wasser gemacht. Mit dem 
Sauerstoff, der zurück gewonnen wurde, hätten wir jahrelang unter Wasser fahren können. Es 
war alles zurückzuführen auf den Treibstoff. 

Der Treibstoff war in E laschen, diese waren mit einem Druckstempel versehen. Die Substanz 
war so ähnlich wie Salz oc ^ er Karbid in ihrer Struktur. Diese wurde in Kammern 
Zurückgeführt, welche verstellbar waren. Die Menge, welche eingeführt wurde, betrug höchstens 
einen halben Fingerhut, welche auf die Turbinen aufgeblasen wurden. " 157 

Der Aktionsradius dieser U-Boote, welche Landig „das bestgehütete Geheimnis der 
Kriegsmarine" nannte, wurde mit 12 - 15.000 Seemeilen angegeben, je nach 
Treibstoffvorrat. Nach Auskunft des U-Boot-Kenners Professor Michael 
Salewski konnten die U-Boote der XXI-Klasse, wozu das obengenannte 
offenbar gehörte, ohne aufzutauchen von Deutschland nach Japan fahren. " 

Was der Marinesoldat als technischer Laie hier beschreibt, ähnelt verblüffend der 
im vorigen Kapitel beschriebenen Absaugetechnik für Flugzeuge. Diese 
funktioniert nämlich in Flüssigkeiten so gut wie in Gasen, und die ersten 
Forschungen wurden mit Wasser als Medium gemacht. 

Auch die genannte hohe Tauchgeschwindigkeit von 75 Knoten ist eigentlich nur 
mit Hilfe der Ab sauge technik vorstellbar, die offenbar sowohl für den Rumpf als 
auch speziell an den Schrauben eingesetzt wurde. 

Diese Angaben des Marinesoldaten werden interessanterweise bis ins Detail von 
Wilhelm Landig in seinem Roman „Wolfszeit um Thule" 159 bestätigt. Da 

123 



Landigs Buch 1980 erschien, muss er die Information direkt von dem Soldaten 
bekommen haben, denn die Veröffentlichung von Haarmann stammt von 1983. 

Das Buch von Landig beschreibt in Romanform die deutsche 
Absetzungsbewegung nach Südamerika und der Antarktis so detailliert, dass man 
annehmen muss, Landig hat aus internen Quellen schöpfen können. Zum 
Zeitpunkt des Erscheinens seines Buches war jedenfalls noch so gut wie kein 
Material darüber veröffentlicht. 

Über die Organisation der Evakuierungen via U-Boot schreibt Landig zutreffend, 
wenn auch als Romangeschehen getarnt: „Die gesamte Flottille hatte in ihren Crews, 
Offizieren und Mannschaften überwiegend junge und ledige Leute, die meisten nicht über 25 
Jahre alt. Ausnahmen bildeten zugeteilte Zivilisten, unter denen auch Techniker und 
Wissenschaftler waren. Mit dem Auslaufen der Boote verschwanden die Besatzungen aus den 
deutschen Evidenzlisten und galten von da ab als verschollen. Schon bei der Auswahl der Crews 
war darauf Bedacht genommen worden, Leute herauszufinden, die kaum oder keine Verwandte 
oder Angehörige mehr hatten. So fiel ihr Verschwinden nicht sonderlich auf. Alle Boote waren 
reichlichst versorgt und weit über das Soll der Mannschaftsstärke bis in den letzten Winkel 
belegt. Die Kommandanten der U-Boote hatten genaue Orders. Der feindlichen Seeüberwachung 
war so lange als nur irgendwie möglich auszuweichen. " 

Ein anderer Hinweis auf die Absetzung per U-Boot kommt aus Südamerika. In 
einem Brief vom Sommer 1988 schreibt ein Auslandsdeutscher: „Einer der 
Offiziere, der mit den Booten davonfuhr, war aus seiner Heimatstadt Halle. Er bat den 
Hauptmann, seiner Mutter auszurichten, dass er vermisst sei, aber wahrscheinlich noch leben 
würde. Auf keinen Fall dürfte er der Mutter oder irgend jemand von dem Geschehen sagen. 
„Glaube mir, es wird alles gut, " soll er zum Abschied gemeint haben. Die Mutter erhielt zwei 
fahre danach aus Chile, Argentinien und Kolumbien Post. " 

Die weiter oben beschriebene U-Boottechnik ist jedenfalls so revolutionär, dass 
sie die Überlegenheit auf See hätte wiederherstellen können, wäre sie früher 
gekommen. Die neuen U Boottypen unterlagen selbstverständlich der höchsten 
Geheimhaltung. 

Das oben beschriebene U-Boot, auf dem der Marinesoldat Dienst tat, trug die 
Nummer U 558. Es wurde vor Island vom Kommandanten, Kapitän zur See 
Schermann, versenkt, nachdem es wegen eines Maschinenschadens 
manövrierunfähig geworden war. Die Mannschaft ging in Gefangenschaft, und 
nur so wurde der Bericht überhaupt bekannt. 

Hätte das Boot mit seinem Verband, der von Korvettenkapitän Moehle geführt 
wurde, wie geplant Mar de Plata in Argentinien erreicht, dann hätten wir nie von 

124 



seiner Existenz erfahren. Denn diese Nummer U 558 gehörte vorher einem Boot 
der VII C-Klasse, das sich am 20. Juli 1943 nach einem Fliegerangriff vor 
Nordspanien selbst versenkt hatte, während die beschriebene Übernahme des 
neuen Bootes Ende 1943 erfolgte. Man gab offenbar den neuen Booten zur 
Tarnung Nummern bereits gesunkener Boote, wie es auch bei den beiden Booten 
in der kanarischen Höhle der Fall gewesen sein dürfte. 

Wenn man von den neuen technischen Möglichkeiten weiß, dann erklärt sich 
auch, warum ab 1943 ein neues U Boot Bauprogramm mit höchster 
Prioritäts stufe aufgelegt wurde, das bis zur Kapitulation trotz aller 
Schwierigkeiten durchgezogen wurde. Laut Admiral Dönitz besaß Deutschlg_md 
im Februar 1945 schon 551 U-Boote, mehr als je zuvor. 

„Hitler hatte für den Bau dieser U-Boote absoluten Vorrang befohlen; er hatte seine Meinung 
grundlegend geändert und sah nun im neuen U-Boot und in den Geheimwaffen die Mittel, den 
Sieg davonzutragen, der ihm %u entgleiten schien. Arn B. Juni 1943 gingen die Boote mit 
Genehmigung Hitlers in Serienbau. " 

Professor Salewski schreibt, daß Rüstungsminister Speer befohlen hatte, dass die 
neuen U-Boote allen anderen Sachen vorzuziehen seien. Bei einem Treffen mit 
Dönitz im Juni 1944 waren sich beide einig, „dass das eigentliche U Bootprogramm 
yscharf durchgebogen' werden müsse... Dönit^ wurde aus dem allgemeinen Zusammenbruch 
herausgehalten, solange es nur möglich war. " 

Ein Augenzeuge berichtete vom 29. November 1 944: „Bremen ist verstört. Aber auf 
den Werften herrscht unheimlicher Betrieb. U-Boot neben U-Boot liegt auf den Helligen. 
Hunderte von Arbeitern turnen auf den Gerüsten herum und stellen allein auf der einen Werft, 
die wir besuchen, jeden Tag ein U-Boot fertig. 

Uns wird eines der neuen radarsicheren U-Boote gezeigt, wie siejet^t einzeln bereits am Feind 
sind, und mit denen Dornte in Kür^e wieder die erste Geleit^ugschlacht schlagen will. Ich 
verstehe nichts von der Seefahrt und von U-Booten schon überhaupt nichts. Aber dieses Boot 
macht in seiner Größe und starken Bewaffnung einen furchterregenden Umdruck auf mich. Es 
kann sich beliebig lange unter Wasser aufhalten, wird uns von den Fachleuten erklärt, und sich 
hier mit der Geschwindigkeit eines Zerstörers bewegen. Es ist Sicht auf den elektrischen 
Unterwasser-Antrieb angewiesen. " 

Diese Leistung wurde möglich, weil die Sektionsbauweise erstmals im U-Bootbau 
eingeführt wurde. Die einzelnen Sektionen wurden von Zulieferbetrieben fertig 
geliefert und auf den Werften nur noch zusammengefügt. Technisch und 
logistisch eine beeindruckendes Programm, doch strategisch scheinbar ein Flop. 
Salewski schreibt: „So blieben alle Anstrengungen von %wei Jahren vergeblich: Jenes Boot, 

125 



das das Atlantikboot vom Typ Vll C ablösen sollte, hat nicht eine innige Tonne feindlichen 
Schiffsraums versenkt. " 166 

Aber vielleicht war das ja auch gar nicht Sinn und Zweck der Aktion. Dönitz 
selbst hatte 1943 in einem Telegramm an Hitler darauf hingewiesen, dass das 
neue U-Boot-Programm mit einer funktionierenden Luftaufklärung steht und 
fällt. Je länger die Boote unter Wasser operieren, umso mehr sind sie auf die 
Informationen aus der Luft angewiesen. Und genau daran war in den letzten zwei 
Kriegsjahren kaum zu denken, angesichts der erdrückenden alliierten 
Luftüberlegenheit. 

Wenn man aber die groß angelegte Absetzungsbewegung in die Überlegung mit 
einbezieht, dann macht die Anstrengung des forcierten U-Boot Bauprogrammes 
auf einmal Sinn, denn nur so waren Menschen und Material einigermaßen sicher 
in die Rückzugsgebiete zu transportieren. 

Diese Vermutung wird durch die Beobachtung eines Zeitzeugen bestätigt, der 
schreibt, „ ... dass ich während der Kriegsjahre U-Bootfahrer war und ab 1944 bis Mai 
1945 haben wir pausenlos U Bootteile in U-Boote verladen müssen!" 167 

Ein Blick in die o.a. ausführliche U-Bootliste bestätigt, dass es bei etlichen neuen 
U-Booten des Jahres 1945 heißt: „fast fertig — Verbleib?" oder: „Sektionen sämtlich 
b^w. ^um Teil in Bremen angeliefert"... und dann verschollen, müsste man 
hinzufügen. 

Das bedeutet, dass ganze Flotten von U-Booten monate-, wenn nicht jahrelang, 
weitere Flotten von U-Booten an Orte verbracht haben, wo sie in Ruhe 
zusammengebaut werden konnten. Es muss also außerhalb Deutschlands 
Stützpunkte mit Werften gegeben haben, sonst würde das alles keinen Sinn 
ergeben. Der forcierte U-Boot-Bau unter Kriegsbedingungen war eine bis heute 
unerreichte technische Meisterleistung, die nur unter dem Aspekt der Absetzung 
sinnvoll war. 

Weiterhin ist klar, dass sich die genannten Verbände nicht an die Kapitulation 
gehalten haben, sonst wäre die ganze Anstrengung ja vergebens gewesen. Hier 
stellt sich die Frage: Wurden deutsche Verbände nach dem B. Mai 1 945 gesehen? 

Die Antwort ist ganz klar: Ja! Ein kleiner Auszug aus diversen Pressemeldungen 
der Nachkriegszeit vermag einen ersten Eindruck hiervon zu vermitteln: 

Am 10. Juli 1945 wurde U 530, am 17. August U 977 in Mar de Plata in 
Argentinien gestellt und übergeben. Beide Boote waren am 2. Mai mit 

126 



unbekanntem Ziel aus Kristiansund / Norwegen in einem Verband von 120 
U-Booten ausgelaufen, der von da ab verschwunden blieb. Wo die zwei 
festgesetzten U-Boote in der Zeit bis zu ihrer Entdeckung gewesen sind, hat 
man nie erfahren. Die US Agenten, die die Mannschaft verhörten, wollten 
immer wieder wissen, ob Hitler, Eva Braun oder Martin Bormann an Bord 
gewesen waren (die ja eigentlich offiziell für tot erklärt worden waren). 168 

Aufnahmen einer argentinischen Tageszeitung vom September 1946 
zeigen deutsche U-Boote, die in der Mündung des Rio de la Plata vor Anker 
liegen. Es handelt sich dabei nicht um U 530 und U 997, die im Jahr zuvor 
aufgebracht worden waren, sondern um andere Boote. 

Am 25.9.1946 meldete ,Agence France Press' die Begegnung des 
isländischen Walfangschiffes „Juliana" mit einem deutschen U-Boot in 
antarktischen Gewässern südlich der Falkland-Inseln. Das U-Boot hatte den 
Walfänger angehalten und der deutsche Kommandant kam mit einem 
Schlauchboot an Bord, wo er den isländischen Kapitän auf Englisch um 
frischen Proviant bat, was dieser zugestand. Der Kommandant bezahlte in 
US-Dollar und gab der Besatzung eine Prämie von je 10 $. Während des 
Umladens gab er den Isländern Hinweise auf die Position von 
Walfischbänken, die sich als richtig herausstellten. Als Kapitän Hekla später 
gefragt wurde, ob er dem britischen Malvinenstützpunkt Meldung gemacht 
habe, antwortete er, er sei von Island gekommen um Wale zu fangen und 
keine U-Boote. Die Pariser Zeitung ,France Soir' kommentierte die Meldung, 
die aus Santa Cruz in Südargentinien kam, folgendermaßen: „Dies würde die 
Gerüchte über das Vorhandensein von Spuren der Kriegsmarine des Deutschen Reiches in 
den Gewässern von Feuerland und den unerforschten Gebieten der Antarktis bestätigen. " 
170 Die Gewässer liegen zwischen den beiden wichtigsten Fluchtgebieten: 
Patagonien und der deutschen Antarktis „Neuschwabenland". 

Die Zeitschrift „Heim und Welt" kolportierte in der Nr. 12 1956 eine 
Reihe von seltsamen Vorfällen im Pazifik. So berichtete der Gouverneur der 
Fidschi-Inseln von der Sichtung eines aufgetauchten U-Bootes südlich von 
Viti-Levu durch einen Dampfer-Kapitän, der es als „japanisches oder deutsches U- 
Boot älterer Bauart" erkannte. In neuseeländischen Gewässern war das Schiff 
„Arakarimoa" verschwunden. Der letzte Funkspruch vor dem Verschwinden 
sprach von einem „ U-Boot unbekannter Nationalität". Von den Tonga-Inseln 
kam die Meldung eines Küstenschiffes, welches ein Kriegsschiff, eine 
Korvette aus dem letzten Krieg, gesichtet hatte, ohne Namen, Kennzeichen 
und Positionslichter. Es antwortete weder auf Funk noch auf Flaggensignale. 
Der Artikel schließt mit den Worten: „Das würde bedeuten: Ulf Jahre nach 
ie müssten noch Schiffseinheiten mitsamt ihrer Besatzung unterwegs sein, die sich 

Yll 



auf eigene Faust der Kapitulation entzogen hätten. Das klingt überraschend, fast 
unwahrscheinlich, wird aber dennoch von den neuseeländischen und britischen Behörden 
nun, nach dem Verschwinden dreier Schiffe und nach wiederholter Sichtung geheimnisvoller 
Kriegsfahr^euge für durchaus möglich gehalten. Es ist bekannt, dass eine gan^e Anzahl 
von U-Booten bei Kriegsende überfällig war, die später auf die Eiste der Vermissten gesetzt 
werden mussten... Vielleicht haben jene Verschollenen des letzten Krieges bereits auf einer 
oder mehreren Inseln eine eigene Kolonie, ein Staatswesen errichtet, von dem niemand in der 
zivilisierten Welt etwas ahnt. " 171 

Am 24.11. 1972 berichtet „The Star" aus Johannesburg über eine 
(vergebliche) Suchaktion aus der Luft nach einem mysteriösen U-Boot, das 
bei Natal (Südafrika, nördlich von Durban) in Küstennähe aufgetaucht war 
und „closely resembled that of the German U boats of World War II" (einem 
deutschen U-Boot des Zweiten Weltkriegs stark ähnelte). 172 

Soweit eine kleine Auswahl vergessener Pressemeldungen vergangener Zeiten. Es 
gibt weitaus mehr davon - ich werde darauf zurückkommen. 

Bei genauer Betrachtung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges und danach 
erweist sich die deutsche Flucht- und Absetzbewegung als generalstabsmäßig 
geplant und durchgeführt, und keineswegs als individuelle kopflose Flucht 
einzelner Frauen und Männer. Und wenn dieses groß angelegte Unternehmen 
„mit deutscher Gründlichkeit" durchgeführt wurde, wie Stalin sagte, dann darf man 
auch erwarten, dass alle technisch revolutionären Innovationen mitgenommen 
wurden und alle Spuren im Reich gründlich beseitigt wurden. Deshalb ist es so 
schwierig, Informationen über den wahren Stand der deutschen, Technik von 
1945 zu bekommen. Was die Alliierten vorgefunden haben, wissen wir heute, da 
es in den letzten Jahrzehnten nach und nach zur Anwendung kam (meist als 
neue, eigene Errungenschaft ausgegeben), wie ich vorher schon ausführte. Man 
muss aber davon ausgehen, dass die Beutetechnik, so neu sie den Eroberern auch 
erschienen sein mag, allenfalls zweitklassig war. Alles was waffentechnisch noch 
nicht oder kaum zum Einsatz gekommen und daher dem Gegner unbekannt 
geblieben war, wie die Foo-Fighter, die neuen U-Boote oder der Antrieb der 
Flugscheiben, hat man in die Rückzugsgebiete mitgenommen. Die 
konventionellen Flugscheiben von Miethe, Epp, Schauberger und den anderen 
konnten unmöglich die revolutionären Flugeigenschaften der modernen 
Scheiben gehabt haben, und daher hat man die Ingenieure auch zurückgelassen 
(außer evti. Habermohl, der bei Kriegsende verschwand), um von den wichtigen 
Entwicklungen abzulenken. Worauf die Technik selbst beruht, ist 
selbstverständlich völlig unbekannt, sonst hätten es die amerikanischen 
Spezialisten mit ihren großen Budgets der Schwarzen Projekte längst 
herausgefunden. Es ist auch gut, dass ihnen diese Dinge bisher verborgen 

128 



blieben, denn sowohl die russische als auch die amerikanische Führung haben 
bewiesen, dass sie jede neue Entdeckung gleich zur Zerstörung missbrauchen, sei 
es gegen andere Völker (Hiroshima, Vietnam etc.), sei es gegen das eigene Volk 
(Bewusstseinskontrolle). 

Es muss sich also um einen grundsätzlich neuen wissenschaftlichen Ansatz 
handeln, dessen Ursprünge im Dunkel der Geschichte verborgen sind. Es 
kursieren Gerüchte, dass esoterische deutsche Zirkel wie die ,Thule-Gesellschaft', 
,Ainenerbe' oder die ,Vril-Gesellschaft' dieses Wissen gesucht und gefunden 
hätten, wahlweise durch tibetanische Weise oder medial übermittelt. Es soll sich 
dabei um das Wissen alter Hochkulturen handeln (z. B. Atlantis), das in 
legendären Höhlensystemen (Agharti, Shamballa oder Shangri-La) die 
Weltkatastrophen überlebt hat. Es stimmt, daß die Nationalsozialisten ihre 
geistigen Wurzeln im Osten, speziell Tibet, suchten. Auch ihr Symbol, das 
Hakenkreuz, ist ja ein altes orientalisches Glückssymbol (ob links- oder 
rechtsdrehend - darüber gehen die Auffassungen auseinander). Ich will diese 
Spekulationen nicht gänzlich zurückweisen; jedoch werde ich nicht weiter darauf 
eingehen, weil wir mangels brauchbarer Hinweise derzeit hier zu sehr auf 
Spekulationen angewiesen sind. Es ist vorläufig auch nicht so sehr von Interesse, 
woher das Wissen stammt. Wichtig ist die Frage, was es vermag - und wer es 
wozu benutzt. 



129 



Strahlenwaffen 



Bei den Recherchen zum Thema UFO's und U-Boote stieß ich immer wieder auf 
Hinweise der Benutzung neuartiger Strahlenwaffen (im Sinne von Kanonen, 
nicht von geistiger Beeinflussung wie bei ELF oder Mikrowellen). 

Man könnte geneigt sein, diese Hinweise ins Land der Phantasie zu verweisen, 
gäbe es nicht konkrete Indizien für eine solche Entwicklung: Ein 
Vernehmungsprotokoll der Amerikaner vom 13.3.1945 zitiert die Aussage von 
Unteroffizier Karl Schnettler, der im April 1944 einem Experiment mit einer 
neuartigen Waffe beigewohnt hatte. In einem 50m langen Bunker der ,IG 
Farben' bei Ludwigshafen war ein Versuchslabor aufgebaut (Skizze bei Zunneck, 
siehe Quellenangabe), mit einem durch Quarzglas geschützten Steuerstand und 
einem ebenfalls mit Quarz abgeschirmten Versuchsstand. Der Zeuge erkannte 
außer einer Unterdruckanlage (Vakuumpumpe) 5 oder 6 „Elektronenröhren", die 
auf den Versuchsstand gerichtet waren. Anwesend waren mehrere Personen der 
IG Farben und des Kaiser- Wilhelm-Instituts (heute: Max-Planck-Institut), die er 
namentlich benannte, wie die Diplom-Ingenieure Meissner, Falks, Wendt und 
Raitrel. Bei dem Versuch wurden Ratten als Versuchstiere mit einem speziellen 
Strahl von 0,2 Sekunden Dauer beschossen, worauf sich ein phosphorisierendes 
Licht um die Ratten bildete, diese kurz aufglühten und verdampften. Der Dampf 
wurde direkt abgesaugt. Die Versuchsanlage war kurz vor September 1944 
demontiert und an einen unbekannten Ort verbracht worden. 173 

Unklar ist, warum das Labor von den Amerikanern als „Atomforschungslabor" 
bezeichnet wurde. Entweder geschah das in damaliger Unkenntnis über 
Radioaktivität, oder die Anlage war von einem Forschungsreaktor betrieben 
worden. Wie auch immer — es ist einer der seltenen Hinweise auf 
„Strahlenwaffen". Wenig ist auch bekannt über die so genannten 
„Kraftstrahlkanonen" (KSK), mit denen die Flugscheiben angeblich ausgerüstet 
waren. Es gibt Hinweise, dass die ersten Flugscheiben aufgrund ihres 
Antriebssystems unbewaffnet waren und daher zunächst nur als Fernaufklärer 
zum Einsatz kamen. Das Kraftfeld verhinderte zwar, dass feindliche Projektile 
dem Schiff nahe kamen und Schaden anrichteten, verhinderte aber 
gleichermaßen das Abfeuern eigener materieller Geschosse. Erst die Bewaffnung 
mit den KSK soll das Problem gelöst haben. Inwieweit das zutrifft ist mir nicht 
bekannt. Recht gut belegt ist dagegen die Existenz der elektromagnetischen 
Störgeräte, die Motoren stoppen und Navigations- und Funksysteme lahm legen, 
wie in dem Kapitel vorher bereits besprochen. Wir werden diesem Phänomen 
noch häufiger begegnen. 



130 



Wetter als Waffe 



Die damalige deutsche Waffenforschung erstreckte sich teilweise auf exotische 
Gebiete. Eine relativ einfache Defensivwaffe sind Wolken und Nebel, die gegen 
Bombenangriffe eingesetzt wurden. So hat man auf dem Obersalzberg ab 1943 
spezielle Nebelgeräte installiert, die bei einem anfliegenden Bomberverband das 
ganze Areal in 20-30 Minuten in dichten Nebel gehüllt haben. 174 

Offensichtlich wurde aber noch an anderen Systemen gearbeitet, die es erlauben, 
die Umgebungsluft abzukühlen und dadurch Wasserdampf zu kondensieren, was 
Wolken und Niederschläge zur Folge hat. „So wurde unter anderem auch großes 
Interesse für endothermische Waffen gezeigt. Das waren Waffen, die bei ihrer Explosion 
enorme Kälte anstatt Hit^e erzeugen konnten. Man sprach davon, mit dieser Waffe Gebiete 
mit etwa %wei Kilometer Radius einzufrieren. " 

Der ehemalige deutsche Kriegsberichterstatter Gerhard Steinhäuser schrieb 1979: 
„ Und da%u gehört auch die Wetter - Waffe. Sie besteht längst nicht mehr darin, dass man 
Wolken mit Sal% berieselt und so Regen erzeugt. Heute sind gan^ andere Dinge im Spiel. Der 
Autor war 1944 Zeuge von Versuchen mit einer deutschen ,Kälte-Bombe', die in wenigen 
Sekunden ein großes Areal in eine Schneewüste verwandeln konnte. " 176 

Gerüchten zufolge sollen zwei dieser „Kältebomben" den Sowjets in die Hände 
gefallen sein, die sie versuchsweise zur Explosion brachten. Ein Hinweis auf den 
zumindest sporadischen Einsatz der Wetter-Waffen stammt von Herbert 
Dämmert, der als Soldat am 28. September 1943 den Rückzug der deutschen 
Truppen aus Korsika miterlebte. In der Nähe von Bastia war es zu einer 
größeren Truppenansammlung gekommen, weil alle auf die Schiffe warteten, die 
sie aufs Festland bringen sollten. Da das Lager nicht ausgebaut war, waren die 
Soldaten einem feindlichen Luftangriff schutzlos ausgeliefert, und es wäre 
beinahe zu einem Massaker gekommen: „An diesem Tag war es wieder sehr heiß, der 
Himmel war wolkenlos. Gegen 13 Uhr vernahmen wir aus der Ferne starke Motorengeräusche. 
Kur% darauf sahen wir eine Formation von etwa 25 viermotorigen Bombern, die aus nördlicher 
Richtung auf den Flugplatz zuhielt. Sie flog in höchstenfalls 500 Metern Höhe, und ich 
den Eindruck, dass sie eigens gekommen war, um unsere gut getarnte Stellung %u 
Sie war noch höchstens 500 m von uns entfernt, als es unvermittelt %u regnen begann, so dass 
dicke Wolken über uns hinweg trogen und uns jeder Feindsicht entzogen. Ich erwartete jeden 
Augenblick das Ausklinken der Bomben. Mehr als fünf Minuten lang kreiste dieser 
Bomberpulk über uns, bevor er abdrehte und aus unserem Gesichtskreis verschwand. Kaum 
waren die Flugzeuge verschwunden, als es wieder hell wurde und die Sonne schien. Die Wolken 
verschwanden so rasch wie sie gekommen waren. Alle freuten wir uns, dass es noch einmal gut 
gegangen war. Zwanzig Minuten darauf wurden wir abermals durch Motorengeräusche 

131 



aufgeschreckt, die aus Richtung Süden näher kamen. Dorthin spähend, sahen wir , 
Bomberverband %u uns eindrehen. Wir waren %u dieser Zeit in einem Umkreis von fünf 
Kilometern um Bastia und den Flugplatz Borgo herum verteilt. Ein Ausweichen gab es nicht. 
Und diesmal schien die Sonne, und die anfliegenden Bomber konnten ihren Angriff bei bester 
Sichtmöglichkeit durchführen. Sie waren wieder im etwa gleichen Abstand und in der gleichen 
Höhe; kaum waren die Viermotorigen nahe herangekommen, als sich %um ^weiten Mal die 
Sonne verfinsterte und schwarte Wolkenballen heran geschoben wurden, aus denen ein dichter 
Platzregen niederging. Diesmal kreisten die Bomber länger über uns und der Stadt. Das 
Dröhnen ihrer Motoren war lange %u hören. Sehen konnten wir die Maschinen ebenso wenig 
wie ihre Beobachter uns. Nach etwa zehn Minuten drehten sie unverrichteter Dinge ab. 

Erneut waren wir erleichtert und dankbar über diese zweite glückliche Fügung, die uns schon 
als, ,das Wunder' erschienen war. Doch damit nicht genug. Als die Sonne wieder schien und 
unsere Kleidung dampfend trocknete, kam ein drittes Mal dieser mysteriöse Verband dicht über 
die Berge hinweg, von wo aus wir Stunden zuvor von der Artillerie beschossen worden waren, 
und es konnte nur noch ein oder %wei Minuten dauern, bis sie diesmal ganz sicher z um 
gezielten Bombenabwurf kamen. 

Zum drittenmal wurde es finster. Dicke Regenwolken trogen erneut heran und deckten uns mit 
ihrem dichten Tarnmantel zu. Nach wenigen Minuten vergebenen Suchens und Kreisens drehte 
der Bomberpulk ab, um nicht wieder zurückzukommen. Aus der Ferne hörten wir die 
Bombendetonationen ihrer Würfe. Diesen 28. September 1943 mit dem dreifachen Wunder 
werden meine Männer und ich nie vergessen. An diesem Tag feiern wir alle unseren neuen 

r 177 



Es ist schon seltsam, wie gezielt und parteiisch das Wetter hier eingegriffen hat, 
und für alle, die nichts über Wetterbeeinflussung wissen, muss das zwangsläufig 
wie ein Wunder erscheinen. 178 Offenbar ist Kälte der Schlüssel zum Geschehen: 
heiße Luft kann weitaus mehr Feuchtigkeit speichern als kalte. Ein plötzlicher 
Energieentzug bestimmter Luftmassen bewirkt deren Abkühlung mit Wolken 
und Niederschlägen. Wie die Energie entzogen wird, das ist offenbar eines der 
Geheimnisse, die nur wenigen bekannt sind. 



132 



Die Kämpfe nach dem 8. Mai 



Die Absetzbewegung wird zwar heute heruntergespielt, dennoch hat sie 
stattgefunden und war weitaus größer als die bekannten Zahlen vermuten lassen. 
Die Schlüsselrolle spielte hierbei die Nordseeküste, da nur dort noch ein Zugang 
zu den Weltmeeren bis zuletzt möglich blieb. Es ist daher kein Zufall, dass die 
deutsche und die holländische Küste sowie Dänemark und Norwegen bis zum 
Schluss fest in deutscher Hand waren. Die holländischen Deiche wurden noch 20 
Tage nach Kriegsende von SS-Einheiten verteidigt und wären nur unter hohen 
Verlusten zu nehmen gewesen, so dass die Engländer den deutschen Truppen 
freies Geleit versprachen (und hielten!) gegen deren freiwilligen Rückzug. 179 

Im Gegensatz zur desolaten Versorgungslage an der West- und Ostfront war der 
Norden gut versorgt und gesichert. So schrieb die liberale Schweizer „National 
Zeitung" am 4. Mai 1945: „ Was Notwegen anbetrifft, so ist man weniger gewiss, ob die 
Deutschen auch dort in nächster Zeit die Waffen strecken werden. Es gilt vielmehr als 
wahrscheinlich, dass die überwiegend aus Fanatikern bestehenden Offiziere und Mannschaften 
der Unterseeboote und Schnellboote in Norwegen entschlossen sind, den Krieg bis z um 
Äußersten fortzusetzen. " 

Das Wort „Fanatiker" lässt sich auch mit „Elitetruppen" übersetzen, die ja 
eigentlich an den Fronten in der Heimat viel dringender gebraucht worden wären 
- sofern man die Absetzung unberücksichtigt lässt. 

Der berühmte Flieger Pierre Clostermann schildert seinen Einsatz am 3. Mai 
1945 über Norddeutschland und Dänemark wie folgt: „Die Evakuierung der 
Luftwaffe fand in aller Ordnung statt. Alle Flugplätze in Dänemark waren überfüllt mit 
deutschen Transport- und Jagdflugzeugen. Treibstoff war genügend vorhanden, um eine effektive 
Verteidigung noch für längere Zeit zu garantieren. Ein großer Marine konvoi von Kiel und ein 
endloser Strom von Flugzeugen über dem Skagerrak sowie die zähe Verteidigung der 
Bodentruppen waren klare Zeugen des deutschen Verteidigungswillens. " 

Wohin flüchteten all die Truppen, wenn sie fünf Tage später sowieso die Waffen 
strecken würden? Viele gingen nach den norwegischen U-Bootstützpunkten wie 
Kristiansund, von wo ständig Konvois nach Übersee gingen. Der größte von 
ihnen, der Kristiansund am 2. Mai verließ, soll aus 120 U-Booten des neuesten 
Typs XXI bestanden haben. Ein kleinerer Verband von 20 U-Booten soll Bergen 
in der ersten Mai-Woche verlassen haben. 181 Es gibt Berichte, wonach es beim 
Übergang vom Nordmeer in den offenen Adantik zwischen Island und Grönland 
zu einer Seeschlacht zwischen diesem Verband und starken britisch- 



133 



amerikanischen Verbänden gekommen sei, die für die Alliierten mit einem 
Desaster endete. 

Angeblich waren auf deutscher Seite neuartige Torpedos und Strahlenwaffen 
zum Einsatz gebracht worden. Es heißt, der Kapitän eines versenkten britischen 
Zerstörers habe nach seiner Rettung gesagt: „Gott behüte mich, noch einmal mit dieser 
Macht in Konflikt %u kommen!" 

Was aber war das Ziel dieser Konvois? Wir wissen heute, dass Argentinien an 
zwei Stellen angelaufen wurde: im Mar de Plata, dem Mündungsgebiet an der 
Grenze zu Uruguay, sowie an der patagonischen Küste im Süden, von wo die 
Reise durch dünn besiedelte Pampa in die Sperrgebiete der Anden führte. Das 
alles musste jedoch mit sehr viel Vorsicht durchgeführt werden, da Argentinien 
auf Druck der USA offiziell mit dem Reich im Kriegszustand war und der US 
Geheimdienst OSS überall nach deutschen Kollaborateuren suchte. 

Der einzige Ort, wo der Aufbau eines Stützpunktes zunächst ohne Behinderung 
geleistet werden konnte, ganz einfach weil noch niemand dort war, war die 
Antarktis, speziell das deutsche Hoheitsgebiet Neuschwabenland. Der „Spiegel" 
schrieb 1956: „ Neuschwabenland ist reichsdeutsches Hoheitsgebiet in der Antarktis seit 
1938 und konnte 1945 oder danach nicht wie das deutsche Mutterland erobert, feindbesetzt 
oder verstört werden. Alle diesbezüglichen Versuche der Alliierten schlugen bis heute fehl. " 

Erobern? Zerstören? Alle Versuche schlugen fehl? Was schreibt der Spiegel da 
eigentlich? Die Antwort darauf geben die Amerikaner, wenn auch unfreiwillig: In 
vielen Zeitungsartikeln der Zeit und in der Geschichte der Antarktis ist von einer 
seltsamen Antarktis - Expedition die Rede, die 1947 stattfand. Die „Operation 
High Jump" (Hochsprung) sollte angeblich wissenschaftliche Daten sammeln 
und Vermessungen vornehmen. Dazu brauchte man offenbar lediglich 4.700 
Mann (davon 4.000 Soldaten), 13 Schiffe, u.a. ein Flugzeugträger, zwei Zerstörer, 
vier Geleitschiffe sowie ein U-Boot und außerdem 200 Kampf- und 
Bombenflugzeuge. Ganz nett für eine „wissenschaftliche Expedition". 

In Wahrheit war es die größte amerikanische Militäraktion seit der Kapitulation 
Japans. Der Leiter der Expedition, der Polarforscher Admiral Richard Evelyn 
Byrd, machte kein großes Geheimnis aus der Sache: gegenüber der Presse 
erklärte er vor dem Auslaufen der Flotte im Marinestützpunkt Norfolk: „ Meine 
Expedition hat militärischen Charakter, " was ohnehin nicht zu übersehen war. 

Derselbe Byrd hatte übrigens im November 1938 vor Kapitän Ritscher und der 
Mannschaft der „Schwabenland" in der Hamburger ,Urania' einen Film über 
seine Polarexpeditionen gezeigt - damals noch als Zivilist. 

134 



„High Jump" startete am 2.12.1946 im US -Kriegshafen Norfolk. Die Flotte 
passierte den Panamakanal und vereinte sich mit Schiffen der Pazifik-Flotte. Am 
27.1.1947, im antarktischen Sommer, erreichte man den US-Stützpunkt „Little 
America" beim Ross-Meer, also genau auf der anderen Seite des Südpols (von 
Neuschwabenland aus gesehen). Von dort startete man Erkundungsflüge und 
zwei Schiffsverbände folgten der Küste ost- und westwärts. Man hatte 
Verpflegung für eineinhalb Jahre und erwartete Verstärkung durch britische und 
sowjetische Schiffe. So weit, so gut. 

Schon am 3. März blies Admiral Byrd die ganze Expedition jedoch plötzlich ab, 
und die Flotte machte sich Hals über Kopf auf den Rückzug. Was war 
geschehen? Von dem wenigen, was an die Öffentlichkeit drang, ist nur bestätigt, 
dass vier Flugzeuge, angeblich Bomber, samt Besatzung spurlos verschwunden 
waren (abgeschossen?) und weitere neun Flugzeuge zurückgelassen werden 
mussten, offensichtlich waren sie kaputt. Das U-Boot ,Sennet' war am Turm 
schwer beschädigt worden (angeblich durch Begegnung mit Eisschollen) und 
musste vorzeitig nach Neuseeland zur Reparatur geschickt werden. Die ganze 
Aktion war ein Desaster, und die amerikanische Presse spottete über den 
„Penguin War" (Pinguin- Krieg). Die Verluste an Menschenleben wurden der 
Öffentlichkeit mit „unglücklichen Unfällen" erklärt. 

Schon am 7. März erreichte das Führungsschiff Byrds, die „Mount Olympus", 
Wellington in Neuseeland. Auf der Fahrt dorthin gab der Admiral einem der 
mitreisenden Journalisten ein aufschlussreiches Interview, welches am 5. März 
1947 in der damals größten Tageszeitung Südamerikas, dem „El Mercurio", in 
Santiago de Chile veröffentlicht wurde. Ich gebe das Interview, das mir als 
Faksimile im spanischen Original vorliegt, in der deutschen Übersetzung wieder 
(der Stil erscheint etwas holprig, da die Übersetzung so nah wie möglich am 
Original bleibt): „Admiral Richard E. Byrd nimmt %ur strategischen Wichtigkeit der Pole 
Stellung (von Lee Van Atta für „Hl Mercurio") An Bord der „Mount Olympus" auf hoher 
See. Der Admiral Rachard E. Byrd teilte mit, dass die Vereinigten Staaten 
Schutzmaßnahmen gegen die Möglichkeit einer Invasion des Landes durch feindliche Flugzeuge 
aus den Polregionen ergreifen sollten. Der Admiral sagte: „Ich möchte niemanden erschrecken, 
aber die bittere Realität ist, dass im Falle eines neuen Krieges die Vereinigten Staaten durch 
Flugzeuge angegriffen werden, die über einen oder beide Pole fliegen werden. " Diese Erklärung 
wurde als Zusammenfassung der Erfahrung Byrds als Polarforscher in einem 
Exklusivinterview für den international News Service' macht. Zum Zweck einer gerade eben 
beendeten Expedition nannte Byrd als das wichtigste Ergebnis der gemachten Beobachtungen 
und Entdeckungen die möglicherweise wirksamen Auswirkungen, die jene in Betrug auf die 
Sicherheit der Vereinigten Staaten haben werden. „Die fantastische Eile, mit der die Welt 
zusammenschrumpft" - erklärte der Admiral - „ist eine der objektiven Eektionen, die wir auf 
der antarktischen Erforschung gelernt haben, die wir gerade 

135 



Ich kann nur die Mahnung an meine Eandsleute aussprechen, dass die Zeit vorbei ist, in der 
wir uns in eine komplette Isolation zurückgehen konnten und in dem Vertrauen entspannen 
konnten, die Entfernungen, die Meere und die Pole böten uns eine Garantie der Sicherheit. .. 
Der VLdmiral beteuert die Notwendigkeit, „im Zustand des Alarmes und der Wachsamkeit 
entlang der Eisgrenzen %u bleiben, die die letzte Verteidigungsbastion gegen eine Invasion 
bilden. " 

Das sind klare Worte für jemanden, der von Neuschwabenland weiß. Für alle 
anderen mögen diese Ausführungen eher mysteriös geklungen haben. Feindliche 
Flugmaschinen, die von den Polen kommen, eine Invasion - das klingt in der Tat 
unglaubwürdig für Unwissende. Eine interessante Nebenbemerkung zum Thema 
Desinformation darf nicht unerwähnt bleiben: im Gegensatz zu dem ,Mercurio' - 
Artikel, der gut belegt ist (er liegt als Faksimile vor und dürfte im Zeitungsarchiv 
recherchierbar sein), tauchte irgendwann nach Byrds Tod ein so genanntes 
„Tagebuch von Admiral Byrd" .. auf, dessen Herkunft selbst dem Verlag, der die 
deutsche Übersetzung vertreibt, unbekannt ist. m 

Darin beschreibt Byrd angeblich einen Flug zum Nordpol vom 19.2.1947, wo er 
in ein riesiges Loch fliegt und von Deutschen in Flugscheiben freundlich begrüßt 
wird. Man bespricht allerlei Esoterisches und verabschiedet sich anschließend. 

Der Bericht ist aus mehreren Gründen unglaubwürdig: Erstens war Byrd zu jener 
Zeit am anderen Ende der Welt, nämlich als Leiter von ,High Jump', das ist 
belegt. Zweitens fliegt kein Polarforscher mitten im arktischen Winter in der 
Dunkelheit Richtung Nordpol, und drittens: selbst falls sich die Geschichte auf 
den Südpol beziehen sollte (was sie ausdrücklich nicht tut), würde der Leiter der 
Militäraktion nie allein in das Gebiet des Feindes fliegen, den es auszuräuchern 
gilt. Die Geschichte soll unglaubwürdig sein, um die brisanten Äußerungen Byrds 
in dem genannten Interview gleich mit zu desavouieren. Dazu benutzte man die 
in Deutschland früher beliebte „hohle Erde-Theorie", fügte deutsche 
Flugscheiben hinzu (sogar das authentische Wort „Flügelrad" wird erwähnt) und 
verlegt damit alle Begegnungen Byrds mit deutschen Flugscheiben pauschal ins 
Märchenland der „hohlen Erde". 

Sehr praktisch. Wie kamen die Amerikaner eigentlich auf die Idee, in der 
Antarktis zu suchen? Offenbar wurde ihnen langsam klar, dass die gesuchten 
„Wunderwaffen" aus Deutschland verschwunden waren, samt der halben U- 
Boot-Produktion der letzten zwei Kriegsjahre. Da macht man sich schon so seine 
Gedanken. Die entscheidenden Hinweise kamen letztlich von südlichen US- 
Stützpunkten: „ Zwei Monate, bevor die Militäraktion %um Südpol startete, liefen bei den 
US - Antarktis - Kontrollstationen Meldungen ein, die vom Auftauchen und Verschwinden 
seltsamer Fluggeräte berichteten. Ein Kapport stammte von US — Navy — Commander B. E. 

136 



Floristan, der während einer Patrouille mit einem Schnellboot in der Nähe der Eisstation Vll 
vor dem so bezeichneten Gebiet ,Eittle America' zusammen mit anderen Offizieren mehrfach 
scheibenförmige und zjgarrenförmige Flugkörper sowie leuchtende Kugeln beobachtet hatte. Diese 
Berichte wurden durch Zeugenaussagen von Besatzungen von in der Nähe befindlichen 
Fangschiffen unterstützt, die vor allem argentinischer Herkunft waren. Und nicht zu vergessen: 

Die Radarstation auf ,Uttk America' hatte die seltsamen Flugkörper sogar auf ihren 
Schirmen, und man konnte dort feststellen, daß diese Objekte immer in Richtung des 
Südpolkerns zurückflogen! (also in Richtung Neuschwabenland, Anm.d.Verf.) Einige 
Beobachter behaupteten später, dass genau diese Meldungen die Operation ,High Jump' initiiert 
hätten und dass alle anderen Behauptungen, weshalb die Aktion zustande gekommen 
sei, nur der Tarnung der wahren Absichten dienten. Das Unternehmen sei auch nicht von der 
US Navy finanziert worden, sondern durch die US -Atomenergie-Kommission. 

Diese Behauptungen sind nicht von der Hand zu weisen, denn wie das vorstehend abgedruckte 
Interview von Admiral Byrd beweist, hatten die Amerikaner tatsächlich Angst, von der 
Antarktis her angegriffen zu werden.. . Zudem diente High Jump der Vorbereitung späterer 
Atomversuche, die unter Verantwortung der genannten US -Behörde standen (mindestens eine 
große Kernwaffe wurde über der Antarktis gezündet). 

Fazit: Bei Kenntnis der in diesem Buch aufgezeigten Sachverhalte und unter Berücksichtigung 
der von U S -amerikanischen Antarktisstationen gemachten Beobachtungen bleibt nur eine 
Möglichkeit der Erklärung für die merkwürdigen Flugkörper-Beobachtungen übrig: Das 
Südpolgebiet war tatsächlich zum Refugium einer Dritten Macht geworden, die mit Fluggeräten 
operierte, die auf einer neuen, uns aber nun verständlichen Technologie (zumindest nach 
ihrer Herkunft, jedoch nicht nach ihrer Technik, Anm.d.Verf.) basierten. Und diese 
Macht stellte tatsächlich eine massive Bedrohung der USA dar, die sich nach dem Zweiten 
Weltkrieg anschickte, die Nummer 1 auf Erden zu werden... " 

Offenbar hatten die Amerikaner mit einem leichten Sieg über die geflüchteten 
Deutschen gerechnet, sonst hätten sie auch eine Kriegsberichterstatter 
zugelassen, die für amerikanische Siege immer äußerst wichtig sind (man möchte 
ja wieder gewählt werden). Ein Maulkorb wurde den Expeditionsteilnehmern erst 
nach dem Desaster verhängt, dafür aber um so gründlicher, indem man die 
gesamte Operation bis 1955 unter Geheimhaltung stellte. Es wurde die Devise 
ausgegeben: „Die Antarktis muss aus dem Gedächtnis der Menschheit gelöscht werden. " 186 

Intern wurden jedoch Konsequenzen gezogen: Am 2. September 1947 legten alle 
amerikanischen Staaten im ,Vertrag von Rio' die „Interamerikanische 
Verteidigungs Sphäre" fest, die das gesamte Land- und Seegebiet Amerikas 
zwischen 24° und 90° West umschließt, und zwar in Form eines Dreiecks mit 



137 



Spitze im Südpol. 187 Damit folgte man Byrds Mahnung, gegen eine polare Front 
wachsam zu sein. Begrenzung im NO bei 5° N, im NW bei 30° S. 

Auch gegen den nördlichen Pol begann man sich zu wappnen, denn es gab auch 
dort mindestens einen aktiven deutschen Stützpunkt: im Herbst 1947 wurde auf 
der Fort Richardson - Luftwaffenbasis in Alaska das erste Projekt zum 
Aufspüren von UFO's ins Leben gerufen. 

B-29 Flugzeuge waren zu Spezialaufklärern umgerüstet worden, ausgestattet mit 
Radioscannern und Messinstrumenten, die u.a. Magnetfeldabweichungen 
aufspüren sollten, sowie Fairchild K 20 - Kameras, die 20x20 cm-große Negative 
lieferten, damals die besten in den USA verfügbaren. Für Filmaufnahmen gab es 
erstmals 70mm-Kameras. Die Leitung der Aufklärer wurde Captain Wendelle C. 
Stevens übertragen, der in Luftfahrttechnologie ausgebildet war und der der 
„Division für fremde (!) Technologien" angehörte. In einem 1990 geführten 
Interview sagte er: „ Ganz offensichtlich ging es in dem Projekt um etwas ganz anderes als 
meteorologische Messungen. Es war etwas Brandheißes, etwas, das unter strengster 
Geheimhaltung stand. Ich hörte einige ganz phantastische Stories von den Besatzungen über 
metallische, scheibenförmige Objekte, die sich mit hohen Geschwindigkeiten bewegten, schneller 
als alles fliegende, das sie kannten. Das waren Objekte, die mitten im Flug stehen bleiben und 
steil nach oben und unten schießen konnten. Sie konnten auf einen zuschießen und dann ganz 
plötzlich wenden. Andere Piloten berichteten, dass sie diese Scheiben auf dem Meer oder auf 
einer Eisscholle hatten landen oder in das Meer eintauchen sehen. Wieder andere erlebten, wie 
diese Objekte aus dem Wasser auftauchten und in die Höhe schössen. Einmal wurde ein 
Objekt dicht unter der Oberfläche der arktischen See beobachtet. Es tauchte auf, schwebte 
querst über den Wellen und schwirrte dann mit hoher Geschwindigkeit davon. Die Piloten 
erzählten mir, dass einige dieser Scheiben ziemlich nah an ihre Flugzeuge heranflogen und dass 
es dabei zß Veränderungen im Magnetfeld und zß anomalen Reaktionen der elektronischen 
Bordsysteme kam. Alle diese Berichte wurden, so sehr sie bis ins Detail übereinstimmten, völlig 
unabhängig voneinander gemacht, da keine Crew Kontakt mit der vorherigen oder der 
nachfolgenden haben durfte. So bekam ich damals einen ziemlich guten Eindruck von den 
Flugleistungen und der Manövrierfähigkeit dieser seltsamen Flugkörper von kompetenten 
Beobachtern. 

Einige meiner Vorgesetzten hatten vorher mit dem Gedanken gespielt, dass es sich dabei um die 
neueste Geheimwaffe der Russen handelte. Aber das, was hier beobachtet wurde, ging Weit über 
alles hinaus, was je auf der Erde hergestellt wurde. " 

Woher weiß er denn, was je auf der Erde hergestellt wurde? Er hätte sagen 
sollen, „ was je von Russen und Amerikanern hergestellt wurde. " Der Hinweis auf 
Außerirdische ist obligatorisch. Für alle beteiligten Militärs, Piloten etc. gilt die 
eiserne Regel: Zu UFO-Sichtungen ist zu schweigen oder die außerirdische These 

138 



zu äußern. Ich komme noch darauf zurück. Hesemann kommentiert die 
Resultate aus Alaska wie folgt: „Die Ergebnisse des Alaska-Projektes sorgten beim AMC 
(Nachrichtendienst der Air Force) in Wright Field und im Pentagon für Aufsehen. Nur 
wenige Monate nach ihrem ersten landesweiten Auftreten lagen jet^t ausführliche Berichte und 
Filmmaterial über das Flugverhalten der „fliegenden Scheiben" vor, die jet^t von AMC- und 
Pentagon-Experten gründlichst ausgewertet wurden. Zum Jahresende gab es %wei Fraktionen 
im Verteidigungsministerium. Die eine verdächtigte noch immer die Russen oder irgendeine 
andere irdische Macht (hört, hört! Anm.d.Verf.) die andere war sich sicher, daß keine 
irdische Technologie die „ Untertassen" entwickelt haben konnte. " 189 

Genauso sicher war sich der Bergbauer des 19. Jahrhunderts, das der Mensch 
nicht fliegen kann. 



139 



Operation Deepfreeze 



Nachdem der erste Antarktis-Schock überwunden war und man die feindlichen 
Fluggeräte gründlich studiert hatte, wagte man 1955/56 einen zweiten Versuch, 
die Antarktis zu erobern. Die Amerikaner starteten die „Operation Deepfreeze" 
(Tiefkühlen), wieder unter dem bewährten Kommando von Admiral Byrd, 
wieder im Ross-Meer. Wieder war es eine „wissenschaftliche Expedition" und 
wieder brauchte man zum Schutz der „Wissenschaftler" vor Pinguinen und 
anderen Gefahren über 3.000 Mann, 12 Schiffe, 200 Flugzeuge und 300 
Fahrzeuge, darunter Panzerfahrzeuge. Diesmal kamen die Sowjets zu Hilfe 
(mitten im ,Kalten Krieg'!), und zwar mit 500 Mann und einem Geschwader von 
Flugzeugen. Die folgende Saison 1956/57 wurde das „Internationale 
Geophysikalische Jahr" genannt, um der Aktion einen harmlosen Namen zu 
geben. Auf einem Foto dazu aus dem Buch „Die großen Polarexpeditionen" 19 ° 
sieht man eine Reihe von Kettenfahrzeugen, ähnlich Schützenpanzern, mit der 
amerikanischen Flagge übers Eis brettern. Darunter steht: „Die Amerikaner auf 
dem Vormarsch". Es steht nicht dabei: auf dem Vormarsch gegen wen? Admiral 
Byrd wird da schon deutlicher: während der Expedition bezeichnete er „das Land 
jenseits des Pols als das Zentrum des großen Unbekannten ". 

Auch 1 947 hatte er gegenüber der Zeitung „EI Mercurio" klar geäußert: „Der Pol 

befindet sich ^wischen uns und unseren ¥ ein den " 192 

Das ist exakt die Position Neuschwabenlands! Im Rahmen von „Deepfreeze" 
wurden angeblich 60 Basislager aufgebaut, die von Amerikanern und Russen in 
seltener Eintracht eingerichtet und benutzt wurden. Wie der „Spiegel" berichtete, 
war es üblich, dass Amerikaner bei den Russen und umgekehrt arbeiteten. Vor 
der russischen Station „Vostok" wehte einträchtig die rote Flagge der 
Sowjetunion neben „Stars&Stripes" und dem „Union Jack" - und das im , Kalten 
Krieg' (der ohnehin nur eine Farce für die Völker beiderseits des , Eisernen 
Vorhangs' war). 193 

Das scheint aber alles wenig gebracht zu haben, denn nach einer Quelle, die ich 
leider nicht zurückverfolgen konnte, wurden 1957 von amerikanischen Schiffen 
aus drei Atomsprengköpfe auf das Gebiet von Neuschwabenland abgefeuert, 
offenbar ohne die gewünschte Wirkung. Mit dem militärischen Erfolg der 
diversen Operationen scheint es insgesamt nicht weit her gewesen zu sein, denn 
am 1.12.1959 wurde in Washington der „Antarktis-Vertrag" unterzeichnet, der 
dort jede militärische Betätigung verbietet. Eine unglaubwürdige 
Selbstbeschränkung der beteiligten Großmächte oder eher das Kaschieren eines 



140 



militärischen Hinauswurfs? Seit wann verzichten Amis und Russen auf 
militärische Stützpunkte „freiwillig", und das im ,Kalten Krieg? 

Eines zumindest hat man erreicht, nämlich „dass sowohl die Amerikaner als auch die 
Sowjets in ihren Antarktisstationen riesige Antennenwälder und Funkstationen mit größter 
Kapazität aufgebaut haben. " 

Es muss dort ja hochinteressante Radioprogramme geben! Oder lauscht man 
schon wieder nach „Signalen außerirdischer Intelligenz"? Betrieben werden die 
Stationen jedenfalls vom Militär, Antarktisvertrag hin oder her. 

Was ist nun aus der deutschen Kolonie in Neuschwabenland geworden? Es gibt 
Quellen, die behaupten, man hätte sie 1961 in Richtung der anderen, inzwischen 
gut etablierten Sperrgebiete verlassen. 9 

Ich glaube, dass zumindest ein Stützpunkt weiterhin existiert. Darauf deuten 
manche seltsame Sichtungen aus der Zone sowie Aussagen von Verkehrspiloten, 
die offenbar die Anweisung haben, dieses Gebiet für den Fall einer Notlandung 
zu meiden. Jedenfalls rissen die Merkwürdigkeiten in diesem Teil der Welt auch 
nach 1961 nicht ab: Die norwegische Zeitung ,Verdens Gang' berichtete am 
15.2.1988, dass Norwegen mit Südafrika und Israel im Jahr 1985 eine geheime 
Übereinkunft getroffen hätten mit dem Ziel, Militärs in den „norwegischen Teil 
der Antarktis" (in und um Neuschwabenland) zu entsenden, insgesamt 1.150 
Mann, um Israel zu helfen, dort ein Rollfeld und ein „Forschungszentrum" mit 
Funkstation aufzubauen. Sprungbrett sind die zu Südafrika gehörenden 
unbewohnten Prinz-Edward-Inseln, etwa auf halbem Weg zur Antarktis gelegen, 
wo mit israelischer Finanzhilfe für 6 Mio. $ ein Flugfeld gebaut wurde. Weiter 
wird behauptet, der Sinn des Ganzen seien „Atomversuche" gewesen: es seien 
drei Atombomben aus Südafrika/Israel gezündet worden, und zwar im 
September 1979, am 3. März und am 3. Dezember 1986. Ob Versuche oder 
Angriffe - beides wäre plausibel. Israel hat sonst kein Territorium für 
Atomversuche und betrachtet sich als zionistischer Staat als Erzfeind des 
Deutschen Reiches. Wie auch immer - es gibt weitere Hinweise auf das 
Überdauern der deutschen Antarktisstation: 

1986 brach plötzlich eine riesige Eisscholle in der Weddelsee (westlich von 
Neuschwabenland) ab, womit niemand gerechnet hatte. Auf ihr befand sich 
nämlich die sowjetische Station ,Druschnaja V. Die Sowjets schickten sechs 
Schiffe, um die abdriftende Station zu suchen, doch erst das BRD-Schiff 
,Polarstern' konnte sie orten und den Sowjets die Position mitteilen. 



141 



Im folgenden Frühjahr 1987 bauten die Sowjets auch ihre zweite Station 
,Druschnaja 2' in der Antarktis ab. Warum auch die zweite, wenn schon die erste 
verloren war? 

Kam man damit einem möglichen Angriff zuvor, wie ihn die erste Station 
offenbar erlitten hatte? Das eine Eisscholle abdriftet, mag ja noch angehen, dass 
die Station aber unauffindbar war, lässt auf die Zerstörung sämtlicher 
Kommunikationssysteme schließen. 

Knapp zwei Jahre später, am Neujahrsmorgen 1989, wurde im deutschen 
Rundfunk gemeldet, dass „die wichtigste sowjetische Antarktisstation" (welche 
das sein soll wurde nicht gesagt) völlig zerstört sei, einschließlich der Start- und 
Landebahnen. Danach hörte man (wie so oft) nichts mehr davon. 

Auch das ist ein typisches Muster, wenn etwas passiert, was den Alliierten 
peinlich ist: es wird gar nicht gemeldet, außer wenn die Meldung so schnell 
„durchgerutscht" ist, dass die Zensur nicht sofort greifen konnte. Auch in den 
Nachrichtenagenturen sind nicht alle Redakteure eingeweiht und lassen 
gelegentlich Meldungen durch, die sie nicht für brisant halten. Auf diese Weise 
konnte ich die kleine Sammlung zusammenstellen, die in diesem Buch präsentiert 
wird. Aber auch UFO-Aktivitäten wurden und werden bis heute aus der 
Antarktis gemeldet. Ich komme später darauf zurück. Tatsache ist, dass im Zuge 
der gefälschten „Ozonloch- Diskussion" (ausführlich beschrieben in „Die 
lukrativen Lügen der Wissenschaft") seit über einem Jahrzehnt enorme Mengen 
an „Forschungsgeldern" in die alliierten Antarktis-Stationen gepumpt wurden. 
Als ich das Buch damals schrieb fragte ich mich noch, was denn an der Gegend 
so interessant sein mag, wenn man doch weiß, dass das „Ozonloch" nur eine 
Erfindung von US-„Wissenschafdern" ist? 

Auch dieses Rätsel scheint sich langsam zu lösen. 



142 



Weltkrieg oder Krieg der Welten? 



US-Präsident Dwight Eisenhower auf die Frage eines Journalisten, was er vom 3. 
Weltkrieg halte: „Der zweite ist doch noch gar nicht beendet! Die Geschichte ist eine Lüge, 
auf die sich alle geeinigt haben. " 

Der Zweite Weltkrieg ist noch nicht vorbei! 

US-Außenminister Colin Powell in einem TV-Interview im April 2002 

Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner merkt's. 
Sponti-Spruch in aktualisierter Fassung 

Das Seltsamste an den UFO's ist, dass sie sich komplett unlogisch verhalten, 
wenn man davon ausgeht, dass sie aus dem Weltraum kommen. Weiter oben 
habe ich die Argumente von Jacques Vallee vorgestellt, die zeigen, dass es sich 
nicht um eine „Erforschung terrestrischer Lebensformen" handeln kann. Was 
will ein Alien, der so weit gereist ist und einen belebten Planeten entdeckt? 
Vielleicht will er ihn erobern? 

Warum tut er es dann nicht? Warum diese Katz- und Mausspiel, über 50 Jahre 
lang? Damit gibt man dem Gegner nur Zeit, sich zu wappnen. Vielleicht will er 
nur heimlich beobachten, was passiert? Warum dann aber die Hunderttausende 
von Sichtungen? Heimliches Beobachten ist das nicht, besonders so manche 
Provokationen, von denen ich noch berichten werde. Vielleicht will der Alien, 
wie naive Esoteriker glauben, vor einem falschen Weg warnen, den die 
Menschheit geht? 

Nobel wär's schon, aber völlig falsch angefangen: arme Durchschnittsbürger, die 
so schon nichts zu melden haben, bekommen seltsame Botschaften, mit denen 
sie völlig überfordert sind. Und kein Alien merkt's, seit über 50 Jahren. 

Vielleicht sind die Aliens aber so unbegreiflich, so fremd in ihrem Wesen, dass 
wir ihre Absichten einfach nicht verstehen? 

Dann machen wir das Buch am Besten zu und stellen das Denken endgültig ein. 
Wozu etwas diskutieren, das man eh nicht versteht? Ich glaube, dass es durchaus 
eine logische Erklärung gibt, und dass die Aliens genauso real sind wie der 
Osterhase oder der Weihnachtsmann - als nettes Märchen für kleine und große 
Kinder mit viel Phantasie. 



143 



So wenig sich die Flugscheiben so verhalten, wie man es von Außerirdischen 
erwarten würde, so sehr gleicht ihr Verhalten der Luftwaffe des Deutschen 
Reiches, wenn sie denn überlebt hätte und im Besitz der Scheiben wäre. 

Die gesammelten Daten und Indizien machen deutlich, dass die Absetzung aus 
dem Deutschen Reich planmäßig und erfolgreich stattgefunden hat. Das konnte 
sie nur mit der Hilfe neuartiger, überlegener Waffensysteme, wie den neuen U 
Booten, den Flugscheiben und anderer Systeme, zu denen man Strahlenwaffen, 
elektromagnetische Störsysteme und wohl auch Kälte- (Wetter-) Waffen rechnen 
muss. Es gibt eine Fülle von Hinweisen darauf, dass diese Reichsdeutschen, 
manchmal auch die „Dritte Macht" genannt (neben US und SU), bis zum 
heutigen Tag nicht nur überlebt haben, sondern in der Weltpolitik mitmischen. 
Die politischen und sozialen Konsequenzen aus dieser Situation sind natürlich 
enorm - ich werde das später betrachten. Zunächst möchte ich die 
„Nachkriegsgeschichte" nach Hinweisen auf die reale Existenz der ,Dritten 
Macht' untersuchen. 

Ich tue das aus folgendem Grund: Die These vom Überleben des Deutschen 
Reiches ist für unsere „aufgeklärte westliche Denkweise" so ungeheuerlich, dass 
man mit Recht nach Beweisen verlangt. Man kann ein Weltbild aufgrund einiger 
historischer Recherchen nicht einfach so umstürzen. Wer mit dieser Sache 
konfrontiert wird, der zweifelt völlig zu Recht erst einmal - das ging mir genau 
so. Er fragt sich: wenn das denn stimmt, dann muss es auch ganz aktuell 
Hinweise darauf geben, Geheimhaltung hin oder her. Richtig, die gibt es. Sie 
werden nur nicht als das bezeichnet, was sie sind, sondern man nennt sie 
„Naturphänomene", „unerklärliche technische Pannen') „eine Kette unglücklicher Zufälle", 
„menschliches Versagen" etc. pp. 

Ich stelle also folgende Frage: Lassen sich merkwürdige Geschehnisse, die zwar 
gemeldet aber nicht befriedigend erklärt werden, vielleicht unter diesem neuen 
Blickwinkel ganz leicht und logisch einordnen? Denn in der Physik haben wir 
gelernt: Eine Theorie muss dann als zutreffend betrachtet werden, wenn sie in 
der Lage ist, die beobachteten Tatsachen besser und einfacher zu erklären als ihre 
Vorgänger. Und genau das werde ich hier anwenden: ich werde eine kleine 
Auswahl aus der Fülle von UFO- und anderen Sichtungen, von denen Sie 
wahrscheinlich schon gehört haben, unter einem neuen Blickwinkel untersuchen. 
Dann werden wir ja sehen, ob die These standhält. Beginnen wir zu der Zeit, als 
so viele Deutsche verschwanden und dafür neue Himmelserscheinungen 
massenhaft und weltweit auftraten. Es ist keineswegs so, wie viele glauben, dass 
UFO Sichtungen ein seltenes Ereignis sind. Ich selbst und viele meiner 
Bekannten haben schon seltsame Lichter am Nachthimmel gesehen, die mit 
keinem bekannten Fluggerät erklärt werden konnten. Man wundert sich, zuckt 

144 



mit den Achseln und geht zur Tagesordnung über. Für Stadtbewohner stehen die 
Chancen allerdings relativ schlecht: meist sieht man nur einen kleinen 
Himmelsabschnitt, den man fast nie anschaut und der nachts durch die starke 
Lichtverschmutzung kaum zu beobachten ist. Die häufigsten Sichtungen machen 
daher Piloten, Seeleute und Soldaten auf Wache, doch die müssen Stillschweigen 
bewahren - wir werden noch sehen, warum. 

Die ersten UFO Sichtungen wurden schon während des Krieges gemeldet. Im 
Februar 1942 gab es in Los Angeles einen falschen Fliegeralarm in der Nacht, 
wobei die Flugabwehr auf seltsame Lichter schoss und in der Stadt Panik 
ausbrach. 

Nach den vorliegenden Beschreibungen ist aber eher von einer verdeckten 
Übung der US-Luftwaffe selbst auszugehen, die im Rahmen der Mobilmachung 
gegen Japan psychologisch auf den Ernstfall vorbereiten wollte, da viele typische 
Eigenschaften echter Flugscheiben nicht beobachtet wurden. Die Objekte waren 
auch relativ langsam (max. 200 mph), es könnte sich um motorisierte 
Kleinluftschiffe gehandelt haben. Echte Flugscheiben, erkennbar an der 
Geschwindigkeit und dem Flugverhalten, wurden hingegen 1944 über dem 
amerikanischen Atomforschungszentrum in Hanford /Washington gesichtet. Der 
Pilot Jim Emeri sah die etwa drei Meter großen Scheiben, von denen sieben 
Stück in Formation flogen, aus 300 m Distanz. Rufus Drake, der als Offizier in 
der Anlage arbeitete, berichtete, dass sich solche Besuche öfter wiederholten, 
worüber die Verantwortlichen beunruhigt waren, da es sich um eine geheime 
Forschungsstätte handelte. 1% 

Hier sind schon typische Details erkennbar: Scheibenform, Formations flug und 
das Interesse für militärisch sensible Anlagen. Zur selben Zeit tauchten die Foo- 
Fighter über Europa auf, wenn auch nur sporadisch. Massiv traten sie erst 1946 
auf, allerdings unter anderem Namen. Sie hießen nun: 



145 



Die „Geisterraketen" über Skandinavien 

Der bekannte amerikanische Rundfunkjournalist Frank Edwards, der sich 
jahrelang öffentlich mit dem UFO-Phänomen auseinandergesetzt hat, berichtete: 
„Aber im Frühjahr 1946 brach am Nachthimmel der skandinavischen Länder und im 
Nordwesten Russlands ein Feuerwerk los, Nacht für Nacht von Tausenden von Personen 
beobachtet: schwach leuchtende Objekte, die über den Himmel flitzten, oftmals schwebend, dann 
wieder den Kurs und die Geschwindigkeit so plötzlich wechselnd, dass dies in hohem Maße über 
die Möglichkeiten irdischer Flugzeuge hinausging. Obwohl zunächst als ,Raketen' gemeldet, 
ergab sich schließlich, dass es sich keineswegs um solche handeln konnte. Einmal gab es keinen 
Auspuff, dann bewegten sie sich zeitweise ^u langsam, um sich als Rakete halten %u können. 
Drittens flogen sie in Formationen, lösten diese auf und änderten ihre Positionen, und vor allem 
- sie bewegten sich völlig geräuschlos! Nach der ersten Welle dieser neuartigen unbekannten 
Flugobjekte im Frühjahr und Sommer 1946 über dem Nordwesten Europas wurden die 
Berichte über solche lenkbaren UFO 's allmählich seltener, als seien sie zugunsten eines 
überlegeneren Typs zurückgezogen worden. " 19T 

Es wurde eine Spezialtruppe aus internationalen (alliierten) Experten (besonders 
britischen Radar- Experten) gebildet, die das Phänomen untersuchten und dem 
schwedischen Oberkommando mitteilten, ihnen seien bis zum 6.12.1946 
insgesamt 987 Sichtungen gemeldet worden. Unabhängige Quellen sprechen von 
über 2.000 Sichtungen. Nachdem die Weltpresse in hunderten Artikeln über die 
Ereignisse berichtet hatte, beschlossen die schwedischen Militärs, die die 
Situation als „äußerst gefährlich" bezeichneten, am 27. Juli 1946, der Presse 
nichts mehr mitzuteilen. Zwei Tage später schloss sich das norwegische 
Oberkommando der Zensur an. Trotzdem gelangten weiterhin Berichte über 
Beobachtungen an die Öffentlichkeit. Es wurde viel spekuliert, z.B. über 
russische Beuteraketen vom VI oder V2-Typ, was aber nicht mit den 
Beobachtungen übereinstimmte. In einem Kommunique erklärten die 
schwedischen Militärs, dass sie weder Herkunft noch Wesen der 
„Geisterraketen" hätten herausfinden können. Nachdem es gegen Jahresende 
immer weniger Sichtungen gab, verlief die ganze Aufregung im Sande. 

Ein relativ unbekanntes Gastspiel gaben die Fluggeräte auch in Griechenland: am 
5.9.1946 gab der griechische Premierminister M. Tsaldaris bekannt, dass es vier 
Tage zuvor über Mazedonien und Saloniki ebenfalls zu solchen Sichtungen 
gekommen war. Man beauftragte Professor Paul Santorini, einen der führenden 
Wissenschaftler des Landes, mit der Untersuchung des Falles. Er sagte in einer 
Rede: „ Wir stellten bald fest, dass es sich nicht um Raketen handelte. Aber bevor wir mehr 
unternehmen konnten, befahl die Armee nach Rücksprache mit ausländischen Behörden, die 
Untersuchung abzubrechen. " 

146 



Er bestätigte, dass über die UFO - Frage ein „weltweites Stillschweigen" hellseht, da 
die Behörden nicht gewillt seien, die Existenz einer Macht zuzugeben, gegen die 
„wir keine Möglichkeit der Verteidigung hätten. " 199 

Die Einstellung der Untersuchungen nach „ausländischer Intervention" kann nur 
eines bedeuten: Man wusste zu diesem Zeitpunkt bereits, womit man es zu tun 
hatte. 

Nur drei Monate später legte Admiral Byrds Flottenverband nach der Antarktis 
ab. 



147 



UFO's weltweit ab 1947 



Nach dem Einstieg ins Weltgeschehen über Skandinavien, wobei es sich 
womöglich um Testflüge gehandelt haben könnte, kam es ab 1947 zu 
Sichtungswellen, einer nach der anderen, besonders in Amerika. In einem 
Interview bestätigte der Physiker Illobrand von Ludwiger auf die Frage nach 
UFO Sichtungen vor 1947: „Solche Sichtungen waren früher äußerst selten. So massiv wie 
sie nach 1947 auftraten, mit Hunderttausenden von Sichtungen (allein 1.200 im Jahre 1947) 
gab es davor nicht. " 200 

Professor Hermann Oberth, der allseits bewunderte ,Vater der Raumfahrt', 
sprach 1960 zum Entsetzen der , seriösen' Wissenschaftler auf dem 4. 
Internationalen UFO - Kongress in Wiesbaden. Dort sagte er: „Nach meinen 
Informationen liegen heute (1960) über 70.000 Augen^eugenberichte über UFO's vor, nach 
Lord Dowding (England) sollen es gar über hunderttausend sein. Doch bei 11%, und das sind 
immer noch gegen 8.000 Berichte, versagen diese konventionellen Erklärungen. Humbug und 
Eüge sind auszuschließen, denn es handelt sich um alte Fliegeroff i^iere oder Radar-Ortungen 
und Fotos durch Eeute, die weder Wichtigtuer noch Witzbolde sind, und die oft auch vor dem 
Eügendetektor die Wahrheit ihrer Aussagen erhärtet haben. Diese Berichte stimmen nun 
untereinander so gut überein, dass dabei auf eine gemeinsame Ursache %u schließen ist. Ich darf 
die gemeldeten Eigenschaften der UFO's hier wohl als bekannt voraussetzen. " 

Seither gibt es immer wieder Wellen von Sichtungen in der Luft und im Meer, 
und entgegen landläufiger Meinung sind UFO-Sichtungen eher die Regel denn 
die Ausnahme: so hat die NORAD (amerikanische Luftraumüberwachung) ein 
enges weltweites Radarnetz zur Überwachung des Luftraumes der Erde, das 
durch Infrarotsensoren ergänzt wird. Dieses Netz registriert täglich 800-900 
Objekte, die aufgrund ihrer Flugbewegungen weder Flugzeuge noch Raketen, 
Satelliten oder Meteore sein können! 201 

Um das Wort „UFO" zu vermeiden heißen diese Sichtungen bei der 
Luftüberwachung UCT's, „uncorelated targets" (unkorrelierte Ziele). Die 
besonders schnellen unter ihnen nennt man „fastwalker" (Schnelläufer), wovon 
jährlich etwa 1.000-2.000 registriert werden; wieder andere werden „boogies" 
genannt. Es muss ja ein ziemlicher Verkehr da oben stattfinden, dem die 
Luftverkehrsregeln völlig egal sind. Hesemann schreibt dazu: „Wir können nur 
ahnen, welche Besorgnis diese Situation bei jenen auslöste, deren Verantwortung die Sicherung 
ihres nationalen Euftraumes ist. Sie waren hilflos mit einer Situation konfrontiert, die sie nicht 
mehr unter Kontrolle hatten. Unbekannte mit unbekannter Intention flogen regelmäßig in die 
Erdatmosphäre ein, und den Spitzen im Pentagon und anderen Verteidigungsministerien blieb 
nichts anderes übrig, als ratlos diese Situation %ur Kenntnis %u nehmen. 

148 



Nur eines stand fest: Man durfte sich keine Blöße geben, das Vertrauen der Öffentlichkeit 
nicht durch das Eingeständnis der eigenen Hilflosigkeit aufs Spiel setzen. Aus diesem Grunde 
wurden die UFO 's %ur Geheimsache erklärt — ^um größten militärischen Geheimnis unseres 
Jahrhunderts ". 

Und das werden wir nun Schritt für Schritt aufklären, allerdings nicht so, wie es 
die alliierten Militärs gerne hätten. Ab Dezember 1948 waren auch die Foo- 
Fighter wieder aufgetaucht: es kam zu massenhaften Sichtungen der „Feuerbälle" 
im Südwesten der USA, aber auch in Pennsylvania, Maryland, Washington und 
über Puerto Rico. Die US Air Force sah sich genötigt, 1949 das ,Project Twinkle' 
zur Erforschung der Vorfälle ins Leben zu rufen. UFO's halten aber nicht nur 
die Luftaufklärung zum Narren, sie können auch gefährlich werden, wenn man 
sie bedroht. Das erste offizielle Opfer (abgesehen von den Kriegseinsätzen und 
der High Jump - Verluste) war Captain T. F. Mantell jr., ein erfahrener Jagdflieger 
und Kriegsteilnehmer mit 3.600 Flugstunden. Er gehörte zur ,Godman Air Base', 
die für den Schutz von Fort Knox verantwortlich ist, wo damals der Goldschatz 
der ,Federal Reserve Bank' gelagert war. 

Am 7.1.1948 interessierte sich eine riesige Flugscheibe für das Gelände, was von 
Passanten wie Militärs beobachtet wurde. Drei Mustang F-51 -Jäger stiegen auf, 
und Mantell verfolgte das Objekt bis in 7.000 m Höhe, wo er bis auf 350 m 
herankam. 

Seine Beschreibung per Funk: scheibenförmig, 170 m im Durchmesser, mit 
Kuppel, metallisch, rotierend und die Farbe wechselnd. Dann plötzlich trudelte 
Mantells Maschine und explodierte in der Luft. Die Luftwaffe erklärte, Mantell 
habe einen Ballon oder die Venus (um 1 5 Uhr nachmittags) verfolgt und sei dann 
abgestürzt. Ein so erfahrener Pilot? Zwei Jahre später demonstrierten die 
Flugscheiben ihre Lufthoheit über den USA. „Die größte Invasion von ,Fliegenden 
Untertassen' die bisher in den USA beobachtet wurden, war am 17. Mär^ 1950, drei Monate 
vor Ausbruch des Korea - Krieges. Mehr als 500 geräuschlose, silberne Scheiben überflogen mit 
einer ungeheuren Geschwindigkeit die Sperrzone der Atomfabriken in Neu-Mexiko und 
geigten sich drei Tage hintereinander von 11 bis 13 Uhr mittags über der Stadt Farmington im 
Norden von New Mexico. Am 18. Mär% schrieb die ,Farmington Times' unter der Schlagzeile 
,Große Saucer - Armada überfliegt Farmington', dass die gesamte Bevölkerung von 5.000 
Einwohnern am Vortag duftende, ja hunderte von seltsamen Objekten am Himmel gesehen 
habe. ,Was immer sie waren, ' berichtete das Blatt, ,sie erregten eine riesige Sensation in unserer 
Stadt, die nur 110 Tuftm eilen von Tos Alamos entfernt , 



Dieses alarmierende Ereignis hatte die Pressekonferenz vom 4. April 1950 in Key West %ur 
Folge, auf der der amtierende Präsident Harry S. Truman erklärte: Die fliegenden 
Untertassen ' sind weder in den USA noch in einem anderen Tand der Erde beheimatet, 



149 



sind sie weder eine amerikanische noch eine russische Geheimwaffe. Offiziell lässt die US- 
Luftwaffe verlauten „es habe sich um Baumwollflocken in der -Luft gehandelt. . . " 

Der Besuch der ca. 500 Scheiben wiederholte sich am 18. Und am 19. März etwa 
zur gleichen Stunde. Und immer hielt die Luftflotte Kurs auf das 
Atomsperrgebiet. 



150 



Gruß an Washington 



Aber es sollte noch heftiger kommen: wie um zu zeigen „wir sind da und ihr 
könnt nichts dagegen tun", provozierten UFO Verbände, indem sie mehrmals 
über Washington D.C. eine Luftshow abzogen. Am 20.7.1952 tauchten nachts 
um 0:40 Uhr sieben Flugscheiben auf, die über der Flugsperrzone des Capitols 
und des „Weißen Hauses" stundenlange Luftakrobatik zum Besten gaben. 
Offenbar warteten sie auf die Abfangjäger vom 3 km entfernten 
Luftwaffenstützpunkt. Die erinnerten sich aber womöglich an den Fall ihres 
Kameraden Mantell und kamen erst mit zweistündiger Verspätung, nachdem die 
Regierung Druck gemacht hatte. Wie zu erwarten war, spielten die Flugscheiben 
mit den F-84-Jägern Katz und Maus, ohne dass jemand abgeschossen wurde. 

Nach fünf Stunden, gegen halb sechs, hatten sie genug und zogen sich zurück. 
Präsident Truman, der gegen 3 Uhr geweckt worden war, holte sich telefonisch 
Rat bei Albert Einstein. Der soll gesagt haben: „Ich weiß noch keine Erklärung. Aber 
lassen Sie um Gottes Willen nicht schießen " 

Sechs Tage später, am 26. Juli, waren sie wieder da, diesmal kurz nach 21 Uhr 
und spielten dasselbe Spiel noch einmal. Nun wurde langsam nicht nur das 
Militär sondern auch die Presse nervös und mit ihr die Öffentlichkeit im ganzen 
Land. Eine Zeitung aus Denver kommentierte: „Es ist ein unglaublicher und 
beängstigender Gedanke, dass die Euftwaffe mit allen ihren Hilfsmitteln nicht imstande sein 
sollte, die Objekte %u identifizieren. Wenn diese so genannten Untertassen Nachforschungen 
erfordern, die vom Schleier des militärischen Geheimnisses umgeben sind, so ist es Zeit, im 
Interesse des gesunden Menschenverstandes den Schleier %u lüften. Wenn man andererseits 
tatsächlich nicht weiß, was diese Objekte sind, dann sollte man so lange nicht mit unseren 
wissenschaftlichen und militärischen Fortschritten prahlen, bis hier endlich Klarheit geschaffen 
ist." 

Es half alles nichts, die Air Force musste in einer Pressekonferenz Stellung 
beziehen. Es wurde die „größte und längste Pressekonferenz seit dem Ende des 
Zweiten Weltkrieges", allerdings wurde nichts erklärt, sondern nur von „etwas 
ohne Masse" gefaselt, was die ,New York Times' dann als „natürliche 
Phänomene" interpretierte. Die Radarsichtungen wurden mit der beliebten 
„Inversions-These" (Temperaturumkehrung von Luftschichten) wegerklärt, 
obwohl die auf dem Radar völlig anders aussieht als feste Objekte, was jeder 
Radarbeobachter selbstverständlich weiß. Die Radarergebnisse der 
Flugbewegungen kamen an die Öffentlichkeit und zeigen ein interessantes Detail: 
die Kurswechsel scheinen immer Vielfache von 45° zu sein (90° , 135° , 180° 
etc.), was auf eine Art „geometrischer Fortbewegung" hindeutet (fragen Sie mich 

151 



bitte nicht, warum). Die Flugscheiben waren offenbar mit den hanebüchenen 
Erklärungen der Air Force nicht so ganz einverstanden, denn am 12. August 
kehrten die „natürlichen Phänomene ohne Masse" nach Washington zurück, 
diesmal mit 68 Flugmaschinen. 

Man wollte wohl demonstrieren, wie hilflos die Air Force demgegenüber ist. 



152 



Technisch haushoch überlegen 



Der US-Düsenjetpilot Jim Riordan berichtete von einer der Verfolgungsjagden 
auf eine Flugscheibe: „Sie geben also Gas und steuern drauf los. Dann auf einmal dreht 
das Objekt blitzschnell auf Sie %u, und Sie wissen, dass man Sie bemerkt hat. Und jet^t fällt 
Ihnen das Her% in die Hose. Sie beobachten, wie das Ding eine enge Kurve um Sie triebt. Kein 
Mensch auf dieser Erde könnte die Zentrifugalkraft solcher Wendungen aushalten. Es bewegt 
sich so schnell, dass Sie sich beinahe den Hals verdrehen, um sie nicht aus den Augen %u 
verlieren. Kann sein, dass Sie hinter dem Ucht die Kontur eines Flugkörpers sehen können, 
vielleicht auch nicht. Dann %ieht sich die Untertasse jäh zurück, und %war so schnell, dass Sie 
glauben, Sie stünden still. Sie fliegen nach Hause zurück und werden vom Geheimdienst in die 

206 



Nicht immer endet eine solche Begegnung glimpflich für Maschine und 
Besatzung. Im Februar 1953 erklärte der frühere Befehlshaber der kontinentalen 
amerikanischen Luftverteidigung, General Benjamin Chidlaw: „ Wir haben Stapel 
von Berichten über ,¥ liegende Untertassen'. Und wir nehmen sie ernst. Schließlich haben wir 
schon zahlreiche Männer und Maschinen bei Abfangmanövern eingebüßt. " 21 

Damals war eine solche Äußerung vor der Presse noch möglich, ab August 1953 
gab es eine totale Nachrichtensperre. Doch dazu später. In den tausenden von 
Sichtungen der ersten Jahre wurden schnell die typischen Eigenschaften einer 
„echten" Flugscheibe der neuen Generation klar: 

Scheibenform, später auch Zigarren- und Dreiecksformen in Größen von 
wenigen Metern bis viele hundert Meter 

Unglaubliche Geschwindigkeiten, nach Radarmessungen bis zu 72.000 
km/h 

Unglaubliche Beschleunigungen, die jedes Material zerreißen müssten 
(dazu gehören vor allem abrupte Kurvenwechsel, „eckige" Flugbahnen) 
Leuchten in verschiedenen Farben und Intensitäten 

Absolute Geräuschlosigkeit (bei Nahbegegnungen evtl. ein leichtes 
Summen) 

Unterwasser- und Weltraumtauglichkeit 

Elektromagnetische Störeffekte (wirken auch auf Angriffswaffen, die nicht 
funktionieren oder vor dem Auftreffen detonieren) 
Nebel-, Wolken- oder Wettereffekte 

Besonderes Interesse für militärische und atomare Anlagen der USA, SU, 
England etc. (Alliierte) 



153 



Zu letzterem Punkt schreibt Jean Prachnan: „Viele Forscher waren erstaunt, wi 
Beobachtungen und Berichte aus der unmittelbaren Umgebung von Atomkraftwerken und 
Raketenstützpunkten stammen. Die Berichte sind so zahlreich uns so genau, dass der Zu 
lossen werden kann. " 



Im „Spiegel" lesen wir 1954: „Es war nicht das erste Mal, dass UFO's in der Nähe der 
Raketenversuchsstationen gesichtet worden waren. Commodore R. B. McEaughlin, ein Marine- 
Raketenspe^ialist, berichtete in einem vom Pentagon zensierten Artikel über 
Erscheinungen: Eine große Scheibe, deren Geschwindigkeit mit 27.000 km/h fes( 
wurde, flog in 84 km Höhe über White Sands (Raketenversuchsgelände). Zwei kleinere 
Scheiben, die von fünf Beobachtungsposten aus angepeilt wurden, verfolgten eine Stratosphären- 
Rakete der Armee. " 

Über die Physik der Flugscheiben lässt sich nur spekulieren, etwa, dass eine 
Beeinflussung sowohl der schweren Masse (Gravitation) als auch der trägen 
Masse stattfindet. Darüber hinaus scheint keine Luft- oder Wasserreibung 
aufzutreten, da sonst sowohl die Geräusche als auch die erzeugte Hitze enorm 
sein müsste. Die gemessenen Geschwindigkeiten würden bei normaler Reibung, 
selbst bei laminarer Strömung, ungeheure Energiemengen erfordern. Fazit: Wir 
wissen nichts darüber, das aber gründlich. Wie schon einmal gesagt: keine 
Erklärung ist immer noch besser als eine, die auf den Holzweg führt. Das ist 
auch der Grund, warum sich die offizielle Wissenschaft gar nicht erst mit dem 
Phänomen abgibt: zu groß ist das Unwissen, das dann zum Vorschein käme. 

Da schweigt man doch lieber. 



154 



Blackout 

Besonders rätselhaft sind die elektromagnetischen Störgeräte, deren Entwicklung 
in Zossen, Ohrdruf und anderen Orten begonnen hatte. In den Foo-Fightern 
waren offenbar solche Störgeräte eingebaut. Ein Report der US Air Force in 
London von 1944 beschrieb das Problem wie folgt: Wir erhielten alarmierende 
Berichte von verschiedenen Stellen, dass Bomber, die von Deutschland zurückkehrten, immer 
mehr über mysteriöse Motorausfälle klagten. Nach eingehender Diskussion unter 
Geheimdienstfachleuten kamen wir %u dem Schluss, dass die Deutschen eine neue Geheimwaffe 
einsetzten, die das elektrische System unserer Bomber störte. " 2W 

Die Geheimwaffe fand offenbar dann auch bei den Flugscheiben Verwendung, 
wenn die Wirkung nicht sogar ein direkter Effekt des Antriebs ist: „ Man hatte seit 
1947 beobachtet, dass irgendein mit den unidentifizierten fliegenden Objekten 
Zusammenhängendes Kraftfeld Störungen in elektrischen Apparaten hervorrief. Es wurde zuerst 
bei Kompassen bemerkt. Später entdeckten Piloten, dass immer, wenn ein UFO in ihrer Nähe 
war, die Zündungen ihrer Verbrennungsmotoren versagten: Auch Schiffe, Automobile und 
Traktoren hatten in Gegenwart von UFO 's Störungen an ihren Motoren zß verzeichnen. 
Kraftfahrer und Piloten berichteten immer wieder über Ausfälle ihrer Funkapparate, die sie 
daran hinderten, Signale und Botschaften zß senden oder zß empfangen, wenn UFO 's in der 
Nähe waren. " 2n 

Es gibt derart viele UFO-Berichte, in denen dieser EM-Effekt erwähnt wird, dass 
ich mir Beispiele hier sparen kann. Jedes beliebige UFO-Buch enthält einige 
davon. Was ich interessant finde, ist die Weiterentwicklung dieser Waffe mit dem 
Ziel, ganze Regionen lahm zu legen - über Stromausfälle. 1957 überflogen drei 
Flugscheiben nachts die brasilianische Stadt Mogi Mirim, wobei unter der 
Fluglinie der UFO's der Strom komplett ausfiel, etwas weiter die Lichter schwach 
waren und weiter weg normal brannten. Im selben Jahr blieb die Stadt Tamaroa 
in Illinois, USA solange ohne Strom, bis die riesige Flugscheibe, die über der 
Stadt schwebte, davonflog. Am 3. B. 1958 flog eine große leuchtende 
Flugscheibe über Rom, wobei große Teile der Stadt stromlos waren, bis das UFO 
fort war. 

Der UFO-Fachmann Frank Edwards schrieb 1966: „Die ersten Anzeichen dafür, dass 
UFO's die Stromversorgung stören, ergab sich im November 1953 in New Haven 
(Connecticut). Ein glühendes orangerotes Objekt schoss dort plötzlich in einer Wohngegend über 
die Baumspitzen, jagte dann drei Meter über dem Boden entlang, durchschlug eine große 
Rjeklametafel aus Metall und stieg schnell wieder in die Höhe. In den wenigen Sekunden, in 
denen das Objekt sichtbar war, gingen in den benachbarten Häusern die Eichter aus oder 
glühten nur noch schwach. Ein besonders gut dokumentierter Fall ereignete sich in der Nacht 

155 



vom 17. August 1959 in den Kraftwerken von Minas Gerais (Brasilien). Dort öffneten sich in 
den verschiedene Stationen entlang dem Verteiler System die Strom - Trennschalter automatisch, 
während Flugobjekte, die niemals identifiziert wurden, langsam und in geringer Höhe entlang 
den Überlandleitungen flogen. Das Rekordjahr für größere Stromausfälle in den USA war 
auch das Rekordjahr für gemeldete UFO-Flugtätigkeit - 1965. Zufall?" 

In diesem und dem folgenden Jahr erreichte die Stromsabotage ihren vorläufigen 
Höhepunkt. Eine Tabelle von UFO bedingten Stromausfällen erwähnt den 
berühmten Ausfall von New York am 9./ 10. November 1965 (gewissermaßen als 
Auftakt) und danach London am 15.11., Texas und New Mexico am 2.12., 
Holland am 3.12., Bonn und Ost-Texas am 4.12., Stockholm am 6.12., Kanada 
und Alaska im Dezember, Melbourne am 15.12., Buenos Aires am 25. u. 26.12., 
Neapel am 8.1.1966, Colorado, Wyoming, Nebraska, Utah am 24.4., Barcelona 
am 26.6., Portugal am 4.11., Madrid am 5.11.1966 etc. pp. 

Der „Stromausfall von New York" betraf übrigens außer der Stadt auch den 
Staat NY sowie sieben Staaten im Nordosten der USA und Randgebiete 
Kanadas, insgesamt waren 30 Millionen Menschen betroffen, 800.000 Passagiere 
saßen allein in der New Yorker U-Bahn stundenlang fest, Zigtausende steckten in 
den Fahrstühlen der Wolkenkratzer. Allein in New York belief sich der Schaden 
auf 100 Mio. Dollar. Sämtliche Sicherheits-, Not- und Ersatzsysteme waren 
gleichzeitig ausgefallen - nach Meinung von Experten ein Ding der 
Unmöglichkeit. In allen Zentralen und Kraftwerken des ,Canadian-US-Eastern 
Grid' (Verbundnetz) spielte die Elektronik verrückt: „Synchronisierte Generatoren in 
angeschlossenen Kraftwerken und Uberland^entralen rotierten außer Kontrolle; überladene 
Strom-Relais unterbrachen den Stromfluss; alle sorgfältig geplanten Quer-Sicherungen und 
Reserve-Umleitungen waren 



Offiziell hieß es, ein kleines Relais in einem kanadischen Kraftwerk hätte versagt 
und dann eine Art Kettenreaktion ausgelöst. Technisch gesehen einfach 
lächerlich, die Erklärung. Zufällig wurden in dieser Nacht an mehren Stellen 
UFO's gesichtet, sowohl vom Boden als auch durch Piloten von 
Verkehrsmaschinen im fraglichen Luftraum. So sichteten ein Flugschüler und 
sein Lehrer kurz vor der Landung in Syrakuse eine rote Lichtkugel von 30 m 
Durchmesser, die direkt über den 340 kV-Leitungen der New Yorker 
Elektrizitätswerke schwebte - just im Moment des Stromausfalls. Die 
Verkehrspiloten Whiteaker und Croninger meldeten schon am Nachmittag zwei 
„leuchtende scheibenförmige Objekte", die von zwei Düsenjägern Richtung 
Syrakuse verfolgt wurden. „The Syrakuse Herald Journal" veröffentlichte später 
eine Zeichnung und zwei Fotos eines Feuerballes, der kurz nach Beginn des 
Stromausfalles von mehreren Bürgern gesehen wurde. „Insgesamt wurden in der 



156 



Nacht des Stromausfalls über hundert Augenzeugenberichte von seltsamen glühenden Objekten 
über Sjracuse registriert. " 214 

Auch 1995 kam es wieder zu einer Häufung UFO - bedingter Stromausfälle: 
„Übrigens gab es während des gesamten Jahres 1995 hindurch in den Radarsystemen der 
größten zivilen Flughäfen Amerikas eine nie da gewesene Anzahl von Strom ausfällen. 
Während des Sommers ging in den Flughäfen von New York, Chicago, Washington und 
anderswo „das Ucht aus", wodurch Passagiere und Besatzungen den Berichten von Vertretern 
der Flugüberwacher nach in größte Gefahr gerieten. In Miami wurden innerhalb einer einzigen 
Periode von drei Wochen sieben Ausfälle registriert. Am 16. Juli geigten die Radaranlagen von 
Flugplätzen in sechs Bundesstaaten unerklärliche Fehlfunktionen. Am 6. Januar gab es 
,/lssociated Press" zufolge einen massiven Stromausfall im Zentrum von Seattle, der 
mindestens fünfzig ^ er ^ em Nordwestpazjfik befindliche Flugzeuge betraf und Verspätungen 
am Boden verursachte. Während des Ausfalls hatte die Bodenkontrolle in Seattle keinen 
Kontakt z M Flugzeugen in einem Gebiet von 286.000 Quadratmeilen, Washington, dem 
größten Teil Oregons, Nordidaho, Westmontana und Teile von Nordkalifornien eingeschlossen. 
Die FAA erklärte, die Ursache des ernsten Ausfalls werde „weiter untersucht". 2 

Den Militärs musste klar sein, dass ihre elektronischen Systeme im Falle eines 
Konfliktes mit den Flugscheiben der Dritten Macht nichts mehr wert sind und 
dass auf unempfindlichere Systeme umgerüstet werden musste. Unter enormen 
Kosten begann man damit Ende der 70er Jahre. Als Begründung für diese teure 
Aktion, die übrigens nicht besonders erfolgreich war, erfand man das Phänomen 
des „Elektromagnetischen Puls" EMP, der angeblich bei Atomexplosionen 
entstehen soll. Das ist Unsinn — es gibt zwar in diesem Fall Funkstörungen und 
allerlei andere Effekte, der EMP jedoch wurde eigens zu dem Zweck erdacht, die 
EM-Effekte durch UFO's „harmlos" umzudeuten und die Umrüstung zu 
rechtfertigen. 



157 



Die Desinformationskampagne der Militärs 

Man kann sich in etwa vorstellen, wie beunruhigend das Thema für die 
Verantwortlichen gewesen sein muss (und immer noch ist). Da fliegen 
überlegene Luftflotten kreuz und quer über den stark bewachten amerikanischen 
Luftraum, schalten ganz nach Belieben den Strom aus, sind gegen Beschuss 
durch Abfangjäger immun und provozieren fröhlich, indem sie die 
Luftverteidigung der Hauptstadt vor aller Augen zum Narren machen. Was sollte 
man tun? Irgendeine Erklärung musste her, denn das Eingeständnis, dass man 
den Erzfeind 1945 doch nicht komplett besiegt hatte, käme einer 
Bankrotterklärung gleich, und bei Regierung wie Militär würden unweigerlich 
Köpfe rollen. Daher wissen nur ganz wenige Eingeweihte von der wahren 
Herkunft der ,Fliegenden Untertassen', wie man die Bedrohung zu verniedlichen 
versuchte. 

In den ersten Jahren hielt man sich an die Taktik des Lächerlich machens: „Wer 
ein UFO sieht, ist ein Spinner". Das ließ sich aber angesichts der Häufung von 
Sichtungen durch Profis (Piloten, Militärs, Astronomen etc.) nicht aufrecht 
halten. So beschloss man, zunächst einmal den Informationsfluss so weit es geht 
zu stoppen. Im August 1953 gab die US Air Force eine Dienstvorschrift mit der 
Nummer AF-200-2 heraus, die besagt, „dass der Prozentsatz der unidentifizierten 
Meldungen auf ein Minimum reduziert werden muss." Weiterhin wurde jede 
unautorisierte Mitteilung unidentifizierter Sichtungen durch Militärangehörige als 
, schweres Vergehen' unter Strafe gestellt, bis zu 10 Jahren Gefängnis und 10.000 
Dollar Geldstrafe! 

Die Army und Navy wurden bezüglich unidentifizierter Sichtungen der Air Force 
unterstellt, so dass für sie das gleiche gilt. Sichtungen dürfen nur noch dann an 
die Öffentlichkeit gelangen, wenn sie mit bekannten Phänomenen erklärbar 
waren (Meteore, Wettererscheinungen etc.). Alle anderen mussten an eine 
spezielle Untersuchungskommission mit dem Namen , Blue Book gemeldet 
werden. 

Von dort sind einige nach Jahrzehnten über den FoIA (Gesetz zur 
Informationsfreiheit) z.T. zensiert an die Öffentlichkeit gekommen. Im 
September 1966 wurde die Dienstanweisung abgewandelt und heißt nun 80-17. 
Dort steht unter anderem: „Es ist möglich, dass ausländische Mächte Flugkörper von 
revolutionärem Aussehen und Antrieb entwickeln könnten." 

1954 wurde die Zensur auf die Zivilpiloten ausgedehnt, indem Militärs und 
Geheimdienste die Fluggesellschaften unter Druck setzten, woraufhin diese 

158 



eigene Vorschriften erlassen mussten, die ihren Piloten verboten, über UFO- 
Sichtungen öffentlich zu sprechen. Der Journalist Frank Edwards, der jahrelang 
über UFO's recherchierte, schrieb: „Bis zur Jahresmitte 1954 hatten deshalb die 
meisten, wenn nicht alle zivilen Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten besondere 
Vorschriften für die Behandlung von Berichten über UFO's erlassen. Hier ist der Fall Killian 
ein Beispiel dafür, was einen Piloten erwartet, der von den Anordnungen der Zensoren des 
Pentagon abzuweichen wagt. Aber die fortgesetzten Sichtungen Zehntausender glaubwürdiger 
Zeugen haben allmählich den Zensurvorhang durchlöchert. " 216 

Am 4.12.1987 schrieben ehemalige US-Soldaten, die sich zusammengeschlossen 
hatten, einen offenen Brief an US Präsident Reagan, den ich hier auszugsweise 
wiedergebe: 

„Sehr verehrter Herr Präsident! 

Unsere Vereinigung „Gerechtigkeit für Militärpersonal" (JMP) setzt sich aus in den 
Ruhestand versetztem Militärpersonal zusammen, das von der UFO -Schweigetaktik entweder 
direkt betroffen wurde oder diese in militärischen Amtern durchzusetzen hatte. Unter Druck 
der CIA, stets unter dem Vorwand ,im Interesse der nationalen Sicherheit' zß handeln, 
nahmen wir Teil an der absichtlichen Irreführung der Nation, der Manipulation von Presse, 
Gerichten und den meisten Politikern. Die UFO -Schweigetaktik der CIA ist ein Verbrechen 
am amerikanischen Volk und richtet sich nicht gegen potentielle Feinde. Die Russen haben eine 
ganze Stadt ausschließlich für die UFO-Forschung errichtet. Die US Air-Force ist total hilflos 
in der Handhabung der Situation, die von den fremden Weltraumschiffen verursacht wird. Die 
CIA und das Pentagon sind bestürzt vom massiven Auftauchen der UFO's und ihren 
unglaublichen Fähigkeiten, alle Boden- und Euftelektronik - Ausrüstungen außer Betrieb zu 
setzen. Die CIA setzt alles daran, das UFO -Antrieb ssystem zß verstehen und nachzubauen, 
koste es, was es wolle. Wir bei der JMP wissen, dass die zahlreichen Verletzungen oder der 
Tod von Militärpersonal ein Resultat des Nichtinformiertseins über UFO 's ist. Es ist an der 
Zeit, den Streitkräften die Wahrheit zu sagen. Es ist gewissenlos, das Militärpersonal als 
lebendes Versuchskaninchen zu gebrauchen. 

Vor 40 Jahren wussten nur wenige Eeute von der Schweigepolitik des Militärs und der 
Regierung. Heute jedoch sind viele Tausende im Dienst und eingeweiht. Im folgenden einige 
Beispiele der betrügerischen Aktivitäten, die wir auszuführen hatten: 

1 . Wir mussten den Piloten befehlen, auf UFO's zu feuern, einmal um zu sehen, was passiert, 
und zum anderen hofften wir, (havarierte) Untertassen für die Forschung zu erhalten. Dies 
resultierte manchmal in sofortiger Explosion und damit dem Tod des Piloten, oder einem 
augenblicklichen „Verschwinden" von Pilot und Flugzeug. Die Insassen der UFO's schienen 
alle Aktionen unserer Piloten im Voraus zu wissen. 

2. Wir brachten Militärpiloten zum Schweigen, die über UFO's berichteten. Es wurde ihnen 
streng verboten, darüber öffentlich zu sprechen. 



159 



3. Wir verhörten, schüchterten ein und belästigten Militärpersonal, das UFO 's sah, um es 
davon zß überzeugen, dass es eigentlich überhaupt nichts sah.. . 

4. Wir verteilten betrügerische Informationen durch Militär und Regierungssprecher oder 
Wissenschaftler, um den öffentlichen UFO -Sichtungen ihren Nimbus des Außerordentlichen zß 
nehmen. 

5. Wir ^Wangen die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA, die NASA, und andere 
Regierungsstellen, mit der CIA Politik konform zß gehen. 

6. Wir verletzten den Verfassungsartikel der Informationsfreiheit durch Verschleppung von 
Dokumenten. 

7. Wir überwogen kommerzielle Piloten, die öffentlich von UFO 's berichteten, mit einer 
Schmutzkampagne und zwangen ihre Firmen, sie zß entlassen. 

8. Wir bestätigten keine Fälle, wo Piloten von Zivilflugzeugen zeitweilig die Kontrolle über ihre 
Maschinen verloren oder komplett verschwanden, sobald UFO 's auftauchten. 

9. Skrupellos verleumdeten wir jene unserer hervorragendsten und kompetentesten Bürger, die 
sich trauten, von UFO-Sichtungen zß berichten; denn wir wussten ja schon lange, dass sie die 
Wahrheit sagten.. . 

10. Wir brachten Kongress - Abgeordnete und Senatoren zß m Schweigen, die Informationen 
über UFO 's für ihre Körperschaften erbaten. 

Einige Repräsentanten sind jetzt stille Partner der Schweigetruppe und damit verantwortlich für 
die Verbrechen, die wir begingen (und von unseren Nachfolgern begangen werden). Die 
Mitgliedschaft der JMP- Vereinigung hat viel Militärpersonal und andere Zivilbedienstete, die 
nur darauf warten, das alles zß bezeugen! .. . 

Victor Marchetti (Assistent des Vizedirektors der CIA) führte offen aus, daß Präsident 
Carter wahrscheinlich sogar unter Druck gesetzt wurde, die (Ver-)S chweigepolitik der CIA 
mitzumachen. Viele der widersinnigen „Erklärungsversuche" für UFO 's hatten ihren 
Ursprung im CIA-Hauptquartier und kamen meistens durch die Luftwaffe, die FAA, das 
FBI, die CIA, die NASA, das NORAD oder Pentagonsprecher an die Öffentlichkeit. . 

Die nationale Kampagne gegen die UFO 's wurde von der CIA 1953 angeordnet. Sie 
publizierte seitdem zahlreiche Studien und siedelte hunderte von Artikeln in der Presse an, um 
eine Atmosphäre von Hohn und Spott in der UFO-Sache zß verbreiten. Man ersann falsche „ 
UFO -Kontakte" und Betrügereien jeglicher Art. Diese Kampagne läuft heute noch und sickert 
in viele zivile UFO-Kreise ein.. . 

Viele von uns ließen sich lange genug in dieses sinnlose UFO-Schweigegeschäft einbinden. FBI- 
Mitglieder betrachten das UFO - Verschweigespiel als das größte Verbrechen, das jemals gegen 
unser Volk begangen wurde. Der Deckmantel des Schweigens ist nicht im Interesse unserer 
nationalen Sicherheit. Dieses Vorgehen sollte eingestellt werden, denn es verletzt die militärische 
Moral. Als JMP - Mitglieder sind wir hin- und her gerissen ^»wfa militärischer 
Pflichterfüllung und unserem Sinn für Ethik als verantwortliche und loyale Bürger dieser 

160 



Nation. Wenn man von uns verlangt, dass wir beim Militär unser lieben für unser Fand 
opfern, das letzte, was wir für unsere Regierung tun können, sollte man uns wenigstens sagen, 
wofür wir kämpfen und warum. Wir haben ein Recht, das %u wissen. " 

Es ist mir nicht bekannt, ob Präsident Reagan jemals auf diesen Brief geantwortet 
hat. Nachdem Militär- und Zivilpiloten in die Schweigepflicht genommen 
worden waren, mussten auch Flugpassagiere unter Kontrolle gebracht werden. 
Ein absolut glaubwürdiger Bekannter von mir erzählte eine Begegnung, die er auf 
einem Linienflug über Deutschland vor einigen Jahren erlebte: 

Zunächst fielen Funk und Navigation aus, was er mitbekam, da er Zugang zum 
Cockpit hatte. Dann hing die rechte Tragfläche, die Maschine hatte „Schlagseite", 
flog aber normal weiter, als ein großes, rundes Flugobjekt in „der Form einer 
Glühbirne" seitlich auftauchte und die Boeing 737 begleitete. Es war etwas 
größer als das Flugzeug und hatte unten „Lichter wie Scheinwerfer". Die Piloten 
blieben ruhig, da solche Begegnungen nichts Außergewöhnliches sind, wie 
inoffiziell zugegeben wird. Die Passagiere waren sehr aufgeregt und 
fotografierten das Objekt, das so nah war, dass man die Nieten gut sehen konnte, 
mit der die Bleche aufgenietet waren. Der Eindruck meines Bekannten war, dass 
es sich eindeutig um ein irdisches Fabrikat handelte. Nach ein paar Minuten 
verschwand das Objekt plötzlich, es war einfach weg, und Funk und Elektronik 
funktionierten wieder normal. Minuten später wurde das UFO über Rom 
gesehen, wie per Funk übermittelt wurde. Der Flugkapitän machte eine Meldung 
und wurde sofort nach Frankfurt zurückbeordert, wo die Maschine landete - 
allerdings auf dem amerikanischen Militärflughafen. 

Alle Passagiere mussten aussteigen, eskortiert von US Militärpolizei. Man 
beschlagnahmte sämtliche Filme, was vor allem bei einer japanischen 
Touristengruppe Proteste auslöste, jedoch vergebens. Dann wurden die 
Passagiere gezwungen, eine Erklärung zu unterschreiben, in der sie sich 
verpflichteten, über den Vorfall zu schweigen. Anschließend brachte man sie in 
Bussen zum zivilen Teil des Flughafens, wo sie ihren Flug von neuem antraten. 

In Europa und der Sowjetunion wurde dieselbe Schweige taktik verfolgt. Graf 
Clancarty, Mitglied des englischen Oberhauses, ist davon überzeugt, „dass ^wischen 
den USA und der Sowjetunion hinsichtlich der unidentifi^ierten Flugobjekte, wie die UFO 's 
mit vollem Namen heißen, ein geheimes Schweigeabkommen besteht. " 218 

Frank Edwards kam zu demselben Ergebnis: „... wurde mir erst so recht bewusst, dass 
die Taktik der Sowjetunion, die UFO-Frage %u behandeln, der unserer eigenen Regierung 
völlig glich... Aber in beiden Fändern wurde die erste Sichtungswelle offiziell mit der Erklärung 
tan, dass es nichts ungewöhnliches gebe und die angeblichen Objekte nichts anderes als 

161 



Halluzinationen seien. Als das nicht mehr ging, begannen beide Länder, sich auf ,geheim 
konstruierte eigene Apparate' herauszureden. Während die Sowjetunion Berichte von UFO- 
Sichtungen als Verrückte, Lügner oder Verräter bezeichnete, hatten sie bei uns entweder 
Halluzinationen, einen krankhaften Geltungstrieb, oder sie waren betrunken gewesen. . . 
Zusammenfassend kann man sagen, dass Russland und die Vereinigten Staaten in gleicher 
Weise vorgegangen sind und dieselbe Technik angewandt haben, um mit dem gleichen Problem 
fertig zu werden. 

Sie wurden außerdem mit Leuten fertig, die öffentlich zu viele Fragen zum 
Thema stellten — wie Frank Edwards. Er moderierte eine Rundfunksendung, in 
der er sich oft mit dem UFO-Phänomen befasste. Außerdem hatte er mehrere 
erfolgreiche Bücher zum Thema veröffentlicht. Doch 1967 wurde plötzlich die 
beliebte Radiosendung von einem auf den anderen Tag abgesetzt, Edwards 
bekam keinen neuen Vertrag mehr. Er sagte Freunden, jemand wolle ihn zum 
Schweigen bringen. Am 24. Juni 1967 wurde der unerwartete Tod von Frank 
Edwards bekannt gegeben - angeblich Herzversagen. 

„Dass UFO-Forscher, vor allem solche mit Rang und Namen, also mit einer gewissen 
Aussagenkraft, in den Vereinigten Staaten besonders häufig an ,Herzjnfarkt' und ähnlichen 
schwer nachprüfbaren Ursachen plötzlich starben, war schon vor vielen Jahren in diesbezüglich 
interessierten Kreisen sprichwörtlich geworden. " 

Eine andere Art, die öffentliche UFO-Diskussion abzuwürgen war eine offizielle 
Studie, die viel Zeit und Geld verschlang und bei der wunschgemäß herauskam, 
dass UFO's allesamt natürliche Phänomene oder Halluzinationen seien. 

Der Leiter der Studie, der Atomphysiker Edward U. Condon, war nicht 
unbedingt das, was man unvoreingenommen' nennt, denn er äußerte öffentlich: 
„Nach meiner Ansicht sollten Verleger, die solche Pseudowissenschaften (gemeint sind 
Astrologie und UFO-Forschung, Anm.d.Verf.) als anerkannte Wahrheit 
veröffentlichen, oder Lehrer, die sie als solche lehren, für schuldig befunden, öffentlich 
ausgepeitscht werden, und man sollte ihnen lebenslänglich untersagen, einen anständigen Beruf 
ZU ergreifen. ' 



162 



Die Geburt der Außerirdischen 



Angesichts des Schweigens offizieller Stellen kochte natürlich die Gerüchteküche. 
Von russischen Geheimwaffen war die Rede, aber das glaubte keiner so recht, 
angesichts des klaren technologischen Rückstands der Sowjets. Auch 
amerikanische Geheimwaffen wurden immer wieder vermutet, aber das 
Verhalten der UFO's, die häufigen Provokationen und sogar Verluste im eigenen 
Lager machten die These wenig glaubwürdig. 

Der Wissenschaftier Prof. Dr. James E. McDonald erklärte 1967 vor 
amerikanischen Z ei tungs Verlegern in Washington: „Es gibt immer noch Personen, die 
den Verdacht hegen, dass diese Objekte geheime Euftwaffen-V ersuch sfahrzeuge sein müssen. 
Das können Sie ruhig vergessen: Kein Testpilot würde auch nur davon träumen, solche Dinger 
Zji drehen wie sie von diesen Objekten wiederholt ausgeführt werden, % B. über schnell 
fahrenden Benzin-Tankwagen %u schweben, im Tiefflug über bevölkerten Gebieten zß 
manövrieren, an der Seite eines Texas-Sheriff Autos dahinzurasen oder im Sturzflug auf 
Eastwagen und Traktoren, Motorräder oder Eisenbahnzüge herunterzufliegen. 



Amerikanische Versuchsfahrzeuge würden niemals über Australien oder Polen geprüft werden; 
russische Versuchsfahrzeuge würden nie in Kanada oder Brasilien probe geflogen werden. Die 
UFO 's sind ganz bestimmt keine geheimen Versuchsfahrzeuge superlativer 'Natur. Arnolds 
Sichtung vom Juni 1947 umfasste Phänomene, die nicht sehr viel von den Sichtungen aus dem 
jähre 1967 verschieden sind. Keine einzige Nation besaß bei Ende des Zweiten Weltkrieges 
eine geheime aerodynamische Technologie, die derartige Fahrzeuge hätte produzieren können wie 
sie von Arnold und hunderten anderer Eeute im Sommer 1947 beobachtet worden sind. " 224 

McDonald kommt notwendigerweise zu der einzigen noch verbleibenden 
Möglichkeit: der außerirdischen. Und die war erst vor kurzem in offiziellen 
Kreisen überhaupt „salonfähig" geworden. McDonald am 22.4.1966: „Es ist 

beinahe amüsant, wie es etwa innerhalb der letzten sechs Jahre wissenschaftlich akzeptabel 
geworden ist, als axiomatisch annehmen zß können, dass Eeben in einigen der Billionen von 
Sternensystemen unserer Galaxis entstanden sein könnte und eine Entwicklung habe nehmen 
können, die möglicherweise unsere derzeitige Zivilisation, Kultur und Technologie bereits weit 
überholt habe. Heute darf man dies ruhig in wissenschaftlicher Gesellschaft behaupten. Aber 
man darf beileibe nicht vergessen und muss hinzufügen, dass all dieses intelligente Eeben 
ausschließlich irgendwo weit da draußen sein kann - beileibe nicht hier!" 

Sehr gut beobachtet. Warum eigentlich nicht? Ich glaube, dass die 
Wissenschaftler hier an ihrer eigenen Arroganz scheitern, etwa nach dem Motto: 
„Wenn wir das nicht können, dann kann es kein Mensch schaffen. Wenn die 



163 



Dinger existieren, können sie nur von Außerirdischen gebaut worden sein, die 
uns tausende von Jahren voraus sind." 

Das genau ist der Denkfehler. Ich halte dagegen: Wenn die Dinger fliegen, dann 
hat sie jemand gebaut, was beweist, dass sie möglich sind. Und wenn sie möglich 
sind, dann kann es der Mensch im Prinzip auch herausfinden. Irgendwelche 
Einwände? 

Am 23. März 1945 lief das deutsche U-Boot ,U-234' Richtung Japan aus. An 
Bord waren ein deutscher Luftwaffenattache, ein Fliegergeneral, mit Stab und 
Technikern, die den Auftrag hatten, die japanische Luftabwehr auf den neuesten 
technischen Stand zu bringen. 

Ein Marinesoldat, der auf der U-234 Dienst tat, berichtete: „Als Fracht enthielt das 
Boot in zwölf, den Minenschächten eingepassten, Stahlzylindern ein umfassendes 
Mikrofilmmaterial über den letzten Stand der deutschen Erfindungen an Angriffs- sowie an 
Verteidigungswaffen (bis zu einem gewissen Grad, die geheimsten Entwicklungen 
hätte man nicht den Japanern übergeben, Anm. d. Verf.), speziell für Raketen und 
Buiketenabwehrtechnik, sowie unsere Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Hoch- und 
Niederfrequenztechnik, außerdem einen entscheidenden Beitrag zß r Entwicklung von 
Atomenergie und atomarer Kriegsführung. " 

Am 8. Mai forderte Admiral Dönitz alle verbliebenen Einheiten per Funk zur 
Einstellung der Kampfhandlungen und Übergabe an alliierte Kräfte auf. Nach 
langer Beratung mit dem Luftwaffengeneral ob der wertvollen Fracht folgte der 
Kommandant von U-234, Kapitänleutnant Fehler, dem Befehl. Das U-Boot 
wurde von einem amerikanischen Zerstörer in den US-Marinehafen Portland 
geleitet. 

„Die amerikanischen Offiziere und Beamte, die uns anschließend verhörten, z e W en s ^ über 
den Inhalt unseres U-Bootes äußerst bestürzt. Sie hielten uns vor, dass keiner von uns offenbar 
ermessen könnte, wie wertvoll unsere Fracht gewesen sei. Finde Juli 1945 erklärte mir der 
Feiter des Untersuchungsteams abschließend, das Material der Mikroaufzeichnungen und die 
Aussagen unserer Techniker erwiesen, dass wir den Westmächten in entscheidenden technischen 
Einrichtungen und Entwicklungen ,hundert Jahre voraus' gewesen seien. 

Dann wurde ich abgeführt. Erst einige Zeit danach anlässlich eines gemeinsamen Spazierganges 
und in einer längere Unterhaltung über den Sieg der Amerikaner und Kassen und über die 
deutsche Niederlage sagte mir der gleiche Offizier: „Ihr Deutschen wart uns technisch hundert 
und geistig tausend Jahre voraus. ' 



164 



<< 226 



Dabei betraf die Ladung, wie aufgezählt wurde, nur konventionelle Raketen- und 
Atomtechnik sowie Elektronik, die später in den USA nachgebaut wurden. Der 
Flugscheibenantrieb war offenbar nicht dabei. 

Soviel zu der Vermutung, „höhere Intelligenz" müsse zwangsläufig aus dem 
Weltall stammen. 



165 



Seltsame Dinge im ewigen Eis 



Nicht nur Neuschwabenland war Ziel deutscher Expeditionen, auch im 
nördlichen Eis gab es eine Reihe von Unternehmen, die wegen des Krieges aber 
streng geheim durchgeführt wurden. Auf einer Tagung von Polarforschern in 
Kiel 1951 wurde über die „Deutsche Polarforschung 1940/45" berichtet: „Alle 

anderen Arbeiten waren ,Sonderunternehmen' und wurden aus Gründen der Sicherheit 
besonders geheim gehalten. Die laufenden Meldungen solcher ,Sonderunternehmen' wurden nur 
an wenige Stellen weitergegeben, vor allem an höhere und höchste Kommandostellen.. . 

An diesen Sonderunternehmen waren Kriegsmarine und Luftwaffe in engster Zusammenarbeit 
beteiligt.. . Freilich war es nur ein gan% kleiner Personenkreis, der über alle Vorhaben 
unterrichtet war. Die einzelnen Expeditionen wussten %um größten Teil aus Sicherheitsgründen 
voneinander so gut wie nichts. Deshalb ist bei vielen beteiligten der falsche Eindruck 
entstanden, daß Marine und Luftwaffe ohne Verbindung miteinander die Unternehmen nur für 
den eigenen Gebrauch durchführten. " 22 

Heute weiß man von mindestens zehn Nordexpeditionen, darunter die 
Unternehmen „Knospe" (1940/41), „Nußbaum" (1942/43), „Kreuzritter" 
(1943/44) und „Haudegen" (1944/45) alle nach Spitzbergen, das eigentlich als 
,englisch besetzt' galt), „Holzauge" (1942/43), „Baßgeiger" (1943/44), „Edelweiß 
1 & II" (1944, alle nach Ostgrönland), „Schatzgräber" (1943/44 nach Franz- 
Joseph-Land), „Sachsen" (1940/41), „Hessen" (1943) und „Zugvogel" (1944/45, 
genaue Ziele unbekannt). In einer dieser Geheimoperationen hatte 1943 das U- 
Boot ,U-537' an der Nordspitze Labradors, also auf kanadischem Gebiet, 
heimlich eine Wetterstation aufgebaut. Diese blieb 38 Jahre lang unentdeckt und 
wäre es noch länger geblieben, wenn nicht ein Deutscher nach ihr gemocht und 
sie im Jahre 1981 schließlich auch gefunden hätte. 

Manche der Expeditionskorps haben sich auch nach 1945 noch gehalten. Wie der 
„Wiener Montag" am 29.12.1947 schrieb, wurde mehr als zwei Jahre nach 
Kriegsende eine 150 Mann starke Truppe unter Hauptmann Hammerlein 
nördlich von Angmagsalik auf Grönland gesichtet. Der Kampfverband war im 
Frühjahr 1942 mit unbekannter Aufgabe von U-Booten abgesetzt worden und 
hatte sich der Kapitulation offenbar entzogen. 

Die „Saarbrücker Zeitung" berichtete am 14.9.1957 unter dem Titel 
„Geheimnisvolle Stahlkuppel im ewigen Eis: Alle elektrischen Bordgeräte der Flugzeuge fielen 
aus - Amerikaner stehen vor einem Rätsel', dass der Pilot eines Düsenjets bei einem 
Testflug plötzlich aus 3.000 m Höhe eine stählern glänzende Kuppel in der 
Eiswüste entdeckt hatte. „Die Kuppel war blaugrau und drehte sich wie der gepanzerte 

166 



Gefechtsturm einer Festung oder nach Art eines Radargerätes. Wir peilten das Ding an und 
funkten. Dabei gingen wir auf 800 m herunter. Da sahen wir deutlich, wie die Kuppel sich auf 
einer Drehscheibe oder einer Riesenwelle bewegte. Plötzlich musste man unsere Funksignale 
vernommen haben. Die Kuppel drehte sich nicht mehr und verschwand blitzschnell wie ein 
Fahrstuhl in der Tiefe. Darüber schoben sich waagrechte Schotten, auf die sich von der 
Umgebung nicht %u unterscheidendes Eis getürmt war. " 

Der Funker dieses Bombers berichtet, dass während des ganzen Anfluges auf die geheimnisvolle 
stählerne Kuppel im Nordpolareis sämtliche elektrischen Bordgeräte unmittelbar nach dem 
Funkanruf für Unbekannt ausfielen. Diese Beobachtung im ewigen Eis ist wahrscheinlich 
höchst sonderbar. Die Stellen des Aufklärungskommandos in Alaska fragen sich, ob es sich 
um einen vorgeschobenen Beobachtungs- und strategisch wichtigen Posten einer anderen Macht 
handelt^ 

Seitdem die Entdeckung gemacht worden ist, melden die verschiedensten Küstenstationen 
Alaskas Funksignale, die offenbar verschlüsselt sind und die aus besagter Gegend %u kommen 
scheinen. Flugzeuge, die die „Funkspur" aufnahmen, kamen bald in die Nähe der genau 
festgelegten Position. Immer wenn sie sich jedoch über mehr als 20 Meilen der „versenkbaren 
Station" nähern, schweigt der rhythmische Morsetakt. Das strategische Kommando Alaska 
nimmt an, dass es sich um eine geheim gehaltene Forschungsbasis einer unbekannten Macht 
handelt. Dort, im unzugänglichen Nordpolgebiet einen militärischen Stützpunkt %u 
unterhalten, wäre nach Meinung der Amerikaner unsinnig, es sei denn, andere hätten das 
Problem der Versorgung in der „ Wildnis der Eisbarrieren " gelöst und wüssten, Fernraketen 
während der 333 Sturmtage im Jahr von dort auf die Reise %u schicken. " 

Wie in solchen Fällen üblich hat man seither nie mehr von dieser Entdeckung 
gehört. Eine ähnliche Entdeckung, nur viel größer, wurde 1976 beim Südpol 
gemacht: „Aber auch die Amerikaner Johnisson, Vadir und Class berichten von einem 
Phänomen am Südpol, für das es keine Erklärung gibt. Sie überflogen das Polargebiet im 
November vorigen Jahres mit einem Patrouillenflugzeug. Da entdeckten sie eine offenbar 
klimatisierte Station, wie durch eine Glocke von der eisigen Umgebung abgeschirmt, von 12 
Kilometer Durchmesser. Sie umkreisten die Station und machten Aufnahmen. Der Film wurde 
in Houston (dort befindet sich das amerikanische Raumfahrt^entrum) vor Experten aller 
en vorgeführt. Da er nicht scharf genug war, entschloss man sich, nunmehr drei 
%u entsenden. Sie kreuzten 36 Stunden im Südpolgebiet und mussten 
erkennen, dass die offenbar unter einer Wärmeglocke befristet errichtete Station unbekannter 
Herkunft wieder verschwunden war. Im Tiefflug wurden ,Druckmuster' registriert, so als hätten 
dort einige Zeit vorher große Gewichte auf dem Boden gestanden. Eine Maschine landete, nahm 
Bodenproben und fand ,F locken wie Aluminium' vor, die trotz aller Bemühungen nicht 
analysiert werden konnten. Sie lugen unter der Bezeichnung , unbekannte Materie' im Tresor. 



167 



Die Zeitschrift „Globe Mail" berichtete im Dezember 1982: „NASA- 
Wissenschafiler entdeckten einen großen UFO Stützpunkt, wahrscheinlich eine von 
Außerirdischen aufgebaute Stadt, unterhalb eines geheimnisvollen Sees, der mehrere 
Wasserarme besitzt, am eisbedeckten Südpol." Erklärt ein führender UFO-Experte. 
„ Umgeben von hunderten von Meilen von Antarktis-Eis und größer als der gan^e Staat 
Kalifornien, ist der seltsame See die Öffnung, durch welche die ,F rem den' ihre Raumschiffe 
starten," erzählt er weiter. Mathew Gargan, einer der NASA-Wissenschaftler, die den 
186.000 Quadratmeilen großen See entdeckten, berichtet der ,Globe': „Irgendwie befindet sich 
der See dort, wo er nicht hätte sein sollen - und es gibt keine Erklärung für die Art und Weise, 
wie er dort hingekommen ist. Die Wissenschaftler entdeckten den See, als sie Fotografien von 
der Erde studierten, die vom Satelliten „Nimbus 5" aufgenommen wurden. Eaut Gargan 
waren alle sehr erstaunt darüber. . . „So etwas ist unmöglich. Irgendetwas (jemand), von dem 
wir nichts wissen, operiert in der Antarktis. " 2J1 

Auch die UFO-Sichtungen reißen an den Polen nicht ab - die UFO-Literatur ist 
voll davon. Frank Edwards schrieb: „In der Antarktis hatten Walfangschiffe schon 
1948 wiederholt seltsame scheibenförmige Objekte am Himmel gesichtet. Die chilenische 
Marine schickte daraufhin den Fregattenkapitän Auguste V. Orrego mit einer Flottille in die 
Antarktis. Er kehrte mit einem ,mehrere hundert Fuß' langen Film von UFO 's zurück, 
welche die unter seinem Kommando stehenden schiffen umkreisten, besonders nahe der 
chilenischen Antarktis - Basis. Die Filme wurden am 23. Februar 1950 der chilenischen 
Regierung übergeben, am gleichen Tage, als Orrego ihren Inhalt der Presse bekannt gab. 
Warum so viele UFO Tätigkeit an den Polen, so wenig am Äquator? " 

Allein über die Phänomene in Grönland erschien 1977 ein längerer Artikel, aus 
dem ich nur einige exemplarische Auszüge wiedergeben will. Auf dem Flug einer 
Versorgungsmaschine nach dem Radarstützpunkt „Dye 2" kam es zu einer der 
zahlreichen UFO-Begegnungen: „Es war der 2. Mai 1974 und Kapitän Martin Carey 
wusste schon seit Jahren, dass UFO 's über Grönland erscheinen. Euftwaffenpiloten wissen es 
auch. Jeder, der in Grönland gedient hat, ist sich nicht nur der Überwachung eines möglichen 
russischen Raketenangriffs über den Pol bewusst, er weiß auch, dass diese abgelegenen 
Radarstationen UFO 's anziehen und reiben.. . „Dort in Grönland herrscht Krieg ^wischen 
menschlichen Wesen und UFO 's" erklärte dieser Sachverständige. „Diese Vorgänge erfordern 
die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. "... 

„Es hatte etwa die Größe einer F-86, " sagte Carey später. „Es war rund und flach, die Farbe 
erinnerte an flüssigen Stahl. Ich glaubte eine Reihe von Fenstern am Rand %u erkennen. . . Es 
hielt einfach mitten in der Euft. Es war nicht mehr als 100 Fuß von uns entfernt und hielt 
dann plötzlich an. Es hängt einfach dort in der Euft!" .. . 

Der 31jährige Carey ist Kriegsteilnehmer in Vietnam, Träger streng geheimer 
Aufklärungsflüge und (%ur Zeit dieses Vorfalls) Einsat^offi^ier seiner militärischen 

168 



Versorgungskommando- Einheit. „Ich habe sorgfältig über das, was ich gesehen habe, 
nachgedacht. Die Flugeigenschaften des UFO 's führten mich %u der Annahme, dass es ein 
außerirdisches Raumschiff war. Kein irdisches Flugzeug hätte das zustande gebracht, was dieses 
UFO tat." Als er seine C-1 30 auf dem Radarstüt^punkt landete, erfuhr Carej eine 
erstaunliche Tatsache: UFO 's werden über Grönland fast jeden Tag gesichtet! 

Im Jahre 1970 bestätigte der Generalstabschef der Tuftwaffe, John Ryan, daß Fliegende 
Scheiben in ausgedehntem Maße in der Nähe von Frühwarnstationen gesichtet werden. . Ein 
B-52-Bomber, in dem interne Alarmbereitschaft herrschte und der vier MK-28- 
Wasserstoffbomben an Bord hatte, flog 100 Meilen östlich von Grönland, als die Mannschaft 
plötzlich sieben diskusförmige Objekte in Formation über sich bemerkte. „Plötzlich spielte alles 
verrückt, " sagte ein Mannschaftsmitglied der B-52. „Die UFO 's trennten sich und schwärmten 
aus, bis sie uns eingekreist hatten und uns über den Himmel „eskortierten". Zur gleichen Zeit 
begannen im Flugzeug die verrücktesten Dinge %u passieren. Gegenstände, die nicht befestigt 
waren, stiegen in die Höhe und flogen in der Kabine umher. Die Instrumente drehten total 
durch. Die Funkanlage des Kommandanten gab einen unheimlichen, heulenden Ton von sich. " 

Eine zweite, zuverlässige Quelle sagt aus, daß die B-52 und die UFO 's 20 Minuten lang Seite 
an Seite flogen, während die Mannschaft des Bombers wartete und beobachtete, was geschah. 
. . „ Wir hatten über den Vorfall %u schweigen - und %war gegen jedermann ^u schweigen. 
Nicht einmal unsere Frauen durften ein Wort darüber erfahren. " Während der Erarbeitung 
dieses Artikels wurde der Beweis aufgedeckt, dass sich im gleichen Jahr wenigstens %wei 
ähnliche Vorfälle ereigneten — Flugzeuge wurden während ausgedehnter Zeiträume von UFO 's 
„eskortiert" — und den beteiligten Piloten wurde in jedem Fall befohlen, über ihre Erfahrungen 
Schweigen %u bewahren. Warum? 

Der Kommandant einer der „Dje" - Radarstationen sagt da^u: „Dies ist eine Sache, der wir 
aus dem Weggehen. Es ist etwas, worüber wir nicht gerne diskutieren. "Einer der ersten B-17- 
Bomber, der von den Vereinigten Staaten nach England überführt wurde, wurde im Dezember 
1942 in der Nähe der auch heute noch bestehenden grönländischen Thule-Basis von weiß 
glühenden Fliegenden Objekten umflogen. Zu dieser Zeit berichtete Oberstleutnant James B. 
Nilreck, dass Transporter-Kampfflugzeuge der Deutschen Euftwaffe in diesem Gebiet 
unterwegs waren - obwohl später bekannt wurde, dass die Deutschen %u dieser Zeit keine 
Einsat^transporter besaßen. In der Tat waren die fliegenden Objekte rund und strahlten das 
bekannte, rotorangefarbene Glühen aus. 

Im Jahre 1948 wurden UFO 's wiederholt durch Wissenschaftler einer Erdvermessungs- 
Außenstation in den nördlichen grönländischen Eisebenen gesehen. In der Tat haben die UFO- 
Sichtungen in Grönland bis %um heutigen Tag angehalten — sie sind sogar so zahlreich 
geworden, dass viele Amerikaner und Dänen sie als erwiesen betrachten.. . „Ich glaube oft, dass 
der Schlüssel %u dem UFO-Rätsel in den ^wei nördlichen Gebieten liegt, wo UFO-Sichtungen 
so häufig sind - Grönland und Alaska. Es ist wirklich komisch. Wir geben für die Forschung 

169 



in den Polargebieten Millionen aus. Ich denke %um Beispiel an das Internationale 
Geophysikalische Jahr, Ende der 50er Jahre. Aber wir geben keinen Cent dafür aus, um das 
möglicherweise wichtigste Geheimnis %u enträtseln, dem wir jemals begegneten. Keine 
wissenschaftliche Vereinigung, keine akademische Institution wird eine Forschungsarbeit über 
UFO 's in Grönland finanzieren. Dabei könnten wir wahrscheinlich das Rätsel lösen, wenn wir 
einen Stab erstklassiger Wissenschaftler bilden würden, der über einen ausgedehnten 
Zeitabschnitt tätig sein würde... "Darüber befragt, ob die Luftwaffe genau dies im Geheimen 
tue, lächelte der Beamte und schaute . 



Auch der norwegische Professor für Astronomie und Weltraumforschung 
Christian Broegrom ist der Ansicht, „dass an den Polen laufend Ereignisse stattfinden, 
vor denen die Wissenschaft die Augen verschließt und von denen die Menschheit nichts wissen 
soll oder will. " 234 

Unter dem Titel „Der Streit um die sechs Tunnellöcher" berichtete die gleiche Ausgabe 
von „Das Neue Zeitalter": >y Am Nordpol spielen sich unerklärliche Dinge ab, berichtete 
vor einem Jahr Wladimir Rogatschew, sowjetischer Aufklärungspilot, der regelmäßig mit seiner 
vierköpfigen Besatzung das Nördliche Eismeer und Grönland überfliegt. Er hatte sechs 
Tunnellöcher in unmittelbarer Nähe des Nordpols gesichtet und gemeint, die Amerikaner 
wollten da heimlich unterirdisch Atomversuche vornehmen. Kontakte auf diplomatischen 
Kanälen verliefen negativ. Also wurden erneut Aufklärungsflüge vorgenommen und wiederum 
,sechs schwarte Punkte' gesichtet. Die diesmal im Verband fliegenden drei Maschinen gingen 
tiefer herunter und erkannten Stolleneingänge. Plötzlich allerdings packte die Flugzeuge ein 
fremder Auftrieb' und schleuderte sie auf 1 5.000 Meter Höhe. Versuche, wieder auf Sinkflug 
%u gehen, scheiterten an einer unbekannten Kraft, die die Maschinen immer wieder hoch 
drückte. ,Ich habe dafür keine Erklärung' berichtete Oberst Rogatschew. ,Man kann von einer 
magnetischen Abstoßungskraft sprechen. ' 

Der Bericht machte nun auch die Amerikaner hellhörig. Sie schickten eine Expedition und 
untersuchten das Gebiet rund um den Pol. Es wurden weder Stolleneingänge, noch ,schwar%e 
Stellen' noch yAbstoßungskräfte' registriert. Das einzige, was die Expedition vorfand, waren 
pyramidenhafte Eisauftürmungen die wie Kennzeichen in dieser Nordpolgegend standen. Eeider 
hatte die Expedition kein schweres Gerät, um unter den Eispyramiden nach Hohlräumen oder 
Eingängen %u suchen. Sie bestätigten, dass diese Eispyramiden ,neue Auftürmungen 
unbekannter Herkunft' sind. Seitdem wird es für nicht so unmöglich gehalten, dass es in den 
ien , außerirdische Phänomene' gibt. " 



Ufologen wissen auch gleich, wieso: Wahrscheinlich kommen die Aliens von 
einem kühlen Planeten und fühlen sich dort so richtig heimisch. Oder sie sind 
begeisterte Wintersportier — wer weiß? Im ewigen Eis tut sich so einiges, von 
dem wir nur sehr wenig erfahren. Genau wie auf den Ozeanen ist die 
Abwesenheit möglicher Zeugen eine ideale Voraussetzung für Geheimhaltung. 

170 



Manche Zusammenstöße sind aber so folgenreich, dass sie auch vom Militär 
nicht mehr zu vertuschen sind, wie die Ereignisse auf Grönland im Jahre 1968: 
In Erinnerung an die Warnung Admiral Byrds, Gefahr drohe besonders von den 
Polen, hat man nicht nur in Alaska das erste UFO-Suchprogramm gestartet, von 
dem ich schon berichtet habe, man hat auch ab 1951 angefangen, den damals 
größten Luftstützpunkt der Welt zu bauen - Thule in Grönland. 

Die ehemalige Eskimosiedlung war schon im Krieg eine amerikanische Basis, 
doch bis 1956 machte die Air Force daraus die, wie es spöttisch hieß, „teuerste 
Kaserne der Welt" oder auch „den Westwall Amerikas". Allein 1953 brachte man 
in den eisfreien drei Monaten mit 100 Versorgungsschiffen 260.000 Tonnen 
Material dorthin, weitere 12.500 t wurden mit 2.500 Versorgungsflügen dorthin 
geflogen. Vorausgegangen war ein dänisch-amerikanisches Abkommen über die 
gemeinsame Verteidigung Grönlands vom 27.4.1951. Gegen wen eigentlich, da 
Deutschland angeblich besiegt war? Vielleicht gegen übermütige Eisbären? 

Selbstverständlich russische! 

Jedenfalls wurde im Eis mit Hochdruck aufgerüstet. Ein atomar bestücktes 
„Strategisches Bomberkommando" mit 5.000 Soldaten plus Zivilangestellten 
bezog den ungastlichen Ort. Am 21. Januar 1968 kam es dort zu einer 
Katastrophe, die erst nach 18 Jahren, im Oktober 1986, der Öffentlichkeit 
bekannt wurde: Ein B-52-Bomber mit vier Atombomben an Bord stürzte 
unmittelbar nach dem Start ab. Es kam zur Explosion, und starker Wind trieb 
freigesetztes Plutonium bis ins nahe gelegne Thule. Jede der Bomben enthielt 4 
kg Plutonium, das schon in kleinsten Mengen hochgiftig ist. Da es anscheinend 
nicht zu einer Atomexplosion kam, muss es sich um so genannte „schmutzige 
Bomben" gehandelt haben. Das sind konventionelle Bomben, die Plutonium 
verteilen, um ganze Landstriche zu verseuchen. 

Zum Aufräumen der strahlenden Trümmer verwendete man Eskimos und über 
tausend dänische Zivilangestellte (merke: amerikanisches Leben darf nur dann 
gefährdet werden, wenn sonst keiner zur Verfügung steht!). Die „Ruhr- 
Nachrichten" schrieben am 12.1.1987: „Allein 600 Container mit 57 Millionen Litern 
radioaktiv verseuchtem Wasser und sechs Container mit verseuchter Arbeitskleidung wurden 
auf die Schiffe verladen. Hin^u kamen mehr als 200 Container mit Wrackteilen des 
Flugzeuges. Man vermutet ferner, dass ca.ein halbes Kilo Plutonium ins Meer gefallen ist und 
in ca. 250 Meter Wassertiefe weiter strahlt. " 

Und die norwegische Zeitung „Agderposten" notierte am 12.4.1988: „ Nach dem 
Flugzeugabsturz wurde ein Massensterben von Seehunden registriert. Die amerikanischen 
Behörden haben sich bisher geweigert, Messergebnisse von sich z u geben. Aber die dänische 

171 



Regierung hat verlangt, dass alle Tatsachen um dieses Unglück auf den Tisch sollen.. . Auch 
im Jahre 1980 geschah ein unerklärliches Massensterben von Seehunden in Thule und wir 
fürchten die Konsequenzen für die Umwelt bei einer eventuellen radioaktiven Leckage' sagte 
Christiansen. " 

Die Katastrophe kam nur deshalb ans Licht, weil 1986 von 280 Dänen, die an 
Spätfolgen erkrankt waren, Anzeige erstattet wurde. Über den Zustand von 1.400 
amerikanischen Soldaten, die ebenfalls betroffen waren, wird man wohl nie etwas 
erfahren. Dafür sorgt das Zauberwort „die nationale Sicherheit sei gefährdet". 
Das ist sie meistens, wenn es um die Wahrheit geht. Vielleicht sollte man die 
„nationale Sicherheit" weniger auf Lügen aufbauen. 

Aber auch die Russen bekamen ihr Fett ab: Die stärkste sowjetische Bastion 
befand sich am Nordmeer in der Gegend um Murmansk (Severomorsk, 
Gremikha, Guba Sapadnaja Litsa). 70% der sowjetischen Marine lagen dort, 148 
Kreuzer und Zerstörer, 200 U-Boote, 425 Kampfflugzeuge und 17.000 Mann 
waren dort stationiert. Am 13. Mai 1984 kam es in Severomorsk, dem größten 
Marinestützpunkt, zur schlimmsten Katastrophe der sowjetischen Marine seit 
dem Zweiten Weltkrieg: etliche Explosionen zerstörten die Hafenanlage, mehrere 
weit auseinander liegende Munitionsdepots, so dass die Explosionen Häuser im 
Umkreis von 20-30 km zerstörten, sowie Kriegsschiffe und U-Boote beschädigt 
wurden. 

Die Feuer und Explosionen wüteten fünf Tage lang, bis sie endlich unter 
Kontrolle gebracht werden konnten. Die Bilanz war niederschmetternd, wie die 
englische Militärfachzeitschrift „Janes Defense Weekly" im Juli 1984 berichtete: 
„Eine Anzahl von Gebäuden und Bunkern wurde völlig dem Erdboden gleich gemacht, weitere 
12 wurden schwer beschädigt und 12 Tagerschuppen verschwanden komplett. Ungefähr 580 
der 900 SA-N-1 und SA-N-3 Boden-Tuft-Raketen der Flottenbestände wurden zusammen 
mit fast 320 der 400 gelagerten SS-N-3 und SS-N-12 und dem gesamten Vorrat von über 
80 SS-N-20 Boden-Boden-Raketen verstört. Einige SA-N-6 und SA-N-7 Raketen wurden 
ebenso beschädigt. Da^u kommt eine unbestimmte Anzahl von verstörten SS-N-19 Raketen. 
Die SS-N-22 ist ein neues System mit 220 km Reichweite, welches nur 1983 %um Einsät^ 
kam.. . Sehr große Mengen Raketenersat^teile wurden verstört, da die Kraft der Explosionen 
so stark war, dass Teile, die überlebten, stark erschüttert wurden oder schlimmer, völlig nutzlos 
gemacht wurden. Mindestens 200 Mann Personal wurden getötet und ähnlich viele verwundet. 
Für die Nordmeerflotte ist die Zerstörung die größte Katastrophe, die es seit dem Zweiten 
Weltkrieg in der sowjetischen Marine gegeben hat. Das bedeutet, die Flotte kann ihre 148 
Schiffe nicht nachrüsten, wenn alle an Bord befindlichen Raketen in den Magazinen verbraucht 
sind. " 



172 



Die Katastrophe von Severomorsk ist umso seltsamer, als dass es zu vielen 
Explosionen gekommen war, wobei Munitionsdepots grundsätzlich so angelegt 
sind, dass die Zerstörung des einen das nächste nicht behelligt, um 
Kettenreaktionen im Falle eines Angriffes zu vermeiden. 

Ein Unglück kann hier also ausgeschlossen werden, zumal die Katastrophe Teil 
einer ganzen Serie war, die die Sowjetstreitkräfte in jenem Jahr heimsuchte: „Im 
Dezember 1983 explodierte Munition auf dem Flugplatz von Do Ion, 1 50 km südlich von 
Alma Ata. Anschließend ereigneten sich anderswo zqvei weitere Explosionen, von denen keine 
Details bekannt geworden sind. Ironischerweise ereignete sich der vierte Zwischenfall auf der 
Severomorsk Marine - Luft Station, wo ein Munitionsdepot in die Luft flog. 

Am 15. Mai, während die Explosionen und Brände in dem Marinearsenal von Severomorsk 
ununterbrochen wüteten, gab es eine bedeutende Explosion auf dem Flugplatz von Bobruysk, 
1 38 km südöstlich von Minsk und der Station eines Euft-Boden-Raketen-Regiments der 
Smolensk-Euftstreitkrdfte. Zehn der elf Munitionslagerhäuser flogen in die Euft und die 
Verwaltungs- und Eingangskontrollgebäude wurden verstört. Es entstanden riesige Krater, die 
Bäume in der Umgebung wurden dem Erdboden gleich gemacht und das gesamte Eaub durch 
das Feuer vernichtet. 

Als letztes liegen unbestätigte Berichte vor, dass am 25. Juni in einem Munitionsdepot in 
Schwerin, südlich von Wismar in Ostdeutschland, eine Explosion stattgefunden hat. Die 
Berichte deuten an, dass in einem Umkreis von z^ehn Meilen um das Depot Fensterscheiben 
herausgeflogen sind. " 

Soviel Pech auf einmal ist schon seltsam. Wir werden noch sehen, dass es sich 
hierbei keineswegs um „zufällige Ereignisse" handelt. Die Bedrohung der 
alliierten Streitkräfte durch die seltsamen Flugscheiben ist keine Ausnahme 
sondern Teil eines Krieges, der nach wie vor andauert. 

Am 7. November 1997 explodierten in der Nähe von Wladiwostok zwölf 
Munitionsdepots mit Torpedos und Minen der Marine. Die Zeitschrift 
„Europäische Sicherheit" nannte das „ein bezeichnendes Beispiel für Schlendrian, 
mangelnde Sorgfalt und fehlende fachliche Ausbildung. " Aber gleich zwölf Depots? Man 
sollte die russischen Militärs nicht für zu dumm halten, das hatte schon einmal 
verheerende Folgen. 



173 



Über und unter Wasser 



Seltsame Geräte werden nicht nur in der Luft sondern auch auf und unter dem 
Wasser beobachtet. Zahlreiche Zeugen berichteten von UFO's, die ins Wasser 
eintauchten, unter Wasser manövrierten oder aus dem Wasser auftauchten. Dabei 
wurden auch gelegentlich Eisschichten durchstoßen, wie in dem Bericht der 
australischen Zeitschrift „People" vom 25.5.1985: „Viele Marine-Experten sind 
davon überzeugt, dass UFO's von Stützpunkten operieren, welche tief unter der 
Meeresoberfläche liegen. Diese Theorie erfuhr während der US — Navy - Operation „Deep 
Free^e" in der Antarktis einen enormen Aufschwung. Mannschaftsmitglieder an Bord eines 
Eisbrechers in der Admiralty Boy beobachteten höchst erstaunt ein ungeheures, silbriges 
Fahrzeug, welches das dicke Eis nach oben durchbrach und dann in den Nachthimmel raste. 
Eaut Eogbuch war das Eis, welches das geschoßförmige Objekt ^erriss, wenigstens 12 m dick. 
Riesige Blöcke gefrorenen Seewassers wurden hoch in die Euft geschleudert und fielen 
kaskadenartig rund um die Austrittsöffnung, in welcher das Meer kochte und Dampf ausspie, 
nieder. Dieser Zwischenfall war nur einer von hunderten, welche sich in den letzten 40 Jahren 
Zwischen Schiffen und UFO's ereignet haben. Es erschienen so viele Untertassen über den 
Meeren rund um Australien, dass die US -Navy 1966 Professor McDonald hierher schickte, 
um diese %u studieren. Seine Entdeckungen über ,treibende Riffe' und glühende Eicht/ tigeln, 
welche in der ,Bass Strait' (zwischen Australien und Tasmanien) beim Eintauchen beobachtet 
wurden, wurden nie für die Öffentlichkeit freigegeben. Aber diese erdrückenden Beweise geigen, 
dass irgendetwas sehr sonderbares in Australiens Ozeanen vor sich geht. Viele Seekapitäne und 
ihre Offiziere haben berichtet, dass sie gigantische, anscheinend fremdartige Fahrzeuge in der 
Nähe ihrer S chiffe gesehen haben. ' 

Ein Jahr später, am 30.9.1986, berichtete die amerikanische „Weekly World 
News" über ein ähnliches Ereignis - diesmal war ein sowjetisches Schiff 
betroffen: „Die Mannschaft eines sowjetischen Eisbrechers spielte über 72 Stunden mit einem 
geheimnisvollen Unterwasserobjekt, welches später von einer zuverlässigen ostdeutschen Quelle 
als so groß wie ein Fußballfeld beschrieben wurde, Katze und Maus. Das aufregende 
Zusammentreffen begann, als die Sowjets das Objekt - angeblich eine schwarte Scheibe, von 
roten, blitzenden Eichtern umgeben - auf Radar in der Kara - See ausfindig machten. Dem 
Bericht zufolge antwortete das Objekt nicht auf den sowjetischen Funkspruch, womit es an die 
Oberfläche gezwungen werden sollte. Es ist von offizieller Seite bestätigt, dass Wasserbomben, 
welche gelegentlich zum Aufbrechen dicker Eisschollen benutzt werden, ohne Erfolg auf die 
Scheibe geworfen wurden. Es wird gesagt, dass mindestens ein sowjetischer Seemann über Bord 
gespült wurde, als das Objekt durch das Polareis krachte und im All verschwand. Die 
ostdeutschen Informanten sagten auch, dass der Eisbrecher an der Oberfläche Schäden durch 
gewaltige Eisbrocken erhielt, welche von der Scheibe herabfielen, als diese in den Tlimmel schoss. 
Der Informant sagte, dass es sowjetischen Kampffliegern, welche von einem sibirischen 
Stützpunkt aufstiegen, nicht gelang, das Objekt abzufangen, welches erst nach Norden, dann 

174 



nach Süden schnellte und plötzlich im All verschwand. Die Sichtung des Objekts folgte einem 
Jahr nie da gewesener UFO-Aktivität in und um die Kara - See. " 238 

Die seltsamen Fahrzeuge bekamen jeweils andere Namen: UFO's, wenn sie in 
der Luft gesichtet wurden, USO's („Unidentified Swimming Objects") auf dem 
Wasser oder „Geister U-Boote", je nachdem. Derartige Phänomene wurden seit 
Kriegsende immer wieder beobachtet. 1972 schrieb John A. Keel: „ Unidentifi^ierte 
fliegende Objekte sind übereinstimmend von den Mannschaften von hunderten von Schiffen über 
dem ganzen Atlantik gesehen worden. In vielen gut dokumentierten Fällen behaupteten Zeugen, 
dass fremdartige metallische Scheiben- und ^igarrenförmige Objekte plötzlich aus dem Wasser 
auftauchen, sich in die Fuft erhoben, ihre Schiffe umkreisten und am Himmel verschwanden. In 
anderen Fällen kamen sie herunter auf die Meeresfläche und verschwanden unter Wasser. Es 
gibt noch weitere verwirrende Vorfälle über gigantische mysteriöse U-Boote, die offensichtlich von 
keiner bekannten Nation stammen. Sie haben sich allen Suchaktionen %u Wasser und in der 
Fuft, die von den Flotten eines halben Dutzend Staaten durchgeführt wurden, mit Erfolg 
entzogen. All diese Berichte haben eine am meisten verbreitete und sich am hartnäckigsten 
haltende Fegende des Geheimnisses der fliegenden Scheiben geschaffen, dass die UFO's 
tatsächlich unter Wasser im Atlantik, Pazifik oder in der Arktis stationiert sind. In den 
letzten Jahren trat in der ganzen Welt eine Epidemie von verschwindenden U-Booten auf. Sie 
scheinen weder der Sowjetunion noch den Vereinigten Staaten %u gehören. Zuverlässige, geübte 
Beobachter, wie die Piloten und Schiffskapitäne, beschrieben diese Objekte in seichten 
Gewässern, wo kein vernünftiges U-Boot einen Einsät^ wagen würde, und die Flotten von 
Neu-Seeland, Australien, Argentinien und Venezuela liefen bewaffnet aus in der Annahme, 
die geheimnisvollen U-Boote innerhalb ihrer Hoheitsgewässer ertappt %u haben. Die Objekte 
schafften es jedoch immer wieder, ihren Verfolgern %u entkommen. " 239 

Aus Russland kommt folgende Meldung: „Weil mindestens 36 UFO's berichtet 
wurden, die entweder ins Meer hineintauchten, oder auch herausschössen im Pazifischen O^ean, 
daher glaubt Dr. A^ha^ha, dass die Aliens eine Unterwasserstation in der Arktis eingerichtet 
haben, ebenso im Pazifik in der Nähe des Meeres von Japan. Er fügte hin^u, dass seine 
Untersuchungskommission sich auf den Pazifischen 0%ean erstreckt, anstelle der Fälle in der 
Arktis. ,Wir haben mindestens 190 dokumentierte Fälle von UFO's, die in den Pazifik 
hineintauchten innerhalb der letzten sieben Jahre, alle nachgeprüft von unserer Kommission ', 

. «240 

sagte er. 

Und in der Zeitschrift „Mensch und Schicksal" heißt es: „Die Bewegungen 
, Unbekannter Objekte' haben nun auch auf die Tiefen des Meeres übergegriffen und geigen dort 
dieselben souveränen Operationsfähigkeiten wie bisher die Objekte in der Fuft. In den letzten 
Wochen wurden beiderseits des amerikanischen Kontinents solche USO's unter Wasser 
mehrfach geortet und von Einheiten der US Navy mit Erbitterung verfolgt. Geschwindigkeit 
und Wendigkeit dieser Objekte übertreffen wieder alles, was unsere akademische Technik 



175 



leisten könnte. Also muss man diese Objekte denselben Unbekannten zuschreiben, 
den Luftraum beherrschen. " 241 



176 



Geister-U-Boote 



Diese Berichte sollten sich später als geradezu prophetisch erweisen. Anfang der 
80er Jahre erreichte die Skandinavischen Gewässer eine U-Boot-Epidemie von 
einem Ausmaß, das sich nicht mehr geheimhalten ließ: Norwegen registrierte in 
zehn Jahren mehr als 250 Verletzungen seiner Territorialgewässer durch 
unbekannte U-Boote, 242 auch aus Dänemark und England liegen derartige 
Berichte vor. Am schlimmsten schien jedoch Schweden betroffen zu sein (oder 
es wurde dort offener berichtet als in den benachbarten NATO-Ländern): seit 
etwa 1980 gab es immer mehr Meldungen über unbekannte U-Boote, die frech in 
schwedischen Gewässern operierten und einfach nicht zu fassen waren. 

Am 9.9.1982 schrieb die Dortmunder „Ruhr-Zeitung": „Fast jede Woche werden die 
Schweden daran erinnert, dass ihr neutrales Fand eines der bevorzugten Gebiete für die 
militärische Aufklärung durch fremde Mächte ist. . Und fast immer sind die fremden U-Boote, 
die geheime schwedische Verteidigungsanlagen, in Fels gesprengte U-Boot Bunker oder 
Minenfelder auskundschaften, im Vorteil. " 

Und, ein halbes Jahr später: „Fremde U-Boote sind seit 1982 mehr als 40 mal in 
schwedische Gewässer und %um Teil bis vor geheimste Verteidigungsanlagen der Marine 
eingedrungen... Drei der Boote waren bemannte Mini-U-Boote eines bis dahin unbekannten 
Typs. Finem dieser Miniboote, die sich offenbar mit Hilfe von Kaupenketten auch auf dem 
Meeresgrund fortbewegen können, soll es gelungen sein, tief in den Stockholmer Hafen bis vor 
das königliche Sommerschloss einzudringen. . . Der Feiter der Kommission, der frühere 
Verteidigungs- und Außenminister Andersson, geigte gestern Videoaufnahmen von 
Buiupenspuren der Mini-U-Boote. Sie waren während der zweiwöchigen Jagd mehrmals in das 
abgesperrte Gebiet vorMuskö ein- und ausgefahren. " 243 

Ein Albtraum für die schwedischen Militärs, denn Muskö ist ihr zentraler und 
wichtigster Stützpunkt, ausgestattet mit atomsicheren Unterwasserbunkern und 
Kommandozentralen. Doch auch weiter südlich, vor der Marinebasis Karlskrona, 
wurden wochenlang erfolglos U-Boote gejagt. In einem Großeinsatz wurden im 
Februar/März/ April 1 984 die dort stationierten Truppen verstärkt und sogar der 
Belagerungszustand ausgerufen! Es war die bis dahin längste und teuerste U-Boot 
Jagd in der schwedischen Geschichte. Dabei kamen hunderte von 
Wasserbomben, abgeworfen aus Hubschraubern und U-Boot-Jagdbooten, 
Seeminen sowie Anti-U-Boot Spezialgranaten zum Einsatz. Das einzige Ergebnis 
waren tonnenweise tote Fische und Seehunde. 

Die jahrelange Jagd auf die „Geister-U-Boote" erwies sich als Debakel für die 
schwedische Marineführung. Am 27.2.1987 berichtete die „Frankfurter 

177 



Allgemeine Zeitung": „Schweden erhöht %um ersten Mal seit 15 Jahren die 
Militärausgaben. Es wird auf das Unvermögen der schwedischen Streitkräfte hingewiesen, mit 
der Herausforderung fertig %u werden und ^um Ausdruck gebracht, dass die schwedische 
Marine schon jet^t nicht mehr Herr über ihre eigenen Gewässer sei. " 

Der schwedische Ministerpräsident Ingvar Carlson drohte den Unbekannten 
mehrfach, „es werde Blut fließen" und man werde gegen die Eindringlinge mit 
allen verfügbaren Mitteln vorgehen und sie nötigenfalls versenken. Versucht 
wurde letzteres immer wieder, jedoch ohne Erfolg. Während selbst in offenen 
Gewässern ein bis zwei Wasserbomben genügen, ein U-Boot zu versenken, das 
man geortet hat, so gelang dies in den flachen Schären der schwedischen Küste, 
wo es kaum ein Ausweichen gibt, niemals. Die Bomben hinterließen keine 
Schäden an den Geister-U-Booten, ähnlich wie bei den UFO 's, die auch gegen 
Beschuss durch Bordkanonen immun sind. Die „Ruhrnachrichten" meldeten am 
11.5.83: „ Nach Angaben hoher Offiziere haben die Eindringlinge, auf die ein Hagel von 
Wasserbomben niederging, eine völlig neue U-Boot-Technik verwandt, mit der Minen aus 
großer Entfernung gesprengt werden können. " 

Seltsam ist noch so manches andere: im Oktober 1982 gelang es schwedischen 
Marinetauchern, an einem der U-Boote ein Peilgerät mittels Haftmagnet 
anzubringen. Als das U-Boot aber 20 Minuten später den Antrieb startete, fiel die 
„Wanze" ab, etwas, was sich physikalisch (noch) nicht erklären lässt. Auch sonst 
schienen die Fremden Spaß an dem Katz- und Mausspiel zu haben. Sie 
durchtrennten U-Boot Netze, entwischten aus abgesperrten Buchten und 
tauchten frech vor einem schwedischen Kriegsschiff auf, das nicht schießen 
konnte, weil sich aufgrund des „Marine-Familientages" Angehörige, also Frauen 
und Kinder, mit an Bord befanden. Die „Bild am Sonntag" schrieb am 4.8.1985: 
„Drei Anti-U-Boot-Minen sind aus schwedischen Gewässern verschwunden. Geklaut, 
vermuten Experten. " 

Die Preisfrage nach der Nationalität der Fremden wurde nur widerwillig 
diskutiert. Natürlich tippte die Presse sofort auf „die Russen", was aber aus 
mehreren Gründen nicht zutreffen konnte: 

Für sowjetische U-Boote wären die Jagden Selbstmordkommandos 
gewesen, da sie derartige Wasserbombenangriffe nicht überlebt hätten. 

Der Einsatz russischer U-Boote wurde nicht nur von sowjetischer Seite 
mehrfach dementiert, sondern auch über diplomatische Kanäle über Finnland 
und durch den schwedischen Außenminister Bodström. 

Der sowjetische Ministerpräsident Ryschkow legt selbst bei seinem Besuch 
in Schweden 1988 nahe, die Schweden sollten „die Eindringlinge versenken". 

178 



„In den vergangenen Wochen wurden in den Stockholmer Schären mehr als 50 U-Boot- 
Granaten und Minen gegen fremde Eindringlinge %ur Explosion gebracht. Küssen schlagen 
vor, eine gemeinsame Flotteneinheit %u bilden, um die „verfluchten U-Boote aufzustöbern 
und %u versenken ", weil sie die Begehungen ^wischen den beiden Eändern gefährden. " 

Bei der U-Boot-Jagd um Muskö 1982 überflogen sowjetische 
Spionageflugzeuge vom Typ „Iljuschin 38" das Suchgebiet und horchten den 
gesamten Funkverkehr ab, ohne dass Schweden Einwände erhob. Hätte es 
sich um sowjetische U-Boote gehandelt, dann wäre die doppelte Verletzung 
schwedischen Hoheitsgebietes Anlass für diplomatische Proteste gewesen. 

Im Mai 1988 interviewte der „Spiegel" (Nr. 18) den schwedischen 
Oberbefehlshaber Bengt Gustafsson: 

Spiegel: „Wenn Sie NATO-U -Boote als Eindringlinge praktisch ausschließen und wenn 
die sowjetische Regierung die Wahrheit sagt, jagt Ihre Marine wohl Seeungeheuer?" 



Gustafsson: „Ich habe in meinem letzten Bericht konkrete Indizien aUj 
Zweifel ausräumen: wir jagen keine Gespenster. Wie in früheren fahren haben wir 
Beispiel auf dem Meeresboden wieder Spuren entdeckt, die nicht von Fischerschleppnet^en, 
schleifenden Ankern, Seetieren oder Unterwasserströmungen verursacht sein können. Diese 
Doppelspuren verlaufen über weite Strecken millimetergenau parallel, ihre Bachtungsänderung 
kann nur von einem mechanischen Fahrzeug stammen. " 

Spiegel: „ Haben Sie die Spuren vermessen?" 

Gustafsson: „ Wir konnten die Ballen genau vermessen, die von den einzelnen Gliedern der 
Baupenketten in den Boden gedrückt wurden. Wir haben weiterhin Motorgeräusche und 
Unterwassersprechfunkverkehr registriert. Wir haben schließlich die Beobachtungen 
glaubwürdiger Zeugen aus drei Meter Nähe. " 



Spiegel: „ Woher kommen diese Fahrzeuge?" 

Gustafsson (ausweichend): „Für einen politischen Schritt ist das von mir vorgelegte 
Material nicht konkret genug. Daher können wir noch keine bestimmte Nation öffentlich 
en." 



Auf die Frage des „Spiegel": „ Konnten, wollten oder durften die Experten ihrer Marine 
die Nationalität der Eindringlinge nicht bestimmen?" gibt Gustafsson die ausweichende 
Antwort, das sei Sache seiner Regierung. Befragt, warum nur Schweden von 
solchen U-Booten belästigt würde, antwortete er, dass Norwegen ähnliche 
Probleme habe, ohne das allerdings die Presse derart darüber berichtet. 

179 



Bei weniger offiziellen Interviews ließen verärgerte schwedische Marineoffiziere 
jedoch mehrfach verlauten, das seien „die verdammten Deutschen", woraufhin sich 
die Bundesmarine angesprochen fühlte und prompt dementierte. Etwas 
konkreter wurde anscheinend BBC London: Am 27.10.1982 meldete deren 
Radioprogramm angeblich, das bei Muskö gejagte U-Boot sei „ein reichsdeutsches" 

Für Kenner der geheimen Waffenentwicklungen und der Absetzungsbewegung 
erscheint das wesentlich plausibler als für unwissende Durchschnittsbürger - im 
Grunde ist das sogar die einzige schlüssige Erklärung für die Vorgänge in 
Schweden und anderswo. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass 
Finnland und die Sowjetunion 1948 einen Freundschaftspakt abschlössen, der die 
Finnen verpflichtet, sich mit sowjetischer Hilfe gegen einen Angriff von 
Deutschland (!) zu verteidigen. Im selben Jahr unterzeichneten 12 Staaten unter 
Führung der Alliierten in Dünkirchen einen Vertrag gegen Deutschland. 

Gegen eine am Boden liegende, ausgeblutete und besetzte Trümmerwüste? Im 
Jahre 1948 gab es offenbar nur ein Deutschland, das als Feind in Frage kam: das 
sich „im Exil" befindliche Deutsche Reich. 

Um das Gesagte noch etwas zu ergänzen, folgt hier eine kurze, willkürliche 
Sammlung weiterer Pressemeldungen aus den 80er Jahren: 

Vor Westgrönland suchte die dänische Marine nach einem Geister U- 
Boot, dessen Nationalität nicht festzustellen war. 

Schwedens Militär sucht im Februar 1984 nach fremden Froschmännern, 
die in das Sperrgebiet des Marinehafens Karlskrona eingedrungen waren. 24 7 

Die neuseeländische Luftwaffe sucht 1986 erfolglos nach einem 
unbekannten U-Boot vor den Cook-Inseln. Der Ministerpräsident meinte 
später, es habe sich wohl nur um „einen Wal mit Blähungen" gehandelt 248 

1985 finden japanische Verteidigungsexperten in japanischen 

Hoheitsgewässern Spuren von mindestens sechs Kleinst-U-Booten am 

Meeresgrund. Sie seien 249 den in Schweden und Norwegen gefundenen 
identisch. 

Am 30.7.1986 verschwand der schwedische Wissenschaftler Prof. Svante 
Ode'n spurlos von Bord seines Kutters vor der schwedischen Küste. Das 
Boot und auch das Beiboot wurden treibend gefunden. Mit ihm 
verschwanden neuartige Messinstrumente, die Ode'n zum Aufspüren von U- 
Booten entwickelt hatte. Der Fall wurde nie geklärt. 

180 



Ein britisches U-Boot „verlor" ein streng geheimes Sonargerät zum 
Aufspüren gegnerischer Fahrzeuge, welches an einer Leine geschleppt wurde. 

„So brachte am 14. Februar 1960 ein Boot, das mit unglaublicher Geschwindigkeit durch das 
Karibische Meer flitzte, die Amerikaner fast zur Verzweiflung Tags darauf explodierten im 
Mittelmeer erfolglos tonnenweise Wasserbomben um ein U-Boot, das der Yacht des Präsidenten 
Nasser (Ägypten) zß folgen schien. Am 5. Mai operierte ein ,wahrscheinlich mit Gliedern 
versehenes Objekt aus Metall' auf dem Meer vor Seattle — man sagte später, es sei ein riesiger 
Walfisch gewesen (toll: ein Wal mit Raupenketten! Anm.d.Verf.). 

Etwa Mitte Mai wiederholte sich, was schon im Golf von Nuevo geschehen war: Ein 
mysteriöses U-Boot ließ sich unbewegt in etwa 1 50 m Tiefe ein paar Tage lang in aller Ruhe 
sichten und verschwand dann ganz plötzlich. Am 25. desselben Monats versuchten zahlreiche 
amerikanische Einheiten, ein unbekanntes Objekt auf dem offenen Meer vor Florida z u 
identifizieren und %um Auftauchen %u zwingen; ein Sprecher der Marine, den man mit Fragen 
überschüttete, erklärte dazu, es habe sich nicht um ein U-Boot gehandelt; auf die Frage, ob es 
denn ein Tier gewesen sei, gab er ausweichende Antworten. 

Im September zeigten sich weitere mysteriöse U-Boote in der Nähe der amerikanischen Küsten, 
sowohl auf der atlantischen als auch auf der pazifischen Seite, in der Nähe der Philippinen und 
in der Arktis, während sie im Oktober und November im Gebiet der Hawaii-Inseln, vor 
Bahia Bianca und Feuerland erschienen. " 

Man sieht: Schweden ist überall. Es ließen sich noch hunderte von Berichten 
anführen in denen von seltsamen Vorkommnissen unter und über dem Meer 
gesprochen wird. Dabei handelt es sich nur um einen kleinen Teil der 
Begegnungen, der seinen Weg in die Presse findet. Auf dem Meer gibt es nur 
wenige Zeugen, unter Wasser gar nur die Sonarortungen der Militärs, so dass die 
Geheimhaltung in diesen Fällen relativ leicht ist. Wenn wir dennoch gelegentlich 
von solchen Fällen erfahren, dann können wir mit Recht auf eine wesentlich 
höhere Dunkelziffer derartiger Begegnungen schließen. 

Was die Vertuschung angeht, so setzt man nicht nur auf Außerirdische, sondern 
auch auf Seeungeheuer. Die einzigen brauchbaren Fotos vom Loch Ness zeigen 
nämlich das Periskop eines deutschen U-Bootes; Unterwasserfotos der britischen 
Navy, die in Loch Ness gemacht wurden, zeigen ebenfalls die Umrisse eines U- 
Bootes. Natürlich gibt niemand gern zu, dass deutsche U-Boote den strategisch 
wichtigen Caledonian Canal kontrollieren (zu welchem Loch Ness gehört), das 
größte Wassersystem Britanniens. Aber man hat zumindest versucht, den 
Ausgang zum Meer bei Inverness für U-Boote zu blockieren, indem man 1996 
ein Wellenkraftwerk davor baute. Das versank aber im Meer, noch bevor es 

181 



Strom liefern konnte, angeblich durch einen Sturm, nachdem vorher schon 
Löcher in der Anlage aufgetaucht waren, angeblich von der Dünung verursacht. 

Sollten die schottischen Ingenieure etwa am Material gespart haben? 

Überall auf der Welt tauchen unbekannte Objekte ins Wasser ein oder kommen 
aus ihm hervor, weswegen sie meist in der UFO-Literatur abgehandelt werden, 
zumal die typische Scheibenform am häufigsten gesehen wird. Bemerkenswert 
sind die unglaublichen technischen Möglichkeiten der Unterwasserfahrzeuge: 
verschiedene Berichte über U-Boote, die von alliierten Schiffen geortet und per 
Sonar verfolgt wurden, sprechen von Unterwassergeschwindigkeiten von über 
200 Knoten und Tauchtiefen von 8.000 Metern! Kein Wunder, dass 
herkömmliche Waffen dagegen wenig ausrichten können, auch wenn immer 
wieder versucht wird, mit Wasserbomben und Torpedos endlich einmal eines 
dieser überlegenen Geräte zu erwischen. 



182 



Wasserbomben auf Wale und Seehunde 

Das einzige, was getötet wird, ist die Meeresfauna. So haben die ständigen 
Bombardements vor Schweden, Norwegen und Dänemark in den 80er Jahren 
das Seehundsterben in Nord- und Ostsee mit ausgelöst. Die toten Seehunde 
wurden alle mit der Staupe, einer Virenerkrankung, erklärt. Das mag vielleicht bei 
vielen Tieren zutreffen, aber keineswegs bei allen (Viren sind schwer 
nachzuweisen und daher als Sündenbock immer sehr beliebt, siehe: „Die lukrativen 
Lügen der Wissenschaft". 

Presseberichte sprachen davon, dass viele Tiere „eiterige Fleischwunden" hatten 
und Blut und Lungenfetzen ausspuckten. Zerplatzte Lungen sind indes jedoch 
die Symptome der Druckwellen von Waterwasserexplosionen - und nicht von 
Viruserkrankungen. 

Der schwedische Bombeneinsatz war beträchtlich: im Juni 1988 wurde der 
Einsatz von 50 Wasserbomben in nur einer Woche zugegeben (plus die, die man 
nicht zugab). 

Die „FAZ" schrieb über eine U-Boot-Jagd von 1983: „Zwei Minen wurden gekündet 
und vom Hubschrauber sqvei Wasserbomben geworfen. Zwei Sprengkörper einer Minensperre 
sind ausgeschlagen. Zehn Minuten später werden abermals ^wei Sprengkörper einer Mine 
ausgelöst, von dem das Eiland A.lnö wie bei einem Erdbeben erschüttert wird. " 

Was dort stattfand war ein richtiger Krieg. Und das soll die Seehunde nicht 
gestört haben? Aber ein seltsames Virus, das justament zur selben Zeit und am 
selben Ort aus dem Nichts auftaucht? Das mag glauben wer will. Bergmann 
schreibt: „Durch die Meeresströmungen von der Ostsee in Richtung Nordsee und hier 
^usät^lich durch Ebbe und Flut bedingt, sind die Kadaver teils in Richtung Norden bis 
Stavanger, - oder Tage, Wochen Monate später - teils schon in Verwesung übergegangen - auch 
gen Süden bis Sylt und weiter südwestlich angeschwemmt. So ist es nicht verwunderlich, wenn 
Fischer und Robbenfänger auf Sylt und an anderen deutschen Küsten streifen erklärten: Die 
angespülten Robben sind gar nicht aus unseren Beständen. Unsere Tiere sind gesund und 
put^munter, unsere Robbenbestände sind nach wie vor konstant! 

Der Gesamt^usammenhang macht deutlich, dass das Robbensterben nur militärisch bedingt 
sein kann. Jedoch in Anbetracht des immer stärker werdenden Umweltbewusstseins %og man 
eine Verschleierung vor. " 256 

Es wird ja wohl niemand erwarten, dass die Militärs auch noch die 
Verantwortung für den Tod der Meeressäuger übernehmen, genauso wenig wie 
eine Wasserbombenaktion als „Verfolgung reichsdeutscher U-Boote" in der 

183 



Presse erscheint. Dort heißt das schlicht „Manöver". Unter Naturschützern hat 
es sich langsam herumgesprochen, dass Wale besonders nach solchen 
„Manövern" stranden und verenden, wie 1996 nach einem NATO -„Manöver" 
im Ionischen Meer (Griechenland), wo 12 Wale umkamen, woraufhin 
Marinemanöver dort verboten wurden. Bei Fuerteventura (Kanarische Inseln) 
sterben regelmäßig Wale während oder nach „Marinemanövern": 1985 zwölf 
Wale, 1987 drei Wale, 1989 waren es 24 Schnabelwale und 2002 waren es elf. 

Beim letzten Mal wurde der Protest so groß, dass die Provinzregierung erwägt, 
das spanische Verteidigungsministerium zu verklagen. 

Bei den Obduktionen der toten Tiere wurden nämlich Gehirnblutungen 
entdeckt, ansonsten gab es keine Krankheiten. Tierschützer machen das Sonar 
der Kriegsschiffe dafür verantwortlich, die Marine dementiert, das sei nicht 
möglich. Ich glaube, die Marine hat Recht, denn Sonar kann Wale zwar verwirren 
— für Gehirnblutungen braucht es aber schon Druckwellen, wie die von 
Wasserbomben. Ist etwa die weiter oben erwähnte reichsdeutsche U-Boot-Basis 
unter den Kanaren noch immer aktiv und man verfolgt deren Boote? Bei solchen 
Attacken steht zu vermuten, dass sich die derart Verfolgten auch gelegentlich 
wehren. Logisch, das solche Zwischenfälle, wenn sie denn stattfinden, streng 
vertraulich behandelt werden. Dennoch gibt es Meldungen, die genau darauf 
schließen lassen: 

John A. Keel schrieb 1972: „In den letzten beiden Jahren verschwanden sechs U- 
Boote von Israel, Frankreich, England und den USA spurlos. Drei von ihnen im 
Mittelmeer, und keine noch so gründliche Suchaktion konnte ihr Schicksal klären. Man 
fand weder Ölspuren noch Trümmer. " ° 7 Gekapert und entführt? 

Im Mai 1968 sank das US Atom U-Boot ,Scorpion' im Nordatlantik. Fünf 
Monate später ortete man es auf dem Meeresgrund. Ein scharfgemachter 
Torpedo war offenbar vor dem Abschuss im Rohr detoniert. Abschuss gegen 
wen? Bei einem ähnlichen Fall wurden 1984 fünf sowjetische MIG-Jäger 
durch „Rohrkrepierer" ihrer Bordkanonen vernichtet, als sie auf ein UFO 
schießen wollten, das sie gerade verfolgten. 

Am 13.3.1986 lief das US Atom U-Boot ,Nathanael Green' vor Irland auf 
Grund. Es wurde niemand verletzt, das Boot jedoch schwer beschädigt. 

Nur zwei Monate später lief das US-Atom-U-Boot , Atlanta' in der Straße 
von Gibraltar auf Grund. Auch diesmal keine Verletzten. Wie gut sind die 
Seekarten und Tiefenmesser der US Navy eigentlich? 



184 



1986 stieß das US-Atom-U-Boot ,Augusta' mit einem „nicht genannten 
Objekt" zusammen und wurde beschädigt. Wie gut funktioniert ein US- 
Sonar? 

1981 wurden an der Stelle, wo Vorjahren das US Atom U-Boot ,Thresher' 
gesunken war, zweimal „runde Feuerscheiben, die aus dem Ozean aufstiegen" 
von einem kanadischen Frachter beobachtet. Das Containerschiff ,Alaska' 
hatte an der gleichen Stelle vier Leuchtbojen unbekannter Herkunft 
geborgen, die sich durch einen Brandsatz selbst zerstörten, als Fachleute sie 
auseinander nehmen wollten. 

Im August 1980 geriet ein sowjetisches Atom-U-Boot vor Japan in Brand 
und musste nach Wladivostok geschleppt werden. 

1983 havarierte ein sowjetisches Atom-U-Boot der damals modernsten 
„Victor 3"-Klasse vor der amerikanischen Ostküste im Atiantik. Nachdem es 
tagelang dort dümpelte, schleppte man es endlich zur Reparatur nach Kuba. 

Im Juni 1983 sank ein sowjetisches Atom U-Boot im Nordpazifik, 
möglicherweise „wegen eines Lecks in einem Abschussrohr für 
Marschflugkörper". Das Wrack wurde im August geborgen. 

1986 havarierte ein weiteres sowjetisches Atom-U-Boot vor Nordjapan. Es 
musste abgeschleppt werden. 

Am 6.10.1986 sank ein sowjetisches Atom-U-Boot nach einem Feuer im 
Atlantik. Man rätselt um die möglichen Umweltgefahren durch die zwei 
Atomreaktoren und 1 6 Atomraketen. 

Anfang Mai 1987 sank ein sowjetisches Atom-U-Boot vor der 
mexikanischen Pazifikküste. Ursache unbekannt. (Auf das Drama mit der 
„Kursk" komme ich noch zurück). 

Das waren nur ein paar zufällige Meldungen, wie sie Bergmann gesammelt hat. 
Eine intensive Recherche würde sicher weit mehr zu Tage fördern, aber ich 
möchte Sie nicht durch seitenlange Listen von U-Boot-Havarien langweilen. 
Tatsache ist, dass „da draußen" mehr passiert, als man sich das an Land so 
vorstellt. Bergmann fasst zusammen: „In den letzten Jahrzehnten haben die Alliierten 
massiv Jagd auf die reich sdeutschen U-Boote, die so genannten „U-Boote unbekannter 
Nationalität", die „USO's" und Unterwasserobjekte gemacht. Sie werden ebenso intensiv die 
Suche nach möglichen deutschen Unterwasserbasen betrieben haben, wobei es zwangsläufig z^u 
Konfrontationen und wiederholten Unterwasserkämpfen in allen Weltmeeren gekommen sein 

185 



dürfte. Neutrale Zeugen - wie bei UFO -Sichtungen am Himmel -fallen hier in den Tiefen der 
Meere aus, und die Marine hat, genauso wie die anderen Wehrmachtsbereiche der Alliierten, 
Schweigeverbot bezüglich dieser Zusammenhänge. Daher können Tresseberichte über 
Unterwasserkämpfe kaum erwartet werden. 

Die Alliierten haben nach 1945 schätzungsweise 100 bis 200, vielleicht noch wesentlich mehr, 
eigene U-Boote in allen Weltmeeren gänzlich verloren oder sie sind durch schwere Schäden 
unbrauchbar und abgeschleppt worden. Wir haben erst in den letzten wenigen Jahren 
diesbezüglich Berichte gesammelt und nach unseren bescheidenen Unterlagen hatten die Sowjets 
34, die USA 12, Israel 1 und Trankreich 2 U-Boot Unglücke oder Totalverluste zß 
verzeichnen. Viele Vorfälle - vor allem bei den Sowjets - sind gar nicht bekannt gemacht 
worden: ,200 Unfälle auf sowjetischen Atom U-Booten hat der Westen in den letzten 10 
Jahren registriert. Die Dunkelziffer, so verlautet aus NATO-Kreisen, liegt noch höher. 2[ " 

Bei harmlosen Tatrouillenfahrten werden sich die wenigsten und die leichteren Unfälle ereignet 
haben. Die schweren Fälle und die Totalverluste werden überwiegend andere Ursachen 
haben. Aber die wahren Ursachen der Fälle, die uns hier interessieren, werden 
Öffentlichkeit selbstverständlich vorenthalten. Es sind schon Ausnahmen, wenn zugegeben wird: 
, ... bei der Verfolgung eines getauchten Objekts... , oder: , ... ist bei einer Tauchfahrt mit einem 
nicht genannten Objekt zusammengestoßen '. " 

In diesem Licht betrachtet wird auch das Drama des am 11.8.2000 gesunkenen 
russischen U-Bootes „Kursk" besser verständlich: die „Kursk" befand sich auf 
einem so genannten „ Manöver" im Nordmeer, als sie nach einer Explosion 
sank. Das Verteidigungsministerium in Moskau hielt zunächst eine Kollision 
zwischen der „Kursk" und einem anderen Objekt vergleichbarer Größe offiziell 
für die Ursache der Havarie. Am Montag nach der Katastrophe hatte Sergejew 
verkündet, ein „zweites Objekt" sei am Tag nach dem Untergang bei der 
„Kursk" geortet worden. Doch bevor man es identifizieren konnte, „ war das 
Objekt nicht mehr da" Das unbekannte Schiff sei aber „ähnlich groß" wie die 18.000 
Tonnen schwere „Kursk" gewesen. 

Die „Berliner Zeitung" schrieb: „Doch die Rassen-Militärs bleiben hartnäckig bei ihrer 
Kollisions - These. Der Militärstaatsanwalt fahndet jetzt sogar nach einem „Thantom U- 
Boot", das den Untergang ausgelöst haben soll. " 

Fremde Hilfe bei der Bergung wurde abgelehnt, die Leichen durfte niemand 
sehen, und die spätere Geschichte vom explodierten Torpedo ist allzu naiv. 
Wozu war der Torpedo scharf gemacht worden? 

Ein Foto 261 der geborgenen Kursk zeigt ein kreisrundes Loch von etwa zwei 
Metern Durchmesser! Kein Torpedo hinterlässt ein solches Loch, sondern würde 

186 



bei der Explosion die gesamte Bordwand aufreißen, und einen Explosion von 
innen scheidet auch aus, da die Kanten des Lochs deutlich nach innen gebogen 
sind. 

Noch bevor die Öffentlichkeit von dem Unglück unterrichtet wurde, reiste eine 
russische Militärdelegation zur NATO nach Brüssel, um sich mit den Alliierten 
zu besprechen. Angeblich hatte das U-Boot „ Waffen für den dritten Weltkrieg" an 
Bord. 

Wenn man bedenkt, dass auch alliierte Schiffe und Flugzeuge auf seltsame Weise 
verschwinden (Beispiele folgen), dann kann man sich die Nervosität der 
betroffenen Militärs in etwa ausmalen. Ist das vielleicht die Erklärung für ein 
Phänomen, das Zunneck in einem seiner Bücher beschreibt? 

„Sicher ist, dass die US -Militärausgaben in den 90er Jahren weiter in die Höhe schnellten. 
1991 , dem Jahr des „Sieges" der USA im Kalten Krieg, erreichten die Militärausgaben 311 
Milliarden Dollar. Seit jener Zeit hat sich der Haushalt nicht deutlich verringert, trot^ des 
offenbaren Mangels an einer richtigen Bedrohung. Der Mitherausgeber von ,Vanity Fair', 
Andrew Cockburn, schlug in Betrug auf den militärisch - industriellen Komplex einen 
warnenden Tonfall an. Er bemerkte da^u folgendes: „Wie ist es bei derart mageren 
mgen möglich, dass unsere Kampfkräfte sehr viel schneller , 



Cockburn verweist darauf, daß die Armee seit 1990 etwa 40% ihrer Kampfbatallione 
eingebüßt hat. Die Stärke der Luftwaffe, sagt er, ist sogar noch weiter gesunken - um etwa 
50%. Darüber hinaus ist die aktive Flotte der Marine von 546 Schiffen im Zeitraum von 
1992 bis 1997 auf 361 geschrumpft. 



Im Jahr 1995 erhielt das Militär sogar mehr Geld vom Kongress als es gefordert 
Erstaunlicherweise war das einer der wenigen Ein^elh aushalte, dem das Weiße Haus in jenem 
Jahr rasch zustimmte. " 262 

Es bliebe hinzuzufügen: Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 
bewilligte der Kongress ein Extra von 40 Milliarden Dollar für den 
Verteidigungshaushalt, obwohl Bush ,nur' 15 Mlliarden gefordert hatte. Dabei 
war klar, dass das Terrorismus-Problem (so es denn eins wäre) nicht mit 
militärischer Aufrüstung zu lösen sein würde. Wenn man aber weiß, dass sich 
Amerika tatsächlich im Krieg befindet, und zwar seit 1941, dann wird die 
Zahlungsbereitschaft des Kongresses verständlich. Wenn man weiter davon 
ausgeht, dass es kriegsbedingt immer wieder zu Verlusten von Flugzeugen, 
Schiffen und Anlagen kommt, dann ist auch der Geldhunger des ,Department of 
Defense' anders zu beurteilen. 



187 



Das Vorgehen der Einheiten der dritten Macht gegen die alten Gegner kann 
naturgemäß kein offener Kampf sein, wie es die Schlachten vor 1945 gewesen 
sind. Zahlenmäßig unterlegen und mit begrenzten Ressourcen hat man sich 
offenbar auf die Guerilla - Taktik verlegt. 

Dazu gehört auch Sabotage, wo immer sie sich anbietet: Immer wieder werden 
Unterseekabel „von Haifischen verbissen", wie die für eine Milliarde Dollar neu 
verlegten Kabel Japan-USA und USA-Europa. Dabei sind die Kabel dick isoliert, 
mit Stahldraht armiert und schmecken nicht besonders gut. Ein harter Job für die 
armen Haie. Ende der 80er Jahre wurden auch in der Ostsee Kabel 
„durchbissen", wie die Verbindung zwischen Gotiand und dem Baltikum. 
Dummerweise gibt es in der Ostsee aber keine Haie - wem kann man die 
Sabotage nun in die Schuhe schieben? 

Mangels anderer Seeungeheuer sind diesmal die „ U-Boote unbekannter Nationalität" 
als Übeltäter ausgemacht worden, womit die Presse ausnahmsweise gar nicht so 
falsch liegt. Es wurden nämlich wieder Raupenspuren auf dem Meeresgrund 
entdeckt. Verdächtigt hat man zwar gewohnheitsmäßig wieder mal die Russen, 
doch warum sollten die ihre eigenen Kabel ruinieren? 

Die „Westfalenpost" schrieb am 16.2.1989: „Die schwedische Marine will Spuren 
fremder U-Boote in ihren Gewässern gefunden haben. Eines der nicht identifizierten U-Boote 
soll in der Ostsee mehrere Kabel ^wischen der Insel Gotiand und der sowjetischen Küste 
durchtrennt haben. Das Verteidigungsministerium hat eine Stellungnahme aus 
Sicherheitsgründen abgelehnt. " 

Sicherheitsgründe? Wessen Sicherheit? 



188 



Mit dem U-Boot auf Schatzsuche 



Was tun, wenn man über wenig Ressourcen aber phänomenale U-Boote verfügt? 
Es läge nahe, all die Schätze einzusammeln, die am Meeresgrund liegen und an 
die sonst keiner herankommt. Nicht nur spanische Galeeren sanken zu 
Hunderten, gefüllt mit geraubtem Gold, auch in allen Kriegen wurden 
Kriegskassen verschifft und gelegentlich verloren. 

„Man hat durch neuere Forschungen festgestellt, dass allein vor der englischen und irischen 
Küste 20 gesunkene Schiffe liegen, deren Gold, Silber und Juwelenladung sich %u bergen lohnen 
würde. So sind an der englischen Ostküste die Kronjuwelen König]ohns noch immer aus einem 
gesunkenen Schiff heraufzuholen. Nördlich davon liegen weitere 80 Millionen auf dem 
Meeresgrund. Nördlich von Irland sind mit der ,Duque de Florencia' 15 Millionen in Gold 
und Silber und ^wischen England und Irland mit der ,Santa Cru^' 20 Millionen Mark in 
Goldbarren untergegangen. An der gleichen Stelle sank im fahre 1859 das Dampfschiff ,Royal 
Charter' mit 15 Millionen in Gold. Südlich von Irland, im Jahre 1915, gingen durch den 
Untergang der ,Lusitania' 30 Millionen in Gold verloren. 

Noch größere Schätze aber liegen in den anderen Ozeanen. So sank im August des Jahres 
1901 vor der Küste Alaskas der Dampfer Jsland' mit 5 Millionen Dollar in Goldstaub, im 
Mittelmeer der japanische Dampfer ,Yasake Maru' mit Juwelen im Werte von 12 Millionen 
Dollar. An der Südküste Australiens ging der Dampfer Jessons' mit 120 Millionen Dollar 
und vor dem Kap der Guten Hoffnung die ,Grosvenor' mit 18 Tonnen Gold, 1.700 
Silberbarren und einer großen Ladung von Diamanten, Rubinen und Saphiren unter. Der 
Wert dieser Ladung wird heute auf mehr als 500 Millionen geschätzt. 

Durchaus verlockend für die Besitzer von U-Booten mit enormer Tauchtiefe, 
sich hier und dort ein wenig zu bedienen. Und genau darauf gibt es Hinweise. 
Erinnern Sie sich an die spektakuläre Tauchaktion zum Wrack der Titanic 1987? 

Die 20 Millionen Mark teure Aktion sollte wenigstens zum Teil mit Schätzen aus 
dem Safe des Schiffes finanziert werden. Doch dort fand sich angeblich (laut TV- 
Bericht) nur etwas Schmuck im Wert von 20.000 DM. Die Wahrheit war noch 
trauriger: in einem Radio-Interview erklärten Männer der Bergungsmannschaft, 
der im Fernsehen gezeigte Safe sei nicht der echte gewesen - denn den hatte man 
geöffnet und leer gefunden. 

Am 6.8.2002 brachte das ZDF einen Dokumentarbericht mit dem Titel „Die 
letzte Mission des U-Bootes 152". Es ging um das japanische U-Boot 152, das im 
letzten Kriegsjahr auf dem Weg von Japan nach Deutschland im Atlantik 
versenkt worden war und seither in 5.700 m Tiefe vor sich hinrostet. 

189 



Interessant ist allerdings die Ladung: 3 t Opium (als Rohstoff für Schmerzmittel), 
Zinnbarren im Wert von einer Million Dollar und zwei Tonnen Gold! Ein 
Hochdekorierter amerikanischer Vietnam-Veteran war an diesem Schatz 
interessiert und rüstete eine teure Tiefsee-Expedition aus, der es tatsächlich 
gelang, das gesunkene U-Boot zu finden. Es war relativ gut erhalten. Raten Sie 
einmal, was man darin fand! 

Richtig: alles wie in der Ladeliste angegeben, außer dem Gold. Auch hier war 
offenbar jemand schneller gewesen. Am 3. 9. 1998 stürzte ein Flugzeug der 
Swissair (Flug 111) nach dem Start vor New York ins Meer. Zeugen sprachen 
von einem Abschuss, in der Presse war sogar von „Strahlenwaffen" die Rede, 
allerdings angeblich ausgelöst durch einen „Psychopathen der US-Armee". Der 
Flug war ein „UNO Shuttie - Flug" und hatte außer UNO -Funktionären einen 
Safe mit einer großen Fracht Diamanten und Gold an Bord. Die Trümmer der 
Maschine wurden im Meer gefunden, der Safe aber nicht. Die zuständige 
Versicherung entschädigte rasch und großzügig (!), allerdings unter der 
Bedingung, dass keine weiteren Untersuchungen durchgeführt werden! 



190 



Verschwunden im Bermuda-Dreieck 



Es gibt einige Weltgegenden, in denen mehr Schiffe und Flugzeuge verloren 
gehen als anderswo, ohne dass Stürme oder Havarien dafür verantwortiich 
gemacht werden können. 

Natürlich - es kommt immer wieder vor, dass ein Schiff sinkt oder ein Flugzeug 
abstürzt, jedoch findet man dann meistens Spuren: Wrackteile, Ölflecken auf 
dem Meer etc.. Im berüchtigten „Bermudadreieck" findet man meist nichts, und 
Schiffe und Flugzeuge verschwinden bei bestem Wetter und ohne Notruf. Im 
Zeitalter der Satellitennavigation und der automatischen Notruf-Bojen ein 
seltsamer Umstand. Interessant auch, dass dieses Gebiet strategisch von großer 
Bedeutung ist und dass bevorzugt alliierte Maschinen und Boote verschwinden. 

Dazu gehören auch Materialtransporte und scheinbar zivile Yachten, die von den 
Großmächten zum Abhören des jeweils anderen Funkverkehrs und anderen 
Spionagezwecken dort patrouillieren. Interessant weiterhin, dass das große 
Verschwinden erst in den letzten Kriegsjahren begann. Zwar hat Charles Berlitz 
in seinem Erfolgsbuch „Das Bermudadreieck" auch Fälle aus alter Zeit 
beschrieben, um dem Phänomen eine Kontinuität zu unterstellen, doch sind 
diese Fälle wenig aussagekräftig, da durchaus konventionell zu erklären. Die 
neueren Fälle zeigen meist Begleiterscheinungen, wie sie schon im 
Zusammenhang mit dem Auftauchen von Flugscheiben bekannt geworden sind: 
elektromagnetische Störungen unbekannter Ursache, die plötzlich auftreten und 
wieder verschwinden, Lichterscheinungen sowie seltsame Wetterphänomene, vor 
allem ungewöhnliche „Nebelbänke". 

Ich will es Ihnen ersparen, hier seitenweise Fälle aufzulisten; das lässt sich in 
einer ganzen Reihe von Büchern nachlesen. Ich möchte lediglich ein paar 
Einzelfälle herausgreifen, die exemplarisch deutlich machen, dass in erster Linie 
alliierte Streitkräfte direkt militärisch betroffen sind. So wurden im Dezember 
1944 sieben amerikanische Bomber nach Europa geflogen, um die Verluste der 
15. US-Luftflotte aufzufüllen. 

„Nach einer Zwischenlandung auf den Bermudas, um aufzutanken, flogen sie weiter. 480 km 
von Kindlej Field stieß die Formation plötzlich auf zahlreiche seltsame meteorologische 
Phänomene. Sie dauerten nur etwa eine Minute; dennoch wurden die Flugzeuge erschüttert, als 
ob sie von der Faust eines Riesen geschüttelt würden. Von den sieben Flugzeugen kehrten 
Zwei auf die Bermudas zurück. Von den anderen fünf fehlte jede Spur. " 2> 



191 



Es waren gleichzeitig Störungen an Zündung, Funk und Navigationssystem 
aufgetreten. Am 5.12.1945 starteten fünf TBM Avenger - Bomber in Fort 
Lauderdale/Florida zu einem Übungsflug nach den Bahamas, jeder Bomber mit 
drei Mann Besatzung. Plötzlich fielen Kompasse und Höhenmesser aus, und die 
Piloten waren offenbar desorientiert, wie aus den Funksprüchen hervorging. 

Dann fällt auch der Funkkontakt aus. Zwei Flugboote vom Typ Martin Mariner 
PBM 5 werden losgeschickt. Eines kehrte ohne Erfolg zurück, von der Position 
des anderen wurde eine riesige Explosion gemeldet. Nun begann eine gigantische 
Suchaktion, an der 307 Flugzeuge, 18 Küstenwachboote, zahlreiche zivile Boote 
und Flugzeuge, drei U-Boote sowie die britische Marine und Luftwaffe der 
Bahamas beteiligt waren. In 4.100 Flugstunden wurden 100.000 qkm Meer 
abgesucht, ohne eine Spur der fünf Bomber oder des Flugbootes zu finden. Die 
ganze Aktion wurde als „streng geheim" erklärt, und noch 1950 sagte ein Offizier 
der Air Force den Hinterbliebenen, er dürfe darüber nicht sprechen, da „die 
Untersuchungen noch nicht abgeschlossen seien". 265 

Am 3.7.1947 verschwand eine ,Superfortress C-54' der amerikanischen Armee 
samt Besatzung. Es wurden keinerlei Spuren gefunden. 1947/48/49 
verschwanden nacheinander drei Flugzeuge der britischen ,South American 
Airlines': Die ,Star Dust', ,Star Tiger' und ,Star Ariel', jeweils bei gutem Wetter 
und ohne Spuren usw. usf.. 

Alle neun Jahre, 1954, 1963 und 1972, verschwand spurlos jeweils ein 
amerikanisches Frachtschiff, das Schwefel geladen hatte - ein wichtiger Rohstoff 
der chemischen Industrie und für Sprengstoffe. Es häufen sich außerdem 
Berichte über Nebelbänke, in denen die Instrumente verrückt spielen. Da 
verschwindet auch schon mal ein komplettes Kriegsschiff wie die brasilianische 
,Sao Paulo', die 1951 von zwei Schleppern gezogen wurde und samt 
Hilfsmannschaft unauffindbar blieb. 

Auch „Kugelblitze", die an „Foo-Fighter" erinnern, wurden gesichtet. 1960 
starteten auf den Bermudas fünf amerikanische Kampfflugzeuge vom Typ ,Super 
Sabre' und flogen kurz nach dem Start, etwa eine halbe Meile vor der Küste, 
durch ein Wolke. Heraus kamen nur vier, das fünfte blieb verschwunden, am 
einem sonnigen, fast wolkenlosen Tag. Beobachtet wurde der Vorfall vom 
Bodenpersonal und von Schiffen in der Nähe. Weder die Zeugen noch das Radar 
registrierten einen Absturz, und Trümmer oder Spuren wurden, wir vermuten es 
bereits, nie aufgefunden, obwohl sofort eine Suchaktion startete und im flachen, 
klaren Wasser Trümmer gut zu sehen sein müssten. 



192 



Berlitz schreibt in seinem Buch „Spurlos": „Wie bereits erwähnt, verschwinden 
manchmal am selben Tag in demselben Gebiet des Dreiecks mehrere Flugzeuge. Gleichzeitig 
werden von den Besatzungen anderer Flugzeuge, die nicht verschwinden, Anomalien festgestellt, 
und das manchmal sogar in derselben Flughöhe. " 

Und Bergmann ergänzt: „Es geschieht auch mehrfach, dass Kriegsschiffe wie modernste 
Luxusdampfer für Stunden oder Tage völlig lahm liegen, weil Antriebs Systeme, 
Stromversorgung und andere elektrische oder elektronische Tiinrichtungen versagen, oder, was 
noch erstaunlicher ist, daß sie meilenweit vom Kurs abkommen und - obwohl man das feststellt 
und gegensteuert - nichts Wirkungsvolles dagegen tun kann. " 

So geschehen beim Kriegsschiff „USS Richard E. Byrd" (welch seltsamer 
„Zufall", der Name), das 1971 tagelang im Atlantik dümpelte, weil alle Systeme 
ausgefallen waren und jeder Funkkontakt verloren war. 

Oder das Luxus-Kreuzfahrtschiff , Queen Elisabeth II', das im April 1974 einen 
tagelangen Blackout hatte. Es trieb im Bermudadreieck wie ein alter Segler bei 
Flaute, und man versuchte, die verwöhnten Passagiere mit kostenlosen (wenn 
auch warmen) Drinks bei Laune zu halten. Nach ein paar Tagen kam ein anderer 
Luxusliner, um die genervten Gäste zu übernehmen. Ein Boot der US- 
Küstenwache hatte schon vor dem Blackout den Riesendampfer mehrfach vom 
Radarschirm verloren - eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. 

Auch der Zerstörer ,USS Vogelsang' litt 1972 an einem ähnlichen Ausfall, wobei 
das Schiff trotz ruhiger See und Windstille immer wieder von starken Stößen 
geschüttelt wurde. 

Weiterhin gibt es Berichte von „Geisterschiffen", die verlassen auf hoher See 
gefunden werden und deren Besatzung spurlos verschwand - ohne Anzeichen 
eines Unglücks o.a.. 

Berlitz schrieb selbst: „ Wirbelstürme scheiden als mögliche Ursache einer Katastrophe aus. 
Fast bei allen diesen Vorfällen herrschte nämlich schönes Wetter. Nur etwas ist allen 
Geschehnissen gemeinsam: Jedes mal wurde t(um Zeipunkt des Verschwindens oder kurz 
Zuvor in dem betreffenden Gebiet ein UFO gesichtet!" 

Der US-Geheimdienst NSA baute ab 1965 endang der US Ostküste insgesamt 66 
Empfangsstationen, die alle den Funkverkehr im Bermudadreieck belauschen. 
1967 stellte sich heraus, dass offenbar jemand anders zuvorgekommen war: auf 
dem Meeresgrund soll in 300 m Tiefe eine moderne Horchantennenstation 
unbekannter Herkunft entdeckt worden sein. Rätselhaft ist, welche Wellen 
benutzt wurden, da gewöhnliche Radiowellen nicht ins Wasser eindringen. 

193 



Auch neugierige Wissenschaftler werden vom Bermudadreieck nicht verschont: 
1978 schickten die Sowjets ein komplett ausgerüstetes Forschungs- (sprich: 
Spionage-) Schiff ins Bermudadreieck, die ,Akademik Kurtschatov'. An Bord 
waren 22 Laboratorien, eine Startrampe für „meteorologische" Raketen und 
hundert Mann Besatzung und Wissenschaftler. Gemeinsam mit den Amerikanern 
(hört, hört!) erforschten sie im ,Project Polymod' die Rätsel des 
Bermudadreiecks. Die Männer der ,Akademik Kurtschatov' dürften jetzt 
Bescheid wissen, denn das Schiff verschwand spurlos. Aus Moskau Schweigen - 
offizielle Kommentare sind nicht zu bekommen. 

Dasselbe Schicksal ereilte zwanzig Jahre zuvor ein japanisches Forschungsschiff, 
ebenfalls mit 100 Mann und wissenschaftlichen Labors, in der „Teufelssee", dem 
japanischen Gegenstück zum Bermudadreieck. Es scheint rund um die Welt 
solche Gewässer zu geben, in denen Schiffe und Flugzeuge gehäuft 
verschwinden. Ich will nicht ausschließen, dass auch natürliche Verluste darunter 
sind, aber, wie schon gesagt, dann finden sich meist Spuren oder SOS-Signale, 
oder es hat Stürme gegeben. So meldete die „Bild-Zeitung" am 18.3.1989: „Rätsel 
in der irischen See: in den letzten sechs Jahren sind dort 18 Fischkutter gesunken oder ohne jede 
Spur verschwunden — stets bei gutem Wetter und ruhiger See... Vermutung von Behörden: Die 
irische See sei Manövergebiet der NATO-U -Boote; die U-Boote hätten die Kutter versehentlich 
versenkt. " 

Prima Erklärung: Jetzt spielen NATO-Offiziere „Schiffe versenken" wenn es 
ihnen langweilig wird. Na ja, wer „Bild" liest, glaubt vielleicht auch so was. 

Eine Statistik der Londoner Lloyds-Versicherung sprach 1971 von über 2.800 
Schiffen, die in den vorangegangen zehn Jahren weltweit verloren gingen. 70 von 
ihnen ohne jede Spur und ohne triftigen Grund. „Es waren keineswegs nur klapprige 
„Seelenverkäufer", sondern auch Schiffe mit modernen Funk- und Navigationsgeräten. " 2>8 

Und dpa meldete: „Fünf Handelsschiffe verschwinden durchschnittlich in jedem fahr ohne 
eine Spur %u hinterlassen. Obwohl die Rettungseinrichtungen verbessert wurden, gingen von 
1975 bis 1984 nach Angaben des Bremer Institut für Seeverkehrswirtschaft 52 Handelsschiffe 
verloren, ohne dass ein Zeuge aufzutreiben war. Insgesamt mussten in diesem Zeitraum weltweit 
3770 Handelsschiffe mit einer Tonnage von rund 1 5,6 Millionen BRT als Totalverluste 
werden. " 269 



Es steht zu vermuten, dass entweder die Fracht gebraucht wurde, wie bei den 
amerikanischen Schwefeltransportern, oder dass unerwünschte Fracht, speziell 
Giftgas und Atomanlagen (auf beides reagiert die dritte Macht schon immer 
allergisch, beides wurde auch im Krieg von ihr nie eingesetzt), vernichtet werden 
soll. 

194 



So etwa beim spektakulären .. Sinken der ,Lucona' am 23.1.1977. Der Fall machte 
in sterreich Schlagzeilen, weil der frühere Bundeskanzler Bruno Kreisky offenbar 
in die Affäre verwickelt war. Angeblich hatte der Frachter nur Schrott geladen 
und wurde mit einer Explosion vor den Malediven versenkt, um die 
Versicherungssumme zu kassieren. Tatsächlich hatte das Schiff eine komplette 
Atomfabrik an Bord und wurde offenbar von einem Torpedo versenkt, wie von 
Tauchern gemachte Videoaufzeichnungen bewiesen. 

Ähnlich wie bei der ,Kursk' war der Stahl des Rumpfes nach innen gebogen. Eine 
Explosion von innen hätte andere Spuren hinterlassen. 

Allerdings agieren die Flugscheiben nicht nur als Zerstörer feindlicher Fahrzeuge: 
Am 5. Mai 1986 war ein brasilianisches Ehepaar mit seinen zwei Kindern auf 
einer Segeltour durch die Karibik, als das Boot nachts kenterte und so rasch sank, 
dass keine Zeit blieb, das Rettungsboot zu aktivieren. Sie dachten, sie müssten 
ertrinken, als ein sternförmiges UFO aus dem Wasser kam und über ihnen 
schwebte. Es öffnete sich eine Luke und aus dem UFO wurde ein Schlauchboot 
direkt neben der Familie herabgelassen. Danach verschwand es am Himmel. Die 
Familie wurde von einem Sportfischerboot der Bahamas gerettet. 
Interessanterweise war das Schlauchboot ein Typ aus den 50er Jahren und trug 
das Emblem der US-Air Force. Der gerettete Familienvater plante zu 
recherchieren, ob es zu einem der in jener Zeit verschwundenen US-Schiffe oder 
-Flugzeuge gehören könnte, um zu beweisen, dass ,UFOV für die Phänomene 
des Bermudadreiecks verantwortlich sind. Über Ergebnisse seiner Recherchen 
wurde leider nichts bekannt. 270 

Wie auch immer - auf den Weltmeeren (und nicht nur dort) geht der Krieg 
weiter, wenn auch mit ungleichen Waffen und unter besonderen Konditionen. Es 
scheint unglaublich aber wahr: der Öffentlichkeit wird dieser Guerillakrieg seit 55 
Jahren erfolgreich vorenthalten - mit Schweigeverpflichtungen, Lügen und 
Desinformation. Bergmann fasst zusammen: „ Bei diesen Aktionen der Alliierten geht 
es doch um das Aufspüren reich sdeutscher Einheiten %u Lande, zu Wasser und im Weltraum. 
Aber da sich die Alliierten seit 1945 vor aller Welt als Sieger darstellen und feiern lassen, 
gleichzeitig auch beschlossen haben, die nach 1945 fortgesetzten Bestrebungen des Reiches 
systematisch zu verheimlichen, zumindest aber zu verschleiern, sind sie immer wieder von neuem 
genötigt, die Wahrheit zu unterdrücken. Die eine große Lüge vom totalen Sieg über 
Deutschland zieht nun die vielen kleinen Folgelügen zwangsläufig nach sich. " 271 

Interessante Hinweise auf die ,Dritte Macht' finden sich offenbar auch in der 
Unterhaltungsliteratur, wenn auch verklausuliert. Die Zeitschrift „Recht und 
Wahrheit" schreibt: „Unter Fachleuten wird immer noch diskutiert, inwieweit die beliebten 
,Perry RAodan' - Hefte (aus deutscher Feder/) als ,rechts lastig' zß verdammen seien. Dabei 

195 



die brisanteste Botschaft bisher noch gar nicht erwähnt: nämlich die Entdeckung einer 
enen Technologie durch den Helden, welche dieser, politisch unkorrekt, unter Umgehung 
der zuständigen Raumfahrtbehörde %ur Gründung eines eigenen, unabhängigen Staates nutzet - 
in der Wüste Gobi. Man höre, staune und denke darüber nach. Ein nicht minder populäres 
und subversives „Machwerk" erreicht uns aus unserem Nachbarland: ein kleines gallisches 
Dorf konnte sich angeblich erfolgreich der neuen Weltordnung der ,Pax Romana' entziehen, 
und dies wiederum mittels technologischer Überlegenheit, wenn auch auf pharmazeutischem 
Gebiet. Hier hatte ein bärtiger Heilpraktiker alte Kräuterrezepturen zum Wohle seines 
Volkes genutzt, statt sie an die Römer zu verkaufen. Die Folge war ein ständiger Stachel im 
Fleische Roms, was zß amüsanten Verwicklungen führte. Eine interessante Episode berichtet 
von der Benutzung eines den Römern unbekannten Fluggerätes, mit dem besagte Gallier den 
Cäsar an den Rande des Wahnsinns trieben, indem sie fröhlich von einem fliegenden Eppich 
durch die Fenster seines Palastes grüßten (Ähnlichkeiten mit den Ereignissen in Washington 
vom 20./ 26.07. und 1 2.08.1952 sind selbstverständlich rein zufällig). 



Ein weiteres, weniger bekanntes Beispiel mag das in Amerika erschienene Buch von Ayn 
Rand: Atlas shrugged' sein. Als der ehemaligen Geliebten von Philipp Rothschild darf man 
bei ihr eine gewisse Sachkenntnis vermuten. Das Buch ergreift leidenschaftlich Partei für die 
produzierende Klasse der Fabrikanten des Eandes, welche sich von einer katastrophalen 
sozialistischen Politik immer mehr ins Abseits gedrängt sehen und einer nach dem anderen 
purlos verschwinden. Es stellt sich heraus, dass sie in einem abgelegenen Gebirgstal ihr eigenes 
Shamballa geschaffen haben, wo sie unter Verwendung neuartiger Technologien das Ende des 
Schreckens abwarten. Das Tal ist dank eines ,elektrischen Schirmes' für den Gegner 
unauffindbar. Rohstoffe und Gold beschafft einer der ihren, der als ,Pirat' erfolgreich Schiffe 
kapert, militärisch korrekt und unter Vermeidung von menschlichen Verlusten. 272 

Auch wenn der Gedanke neu erscheint und so gar nicht in die gewohnten 
Denkmuster passt - das Überleben und der fortgesetzte Kampf des Deutschen 
Reiches aus dem Exil heraus nimmt immer mehr Gestalt an, je weiter man 
forscht. 

Und die Einbeziehung dieser „Dritten Macht in der Weltpolitik" erklärt auf 
einmal viele Ungereimtheiten, die ansonsten unsinnig erscheinen müssen. 

Selbst wenn es Ihnen schwer fällt, diese These als real zu betrachten, dann lassen 
Sie uns doch einmal schauen, ob und inwieweit sie in der Geschichte des letzten 
halben Jahrhunderts vielleicht Sinn machen könnte. 



196 



Die politischen Folgen und die wahren Hintergründe 

Was jeder für ausgemacht hält, verdient oft am meisten, untersucht %u werden. 
Georg Christoph Lichtenberg (deutscher Philosoph und Physiker) 

Man kann fast alle Menschen da%u bringen fast alles %u glauben, wenn es gelingt ihnen %u 
suggerieren, dass fast alle anderen es glauben. 
Ein mir unbekannter kluger Mensch 

Die Front hätte nicht heißen dürfen, Deutsche gegen Amerikaner, Engländer und Russen, 

nein, die wahre Front hieß: Deutsche, Amerikaner, Engländer und Baissen gemeinsam gegen 

diejenigen, die sie beherrschten. Vielleicht, in einem kommenden neuen Zeitalter, 

mochten die Völker dies begreifen. 

Ralf Ettl in seinem Roman „Z-Plan" 

Es ist an der Zeit, einmal die politischen Konsequenzen des zuvor Gesagten zu 
betrachten - denn die sind enorm! Es erfordert schon eine geistige Anstrengung, 
sich vom gewohnten Denkschema zu lösen und die Weltpolitik von Grund auf 
neu zu überdenken. Für alle diejenigen, die sich auf diese These versuchsweise 
einlassen wollen, gewissermaßen als unverbindliches Gedankenexperiment, 
eröffnet sich eine Fülle neuer Erkenntnisse, und das scheinbare Chaos des 
Weltgeschehens löst sich in ein übersichtliches und sinnvolles Ganzes auf. Prüfen 
Sie ruhig einmal in den folgenden Wochen und Monaten, ob mit dem von mir 
entworfenen Modell die Seltsamkeiten der täglichen Nachrichten nicht vielleicht 
besser verstanden werden können. Ich werde also kein Blatt vor den Mund 
nehmen und meinen Entwurf vorstellen. Entscheiden Sie selbst. 

Wie vieles andere auch lässt sich Geschichte nur verstehen, wenn man die 
Hintergründe kennt. Es genügt dazu nicht, einfach nur Geschichte zu studieren, 
weil die Kräfte, die Geschichte wirklich bewegen, nicht daran interessiert sind, 
ihre Strategien und Möglichkeiten öffentlich zu machen. So ist es zu erklären, 
dass sich die offizielle Geschichtsforschung (und Politologie, sofern es sich auf 
die Gegenwart bezieht) mit tausend Details beschäftigt, aber nie zum Kern des 
Geschehens vordringt. Wie so etwas gesteuert werden kann, habe ich ausführlich 
in „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft" dargelegt. Auch über die wahren 
Hintergründe von Politik und Geschichte habe ich ansatzweise gesprochen, wie 
auch im ersten Band dieses Buches. 

Da damit zu rechnen ist, dass es Leser gibt, die die beiden Bücher noch nicht 
kennen, werde ich hier eine knappe Zusammenfassung der wichtigsten 
relevanten Fakten bringen. Auf die Hintergründe, vor allem die Frage nach den 

197 



Quellen und Beweisen kann ich hier nicht noch einmal eingehen. Zum Vertiefen 
dieses Themas finden Sie bei den Literaturhinweisen ausführliche Quellen. 

Also, auch auf die Gefahr hin, Sie zu schockieren, falls Sie noch gar nichts 
darüber gehört haben, fangen wir an: Die eigentliche Geschichte unserer Kultur 
lässt sich erst ab dem Mittelalter einigermaßen genau rekonstruieren; die antiken 
Quellen wurden zum überwiegenden Teil in der Renaissance erfunden, d.h. 
gefälscht. 273 Wir betrachten daher nur den halbwegs gesicherten Zeitraum der 
vergangenen 600 Jahre, in dem die Weichen für das heutige Weltgeschehen 
gestellt wurden. 

Geschichte und Politik sind letztlich immer eine Frage der Macht. Im Mittelalter 
lag die Macht beim Adel, der sie weitervererbte. Daneben entwickelten sich 
verschiedene Kirchen, die mit religiösen Tricks (Handel mit Schuld, Vergebung 
und virtuellen Gütern wie Paradies oder ewiger Verdammnis) in gegenseitiger 
Konkurrenz dem Adel ein beachtliches Stück seiner Macht abluchsen konnte. 

Die dritte Partei im Kampf um die abendländische Macht war ein durch Handel 
reich gewordenes Bürgertum, wobei Namen wie die Fugger oder die Medici 
hervorstechen. Sie benutzten weder alte Ansprüche noch pseudospirituelle 
Gehirn vernebelung, sie benutzten als Hebel das Geld. Genauer gesagt: den Zins. 

Die Achtung des Zinsnehmens wurde mit Beginn der Neuzeit zunächst 
unterlaufen und später beseitigt. Damit war der Weg zu gigantischen 
Vermögensanhäufungen frei geworden, die nur dem verständlich sind, der sich 
mit den mathematischen Auswirkungen des „exponentiellen Wachstums" 
auseinandergesetzt hat, denn nichts anderes ist der Zinseszins. 

Nur zwei bis drei Jahrhunderte hatten genügt, riesige Vermögen in privaten 
Händen zu akkumulieren, die die der meisten Fürsten überstiegen. Daraus folgte 
quasi automatisch die Übernahme der Macht durch die Aufsteigerklasse der 
Finanzelite, wenn auch zunächst nicht sichtbar, da die Aristokratie zumindest 
offiziell weiter politisch an der Macht blieb. Parallel dazu hatte sich eine geistige 
Strömung entwickelt, die das geistige Diktat der christlichen Kirchen überwinden 
wollte. Die so genannte „Aufklärung" begann zunächst in geheimen, gut 
verborgenen Zirkeln zu wirken, da sie mit Verfolgung durch alle Arten von 
Inquisition rechnen musste. Unterstützung bekam sie von einigen Fürsten, die 
die Macht der Kirchen auch gerne zurückdrängen wollten. So entstanden im 17. 
und 18. Jahrhundert zahlreiche Logen und Geheimgesellschaften, die ihre 
geistigen Wurzeln in antiken, vorchristlichen esoterischen Phantasien suchten, 
um der erdrückenden Enge des Christentums zu entfliehen. 



198 



In diesem Punkt fanden sie auch Unterstützung durch die neue Finanzelite, die 
ebenfalls die kirchliche Konkurrenz ausschalten wollte. Deren Pläne gingen aber 
noch weiter, denn sie waren, wie alle Mächtigen, vom Fluch der Macht infiziert 
worden: Wer viel hat, will noch mehr, und wer mehr bekommt, will eines Tages 
alles. Dieser Zeitpunkt war für die Finanzelite vor etwa 200 Jahren gekommen, 
als die ersten Pläne zu einer Weltherrschaft unter Führung eben derselben „Elite" 
(die sich auch durchaus als solche versteht) geschmiedet wurden. Es war klar, daß 
das eine Aufgabe für mehrere Generationen werden würde, aber ein kleiner Kreis 
innerhalb der Elite machte sich an die Ausführung dieses Planes. 

Wie sah nun der Plan aus? Wir müssen uns dazu in die Zeit Ende des 18. 
Jahrhunderts zurückversetzen. Es mussten gefährliche Gegner geschwächt und 
anschließend entmachtet werden: die Kirchen, allen voran die katholische, sowie 
Adel und Monarchie, die gar nicht daran dachten, Neureiche in ihren erlauchten 
Kreis hereinzulassen. Doch es gab zwei Punkte, an denen man damals ansetzen 
konnte, um Veränderungen zu bewirken: zum einen die Finanzkraft, die 
nunmehr gezielt eingesetzt wurde, um Kriege zu entfachen und zu fördern. Das 
hatte mehrere Vorteile: indem immer beide Seiten finanziert wurden, saß man 
automatisch beim Sieger mit im Boot und konnte fette Gewinne einstreichen. 

Der Verlierer geriet um so mehr in Schuldknechtschaft derselben Finanziers und 
war somit leichter für einen neuen Waffengang zu gewinnen, um vielleicht beim 
nächsten Waffengang besser dazustehen. Mit zunehmenden, scheinbar sinnlosen 
Kriegen, die niemandem nutzten außer den Finanziers, waren die Völker auch 
immer weniger bereit, sich für fremde Ziele verheizen zu lassen. Kämpfte man 
früher noch für das eigene Volk und Überleben, so war inzwischen ein 
regelrechter „Söldnerverleih" als neuer Geschäftszweig entstanden. 

Als ein Beispiel unter vielen ist der Aufstieg des heute führenden Finanzhauses 
Rothschild zu nennen: die Basis des Vermögens bildeten die Geschäfte mit dem 
hessischen Kurfürsten, der hessische Bauern an England verkaufte, damit sie im 
fernen Amerika gegen die aufständischen Kolonien kämpften. 

Zum Sündenbock für solche und andere Fehlentwicklungen wurden Adel und 
Königtum erklärt. Dazu benutzte man die rebellischen Ideen der Aufklärer und 
ihre mehr oder weniger geheimen Zirkel, indem man sie gezielt schrittweise 
unterwanderte und mit den eigenen Vorstellungen impfte. 

Der erste große Erfolg war die Auslösung der französischen Revolution, wo die 
antikirchlichen und antiaristokratischen Doktrinen erstmals schreckliche 
Triumphe feierten. Ergebnis war eine gewaltige Schwächung der alten 



199 



Konkurrenten, zunächst auf Frankreich beschränkt, woran auch das 
napoleonische Intermezzo nichts änderte. 

Es hatte sich eines gezeigt: revolutionäre Ideen wachsen am besten auf einem 
Boden von Krieg, Elend und Gewalt. Solange die Menschen genug zu essen 
hatten und man sie in Ruhe ließ, hatten sie nichts gegen König oder Pfaffen. Also 
erzeugte man Krieg, Elend und Gewalt und schob es immer den Gegnern, also 
Fürsten und Kirche in die Schuhe. Macht lässt sich nicht abschaffen, die Summe 
der Macht bleibt immer gleich. Um Macht zu gewinnen, musste man sie denen 
wegnehmen, die sie ausübten, und das waren damals hauptsächlich die 
absolutistischen Fürsten und Könige. Als Hebel zur Entmachtung benutzte man 
demokratische und sozialistische Ideen, die über die Presse und freimaurerische 
Zirkel unters Volk gebracht wurden. Dabei bestand aber nie die Absicht, dem 
Volk wirklich Macht zu überlassen — das diente nur als Kanonenfutter für 
Revolutionen und Umstürze. 

Um diese Tatsache zu verschleiern, wurde die seltsame „Demokratie" erfunden, 
unter deren Volksferne die so genannten „demokratischen Länder" heute noch 
leiden. Der Trick war, zwischen dem Volk und der Regierung die Institution der 
„Parteien" als Puffer zu schalten, gewissermaßen zur Umleitung von Macht und 
Einfluss. Diese ließen ihre Vertreter zwar vom Volk wählen, unterwarfen sich 
aber nicht dem direkten Mandat des Volkswillens (sonst wären Entscheidungen 
wie z.B. die Euro-Einführung gegen den Willen des Volkes oder die 
Unterstützung Englands und Spaniens für Bushs Irakfeldzug niemals möglich 
gewesen). Dadurch sind die Parteien für andere Einflüsse offen: man nennt das 
heute harmlos „Lobbyismus". Der ständige Geldhunger der Parteien und ihrer 
Führungsriege macht sie manipulierbar für diejenigen, die das System erfunden 
und etabliert haben, nämlich die Finanzelite. 

Über denselben Hebel (Geld) werden auch sozialistische und kommunistische 
Regierungen kontrolliert, je ineffizienter sie sind, desto besser, weil sie umso 
mehr auf Fremdfinanzierung angewiesen sind. Daher mussten auch die 
absolutistischen Herrscher verschwinden, denn sie waren im Normalfall nicht 
erpressbar - sie hatten ja schon alles: Macht, Reputation und Steuereinnahmen. 
Nur durch Krieg und Verschuldung konnte man sie manchmal in Abhängigkeit 
bekommen. 

Doch ein neuer Konkurrent um die Macht war indessen aufgetaucht: die Klasse 
der Industriellen, die dank der erfolgreichen Naturwissenschaften rasch zu Geld 
und Ansehen gekommen war. Diese Industriellen ließen sich zwar ebenfalls über 
Geld und Kredite kontrollieren, wie auch manche Fürsten, aber nur, wenn sie 
Geld und Kredite brauchten. Um ihren Einfluss zu brechen musste man sie unter 

200 



Druck setzen - unter den Druck ihrer eigenen Angestellten, die sie ja brauchten. 
Dafür entwickelte man sozialistische Ideen (analog der freiheitlichen, die in der 
französischen Revolution gute Dienste geleistet hatten) und ließ das ganze über 
einen Agenten veröffentlichen. Der nannte sich Karl Marx (er hieß eigentlich 
Mordechai Marx Lepy) und schürte den heute noch schwelenden Konflikt 
zwischen Arbeiter- und Industriellenklasse. Diese nannte er zwar „Kapitalisten", 
aber die gesamte sozialistische und kommunistische Politik ging seltsamerweise 
immer nur gegen produzierende Industrielle und Agrarbetriebe vor, nie gegen 
den Finanzkapitalismus! 

Bis heute durchschaut fast niemand diese geschickt angelegte Begriffsverwirrung. 

Damit wurde die Konkurrenz der Industriellen unter politischem Druck 
gehalten, bis man durch Steuern, Abgaben und mit Hilfe der Gewerkschaften 
den Kostendruck so weit gesteigert hatte, dass die legale Übernahme durch die 
Hochfinanz über die Kredite ihrer Banken stattfinden konnte. Dieser Prozess 
steht heute kurz vor seinem Abschluss: nur wenige Unternehmen sind de facto 
noch in privater Hand, ohne Kredite und unabhängig vom internationalen 
Hochfinanzsystem. 

Die gesamte sozialistische Bewegung hat in einem Jahrhundert genau das 
erreicht, wofür sie eigentlich gegründet worden war: die Übernahme ganzer 
Industrieimperien durch die Hochfinanz. Die „soziale Situation der Arbeiter" 
wurde zwar als Argument benutzt, hat aber dabei nie wirklich eine Rolle gespielt. 
Der Beweis dafür ist, dass sie heute im Grunde nicht besser ist als vor hundert 
Jahren: bescheidener Wohlstand für die, die Arbeit haben und Elend für die, die 
aus dem System heraus gefallen sind. Und die ständige Angst im Nacken, selbst 
heraus zufallen. Diese Angst bewirkt damals wie heute die perfekte Kontrolle der 
Arbeiterschaft. Gewerkschaften - ebenfalls freimaurerischen Ursprungs - gehören 
genauso zum Spiel, in dem sie diese Angst verwalten, wirkliche Veränderungen 
verhindern und im Sinne der Hochfinanz nach Bedarf Druck auf widerspenstige 
Industrielle ausüben, bis hin zum Ruin von Firmen, die dann zur leichten Beute 
der Banken des Finanzimperiums werden. 

Nur in dieser Gesamtschau ist die enge und nie unterbrochene Zusammenarbeit 
zwischen Hochfinanz und Kommunismus, wie ich sie im ersten Band aufgezeigt 
habe, überhaupt zu verstehen. 

Der zweite wichtige Punkt ist die Katalysatorfunktion der Kriege. Kriege 
schaffen Veränderungen, und wer weltweite Veränderungen will, der braucht 
weltweite Kriege - ein Phänomen, das es vorher nicht gegeben hat, weil es im 
Grunde auch unlogisch ist. Kriege können schon mal entstehen, wenn die 

201 



Interessen benachbarter Staaten oder Völker allzu sehr aneinander geraten. 
Weltweite Kriege haben keine Rechtfertigung, die einleuchtet. Also wurden 
beginnend mit dem Wiener Kongress 1814 große Bündnissysteme geschaffen, 
die im 20. Jahrhundert zu Blöcken verfestigt wurden. 

Dabei ist es im Grunde egal, wer mit wem und gegen wen verbündet ist - wichtig 
ist nur, dass die Blöcke in etwa gleich stark sind und dass beide intern durch das 
Bankensystem kontrolliert werden können. 

Die interne Kontrolle mittels Kredit und Schuld (man beachte die doppelte 
Bedeutung des Wortes!) wurde sukzessive vorangetrieben und machte einen 
großen Schritt nach vorne mit der Einführung der Nationalbanksysteme. In den 
USA erfolgte diese 1913 mit der Gründung des „Federal Reserve" - Systems. Das 
Prinzip ist im Grunde ganz einfach: der Staat tritt das Recht auf die Ausgabe der 
Währung an die Nationalbank ab. Diese ist nun für das nationale Geld 
verantwortlich, das sie ganz nach den Erfordernissen der Wirtschaft druckt und 
das der Staat in Umlauf bringt, indem er es von der Nationalbank zur Verfügung 
gestellt bekommt. Dafür zahlt der Staat der Bank, wie jeder andere auch, Zinsen. 

So weit, so gut. Kriminell wird die Sache aber dadurch, dass die Nationalbank 
nicht dem Staat gehört, sondern einem privaten Bankenkonsortium der 
Hochfinanz! Und das nicht nur in den USA sondern mittlerweile in allen Staaten 
der Welt, einschließlich der „sozialistischen", wo die „National-" oder 
„Zentralbanken" zwar dem Namen nach staatlich sind, ihr Geld aber ebenso 
durch Kredite bei den Privatbanken der Hochfinanz leihen. Diese so genannten 
„Staatsschulden" sind mittlerweile so hoch, dass sie unmöglich zurückgezahlt 
werden können. 274 

Aber das verlangt auch niemand - die Nationalbank, d.h. die Hochfinanz, 
begnügt sich mit der pünktlichen Zahlung der Zinsen, welche in vielen 
Staatshaushalten schon den drittgrößten Posten ausmachen, denn damit ist 
gewährleistet, dass die „Schuld" selbst nie abgetragen wird. 

Das bedeutet im Klartext: Wir, die Steuerzahler, zahlen via „Staatsschulden" 
einen beträchtlichen Teil unserer Einkünfte direkt an die Hochfinanz. Als 
„Gegenleistung" drucken jene die Geldscheine und vergeben Kredite von 
unserem ehemaligen Geld. Milliarden von Steuerzahlern weltweit wurden so zu 
den vielen kleinen Goldeseln der Finanzelite. Wir bezahlen unsere eigene 
Knechtschaft. Ohne das System gäbe es Wohlstand für alle, und dank Technik 
und Industrialisierung brauchte man dafür nur halb so viel zu arbeiten, weil der 
erwirtschaftete Mehrwert nicht mehr via Steuern und Staatsschulden von der 
Hochfinanz abgeschöpft würde. Die Steuern könnten radikal gesenkt werden, 

202 



wenn sie nur noch für ihren eigentlichen Zweck, nämlich das Gemeinwohl, 
benötigt würden. 

Die Rothschilds arbeiteten schon lange an der Einführung eines solchen 
Nationalbanksystems. 1863 schrieb Rothschild aus London an seine 
amerikanischen Freunde in einem Brief: „ Offenbar baut dieser Beschluss, eine 
Nationalbank in den USA einzurichten, auf den Plan auf der hier von der britischen 
Bankenvereinigung formuliert und von ihr empfohlen wurde. Da er, einmal als Gesetz 
verabschiedet, sich als höchst profitabel für die weltweite Bankengemeinschaft erweisen würde. 
Die Wenigen, die dieses System verstehen, werden entweder so interessiert an seinem Gewinn 
und so abhängig von seinen Vorteilen sein, dass es von Seiten dieser Klasse keinen Widerstand 
geben wird. Der größte Teil wird verständnislos die Last ohne Klage, und vielleicht sogar ohne 
Verdacht, dass das System ihren Interessen zuwider läuft, tragen. " 

Genau 50 Jahre später, 1913, war es dann endlich so weit. Schon vor Einführung 
dieses genialen Systems, von dem fast niemand etwas weiß, weil auch 
Wirtschaftsstudenten von der privaten Eignerschaft der Nationalbanken nichts 
erfahren, war klar, dass das normale Steueraufkommen die Mehrbelastung durch 
die Zinszahlungen der neuen „Staatsschulden" nicht verkraften würde. Man 
folgte auch da dem Rat von Mordechai Marx Vevy (der das System selbst 
vorgeschlagen hatte) und führte als neue Steuer die Einkommenssteuer ein. 

Als das nicht reichte, erfand man ständig neue Steuern (Mehrwertsteuer, 
Ökosteuer, etc.), die aber durch die exponentielle Zinsdynamik ständig erhöht 
werden müssen - es sei denn, man stellt das System der privaten Nationalbanken 
generell in Frage. Und das ist schließlich undenkbar — oder? Aber zurück zu den 
Bündnissystemen. Mit Hilfe von Politikern und Diplomaten, die (auch heute) alle 
Mitglieder einer der einstmals aufklärerischen Logen sein müssen (zumindest in 
den wichtigen Ämtern), um einen Posten zu bekommen, wurden Bündnisse 
geschlossen, die einen „Kriegsautomatismus" enthielten. 

Ein ernster Auslöser, zum Beispiel ein ermordeter Thronfolger, zog in einer 
Kettenreaktion von Bündnistreue und Kriegserklärungen fast alle europäischen 
Staaten in einen Krieg, den eigentlich keiner wollte, außer denen, die Vorteile aus 
dem Untergang der alten Weltordnung zogen. Der Kriegs eintritt der USA war 
nur mit einigen Tricks zu bewerkstelligen, aber auch das gelang 1917 und 1941 
(siehe erster Band). 

Die bis 1918 bewirkten Veränderungen waren wichtig auf dem Weg zu einer 
weltweiten Herrschaft, aber nicht ausreichend. Als erster Schritt zum Weltstaat 
wurden internationale Organisationen ins Leben gerufen, wie z.B. der 
Völkerbund. Der nächste Krieg wurde vorbereitet, indem dem besiegten Volk 

203 



einen „Friedensvertrag" diktiert wurde, der auf Dauer unerfüllbar war. Allein der 
Versuch, ihn zu erfüllen, stürzte das Land auf Jahre in ein vorher nie gekanntes 
Elend. Auch wirtschaftliche Überlegungen mögen dabei eine Rolle gespielt 
haben. Seit der Vereinigung der zahlreichen deutschen Länder zu einem Reich 
1871 hatte das Land einen solchen Aufschwung erlebt, dass er auf friedlichem 
Wege, nämlich rein wirtschaftlich, das sorgsam gehütete Gleichgewicht in 
Europa bedrohte. 

Das sollte nach 1918 nicht noch einmal passieren. Es passierte aber doch wieder 
und konnte erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch die deutsche Teilung, die 
„Einbindung in Europa" und die Globalisierung mühsam verhindert werden. 
Nun sollte das Elend von Versailles Deutschland reif machen für den 
Kommunismus, der überall, wo er sich durchsetzte, durch Terror und 
Verstaatlichungen die erforderliche Vorarbeit leistete zur Eliminierung sämtlicher 
Machtkonkurrenten (außer der Hochfinanz, die ihn finanziert und kontrolliert). 

Es kam aber anders: das gedemütigte Volk wählte eine Mischung aus 
Nationalismus und Sozialismus. Hierbei spielte auch die antijüdische Propaganda 
eine große Rolle. Es war allgemein bekannt, dass sich der größte Teil der 
Finanzelite zum Judentum bekennt. In einem falschen, verallgemeinernden 
Schluss sollten nach 1933 in Deutschland alle Juden bekämpft werden, egal wie 
national sie vorher gedacht hatten. Zu dieser Eskalation trug auch der jüdische 
Zionistenkongress bei, der im März 1933 im Namen aller Juden Deutschland den 
Krieg erklärte und zum weltweiten Boykott deutscher Waren aufrief. 275 

Das war natürlich Unsinn und sollte nur Hass schüren, denn eine solche 
„Kriegserklärung" war gar nicht im Sinne der meisten, schon gar nicht der 
deutschen Juden, und konnte ihnen nur schaden. 

Es ist an der Zeit, einmal die Rolle der Zionisten unter die Lupe zu nehmen, 
denn bis heute schüren diese eine Begriffsverwirrung, hinter der sie sich 
verstecken: indem der Zionismus vorgibt, für das gesamte Judentum zu 
sprechen, wie z.B. bei der oben genannten Kriegserklärung, kann er alle 
Vorwürfe und Angriffe gegen seine Politik als „antisemitisch" zurückweisen 
(wovon Israel ständig Gebrauch macht), was soviel heißt, dass sie a priori als 
falsch erklärt werden und somit nicht mehr geprüft werden müssen. Das Wort 
„antisemitisch" ist selbst schon irreführend, weil die Bezeichnung „Semiten" 
nicht nur Juden sondern auch Araber umfasst. So ist es korrekt, wenn man das 
Vorgehen der israelischen Armee gegen die Palästinenser als „antisemitisch" 
bezeichnet. Falsch wäre es, diese meine Ausführungen so zu bezeichnen, da sie 
sich nicht gegen Semiten, auch nicht gegen Juden richten, sondern gegen die 



204 



Zionisten, die in Zusammenarbeit mit der Finanzelite Kriege und andere 
Verbrechen organisieren. 

Ob die nun jüdisch sind oder nicht, spielt dabei keine Rolle - Verbrechen bleibt 
Verbrechen, gleich welche Religion der Verbrecher vorschützt, sei es nun die 
christliche, jüdische, satanistische oder sonst irgendeine. 

Das Problem des Zionismus hat nämlich weniger mit Religion zu tun, als 
vielmehr mit den Machtbestrebungen der Finanzelite. Da unter ihnen viele 
jüdischer Abstammung sind, hat man dort anfangs die klandestinen (heimlichen, 
zusammenhaltenden) Strukturen des Judentums für sich ausgenutzt, die sich über 
die Jahrhunderte entwickelt haben, um die Minderheit im christlichen oder 
muslimischen Umfeld zu schützen. Das betrifft vor allem den starken 
Zusammenhalt und schnelle Informationen untereinander weltweit, wodurch vor 
allem die Rothschilds so groß werden konnten. Als dann im 19. Jahrhundert die 
Forderung nach einem eigenen Staat für die Juden aufkam (oder von der 
Finanzelite aufgebracht wurde, das weiß ich nicht genau), erkannte die 
Finanzelite schnell die Chance, diese „zionistische Bewegung" für die eigenen 
Zwecke der Weltherrschaft zu benutzen. Der zionistische Weltkongress ist 
zusammen mit der jüdischen Loge „B'nai B'rith" („Söhne des Bundes") in den 
letzten hundert Jahren zum wichtigsten Organ der Politik der Hochfinanz 
geworden, dessen ausführende Organisationen unter Nicht - Juden die 
freimaurerischen Bruderschaften sind - meist ohne dass die sich dessen bewusst 
sind. Das Wissen darum wird daher gezielt auf die höheren Grade beschränkt. 

Diese Zusammenhänge waren zur Jahrhundertwende schon relativ bekannt, 
bekannter als heute zumindest. Daher gab es überall in Europa und Amerika 
Gegner der zionistischen (im Sinne von „Handlanger der Hochfinanz") Politik, 
die aber von der damals schon zionistisch dominierten Presse immer wieder als 
„antijüdisch" bzw. „antisemitisch" diffamiert wurde, so dass sich die 
Begriffsverwirrung (die Gleichsetzung von „Zionismus" und „Judentum") in den 
Köpfen von Freunden wie Gegnern festgesetzt hatte, noch bevor die NSDAP 
gegründet wurde. Hitler ist mit seinen antijüdischen Äußerungen in dieselbe Falle 
getappt wie alle anderen auch — damals wie heute. Warum das so war, darüber 
streiten sich die Gelehrten. 

Es gibt Gerüchte, er hätte selbst jüdische Vorfahren gehabt, das als Makel 
empfunden und sich daher um so stärker davon distanziert. Das wäre 
psychologisch plausibel, denn wie sagte Robert Gernhardt? „Die schlimmsten 
Kritiker der Elche waren früher meistens selber welche. " 



205 



Andere Quellen behaupten, Hitler sei bewusst in seiner Rolle als „Vollstrecker 
von Deutschlands Schicksal" aufgebaut und instruiert worden. Das halte ich für 
sehr gut möglich, da er viele seiner Ideen aus esoterischen Zirkeln wie der 
„Thulegesellschaft" und anderer schöpfte, die traditionsgemäß wieder auf 
freimaurerische Logen zurückgehen. Und diese werden alle von der Finanzelite 
kontrolliert. In dem Buch „Das schwarze Reich" 276 werden jedenfalls eine Reihe 
von Querverbindungen zu solch dubiosen Personen wie Madame Blavatsky 
(Theosophie), Aleister Crowley (das „Biest" des Golden Dawn) oder Gurdjeff 
(esoterischer Spinner mit großer Anhängerschar) aufgezeigt. Ich will das aber hier 
nicht weiter vertiefen. 

Hitler hatte zwar schon das Übel der Finanzelite und der von ihr unterwanderten 
und benutzten Bruderschaften erkannt und versprochen, deren Macht zu 
brechen, darüber aber den alten Fehler begangen, alle Juden pauschal als dessen 
Komplizen zu verdächtigen. Aber jede Aktion gegen Juden lieferte dem 
Zionismus ein weiteres Argument, sich nicht mit berechtigter Kritik 
auseinandersetzen zu müssen, indem diese einfach als „Antisemitismus" abgetan 
wird. Zu diesem Zweck wurde in den USA vom „B'nai B'rith" extra ein Verein 
gegründet und mit Geldern ausgestattet: die „Anti Defamation League". Auch in 
Europa wurde dafür gesorgt, dass jeder Anflug von Kritik als „nazistisch" 
geächtet und spezielle Gesetze erlassen wurden, die die freie Meinungsäußerung 
auf diesem Gebiet de facto abschaffen, u.a. in Frankreich, Schweiz, Osterreich 
und dem angeblich „freiesten Staat auf deutschem Boden". So muss auch die 
wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Wahrheit über die 
Judenverfolgung in anderen Ländern stattfinden. 

Die BRD erdreistet sich sogar, Historikern, die eine abweichende Meinung 
haben, die Einreise zu verbieten (wie etwa dem Briten David Irving), oder selbst 
amerikanische oder australische Staatsbürger bei der Einreise auf deutschen 
Flughäfen zu verhaften und ins Gefängnis zu werfen, nur weil sie eine 
unerwünschte Meinung publiziert hatten - auf Englisch in Amerika oder 
Australien, wo abweichende Meinungen nicht strafbar sind! Ein BRD-Gericht 
begründete die Verhaftungen damit, die entsprechende Webseite sei ja auch von 
Deutschland aus abrufbar. 

So wurde ein amerikanischer Weltkriegsveteran am Frankfurter Flughafen 
verhaftet und fünf Monate eingesperrt, weil er in einem Brief in Amerika gegen 
die Missachtung der Menschenrechte in der BRD protestiert hatte. Der Brief 
gelangte per E-Mail nach Deutschland - das genügte offenbar schon für eine 
Verhaftung. 277 In Amerika wird schon vor der Einreise in die BRD gewarnt und 
erwogen - typisch amerikanisch - Fluglinien und Reisebüros zu verklagen, die es 
versäumen, auf die Gefahren einer Reise in die BRD aufmerksam zu machen. 

206 



In einer Reisewarnung heißt es: „U.S. Citizens are now being arrested in Germany solelj 
for practicing free speech inside America! Stay out of prison! Stay out of Germany!" (US- 
Bürger werden nun eingesperrt nur wegen der Prakti^ierung der freien Rede - in Amerika! 
Bleib weg aus dem Gefängnis! Bleib weg aus Deutschland!). 

Das alles, um eine sachliche Auseinandersetzung mit der deutschen 
Vergangenheit mit allen Mitteln zu verhindern. 

Die Mächtigen der BRD müssen offenbar eine panische Angst vor den 
möglichen Ergebnissen haben! Ich werde den Zensoren nicht den Gefallen tun 
und an dieser Stelle Dinge diskutieren, deren Diskussion in der BRD verboten 
ist. Mein Text wurde von Rechtsanwälten durchgesehen und für „sauber" 
befunden, d.h. ich liefere hier keinen Vorwand, dieses Buch zu verbieten, wie 
seinerzeit Jan van Helsings „Geheimgesellschaften I+II", die sehr zum Ärger der 
Zensoren weiterhin im europäischen Ausland erhältlich sind und im Internet 
zum Download kursieren. 279 

So aufschlussreich es auch wäre, Thesen wie „Verbrechen der Wehrmacht" oder 
„Holocaust" einmal näher unter die Lupe zu nehmen - ich darf es nicht und lasse 
es daher bleiben, obwohl ich die Wahrheit zum Teil kenne. Ich halte mich an die 
Gesetze, auch wenn ich die, die sie machen, oft nicht respektieren kann. Der Rest 
ist auch so interessant genug. 

Was in Deutschland passiert, wenn man sich mit den Zionisten anlegt, zeigt der 
Fall Jürgen Möllemann. Der hatte es gewagt, Friedman und den „Zentralrat der 
Juden in Deutschland" (interessanterweise eine „Anstalt des öffentlichen 
Rechts", die sich aus unseren Steuergeldern finanzieren lässt, jedenfalls ein 
Instrument der Zionisten) zu kritisieren, indem er laut aussprach, was Viele im 
Land denken: dass der Krieg Israels gegen die Palästinenser Unrecht sei und 
Friedman arrogant. 280 

Möllemann bekam unerwartet viel Zustimmung aus dem Volk, eine Lawine 
drohte, losgetreten zu werden. Doch so kurz vor der Wahl konnte man ihn nicht 
abschießen, schließlich wollte FDP-Chef Westerwelle Vizekanzler werden, und 
dazu brauchte er die Stimmen der Möllemann - Sympathisanten. Der Sturz 
Möllemanns wurde also auf die Zeit nach der Wahl vertagt, wo man dann auch 
prompt an ihm ein Exempel statuierte - als Warnung an alle, die ernsthaft daran 
denken, Artikel 5 des Grundgesetzes für 281 sich in Anspruch zu nehmen. Wie 
nützlich das Schlagwort gerade für den Zionismus ist, wusste schon der offizielle 
Begründer desselben, Theodor Herzt. Er schrieb: „ Der Antisemitismus. . . wird aber 
den Juden nicht schaden. Ich halte ihn für einen dem Judencharakter nützliche Bewegung. " 2K ~'~ 



207 



Und Aron Monus meinte: „Würde der Zionismus abgeschafft, so würde der 
Antisemitismus in der Folge verschwinden. 283 

Was nur wenige wissen: die Zionisten haben auch innerhalb des Judentums viele 
Gegner, speziell unter den orthodoxen Juden. Die sind nämlich der Meinung, 
dass die Gründung des Staates Israel unrechtmäßig erfolgt ist, und haben in New 
York schon wiederholt zu Tausenden gegen Israels Kriegspolitik protestiert, was 
die zionistisch kontrollierten Medien (d.h. fast alle, besonders die 
Presseagenturen) schamhaft verschweigen. Der Staat Israel darf nach orthodoxer 
Meinung nämlich nur von Jahwe selbst gegründet werden, und zwar nach dem 
Kommen des Messias. Bis dahin möchten sie friedlich im Palästina der 
Palästinenser oder anderswo nach ihren religiösen Vorschriften leben. Dagegen 
ist gar nichts einzuwenden, im Gegensatz zur Völkermordenden 
Vernichtungspolitik des Zionisten Sharon und seiner Komplizen. 

Das sehen auch viele Juden so, wie „der andere Friedmann", der Oberrabbiner 
der orthodoxen jüdischen Gemeinde in Wien, Rabbi Moishe Arye Friedmann. 
Der in New York geborene 30jährige Vater von sechs Kindern wird immer 
wieder von der zionistisch dominierten Presse angegriffen, weil er z.B. die 
demokratisch gewählte österreichische Regierung unter FPO-Beteiligung gegen 
die internationalen Angriffe verteidigte (was ist das eigentlich für eine 
„Demokratie", die Wahlergebnisse, die den Mächtigen nicht in den Kram passen, 
boykottiert?). Er lässt nun demonstrativ drei palästinensische Kinder zur 
medizinischen Betreuung nach Wien holen. In einem Interview 284 sagte er am 
7.6.2002 zum Lebensrecht der Palästinenser: „Dies ist seit jeher die Haltung des 
gesamten streng orthodoxen antizionistischen Judentums. Es hat von daher nie einen Konflikt 
mit den Arabern gegeben. Unsere Rabbiner haben seit Jahrtausenden eine besonders gute 
Beziehung %ur arabischen und muslimischen Welt, ganz besonders in Palästina. Wir sind 
durch das von Gott gegebene Schicksal in die Diaspora vertrieben worden und Gott hat uns 
beschworen, die Obrigkeit %u akzeptieren, egal ob in Deutschland, Osterreich, Australien, Iran 
oder Palästina. Wir streng orthodoxen Juden haben übrigens auch mit den deutschen Behörden, 
ob rechts oder links regiert, stets ein gutes Verhältnis gehabt. Wir waren immer loyale Bürger 
und haben im Unterschied %u Zionisten das deutsche Volk nicht provoziert. 

Wir streng orthodoxen antizionistischen Juden sind letztlich wie die Palästinenser Opfer des 
Zionismus. Wir beten drei Mal täglich dafür, dass sich der Staat zionistischer Prägung auflöst, 
ohne dass unschuldiges Blut vergossen wird. Gott hat alle Juden beschworen, keinesfalls mit 
Waffengewalt nach Palästina z u kommen. Der Staat im zj on ^ sc ^ en Sinne ist die 
Katastrophe der Juden. Wir sind davon überzeugt, dass wir den ursprünglichen Bund mit 
unseren traditionellen palästinensischen und arabischen Brüdern bald wiederherstellen können. " 



208 



Wann hört man je solch versöhnliche Worte in den offiziellen Medien? Dort 
wird immer nur Angst und Hass geschürt, und wenn wir nicht bereits wüssten, 
dass die Medien zionistisch kontrolliert werden - das Verschweigen solcher 
Aussagen beweist es ein weiteres Mal! Diese Worte sind deshalb so wichtig, weil 
sie zeigen, wo die Front im Krieg um die Weltherrschaft wirklich verläuft: nicht 
zwischen Juden und NichtJuden, Juden und Deutschen oder Juden und 
Palästinensern - nein, sie verläuft zwischen dem machtgierigen und 
menschenverachtenden Zionismus und dem Rest der Welt! 

Der Israeli Nathan Chofshi schrieb schon 1959: „Wir kamen und haben die dort 
ansässigen Araber in elende Flüchtlinge verwandelt. Und trotzdem wagen wir es noch, sie %u 
verleumden und ihren Namen mit Schmutz zß bewerfen. Statt zutiefst beschämt zß sein über 
das, was wir ihnen angetan haben und einen kleinen Teil von dem, was wir verbrochen haben, 
wieder gutzumachen, rechtfertigen wir unsere scheußlichen Handlungen und versuchen sogar 
noch, diese %u glorifizieren. " 

Daran hat sich in 40 Jahren seither offenbar nichts geändert. Kriege wurden und 
werden seit zwei Jahrhunderten bewusst organisiert, und wir wissen inzwischen 
auch, von wem. Wenn man diesen zentralen Punkt der Weltpolitik ausklammert, 
wird man nie verstehen, was wirklich passierte und immer noch passiert. 

Doch fahren wir fort mit den Worten von Rabbi Friedmann: „Ich entstamme einer 
der zahlenmäßig größten streng orthodoxen Rabbiner-Familien. Mein Vater ist in 
Deutschland, in Stuttgart, geboren und hat viele Jahre in Deutschland gelebt. Meine Vorfahren 
waren schon vor 400 Jahren Oberrabbiner in Wien und später in der österreichisch-ungarischen 
Monarchie. An den Überzeugungen meiner Familie hat sich nichts geändert. Sie müssen 
wissen, dass es auch in den USA, in Großbritannien und weltweit hunderttausende streng 
orthodoxe Juden und auch in Israel selbst Zehntausende gibt, die den Staat Israel nicht 
anerkennen, und selbst große Familien und Schulen, die jede Unterstützung durch den Staat 
Israel zurückweisen. Zionisten wenden sich gegen die traditionelle jüdische Identität, die 
Religion. Nach dem Willen des Zionismus spielen nicht Gott und die jüdische Religion eine 
Rolle, sondern eine „reine Rasse", wobei das nicht-zionistische Judentum eliminiert werden soll. 
Zionismus läuft in Hinblick auf die Palästinenser auf Faschismus und Apartheid hinaus. " 

Befragt nach seiner Meinung über die „Israelitische Kultusgemeinde" Österreichs 
antwortet Rabbi Friedmann: „Die bestehende Israelitische Kultusgemeinde ist enorm 
mächtig und setzt gegen ihre Kritiker äußerst intolerante Methoden ein. Es ist auch in 
Deutschland nicht besser, wo ich mich, mit Gottes Hilfe, in nächster Zeit ebenfalls z M Wort 
melden werde. " 

Ich bin einmal gespannt, ob der Rabbi dann ebenfalls zum „Antisemiten" erklärt 
wird. Das dürfte den Zionisten diesmal allerdings schwer fallen. Die letzte Frage 

209 



des Interviews bezog sich auf seine Gefühle gegenüber dem deutschen Volk. Die 
Antwort Rabbi Friedmanns: „Ich habe starke Sympathie und Mitleid mit dem deutschen 
Volk, das in den letzten Generationen unerträglichen Erpressungen ausgesetzt war und 
niemals die Möglichkeit hatte, seine Vergangenheit sachlich %u bearbeiten und mit dem 
traditionellen Judentum wieder gute Begehungen herzustellen. Wie ich die Dinge sehe, haben 
die Deutschen den guten Willen gehabt. Dagegen hatten Zionisten Interesse daran, 
Antisemitismus in der Welt und ganz besonders in Deutschland anzuheizen. Die Situation 
würde sich durch die Gründung einer orthodoxen jüdischen Gemeinde in Deutschland 
verbessern. Ich grüße das deutsche Volk. " 

Ich bin dem Rabbi sehr dankbar, dass er den Mut hat, Dinge auszusprechen, für 
die ein nichtjüdischer Deutscher gesteinigt würde. Er sagt klar, wer die 
Unruhestifter sind, die überall Hass schüren, in Palästina und anderswo. 

Der zionistische israelische Verteidigungsminister wurde in den ZDF- 
Nachrichten am 2.9.2002 mit den Worten zitiert: „Palästinenser sind wie Krebs, es hilft 
nur noch Chemotherapie. " Und sein Chef, Ariel Sharon, sagte in einem Interview am 
3.10.2001: „Ich will Ihnen etwas ganz klar sagen: Sorgen Sie sich nicht über amerikanischen 
Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika, und die Amerikaner 

j « 286 

wissen das. 

Einmal mehr maßt sich ein Zionist an, im Namen aller Juden zu sprechen. 
Korrekt hätte es heißen müssen: „Wir, die Zionisten, ... " 

Der Konfrontationskurs Sharons stößt auch innerhalb des Judentums 
zunehmend auf Widerstand. Antizionistische Juden sind im Internet präsent. 2 " 
Auch der toratreue Rabbi E. Weissfish schrieb: „ Wir bekämpfen die Zionisten und 
ihren ,Staat' mit allem Einsatz und wir beten für die Demontage dieses ,Staates' sowie für den 
Frieden in der Welt. 288 

Wer steckt wirklich hinter den meisten so genannten „Anschlägen" auf 
Synagogen oder jüdische Friedhöfe europaweit? So genannte „Neonazis" oder 
eher bezahlte Provokateure, die den Hass anfachen sollen? 

Die Unterwanderung der NPD durch den Verfassungsschutz ist schon so 
sprichwörtlich, dass man sich fragen muss, ob es ohne diesen überhaupt noch 
eine NPD gäbe. Überall werden nach dialektischer Manier Gegensätze aufgebaut 
und aufeinander gehetzt - „teile und herrsche". Die Vokabel vom „friedlichen 
Zusammenleben der Völker" erweist sich als blanker Hohn. 

Das Gegenteil wird praktiziert. Diese Informationen zum Thema Judentum und 
Zionismus sind äußerst wichtig zum Verständnis dessen, was in der Geschichte 

210 



geschah. Gehen wir noch einmal zurück in die 30er Jahre: In Wahrheit war die 
NSDAP nämlich, mit oder ohne Wissen Hitlers, vom „Erzfeind Hochfinanz" 
mitfinanziert und mit aufgebaut worden, mit Wallstreetgeldern und Krediten. 

Schlüsselfigur und Verbindungsmann war Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht, 
auf dessen Ernennungsurkunde neben Hitlers Unterschrift auch die von Max 
Warburg ' ' steht. Über die Beteiligung von George W. Bushs Großvater 
Prescott Bush habe ich ja schon im ersten Band geschrieben. 

Nachdem der Kommunismus in Deutschland die Macht nicht erobern konnte, 
mussten die Weltherrschafts-Aspiranten umdisponieren und wählten Hitler als 
Garanten für den nächsten Krieg. Er sollte den Krieg führen, der den Weg in den 
Weltstaat endgültig frei machen sollte, aber er durfte deshalb den Krieg 
keinesfalls gewinnen. Dazu lancierte man Männer in die nationalsozialistische 
Regierung (jeder Geldgeber redet mit - er hat ja nichts zu verschenken), die dafür 
sorgen sollten, dass der Krieg auch wirklich verloren ging. So war u.a. Göring 
berüchtigt für eine Reihe eklatanter Fehlentscheidungen, die Deutschland die 
Luftüberlegenheit über eigenem Territorium kosteten und den Weg für die 
britisch - amerikanischen Bomberflotten frei machten. 

Die verbrannte Erde, die sie hinterließen, verhinderte, dass die neuen Waffen, die 
erst sehr spät gefördert worden waren, in Serie hergestellt werden konnten. Es 
war zu spät für einen Sieg, aber noch war Zeit für einen Friedensschluss. Seit 
Kriegsbeginn wurden von der Reichsregierung den westlichen Alliierten immer 
wieder Friedensgespräche angeboten mit dem Tenor, gemeinsam den Vormarsch 
des Kommunismus in Europa zu stoppen. Aber genau das wollte die Finanzelite 
ja gerade nicht. Hitler hatte sich zu lange der Illusion vom englischen 
„Brudervolk" hingegeben (weswegen er vermutlich auch 1940 die geschlagenen 
englischen Truppen aus Dünkirchen abziehen ließ) — auch Hess' Englandflug 
konnte Churchills Haltung nicht ändern. Alle Gesprächsangebote wurden von 
Churchill und Roosevelt (beides Hochgradfreimaurer) ignoriert oder kategorisch 
zurückgewiesen. 

Das Ziel der „totalen Kapitulation" war von Anfang an beschlossen gewesen, 
und der mörderische Bombenkrieg wurde noch verstärkt. Churchill hatte selbst 
in seinen Memoiren zugegeben: „Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem 
Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem 
herauszulösen und ein eigenes Austausch system %u schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht 
mehr mitverdienen konnte. " 

Und der ehemalige Bundestagspräsident und Widerstandskämpfer im Dritten 
Reich Eugen Gerstenmaier musste eingestehen: „ Was wir im deutschen Widerstand 

211 



während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: 
Das der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde. " m 

Und er wurde von russischer und auch amerikanischer Seite mit extremer 
Grausamkeit geführt. Ganz im Gegensatz zu dem, was uns hunderte von Filmen 
erzählen, kämpfte die Wehrmacht nach den Regeln der Haager 
Landkriegs Ordnung, d.h. so korrekt, wie man in einem Krieg eben kämpfen kann, 
und vor allem mit einer Tapferkeit, die auch beim Gegner geachtet (und 
gefürchtet) war. Solche Tapferkeit konnte man von einem amerikanischen 
Soldaten nicht erwarten, der auf einem fremden Kontinent für verschwommene 
Ziele eingesetzt wurde, von denen er nichts verstand, und dessen Heimat und 
Familie nie bedroht war. Dieses Manko versuchten manche Truppenführer durch 
Grausamkeiten zu kompensieren. 

Edgar L. Jones, damals einer der bekanntesten US-Kriegsberichterstatter, schrieb 
kurz nach dem Krieg: „ Was glauben die Zivilisten denn, welche Art Krieg wir geführt 
haben? Wir haben kalten Blutes Gefangene niedergemacht, wir haben Lazarette pulverisiert, 
Rettungsboote versenkt, feindliche Zivilisten getötet oder verwundet, Verwundeten den Garaus 
gemacht, Sterbende mit Toten in ein Loch zusammengelegt. . . 

Wir haben unsere Vhosphorbombenabwürfe und unsere Morde an der Zivilbevölkerung mit 
dem Abwurf von Atombomben auf %wei unverteidigte Städte gekrönt und haben so %ur Zeit 
einen unbestrittenen Rekord im Massenmord erreicht. Als Sieger haben wir uns das Recht 
angemaßt, unsere Feinde für ihre Kriegsverbrechen vor Gericht %u Riehen; aber wir sollten 
Realisten genug sein, %u begreifen, dass wir in einem Dutzend Anklagepunkten für schuldig 
erklärt würden, wenn man uns wegen Bruchs der Kriegsgeset^e vor Gericht stellte. Wir haben 
einen ehrlosen Krieg geführt, denn die Moral stand im Denken des kämpfenden Soldaten erst 
an letzter Stelle. " 

Das alles, wie auch der mörderische Bombenkrieg, durfte nach 1945 in 
Deutschland nicht öffentlich diskutiert werden. In letzter Zeit wächst aber das 
Interesse an diesem Thema, angeregt durch die Bombardements im Irak: „In 

Berlin erregte ein Vortrag des Historikers Jörg Friedrich beträchtliches Aufsehen, denn er brach 
ein Tabu. Das nirgendwo festgeschriebene, aber jahrzehntelang eingehaltene Verbot, über den 
Luftkrieg der USA und Englands gegen Deutschland in den Medien %u schreiben und in der 
Öffentlichkeit %u sprechen. Dabei war der Luftkrieg sehr grausam und forderte viele Opfer. 
Mindestens eine halbe Million deutscher 2 '' 3 Zivilisten mussten daran glauben. 162 deutsche 
Städte waren stark davon betroffen, viele wurden in Schutt und Asche gelegt. 

Wie Jörg Friedrich feststellte, hatte der Bombenterror keinen militärischen Sinn. Schon deshalb 
nicht, weil die heftigsten Luftangriffe gegen Deutschland in der Zeit geflogen wurden, 



212 



als das Dritte Bleich militärisch bereits am Roden lag.. . Die meisten englischen und 
amerikanischen Romben trafen nicht deutsche Soldaten und nicht mal die deutsche 
Waffenproduktion. Sie fielen auf Stadtkerne und Wohngebiete mit ziviler Bevölkerung. Wenn 
nicht militärischen, dann politischen Sinn hatte der grausame Luftkrieg allenfalls. Das beweist 
die Zielrichtung der Bombenschläge. Sie trafen nämlich vorwiegend historische Stadtkerne in 
Deutschland. Die herrlichen Bauten, Manifestationen der deutschen Kulturgeschichte, des 
schöpferischen Geistes der Deutschen. 

Doch warum mussten diese Bauten verschwinden? Fragte Jörg Friedrich. Seiner Meinung nach, 
weil den Deutschen ihre Geschichte genommen werden sollte. Jenes Kulturerbe, das einem Volk 
die Würde gibt. Hin Ziel, das mit der im Westen damals lautstark vertretenen These von den 
Deutschen als von einem grundverdorbenen und ^ivilisationsfeindlichen Volk und von 
Deutschland als einem Schurkenstaat in engem Zusammenhang stand.. . 

Jetzt bekommt man den Eindruck, dass das traurige Kapitel des Zweiten Weltkriegs in 
Deutschland an Beachtung gewinnt. Der Luftkrieg der Westalliierten wurde %um Gegenstand 
eines aufgeregten öffentlichen Diskurses. Es wäre wohl naiv, darin nur die späte Erkenntnis der 
Beteiligten %u sehen. Auch früher wussten Historiker und Politiker Bescheid, nur fanden sie es 
unzeitgemäß, die Verbündeten zß ärgern... Auch wenn Hitler und seine Clique ebenso wie der 
deutsche Nationalsozialismus insgesamt nicht in Samthandschuhen bekämpft werden konnten, 
es war trotzdem ein Verbrechen, die deutschen Frauen, Kinder und Greise und die deutschen 
Kulturschätze, die eigentlich zum Kulturerbe der ganzen Menschheit gehörten, dem Untergang 
ZU weihen. Und es war, auch wenn das Wort in diesem Kontext vielleicht einen etwas zynischen 
Klang bekommt, kontraproduktiv. Denn die barbarischen Mittel erzeugten und steigerten Hass 
und ließen die deutschen Landser bis fünf nach zwölf kämpfen, was viele amerikanische und 
englische Soldaten und - last, not hast - die Soldaten der Sowjetunion das Leben kostete. 

Übrigens: auch die Behauptung, die Zerstörung deutscher Städte sei nur eine 
Antwort auf deutsche Bombenangriffe, hält einer Überprüfung nicht stand. Die 
englischen Bombardierungen Deutschlands begannen bereits am 15. Mai 1940, 
also vor Coventry. Die deutschen Einsätze ab Herbst 1940 richteten sich gegen 
Häfen und Rüstungsindustrie, wobei es auch zu „Kolateralschäden" (ein 
Lieblingswort der US Militärs) kam. London wurde erst angegriffen, nachdem 
Berlin bereits sechsmal bombardiert worden war. Die Alliierten gaben zu, 
vornehmlich Wohngebiete anzugreifen, um zu „demoralisieren". 

Sie erreichten das Gegenteil, nämlich einen stärkeren Durchhaltewillen. Es ist 
bekannt, dass viele Industriegebiete verschont wurden, weil man sie später selbst 
nutzen oder demontieren wollte. In Bremerhaven wurde die Stadt zerstört, der 
Hafen und die Anlagen der Kriegsmarine jedoch verschont. Auch die 
Opferzahlen belegen das: Offiziell starben 60.000 englische Zivilisten bei 



213 



Bombardierungen, aber 537.000 Deutsche (wobei die wirkliche Zahl eher bei 
einer Million liegen dürfte). 

In dieser verzweifelten Situation, die Katastrophe vor Augen, gab es zwei 
Tendenzen: zum einen schweißte die Bedrohung Volk und Regierung zusammen, 
über alle Meinungsverschiedenheiten hinweg, man saß ja im selben sinkenden 
Schiff. Zum anderen erinnerten sich hohe Offiziere und Industrielle, die 
eigentlich als Deutschnationale oder Kaisertreue nur widerwillig und um des 
Reiches willen den „Aufsteigern" der NSDAP gefolgt waren, an ihre nationalen 
Wurzeln vor dem Auftauchen Hitlers und seiner Partei, und begannen heimlich, 
eigene Wege zu gehen. So war das Attentat von Graf Stauffenberg vom 20. Juli 
1944 der verzweifelte Versuch, ein Deutschland ohne Hitler vielleicht doch noch 
retten zu können (was eine Illusion war, denn es ging den Alliierten gar nicht um 
Hitler. Der war nur Mittel zum Zwecke der Rechtfertigung des Krieges gegen 
Deutschland. Nur deswegen hatte die Hochfinanz sowohl seinen Aufstieg als 
auch seine Vernichtung finanziert). 

Andere, wie Admiral Canaris, fühlten sich verpflichtet, Vorkehrungen für „die 
Zeit danach" zu treffen. Die alliierten Pläne wie die von Morgenthau, Kaufman 
oder von Stalin, der in Teheran 1943 sagte, er würde als erstes 50.000 deutsche 
Offiziere zusammentreiben und erschießen lassen, oder Bücher wie das 1941 in 
den USA erschienene „Germany must perish" (Deutschland muss 
verschwinden), ließen nichts Gutes für den Fall des alliierten Sieges vermuten. 
Als einziger Ausweg aus der heranrollenden Katastrophe erschien manchen die 
Flucht, weg aus Europa, natürlich unter Mitnahme der technischen 
Errungenschaften, die zwar vorhanden aber wegen Materialmangel und 
Bombenkrieg noch nicht richtig zum Einsatz kommen konnten. Es waren die 
Besonnenen in der Führung, welche die Absetzbewegung initiierten, nicht die 
Fanatiker, die ja geschworen hatten, lieber mit ihrem Führer zu sterben. 

Das sich dann kurz vor Schluss auch Parteigrößen der Fluchtwege bedienten, ist 
allerdings wahrscheinlich. In einem Interview erklärte 1957 ein österreichischer 
Ingenieur, der aufgrund persönlicher Freundschaften einen Einblick in die 
Absetzungsbewegung hatte: „...begrüßte ich die Gelegenheit, in diese Kreise Hinsicht zu- 
nehmen, weil sich bald das Bild ergab, dass man bei der Widerstandsbewegung %wei 
voneinander %u trennende Pachtungen unterscheiden muss. Eine Bachtung beschäftigte sich 
ausschließlich mit Sabotage, mit Behinderung der Kriegsführung, hatte also rein destruktive 
Aufgaben. Die andere Bachtung ^erbrach sich den Kopf über die Gestaltung eines vom 
Nationalsozialismus geprägten, allerdings unbesiegten Nachkriegsdeutschland, so dass die diese 
Widerstandsbewegung selbst an der Anhäufung eines eigenen Kriegspotentials interessiert war. 

295 



214 



Der Nationalsozialismus hat Deutschland über zwölf Jahre hinweg dominiert, 
indem es ihm gelang, alle nationalen Kräfte zu vereinen, sowie alle, denen es in 
erster Linie darum ging, die Weltherrschaftspläne der Finanzelite zu verhindern 
und für Deutschland einen Weg aus dem Elend des Versailler Vertrages zu 
finden. Diese Koalition musste 1945 zwangsläufig auseinander brechen. Übrig 
blieben die, die sich mit einem besetzten Deutschland unter Führung des Welt- 
Finanz -Kapitals durch die Besatzungsmächte nicht abfinden wollten. Um diese 
Einstellung zu verstehen, muss man kein „Nazi" sein. Vieles deutet darauf hin, 
dass die Überlebenden und Nachkommen der Absetzbewegung nicht mehr, wie 
vor 1945, von Nationalsozialisten dominiert werden. Nach den wenigen 
Informationen, die mir vorliegen, sehen sie sich selbst als „Reichsdeutsche", die 
national denken. 



215 



Geheimhaltung und Gehirnwäsche 



Der ungleiche Kampf der überlebenden Reichsdeutschen gegen die (immer 
noch) Alliierten wurde bisher geheim gehalten. Auf Seiten der Alliierten 
logischerweise, um sich die Blamage vor der Weltöffentlichkeit zu ersparen, daß 
man mit ein paar versprengten Deutschen nicht fertig wurde und wird. 

Hinzu käme das Eingeständnis, deren überlegenen Waffen nichts entgegensetzen 
zu können. Die Folgen wären ein allgemeiner Vertrauensverlust in die jeweiligen 
Regierungen, sowie die Solidarisierung aller Globalisierungsopfer weltweit mit 
der einzigen Macht, die offenbar in der Lage ist, den USA Paroli zu bieten. Ein 
Desaster nicht nur für die US-Regierung, sondern für die Finanzelite insgesamt. 
Daher ist Geheimhaltung für diese überlebenswichtig. 

Auf Seiten der BRD-Regierung ist man ebenfalls an einem Öffentlichwerden 
dieser Sachverhalte nicht interessiert. Zu viele unangenehme Dinge kämen dann 
ans Licht - ich komme gleich noch darauf zurück. 

Auch die Reichsdeutschen selbst haben offenbar vorläufig kein Interesse, der 
Öffentlichkeit ihre Identität preiszugeben; vielleicht eine Folge des 
jahrzehntelangen ,Sich verstecken müssens'? 

Sie zeigen lediglich Präsenz und halten damit den militärischen Druck auf die 
alliierten Streitkräfte aufrecht. Die Finanzelite und ihre höchsten Militär- und 
Polit-Funktionäre wissen aber auch so ganz genau, mit wem sie es zu tun haben. 
Daher erklärt sich die Verteufelungskampagne, die seit dem Krieg weltweit gegen 
alles deutsche läuft. Ein Freund, der lange in den USA lebte, sagte mir etwas, was 
wir in Deutschland deshalb nicht wissen, weil fast alle amerikanischen Spielfilme 
bei uns synchronisiert werden, nämlich dass in den amerikanischen 
Originalversionen die „Bösen" fast immer deutsch klingende Namen haben, oft 
deutschen Akzent sprechen und meistens deutsche Autos fahren. Achten Sie 
einmal darauf! Man denke auch an die zahlreichen Parallelen in den „James- 
Bond-Filmen", bei denen ein Naziähnlicher Bösewicht die „freie Welt" aus 
seinen geheimen Basen mit überlegener Technologie angreift und dann 
selbstverständlich besiegt wird - zumindest im Film. 

In der Folge „Feuerball" heißt das Schiff des Schurken ohne ersichtlichen Grund 
„Disco volante". Das ist Spanisch für „Flugscheibe". Die „James-Bond" - Serie ist 
voll von versteckten Hinweisen. Auffällig ist auch der Umstand, wie das Thema 
„Nazis" und „Holocaust" seit Jahrzehnten im Fernsehen in Amerika, Europa 
und ganz besonders in Deutschland immer wieder forciert wird. Die 

216 



Fernsehzeitung „TV-Spielfilm" schrieb: „Seitdem (dem „Holocaust" - Film von 
1979, Anm.d.Verf.) sind Sendungen über die unseligste Zeit in der deutschen Vergangenheit 
nicht nur fester Programmpunkt bei den Sendern, vielmehr noch: Hitler und seine Schergen 
beherrschen die Dokumentationplätze im deutschen Fernsehen... Kund um Jahrestage vergeht 
nicht ein Tag ohne Doku's über den deutschen Faschismus. 1995 wurden rund 450 Sendungen 
Zum Thema gewählt - und die TV -Historiker lassen nicht locker. Was aber können sie nach 
all den Filmen über Hitler, seine Spießgesellen und sein Volk noch geigen? . . . Die Bilder 
kennt man inzwischen, die Geschichte auch. Und ob Farbfilme an sich neue Erkenntnisse 
verschaffen können... ?" 2% 

Dabei ist nur von den Dokumentarfilmen die Rede — die zahllosen Agenten-, 
Verfolgungs- und Kriegsfilme, in denen die Deutschen regelmäßig als brutale 
Idioten hingestellt werden (außer dem einen „guten" Alibideutschen, der 
natürlich irgendwann erschossen wird) noch gar nicht gerechnet. Vielen 
Deutschen und Österreichern geht das schon lange auf die Nerven, ständig als 
Nachfahren solch brutaler Idioten dargestellt zu werden. Andere Diktaturen wie 
die von Stalin oder Mao hatten wesentlich mehr Opfer zu beklagen, aber da lässt 
man die Toten ruhen - die Vergangenheit ist begraben. Ab und zu mal ein Film, 
o.k.; aber das „Monster Hitler" und die Zeit des Nationalsozialismus bilden hier 
eine nicht zu übersehende propagandistische Ausnahme. 

„Hitler" wurde zum Schimpfwort gegen jeden, den man ernsthaft beleidigen will, 
wie Saddam Hussein (aus der Sicht von George Bush). 297 Die Beliebigkeit solcher 
Vergleiche hat der Satiriker Oliver Kalkofe in einer Glosse aufs Korn 
genommen. Er schrieb unter der Überschrift „Vorsicht, Hitler!": „Hitler-Vergleiche 
liegen wieder voll im Trend. Egal ob als ministerieller Rücktritts-Beschleuniger, wirksamer 
Einfroster diplomatischer Beziehungen oder einfach als multifunktionale U Itimativ-Beleidigung 
. . Aber warum ist das Thema Adolf überhaupt im letzten Jahr wieder so hip geworden? Wir 
erinnern uns an die Schlagzeilen: Erst wollte ihn eine seriöse UFO-Sekte klonen, dann hieß es, 
er wäre schwul und letztens sogar, er sei Buddhist gewesen! Demnächst wird sich noch Saddam 
Hussein den Vergleich mit Hitler verbitten, weil er nicht für einen buddhistischen, schwulen 
Selbstmörder gehalten werden will. Ein schwieriges Thema, wie man sieht. " 

Aber Spaß beiseite, das Thema ist wirklich schwierig, weil damit in den Medien, 
genau wie in Hollywood-Produktionen, ein primitives Gut-Böse-Denken 
suggeriert wird, mit Hitler als dem „ultimativen Bösen" auf der einen und der 
„toleranten, modernen und freiheitlichen Demokratie" auf der anderen Seite. 
Dass eine solch primitive Polarisierung Gift für das selbstständige Denken ist, 
braucht nicht näher erläutert zu werden. In Neujahrsansprachen beschwört man 
gerne den „ mündigen Bürger" - doch wehe, er meldet sich zu Wort! 



217 



Die lapidare Begründung für diese Holzhammermethoden lautet: „So etwas darf 
sich nie wieder ereignen!" Wieso fragt man sich, könnte es das, wenn das Deutsche 
Reich 1945 wirklich so gründlich vernichtet wurde wie behauptet? Wenn man 
aber die Vermutung mit einbezieht, dass die deutschen Flugscheiben, U-Boote 
(und wer weiß was noch alles) den Alliierten nach wie vor gewaltig Ärger 
machen, dann hat diese Propagandaoffensive plötzlich sehr viel Sinn: Man 
fürchtet offenbar die Solidarisierung vieler Deutscher sowie unzufriedener 
Amerikaner, Franzosen, Briten etc. im Falle, dass die Existenz der überlebenden 
Deutschen ans Licht kommt. Also muss alles, was mit dem Deutschen Reich zu 
tun hat, als „abgrundtief böse und unmenschlich" dargestellt werden. 

Und genau das wird es. 

Ein Bekannter sagte einmal zu mir: „ Wart's nur ab, wenn erst die letzten Zeit^eugen 
gestorben sein werden, die sich noch an die Zeit vor 1945 erinnern können, dann geht die 
Greuelpropaganda gegen Deutschland erst richtig los!" 

Ich fürchte, er hat recht. Eine sachliche Untersuchung dessen, was damals 
wirklich stattfand, ist auch heute schon kaum mehr möglich. Deshalb macht es 
Sinn, wenn sich die Dritte Macht vor der Weltöffentlichkeit zurückhält: Wir als 
TV - berieselte Generation würden eh nur schreien: „Nazis raus!", so wie man es 
uns ständig suggeriert. Offenbar muss es erst noch schlimmer kommen, bis die 
Masse der Menschen anfängt, darüber nachzudenken, was auf dieser Welt 
eigentlich gespielt wird und wo die Fronten wirklich verlaufen. 

Schon 1945 bat Professor Friedrich Grimm den englischen Chefpropagandisten 
Sefton Delmer, nach Ende der Kämpfe doch mit der Greuelpropaganda gegen 
alles deutsche aufzuhören. Dieser entgegnete: „Nein, nun fangen wir erst richtig an! 
Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein 
gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles verstört sein wird, was sie in anderen 
Uindern an Sympathien gehabt haben, und bis die Deutschen selbst so durcheinander geraten 
sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun. " 

Genau so geschah es dann auch. 

Ein angeblicher Kenner der Reichsdeutschen, der sich Ernst Wahrnt nannte, 
erklärte es mit seinen Worten in einem privaten Interview mit dem kritischen 
Autor Kawi Schneider im Oktober 2002 in Berlin: „Die tägliche Propaganda gegen das 
Dritte Reich richtet sich ja gegen die Reichsdeutschen. Nur kann man die nicht beim Namen 
nennen, also het^t man gegen das damalige Reich. Wären nicht insgeheim die Reichsdeutschen 
gemeint, wäre diese Hetzte ja absurd, man het^ja auch nicht gegen Ulbricht oder Stalin oder 
andere - nein, nur gegen das Dritte Reich und das jeden Tag und überall. " 

218 



Kawi Schneider selbst meint zu dem Thema drastisch aber zutreffend: „ Gegen das 
Volk der später so genannten BRD als Geisel, Sündenbock und Blitzableiter wurde nun der 
Hass auf das entwischte Deutsche Reich gerichtet, bis heute. Die BRD-Deutschen bekommen 
systematisch einen Schuldkomplex eingepflanzt auf der Basis angeblicher deutscher Kriegsschuld 
und angeblichen Zivilisationsbruchs wie Verbrechen der Wehrmacht, ... Verbrechen gegen die 
Menschlichkeit. Die Deutschen werden als das Sudelvolk. . . dieser Welt hingestellt, 
verantwortlich für das einmalig Böse, die Zerstörung des Urvertrauens aller Menschen. . . Ihre 
einzige Existenzberechtigung in dieser Logik ist ihre Aufopferung für die Welt, für Europa, 
für Ausländer usw. bei gleichzeitiger Selbstauflösung - nur der sterbende Deutsche ist erträglich, 
nur der tote gut, ein Deutschland nur noch als rituelles Opfertier der Welt legitim, das seinem 
verdienten Ende ungeduldig entgegenschmachtet. 

Beim einzelnen Menschen kommt diese psychomartialische Kriegsführung der Alliierten so an, 
dass er praktisch zß m geistig unheilbar Schwerverletzten mutiert, zß m künstlich 
behinderten Humankrüppel, zß m seelisch Verstümmelten. Sein Bewusstsein wird um 
kollektive Komponente gebracht, um die Heimat in der Volksseele mit positivem Bezug z u 
Ahnen. Einer der wichtigsten Identitätsaspekte — und damit die Gesamtidentität! - wird unter 
en Vorwänden gezielt zertrümmert. 



Kein anderes Volk außer dem der Noch-BRD wird einer solchen Seelen Amputation 
unterzogen. Beim Kollektiv des Volkes ist dessen Auflösung die Folge: Der einzelne Deutsche 
als Gehirnwäscheopfer flüchtet in Arbeit und Suchtkrankheiten, entspannt sich höchstens noch 
beim Fernsehen, das seinen deutschen Selbstekel permanent auffrischt und verstärkt. Und die 
politischen Eeitwölfe solcher Zombie deutschen bezeichnen sich natürlich stolz a ^ s Anwalt der 
Ausländer, der Opfer. 

Opfer sind natürlich immer Nichtdeutsche, denn Deutsche sind definitionsgemäß Täter, und 
Zwar die schlimmsten. Schon die Schulkinder werden durch Ausstellungen über 
Terrorpropaganda geschleift, fast wie früher im Wilden Westen Pferdediebe z u Tode geschleift 
wurden, und werden so für immer traumatisiert und des geistigen Schutzschildes eines normalen 
kollektiven Heimatvertrauens, geschweige denn eines Urvertrauens, beraubt. In diesem 
schutzlosen Zustand ist der BR-S Kümmel-Deutsche auch psychoenergetisch leichte Beute für 
Energie-Vampire, wird also nicht nur materiell dauernd angezapft und ausgesogen, sondern 
auch psychoenergetisch. Jeder aufkeimende Impuls der Selbstheilung wird sofort von der 
Gedankenpolizei der Alliierten und Kollaborateuren in der BRD hysterisch angeprangert, 
verteufelt, verfolgt und erstickt. Wenn es irgendwelcher Beweise für diese grausame 
Psycho seh lacht bedürfte, fände man sie täglich überall in jeder Schulklasse, an jeder 
Plakatwand, in jedem Sender und Blatt. Da ein gegenseitiger Würgegriff nicht ewig dauert, 
bleibt zß hoffen, daß seine Auflösung möglichst bald und möglichst friedlich erfolgen kann. " 

Die ständige „Büßerhaltung", die von uns Deutschen als „politisch korrekt" 
erwartet und von den BRD -Politikern zur Schau getragen wird, wirkt zudem 

219 



unecht und aufgesetzt, was selbst im Ausland auf Befremden stößt. So sagte Dr. 
Lennart Meri, Staatspräsident von Estland, in seiner Rede zum Jahrestag der 
„Wiedervereinigung" in Berlin: „Deutschland ist eine Art Canossa-Repub/ik geworden, 
eine Republik der Reue. Aber wenn man die Moral %ur Schau trägt, riskiert man, nicht ernst 
genommen %u werden. Als 'Nichtdeutscher erlaube ich mir die Bemerkung: Man kann einem 
Volk nicht trauen, das sich rund um die Uhr in Selbstverachtung übt. Um glaubwürdig zu- 
sein, muss man auch bereit sein, alle Verbrechen %u verurteilen, überall in der Welt, auch 
dann, wenn die Opfer Deutsche waren oder sind. Für mich als Este ist es kaum 
nach^uvoll^iehen, warum die Deutschen ihre eigene Geschichte so tabuisieren, dass es enorm 
schwierig ist, über das Unrecht gegen die Deutschen %u publizieren oder %u diskutieren, ohne 
dabei schief angesehen %u werden - aber nicht etwa von den listen oder den Finnen, sondern von 
den Deutschen selbst. " 

Dem kann man nur antworten: über 50 Jahre Umerziehung haben ihre Spuren in 
den Köpfen und den Seelen hinterlassen. 

Es ist an der Zeit, sich um ein weniger verkrampftes Verhältnis zum eigenen 
Wesen und zur eigenen Vergangenheit zu bemühen. Der bekannte 
Psychotherapeut Arthur Janov erreichte die Heilung seiner Patienten von ihren 
Neurosen durch die bewusste Integration ihrer verdrängten Vergangenheit: „Sie 
sind von den Wirkungen ihrer primären Vergangenheit befreit worden. Das geschieht, wie ich 
schon gesagt habe, dadurch, dass %u dieser Vergangenheit wieder eine Verbindung hergestellt 
wird. Wird die Verbindung %ur Vergangenheit durch einen chirurgischen Trennungsvorgang 
gelöst, dann wird der Betreffende dadurch auf die Gegenwart eingeschränkt, zugleich aber auch 
seiner einzigen Chance auf Rettung und Erlösung beraubt. " 303 

Der Begriff der „Schuld" ist dabei kontraproduktiv und dient, wie in allen 
Religionen, nur zur geistigen Kontrolle mit Hilfe des „schlechten Gewissens". 
Deshalb enthalte ich mich hier der üblichen Floskeln von der „deutschen 
Schuld", die ich weder für mich noch für meine Eltern und Großeltern 
akzeptiere. Es gibt „Schuld" nur für den einzelnen Menschen, und der Einzelne 
muss, wenn er Schuld auf sich geladen hat, auf seine Weise daraus lernen, um 
künftig nicht mehr dieselben Fehler zu machen. „Schuld" kann immer nur eine 
persönliche, niemals eine kollektive sein. Solange jedoch nicht über jede Schuld 
offen gesprochen werden darf, das heißt, solange Schuld und Verbrechen der 
Alliierten als ein Tabu dem Schweigen anheim fallen, während die Fehler von 
Deutschen immer wieder betont und sogar erfunden werden, bleibt jede 
„Vergangenheitsbewältigung" eine Farce. Diese einseitige Art der 
Verbrechens sühnung wurde am 23.10.1954 im so genannten 
„Überleitungsvertrag" 304 festgeschrieben. 



220 



Unterzeichnet von Adenauer für die BRD, sowie den Vertretern der USA, 
Englands und Frankreichs, verbietet er ausdrücklich die Verfolgung oder 
Bestrafung jedweder Verbrechen, die im oder sogar nach dem Kriege von 
westlichen Alliierten an Deutschen begangen worden waren! 

Kein Wunder, dass immer nur Deutsche verurteilt werden - ob zu Recht oder zu 
Unrecht sei einmal dahingestellt. 

Darüber hinaus scheint es für uns Deutsche schon immer schwierig gewesen zu 
sein, ein unbefangenes Verhältnis zum eigenen Volk zu entwickeln, wie es in 
anderen Ländern selbstverständlich ist. In diesem Zusammenhang möchte ich an 
ein Wort Napoleons erinnern, der zu seiner Zeit bemerkt hat, wie naiv die 
Deutschen auf politischem Gebiet damals schon waren: 

„Es gibt kein gutmütigeres, ab auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt 
brauchte ich unter ihnen nicht %u säen. Ich brauchte nur meine Net^e auszuspannen, dann 
liefen sie wie scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten, damit 
ihre Pflicht %u tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Eüge kann grob genug 
werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre 
Eandsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde. " 

Seltsam, wie aktuell dieses Wort immer noch ist! Im Grunde muss man 
Deutschland gar nicht von außen bekämpfen, solange es gelingt, die Deutschen 
gegeneinander aufzuhetzen - sie zerfleischen sich dann schon gegenseitig, und 
das mit „deutscher Gründlichkeit". 

Wie sagte Richard Wagner einmal? „Deutscher sein heißt, eine Sache um ihrer selbst 
willen %u machen. " 

Man könnte ergänzen: „Deutscher sein heißt, eine Sache um ihrer selbst willen %u 
übertreiben. " 

Beides trifft zu. 

Die Politik, die Menschen unseres Landes gegeneinander auszuspielen statt zu 
einigen, wird immer deutlicher sichtbar. Als Instrumente dienen der 
„Verfassungsschutz", die Gerichte und natürlich die kontrollierten Medien, die 
jeden sofort in die „rechte Ecke" stellen, der nicht in den Chor der 
Selbstverleugnung mit einstimmt. ,„Rechts' - das ist im allgemeinen Sprachgebrauch heute 
das, was , das Volk', der , kleine Mann von der Straße' denkt, aber nicht öffentlich aussprechen 
darf, das politisch ,Unkorrekte', das, was die jeweils Herrschenden in Politik und Medien 
tabuisiert und kriminalisiert haben. " 

221 



Nach dieser Definition wird man mich folgerichtig auch als einen „Rechten" 
etikettieren. Wenn das tatsächlich einen „Rechten" auszeichnet, dann nehme ich 
es als Kompliment. 

Selbst die „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" schrieb, dass die „Politik der 
Steckbriefe, des Prangers, der gesinnungspoli^eilichen Fahndung" in zunehmendem Maße 
das präge, „was man gerne politische Kultur nennt. " 

Was daran noch „demokratisch" sein soll wissen nur die, die „Demokratie" 
definieren. Dabei sind gerade die staatlichen Institutionen der BRD keineswegs 
legitimiert, sich als Staats- oder Moralwächter aufzuspielen - weder demokratisch 
noch völkerrechtlich, wie ich im nächsten Unterkapitel ausführlich darlegen 
werde. 

Dabei hatte gerade der damalige Bundespräsident Roman Herzog an die 
Notwendigkeit von unbequemen Denkern in einem „demokratischen Staat" 
erinnert 307 Er sagte, die Gesellschaft verkümmere ohne den kritischen Einspruch 
von Intellektuellen und Schriftstellern, und sie müsse auf diese hören und 
nötigenfalls umdenken! Die Wahrheit liege nicht automatisch bei der Mehrheit 
und schon gar nicht bei den jeweils Herrschenden. Der „sperrige Individualist" 
sei nie notwendiger gewesen als heute, um „die ständig neuen Moden des 
Denkens zu überprüfen". Nun - dann frisch ans Werk, da nehme ich Herrn 
Herzog doch gern beim Wort. 

Zurück zur Weltpolitik: Diese war lange geprägt durch das „Gleichgewicht des 
Schreckens". Der Begriff wird landläufig auf den scheinbaren Gegensatz USA — 
Sowjetunion angewandt. In Wahrheit haben die beiden Alliierten auch nach 1945 
zusammengearbeitet, da sie beide von derselben Finanzelite kontrolliert werden. 
Der „Kalte Krieg" war eine Farce, um die gigantischen Rüstungsbemühungen, 
die gegen die Dritte Macht aufgewendet wurden, zu begründen und zu 
rechtfertigen. Tatsächlich dauert der Krieg gegen das Deutsche Reich weiter an 
— bis heute. Ein „Gleichgewicht des Schreckens" gibt es wirklich, allerdings 
zwischen dem Reich mit seiner überlegenen Technologie und den Alliierten mit 
ihrer militärischen Kontrolle über Europa und den größten Teil Nord- und 
Südamerikas. Die Geisel in diesem Krieg ist jedoch Deutschland mit 80 
Millionen Menschen, die den Atomwaffen der Supermächte im Konfliktfall 
hilflos ausgeliefert sind. Sie erinnern sich vielleicht noch an die Diskussion 
anlässlich der Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in den 80er 
Jahren? Damals kamen Pläne an die Öffentlichkeit, bei denen Deutschland als 
atomares Schlachtfeld eingeplant war. 



222 



Zahlreiche Pressezitate belegen die Bedrohung: 

So lautet der Titel eines Buches von General Sir John Hackett: „Der dritte 
Weltkrieg: Hauptschauplatz Deutschland" (erschienen bei Goldmann). Er 
mußte es wissen, denn er war Oberbefehlshaber der britischen Rheinarmee 
sowie der NATO-Heeresgruppe Nord. 

Henry Kissinger (ebenfalls Zionist) meinte nur ganz cool: „Ihr Europäer 
müsst schon verstehen, dass, wenn es in Europa %u einem Konflikt kommt, wir 
Amerikaner natürlich keineswegs beabsichtigen, mit euch %u sterben. " 

Der US-Verteidigungsminister Caspar Weinberger sagte: „Das Schlachtfeld 
des nächsten konventionellen Krieges ist Europa und nicht die Vereinigten Staaten. " 309 

Der US-General Collins hatte schon im Jahr der Gründung der BRD 
verkündet: „Es ist genug, dass wir Waffen liefern, unsere Söhne sollen nicht in Europa 
verbluten. Es gibt genug Deutsche, die für unsere Interessen sterben können. " 

Und der Miterbauer der Neutronenbombe Samuel Cohen wusste genau, 
wo diese zum Einsatz kommen sollte: „Der wahrscheinlichste Schauplatz wäre 
Westdeutschland. Ich halte es für eine akademische Frage, sich den Kopf darüber ^u 
^erbrechen auf welche Art und Weise der Feind (gemeint sind die Deutschen, 
Anm.d.Verf.) ^u Tode '" 4 



Der ORF meldete am 26.7.1976 die beruhigenden Worte: „Der 

demokratische Präsidentschaftskandidat Jimmy Carter würde vor einem möglichen 
Kernwaffeneinsat^ der USA in Europa die Regierungen der betroffenen Eänder 
verständigen. In diesem Zusammenhang wurde von Carter die Bundesrepublik 
Deutschland und Osterreich genannt. Diese beiden Staaten würden, durch ihre 
geographische Eage bedingt, wahrscheinlich ^ur Hauptkampflinie werden und somit der 
Vernichtung preisgegeben sein. " 

Nach 1945 war Deutschland nicht nur zerbombt, besetzt und wirtschaftlich 
ausgeplündert, sondern auch noch wehrlos den atomaren und sonstigen Waffen 
der Siegermächte ausgeliefert. Hohe Politiker sind natürlich in die Situation 
eingeweiht. 

So verplapperte sich Egon Bahr einmal in einem Interview mit dem Stern, 312 als 
ihm herausrutschte: „ Wir sind die Geiseln der Großmächte. " Er vergaß zu ergänzen: 
die Geiseln wem gegenüber? Kawi Schneider sprach von der BRD kurz und 
knapp als einem „alliierten Kriegsgefangenenlager mit eingebauter Staatssimulation. " Wir 
werden gleich näher betrachten, was er genau damit meint. 

223 



Die atomare Drohung gegen Geiseldeutschland genügt, um die Reichsdeutschen 
in einem „Gleichgewicht des Schreckens" in Schach zu halten. Was sollen sie 
tun? Millionenvölker wie Russen und Amerikaner offen angreifen und damit die 
endgültige Vernichtung Deutschlands riskieren? Sie beließen es daher vorläufig 
bei der Guerilla-Taktik, womöglich eingedenk des zuvor zitierten Wortes von 
Hitler, wonach es besser ist, besetzte Gebiete zunächst ihrem Schicksal zu 
überlassen, bis die Stärke erreicht ist, den nötigen Befreiungsschlag sicher zu 
führen: „Denn die Befreiung unterdrückter, abgetrennter Splitter eines Volkstums oder von 
Provinzen eines Reiches findet nicht statt aufgrund eines Wunsches der Unterdrückten oder 
eines Protestes der Zurückgebliebenen, sondern durch die Machtmittel der mehr oder weniger 
souverän gebliebenen Reste des ehemaligen gemeinsamen Vaterlandes. " 

Wenn also der „Kalte Krieg" nur eine Farce zur Vertuschung des wahren Krieges 
war, dann ist auch die Auflösung des „Ostblocks" nicht ganz so freiwillig erfolgt, 
wie uns allgemein erzählt wird. Ich habe mich immer schon darüber gewundert, 
dass ein System wie der Kommunismus, das sich ja die Weltherrschaft 
ausdrücklich auf die Fahne geschrieben hat, so sang- und klanglos einfach abtritt 
und in sich zusammenfällt, nur weil in Leipzig ein paar Unzufriedene mit Kerzen 
demonstrierten. Da hatte es schon härtere Aktionen gegeben, wie in Budapest 
oder in Prag. Aus Insiderkreisen verlautet, dass dieser Rückzug ein Teilerfolg der 
wachsenden Überlegenheit der Flugscheibenmacht war und von dieser 
erzwungen wurde. 

Kein Geringerer als Valentin Falin, langjähriger SU Botschafter in Bonn und 
Berater Gorbatschows, sagte 1990 im deutschen Fernsehen (aus Versehen?): „Die 
Sowjetunion konnte dem überaus großen Druck des Deutschen Reichs nicht länger standhalten 
und musste 1989 kapitulieren " 

Was mag er wohl damit gemeint haben? 

Aber es kommt noch besser: 



224 



Die völkerrechtliche Situation des Deutschen Reiches und der BRD 

Die verzwickte Situation hat völkerrechtlich beträchtliche Folgen: Zunächst 
einmal ist der Status der außerhalb Europas operierenden Kräfte nicht der einer 
Exilregierung, da Neuschwabenland ab 1938 ein völkerrechtlich vollwertiger Teil 
des Deutschen Reiches war, der jedoch nie besetzt oder besiegt werden konnte, 
wie selbst der „Spiegel" eingesteht (siehe Zitat S. 189f). Die überlebenden 
Kampfverbände sind also reguläre Kampftruppen in einem regulären Krieg (dem 
Zweiten Weltkrieg) und keine „Piraten" oder „Aufständische" o.a.. Dieser 
Umstand hat drei wichtige Punkte zur Folge, die auch nur dadurch verständlich 
werden (und ansonsten absurd wären), nämlich: 

1. Dass bis heute kein Friedensvertrag geschlossen wurde (nach mehr als 57 
Jahren), auch nicht nach der „Wiedervereinigung". Noch nicht einmal im Ansatz 
wurde darüber geredet, und die BRD-Volksvertreter „vergessen" das Thema 
auch permanent, obwohl es eigentlich ihr Job wäre, endlich mal einen offiziellen 
Frieden für Deutschland zu schaffen, so wie ihn Japan oder Österreich schon 
lange haben. Dadurch befindet sich Deutschland völkerrechtlich nach wie vor im 
Krieg mit den Alliierten - jetzt wissen wir auch, warum. Der Waffenstillstand 
vom 8. Mai 1945 wurde durch die Invasion unter Admiral Byrd 1947 gebrochen 
und damit aufgehoben. 

2. Dass das Deutsche Reich offiziell weiter existiert, weil das Deutsche Reich 
selbst nie kapituliert hat. Am 8. Mai 1945 kapitulierte nur die Deutsche 
Wehrmacht (soweit noch unter Dönitz Kommando) - ein Umstand, auf den 
Admiral Dönitz seinerzeit ausdrücklich hingewiesen hat. In einem Brief vom Juli 
1945 hat er klargestellt, dass er als Oberbefehlshaber der Wehrmacht, wozu er 
am 1. Mai von Hitler ernannt worden war, für diese kapituliert habe. Die 
Reichsregierung, zu deren Vorsitzenden er ebenfalls ernannt worden war, hat 
jedoch weiter existiert und war lediglich handlungsunfähig, bis sie dann von den 
Alliierten aufgelöst wurde. Dieser Sachverhalt wurde auch vom 
Bundesverfassungsgericht in mehreren Urteilen bestätigt. 31S Dort heißt es: „Der 
deutsche Staat ist weder mit der Kapitulation seiner Streitkräfte, der Auflösung der letzten 
Reichsregierung im Mai 1945 noch durch die Inanspruchnahme der , obersten Gewalt in Be^ug 
auf Deutschland', einschließlich aller Befugnisse der deutschen Staatsgewalt, durch die vier 
Hauptsiegermächte am 5. Juni 1945 (vgl. Amtsblatt des Kontrollrats in Deutschland, 
Ergän^ungsblatt Nr.1 , SJff völkerrechtlich erloschen." (Urteil von 1987, siehe Fußnote) 
Und am 31.7.1973: „Das Grundgesetz geht davon aus, dass das Deutsche Reich den 
Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung 

fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte, noch später 
untergegangen ist. Das Deutsche Reich existiert fort, besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist 
allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter 

225 



Organe selbst nicht handlungsfähig. (..) Mit der Errichtung der BRD wurde nicht ein neuer 
westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert. Die BRD 
ist also nicht „Rechtsnachfolger" des Deutschen Reiches. " Das muss auch nach dem 
Völkerrecht so sein, denn ein Staat kann nach einem Krieg nur erlöschen durch 
Annexion oder durch Neuregelung in einem Friedensvertrag. Beides hat nie 
stattgefunden (die Alliierten haben in der sog. „Berliner Erklärung" 1945 
ausdrücklich befunden: „Die Übernahme %u den vorstehend genannten Zwecken der 
besagten Regierungsgewalt und Befugnisse bewirkt nicht die Annektierung Deutschlands" 
Nicht einmal die Ostgebiete sind jemals annektiert worden, sondern ausdrücklich 
unter polnische bzw. russische Verwaltung gestellt worden. 

3. Dass die Feindstaatenklauseln der UNO-Charta (Artikel 53 und 107), die den 
Alliierten bis heute erlauben, auch ohne Ermächtigung durch den Sicherheitsrat 
„Zwangsmaßnahmen" gegen Feindstaaten zu ergreifen, immer noch nicht außer 
Kraft gesetzt wurden (es gibt zwar eine Resolution, die sie als „obsolet" 
bezeichnet - gültig sind sie aber doch). Die UNO hat sich aus dem Atlantikpakt, 
dem britsch-amerikanischen Bündnis gegen Deutschland, entwickelt und das 
Deutsche Reich zum „Feindstaat" erklärt. Diesem Sachverhalt sind sogar die 
Menschenrechte untergeordnet, denn in dem entsprechenden Artikel 29 der 
UNO-Menschenrechtskonvention heißt es ausdrücklich in Absatz 3: „Diese Rechte 
und Freiheiten dürfen in keinem Fall im Widerspruch %u den Zielen und Grundsätzen der 
Vereinten Nationen ausgeübt werden. " 



Das gilt für alle UNO-Mitglieder, also auch für die BRD. Das ist nur scheinbar 
paradox, sofern man nichts von der Existenz des Deutschen Reiches außerhalb 
des BRD-Territoriums weiß. Die BRD ist als Besatzungsinstrument der Alliierten 
zur Feindschaft gegen das Deutsche Reich verpflichtet, sogar unter Aussetzung 
der Menschenrechte. Daher kann und darf sie auch nicht dessen 
Rechtsnachfolger sein und zahlt logischerweise auch keine Reparationen, sondern 
„freiwillige Wiedergutmachungen", was völkerrechtlich durchaus einen 
Unterschied macht. 

Man sieht also, dass zahlreiche scheinbare Ungereimtheiten der Rechts Situation 
in Wahrheit eine logische Folge der Weiterexistenz des Deutschen Reiches sind, 
wenn auch nicht in Europa. Durch seine Verlagerung in einen Teil des 
Staatsgebietes (Neuschwabenland) hat es seinen Status als Staat nicht verloren. 
Nach allgemeiner Rechtsauf fassung ist ein Staat dann ein Staat, wenn er drei 
Qualitäten aufweist: 

ein Staatsvolk, ein Staatsgebiet und eine Staatsgewalt. Über all das verfügt das 
Reich auch nach 1945 und kann daher nicht für erloschen erklärt werden. Auch 
kann kein Friedensvertrag abgeschlossen werden, weil noch kein Frieden 

226 



herrscht, d.h. die ausgelagerten Streitkräfte weder kapituliert haben noch besiegt 
wurden. Die BRD und die DDR waren lediglich Verwaltungsprovisorien der 
Besatzungsmächte, die zur Verwaltung von Teilen des Reichsgebietes dienten, 
wobei andere Teile bis heute von Polen und Russland verwaltet werden. Die 
Verzichtserklärungen durch BRD -Vertreter sind nur Absichtserklärungen ohne 
völkerrechtlichen Wert, da die BRD nach eigener Aussage 1. nicht 
Rechtsnachfolger des Reiches ist und 2. niemals Souveränität über die fraglichen 
Gebiete besaß. 

Diese Tatsache bestätigt ein Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, in dem es 

über den deutschpolnischen Grundlagenvertrag heißt: „ Der Vertrag bestätigt nur 

diejenigen, faktisch seit langem ^wischen Deutschland und Polen bestehende Grenze. . . (verfügt 

jedoch) nicht mit rückwirkender Kraft über die territoriale Souveränität oder Gebietshoheit. " 316 

Um den eigentlichen Osten Deutschlands vergessen zu machen, verwendet man 
heute den Begriff „Ostdeutschland" für die mitteldeutschen Gebiete der 
ehemaligen DDR. Aus dieser Situation heraus erklärt sich auch die absurde 
Tatsache, dass die BRD zwar ein „Verfassungsgericht" und einen 
„Verfassungsschutz" hat, aber keine Verfassung. Sie hat ein Grundgesetz, was 
keineswegs dasselbe ist. 

Ein „Grundgesetz" ist laut Artikel 43 der Haager Landkriegs Ordnung aus dem 
Jahre 1907 nichts weiter als ein Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe 
und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit. 
Auch im Englischen wird zwischen „Constitution'' 'und „Statute' 'klar unterschieden. 
Unterstrichen wird dieser provisorische und fremdbestimmte Charakter 
ausdrücklich durch die Formulierung: „Grundgesetz für die Bundesrepublik 
Deutschland" und nicht: „Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland". 

Außerdem sagt der Artikel 146 GG ganz klar: „Dieses Grundgesetz verliert seine 
Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die vom Deutschen Volke in 
freier "Entscheidung beschlossen worden ist. " 

Auch daraus geht eindeutig hervor, dass das Grundgesetz eben keine Verfassung 
ist, sondern ein Provisorium bis zu deren Verabschiedung. In der Präambel des 
Grundgesetzes steht außerdem: „... hat das deutsche Volk... um dem staatlichen Leben 
für eine Übergangszeit eine neue Ordnung %u geben. . . dieses Grundgesetz beschlossen. " 

Das ist nicht wahr, denn ausgetüftelt wurde es von einem von den Alliierten 
kontrollierten Gremium. Dem Volk lag es nie zur Abstimmung vor. Alles nur 
schöne Worte. Aber da steht auch noch: „Das gesamte deutsche Volk bleibt 
aufgefordert, in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands zu vollenden. " 

227 



Das ist genau besehen eine höchst brisante Forderung, denn um ihr 
nachzukommen müsste man die Besatzungsmächte und ihre 
Ausführungsbeamten entmachten und endgültig nach Hause schicken. 

Die permanente Verhinderung dieser grundlegenden Forderung des 
Grundgesetzes durch die verantwortlichen Autoritäten der Bundesrepublik 
könnte strafrechtlich möglicherweise als Hochverrat gewertet werden. Doch 
solange sich noch kein Gericht dieses Themas annimmt, können die 
Regierungspolitiker vorläufig ruhig weiterschlafen. 

Man sieht, dass noch nicht einmal das Grundgesetz ernst genommen wird, denn 
sonst wäre so manches fällig: ein Friedensvertrag, die Verfassung, die das Volk 
beschließt, die „Einheit" (mit den Ostgebieten und Neuschwabenland), 317 die 
„Freiheit" (das bedeutet Austritt aus der NATO und der EU und ihrer 
„Richtlinienkompetenzen") und so manches mehr. 

Aber belassen wir das arme, schöne Grundgesetz lieber dort, wo es schon immer 
seinen Platz hatte: Im Regal bei den Poesie-Alben für die Sonntagsreden des 
Bundespräsidenten. Der provisorische Charakter der BRD wird durch ein 
weiteres interessantes Detail unterstrichen: Eine „Staatsangehörigkeit" bedeutet die 
Angehörigkeit zu einem Staat, das ist logisch. Deshalb steht auf dem Pass eines 
US-Bürgers bei Staatsangehörigkeit auch: „United States of America", bei einem 
Briten: „United Yangdom", bei einem Dominikaner „ Repüblica Dominicana" usw.. 

Nun schauen Sie mal auf ihren Pass oder Personalausweis: da steht „Deutsch" 
(falls Sie BRD-Bürger sind). Nun ist „Deutsch" kein Staat, allenfalls eine 
Volkszugehörigkeit. Es müsste „Bundesrepublik Deutschland' oder so etwas darauf 
stehen. Wenn die BRD aber gar kein Staat (mit einer Verfassung) im 
völkerrechtlichen Sinne ist, sondern nur ein Besatzungsprovisorium (mit einem 
Grundgesetz), dann kann es logischerweise auch keine „Staatsangehörigkeit zur 
Bundesrepublik Deutschland" geben. 

Viele Puzzleteilchen ergeben langsam ein Bild. 

Nun ist es aber nicht so, dass wir in einem rechtsfreien Raum leben, denn 
Deutschland hat durchaus eine Verfassung, und zwar seit dem 11. August 1919: 
die „Weimarer Verfassung". Die wurde nämlich nie außer Kraft gesetzt und ist 
daher nach wie vor gültig. Lediglich die Änderungen, die Hitler ab 1933 
vornehmen ließ („Ermächtigungsgesetze" u.a.), wurden von den Alliierten 1945 
durch Artikel 1, § 1 und 2, Gesetz Nr. 1 der SHAEF (Supreme Headquarter, 
Allied Expeditionary Forces) rückgängig gemacht. Die Verfassung selbst wurde 
nie angetastet. Da das Bundesverfassungsgericht in dem oben zitierten Urteil 

228 



vom Juli 1973 auch ausdrücklich bestätigt, dass das Deutsche Reich nach wie vor 
Rechtsfähigkeit besitzt, gelten auch weiterhin alle Gesetze, die auf der Weimarer 
Verfassung beruhen, wie das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) oder das 
Reichsbeamtengesetz (und einige andere). 

Aber aufgepasst: die Verfassung ist nicht die der BRD sondern die des 
Deutschen Reiches! 

Die BRD hat lediglich ihr Grundgesetz - wenn sie es noch hat. 318 In Österreich 
gilt zum Beispiel offiziell die Verfassung von 1934; im Staatsvertrag von 1955 
wurde das Land relativ souverän (ausgenommen einige Rechtsvorbehalte der 
Alliierten) und die Besatzungsmächte zogen ab. 

Das deutsche Dilemma besteht weiter, weil das Deutsche Reich nicht mehr auf 
deutschem Territorium in Europa handeln kann, und dieses 
„Handlungsvakuum" durch besatzungsrechtliche Provisorien (BRD und DDR, 
plus Fremdverwaltung durch Polen und Russland) zeitweise ausgefüllt wurde. Da 
andererseits das Deutsche Reich durch die fehlende Kapitulation des 
ausgelagerten, aber handlungsfähigen Reststaates nicht liquidiert werden konnte, 
ist es zu dieser verzwickten Situation gekommen, die dadurch verkompliziert 
wird, dass man versucht, das Ganze geheim zu halten. 

Aus denselben Gründen war die so genannte „Wiedervereinigung" auch gar 
keine, weil wichtige Teile Deutschlands immer noch fehlen. Das sieht man daran, 
dass die entscheidenden Punkte immer noch nicht geklärt wurden: der 
Friedensvertrag, die Erneuerung der Weimarer Verfassung unter Beendigung des 
Grundgesetzes und die Abschaffung der UNO Feindstaaten Klauseln. Daher ist 
auch die „volle Souveränität" der BRD nach der „Wiedervereinigung" eine 
Illusion. Dann nämlich hätten auch alle Sondergesetze der alliierten Besatzung 
annulliert werden müssen - doch das wurden sie nicht! 

Die Sonderrechte der Alliierten in Deutschland waren 1954 in dem so genannten 
„Üb erleitungs vertrag" festgeschrieben worden. 319 Dieser musste zum Zwecke 
der angeblich geplanten Souveränität der BRD 1990 aufgehoben werden. In 
den 320 „2+4 Verhandlungen" wurde daher eine Vereinbarung getroffen, die aber 
voller Ausnahmeregelungen ist, so dass der „Üb erleitungs vertrag" in seinen 
wesentlichen Punkten weiter besteht, und zwar ausdrücklich selbst dann, wenn 
die Regelungen mit deutschem Recht im Widerspruch stehen! 

Der ehemalige Abgeordnete der DDR- Volkskammer und des Europaparlaments, 
Hans-Peter Thietz, schreibt dazu: „Denn das heißt doch gan% klar und unzweifelhaft, 
dass alle bisher im Rahmen des früheren Beset^ungsrechts seitens der Alliierten festgelegten 

229 



Entscheidungen - so nicht ausdrücklich aufgehoben -für Deutschland fortgelten, ohne Rücksicht 
darauf ob sie mit dem deutschen Rechtssystem vereinbar sind oder nicht. Und das bedeutet, 
dass sich die deutsche Politik für alle Zukunft daran auszurichten und %u halten hat! 

Diese betonte Festschreibung der Fortgeltung des hier zitierten und der anderen aufgezählten 
Artikel des Oberleitungsvertrages belegt, dass die Bundesrepublik offenkundig weiterhin 
ergangenen Bestimmungen früheren Besatzungsrechts unterworfen ist, und das in hier zeitlich 
unbegrenzter Weise. " 

Diese Tatsache wurde 1994 speziell für Berlin noch einmal von Bundestag und 
Bundesrat ratifiziert. Hier heißt es: „A.lk Urteile und Entscheidungen, die von einem 
durch die alliierten Behörden... vor Unwirksamwerden der Rechte und Verantwortlichkeiten 
der Vier Mächte in Berlin und in Bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder 
Hinsicht nach deutschem Recht rechtskräftig und rechtswirksam und werden von den deutschen 
Gerichten und Behörden wie Urteile und Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden 
behandelt."™ 

Es war wohl wieder nichts mit der Souveränität, was sich auch daran zeigt, dass 
die Bundeswehr von einer reinen Verteidigungsarmee in eine schnelle 
Eingreiftruppe für die US / UN-Weltpolizeitruppe umgestaltet wurde und sich 
für fremde Machtinteressen missbrauchen lassen muss, oder dass die Regierung 
Schröder den Luftraum für den US-Angriffskrieg gegen den Irak selbst dann 
nicht sperren könnte, wenn sie es gerne würde. Auch die strategischen 
Stützpunkte der USA in Deutschland sind weiterhin intakt und haben de facto 
einen exterritorialen Status, das heißt, dass bundesdeutsche Behörden dort keinen 
Zugriff hätten, selbst wenn sie es wollten. 

Aber für die Bewachung der Stützpunkte wird die Bundeswehr in die Pflicht 
genommen, um US-Einheiten zu endasten. Die „Souveränität der BRD " ist nur 
eine nette Illusion, die den weiterhin ruhigen Schlaf des Bundesbürgers fördern 
soll. 

Die scheinbar komplizierte Rechtslage Deutschlands ist letztlich nur erklärbar 
durch die tatsächlich andauernde Existenz des Deutschen Reiches, das die 
Alliierten in ihrer Eigenschaft als Exekutive der Finanzelite liebend gerne 
liquidieren würden, wenn sie es nur könnten. Wäre es ihnen gelungen, dann hätte 
Deutschland spätestens seit 1990 einen ähnlichen Status wie Österreich, mit 
Verfassung, einem Friedensvertrag (den Österreich allerdings nicht braucht, weil 
es im Krieg nicht als Staat existent war), dem Abzug fremder Truppen u.v.a.m.. 
Das heißt konkret: die BRD-Behörden verwalten den Teil des Deutschen 
Reiches provisorisch, der nicht von Polen, Russland oder vom Reich selbst 
verwaltet wird (Neuschwabenland), und das ohne Legitimation durch das 

230 



deutsche Volk, das zwar die Besatzungsverwaltung (BRD-Regierung) wählen und 
finanzieren darf, aber über den eigenen Staat oder seine Verfassung selbst nie 
entscheiden durfte. Dadurch sind auch alle Verträge der BRD-Behörden, wie 
UNO Beitritt, Mitgliedschaft in der EU sowie alle seit 1949 beschlossenen 
Gesetze völkerrechtlich genau so provisorisch wie die Institution, die sie 
unterschrieben hat. 

Die BRD kann zwar laut EU-Statuten aus der EU niemals austreten, das 
Deutsche Reich ist aber nie eingetreten und das deutsche Volk auch nicht, denn 
man hat es wohlweislich nicht gefragt. Auch die Euro-Einführung war mangels 
Legitimation durch das Volk, wie sie die Weimarer Verfassung in solchen Fällen 
vorsieht, eine völkerrechtlich ungültige Zwangsmaßnahme der Finanzelite via EU 
und BRD-Verwaltung. 

Ein paar findige Leute, die die Zusammenhänge kennen, haben vor etwa 15 
Jahren eine „Kommissarische Reichsregierung" in Berlin gegründet, angeblich mit dem 
Segen der Amerikaner, allerdings ohne den des noch existierenden Reiches oder 
des deutschen Volkes. Interessant ist, dass die Alliierten und die Bundesbehörden 
die „KRR" seit 1986 gewähren lassen, obwohl sie die BRD-Behörden scharf 
angreift, zumindest verbal. Diesen Umstand kann man nur mit der Absicht 
seitens der Alliierten erklären, zum einen Verwirrung zu stiften, und zum anderen 
eine eigene „Reichsregierung" in petto zu haben, sollte das Reich einmal 
zurückkehren wollen. Gäbe es außerhalb keine andere Reichsregierung, dann 
wäre die „KRR" schon längst liquidiert worden. Ihre bloße Existenz ist somit ein 
weiterer Hinweis auf die Existenz einer echten Reichsregierung. 

Kawi Schneider meint dazu: „ Das scheinbare Rätsel des Fehlens eines Friedensvertrages 
bis heute wäre also so erklärt, dass der Krieg noch nicht %u Ende und die BRD ein alliiertes 
Kriegsgefangenenlager mit eingebauter Staatssimulation wäre, in einem Rahmensimulations- 
Frieden mit von A. bis Z virtuellen Gesetzen und ohne jedwede Regierung, die mit irgendeinem 
Staat einen gültigen Vertrag schließen könnte. " 

Besser, man macht sich erst gar keine Illusionen über die Loyalitäten der BRD- 
Volksvertreter. So lange wir weiter brav wählen gehen und den Rest den Logen 
der Finanzelite (und ihrer US/UNO-Polizei) überlassen, brauchen wir auch über 
so komplizierte Dinge gar nicht erst nachzudenken. Ein alter „Sponti-Spruch" 
erklärte einmal: „ Volksvertreter vertreten das Volk so lange, bis es nicht mehr aufsteht. " 

Oder, wie es Dr. Johannes Groß, der ehemalige Chefredakteur von „Capital", 
dezent umschrieb: „Wir haben jet^t eine richtige Demokratie. Das Gesindel darf nicht nur 
n, es führt bereits das große Wort. " 



231 



Nicht nur deutsche Politiker müssen die Weisungen der Finanzelite respektieren, 
auch die höchsten Vertreter der europäischen Politik werden einmal jährlich in 
einem „Intensivseminar" instruiert, was zu tun ist. Dazu dienen die so genannten 
„Bilderberger-Treffen" (nach dem niederländischen Hotel, in dem 1954 das erste 
Treffen stattfand), zu denen nur die „Creme de la Creme" geladen wird. Jedes 
Jahr verschanzen sich ca. 300 Führungspersonen für ein paar Tage in einem 
Luxushotel irgendwo in Europa, von Geheimdiensten bewacht und abgeschirmt. 

Offiziell sind die Herrschaften im Urlaub, man hört ein paar Tage nichts von 
ihnen und die Presse hält striktes Stillschweigen über diese bedeutenden Treffen. 
Dringt dennoch einmal etwas nach außen, dann heißt es ganz harmlos, es seien 
lediglich „informelle Treffen über internationale Politik". 

Peter Blackwood fragt zu Recht: „ Wenn diese Treffen so langweilig und unbedeutend sind, 
wie die Bilderberger uns glauben lassen möchten, würden sich dann internationale Bankiers, 
Industrielle mit Milliardenumsat^ Angehörige der Königshäuser, führende Politiker, Militärs, 
Wissenschaftler und andere Akademiker von Rang aus ihren normalerweise hektischen 
Arbeitsabläufen für fast eine Woche losreißen, um eine halbe Weltreise %u machen, damit sie 
an einem solchen Treffen teilnehmen können?" 

Die sich Anfang der 50er Jahre abzeichnende Bedrohung der Hochfinanz- 
Weltherrschaft durch die Hochtechnologie - Flugscheibenmacht zwang zu 
engerer Kooperation der Elite, die ihren Endsieg gefährdet sieht. Also 
beauftragte man die „graue Eminenz" der europäischen Diplomatie, diese 
Treffen unter der Schirmherrschaft des holländischen Königspaares zu 
organisieren: Joseph H. Retinger. „Zweifellos war Retinger ein Aushängeschild für die 
wirklichen Mächte hinter den Kulissen. Er war es, der die niederländische königliche Familie 
überredete, die entscheidenden Schritte %ur Schaffung der Bilderberger - Organisation %u 
unternehmen. Wer die Art und Weise kennt, in der die Rothschilds und andere internationale 
Bankiers arbeiten, weiß, dass sie höchst selten, wenn überhaupt, die Führung übernehmen, 
wenn es darum geht, Ideen oder Konzepte bekannt %u machen, die sie %u entwickeln wünschen. 
Sie machen ausnahmslos Gebrauch von Stellvertretern oder Agenten die sich bereits als absolut 
erwiesen haben, " 



Alle wichtigen politischen Ereignisse in Europa, wie der Fall der Mauer oder die 
Beschlüsse zur Einführung des Euro wurden kurz nach solchen Bilderberger- 
Treffen umgesetzt. Der englische Experte für internationale Politik A.K. 
Chesterton schrieb: „ Wenn die Bilderberger-Treffen keine Beschlüsse fassen oder politische 
Leitlinien empfehlen, dann deshalb, weil die Beschlüsse bereits gefasst sind und die politischen 
Leitlinien schon existieren. Die Delegierten versammeln sich, um %u hören, was bereits 
beschlossen ist. Sie brauchen keine Anweisungen. Sobald das Programm verkündet ist, wissen 
sie nur ^u gut, was von ihnen erwartet wird. " 325 

232 



Auch in den USA gibt es solche Treffen. Dort werden sie vom berüchtigten 
„Council an Foreign Relations" (CFR) organisiert, dem fast alle Präsidenten, 
Minister und wichtige Beamte, Militärs, Juristen etc. angehören. Vorsitzende 
waren u.a. der OSS (CIA- Vorläufer)-Chef Allen W. Dulles und ab 1970 David 
Rockefeiler. Im CFR wird die Politik vorgeschrieben, die die CIA und die US- 
Regierung auszuführen haben. Professor Medford Evans schrieb 1975: „Es ist wie 
mit der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der CFR ist nicht die Regierung, er ist eher 
die Hauptagentur, von der die Regierung gesagt bekommt, was sie %u tun hat. Dass es die 
Wähler sind, ist offensichtlich eine Illusion. So genießt der CFR höchsten Einßuss mit einem 
Minimum an gesetzlicher Verantwortung. " 

Ein Grundprinzip moderner Machtpolitik: 

War früher Autorität geprägt von der Zweiheit Macht und Verantwortung, so 
beschränkt sich heute die Geheimpolitik der Finanzelite auf die reine 
Machtausübung, ohne sich der damit verknüpften Verantwortung zu stellen. 
Daher ziehen sie es auch vor, anonym zu bleiben. Damit erklären sich auch so 
merkwürdige Andeutungen wie die des kanadischen Regierungswissenschaftlers 
Wilbert B. Smith, der Leiter eines Regierungsausschusses zur Untersuchung 
unbekannter Flugobjekte war. Auf die Frage, wer denn nun die UFO- 
Informationen der Öffentlichkeit ständig vorenthält, antwortete er: „Eine kleine 
Gruppe, die sehr hoch oben in der Regierung steht. " ' 27 

Folge den Fäden des Spinnennetzes, und du wirst auf die Spinne stoßen. Auf 
solche Weise funktioniert die so genannte „Demokratie" wirklich. Wer das nicht 
erkennt, der wird von einer Enttäuschung zur nächsten wandern und am Ende 
verwirrt und enttäuscht zurückbleiben. In diesem globalen Monopoly ist 
Deutschland das Faustpfand der Finanzelite, mit dem die Flugscheibenmacht in 
Schach gehalten wird, und die BRD stellt den nötigen Verwaltungsapparat, damit 
der Verdacht der Fremdherrschaft gar nicht erst aufkommt. 

Kawi Schneider schreibt: „Die UNO könnte recht haben, dass das Dritte Reich, also das 
der ,/\bset%ung" , noch existiert, die anderen könnten recht haben, dass es auch gar nicht 
kapituliert hat, und dann stimmt plötzlich wieder das scheinbare Chaos, der seltsame Status 
der BRD, irgendwo ^wischen Geisel, Weltmilchkuh, globalem Sozialarbeiter, reichem Onkel, 
Autofabrik, Verblödungskult - Ballermann, Prügelknaben und rituellem Selbsthass - 
Masochist, als vom Deutschen Reich dann wohl als vorübergehend von der Neuen Weltordnung 
besetzt und geistig verdorben betrachtetes eigenes Teilgebiet, die seltsamen Unterwerfungen, 
Kapitulationen, Friedensersatzverträge, Versammlungsverbote, Parteienverbote, 

Meinungs Strafgesetze, die primitivste Minderheitenhatz gegen alle spontanen Fluchtversuche aus 
dem Stumpfsinn, die Sudelmanien, Ausstellungsskandale usw. All diese Merkwürdigkeiten 
können nur eine panische Angst vor „den Deutschen" als Grundlage haben, und da es keinen 
Grund für Angst vor den BRD-Deutschen gibt, müsste es noch ein anderes Deutschland geben. 

233 



Zwar sind Menschen in vielen anderen Ländern schlimmer dran als die BRDeutschen, jedoch 
auf Grund materieller Probleme. Der geistige Zombie-Status der BBJD -Menschen liegt hingegen 
nur am Wahnsinn, denn die materiellen Umstände sind gut, vom Klima bis %um Trinkwasser. 
Der oft entnervt wirkende BRD-Bürger, als überlasteter Sjmptomträger von Angst und 
schlechtem Gewissen der in der selbstgestellten Falle des ewigen Umerziehen und Aufpassers 
(auf das s „es" nie wieder geschehe) sitzenden „Siegermächte", trüge %u allem anderen auch noch 
die Uast eines %um Mythos verselbständigten virtuellen Monster-Deutschland, oder eben eines 
tatsächlichen anderen Deutschland. " 

Seltsame Ereignisse in einer seltsamen Zeit Amerikaner nehmen es einem Problem übel, 
wenn es nicht vertuscht, verwässert oder mit Hilfe von Insektiziden beseitigt werden kann. 
Amerikanisches Sprichwort 

Die Mondlandung war eine Fälschung, aber Amerika ist eine Realität! 328 
US-Präsident George Bush sen. 

Nach der Prognose der Statistiker müsstest Du im All gestorben sein und ich auf Erden im 

Gefängnis sitzen. 

Wernher von Braun kurz vor seinem Tod zu Neil Armstrong 

So langsam dämmert einem die Tragweite der ganzen Geschichte. Wenn die 
These vom überlebenden Deutschen Reich stimmt, und ich bin aufgrund der 
zahlreichen Hinweise inzwischen davon überzeugt, dass sie stimmt, dann sind die 
Konsequenzen so umwerfend, dass man erst einmal tief Luft holen muss. Wir 
leben offenbar in spannenden Zeiten. Doch vieles wird jetzt erst verständlich, 
zum Beispiel warum die USA unbedingt immer wieder den Irak angreifen 
wollten. Die Begründung des Verdachts auf „Massenvernichtungswaffen" (nach 
zwölfjähriger Blockade!) steht auf schwachen Füßen, nach dem selbst UNO- 
Waffeninspekteure die These ins Land der Phantasie verwiesen haben. 329 

Auch der Vorwurf, der Irak hätte die Waffeninspekteure ausgewiesen, war falsch. 
Präsident Clinton hatte sie seinerzeit zurückgerufen. Überhaupt ist das Argument 
der „Massenvernichtungswaffen" eine einzige Farce, da viele Länder darüber 
verfügen, ohne dass man ihnen deshalb mit Krieg droht. Israel, das sich ja de 
facto ständig im Krieg befindet, ist viel eher eine Gefahr für den Frieden in der 
Region und hat schon wesentlich mehr UNO-Resolutionen ignoriert als jedes 
andere Land auf der Welt. Da kommt niemand auf die Idee, UNO-Resolutionen 
einzufordern, einen Boykott zu erwägen oder gar mit einem US/UN-Angriff zu 
drohen. Auch „Waffenexport" als Vorwurf, zum Beispiel an Nord-Korea, klingt 
geheuchelt aus dem Munde der Regierung der USA, des größten 
Waffenexporteurs der Welt. 



234 



Um was ging es also dann? Um Öl? Wohl auch, denn der Irak verfügt über die 
nach Saudi-Arabien zweitgrößten Reserven in der Region, und die erschlossen 
vor dem Einmarsch ausschließlich europäische, russische und chinesische 
Firmen! Außerdem geht es um Wasser in dieser Wüstenregion, genauer gesagt 
um eine bessere Wasserversorgung des dürregeplagten Israel mittels Pipelines 
vom Euphrat. 

Und dann spielte noch eine spezielle Bedrohung der US-Wirtschaft eine Rolle: 
Saddam Hussein hatte im Jahr 2000 den Dollar als monetäre Basis für 
Öllieferungen durch den Euro ersetzt. Wären weitere Ölförderstaaten dem 
Beispiel gefolgt, dann hätte ein Abrutschen des Dollarkurses um 20-50% 
gedroht, weil die Devisenreserven der OPEC - Staaten in Euro umgetauscht 
worden wären. Das wiederum hätte die Stunde der Wahrheit für den permanent 
überbewerteten Dollarkurs bedeutet: er wäre mit einem Knall in sich 
zusammengefallen. Die Rolle der USA als wirtschaftlich führende Nation wäre 
ausgeträumt, vorbei. 

Es bliebe nur der außenwirtschaftliche Offenbarungseid. Aber außer solchen 
Schreckensszenarien geht es um etwas ganz anderes und für die Finanzelite 
bedrohlicheres: Ich hatte weiter oben erwähnt, dass ein Teil der deutschen 
Auslagerungen 1944 nach dem Irak ging. Das Kampfgeschwader 200 hatte 
mehrere geheime Transportflüge dorthin unternommen. Es ist sehr 
wahrscheinlich, dass dort im unzugänglichen Bergland eine deutsche Basis 
aufgebaut wurde, die bis heute intakt ist. 

Eine Freundin, die vor dem 1 . Golfkrieg mehrere Jahre im Irak gelebt hatte (ihr 
Mann war dort als deutscher Techniker an einem Großprojekt beschäftigt), 
erzählte, dass Deutsche im Irak immer mit besonderer Achtung behandelt 
wurden - sozusagen als „Ausländer erster Klasse". Die Sympathie zum 
Deutschen Reich war überall zu finden. Es arbeiteten dort auch Deutsche, deren 
Herkunft man nicht kannte, und die von anderen Ausländern, auch den 
bundesdeutschen, abgeschottet und besonders gut versorgt wurden. 

Im ganzen Land gibt es atomsichere Bunkersysteme; ein Stadtteil Bagdads ist in 
mehreren Etagen untertunnelt. Der interessanteste Hinweis stammt aber aus dem 
Golfkrieg von 1991 und wurde offenbar von dem Orient- Kenner Peter Scholl - 
Latour 1993 indirekt bestätigt. Es geht um das „Wunder von Basra": die 
irakischen Truppen waren tot, gefangen oder auf der Flucht, der Weg nach 
Bagdad war praktisch frei, ein Stoßtrupp der französischen Fremdenlegion mit 
dem Spezialauftrag, Saddam zu töten, stand nur 10 km vor Bagdad, als sich die 
Alliierten plötzlich zurückzogen und die ganze Aktion abgeblasen wurde. 



235 



General Schwarzkopf bettelte in Washington um 24 Stunden Aufschub, bekam 
aber strikte Order zum Rückzug. Der Rückzug wurde nie begründet. 

Die Amerikaner feierten sich als Sieger, ohne ihr eigentliches Kriegsziel, den 
Sturz Saddam Nusseins, erreicht zu haben. Was war geschehen? 

Aus Bundeswehrkreisen, die zu Zeiten des 1. Golfkrieges im Rahmen des 
Krieges Dienst taten, verlautete, dass im Irak damals regelrecht die Hölle los 
gewesen sein muss. Es war eine gigantische Armee aufgefahren worden, und die 
Bundeswehr war inoffiziell zum Teil daran beteiligt! Es fiel den Soldaten auf, dass 
sich das vor Ort real erlebte von den TV Nachrichten erheblich unterschied. Auf 
die Frage an höhere Offiziere, was denn da unten wirklich los sei, wurde ihnen 
geantwortet: „Das wollen Sie gar nicht wissen, das würden Sie sowieso nicht glauben!" 

Genaueres erfahren wir aus einer Meldung, die Karl-Heinz Siegert über 
„FUFOR" am 18. Januar 2003 veröffentlichte. 

Unter dem Titel „Das Bagdad Desaster oder: Eines der bestgehüteten militärischen 
Geheimnisse" schrieb er: „Viele Menschen fragen sich noch heute, warum der Golf krieg im 
Jahre 1991 so abrupt endete, obwohl die Truppen der USA, England und Frankreichs bereits 
ca. 350 km vor Bagdad standen. Die Panzerverbände der Alliierten stießen plötzlich auf 
starke Euftstreitkräfte der Iraker. Zum einen waren es Kampfflugzeuge des französischen Typs 
Mirage 2000, die von unterirdischen Flugplätzen aus gestartet waren. Bei diesem Manöver 
treten die Maschinen nur in der Abhebephase an die Erdoberfläche. Stützpunkte dieser Art 
wurden erstmals Ende des IL WK von der deutschen Euftwaffe errichte, deutsche Fachleute 
halfen auch beim Bau der irakischen Untergrundbasen. 

Die Mirage griffen die Fanzerverbände an, deren Kommandanten völlig verblüfft waren. 
Regelrechte Panik trat ein, als Flugscheiben in das Geschehen eingriffen und mit Easerkanonen 
(Umschreibung für Strahlenwaffen? Anm.d.Verf.) die Panzer samt Besatzungen z^ m 
Zerschmelzen brachten. Die Angreifer wurden völlig vernichtet, die größten Verluste erlitten 
Briten und Franzosen. Es kam z M aufstandsartigen Tumulten unter französischen Soldaten, 
diese setzten ihre Kommandanten fest und fragten erstaunt, gegen was für einen Feind man 
eigentlich kämpfen würde. Diese vernichtende Niederlage führte z um sofortigen „Stop" aller 
aktiven Kriegshandlungen gegen den Irak. Es war nicht der einzige Einsatz von Flugscheiben 
im Irak: Im Jahre 1993 lief eine für ca. 14 Tage geplante Operation gegen Basra. Die am 12. 
und 13. Januar 1993 begonnene Operation musste wegen starker Flugscheibenabwehr 
abgebrochen werden. " 

Letzteres wird durch eine seriöse Quelle bestätigt: Die renommierte französische 
Luftfahrtzeitschrift „Aviation" schrieb in ihrer Ausgabe 9/94: „Für den 12. und 13. 
Januar 1993 war der Beginn einer zunächst elf Tage langen Euftoffensive gplant, die sich 

236 



insbesondere gegen Basra, die Agrargebiete nordöstlich von Basra, das urbane Zentrum um 
Nedschef Siedlungen in den Seengebieten des Euphrat-Tigris-Deltas sowie wiederum gegen die 
südlichen und südwestlichen Vorstädte von Bagdad richten sollte. Es war vorgesehen, dass an 
dem Angriff 182 Jagdbomber vom Typ ¥-14, 56 Jagdbomber vom Typ ¥-18, 81 Jagdbomber 
¥-15, 12 als Begleitjäger ausgerüstete ¥-15, 22 als Begleitjäger ausgerüstete ¥-4, 8 Begleitjäger 
vom Typ ¥-16, 12 als Erdkampfflugzeuge ausgerüstete Tornado, 4 Jagdbomber Mirage 2000 
sowie weiterhin 48 ¥-111 und 9 schwere Bomber vom Typ B-52 teilnehmen. 

Eines der Hauptziele dieses Angriffes war das Gebiet um Nedschef, in dem die Alliierten einen 
bis dato intakten Stützpunkt irakischer Euff Streitkräfte vermuteten. Mit der Vernichtung 
dieses Stützpunktes waren die 12 Tornados der RA¥ unter dem Begleitschutz von 22 ¥-14 
der USAF beauftragt worden. Den ersten Einflug unternahmen Einheiten der USA¥ mit 
144 Jagdbombern vom Typ ¥-14 und 22 ¥-15. Dieser Euftschlag richtete sich gegen die Stadt 
Basra. 

Dabei stießen die Angreifer auf völlig neue Einheiten der irakischen Euftverteidigung Bei 
diesen Maschinen handelte es sich nicht um herkömmliche Jagdflugzeuge, sondern um 
scheibenförmige Elugobjekte mit starker Bewaffnung und von außerordentlicher Wendigkeit, die 
darüber hinaus auch weitaus höhere Endgeschwindigkeiten als die Einheiten der USA¥ z u 
erzielen vermochten. Bei dem Euftkampf gingen 16 ¥-14 und eine ¥-15 verloren. 

Die weiteren geplanten Euftangriffe wurden daraufhin nicht durchgeführt. Eediglich die bereits 
in der Euft befindliche erste Angriffswelle von 32 ¥-1 1 1 führte ihre Mission auf Basra aus. 
Dabei wurde eine ¥-111 von den vorher beschriebenen Einheiten der irakischen 
Euftverteidigung vernichtet. Die geplante Offensive auf Bagdad wurde abgebrochen. Die USA¥ 
brachte insgesamt 198 Einheiten z Mm Einsatz- Davon waren 18 Totalverluste. Die 
Gesamtdauer des Einsatzes betrug 3 Stunden und 45 Minuten. " ~ 

Dieser alliierte Angriff hatte offenbar noch weitere Folgen: ,/im 16. Januar 1993 
begannen Elugscheiben einen Gegenangriff 332 gegen den US Flugzeugträger „Kitty Hawk ". 
Durch „Easerbeschuß" explodierte einer der Atomreaktoren, dabei starben ca. 80 US 
Soldaten sofort, viele andere erlitten schwere V erstrahlungen. 

Die „Kitty Hawk" trieb ca. eine Woche im Persischen Golf, alle 
Kommunikationseinrichtungen waren außerdem ausgefallen. Noch im Jahre 1994 war der 
¥lugzeugträger verstrahlt und sollte verschrottet werden. Ab Ende der 90er Jahre operierte das 
Schiff, oder ein Neubau, wieder öffentlich. Es halten sich hartnäckige Gerüchte, dass der Irak 
unter dem Schutz der 3. Macht steht. Wir haben Informationen, wonach die eingesetzten 
Elugscheiben mit irakischen Hoheitszeichen versehen waren, jedoch von reichsdeutscher 
Besatzung geflogen wurden. Weitere Informationen von Mitarbeitern eines deutschen 
Euftfahrtunternehmens liegen uns vor, wonach man in irakischen Untergrundanlagen 
„Deutsche " getroffen habe, die weder der Bundesrepublik noch der ehem. DDR z^Z uor ^ nen 

237 



seien. Es wird erneut versucht werden, die Massenvernichtungswaffen (Flugscheiben) im Irak %u 

finden und %u zerstören und den Irak %u befreien (von seinem 01). Unseren Informationen 

folgend sollen sich derzeit um die 100 Flugscheiben in der Golfregion aufhalten. So genannte 

„Wächter", insgesamt sieben, landen abends im Grenzgebiet Libanon /Israel, morgens flögen 

diese wieder davon, berichtet eine dort ansässige Libanesische Familie. " 

Solche Meldungen wirken auf den unbedarften Leser schlicht absurd. Derjenige, 
der die Hintergründe kennt, wundert sich jedoch nicht mehr darüber. Die 
Zeugenaussage passt nahdos in den Gesamtzusammenhang der reichsdeutschen 
Technik. Deshalb wollen die Alliierten auch unbedingt den Irak in die Knie 
zwingen: es geht eben nicht um „Massenvernichtungswaffen". 

Selbst beim Giftgas, das im Nordirak gegen Kurden eingesetzt wurde, gibt es 
begründete Zweifel an der Täterschaft der irakischen Armee: Der Giftgas-Angriff 
auf die kurdische Stadt Halabja im März 1988, bei dem zwischen 3.000 und 5.000 
Menschen umkamen, könnte auch im Rahmen der dortigen Gefechte von 
iranischen Granaten stammen. Das behaupten jedenfalls Douglas V. Johnson 
und Stephen C. Pelletiere, der als Professor am Army College lehrte und davor 
JW die CIA Analysen erstellte. In der „New York Times" trägt er mehrere 
Hinweise darauf zusammen, etwa dass die Opfer an Cyanidhaltigen Gasen 
starben, 37 das der Irak damals nicht besaß (der im Krieg allerdings Senf- und 
Nervengas einsetzte). 

Im irakischen Kurdengebiet kursierten damals Gerüchte über die Türken als die 
Schuldigen. Das bestätigte meine Bekannte im Irak, die kurz nach dem 
Giftgasangriff durch jene kurdischen Dörfer fuhr und die Toten sah. Und wenn 
türkische Einheiten dafür verantwortlich sein sollten, dann konnten sie das nur 
mit Wissen und der Unterstützung der CIA. 

Niemand bestreitet, dass Saddam Hussein ein Diktator ist, der mit seinen 
Gegnern nicht zimperlich umgeht, aber Giftgaseinsätze gegen die Kurden 
machen keinen Sinn - außer als Vorwand für UNO-Resolutionen und die 
Weltöffentlichkeit. Denn Saddam brauchte die Kurden dringend im Krieg gegen 
den Iran (der Irak hatte auch jahrelang viele türkische Kurden aufgenommen), 
eine solche Provokation hätte ihm mehr geschadet als genützt. 

Jedenfalls wurde das irakische Volk für die Schmach des US /UN-Rückzugs 1991 
immer wieder durch Luftangriffe und Embargos bestraft, um vor der Welt ein 
Exempel zu statuieren: Als die damalige (jüdische) amerikanische 
Außenministerin Madeleine Albright gefragt wurde: „ Wir haben gehört, dass (im 
Irak) eine halbe Million Kinder (als Folge der amerikanischen Sanktionen) gestorben 



238 



sind. Ist dieser Preis die Sache wert?" antwortete Albright daraufhin: „Ich glaube, dass 
dies eine schwere Wahl war, aber den Preis, nun den Preis war es wert. " 33 

Die Giftgasvorwürfe gegen den Irak spielen in der amerikanischen Außenpolitik 
eine zentrale Rolle: sie mussten nicht nur die UN-Waffeninspektionen 
rechtfertigen (die im Grunde nach Hinweisen auf reichsdeutsche Stützpunkte 
suchten), sondern auch den Einsatz von Atomwaffen psychologisch vorbereiten. 
Nachdem es früher immer hieß, Atomwaffen werde man nur gegen Staaten 
einsetzen, die selbst darüber verfügen, wurde die Doktrin 1996 geändert: nun 
werden auch Staaten damit bedroht, die angeblich „Massenvernichtungswaffen" 
wie Giftgas o.a. „zum Einsatz bringen könnten" 339 

Wie wär's denn mit Israel oder den USA selbst? Beide Staaten weigerten sich, die 
„Internationale Konvention zur Achtung chemischer Waffen" zu unterzeichnen. 
Sie wissen sehr wohl warum. Bedroht werden jedoch der Irak oder der Iran. 
Verlängert man die Liste um Länder wie Libyen oder Syrien, dann stößt man auf 
die „Achse des Bösen". Ein interessanter Begriff, denn „Achse" nannte man im 
Zweiten Weltkrieg die Bündnispartner Deutschland, Japan und Italien. Es ist 
wohl kein Zufall, dass der Begriff „Achse" nun wieder belebt wird. Die Länder 
der „Achse des Bösen" haben gemeinsam, dass dort Basen des „Bösen", also des 
Deutschen Reiches, vermutet werden. In Libyen dürfte es sich um das 
Sperrgebiet der vermissten Einheiten des Afrika-Korps handeln, die den Krieg in 
der Wüste überlebt haben. Warum sonst versucht die US Politik immer wieder, 
Libyen anzugreifen, allerdings ohne Erfolg? Selbst der Bombenangriff auf 
Ghadafis Palast (wie immer gegen jedes Völkerrecht) wurde ganz schnell wieder 
abgebrochen. 

Doch zurück zum Irak. Offenbar ist die militärische Präsenz der Flugscheiben 
dort schon länger bekannt. Zum ersten Golfkrieg (Iran gegen Irak) erschien 1988 
in der US-Zeitschrift „Weekly World News" folgender Artikel: „UFO-Flotte 

erschien um den Golfkrieg %u beenden. Bestürmte Wissenschaftler fahlen 52 Sichtungen über 
den kriegsmüden arabischen Fändern. Eine Reihe von UFO Sichtungen über dem Persischen 
Golf könnte bedeuten, dass die Außerirdischen sich dem ausländischen Militär^uwachs in der 
unruhigen Region anschließen, warnt ein führender Experte. ,Dies ist eine höchst alarmierende 
Entwicklung' erzählte Dr. Catherine Rioni, eine Physikerin mit starkem Interesse an UFO 's, 
Reportern in Bern, Schweif. ,Mit den Militärs der Vereinigten Staaten, Großbritanniens, 
Frankreichs und der Sowjetunion, welche in der Region schon gut repräsentiert sind, ist das 
Eet^te was wir brauchen eine andere Macht, die sich dort um Kontrolle bemüht. ' . . 

Weder die Vereinigten Staaten noch die Sowjetunion sind gewillt gewesen, über die Sichtungen 
%u sprechen, obwohl Informationsquellen in beiden Eändern sagen, dass die Situation 
aufmerksam von höchster Regierungsstelle überwacht wird. , Wir wollen die Welt natürlich nicht 

239 



in Panik versetzen, aber wir sollten wachsam sein' sagte sie. ,Es ist anzunehmen, dass eine 
Zivilisation, welche fliegende Untertassen entwickelt, der unseren weit überlegen ist. Wenn sie 
sich da^u entschließen würde, Gewalt %u gebrauchen, würde uns das in eine hilflose Position 
bringen'" 

Interessant, wie sehr diese Aussagen denen ähneln, die Admiral Byrd in seinem 
Interview von 1 947 äußerte. Auf den vorläufig letzten Golfkrieg 2003 komme ich 
später zurück. 



240 



Zeichen im Korn 



In meinem Buch „ Die lukrativen 'Lügen der Wissenschaft" bin ich auf das Phänomen 
der Kornkreise eingegangen. Ich habe gezeigt, wie dafür gesorgt wurde, dass 
Meldungen darüber aus den Medien verschwinden und mittels Desinformation, 
an denen auch militärische Organisationen beteiligt waren, lächerlich gemacht 
wurden. Da ich noch nicht über die in diesem Buch publizierten Informationen 
verfügte, blieb mir die Herkunft der Kornkreise selbst vorerst ein Rätsel. Das hat 
sich geändert, seit mir zwei Dinge aufgefallen sind: erstens sind die Figuren 
immer komplizierter geworden. Angefangen hat es mit Kreisen, dann kamen 
Ringe, später Linien hinzu, und inzwischen gibt es alle Jahre wieder immer 
schönere Muster und Symbole. Das zeigt ganz deutlich, dass die Technik zur 
Erzeugung des Phänomens eine Entwicklung durchgemacht hat, wodurch 
„außerirdische" Urheber unwahrscheinlich werden. Bei solchen sollte man 
erwarten, dass sie eine perfekte Technik mitbringen und nicht erst über die Jahre 
entwickeln. Dasselbe Argument stimmt übrigens mit der Entwicklung der 
beobachteten Formen der UFO-Flugkörper überein: waren es Ende der 40er 
Jahre nur Flugscheiben, so kamen später Zigarrenformen 341 und danach 
Dreiecksformen (z.B. über Belgien 1990) hinzu. 

Der zweite Punkt bezieht sich auf häufige UFO-Sichtungen vor dem Erscheinen 
neuer Kornmuster. In Zusammenhang mit den schon erwähnten Strahlenwaffen 
wären die Künstler damit identifiziert. Doch warum sollten sich die 
Reichsdeutschen künstlerisch betätigen, wenn sie doch im Krieg sind? Der 
seltsame Status in der Grauzone der Wahrnehmung, einerseits geleugnet, 
andererseits von den Alliierten gefürchtet, in die Vergangenheit verdrängt und 
trotzdem höchst präsent, zwischen Sich-Zeigen und Sich- Verstecken, spiegelt 
sich in der Ambivalenz der Zeichen wider, die keine Botschaft enthalten und 
doch aufgrund ihrer bloßen Existenz eine klare Botschaft vermitteln: Wir sind da, 
mit uns müsst ihr rechnen. 

Und darüber hinaus: Wir machen unter euren Augen, was wir wollen, unsere 
Technik versteht ihr nicht, ihr seid machtlos. Eine klare Botschaft für die, die 
Bescheid wissen. Und nur darauf kommt es ihnen offensichtlich an. Die Strategie 
stimmt mit der allgemeiner UFO-Sichtungen überein: Man zeigt Wachsamkeit 
und Präsenz, lässt aber die breite Öffentlichkeit über die Urheber im Unklaren. 
Da beide Seiten Geheimhaltung betreiben, kann man auf eine militärische Patt- 
Situation schließen - das „Gleichgewicht des Schreckens". Beide Seiten belauern 
sich, rüsten auf und warten auf einen Fehler der Gegenseite in dem Kampf 
Hochfinanz gegen Hochtechnologie. Jedoch wird die US-Administration 
offenbar zunehmend nervöser. 

241 



Rätselhafte Kriegs ereignisse 



Einen Warnschuss an die US-Regierung hatte es z.B. 1994 gegeben: als die USA 
drohten, das kleine Land Haiti zu überfallen, passierten seltsame Dinge: Am 
13.9.1994 krachte eine führerlose, offenbar ferngelenkte Cessna in das Weiße 
Haus, dicht bei den Arbeitsräumen des Präsidenten. Die CIA musste eine Leiche 
auftreiben, deren Kopf zwar nie gefunden wurde, die aber vor der Öffentlichkeit 
„bewies", dass ein „verrückter Selbstmörder" für den Anschlag verantwortlich 
war. Vier Tage später lief das Flaggschiff der amerikanischen Invasionsflotte auf 
dem Weg nach Haiti auf Grund. Angeblich hatte der Kapitän die falsche Seekarte 
dabei. Daraufhin wurde die Aktion abgeblasen, die Flotte zurückgerufen und Ex- 
Präsident Jimmy Carter als „Vermittler" berufen. 

Nicht schwer zu raten, wer da noch die Finger im Spiel hatte. Jedenfalls drängte 
die US-Administration nach dem 11.9. vehement nach Afghanistan. Auch 
deutsche Truppen sollten mitmarschieren. Peter Scholl - Latour kommentierte 
das auf einer Pressekonferenz mit den Worten: „Die Deutschen sollen %um 
Panther Sprung nach Agharti gezwungen werden. " 

Wobei nur Insider wissen, dass Agharti das sagenhafte Höhlenreich ist, von dem 
Deutschland die Technologie für die Flugscheiben angeblich bekommen haben 
soll. Und um den verdutzten Journalisten noch ein Rätsel mit auf den Weg zu 
geben, fügte er hinzu: „Die Welt weiß nicht einmal, warum der Bodenkrieg im Irak nach 
genau 100 Stunden abgebrochen wurde. " 

Ja, warum wohl? 

Was also suchen die US-Truppen bis heute in Afghanistan wirklich? Versprengte 
Taliban, schlecht bewaffnet und halb verhungert? Und warum müssen sich die 
hochgerüsteten und zahlenmäßig überlegenen Elitetruppen dann immer wieder 
zurückziehen? Man hörte wenig von den hohen alliierten Verlusten, aber es gab 
sie. Außerdem gab es während des Afghanistan - Krieges immer wieder seltsame 
Erdbeben, die eher an unterirdische Atomsprengungen denken lassen 
(vermutlich vom US-Militär gegen Bunkeranlagen der Dritten Macht), sowie 
„Unfälle" wie die Explosion einer „Rakete beim Entschärfen", wobei gleich elf 
Soldaten starben. Wie kann das sein? Pfusch und Dummheit vor dem Feind? 

Oder kämpfen sie gegen einen ganz anderen, überlegenen Gegner, der sich in gut 
geschützten Bunkeranlagen im Hindukusch verschanzt hat? 



242 



Will man deshalb immer die Bundeswehr dabei haben? Wie bei den See- 
Patrouillen vor Ostafrika, wo sich die Amerikaner von der Bundesmarine 
Geleitschutz geben lassen? Als Schutzschild nach dem Motto: auf Deutsche 
werden sie schon nicht schießen? 

Die Rechnung dürfte aber nicht mehr aufgehen, nachdem in Afghanistan auch 
Bundeswehrsoldaten zu Tode kamen, u.a. bei dem seltsamen Absturz eines 
Helikopters. Auch beim Kabul-Besuch des Bundesverteidigungsministers Anfang 
2003 stand die bundesdeutsche Basis unter Beschuss. Der Minister gab seine 
Interviews im Luftschutzkeller. Eine Warnung an die Bundesregierung vor 
weiterer Beteiligung an NATO-Aktionen, bei denen bis zum März 2002 offiziell 
37 deutsche Soldaten starben? 

In Bundeswehrkreisen spricht man allerdings von 380 Gefallenen! Hat Schröder 
die Warnungen verstanden und deshalb eine bundesdeutsche Beteiligung im Irak 
2003 abgelehnt? 

UFO-Sichtungen werden aus Krisengebieten noch häufiger gemeldet als 
normalerweise, soweit man den Meldungen entnehmen kann, die trotz 
Nachrichtensperre an die Öffentlichkeit gelangen. Meist scheinen die 
Flugscheiben das Geschehen nur zu beobachten, wie auch Raketen- und 
Atomanlagen ständig beobachtet werden. Manchmal kommt es auch zu 
Eingriffen in die Kampfhandlungen, wie in Tschetschenien im Juli 1995: Nach 
einer Schlacht waren zahlreiche russische Panzer vernichtet worden. Das 
dänische Fernsehen filmte das Schlachtfeld und die russischen Panzerwracks. 

Dabei war in den Nahaufnahmen zu sehen, dass sämtliche Panzer auf der 
Oberseite kreisrunde Löcher von 10-15 cm Durchmesser mit scharfem Rand 
aufwiesen, die offenbar von oben in den Stahl geschmolzen waren. Keine 
bekannte High-Tech- Waffe kann so etwas, und die Annahme, die 
Tschetschenischen Rebellen hätten neuartige fliegende Spezialwaffen, scheidet 
aus. Jedenfalls stammen die Löcher nicht von Granaten, Panzerabwehrraketen 
oder anderen Explosivstoffen. Die einzigen mir bekannten Parallelfälle 
kreisrunder Löcher stammen ebenfalls aus der Sowjetunion: Am 20. September 
1977 erschien gegen 16 Uhr eine etwa 100 m große Flugscheibe über der 
karelischen Provinzhauptstadt Petrosawodsk am Ufer des Onega-Sees. Sie 
schwebte etwa 12 Minuten über der Stadt und strahlte goldfarbene Lichtstrahlen 
aus. Wo die Strahlen auftrafen brannten sie 2 - 7 cm große kreisrunde Löcher in 
die Pflastersteine und in viele Fensterscheiben. 

Die runden, heraus getrennten Innenstücke der Scheiben (auch bei Doppelglas) 
fielen auf den Boden, der Rest der Scheiben blieb ganz. Dann verschwand die 

243 



Flugscheibe über dem See. Die Regierung ließ alle betroffenen Fenster 
beschlagnahmen und untersuchen, wobei am Rande der Löcher kristalline 
Strukturen im ansonsten amorphen Glas festgestellt wurden, was auf 
Hitzeeinwirkung deuten könnte. Unter der Bevölkerung entstand große 
Unsicherheit, weil in den folgenden Monaten immer wieder Flugscheiben 
auftauchten, die allerdings keine Löcher mehr brannten. Die Nachrichtenagentur 
TASS erhielt über 1.500 Briefe besorgter Bürger, die fragten, ob man in der Stadt 
noch sicher sei. Auch 343 die Briefe wurden beschlagnahmt. Am 23.8.1981 
wiederholte sich ein ähnlicher Vorfall über Moskau: 17 riesige Flugscheiben und 
etwa 12 kleinere brannten dort Löcher in 60 Fensterscheiben. Diesmal waren sie 
größer: zwischen 7 und 10 cm. 1995 wurde von 10-15 cm in den russischen 
Panzern berichtet. Man fühlt sich an das Kornkreisphänomen und seine 
technische Entwicklung erinnert, aber auch an den Angriff auf die Panzertruppen 
im Irak 1991. 

Als die ukrainische Luftwaffe am 27. Juli 2002 den sowjetischen Siege über 
Deutschland mit einer Flugschau feierte, stürzte eine Maschine aus ungeklärter 
Ursache ab, über 70 Menschen starben. Auf dem Originalfilm, der im TV gezeigt 
wurde, war ein unbekanntes Flugobjekt, ein langer, weißer Zylinder, kurz aber 
deutlich zu sehen gewesen, das da nicht hätte sein dürfen. Es flog hinter dem 
abstürzenden Jet vorbei. Angeblich eine ukrainische Abwehrrakete. 

Gegen wen? 

Wurde, wie so oft schon, auf eine Flugscheibe geschossen? 



244 



Weltraumfahrt und die gefälschten Mondlandungen 

Ich habe in einem der ersten Kapitel erwähnt, dass deutsche Forschungen der 
30er und 40er Jahre schon an der Weltraumtauglichkeit diverser Fluggeräte 
arbeiteten. 

Weiter mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass die Luftraumüberwachung 
NORAD weltweit täglich zwischen 800 und 900 unidentifizierte Flugkörper 
registriert. Ein Teil davon kommt aus dem Weltraum oder verlässt die Erde. Es 
handelt sich also um weltraumfähige Fluggeräte. 

Abgesehen vom Antrieb, den wir (noch) nicht verstehen, müssen die 
Konstrukteure dieser Flugobjekte ein entscheidendes Problem gelöst haben, 
nämlich die Abschirmung der extrem gefährlichen kosmischen Strahlung, deren 
Intensität erstmals 1958 vom Satelliten „Explorer 1" gemessen wurde. Dabei 
wurde der „Van- Allen- Gürtel" entdeckt, benannt nach einem der beteiligten 
Physiker. Das Magnetfeld der Erde lenkt alle elektrisch geladenen Teilchen, die 
von der Sonne oder aus den Tiefen des Alls kommen, an der Erde vorbei. 

Die Teilchen, die durchkommen, werden größtenteils von der Atmosphäre 
absorbiert, wobei es zur Ionisation hoher Luftschichten und zu 
Leuchterscheinungen wie beim Nordlicht kommen kann. Dadurch, dass die 
meiste Strahlung von der Erde abgelenkt wird, verdichtet sie sich in einer 
gewissen Höhe, genau wie sich auch die Strömung eines Flusses erhöht, der um 
einen Brückenpfeiler herum fließen muss. Diese Zone stark erhöhter Strahlung 
nennt man den „Van- Allen- Gürtel". Es wurde gemessen, dass die Strahlung 
schwere, wahrscheinlich tödliche Schäden bei einem Menschen hinterlassen 
würde, der diesen Gürtel durchquert. Die Flugscheiben müssen also ein System 
besitzen, das ähnlich dem irdischen Magnetfeld die Strahlung umleitet, wobei die 
nicht geladenen Teilchen die problematischsten sind. Wenn aber die Gravitation 
in dem Sinne beeinflusst werden kann, dass beschleunigte Massen, wie etwa 
angreifende Raketen und Projektile, abgelenkt werden können - und das wurde 
bei unter Beschuss genommenen Flugscheiben beobachtet - dann kann 
Teilchenstrahlung ebenfalls umgeleitet werden. Ohne ein solches, uns noch 
unbekanntes System, ist aber an eine bemannte Durchquerung des „Van-Allen- 
Gürtels" nicht zu denken. Deshalb fliegen Raumstationen wie „MIR" oder „ISS" 
auch sehr niedrig im Schutze der Atmosphäre, was den Nachteil hat, dass sie 
durch Korrekturtriebwerke immer wieder auf der Höhe gehalten werden müssen, 
um nicht durch die Luftreibung langsam abzustürzen. Dennoch zeigten die 
Helme von Space Shuttle Astronauten bei mikroskopischen Untersuchungen 
1996 viele kleine laserähnliche Einschüsse, die auf der Rückseite wieder austraten. 

245 



Überhaupt ist das Wort „Welttaumstation" ziemlich übertrieben, denn die ISS 
erreicht mal eben 400 km Höhe. Zum Vergleich: wäre die Erde eine große 
Orange von etwa 13 cm Durchmesser, dann flögen die „Raumstationen" knappe 
vier Millimeter über der Oberfläche. Der Mond hingegen würde in vier Meter 
Entfernung kreisen und wäre so groß wie ein Tischtennisball. Bis zur Sonne 
wären es 1,5 km und die hätte einen Durchmesser von 14 m. Einen Flug zum 
Mond könnte man schon eher „Weltraumfahrt" nennen, aber dazu muss man 
durch den „Van- Allen- Gürtel". Wie haben die Apollo Astronauten das geschafft? 

Ganz einfach: gar nicht, denn sie waren, genau wie das Space Shutde, nur in einer 
erdnahen Umlaufbahn, aber nicht auf dem Mond. Die „Mondlandungen" 
wurden in speziellen Hallen auf der Erde produziert und dann als echt gesendet. 
Erschrecken Sie bitte nicht, wenn ich Ihnen schon wieder eine unglaubliche 
Sache berichte. Die Echtheit der Mondlandungen wird in Amerika schon lange 
diskutiert und jeder fünfte Amerikaner ist inzwischen der Meinung, dass die 
Mondlandungen nie stattgefunden haben. Auch in Deutschland beginnt man 
langsam, den Kritikern zuzuhören, beispielsweise in diversen TV- 
Dokumentationen 345 . In diesen Sendungen wurde deutlich, dass es starke 
Argumente gegen die Echtheit der Mondlandungen gibt, und dass eine Reihe 
amerikanischer Autoren diese Sammeln und publizieren. 

In Deutschland ist zweifellos Gernot L. Geise der kompetenteste Kritiker, der 
sich schon seit Jahren mit dem Thema beschäftigt. In seinem neuesten Buch 
„Die dunkle Seite von Apollo" schreibt er: „Schaut man sich Videofilme und Fotos der 
APOLLO Missionen an, so sagt man sich unwillkürlich: ,Das kann doch unmöglich alles 
gefälscht sein!' Zu perfekt erscheinen sie auch heute noch. Und die Menge des vorhandenen 
Filmmaterials scheint ebenfalls eher gegen Fälschungen zß sprechen. Zu echt erscheinen 
beispielsweise die ,Känguruh-¥Lüpfer' der Astronauten und ihre Aktivitäten ,auf dem Mond'. 
Und die Flug- und Koppelmanöver der Raumfähren mit den Kommandomodulen in der 
Mondumlaufbahn, das soll alles gefälscht sein? 

Es sieht so echt aus, wenn beipielsweise die Retrokapsel von APOLLO 1 7 vom Mond startet 
und in der Sichtluke zß sehen ist, wie die Mondoberfläche langsam zurückbleibt, mit dem 
Fährunterteil und dem Rover und den vielen Fuß- und Fahrspuren. . . Tatsache ist jedenfalls, 
dass schon Finde der sechziger Jahre die amerikanische Filmindustrie in der Lage war, solche 
Svenen zß drehen, am perfektesten mit Stanley Kubricks Film ,2001 — Odysee im Weltraum', 
der gerade rechtzeitig vor den ersten APOLLO Flügen fertig wurde, um die amerikanische 
(und die Weltöffentlichkeit auf die kommende JMondlandung' vorzubereiten.. . 



Warum sehen eigentlich so viele Menschen die APOLLO Mondflüge so skeptisch? Gesetzt 
Fall, sie hätten in der vorgegebenen Form stattgefunden, dann wäre es durchaus verzeihlich, 
wenn der NASA hier oder dort eine Panne unterlaufen wäre, die Widersprüche erzeugen 



246 



könnte. Doch bei den APOLLO Missionen häufen sich die Widersprüche in solch gigantische 
Höhen, dass das gan^e APOLLO Programm damit unglaubwürdig geworden ist. " 

Dank der Recherchen von Geise und anderen können wir uns heute ein ziemlich 
vollständiges Bild davon machen, was damals wirklich passiert ist. Zunächst 
möchte ich in kurzer Form die wichtigsten Hinweise auf die Fälschung der 
APOLLO- Missionen zusammenfassen: 

Die bereits erwähnte Strahlenbelastung im „Van- Allen- Gürtel" und 
besonders auf dem Mond selbst, dessen Oberfläche radioaktiv strahlt. Daher 
hatte Wernher von Braun in seinen Büchern immer massive Abschirmungen 
für seine Raumschiffe eingeplant. 1960 erklärte er, dass man Menschen nur 
mit dicken Bleiwänden vor der kosmischen Strahlung schützen könne. 1962 
stellte die Sonde „Banger 3" auf ihrem Flug zum Mond fest, dass die 
radioaktive y-Strahlung zehnmal stärker ist als bisher angenommen. 
Außerdem fanden die APOLLO Flüge ausgerechnet zu einer Zeit erhöhter 
Sonnenaktivität statt, was die Strahlung zusätzlich bis auf das tausendfache 
erhöht. Die errechnete Strahlendosis, die die Astronauten hätten aufnehmen 
müssen, wäre nicht nur mehrfach tödlich gewesen, sie hätten die Astronauten 
in ihren Kapseln regelrecht „gegrillt". Die dünne Aluminiumhaut der 
Raumfahrzeuge oder der Kunststoff der Raumanzüge kann die harte 
Strahlung unmöglich abschirmen. Die APOLLO Kapseln 3 blieben wie auch 
die Raumstationen immer im Schutz der Atmosphäre in einer erdnahen 
Umlaufbahn, bis zur feierlichen Rückkehr, was auf Fotos „auf dem Weg zum 
Mond" klar erkennbar ist: die Fensterluke zeigt einen bläulichen Himmel, wie 
auf der Umlaufbahn. Er hätte auf dem Weg zum Mond aber schwarz sein 
müssen. 

Auch Filmmaterial reagiert empfindlich auf Strahlung (man denke an die 
alten Gepäckkontrollen an Flughäfen, wo ein wenig Röntgenstrahlung Filme 
belichten konnte). Die Astronauten wechselten angeblich fröhlich die 
mitgebrachten Kodak Ektachrome Filme auf der Mondoberfläche. Einmal 
abgesehen davon, wie das mit den klobigen Handschuhen überhaupt 
funktionieren soll, hätten alleine die enormen Temperaturunterschiede 
zwischen Sonne und Schatten (lt. NASA von -117° bis + 82° C, lt. Anderen 
Quellen von -180° bis +130° C) die Filme zerstören müssen. Nach Angaben 
von Kodak schmelzen die Filme jedenfalls bei 65° C. Auch die 
handelsüblichen Hasselblad-Kameras dürften bei solchen 

Temperaturunterschieden schwerlich funktioniert haben. Die NASA hatte sie 
zum Schutz gegen die Strahlung lediglich silbern lackiert. 



247 



Bleiben wir noch etwas bei den Mondfotos. Gernot Geises Durchsicht 
von 7.500 Aufnahmen aus den NASA-Archiven hat erstaunliches zu Tage 
gefördert: die meisten Fotos sind zu gut, jedenfalls besser als physikalisch 
unter diesen Umständen möglich wäre. Bei vielen Gegenlichtaufnahmen sind 
im Schatten Details gut erkennbar, was nur mit einer Zusatzbeleuchtung 
möglich ist, die aber nicht mitgeführt wurde. (Die von einigen Kritikern 
monierten „fehlenden Sterne" sind allerdings kein Argument, da sie zu 
schwach leuchten, um mit aufgenommen zu werden). Die Astronauten 
mussten die Bilder „aus der Hüfte schießen", denn die Kameras waren auf 
Brusthöhe befestigt und hatten keinen Sucher. Trotzdem sind die meisten 
Bilder ziemlich perfekt, und einige sind nachweislich aus Augenhöhe 
aufgenommen worden. Viele Bilder wurden retuschiert, was daran zu 
erkennen ist, dass die Markierungskreuze teilweise von Bildmotiven 
abgedeckt sind — ohne Retusche ein Ding der Unmöglichkeit. Dann tauchen 
gelegentiich Objekte auf den Fotos auf, die es eigentlich nicht geben dürfte: 
bei einem Video von APOLLO 11 rollte kurz eine Coca-Cola-Flasche über 
die „Mondoberfläche" (vielleicht ein Werbegag?), auf einem Foto ist ein mit 
dem Buchstaben „C" markierter Stein zu sehen, andere Fotos zeigen am 
oberen Rand seltsame Reihen von Lichtquellen, die wie die Scheinwerfer der 
Halle aussehen, in denen die Astronauten trainierten. Die Hallenscheinwerfer 
tauchen auch als Spiegelung in den Helmvisieren der Astronauten auf. 
Derselbe „Mond- Hintergrund" liegt einmal in der Sonne und einmal im 
Schatten, was nicht möglich ist, da ein Mond-Tag einen Monat dauert und die 
Sonne sich daher am Mondhimmel nur ganz langsam bewegt. Andere Bilder 
zeigen Schatten, die in verschiedene Richtungen laufen. Auch das geht nur 
bei mehreren Lichtquellen oder solchen aus der Nähe. 

Der Funkverkehr zwischen „Houston" und dem Mond funktionierte viel 
zu gut, vor allem ohne Zeitverzögerung. Funkwellen brauchen wie das Licht 
bis zum Mond über eine Sekunde, zurück eine weitere. Zusätzliche 
Verzögerungen die Ralais Stationen wie die in Australien verursachen müssen, 
über die das Signal angeblich lief. Es hätte also eine Verzögerung von 
mindestens drei Sekunden geben müssen, mehr als bei der Direktübertragung 
eines Nachrichtenkorrespondenten in Washington beispielsweise, wo man 
deswegen zwischen Frage und Antwort eine Pause bemerkt. Die Astronauten 
plauderten aber mit der Zentrale so unvermittelt, als säßen sie im Studio 
nebenan. Wahrscheinlich saßen sie genau da, zumindest die Stimmen - 
Double, denn die Tonqualität war so miserabel, dass Stimmen nicht mehr zu 
unterscheiden waren. 

Das Landemodul war für eine Landung völlig ungeeignet. Wie schon 
beschrieben, ist es sehr schwer, auf nur einem Strahl zu landen, weswegen das 

248 



Ding bei Probeflügen auf der Erde auch abstürzte (wobei sich Armstrong 
gerade mal so mit dem Schleudersitz retten konnte), obwohl das abgestürzte 
Gerät modifiziert und zusätzlich stabilisiert worden war. Auf der Erde war 
das „echte" Landemodul kein einziges Mal geflogen! Trotz sechs angeblich 
„problemloser" Landungen auf dem Mond ist es der NASA nicht gelungen, 
seither ein einwandfrei senkrecht landendes Gerät zu entwickeln. Wie das 
Wunder damals geschehen konnte, weiß heute niemand mehr, denn die Pläne 
des Landemoduls sind seltsamerweise „verschwunden". Die US- 
Versuchsrakete „Delta-Clipper DC-X" hatte zur Stabilisierung einer 
Senkrecht-Landung vier Raketentriebwerke und kippte trotzdem mehrmals 
beim Landen, wobei sie jeweils zerstört wurde. Die superheißen 
Triebwerks strahlen brannten Krater selbst in dicken Beton, wodurch die 
Rakete kippte. Auf dem Mond scheinbar alles kein Problem, aber vor allem: 
kein Krater unter der Fähre! Noch nicht einmal der Staub war weggeblasen, 
was an den Fußabdrücken gut zu sehen ist. Dasselbe beim Rückstart vom 
Mond, der bei den späteren Missionen von einer zurückgelassenen Kamera 
angeblich gefilmt worden war: das dünne Aluminium des Unterteils hätte 
schmelzen müssen, wie auch die US-Fahne, die ganz in der Nähe stand. Aber 
nichts war zu sehen, nicht einmal ein Feuerstrahl, wie er im Weltraum 
durchaus deutlich sichtbar ist (z.B. bei den Steuerdüsen des Space Shuttle). 
Der Film vom Rückstart wirkt, als ob das Oberteil der Fähre an einem Faden 
nach oben gezogen würde. Nur das „Absprengen" der Verbindungsstücke ist 
zu sehen. Ebenso beim Ankoppelmanöver an die Kapsel in der 
„Mondumlaufbahn": auch hier gibt es keinen Raketenstrahl. Das kann nur 
ein Trickfilm sein. 

Die Raketentriebwerke für Landung und Rückstart entsprechen denen 
einer Mittelstreckenrakete, und die machen einen höllischen Lärm von ca. 
130-140 dB. Im Funkverkehr war nicht das leiseste Geräusch zu hören. Auch 
die Vibrationen und die Hitze des Raketenofens waren nicht gegen den 
Innenraum abgeschirmt, schon aus Platzmangel. 

Apropos Platzmangel: kritische Journalisten maßen einmal die 
Landefähren nach, die in Museen in Washington und in Houston ausgestellt 
sind. Sie stellten fest, dass die Luken viel zu klein sind, um mit dem klobigen 
Raumanzug ein- oder auszusteigen. Und in dem engen Innenraum war es 
unmöglich, die Anzüge anzulegen. Auch das Mondauto, der Rover, war etwa 
zwei Meter länger als er hätte sein dürfen, um seitlich an der Mondfähre 
mitgeführt zu werden. Und das Extragewicht an der Seite störte auch nicht 
weiter beim diffizilen Balancieren auf dem Raketenstrahl, was nie geprobt 
worden war und trotzdem immer funktionierte. 



249 



Die Raumanzüge der Space Shuttle Astronauten wirken bei 
Raumspaziergängen immer aufgeblasen wie ein Luftballon. Das hat seinen 
Grund, denn zum Überleben braucht der Körper einen gewissen 
Mindestdruck. Gegen das Vakuum des Weltalls schützt der Raumanzug, 
wobei er sich aufbläst. Bei den APOLLO Fotos sieht man nichts dergleichen, 
im Gegenteil, man sieht sogar Falten an den Gelenken und Handschuhen. 
Also sind diese Bilder nicht im Vakuum entstanden. 

Auch manche Videoaufnahmen beweisen, dass nicht im Vakuum gedreht 
wurde: die US-Fahne flattert im nicht vorhandenen Mondwind. Die NASA 
erklärt das mit der Bewegung durch das Einrammen des Flaggenmastes in 
den Boden, doch einige Videosequenzen zeigen klar, wie ein Astronaut die 
Fahne festhält, loslässt, worauf sie von Neuem anfängt zu flattern und er sie 
wieder festhält. Eine andere Filmaufnahme zeigt ein Objekt ähnlich einer 
Einkaufstüte, das an der Fähre hängt und schaukelt, obwohl beide 
Astronauten außerhalb unterwegs sind. Der Wind? Oder war noch jemand in 
der Fähre? 

Widersprüche auch bei der Schwerkraft: die soll auf dem Mond nur ein 
Sechstel der irdischen betragen. Damit müssten auch mit Raumanzug 
gewaltige Sprünge möglich sein. Bei einem Probespringen des Astronauten 
Young (APOLLO 16) schaffte der enttäuschende 40 cm, obwohl 
Astronauten jahrelang gut durchtrainiert werden. Theoretisch hätten ca. 20 
Meter Sprunghöhe drin sein müssen. Auch die Astronauten von APOLLO 
14 keuchten ziemlich, als sie den „Cone-Krater" erklommen. Die 
Pulsfrequenz stieg so sehr an, dass sie auf halber Strecke umkehrten. Bei 
Mondschwerkraft wäre das überhaupt kein Problem gewesen. Die seltsamen 
Bewegungen der Astronauten erklären sich, wenn man das Video im 
Schnellvorlauf anschaut: dann sind die Bewegungen auf einmal irdisch 
normal. Hier wurde mit der Zeitlupe nachgeholfen. Auch das Mondauto 
hätte bei geringer Schwerkraft keine Haftung am Boden mehr gehabt und 
wäre wie auf Glatteis gefahren. Aber nein — die Astronauten heizen in 
rasanten Kurvenfahrten über den „Mond" und bremsen auch ganz normal. 

Die Temperaturunterschiede zwischen Licht und Schatten müssten die 
sonnige Seite der Landefähre extrem aufgeheizt und die schattige extrem 
abgekühlt haben. Welches Material hält solche Spannungen aus? Das dünnen, 
leichte Aluminium? Und wie bringen die Astronauten die Körperwärme plus 
Sonnenstrahlungshitze aus ihrem Raumanzug nach außen? Die NASA erklärt 
eine Art Klimaanlage in den Rucksäcken, was aber nicht stimmen kann, denn 
eine Klimaanlage funktioniert nur über den Wärmetransport. Wohin aber 
transportiert man die Wärme, wenn es kein Medium wie Luft oder Wasser 

250 



außen gibt, um sie aufzunehmen? Auch die manchmal kolportierte 
Wasserversprühung mit Eisbildung kann so nicht funktioniert haben, da 
selbst Eis im Vakuum sofort verdampft. 

Die Astronauten stellten Laserreflektoren auf dem Boden auf, um mit 
einem Laserstrahl die Entfernung Mond-Erde genau zu messen. Abgesehen 
davon, dass man das auch ohne Reflektor gut machen kann (weil die 
Mondoberfläche genügend reflektiert), waren die Dinger auch noch in 
unmöglichen Winkeln aufgestellt, wie auf den Fotos zu erkennen ist. Da der 
Mond der Erde immer dieselbe Seite zuwendet, ändert sich die Position der 
Erde am Mondhimmel nie. Dass bei derselben Mission die Erde jeweils in 
verschiedenen Höhen auf den Fotos zu sehen ist, zeigt, dass sie gefälscht sein 
müssen. Ebenso sind Bilder oder Geschwätz vom „Erdaufgang auf dem 
Mond" völliger Blödsinn - es gibt keinen Erdaufgang, außer auf der 
Umlaufbahn bei einer Mondumkreisung, jedenfalls nicht auf dem Boden. 

Erinnern Sie sich an die Riesenbildwand im Kontrollzentrum in Houston, 
wo die Aktionen der Astronauten zu sehen waren? Dort wurden Filme 
gezeigt (von hinten auf die Leinwand projiziert), ganz einfach weil es damals 
noch keine Videoprojektoren gab. Noch Anfang der 90er Jahre musste man 
für Video- Großvorführungen mehrere Fernseher übereinander stellen. 1969 
konnte man nur Filme projizieren, und die müssen belichtet, ins Labor 
gebracht, entwickelt und zum Projektor transportiert werden. 

Nachträgliche Berechnungen der erforderlichen Treibstoffmengen, um 
zum Mond und zurück zu fliegen ergaben, dass die NASA-Angaben nicht 
stimmen können. Die Tanks am Rückflugmodul waren viel zu klein, der 
Treibstoff hätte gerade für Korrekturtriebwerke ausgereicht. Auch die Saturn 
5-Rakete war trotz ihrer Größe keinesfalls ausreichend, um die Module bis 
zum Mond zu bringen. Ursprünglich hatte von Braun die Superrakete 
„Nova" für den Mondflug entworfen, die aber aus Kostengründen nie gebaut 
wurde. Man entschied sich für die billigere „Saturn C5", die zwei Flüge 
benötigte: einen ersten, um im Orbit einen Treib Stoff Satelliten abzusetzen, 
womit für den eigentlichen Mondflug aufgetankt werden sollte. Nachdem 
aber die Undurchführbarkeit des Landeprogrammes klar wurde, verzichtete 
man auf den Tankflug und überließ die „Landung" den Filmstudios. Die 
„Saturn 5" kostete nur ein Drittel des Space Shuttles und hatte aber angeblich 
die sechzehnfache Nutzlast. Auch die heute von den USA verwendeten 
Trägerraketen bringen nur einen Bruchteil der angeblichen Leistung der 
Saturn 5. Warum wird sie dann nicht mehr gebaut? Dieselbe Frage stellte 
auch der deutsche Astronaut Dr. Ulf Merbold. Das Geheimnis der Saturn 5 
wird sich wohl nicht mehr klären lassen, denn sämtliche Baupläne, wie auch 

251 



die der APOLLO Kapseln und Landefähren sind laut NASA komplett 
„verschwunden". Verdammte Schlamperei aber auch! 

Man könnte noch etliche weitere Widersprüche und Lügen aufzeigen, wie 
Armstrongs erste Worte auf dem Mond: „Ein kleiner Schritt für mich, ein großer für 
die Menschheit. " 

Die sind erst nachträglich erfunden worden. Auf den „Original" Videos, die 
anlässlich der 30-Jahr-Gedenksendungen im Fernsehen wiederholt wurden, ist 
nichts davon zu hören. Statt dessen plaudert Armstrong (oder wessen Stimme 
auch immer) darüber, wie tiefer in den Mondstaub einsinkt („ein achtel Inch"). 

Auch die Panne von APOLLO 13 war inszeniert, und zwar ebenfalls in der 
Erdumlaufbahn, was an den hellen, blauen Fensterluken zu erkennen ist. Die 
Amerikaner sind so abergläubisch, dass es in vielen Hotels keine 
Zimmernummern oder Stockwerke mit der „13" gibt, daher verwundert es, dass 
überhaupt ein Flug Nummer 13 gestartet wurde. Und das um 13:13 Uhr und 13 
Sekunden Houstoner Zeit! 

Das „Unglück" ereignete sich am 13. April um 4:13 Uhr, um 5:13 Uhr wurde die 
Mission offiziell abgebrochen und der Niedergang der Kapsel für 18:13 Uhr 
festgesetzt. Hätte die Mission den Mond erreicht, wäre es sowieso im geplanten 
Landegebiet stockfinster gewesen, denn es war Halbmond und die Region lag im 
Schatten, was darauf deutet, dass mit einer Landung ohnehin nicht gerechnet 
wurde, zumal vorher schon für APOLLO 13 und 14 genau dasselbe Landegebiet 
beschlossen worden war. Vorbild für die Inszenierung war wohl der oben 
genannte Film „2001 - Odysee im Weltraum", denn die Kapsel hatte man 
„Odysee" genannt und als der „Unfall" geschah, lief im Hintergrund die 
Filmmusik („Also sprach Zarathustra") und selbst die Fehlermeldung war ein 
Filmzitat: „Houston, wir haben ein Problem. " Wenn schon den Leuten in Hollywood 
nichts mehr einfällt (es wird fast nur noch abgekupfert, Erfolgsbücher verfilmt 
oder Remakes gedreht), warum sollte es der NASA dann besser gehen? 

Der „Unfall mit glücklichem Ausgang" diente nach Hollywood - Manier dazu, 
das Interesse am APOLLO Programm wieder anzuheizen und die Gelder weiter 
zu bewilligen, die durch den Vietnam-Krieg spärlicher zu fließen drohten. 

Es stellen sich nunmehr drei Fragen: Was sagt die NASA zu den Enthüllungen? 
Wie konnte man den Schwindel so lange geheimhalten? Und wozu das Ganze? 
Also - eins nach dem anderen: 



252 



Die NASA sieht sich inzwischen gezwungen, Propaganda zu betreiben, um den 
Fälschungvorwürfen entgegenzutreten. So wird jetzt mit 15.000 Dollar ein Buch 
des NASA-Ingenieurs James Oberg finanziert, das die Kritiker widerlegen soll. 

Auch der Astronomie-Professor Phil Plait oder der deutsche Astronaut Dr. 
Werner Walter widmen sich der Diskussion gegen die Skeptiker. Allerdings 
konnten bei den zahlreichen TV Auftritten bisher keine Fakten gebracht werden, 
die die Vorwürfe sachlich widerlegen. Das stärkste Argument ist immer das 
„Mondgestein" - wie hätte es sonst hierher kommen können? 

Dabei fällt jedes mal unter den Tisch, dass es unbemannte Sonden der NASA 
sowie der UdSSR gab, die echtes Mondgestein zur Erde brachten (sowie den 
Mond auch komplett fotografiert hatten). Und das ist aus denselben Elementen 
wie irdisches Gestein aufgebaut, wie sich herausstellte. Ein großer Teil des 
„Mondgesteins" verstaubt sowieso nur in irgendwelchen Museen, wo es nie 
analysiert wird. Es kann also genauso irdisches Gestein sein, etwa aus der 
Atacama Wüste. 

Als nächstes verweisen die NASA-„Aufklärer" auf die Mondfotos, über deren 
unmögliche Echtheit wir schon gesprochen haben. Dann präsentierte die NASA 
ein unscharfes Mondfoto, von einer Sonde aufgenommen, wo angeblich der 
Landeplatz von APOLLO 15 zu sehen sein soll. Was man da sieht, ist ein 
undeutlicher schwarzer Fleck, wie es hunderte auf den Mondfotos gibt. Von 
Details keine Spur. Klären könnte das allerdings das Hubble-Teleskop, das 
angeblich so gut ist, dass man damit „eine Zeitung auf dem Mond" lesen kann, 
wie seinerzeit verlautete. Aber nein, angeblich geht das nicht, weil der Mond viel 
zu hell sei für das empfindliche Teleskop. 

Schon wieder gelogen, denn es gibt durchaus Hubble-Fotos vom Mond auf der 
NASA-Homepage. So hangelt sich die NASA von einer Notlüge zur nächsten, 
ohne die schweren Vorwürfe sachlich entkräften zu können. Den NASA- 
Vertretern fällt nichts besseres ein als Sprüche wie: „Purer Unsinn!", „Die Leute, die 
glauben, dass wir nicht auf dem Mond waren, sind total verrückt!" oder: „ . . denn letztlich 
gibt es beweise für die Landungen, die unwiderlegbar sind. Und das sind die Fußabdrücke, die 
Abdrücke der Stiefel, die immer noch auf der Mondoberfläche %u finden sind. " 

Na prima, da brauchen wir ja nur einmal nachzusehen um zu erkennen, dass wir 
„total verrückt" sind. Inzwischen wird sogar mit den Fäusten für die Echtheit der 
Mondlandungen gekämpft: auf einer Diskussion zu Thema in Beverly Hills legte 
der Filmemacher Bart Sibrel eine Bibel auf den Tisch und forderte den 
anwesenden Buzz Aldrin, den angeblich „zweiten Menschen auf dem Mond", 
dazu auf, öffentlich auf die Bibel zu schwören, dass die Mondlandung so wie 

253 



behauptet stattgefunden hat. Der dachte aber nicht daran und streckte 
stattdessen Sibrel mit einem Faustschlag nieder. 348 

Wie man sieht verfügt die NASA über schlagkräftige Argumente für die Echtheit 
der Mondlandungen. Kommen wir zur Frage der Geheimhaltung. Es war gar 
nicht nötig, die Zig-tausende von NASA-Mitarbeitern einzuweihen, und das wäre 
auch zu unsicher gewesen. Immerhin flog man ja in den Erdorbit - dort 
zumindest gibt es keine Zeugen (von den Flugscheiben einmal abgesehen). Die 
Techniker im Kontrollzentrum saßen auch nur vor Monitoren mit technischen 
Daten, echten und angeblichen Messwerten, die sie ablesen mussten, und nur 
wenige von ihnen waren skeptisch. Interessanterweise gab es nach dem 
APOLLO Programm eine Reihe von „Unfällen", bei denen führende Techniker 
und NASA-Forscher ums Leben kamen. 

Wirklich eingeweiht waren nur ganz wenige: die Astronauten selbst, ihre Doubles 
im Studio und die wichtigsten Ingenieure. Sie alle wurden als Freimaurer in 
strenge Kontrolle genommen (die Astronauten waren nachweislich Freimaurer, 
und der NASA-Operations-Chef Kleinknecht war sogar Meister im 33. Grad). 
Sie alle mussten mit der Lüge leben, was nicht immer leicht ist. Geise schreibt: 
„Sehr bedenklich finde ich, dass ein Großteil der amerikanischen APOLLO Astronauten 
psychische Schäden, Hirnschäden %eigt. Andere hatten Nervenzusammenbrüche. Ist das 
vielleicht eine Folge davon, dass sie eine Lüge vertreten und mit ihr leben müssen? Einige 
Astronauten (bisher acht) starben bei £ T. merkwürdigen Unfällen auf der Erde. Warum? 
Von allen hieß es, sie hätten der APOLLO Mission kritisch gegenübergestanden. Warum 
reden so viele amerikanische Astronauten von der Unrealität von solchen Ereignissen? Etwa, 
weil diese Ereignisse unreal waren?" 

Zur Geheimhaltung trug auch folgender Umstand bei, auf den Dr. Ernst 
Stuhlinger, damals von Brauns „rechte Hand", aufmerksam machte: Das 
APOLLO Projekt war strikt in zwei Bereiche geteilt, nämlich die Entwicklung 
der Saturn-Trägerrakete, welche von Braun und seinen Mitarbeitern aus 
Peenemünde unterstand, also dem Transport in die Erdumlaufbahn. Von da ab 
bis zum Mond begann die „Operation Moonwalk", für die Dr. Robert R. Gikuth 
zuständig war, durch dessen Hände auch alle Informationen liefen. Er tauchte 
nur selten in der Öffentlichkeit auf, obwohl er der eigentkche Chef des 
Unternehmens war. Geise vermutet in ihm die Schlüsselfigur bei der 
Abschirmung des gefälschten Teils des APOLLO Programms auch vor den 
Mitarbeitern der deutschen von Braun Gruppe. 351 

Gilruth zog sich nach dem Ende des APOLLO Programms 1973 kaum 60jährig 
ins Privatleben zurück. Wurde er wie Wernher von Braun nach getaner 



254 



Schuldigkeit zwangspensioniert? Von Braun starb enttäuscht darüber 1977, 
Gilruth starb 2000 nach langem Alzheimer- Leiden. 

Und die Russen? Haben die den Schwindel nicht bemerkt? 

Wohl schon, aber sie hatten selbst „Leichen im Keller", besser gesagt: im 
Weltraum. Vor Gagarin gab es andere Kosmonauten, die aber bei ihren 
Missionen umkamen, was natürlich streng geheim gehalten wurde. Umstritten ist 
auch seit langem, ob Gagarins Flug wegen des drohenden Fiaskos nicht ebenfalls 
gefälscht war. " 

Es kommt hinzu, dass das UFO Problem die scheinbaren Gegner US und SU 
von Beginn an in dem gemeinsamen Ziel einte, durch eigene Raumfahrt dem 
Gegner auf die Spur zu kommen. Neben der öffentlich zur Schau gestellten 
Konkurrenz gab es immer Zusammenarbeit hinter den Kulissen. Und damit sind 
wir schon bei der dritten Frage, der nach dem Zweck der ganzen Show. Es gab 
mehrere Gründe für das APOLLO Programm: 

Das Selbstbewusstsein der USA war nach mehreren Fehlschlägen etwas 
angeknackst (Sputnik-Schock, Gagarin, Korea-Kompromiß, Desaster in der 
Schweinebucht auf Kuba etc.). Außerdem brauchte die Luftfahrtindustrie 
eine Finanzspritze, die gesamtwirtschaftlich einen kleinen Aufschwung 
brachte. 

Die Mondlandungen lenkten von anderen Problemen ab, vor allem vom 
Vietnamkrieg und den vehementen Protesten dagegen. 

Der Hauptgrund dürfte in der Rechtfertigung teurer Weltraumprogramme 
gelegen haben, die angesichts der UFO Bedrohung zwar dringend nötig 
erschienen, jedoch niemals auf diese Weise begründet werden konnten. Geise 
schreibt: „Interessant wird es jedoch, wenn man anfängt nachzuforschen, wohin diese 
gigantischen Geldsummen tatsächlich geflossen sind. Denn eine Filmproduktion nach 
„2001 '"-Muster kostet keine Milliarden sondern nur Millbnen Dollars. Das 
Verschwinden dieser Summen ist ebenso mysteriös wie das spätere Verschwinden der 
Baupläne des APOLLO Projektes und der SATURN Trägerrakete. Es gibt einige 
Autoren, die sich darüber Gedanken gemacht haben und %u dem Ergebnis kamen, dass 
diese Summen möglicherweise in geheimste Technik- und Raistungsprojekte u. a. der CIA 
geflossen seien. . . " 

Analog dazu wurde der „Kalte Krieg" inszeniert, um die Gelder für die 
gigantische Aufrüstung gegen die Dritte Macht zu rechtfertigen. Es steht zu 
vermuten, dass man ursprünglich wirklich die Absicht hatte, bis zum Ende des 

255 



Jahrzehntes Menschen auf den Mond zu bringen, wie es Präsident Kennedy 
großspurig angekündigt hatte. Wernher von Braun hat ihn darin bestärkt, um sich 
selbst seinen Lebenstraum vom Mondflug zu erfüllen. Im Zuge der 
Entwicklungen wurde aber immer klarer, dass das so nicht zu realisieren war: das 
Problem des „Van- Allen- Gürtels" erwies sich als schlimmer als befürchtet, die 
Landefähre war auf dem Raketenstrahl nicht steuerbar, die erforderlichen 
Treib Stoff mengen einfach zu groß und die Kapazität der Computer viel zu 
gering. Computer waren damals schrankgroße Maschinen, die weniger konnten 
als die heute übliche Steuerung eines Mikrowellenherdes. Als IBM die ersten 386 
Prozessoren (die Vorläufer der 486er, wiederum die Vorläufer der ersten 
„Pentium") auf den Markt brachte, warben sie mit dem Hinweis, dass ein 386er 
mehr Rechenleistung bringt als seinerzeit das gesamte Kontrollzentrum von 
Houston! 

Was ein heutiger Laptop leistet ist ein Vielfaches des gesamten damaligen NASA- 
Netzwerkes! Wir müssen die damaligen technischen Möglichkeiten zugrunde 
legen, und die waren einfach noch nicht so weit. Wo war denn der Platz für die 
nötigen Computer-Schranke in der APOLLO Kapsel oder dem Landemodul? 

Trotzdem klappten die „Mondlandungen" angeblich wie im Bilderbuch? 

Dabei hatte es mit den unbemannten Mondsonden bisher fast nur Fehlschläge 
gegeben: von 1958 bis 1966 hatten Amerikaner und Russen 44 unbemannte 
Mondmissionen unternommen. Davon waren 32 komplette Fehlschläge. 
Entweder hatten sie den Mond verfehlt und verschwanden im All, oder sie waren 
abgestürzt. Weitere fünf konnten Bilder zur Erde senden, bevor sie auf dem 
Mond aufschlugen, der Rest sendete aus einer Mondumlaufbahn. Die erste 
weiche Mondlandung überhaupt gelang den Russen am 3.2.1966 mit „Luna 9"; 
die erste amerikanische Sonde „Surveyor 1" landete am 2.6.1966. „Surveyor" 2, 3 
und 4 zerschellten auf dem Mond, erst 5, 6 und 7 schafften 1967/68 wieder 
weiche Landungen (die Russen erst 1970). Und kaum zwei Jahre später klappten 
die bemannten Mondlandungen wie am Schnürchen? 

Wer's glaubt wird selig. Als den NASA- Verantwortlichen klar wurde, welch ein 
Desaster nach den vollmundigen Ankündigungen da auf sie zukam, entschlossen 
sie sich dazu, das zu tun, was Amerika am besten kann: Filme drehen (was nicht 
heißt, dass amerikanische Filme die besten sind) — frei nach dem 
amerikanischen Sprichwort „Ifjou can't make it,fake it!" (Wenn du es nicht machen 
kannst, dann fälsche es). Die Bild- und Tonqualität wurde so produziert, dass 
kleinere Ungereimtheiten nicht auffielen, und ein Mitschneiden der 
Mondlandung gab es noch nicht. Videorecorder waren damals das teure Privileg 
großer Fernsehanstalten, der Bürger filmte, wenn er Geld hatte, mit „Super 8". 

256 



Inzwischen sind wir besser ausgerüstet und kommen der Täuschung, die für die 
damaligen Verhältnisse fast perfekt war, besser auf die Schliche. Das ist auch der 
Grund dafür, dass das „erfolgreiche" APOLLO Programm plötzlich in der 
Versenkung verschwand und das Thema „bemannte Mondflüge" aus dem 
Wortschatz der NASA komplett verschwunden ist: mit jedem weiteren „Flug" 
wäre das Risiko der Entdeckung immer größer geworden. 

Parallel zu den wachsenden Zweifeln an den Mondlandungen wurden Gerüchte 
gestreut, die Astronauten hätten UFO Begegnungen auf dem Mond verheimlicht. 
Das passt einerseits zur üblichen Desinformationspolitik mit Hilfe der 
„Außerirdischen" und andererseits lenkt es von dem Mondschwindel ab. Mögen 
sich die Kritiker streiten, was die Astronauten „da oben" gesehen haben könnten, 
dann fragen sie jedenfalls nicht danach, ob überhaupt jemand da oben war. 
Ebenfalls ins Märchenland gehört die Geschichte von „Alternative 3", wonach 
Amerikaner und Russen schon längst Basen auf dem Mars hätten, wohin man im 
Falle einer irdischen Katastrophe flüchten möchte. Dabei handelte es sich um die 
fiktive Sendung der britischen „Anglia Television Film" Gesellschaft, die als quasi 
verspäteter Aprilscherz im Juni 1977 im Programm „Science Report" gesendet 
wurde. Der Erfolg war beim Publikum so überwältigend, dass bald ein Buch dazu 
folgte. Seither hat die Phantasiegeschichte einen festen Platz in der UFO- 
Literatur — leider als „geheim gehaltene Wahrheit". Es müsste heißen: 
„öffentliche Irreführung". Kurz vor Drucklegung dieses Buches ist der 
Mondlandungsschwindel erstmals von einem führenden ehemaligen NASA 
Techniker öffentlich zugegeben worden. In einem Leserbrief an die Efodon- 
Synesis 2/2003 schrieb M.H. folgendes: „Bei den Lichtern, die sich im Visier des 
Astronautenhelmes spiegeln, handelt es sich nicht um eine Reihe von Scheinwerfern. Es sind 
vielmehr die Fenster beleuchteter Räume, die seinerzeit eingerichtet wurden, um die gesamte 
Szenerie der Ereignisse auf dem „Mond" optimal auszugestalten. Tatsächlich wurden Hallen 
benutzt, allerdings nicht die bekannten NASA-Hallen, sondern es wurden spezielle gebaut, die 
für das Unternehmen „Moonwalk" geeigneter waren, vor allem die Abschirmung von außen 
betreffend, um jeglichen Fremdeinfluss sicher auszuschließen. Weiter möchte ich mich hier nicht 
äußern - die Geheimhaltung dieser Vorgänge war für mich all die Jahre sehr schwierig -jetzt, 
wo ich 89 Jahre bin, fühle ich mich nicht mehr daran gebunden, vor allem, da die heutigen 
Erkenntnisse so weit gediehen sind. Wernher von Braun war mehr als nur mein Chef, eine 
Freundschaft verband uns. Kennen gelernt habe ich ihn in Peenemünde, wo ich als technischer 
Assistent an der Heeresversuchsanstalt tätig war. 

Das Unternehmen „Moonwalk" ist wohl der größte Betrug des 20. Jahrhunderts, und ich war 
als technischer Mitarbeiter „für besondere Aufgaben" von 1967-1971 Teil dessen. Heute 
schäme ich mich dafür. " 

Dem ist nichts hinzuzufügen. 

257 



Was ist los im Weltraum? 



„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht..." sagt ein Sprichwort, das auf die NASA 
zugeschnitten scheint. Unter amerikanischen Journalisten steht „NASA" 
scherzhaft für „Never A Straight Answer" (niemals eine klare Antwort). Die 
angeblich so exakte Astrowissenschaft ist ein Sammelsurium von Widersprüchen, 
von denen ich nur ein paar wenige herausgesucht habe: 

Auf dem Mond gibt es angeblich kein Wasser. Seit kurzem aber doch, wie 
die Sonde „Clementine" angeblich entdeckt hat (in Form von Eis). Dann 
muss es aber auch eine Atmosphäre geben, denn im Vakuum verdunstet Eis 
sofort. Tatsächlich deutet vieles auf eine, wenn auch dünne, 
Mondatmosphäre, wie auch auf eine Vegetation in bestimmten Zonen. 

Die NASA- Angaben zur Mondgravitation (angeblich 1/6 der irdischen) 
widersprechen eklatant den NASA- Angaben zur Lage des „Neutralpunktes", 
in dem sich die Erd- und die Mondgravitation aufheben. Wenn letztere 
zutreffen, nämlich zwischen 38.900 und 43.000 Meilen, errechnet sich daraus 
die dreifache Mondgravitation, d.h. bei 64% der irdischen. Dann aber braucht 
man für den Rückstart vom Mond eine Rakete von mindestens einem Viertel 
der Saturn 5. 

Der Rückstart des APOLLO Moduls ist unmöglich. Auch eine 
Mondatmosphäre wird damit wahrscheinlich. In der Antarktis (!) findet man 
angebliche Meteoriten, die vom Mars stammen sollen. Wieso eigentlich? Steht 
vielleicht darauf: „Made an mars"? Und wie sollen die dahin kommen? Die 
offizielle Erklärung dafür ist eine nette Märchenphantasie, aber 
wissenschaftlich reine Spekulation. 

Der Mars hat angeblich fast keine Atmosphäre. Trotzdem landeten die 
NASA-Sonden an einem Fallschirm, nachdem sie in der nicht vorhandenen 
Atmosphäre auf eine niedrige Geschwindigkeit abgebremst wurden. Ein 
Fallschirm hätte sich nicht einmal entfaltet, es sei denn, die Angaben zur 
Mars-Atmosphärendichte sind stark gelogen. Auch die Dünenformationen 
auf dem Mars deuten auf eine relativ dichte Atmosphäre (ohne Wind keine 
Dünen). 

Die „Viking"-Sonden landeten angeblich auf dem Feuerstrahl von drei 
Raketen (nicht nur einer wie bei AROLLO). Der so ausgeglühte Boden 
wurde dann auf Leben untersucht. Ergebnis: negativ. Schildbürger auf 
Marsreise. 

258 



Die Venus hat angeblich eine extrem dichte, heiße Atmosphäre (fast lOOx 
Dichte der irdischen) sowie eine geschlossene Wolkendecke aus 
Schwefelsäure. Die angeblich gelandeten NASA-Sonden funkten aber 
angeblich Daten zur Erde. Wie die Elektronik die extreme Hitze von fast 
500°C aushält und die Funkwellen durch die dichte, wolkenreiche 
Schwefelsäure-Atmosphäre überhaupt nach außen dringen sollen, muss die 
NASA erst einmal erklären. Das ist physikalisch unmöglich. Irgendetwas tut 
sich auf Mond und Mars. Astronomen sichten immer wieder seltsame 
Lichter, Flugobjekte und Wolkenformationen auf beiden Himmelskörpern. 
Außerdem wurden Kuppeln, Pyramiden und brückenähnliche Bauten 
beobachtet. 

Zusammen mit den ständig beobachteten Einflügen unbekannter Objekte 
aus dem All (NORAD) muss man darauf schließen, dass die Flugscheiben 
auch dort draußen Stützpunkte haben. Daher beobachteten sie auch von 
Beginn an die amerikanisch-russischen Raum fahrt- Aktivitäten, wie sie auch 
alle militärischen Aktivitäten auf der Erde kontrollieren. Und genau wie hier 
greifen sie gelegentlich ein, wenn man ihnen zu nahe auf die Pelle rückt, oder 
wenn atomare, biologische oder chemische Waffen zum Einsatz kommen 
sollen. Natürlich sind nicht alle Fehlschläge in der Raumfahrt von den 
Flugscheiben verursacht, das schaffen US /SU Ingenieure auch ohne fremde 
„Hilfe". Bei einigen Pannen und Katastrophen waren aber offenbar 
Flugscheiben im Spiel, wie aus Zeugenaussagen hervorgeht: 

Als „Sputnik 2" mit dem Hündchen „Laika" 1957 in den Orbit flog, 
verfolgten Wissenschaftier in aller Welt den Flug, so auch Dr. Luis Corrales 
in Caracas (Venezuela). Er machte am 18.12.1957 eine Langzeitbelichtung der 
Flugbahn am Nachthimmel. „Dr. Corrales fotografierte nicht nur die leuchtende Spur 
der sowjetischen Weltraumkapsel - sondern daneben noch eine zweite, die deutlich neben der 
des Sputnik %u erkennen ist. Sie lief im spitzen Winkel auf den Sputnik-Kurs %u, 
schwenkte dann aber ab und kehrte schließlich wieder zurück, um den Sputnik %u 
begleiten. Irgendetwas — oder jemand — sah sich den ersten von Menschen gebauten, 
erdumkreisenden Satelliten mit einem Lebewesen an Bord aus der Nähe an. 

Am 28.11.1960 fingen Funkamateure in Deutschland, Italien und den USA 
einen SOS-Hilferuf auf, der aus dem Weltraum kam. Drei Tage später 
meldete die UdSSR den Verlust eines Satelliten, angeblich ohne Besatzung. 

Auch am 16.5.1961 startete in Baikonur eine Kapsel mit zwei Männern 
und einer Frau an Bord, die am 23.5. bei der Rückkehr verglühte. TASS 
meldete wieder den Verlust eines „unbemannten Satelliten", obwohl 
Radioamateure die Gespräche mit der Kapsel mitgehört hatten. Bis in die 

259 



frühen 70er Jahre sollen die Sowjets mindestens 14 Kosmonauten bei 
Fehlschlägen verloren haben, die offiziell nie berichtet wurden. 

Auch die GEMINI Flüge wurden von unidentifizierten Flugkörpern 
beobachtet und z.T. gestört. So musste 1966 die GEMINI 8-Mission 
abgebrochen werden, nachdem die Kapsel erschüttert wurde, taumelte und 
die Elektronik ausfiel. Sie machte eine Notwasserung im Atlantik. Der 
Unglückspilot war Neil Armstrong. 

Wie William L. Brian recherchiert hat, wurde auf jeder der zwölf 
amerikanischen Gemini-Missionen mindestens ein fremdes Raumschiff 
gesehen. Nachdem 1966 die Gemini-9 Mission gestrichen worden war, gab 
die NASA eine Femsehmitteilung heraus, dass UFO's oder unbekannte 
Objekte bei verschiedenen Gelegenheiten von Astronauten gesichtet worden 
seien. Die Astronauten White und Mc Divitt sahen und photografierten ein 
eiförmiges, glühendes, stählernes Objekt, welches über und unter ihnen 
schwebte. 

Unter den 32 Fehlschlägen unbemannter Mondmissionen vor 1967 ist der 
von „Ranger 3" besonders interessant: die Sonde sendete Daten über die 
Weltraumstrahlung problemlos zur Erde, danach wurde aber offenbar ein 
Steuerbefehl gesendet, der dazu führte, dass die Sonde den Mond um 36.800 
km verfehlte. Wo der Funkimpuls hergekommen war, wurde nie geklärt. 

Zahlreiche russische und amerikanische Marssonden verschwanden, 
verfehlten den Orbit oder stellten plötzlich den Funkverkehr ein, nachdem 
sie den Mars erreicht hatten („Climate Orbiter", „Polar Lander", „Mars- 
Observer", „Zond" 2, „Mars" 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, „Phobos" 1 und 2, „Vbriner" 
3 und 8). „Eine fremde Macht will verhindern, dass die Wahrheit über den Mars %ur 
Erde kommt. Alle fünf (es waren mehr, s.o.) amerikanischen und russischen Mars- 
Missionen hatten bisher technische Schwierigkeiten, sind kur% nach dem Start oder nahe 
am Mars ausgefallen. " 

Als APOLLO 12 in die Erdumlaufbahn startete, fiel kurz nach dem Start 
die Elektronik aus, die Anzeigen spielten verrückt. Der Spuk dauerte nur eine 
Minute, dann lief alles normal weiter. Zeugen sahen blau-weiße Lichtblitze in 
der Wolke, in die die Rakete gerade hinein geflogen war. Ein Gewitter war 
das nicht, denn kurz vorher hatte ein Flugzeug zur Sicherheit die elektrische 
Ladung der Luftschichten gemessen und den Start freigegeben. Verschiedene 
europäische Observatorien meldeten, zwei unbekannte Objekte hätten 
Apollo 12 begleitet, eines dahinter, eines davor. Ein NASA-Mitarbeiter 
berichtete öffentlich, dass zur selben Zeit UFO-Meldungen eingegangen 

260 



waren. Am folgenden Tag gaben die Astronauten die Sichtung von zwei 
UFO's an die NASA durch. Eine Warnung der Dritten Macht an die NASA? 

Am 13.6.1996 explodierte eine „Ariane 5"-Rakete kurz nach dem Start mit 
vier Satelliten an Bord. Auch hier wurden kurz vorher Blitze gesehen. 

In Baikonur, dem russischen Raumfahrtzentrum in Kasachstan, 
explodieren seit Jahren militärische Raketen mit schöner Regelmäßigkeit. Die 
kasachische Regierung hat in Moskau schon um Einstellung der Starts 
gebeten, weil der Bevölkerung immer wieder brennende Raketentrümmer auf 
Häuser und Gärten fallen, die Brände verursachen und manchmal 
Menschenleben fordern. 

Drei US-Wettersatelliten der „National Oceanic and Atmospheric 
Administration", die 1 972 gestartet worden waren, begannen nach 5 Monaten 
einwandfreiem Betrieb immer dann auszusetzen, wenn sie das Bermudagebiet 
in 800 Meilen Höhe überflogen. Auch der neuere NOAA Satellit Nr.4 zeigte 
nach kurzer Zeit dieselben Ausfälle. 

1978 wurde gemeldet, dass in den vergangenen zwei Jahren rund 20 
amerikanische und russische Militär- Satelliten spurlos verschwunden sind. 

1995 teilten Presseagenturen mit, dass etwa 7.700 riesige Schrotteile die 
Erde umkreisen, mindestens eines davon mit schadhaftem Atomreaktor. 
3.800 stammen aus Russland, 3.450 aus den USA und 180 sind europäischer 
Herkunft. Dagegen sind nur 350 Satelliten noch in Funktion. Irgendjemand 
muss den Rest zu Schrott verarbeitet haben. 

„Clementine 1" kartografierte 1994 den Mond und verschwand dann auf 
Nimmerwiedersehen im All. Angeblich eine „Rechnerfehlfunktion". 

Das bis dato größte Unglück in der Raumfahrtgeschichte war die 
Explosion der „Challenger" 1986. Auch hier gab es eine UFO-Sichtung, und 
im Fernsehen wurde später ein Wrackteil gezeigt, in das ein kreisrundes Loch 
gebrannt war. Die „Challenger" ist offensichtlich abgeschossen worden. Der 
Grund dafür könnte die mitgeführte „Grüne Kiste" gewesen sein. Laut 
Pressemeldungen enthielt diese Kapseln mit hochgiftigen Substanzen, die 
innerhalb von zwei Sekunden tödlich sind. Was hat das bei einer 
Weltraummission zu suchen? Gerüchten zu Folge soll damit ein Gift-Angriff 
auf Basen der Dritten Macht geplant gewesen sein. Übrigens sind alle 
amerikanischen und russischen Astronauten Offiziere der Luftwaffe und 
werden daher offenbar als Kombattanten im Krieg betrachtet. 

261 



Der „Absturz" der Columbia-Raumfähre am 1.2.2003 zeigt ebenfalls alle 
Anzeichen eines Abschusses: die NASA Version von der durch 
„Hartschaum" beim Start abgerissenen Hitzekachel (!) ist genauso an den 
Haaren herbeigezogen wie die „kaputte Dichtung" an der Challenger. Es 
häuften sich auch hier die Widersprüche: Zeugen sahen vor dem Absturz 
nahe der Columbia fremde Flugobjekte (als „zwei leuchtende Körper" in 
großer Höhe), sahen und hörten eine Explosion, die aus dieser Höhe nicht 
hätte zu hören sein dürfen (Was war da explodiert? Die Raumfähre landet aus 
Sicherheitsgründen immer mit einem Minimum an Treibstoff), und das 
angebliche „Amateurvideo" (von wem eigentlich?) war viel zu perfekt, 
unverwackelt und schon Minuten später bei CNN gesendet (der 11.9. lässt 
grüßen), während ansonsten alle privaten Filme und Videos beschlagnahmt 
wurden. Das offiziell gezeigte Video ähnelt verblüffend den Bildern vom 
Verglühen der Raumstation „MIR" über dem Pazifik ein Jahr zuvor, 
wahrscheinlich stammt es von dort oder irgendeinem US-Raketentest. Man 
musste nach dem Challenger Debakel jederzeit mit einem weiteren Abschuss 
rechnen und hat sich daher vorbereitet, der Öffentlichkeit im Falle des 
„Unfalles" eine getürkte Story zu präsentieren. Und wenn es ein „Unfall" 
war, warum traf man sich dann gleich zu einer Krisensitzung im Pentagon? 

Die Zeichen deuten klar auf einen Warnschuss an die US Regierung. Die NASA 
schloss zwar einen Anschlag aus, da „keine Boden-Luft-Rakete da^u in der Lage wäre" 
aber das hat ja auch keiner behauptet. Inzwischen sind zwei Photos aus 
Kalifornien und Nevada aufgetaucht, die beide zeigen, wie die Columbia von 
einer blitzähnlichen Entladung getroffen wird (Blitze gibt es in dieser Höhe 
nicht). Auch der „Ausfall der Temperatursensoren" ist, falls er zutrifft, ein 
typisches Indiz für die Nähe von Flugscheiben. 

„Auch ein „Objekt", das sich am ^weiten ¥ lugtag schnell vom Shuttle entfernte, gibt der 
NASA Rätsel auf " 3M 

Angeblich hat sogar eine Videokassette mit fröhlichen Astronauten kurz vor der 
Katastrophe den Absturz so gut überstanden, dass sie im TV gezeigt wurde. 
Hollywood sei Dank. Übrigens war der israelische Astronaut ein hoch dekorierter 
Bomberpilot gewesen und als solcher seinerzeit an der Zerstörung des irakischen 
Atomkraftwerks durch Israel am 7.6.1981 aktiv beteiligt. Außerdem nutzte er den 
Flug zu einer unübersehbaren Holocaust-Propaganda, was sicher nicht im Sinne 
einer reichsdeutschen Macht gewesen sein dürfte. 

Seltsam auch, dass viele Trümmerteile angeblich aus einem texanischen Dorf 
namens „Palestine" geborgen wurden. Was soll uns das sagen? 



262 



Dem aufmerksamen Leser gibt auch eine AFP-Meldung aus Washington vom 
7.2.2003 interessante Hinweise: „Die US -Luftwaffe hat eine Minute vor der Explosion 
der Columbia große Schäden an der linken Tragfläche der Raumfähre fotografiert. . . Die 
Schäden seien in der Nähe der Nahtstelle von Tragfläche und Rumpf sichtbar. Eine 
unabhängige Expertenkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. . . Den Vorsitz hat 
der ExAdmiral Harold Gehman, der bereits die Ermittlungen %u dem Attentat auf das 
Kriegsschiff ,U SS Cole' im Jahr 2000 in Jemen mitgeleitet hatte.. . Im Hinblick auf die 
Absturzursache schließe die NASA derzeit noch keine Möglichkeit aus, sagte Dittmore. " 

Lesen Sie bitte genau: ein Ex-Admiral, der ein „Attentat (!) auf ein US- 
Kriegsschiff untersuchte", ist Vorsitzender der Kommission für den Columbia- 
Zwischenfall? Ein Experte für Raumfahrt? Oder eher ein Experte für feindliche 
Angriffe? 

Es scheint, als passierten im Weltraum eine ganze Reihe seltsamer Dinge, die 
mangels Zeugen nie publik werden. Offenbar wird auch dort gekämpft, wodurch 
klar wird, warum die US-Regierung immer noch an ihrem SDI-Weltraum- 
Schutzschild festhält - jetzt unter Beteiligung der Russen! Gegen wen soll der 
dann gerichtet sein, wenn die Russen mitmachen? Gegen „Aliens" oder gegen 
islamische Terror - Astronauten? Oder hat man die „Achse des Bösen" mal eben 
in den Weltraum verlängert? 

US-Präsident Ronald Reagan erwähnte seinerzeit mindestens achtmal in seinen 
Reden, wie schnell doch die Differenzen mit den Russen verschwinden, wenn 
man sich einer gemeinsamen Bedrohung einer fremden Macht gegenübersieht. 
Angeblich hat er daher einen Geheimpakt mit Gorbatschow geschlossen (soll 
wohl heißen: erneuert, denn Alliierte sind sie immer noch — seit 1941). 

„gegen UFO Überfall: Die letzte Sichtung eines gigantischen Raumschiffes veranlasste Ronald 
Reagan ein Abkommen mit den Kremlmachthabern zß unterzeichnen. In einem 
Supergeheimpakt, geheimer als die A-Bombe oder die Invasion in der Normandie, haben 
Präsident Ronald Reagan und Sowjet - Parteichef Gorbatschow beschlossen, ihre militärischen 
Kräfte %u vereinen, um den Planeten Erde gegen den Angriff feindlicher Raumschiffe zß 
verteidigen. Die Glaubwürdigkeit der gegenseitigen Verteidigungsallianz wurde durch ein 
hochklassiges kurzes Militärpapier bestätigt, das einen westlichen Journalisten über eine 
durchlässige Stelle im Kreml erreichte. Das gegenseitige Verteidigungsbündnis verpflichtet sowohl 
die USA als auch Sowjetrussland, all ihre Atomraketen, Spionageflugzeuge, bemannte und 
unbemannte Raumschiffe - einschließlich des Shuttle - in einer universellen Operation zß 

Die US-Zeitung „Weekly Worid News" schrieb am 14.4.1987: USA und Russland 
beschwören die Vereinigung ihrer Kräfte vereinen, um feindliche Angreifer aus dem Weltraum 
Zurückzuschlagen. Der erstaunliche Pakt wurde nur drei Tage, nachdem Radar-Eeitstellen in 

263 



Alaska bestätigten, daß ein ungeheures UFO sich einem Verkehrsflugzeug der Japan Airlines 
näherte, im letzten November unterzeichnet, besiegelt und an Reagan und Gorbatschow 
ausgehändigt. Dieses UFO, größer als zwei Flugzeugträger, war nur eine von hunderten UFO- 
Sichtungen, die seit Oktober 1986 aus jenem Fand gemeldet wurden. ,Wir sind der festen 
Meinung, dass hier eine bestimmte Übung stattfindet, die uns vorführt, zu was Kaumschiffe aus 
dem Weltraum in der Fage sind', stellt die kurze schriftliche Mitteilung fest. ,Es gibt auch 
bestimmte Angaben unserer Geheinagenten darüber, dass einige der feindlichen Raumschiffe auf 
sowjetischem Gebiet gelandet sind. Angesichts dieser bestätigten Berichte sehen sich die Sowjet- 
Union und die Vereinigten Staaten von Amerika veranlasst, umgehend Schritte z u 
unternehmen, um ihre militärische Kraft zß vereinigen, damit sie, im Falle eines Angriffs von 
feindlichen Kräften aus dem Weltraum, die Erde verteidigen können. ' 

Das Papier umfasst die Mobilmachung der konventionellen Fuft-, See- und Fandstreitkräfte 
sowie den sofortigen Einsatz von russischen und amerikanischen Atom-U-Booten. Von 
größerer Bedeutung ist jedoch die Bereithaltung der Militärsateliten, die sich schon in der 
Erdumlaufbahn befinden, welche ihre Faser-Kampf strahlen auf angreifende Weltraumschiffe 
richten können, wenn sie sich noch im entfernten Weltraumgebiet befinden. 

Jedermann war erschrocken, dass die Initiative zum Sternenkrieg von Präsident Reagan sei eine 
Bedrohung des Weltfriedens sein könnte. Aber ein Angriff durch feindliche Raumschiffe auf die 
Erde würde einen globalen Holocaust (man beachte die Wortwahl, Anm.d.Verf.) 
auslösen, den sich niemand vorstellen kann, sagte ein 



Kommentar überflüssig. 

Bush jr. hält es ebenso: „ US-Präsident George W. Bush hat den Aufbau des umstrittenen 
Raketenabwehrschildes Missile Defense (MD) ab 2004 angeordnet. Zunächst sollten z$hn 
Abfangraketen auf einem Stützpunkt in Alaska stationiert werden, bestätigten Mitarbeiter des 
Weißen Hauses am Dienstag in Washington. " 

Vor kurzem erreichte mich noch eine Meldung aus Polen: Am 16.2.2003 wurde 
im Fernsehen um 22.50 Uhr in Krakau eine öffentliche Diskussion mit drei 
Astronauten, darunter ein deutscher, gesendet. Es kam zum Eklat, als sich aus 
dem Publikum ein alter Mann zum Thema „UFO's" zu Wort meldete und 
sichtiich erregt sagte, er halte es nicht mehr aus, er wisse, dass man lächerlich 
gemacht oder umgelegt werde, wenn man die Wahrheit sage, aber er sei nun 70 
Jahre alt und wolle sein Schweigen nun rücksichtslos brechen, solange er es eben 
noch könne. Die UFO's, ja, sie existierten und sie seien von den Deutschen. 

Weder die USA noch die Russen hätten welche. Ihre Technik sei dem Rest der 
Welt um Jahrtausende voraus, uneinholbar, es sei aus, alle Chancen seien futsch, 
weg, Schluss, basta.. . 

264 



Ein anderer Teilnehmer sagte, die „Columbia" sei ebenfalls von ihnen 
abgeschossen worden. Der deutsche Astronaut schwieg betreten. 

Am folgenden Tag wurde prompt darüber gesprochen, dass es „dringlich" sei, 
den TV-Sender zu schließen. 



265 



Der Überfall auf den Irak 



Es drängt sich immer wieder die Frage auf, warum die „Falken" der Finanzelite 
und ihr Möchtegern-Cowboy Bush jr. So vehement den Krieg im Irak wollten, 
nachdem sie dort schon einmal schlechte Erfahrungen gesammelt hatten. Selbst 
hochrangige Militärs wie Schwarzkopf und auch Powell warnten vor einen 
Angriff. Außerdem häuften sich im Vorfeld des Krieges zu viele „Zufälle", die 
wir inzwischen auch anders interpretieren können: So „stürzte" nicht nur die 
„Columbia" ab, sondern auch seltsam viele Flugzeuge in der bedrohten Region, 
etwa im Iran, Pakistan, der Ost-Türkei gleich mehrfach - und immer waren 
„Militärpersonen" an Bord gewesen. 

Auch die Explosion des Tanklagers von New York vom 21.2.2003 (mit 
spektakulären Rauchwolken) sieht nach einem Warnschuss aus - zumal sofort 
von den Behörden die Devise ausgegeben wurde: „Es war kein Anschlag!" Schade, 
denn es hätte bei der US-Hysterie wegen möglicher „Terroranschläge" 
wunderbar ins Bild gepasst, die Explosion AI Quaida, Osama oder irgendeinem 
Vetter von Saddam Hussein in die Schuhe zu schieben. Welch schönen 
„Vergeltungs schlag" hätte man dann auf Bagdad fliegen können! 

Aber nein - „kein Anschlag", so ein Pech aber auch. Das hat das FBI sofort 
gewusst, Kompliment! Was lernen wir daraus? 

Alle Anschläge der Dritten Macht heißen „Unfall" (Challenger, Columbia 
u.v.a.m.), während die „Anschläge" vom 11. September von den Geheimdiensten 
der Finanzelite zur Durchsetzung ihrer Kriegspläne selbst vorbereitet worden 
waren. Die Vokabeln des Orwellschen „Neusprech" sind gar nicht so schwer zu 
verstehen. 

Vielleicht hatten die Amerikaner ja sogar Recht mit ihrer Behauptung: „Wir haben 
Reweise für die Anwesenheit von Waffen Systemen, können sie aber nicht geigen". 

Logisch — wenn es sich wirklich um Flugscheiben handelt. Warum haben sie 
diesmal nicht eingegriffen? Diese Frage stellt nur der, der lediglich die offiziellen 
Nachrichten kennt. Flugscheiben haben eingegriffen, vor allem in der 
Anfangsphase des Krieges (ich komme gleich auf die Details zurück). 

Die Frage muss lauten: Warum haben sich Saddams Truppen plötzlich 
zurückgezogen, nachdem die Alliierten in den ersten zwei Wochen kaum Erfolge 
erzielen konnten? Der Grund liegt in der Entschlossenheit der Amerikaner, 
notfalls mit massiven Flächenbombardements tabula rasa zu machen, wenn man 

266 



damit schneller vorankommt. Das wurde schon in Deutschland, Japan und 
Vietnam demonstriert. Wenn auch viele der Bomben und Raketen abgefangen 
oder abgelenkt werden können (wie in Bagdad geschehen), so hätte diese 
Kriegsführung doch zig-tausende von Toten und zerstörte Städte bedeutet. 

Da hat man wohl die Angreifer nur so lange aufgehalten, bis sich die Führung 
und die besten Truppen im Schutz der Sandstürme zurückgezogen hatten. Mit 
der irakischen Führung verschwanden bisher spurlos: 

100.000 bis 300.000 Soldaten (je nach Quelle) der „Republikanischen 

Garden", der regulären Armee sowie der „Saddam Feddayin" 

7.000 bis 14.000 Mudschaheddin-Kämpfer, alle samt ihrer Waffen 

eine unbekannte Zahl von Polizisten und Feuerwehrleuten 

eine unbekannte Zahl alliierter Kriegsgefangener 

bis zu 2.500 irakische Panzer 

150 der gefürchteten irakischen MIG-29-Maschinen sowie 

mehrere Staffeln MIG-21 mit neuen Triebwerken, jeweils Ende letzten 

Jahres in der VR China gekauft. 

„Sag wo die Soldaten sind, wo sind sie geblieben?" Solche Massen? Und das im Zeitalter 
von Satelliten und moderner Luftaufklärung? Saddam Hussein ist ganz sicher 
nicht der Mann, der sang und klanglos einfach so verschwindet, samt Tausender 
seiner Soldaten und Unterstützer. Außerdem: Keine brennenden Ölquellen 
(außer den wenigen, die von den Alliierten in Brand geschossen wurden), keine 
gesprengten Brücken oder Paläste. Plant da etwa jemand seine Rückkehr? 

Strategisch gesehen wurden damit hohe Verluste nicht nur der Streitkräfte 
sondern auch der Zivilbevölkerung sowie die angedrohte Zerstörung der 
Infrastruktur vermieden, da die Alliierten bereit waren, mit massivem 
Bombardement auch zivile Wohngebiete anzugreifen, wenn keine andere 
Möglichkeit bleibt. Wenn der Rückzug des Gros der irakischen Streitkräfte 
gelungen ist, dann befinden sie sich nun in einer taktisch günstigeren Position als 
vorher mit der Verpflichtung, die Bevölkerung der Großstädte zu versorgen und 
zu verteidigen. Wäre Bagdad belagert worden, hätte Saddam spätestens nach zwei 
Wochen ein ernstes Versorgungsproblem für die fünf Millionen Bürger gehabt. 

Jetzt haben die Amerikaner dieses Problem am Hals, und das bei 
Nachschubwegen von 500 km bis zum Golf! 

Es verwundert nicht, dass US-Militärs samt Präsident ziemlich verdutzt und 
sorgenvoll dreinschauen, und offenbar gar nicht zum Feiern aufgelegt sind. Da 



267 



ist wohl noch etwas „im Bush", denn auch im Weißen Haus verlautete, der Krieg 
sei noch nicht beendet, da „wichtige Kriegsziele" nicht erreicht werden konnten. 

Eine Anspielung auf die noch nicht besetzten Gebiete, in die sich die Amerikaner 
nicht hineintrauen, ähnlich wie in Afghanistan? Dass es im Irak ausgedehnte 
Bunkersysteme gibt, wissen wir. Dass in den USA gerade jetzt verstärkt über 
neue bunkerbrechende Bomben gesprochen wird, ist ebenfalls bekannt. 

Im Grunde wagt niemand das auszusprechen, was klar auf der Hand liegt: Wir 
haben es hier mit einem taktischen Rückzug und einem vorläufigen 
Waffenstillstand zu tun — mehr nicht. Die umfangreichen warten in sicheren 
Anlagen den geeigneten Zeitpunkt für einen Gegenschlag ab. Das Wort vom 
„Pyrrhussieg" macht schon die Runde. Und wie die Verhaftungen von Minister 
Aziz und anderer wirklich zustande gekommen sind, wissen wir nicht. Waren sie 
vielleicht Emissäre bei Waffenstillstandsverhandlungen? Zuzutrauen ist es den 
Amerikanern, die sich ja auch sonst über internationales Recht hinwegsetzen, 
wenn es ihnen in den Kram passt! 

Nach einer Meldung der schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" haben 
amerikanische Truppen in Bagdad aktiv zum Plündern animiert und nach 
Augenzeugenberichten sogar mit einem Panzer das Tor zum Justizministerium 
aufgedrückt, damit die Plünderer herein konnten. 368 

Auch die Plünderungen der Archive, des Museums und der Krankenhäuser 
ließen sie unter ihren Augen durchführen mit der seltsamen Begründung, sie 
„seien nicht da um Polizeifunktionen auszuüben". Amerika, der selbsternannte 
„Weltpolizist"? Lächerlich. Aber wir Deutsche kennen dieses Verhalten ja schon 
aus eigener Erfahrung. Wenn die USA schon selbst kaum Kulturgeschichte 
vorweisen können, dann sollen das offenbar andere Völker auch nicht dürfen. 

Aber auch sonst häuften sich in diesem Krieg die Ungereimtheiten. Hier eine 
kurze Zusammenfassung weiterer Merkwürdigkeiten, die mir aufgefallen sind: 

Im Vorfeld des Krieges entsandten die Russen vorsichtshalber zwei U- 
Boot-Zerstörer in den Golf. Seit wann besitzt der Irak U-Boote? 

Schon am 17.3.2003 sind etwa 700 US-Marines (angeblich Elitesoldaten) 
von Kuwait in den Irak vorgerückt - in bundesdeutschen Uniformen! Erst als 
das bekannt wurde wechselten sie in die reguläre Kluft. Wieso erhofften sie 
sich Schonung gerade in deutsche Uniformen? 



268 



Die extremen Sandstürme kamen immer pünktlich zu geplanten Alliierten 
Vormärschen und wurden von sintflutartigen Regenfällen abgelöst. Als das 
Wetter wieder aufklarte, waren große Teile der irakischen Truppen 
verschwunden. 

Am dritten Kriegstag ereignete sich im US-Hauptquartier in Katar, also 
fern ab und unerreichbar für irakische Raketen, eine Explosion. Die Meldung 
kam nur einmal über die Agenturen und verschwand dann für immer. Wer 
konnte dort angreifen? 

Einer der sündhaft teuren US-Stealth-Bomber B2 „Spirit" (Wert: 1 
Milliarde $, die USA hatte offiziell 21 Stück) verschwand mitsamt seiner 
Eskorte von zwei Bombern Fl 17 A „Nighthawk" (Wert: je 250 Mio. $) 
spurlos nach dem Einflug in den Nordirak am 21. März. Man hörte nie wieder 
von den Maschinen. 

Warum starteten die B52-Bomber in England und nicht in Kuwait? 
Warum flogen sie einen Umweg über Spanien, wobei sie mehrmals in der 
Luft aufgetankt werden müssen? 

Wie amerikanische Militärquellen berichteten, wurden zwei „Fl 8 Hörnet" 
Flugzeuge über dem Südirak von zwei extrem hellen Lichtern von oben 
attackiert und fielen als faustgroße Trümmer zwischen die verblüfften 
Augenzeugen. 

Am 24.3. konnte man in n24 den Absturz einer B52 bei Bagdad am 
Bildschirm beobachten. In der Nähe waren mehrere „seltsame Flugobjekte" 
zu sehen gewesen. 

Am 13.4. verlautete in n24, „alle vier B52-Bomber" seien in die USA 
zurückgekehrt. „Alle vier"? Im Krieg wurden mindestens zehn gemeldet, die 
in Hartford/England stationiert waren. Wo ist der Rest geblieben? 

Am 29.3. meldete CNN um 14.10 h, dass über Bagdad eine „fliegende 
Plattform" gesichtet wurde. Der Korrespondent fragte einen amerikanischen 
Kommandanten, was das sei. Der meinte, es habe sich wahrscheinlich um 
eine amerikanische Neuentwicklung für den Aufklärungsbereich gehandelt, 
wusste aber auch nichts genaues. 

Während in Bagdad nachts alle Lichter brannten, wurden die 
amerikanischen Flugzeugträger im Mittelmeer, also weit ab vom 
Kriegsgeschehen, konsequent verdunkelt. Ein Reporter kommentierte von 

269 



dort im grünen Licht der Nachtsichtkamera, man befürchte Angriffe von 
Booten der „AI Quaida". Ein schwer bewaffneter US-Flugzeugträger? Seit 
wann hat AI Quaida eine Kriegsmarine? Wen fürchtet man wirklich? 

Und was ist mit der exorbitanten Zahl von Verlusten durch „friendly fire" (allein 
dieses Unwort ist pure Realsatire)? Das lässt sich nicht nur mit Dilettantismus, 
Nervosität und Amphetamin geputschten Soldaten erklären. Man hört und 
staunt, dass offenbar kein Flugzeug von Irakern vom Himmel geholt wurde. 

Dafür stürzten sich reihenweise amerikanische und britische Helikopter 
todesmutig in den Golf, die Wüste oder ineinander. Hätten sie wenigstens 
irakische Stellungen getroffen, dann könnte man sie zumindest als „heldenhafte 
Selbstmordattentäter" bezeichnen. Doch nicht einmal das gelang, nein, 
„technisches Versagen" hieß es. Also so schlecht kann amerikanische Technik 
nun auch wieder nicht sein - doch wer kauft nach solchen Debakeln noch 
Produkte der amerikanischen Rüstungsindustrie? Zum Beispiel „hochpräzise" 
Marschflugkörper, die mal auf türkischen Feldern niedergehen, mal auf 
iranischen Raffinerien, einen syrischen Bus zerlegen oder einen 13jährigen Buben 
im Iran zerfetzen, „versehentlich" eindeutig nichtmilitärische Zielen treffen 
etc.pp. 

Was war denn in der ersten Kriegswoche, wo nach amerikanischen Angaben 
tausende von Bomben und Geschossen abgefeuert worden waren, in Bagdad pro 
Nacht aber so um die 20 explodierten. Offenbar haben weit weniger als 10% der 
Bomben und Raketen ihr Ziel erreicht! Wo ist der Rest geblieben? 

Waren die Bomben irritiert, weil Bagdad nächtelang wie zum Hohn die Lichter 
brennen ließ? Und war das Elektrizitätswerk nicht zu treffen, normalerweise das 
erste Ziel zwecks Demoralisierung und Abschaltung von Kommunikations- und 
TV-Anlagen? (Der Strom fiel in Bagdad ausgerechnet dann aus, als die US- 
Truppen die TV-Sender in Besitz nahmen und den Irakern die frohe Botschaft 
verkünden wollten.) 

Entweder ist es mit der „Präzision" nicht weit her, oder der Großteil der Bomber 
und Raketen wurde abgefangen. Aber bestimmt nicht von der irakischen 
Luftwaffe. Für Ausreden war indes gesorgt: So wurde das Desaster der ersten 
Nacht zum misslungenen „Enthauptungs schlag" umdefiniert oder „russische 
Störsender" gerüchteweise verdächtigt. Falls es solch effiziente Sender wirklich 
gibt, dann werde ich mir sofort einen bestellen. 

Es bleibt die Tatsache, dass jeder Krieg in den USA ein Medienereignis ist, bei 
dem noch mehr gelogen wird als ohnehin schon. Papier ist geduldig und 

270 



Videobänder auch. Zum Beispiel gibt es in der US-Armee sehr viele schwarze 
Soldaten, sehr beliebt als Kanonenfutter. Im TV hingegen sah man fast nur 
weiße (die von der Propagandaabteilung?). Oder die junge hübsche US-Soldatin 
Jessica Lynch, heldenhaft und telegen aus einem irakischen Lazarett „befreit" (am 
1. April. Helau!). Das muss jemand geahnt haben, denn schon am 17. März 2003 
(vor dem Krieg) ließ jemand in New York die Internetdomains jessicalnch.net, 
jessicalynch, org und jessicalynch, bi^ registrieren? 

Faustdicke Lügen auch bei den Zahlen der Toten und Gefangenen. Nur 100 
alliierte Gefallene? Erstaunlich, denn dagegen stehen 10 tote internationale 
Journalisten. „Kollateralschäden" eben. Hier wurde besonders gründlich 
danebengezielt. Hatten sie etwas gesehen, was sie nicht sehen durften? Und was 
ist mit den 8.000 irakischen Kriegsgefangenen der ersten Tage? Später waren es 
6.000 und noch später unter 4.000. Seltsame Dezimierung, fürwahr, man wird sie 
doch nicht liquidiert haben? Oder doch eher erlogen? 

Dass die US-Regierung bzw. deren Hintermänner bei ihrem Weg in den Krieg 
alle bisher üblichen humanitären Mäntelchen fallen ließen, auch selbst gestrickte 
wie die UNO, war nicht zu übersehen. Ebenso wenig, dass diesmal nicht alle 
Vasallenstaaten so einträchtig mit im Boot saßen wie 1990/91. 

Das lässt auf einen heftigen Verteilungs kämpf hinter den Kulissen schließen, 
zwischen der US-Israelischen und der europäischen Fraktion. Daher auch die 
erstaunlich offene Kritik an Bush, die den europäischen Medien diesmal gestattet 
worden war. Es fällt selbst dem bußfertigen deutschen Gutmichel dann doch 
noch auf, wenn UNO und Menschenrechte jahrzehntelang zum neuen Gott 
erklärt werden, und dann plötzlich nach Bedarf in die Abstellkammer geschoben 
werden, aus der man sie anschließend wieder hervorzerrt - und zwar genau dann, 
wenn's ans Bezahlen der Kriegsschäden geht. Und da Dummheit und Arroganz 
bekanntlich immer gemeinsam daherkommen, glauben Bush und Konsorten, der 
Erfolg mache nachträglich das Unrecht eines Angriffskrieges vergessen. 

Ja - aber nur im Kurzzeitgedächtnis der amerikanischen Medien. Dass keine 
Massenvernichtungswaffen gefunden wurden 371 und auch keine vom Irak 
eingesetzt wurden, ist längst vergessen und beweist einmal mehr, wie beliebig in 
Washington scheinbare Rechtfertigungen zusammengelogen werden. Mit 
demselben Vorwand trommelt man nun gegen Syrien, Iran oder Nordkorea. 
Bitte nicht drängeln, es kommt jeder dran, und die Liste der „Schurkenstaaten" 
wird immer länger. 

Geschrieben wird sie vom größten Schurkenstaat der Welt. Was ist das eigentlich 
für ein Volk, das seine Unterstützung für seinen Präsidenten und einen Krieg von 

271 



Erfolg und Misserfolg abhängig macht? Wo bleibt da die Frage nach der 
Legitimität oder der Notwendigkeit des Krieges? Wenn Kriege nur noch deshalb 
geführt werden, weil sie gewonnen werden können, dann gnade uns Gott. 

Im Umkehrschluss folgt daraus, dass Amerika zum friedlichsten Land der Welt 
mutieren wird, wenn es damit rechnen muss, einen Krieg zu verlieren - wodurch 
sich eine realistische Lösung des Problems abzeichnet. Offenbar gibt es eine 
Macht, die genau daran arbeitet. 

Was kommt als nächstes? Wahrscheinlich wird die US Regierung in ihrer 
grenzenlosen Selbstüberschätzung Syrien oder den Iran auf den Speisezettel 
setzen und damit den lange prophezeiten arabischen Flächenbrand entfachen. 

Denn wie heißt das Motto der neuen Weltordner: große Veränderungen setzen 
große Kriege voraus. Das dabei auch Israel unter die Räder geraten könnte, hat 
man anscheinend nicht bedacht. 

Die interessanteste Meldung, die auf den ersten Blick gar nichts damit zu tun hat, 
kommt aber aus der Antarktis: am Tage des Angriffes, am 20. März, registrierte 
die seismische Station am Südpol 3 2 ein starkes Beben, das nach Ansicht von 
Militärexperten nur von der Detonation einer starken Atombombe herrühren 
kann. Weitere kleinere Explosionen folgten in den nächsten Tagen, sowie 
seltsame, langweilige Ausschläge bisher unbekannter Herkunft. Dann wurde die 
Datenübermittlung via Internet unterbrochen. Im ZDF-Teletext war kurze Zeit 
von „illegalen amerikanischen Atomtests in der Antarktis" zu lesen, bis die Zensur 
aufwachte und den Text vom Sender nahm. 

Offenbar wurde im Schatten des Kriegsbeginns im Irak versucht, die Basis 
Neuschwabenlands anzugreifen, denn nur die Südpolstation, die dem Gebiet am 
nächsten liegt, hat die Erschütterungen registriert. Doch anscheinend hatte man 
sich dort vorbereitet, denn die unerklärlichen langweiligen Ausschläge setzten 
schon Stunden vor der Detonation ein. Ich wage einen vorsichtigen Versuch der 
Erklärung: Wie bereits gesagt erfordert das Flugverhalten moderner Flugscheiben 
die Möglichkeit, Massen- und Beschleunigungskräfte zu beeinflussen (wie - das 
sei einmal dahingestellt). Solche „Gravitationsfelder" (ein Hilfsbegriff mangels 
eines treffenderen) würden wohl auch Seismographen zum Ausschlag bringen, 
ohne dass eine Erdbewegung stattfindet. Das heißt, dass die Antriebskraft der 
Flugscheiben auch zum Schutz vor Explosionen genutzt werden kann, vielleicht 
auch zum Auslösen künstlicher Erdbeben, wer weiß? 

Auch die seltsame Geiselnahme deutscher Wüsten Touristen in Süd-Algerien 
könnte etwas damit zu tun haben. Wenn gleichzeitig gegen den Irak und die 

272 



Antarktis vorgegangen wurde, dann wäre auch ein Angriff gegen die Sahara- 
Basis denkbar. Und Zeugen für einen solchen kann man nicht gebrauchen. Die 
Touristen könnten in den entlegenen Wüstengebieten mehr gesehen haben als 
den Alliierten lieb ist und daher in Gewahrsam genommen worden sein. Nach 
einer ausführlichen Behandlung mit bewährten Mind-Control-Methoden kann 
man sie wieder freilassen. Aber das bleibt mangels näherer Informationen 
vorläufig nur Spekulation. 

Wir wissen einfach noch zu wenig, um uns ein genaues Bild des Weltgeschehens 
zu machen. Aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele der in diesem Buch 
gesammelten Fakten zum Teil erst nach Jahren und oft auf Umwegen die 
Öffentlichkeit erreichten. Daher bleibt vieles notgedrungen spekulativ bis wir 
über mehr Informationen verfügen. Ich stelle meine Ergebnisse zur Diskussion 
und möchte so zur Wahrheitsfindung beitragen. Was also in diesem Krieg 
wirklich geschah und noch geschieht, werden wir wohl erst im Laufe der 
kommenden Jahre erfahren. 

Bleiben wir also wachsam und sammeln wir weiter das wenige, das seinen Weg 
bis zu uns findet. 



273 



Ausblicke 

Zweifle nicht daran, dass eine kleine Gruppe denkender Bürger die Welt ändern kann. 
Tatsächlich ist es das Einzige, das je die Welt geändert hat. 
Margaret Mead 

Glaubet nicht, dass der Deutsche seine göttliche Urheimat verloren hat. Eines Tages wird er 
sich wachfinden am Morgen eines ungeheuren Schlafes. 
Friedrich Nietzsche 

Nietzsche hat hier für sein Volk gesprochen; dieselbe Aussage gilt genauso für 
die anderen Völker. Wir haben alle geschlafen, schon viel zu lange. Wir haben 
uns Märchen erzählen lassen und waren zu bequem, Widersprüche 
wahrzunehmen oder Fragen zu stellen. Wir haben uns die Verantwortung 
abnehmen lassen und unser Gewissen beruhigt, indem wir alle vier Jahre ein 
Kreuzchen machen, obwohl wir wissen, dass wir doch nicht das bekommen, was 
wir eigentlich wollen. Als einzige Entschuldigung galt, dass es unsere Eltern und 
Großeltern genauso gemacht haben. Es helfen keine Ausflüchte, wir müssen 
etwas verändern. Doch vor die Therapie haben die Götter die Diagnose gesetzt. 
Wir müssen uns darum bemühen, die Welt zu verstehen, denn niemand hat ein 
Interesse daran, uns diese Arbeit abzunehmen - im Gegenteil. Unwissenheit ist 
gefährlich geworden in diesen Zeiten. Und unnötig, denn wir können, wenn wir 
wollen, über so viele Informationen verfügen wie nie zuvor in der Geschichte. 

Und darin liegt die Verantwortung, nicht nur für uns selbst, sondern für die 
nächste Generation, der wir die Welt wohl nicht in dem desolaten Zustand 
weitergeben wollen, in dem sie jetzt ist. Wir haben die Pflicht, klüger zu werden - 
um es dann besser zu machen. Genauso wenig, wie man das „UFO- 
Entführungsphänomen" verstehen kann, ohne die Fortschritte bei der 
Bewusstseinskontrolle zu kennen, genauso wenig, wie die Existenz realer 
Flugscheiben ohne die Kenntnis der deutschen Projekte vor 1945 plausibel zu 
erklären ist, genauso wenig ergibt das weltpolitische Geschehen einen Sinn, wenn 
man das Oberleben des Deutschen Reiches und seine Folgen ignoriert. Ob uns 
das nun gefällt oder nicht, spielt keine Rolle, denn die Realität fragt uns nicht 
nach unserer Meinung. Die Geschehnisse in der Welt erscheinen nur dann 
sinnlos, wenn man die Hintergründe nicht kennt. Mit dem Wissen, das ich für 
dieses Buch zusammengetragen habe, wird jetzt einiges klarer als zuvor. Wenn 
man die Welt mit anderen Augen betrachtet, dann fügt sich so manches 
zusammen, das vorher nicht passte. Zum Beispiel die Frage, ob es wirklich 
„jugendliche Hacker" sind, die immer wieder in die streng geschützten 
Computersysteme der NATO einbrechen. Oder die Frage, wozu jahrelang immer 

274 



wieder Atombomben „getestet" werden müssen - oder gegen wen man damit 
vorgeht. Und wurden diese „Tests" wirklich „freiwillig" eingestellt? Wer verbietet 
sie? Genauso „freiwillig" wie der internationale „Verzicht" auf die Nutzung der 
Antarktis? Oder des Mondes? 

Ich könnte noch viele Fragen stellen, aber ich denke, ich habe Ihnen genug 
Nachdenkenswertes auf den Weg gegeben, so dass Sie solche Fragen künftig 
selbst stellen können. 

Fragen Sie ruhig - ihre Freunde, die Volksvertreter, die Sie gewählt haben oder 
einfach sich selbst: Was geht auf diesem Planeten wirklich vor? Nur wer fragt, 
bekommt eine Antwort, und eine gute Antwort erfordert zuerst die richtige 
Frage. 

Ich will hier nicht darüber spekulieren, wie sich die Weltsituation verändern wird, 
denn darüber weiß ich zu wenig. Aber ich glaube, dass sie sich verändern wird, 
und zwar grundlegend; und wir sind schon mitten drin. Ob diese Veränderung 
letztlich zum Guten führt, hängt auch von uns ab. Die momentane Ohnmacht 
des Einzelnen gegenüber den fest gefügten, etablierten Institutionen kann sich 
sehr schnell ändern, sobald die politische Situation in Bewegung gerät. Die 
meisten Veränderungen sind anfangs schmerzhaft, denn bevor etwas Neues 
entsteht, muss das Alte abtreten - und das tut es niemals freiwillig. Ein sterbendes 
Raubtier beißt ja auch um sich. So fürchte ich, dass es zu Kriegen kommen wird, 
wenn auch nicht für lange. Der US-Krieg gegen den Irak ist noch nicht zu Ende, 
und er kann sich schnell zum Nahost - Krieg unter Beteiligung mehrerer 
arabischer Staaten ausweiten, verhasst sind die Amerikaner dort inzwischen ja, 
mit unabsehbaren Folgen für Israel. Und ob Europa dann noch so sicher bleibt 
wie bisher - das möchte ich bezweifeln. 

Wie auch immer, ich will niemandem Angst machen, denn Angst ist ein 
schlechter Ratgeber. Ich denke, man sollte sich so gut es geht auf mögliche 
Veränderungen vorbereiten, vor allem geistig. Die Welt wird nicht immer so 
bleiben wie heute, und wer sich dessen bewusst ist, den trifft es vielleicht nicht so 
hart. Auf jeden Fall sollte sich jeder von uns darum bemühen, wieder mehr 
Verantwortung für sich und sein Leben zu übernehmen. 

Und das beginnt beim Denken. 



275 



Fußnoten : 



i. 

2. Quelle: Christian Guthart: „11. September 2001" 

3. PHI vom 1 4.3.2003 

4. Ein fast 600 Seiten starker, großformatiger Forschungsbericht ist auf Deutsch bei ,Zweitausendeins' 
erhältlich 

5. Ich zitiere auszugsweise aus dem o.g. Forschungsband „Allien Discussions", S. 535ff 

6. Alle Zitate aus o.a. Studie 

7. „Schlussfolgerung", gleiche Studie S. 527 

8. gleiche Studie S. 324ff 

9. Lammer: „Schwarze Forschungen", S. 132ff 

10. Entführung und Missbrauch durch Militärpersonal 

11. ll„Gekidnappt durch Aliens", 1998, CTT-Verlag, Suhl 

12. 12 „Desert News", 1.12. 1995, Salt Lake City 

13. „Abduction. Human Encounters with Aliens", 1994, deutsche Ausgabe bei Bettendorf 

14. Walter Bowart: „The Secret History of Mind Control", Freedom of Thought Foundation, CKLN 88.1 
FM Ryerson Polytechnical University Toronto Ontario 

15. siehe in „Die lukrativen Lügen der Wissenschaft" 

16. „Geheimtechnologien 2", S. 246 

17. Heiner Gehring: „Versklavte Gehirne", 2001, Kopp-Verlag, S. 167 

18. Helmut & Marion Lammer: „Schwarze Forschungen", 1999, Herbig, S. 230f 

19. Katherine, Sullivan: Interview mit Wayne Morris, CKLN 88.1 FM, Ryerson Polytechnical University 
Toronto, 1998 

20. Jacques Vallee: „Enthüllungen", Zweitausendeins, 1994, S. 183 

21. „ MONARCH" war ein CIA-Projekt in den 60er Jahren zur Erforschung von 
Verhaltensprogrammierung mittels Drogen und satanistischer Rituale. Siehe Band 1 dieses Buches. 

22. Lammer: „Schwarze Forschungen", S. 126 

23. Das Phänomen des „Mkrowellenhörens" wurde im 1. Band beschrieben 

24. Lammer, S. 153 

25. Zarkov: „A Hit of DMT", 10.9. 1984 

26. Jacques Vallee: „Konfrontationen", Zweitausendeins, 1994 

27. auch diese Technik wird im ersten Band des Buches beschrieben 

28. Vorwort zu: Leah A. Haley: „Meine Entführungen durch Außerirdische und das U.S. -Militär", 1996, 
Kopp-Verlag 

29. in: „Dimensionen", 1994, Zweitausend eins, S. 290 

30. Vallee: „Dimensionen", S. 291 

31. M. Hesemann: „Geheimsache UFO", S. 94 

32. Vallee, s.o. 

33. A Stall: „Hochtechnologie im 3. Reich", 1999, CTT, S. 78 

34. „UFO's", 1996, Karl Müller Verlag, S. 59 

35. Vallee: „Enthüllungen", S. 188 

36. Dr. Jacques Vallee, Astrophysiker und UFO-Forscher 

37. Vallee wuchs in Frankreich auf, studierte an der Sorbonne Physik und Mathematik, arbeitete am 
Observatorium von Paris, ging 1962 an die Universität von Texas. Er schrieb für die NASA ein 
Computerprogramm, das die erste Mars-Karte für das „Mariner-Projekt" zeichnete, promovierte 1967 in 
Mathematik und arbeitete unabhängig sowie mit dem UFO Forscher Allen Hynek in Feldforschungen 
an der Aufklärung des UFO Rätsels. In einem Interview sagte er einmal: „ Eine gute Ausbildung in 
Astronomie ist wichtig wenn jemand echte Sichtungen von normalen himmlischen Objekten unterscheiden will. Außerdem 
ist sie nützlich, um die Aussagen engstirniger Wissenschaftler %u entkräften, die so tun, als verständen sie das gan^e 
Universum. Das Studium der Astronomie sollte uns vor all den Dingen, die wir nicht wissen, die UFO 's eingeschlossen, 
demütig und neugierig machen. " 

38. siehe Band 1 von „Das Gegenteil ist wahr" 

39. in „Konfrontationen", S. 83 

40. Vallee : „Dimensionen", S. 299 
4L Vallee: „Dimensionen", S. 301 f 



276 



42. Einen echten Alien hat dieser „verlässliche Informant" und „Kronzeuge der US-Alien-Konspiration" 
jedoch leider nie kennen gelernt, trotz Hypnose. 

43. Vallee: „Enthüllungen", S. 178, 181f 

44. die offenbar den Namen „Bill" bevorzugen: Bill Cooper, Bill Moore, Bill English, Billy Meier etc. 

45. Vallee: „Enthüllungen", S. 246, 194, 274 

46. aus M. Hesemann: „UFO's: Die Kontakte", S. 76, 147f, 98 

47. Vallee: „Dimensionen", S. 283ff 

48. z.B. Hartwig Hausdorf: „UFO-Begegnungen der fünften Art", 2002, Argo 

49. Vallee: „Enthüllungen", S. 56 

50. R. Sauder: „Underground — Stützpunkte und Tunnelsysteme", 1998, MW, Peiting 

51. Interview mit der argentinischen Tageszeitung „Pägina 12", 2002 

52. Gehring, S. 177f 

53. J. Vankin, J. Whalen: „50 Greatest Conspiracles of All Times", 1995, Citadel Press, N.Y. 

54. The Avangers", 1968, Arthur Baker Ltd., London, S. 102 

55. ,Ampex' und ,3M' machten mit der Kriegsbeute später ein Vermögen, siehe CIOS XXXI-2 Dokumente, 
Faksimile bei Zunneck: 

56. „Die totale Manipulation", S. 95ff 
57. 

58. z.B. ist das Heilpraktikergesetz von 1939 nach wie vor einzigartig in Europa. Siehe auch: R.N. Proctor: 
„Blitzkrieg gegen den Krebs — Gesundheit und Propaganda im Dritten Reich", Klett-Cotta 

59. „hobby" Nr. 6, Juni 1961, S. 142 

60. Zunneck: „Geheimtechnologien 2", S. 28f, 32 

61. Ralph Franldin Keeling: „Schreckliche Ernte", Institute of American Economics (Chicago), 1947 

62. Anton Zischka: „Und war es ein Wunder", Seite 153-154 

63. Geschichtsprofessor McGeorge Bundy 1968 

64. Offenbar waren die Amerikaner nur durch den Wortbruch einer Mitarbeiterin von Otto Hahn an Details 
der Kernspaltung gekommen, die sich, bevor sie emigrierte, eigentlich zum Schweigen verpflichtet hatte. 

65. in „Der Flugscheiben-Mythos", Quellen dort 

66. E. Mayer, T. Mehner: „Das Geheimnis der deutschen Atombombe", „Hider und die Bombe"; M. 
Schmitzberger: „Was die US Army in der Alpenfestung wirklich suchte"; G Remdt, G Wermusch: 
„Rätsel Jonastal"; F. Georg: „Hitlers Siegeswaffen"; H. Fäth: „1945 — Thüringens Manhattan Projekt", 
Geheime Kommandosache — S III Jonastal"; U. Brunzel: „Hiders Geheimobjekte in Thüringen"; sowie 
Zunnecks Bücher, alle erhältlich beim Kopp-Verlag 

67. It. einer BBC-TV-Dokumentation, zitiert in der Hamburger Radiosendung „Frühkurier" vom 20.4.1982 

68. „Investigations, Developments and Practical Use of the German Atomic Bomb", HQ US Strategie Air 
Force in Europe vom 19.8.1945, Captain HT. Freiberger 

69. W.R. Lyne: „Space Aliens from the Pentagon — Flying saucers are man made electrical machines", 
1995, Book Crafters Inc., Chelsea, Michigan, USA 

70. „Der Flugscheibenmythos", S. 70 

71. Zunneck: „Die totale Manipulation", S. 184f 

72. Zunneck: „Die totale Manipulation", S. 67ff 

73. www.fas-org/nuke/space/c04rover.htm 

74. Zunneck: „Geheimtechnologien 2", S. 76 

75. siehe: Gehring, Rothkugel: „Der Flugscheibenmythos", S. 68ff, Quellen ebenda 

76. John Nugent: „Der große Raub der Patente", in „The Barnes Review", März/April 1999, S. 27-33 
F.Hahn: „Waffen und Geheimwaffen des deutschen Heeres 1933-1945", 1998, Bernard&Graefe Verlag, 
Bonn 

77. Genral a.D. W. Dornberger: „Peenemünde - Die Geschichte der V-Waffen", 1998, Ullstein, Berlin 
78. 

79. J. Nugent: „Der große Raub der Patente", in „The Barnes Review" aaO. 

80. „Geheimprojekte der Luftwaffe" Band 1 &2, 1998, Motorbuchverlag, Stuttgart 

81. „Geheimtechnologien 2", S. 86ff 
82. 

83. Details dazu in „Der Flugscheiben-Mythos", S. 55ff 

84. Muttray: „Anlage und konstruktiver Aufbau der Höhenkammern", 1941 

85. Seeler: „Pressure suits and pressure cabins in German aviation", 1950 

86. Benzinger: „Physiologische Grundlagen für Bau und Einsatz von Stratosphärenflugzeugen", 1943 

87. Renato Vesco: „Intercettateli Senza Sparare", 1968, U. Mursia&Co, Milano 

277 



88. Eines von über hundert Argumenten, warum die amerikanischen Mondlandungen gefälscht waren. Ich 
gehe später näher darauf ein. 

89. Eckardt, Gehring: „Flugscheiben über Peenemünde?", 2001, Amun- Verlag 

90. Interview mit Ing. Georg Klein im „Tagesanzeiger für Stadt und Kanton Zürich", 1954 

91. Persönliche Mitteilung eines ehemaligen Mitarbeiters von Brauns, der in den 70er Jahren mit ihm 
befreundet war. 

92. R. Sandner: „Der Vater der fliegenden Untertasse war ein alter Augsburger", 1980, Schwäbische Neue 
Presse, Augsburg, Nr. 19 vom 2.5. 1980 

93. US Patent No.: 2,939,648 

94. Interview mit Ing. Georg Klein in der „Welt am Sonntag" vom 26.4. 1953 

95. Weiterentwicklung des axialen Turboreaktors M-018 mit sechsstufigem Kompressor, ringförmiger 
Verbrennungskammer und Spezialturbine für Stratosphärenflug ausgelegt. Gebaut in Berlin-Baasdorf 
und später von den Russen erbeutet. 

96. Dipl. Phys. Illobrand von Ludwiger: „Ungewöhnliche Eigenschaften nichtidentifizierbarer 
Lichterscheinungen", MUFON-CES, S. 90 

97. Sonderbericht der „Deutschen Illustrierten", Herbst 1953 

98. Details dazu bei www.luftarchiv.com/domain/ufo 

99. Anmerkung des Webmasters von www.luftarchiv.com 

100. siehe Zunneck: „Die totale Manipulation" 

101. Wochenzeitschrift „Kristall" Nr. 9, 1950, Leserbrief von Frederik Josephi-Lund, Stade, Am Sande 10 

102. aus: „Vertrauliche Mitteilungen aus Politik und Wirtschaft" vom 16.6. 1984, Artur Missbach GmbH, 
Bücken ,aus „Neue Weltschau" Nr. 10 vom 6.3.1980 

103. Alfred Kreipl: „Flugscheiben im Dritten Reich", siehe Buch-CD 

104. „Der Flugscheiben-Mythos", S. 27ff 
105. 

106. M.G.O. „Underground Factories in Italy", 1946, Zeitschrift „The Aeroplane" 

107. „Geheimtechnologien 2", S. 41 

108. UFOs", 1996, Karl-Müller- Verlag, S. 123 

109. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen II", S. 13 

110. Dipl. Phys. Illobrand von Ludwiger: „Ungewöhnliche Eigenschaften nichtidentifizierbarer 
Lichterscheinungen", MUFON-CES, S. 89 

111. D.H. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen III", S. 24 

112. „Die geheimste Waffe des 2.W.K.: Motorstoppmittel", S. 7711, Januar-Ausgabe 1983 der 
„Waffenrevue", Nr. 48, Journal- Verlag Schwendt 

113. „Der totale Staat und das totale Durcheinander; Wissenschaftsfördeung und Überwachung im Dritten 
Reich", S. 83 

114. Unabhängige Nachrichten" Nr. 94, Juni 1964, Bochum 

115. Geheimtechnologien 2", S. 40 

116. z.B. „Der Spiegel" vom 30.3. 1950; „Frankfurter Nachtausgabe" vom 7.6 1952; „Welt am Sonntag" vom 
26.4. 1953; „Heim und Welt" vom 2.4. 1950; „Deutsche Illustrierte" vom Herbst 1953 u.v.a.m. 

117. der altägyptische Name für die Hyperboräer, also die Nordleute oder Ur-Germanen, die „jenseits des 
Boreas (Nordwind) wohnen" (hat nichts mit der Hauneburg zu tun). 

118. Edward Bulwer-Lytton: „The Coming Race", 1873 

119. P. Bahn, H. Gehring: „Der Vril-Mythos", 1997, Omega 

120. R. Lackenburger: „Der Tod des Viktor Schauberger", 1984, Implosion Nr. 93 

121. „Die totale Manipulation", S. 104ff 

122. John Nugent: „Der große Raub der Patente", in „The Barnes Review", März/April 1999, S. 27-33 

123. „Der Flugscheiben-Mythos", S. 86f 

124. „auf der Suche nach einem abgestürzten Flugzeug", einer C-46 Transportmaschine der Luftwaffe. Hatte 
der Absturz etwas mit der Sichtung zu tun. 

125. M. Hesemann: „Geheimsache U.F.O.", 1998, Bechtermünz-Verlag 

126. Geheimtechnologien 2", S. 120 

127. in: „Geheimsache U.F.O.", S. 91 

128. Vallee: „Enthüllungen", S. 88f 

129. Major JA. Marcel, Leiter der Bergungsaktion, aus „Geheimsache U.F.O.", S. 327 

1 30. Der Spiegel" Nr. 1 7, 1 954 

131. D.H. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen 1", S. 77 

132. C. Lester Walker: „Secrets by the Thousands" in „Harper' s" Okt. 1946 

278 



133. Evaluation Report 20", CIC-Dokument Nr. 75/13 vom 17.5.1945, zitiert nach Zunneck: 
„Geheimtechnologien 2" 

134. A. Hitler: „Mein Kampf, 1925, S. 687f 

1 35. Walter Sullivan: „Männer und Mächte am Südpol", Forum-Verlag, Wien, Frankfurt 

136. 0. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere" Bd. 1, 1988, S. 14 

137. „Neues aus Grönland; Untereisbauten leicht erbohrbar" in DNZ Nr. 27/1978, München 

138. Dr.H.P. Kosack: „Die Polarforschung", 1967, Vieweg- Verlag, Braunschweig, Tabelle Nr. 52 

139. Argentinien war kurz vor Kriegsende gegen Deutschland in den Krieg eingetreten, allerdings nu; auf 
massiven Druck der USA. 

140. P.W. Stahl: „Geheimgeschwader KG 200; Die Wahrheit nach über 30 Jahren", 1980, Motorbuchverlag, 
Stuttgart 

141. von J.D. Gilman und John Clive (Pseudonym) 

142. Dr. Michael Bar-Zohar (jüd. Schriftsteller und Biograph Ben Gurions): „The Avengers", 1968, Arthur 
Baker Ltd., London, S. 115 

143. Dr. Michael Bar-Zohar in seinem Buch "The Avengers" 

144. Geheime Wunderwaffen III.", S. 12ff 

145. Wenn jetzt die unvermeidliche Frage kommt, warum ich nicht von den „Verbrechen der Deutschen" 
spreche, so kann ich nur antworten: Warum sollte ich über etwas sprechen, über das sowieso ständig 
geredet wird? Zu Recht oder zu Unrecht? Ich spreche lieber von Dingen, die noch nicht allgemein 
bekannt sind, sonst würde ich nur meine Zeit verschwenden. Außerdem lehne ich es ab, ein ganzes Volk 
schuldig zu sprechen. Es gibt keine Völker, die immer „Täter" sind, genausowenig wie ein Volk immer 
nur „Opfer" ist, wie ein Blick nach Israel deutlich zeigt. Schuldig sind die, die Kriege für ihre Ziele 
inszenieren, egal welcher Nationalität. Ich kann und will meine Sympathie für das geschundenen 
deutschen Volk nicht verbergen. Wir müssen über die wahre Geschichte noch viel lernen. 

146. Ullstein Taschenbuch 33163, 1999. BRD-Behörden versuchen zu verhindern, daß die Leichen 
nachträglich anständig bestattet werden, um den Massenmord zu vertuschen. Siehe Buch-CD: 
DeutschlandlGraberschandung.doc. 

147. Bericht von „Das ldeine Blatt", Wien 1957, zitiert in: Haarmann: „Geheime Wunderwaffen III.", S. 68ff 

148. Weitere Einzelheiten bei Zunneck: „Die totale Manipulation", 138ff 

149. in: „Geheime Wunderwaffen III", S. 77 

150. aus der „Police Gazette", 1964, New York, S. 16f, 27 

151. gleicher Artikel 

152. Arturo Molinero: „Unternehmen Silberstaub", 1984, Druffel- Verlag, S. 253f 

153. der Name ist mir bekannt 

154. W Mattern: „UFOs, Unbekanntes Flugobjekt?", Samisdat- Verlag, Toronto, Kanada 

155. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen III", S. 125 

156. Bodo Herzog: „60 Jahre Deutsche U-Boote 1906-1966", J. F. Lehmanns, München 

157. Tonbandmittschnitt eines Treffens vom 22.3.1980, zitiert nach Haarmann, Bd.lll, S. 48, fehlende 
Angaben ergänzt nach W. Landig 

158. in: M. Salewski: „Die deutsche Seekriegsleitung 1935-1945", Bd.II, 1975, Berhard & Graefe, Verlag für 
Wehrwesen, München 

159. Volkstum -Verlag, Wien, 1980 

160. Landig, a.a.O., S. 13 

161. O. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.II, 1989, Hugin, 
S. 135 

162. Die UdSSR besaß zu ihren besten Zeiten (40 Jahre später) die „größte U-Boot- Flotte der Welt": mit 
damals 330 Einheiten. 

163. Leone Piellard: „Geschichte des U-Boot-Krieges", 1970, Paul Neff Verlag, Wien, Berlin 

164. M. Salewski a.a.O., S. 514 u. 524 

165. Wilfried von Oven: „Mit Goebbels bis zum Ende", 1949, Dürer- Verlag, Buenos Aires 

166. M. Salewski a.a.O., S. 528 

167. O. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote...", 1988, S. 12 

168. Heinz Schaeffer: „U-977; Geheimfahrt nach Südamerika", 1974, Limes Verlag, Wiesbaden 

169. Thomas Ritter: „Das Geheimnis der Phantom-U-Boote", Internet 

170. AFP und „France Soir" vom 25.9.1946 

171. „Heim und Welt" Nr. 12, 1956, Faksimile in „Deutsche Flugscheiben und U-Boote..." Bd.I 

172. „The Star" vom 24.11.1972, Johannesburg, Faksimile wie vorangegangene Fußnote 



279 



173. erstellt von Major Ivo V. Giannini i.A.v. Lt.Col. Thomas C. van Cleve, Commanding 6824 DIC (MIS), 
zitiert nach Zunneck: „Geheimtechnologien 2", S. 82ff, Incl. Faksimile der Lageskizze des 
Originaldokuments 

174. Dr.B. Frank: „Die Rettung von Berchtesgaden und der Fall Göring", 1984, Verlag Anton Plenk, 
Berchtesgaden, Kapitel: „Die Nebelabteilung Obersalzberg" 

175. Brian Ford: „Die deutschen Geheimwaffen", 1981, Moewig-Taschenbuchverlag München, S. 160 

176. in der „Neuen Weltschau" vom 5.4.1979: „Wissenschaft will dem Wetter auf die Schliche kommen" 

177. H. Dämmert, F. Kurowski: „Adler ruft Führerhauptquartier; Führungsfunk an allen Fronten im Zweiten 
Weltkrieg", 1985, Druffel- Verlag, Leoni, S. 179ff 

178. Vgl. die Sandstürme im Irakkrieg 2003 

179. 0. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.II, 1989, Hugin, S. 
135 

180. P .Clostermann: „The Big Show", Corgi Books, S. 238 

181. „Prawda", engl. Ausgabe vom 27.2.2003 

182. in: „Das neue Zeitalter" Nr. 20 vom 9.5.1980, Art.: „Geheimwaffe UFO", Huter- Verlag, München, S. 15 

183. in: „Antarktis; Unternehmen Tiefkühler", „Der Spiegel" vom 18.1.1956 

1 84. Angeblich hat Dr. Harley Byrd, ein Enkel des Admirals, die Echtheit des Tagebuchs bezeugt. 
Nachforschungen ergaben, daß kein Enkel Byrds mit diesem Namen existiert. 

185. Zunneck: „Die totale Manipulation", S. 128f 

186. aus: „Brisant*, Monatszeitschrift, Ausgabe 5/1978 

187. Department of State Publ. 3016, Washington, 1948. 

188. Hesemann: „Geheimsache UFO", S. 42 

189. Hesemann, am gleichen Ort 

190. von David Mountfield, 1978, Ebeling Publ. Ltd., London 

191. Charles Berlitz: „Spurlos", 1977, Paul Zolnay Verlag, S. 209 sowie Michell/Rickart: „Die Welt steckt 
voller Wunder", 1977, EGON, S. 186 

192. „El Mercurio" vom 7.7. 1947, S. 35, Santiago de Chile 

193. „Der Spiegel" Nr. 18, 1982 

194. Fritz Sitte: „Mit dem Eisbrecher in die Antarktis", in der „Neuen Bildpost" vom 30.9.1977 

195. z.B. Landig. Es könnte sich aber um eine bewusst gelegte falsche Fährte handeln. 

196. Bericht von Rufus Drake in „UFO-Report", Spring, USA, S. 38-41 

197. Frank Edwards: „Flying Saucers — Serious Business", 1966, Lyle Steward Inc., NY 

198. vor der Griechischen Astronautischen Gesellschaft am Athener Polytechnikum am 24.2.1967 

199. Timothy Good: „Jenseits von Top Secret", 1991, Zweitausendeins, S. 29 

200. Rundfunkinterview anläßlich der MUFON-CES-Tagung, Landesstudio Tirol am 24.10.1988 

201. M. Hesemann: „Geheimsache UFO", S. 9 

202. M. Hesemann, an gleicher Stelle 

203. in den „Bremer Nachrichten", Artikelserie „UFOs, die großen Unbekannten" vom 1.10.1977 

204. in der „Neuen Revue" Nr. 7, 1980, S. 30 

205. Rocky Mountain News", Denver, Colorado 

206. in „Der Spiegel" Nr. 17/1954, S. 28 

207. in „Bunte Illustrierte" Nr. 10 vom 4.3.1982, S. 58 

208. in: „UFOs im Bermudadreieck", 1979, Molden-Verlag, Wien, S. 157 

209. „Der Spiegel" Nr. 17 vom 21.4.1954, S. 27 

210. R&J Blum: „Beyond Earth: Man's Contact with UFOs", 1974,Bantam, NY, S. 67 

211. Frank Edwards: „Fliegende Untertassen - eine Realität", 1967,Venda-Verlag, S. 238 

212. Frank Edwards: „Flucht vor dem Todesgürtel ins ewige Eis", in der Zeitschrift „Kristall" Nr. 26, 1966, 
Hamburg, S. 30f 

213. Rho Sigma: „Forschung in Fesseln", 1972, Venda- Verlag, S. 23f 

214. Frank Edwards: „Flucht vor dem Todesgürtel ins ewige Eis", in der Zeitschrift „Kristall" Nr. 26, 1966, 
Hamburg, S. 32 

215. Zunneck: „Geheimtechnologien 2", S. 21 8f 

216. Frank Edwards: „Fliegende Untertassen — eine Realität", a.a.O., S. 235 

217. zitiert nach: „UFO-Nachrichten" Nr.310, Mai/Juni 1988 

218. in: „Das neue Zeitalter" Nr. 31, 1980, S. 9 

219. Edwards a.a.O., S. 258f 

220. Hartwig Hausdorf: „UFO-Begegnungen der fünften Art", 2002, Argo 

221. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen III", S. 45 

222. aus: „Faszination des Unfaßbaren", 1983, Verlag Das Beste, S. 308 

280 



223. Prof. McDonald, der als kritischer Geist immer wieder lästige Fragen stellte, wurde am 13.6. 1971 bei 
einer Brücke in Arizona tot aufgefunden — mit einer Kugel im Kopf. Offenbar Selbstmord. 

224. Rho Sigma: „Forschung in Fesseln", 1994, VAP- Verlag Wiesbaden 

225. gleiches Buch, S. 113 

226. Bericht des ehem. Hamburger Bürgermeisters C.V. Krogmann, zitiert in Kormann: „Lüge und 
Wahrheit" Nr. 35 

227. „Polarforschung; Halbjahresschrift des Archivs für Polarforschung in Kiel", Bd.lll, 1951-55, Vortrag 
von Dr.H.G. Macht 

228. „Ruhr-Nachrichten" vom 3.8.1981 und vom 31.5.1984; Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 4.8.1981 

229. Faksimile des Artikels in „Geheime Wunderwaffen III", S. 114 

230. Zeitschrift „Das neue Zeitalter" Nr. 25, 1977, München 

231. Deutsche Übersetzung aus den „UFO-Nachrichten" Nr. 281/282, Juli-Okt.1983, Wiesbaden. Dieselbe 
Meldung erschien auch in der norwegischen Zeitung „Vi Menn" Nr. 8/1983. 

232. Frank Edwards: „Flucht vor dem Todesgürtel ins ewige Eis", in der Zeitschrift „Kristall" Nr. 26, 1966, 
Hamburg, S. 32 

233. von Rufus Drake in den „UFO-Nachrichten" Nr. 245, Juni 1977 

234. DNZ Nr. 25/1977, München, S. 17 

235. siehe „Stern" Nr. 8, 1987 

236. ebenfalls aus „Janes Defense Weekly" vom Juli 1984 

237. Faksimile und Übersetzung in: Bergmann: „Deutsche U-Boote ..." Bd.l, S. 79 

238. Faksimile und Übersetzung in: Bergmann: „Deutsche U-Boote ..." Bd.l, S. 80f 

239. in: „UFO-Nachrichten" Nr. 192 vom August 1972 

240. UFO -Nachrichten" Nr. 274, Juni 1982 

241. Ing. Erich Halik, Villach, Österreich, vom 15.2.1955, S. 16 

242. „Diagnosen" vom Januar 1988 

243. Ruhr-Nachrichten" vom 27.4.1983, Dortmund 

244. Die Welt" vom 7.6.1988 

245. gemeint ist Ultraschall-Sprechverkehr 

246. Bergens Tidene" vom 16.7.1983, Norwegen 

247. „Offenburger Tageblatt" vom 16.2.1984, „WAZ" vom 5.3.1984 

248. „WAZ" vom 17.4.1986 

249. „Agderposten" vom 30.7.1985, Norwegen, sowie „Los Angeles Times" 

250. Ruhr-Nachrichten" vom 5.12.1986, Dortmund 

251. Adolf Schneider: „Besucher aus dem All", 1973, Bauer- Verlag, Freiburg, S. 182 

252. o. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.l, 1989, Hugin, S. 
18f 

253. Stern" vom 9.6.1988, „Welt am Sonntag" vom 29.5.1988, „Bild am Sonntag", gleiches Datum 

254. ,Die Welt" vom 7.6.1988 

255. Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 6.5.1983 

256. 0. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.II, 1989, Hugin, S. 
125f 

257. „UFO -Nachrichten" Nr.192, August 1972, Wiesbaden 

258. Bergmanns. 189 

259. „Bild-Zeitung" vom 7.10.1986 

260. O. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.II, 1989, Hugin, 
S. 189 

261. auf der Buch-CD zu finden 

262. K.-H. Zunneck: „Geheimtechnologien 2", S. 178f 

263. Das Neue Zeitalter" Nr.32/1971, München 

264. Jean Prachan: „UFOs im Bermudadreieck" 1979, Molden- Verlag, Wien 

265. J. Prachan, s.o., S. 18ff, auch „Bunte Illustrierte" Nr. 12/1982 

266. Charles Berlitz: „Spurlos", 1977, Zsolnay- Verlag 

267. Interview in „Das Neue Zeitalter" Nr.17/1978, S. 4 

268. WAZ vom 23.6.1971, ap-Meldung 

269. Oberhessische Presse, Marburg, 4.1.1986 

270. Riki Moss in: „Weekly World News" vom 24.6.1986 

271.0. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.l, 1989, Hugin, S. 

21 
272. „Recht und Wahrheit" 1/03, S. 32 (siehe Literaturverzeichnis) 

281 



273. Quellen zur Geschichtsfälschung finden Sie im Literaturverzeichnis 

274. Man vergleiche nur die lächerliche Summe, die die „Bundesbank" als „Gewinn" in den Staatshaushalt 
abführte (um den Schein zu wahren) mit den jährlichen Zinsbelastungen des Bundeshaushaltes. 

275. „Daily Express" vom 24.3.1933 

276. E.R. Carmin, 1994, Heyne-TB 3008 

277. Näheres im „Spiegel" Nr.46, 1996, „Die Welt" vom 17.9.1999, „The Jewish Press" vom 27.8.1999 

278. Die Quelle liefere ich den Logenbrüdern hier nicht. Die müssen sie sich schon selber suchen. 

279. Wie so oft erreichen Verbote meist das Gegenteil. Van Helsings Buch ist heute populärer denn je. 

280. Die Münchner „TZ" nannte Friedman nach dem Start seiner Talkshow treffend einen „Großinquisitor" 
sowie ein „zynisches Ekelpaket aus Pomade, Perlweiß, Selbstgerechtigkeit und Besserwisserei". 

281. In seinem Buch „Klartext" schreibt Möllemann, daß von Westerwelle bei einem Besuch Israels im Mai 
2002 durch einem Mossad-Agenten ultimativ Möllemanns Kopf gefordert worden war, um zu 
verhindern, daß dieser evd. nach einem möglichen Wahlsieg Außenmimister wird. 

282. Tagebücher, Berlin 1922 

283. in: „Verschwörung: Das Reich von Nietzsche", Santon 1994, S. 193 

284. Das nur über die „National-Zeitung" ins Internet gelangte und ansonsten ignoriert wurde. 

285. In: „Jewish Newsletters" vom 9.2.1959 

286. „Washington Report an Middle East Affairs" vom 11.10.2001 

287. www.iewsnotzionists.org 

288. Brief an das „National Journal" vom 19.10.2000 

289. siehe Band 1 

290. zitiert in „Der Schlesier" vom 5.6.1992 

291. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 21.3.1975 

292. in „The Atlantic MonthlY", Februar 1946 

293. Da allein in Dresden von mindestens 300.000 Toten ausgegangen werden muß, ist diese Zahl 
unrealistisch. Außer 600.000 Einwohnern befanden sich etwa eine halbe Million Flüchdinge in der Stadt, 
Frauen, Kinder und Alte — die Männer waren an der Front. Mlitärische Ziele wurden in dieser Nacht 
nicht bombardiert, auf die Eibwiesen geflüchtete Zivilisten wurden durch Tiefflieger abgeschossen. 

294. Wladimir Ostrogorski in der MDZ vom 20.01.2003 

295. 0. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die Weltmeere", Bd.II, 1989, Hugin, S. 
133 

296. Heiko Schulze in „TV-Spielfilm" Nr. 23/2002, S.28 

297. Wiglaf Droste pointierte den propagandistischen Missbrauch mit dem Wort: „Wer als erster ,Auschwitz" 
sagt, hat gewonnen." 

298. Oliver Kalkofe in „TV-Spielfilm" Nr. 23/2002, S. 44 

299. in dem Buch: „Politische Justiz, die Krankheit unserer Zeit", 1953, Verlag Bonner Universitätsdruckerei 
Gebr. Scheuer 

300. Die Realität sieht anders aus: laut der polizeilichen Kriminalstatistik 1999 und dem 
Verfassungsschutzbericht 1999 hat in Deutschland im fraglichen Jahr ein Deutscher einen Nicht- 
Deutschen getötet. Im selben Jahr haben Nicht-Deutsche in Deutschland 1.016 Deutsche getötet. 
(Westfälische Rundschau vom 19.8.2002) 

301. die Artikel von Kawi Schneider finden sich im Internet; man muß nur seinen Namen als Suchbegriff 
angeben. 

302. aus: „Kommentare zum Zeitgeschehen", Wien 

303. Arthur Janov: „Anatomie der Neurose", 1976, Fischer-TB 6322, S. 69 

304. Bundesgesetzblatt II vom 31.3.1955, S. 405ff 

305. Günter Zehm: „Was ist rechts?" in „Junge Freiheit" Nr. 16, 2003, S. 11 

306. Eckhard Fuhr, zitiert in „Stigmatisiert — Der Terror der Gutmenschen", Aton, Unna, 2003 

307. Anläßlich eines Festaktes zum 200. Geburtstag von Heinrich Heine am 13.12.1997 in Düsseldorf 

308. 1979 in Brüssel Frankfurter Rundschau" vom 29.4.1981 

309. 1979 in Brüssel Frankfurter Rundschau" vom 29.4.1981 

310. Hessisch-Niedersächsische Allgemeine", Kassel, vom 24.10 1981 

311. Bild-Zeitung" vom 16.10.1977 

312. Nr. 30/1983, S. Ulf 

313. in: „Mein Kampf, 1925, S. 687f 

314. It. einem Ohrenzeugen (Mitteilung von KaWi Schneider vom 11.3.03) 

315. Urteil vom 31.7.1973 (2Bvf l/73)(BVerfGE 36, 1; hier S.15f), Urteil von 1987 (Az: 2 BvR 373/83) 
(BverfGe 77, 137ff), Urteil von 1956 (BverfGe 5, 85, 126), (BverfGe 1956-08-17, 1 BvB 2/51), 

282 



außerdem: 2 BvL 6/56 2 BvR 373/83; BVGE 2, 266 (277); 3, 288 (319ff); 6, 309, 336 und 363. Diese 
Urteile wurden nie aufgehoben und bleiben auch nach der sog. „ Wiedervereinigung" gültig. 

316. BVerfG vom 14. November 1990 

317. Genaugenommen gehören Osterreich und das Sudetenland ebenso dazu, denn das Münchner 
Abkommen war völkerrechtlich gültig, von England, Frankreich und der CSR anerkannt und seither 
nicht außer Kraft gesetzt. England hatte 1938 Lord Runciman als Emissär in die CSR geschickt, um die 
Klagen der 3 Millionen Sudentendeutschen über die diskriminierende Behandlung durch die Tschechen 
zu überprüfen. Dieser bestätigte in London die unerträglichen Zustände, so daß England und Frankreich 
von Prag die Abtretung an das Deutsche Reich forderten. Die tschechische Regierung willigte am 
19.9.1938 ein. In München legten alle Beteiligten die Grenzänderung verbindlich fest, und korrigierten 
damit einen Fehler des Vertrages von Saint-Germain von 1919, bei dem das Selbstbestimmungsrecht der 
Sudetendeutschen bei der Auflösung Österreich-Ungarns übergangen worden war. 

318. Wenn sie überhaupt noch existiert. Im Juli 1990 wurde der Artikel 23 über den Geltungsbereich 
gestrichen, und zwar vor dem Beitritt der „Neuen Länder" am 3. Oktober. Ohne Geltungsbereich aber 
gilt kein Gesetz, so daß sich die BRD seither im rechtsfreien Raum bewegt, d.h. lediglich aus 
Gewohnheitsrecht existiert, aber nicht mehr de jure. Auch der Beitritt der „Neuen Länder" der Ex-DDR 
wäre daher gegenstandslos, da man einem Staat ohne Staatsgebiet, welches vorher durch den 
Geltungsbereich seines Grundgesetzes definiert wurde, nicht beitreten kann. Ein heikles Thema und 
Stoff genug für Staatsrechtsexperten. 

319. Vertrag zur Regelung aus Krieg und Besatzung entstandener Fragen" in seiner revidierten Fassung vom 
23.10.1954, veröffentlicht in BGBl II, am 31.3.1955 

320. Vereinbarung vom 27. /28. September 1990 zu dem Vertrag über die Beziehung der Bundesrepublik 
Deutschland und den Drei Mächten (in der geänderten Fassung) sowie zu dem Vertrag zur Regelung aus 
Krieg und Besatzung entstandener Fragen (in der geänderten Fassung)", veröffentlicht als 
Bekanntmachung im Bundesgesetzblatt 1990, Teil II, Seite 1386 ff. 

321. Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragenin Bezug auf Berlin" vom 3.1.1994, zitiert in „Der 
Preuße" 3+4/2000 

322. Magazin 2000 plus Nr. 152/153 

323. P. Blackwood: „Das ABC der Insider", 1992, Verlag Diagnosen, S. 79 

324. P. Blachwood, S.76 

325. zitiert bei Blackwood, S.79 

326. zitiert bei Blackwood, S.142f 

327. Rho Sigma: „Forschung in Fesseln", 1972, Venda- Verlag, Wiesbaden 

328. Hanspeter Bundi in „Saeman" Nr.7, Juli 1991, 107. Jhrgng., Bern 

329. z.B. Interview mit Scott Rtter: http://www.tatsachenberichte.de/forum/messages/28.htm 

330. The Fund for UFO Research, P.O. Box 277, Mt. Rainier, MD 20712 

331.1t. der französischen Flugzeitschrift „Aviation" 9/1994, zitiert nach Thomas Ritter, www.science- 
explorer.de/flugscheiben irak.htm www.einsamer-schuetze.com/ufo/weapons/ irakflyer/irakflyer.html 

332. Nach dem oben beschriebenen US-Großangriff Von den beteiligten Kampfflugzeugen kamen 
mindestens 35 von der „Kitty Hawk". 

333. Offiziell heißt es, das Schiff sei dampfgetrieben. Es könnte aber Reaktoren zur Energieversorgung an 
Bord haben, oder Kernwaffen, die bei einem Angriff beschädigt wurden und daher kontaminierten. 

334. The Fund for UFO Research, P.O. Box 277, Mt. Rainier, MD 20712 Angegeben wurden „private 
Quellen aus US-Militär und NSA" 

335. 

336. in ihrem Buch "Iragi Power and U.S. Security in the Middle East" vom 31.1.2003 

337. lt. einem Bericht der US Defense Intelligence Agency 

338. In der CBS-Sendung "60 Minutes" mit Leslie Stahl, lt. „The American Conservative" vom 12.5.1996 

339. www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/12070/l.htm 

340. Henry Weber in „Weekly World News" vom 5.4.1988, S.29, nach Meldungen der „Quatar News 
Agency" 

341. Magazin 2000 plus" berichtete mehrfach darüber. 

342. am 19.2.2002 in Phoenix, Arizona 

343. National Enquirer" vom 18.4.1978; „UFO-Nachrichten" Nr.251, Juni 1978, Ventla-Verlag, Wiesbaden; 
auch: „Bild-Zeitung" vom 15.4.1978 

344. http://www.nationalufocenter.com/files/2002/index.php 

345. am 27.7.2001 „Spiegel-TV" auf VOX; am 11.10.2002 im WDR und am 16.10.2002 auf „arte" 

346. G Geise: „Die dunkle Seite von Apollo", 2002, Michaels-Verlag 

347. Gernot L. Geise: „Der mysteriöse Mr. Gilruth", Synesis 2/2003, S. 45f 

283 



348. www.heise.de/tp /deutsch/ special/raum/ 13537/1, htm 

349. Geise a.a.O., S.21, nach Kaysing/Reid: „We never went to the moon", 1976, Fountain Valley, CA 

350. "Tiere was some trouble with von Braun 's group, but we came to an understanding that they would build the launch 
vehicles and we would build the spacecraft. " www.space.com/peopleinterviews/gilruth memorial_000828.html 

351. Gernot L. Geise: „Der mysteriöse Mr. Gilruth", Synesis 2/2003, S. 44ff 

352. Serenty Schiborin, Start am 11.2.1959; Pjotr Dolgow, Start am 11.10.1960; NN, Start ca. 1.2.1961 

353. Istvan Nemere 1990, siehe: Luc Bürgin: „Mondblitze", 1994, Herbig, S.114ff 

354. Der volle Name ist der Redaktion bekannt. 

355. näheres in den Publikationen von G. Geise, siehe Literaturverzeichnis 

356. bei Geise, sowie „Magazin 2000 plus" Nr.175, S. lOff, Nr.176, S. 84ff 

357. Frank Edwards: „Flucht vor dem Todesgürtel ins ewige Eis", in der Zeitschrift „Kristall" Nr. 26, 1966, 
Hamburg, S. 32 

358. Hartwig Hausdorf: „Geheime Geschichte" 

359. Alfred Mederer: „Auf, im und um den Mond", Magazin 2000 plus, Nr. 176, S.91 

360. Ursula Seiler-Spielmann: „Die Lüge vom toten Mond", aus „Zeitenschrift" Nr. 5, Dez. 1994 - Febr. 
1995 

361. Weltraum-Experte Walter Hain in der „Bild-Zeitung" am 29.8.1993 

362. Adi-Kent Thomas Jeffrey: „Die Wahrheit über das Bermuda-Dreieck", Heyne-Verlag, S.49ff 

363. Das Neue Zeitalter" Nr.20/1978 

364. Spiegel Online am 10.02.2003 

365. Agence France Press vom 18.12.2002 

366. Mtteilung durch KaWi Schneider 

367. It. online-Ausgabe der „Prawda" (www.pravda.ru.) im Januar 2003 

368. Ausführlicher Bericht auf der Buch-CD 

369. http://www.af.mi1/news/factsheets/B 2 Spirithtml 

370. http: / / www.register.com 

371. Was inzwischen selbst von Außenminister Powell eingestanden wurde 

372. http://aslwww.usgs.gov/Seismic_Data/heli2.shtml/ 



284 



Literaturverzeichnis 



Bibliotheken sind eine gefährliche Brutstätte des Geistes! 

Aus dem Jahresbericht des Generalinspekteurs für das Bibliothekenwesen 

Der erste Band des vorliegenden Buches ist ebenfalls im Argo-Verlag erschienen 
und trägt den Titel: 

„Das Gegenteil ist wahr Geheime Politik und der Griff nach der 
Weltherrschaft" 

Hier die Zusammenfassung des ersten Bandes: 

In diesem Buch wird auf spannende Weise mit den vielen laugen abgerechnet, die uns täglich von 
Regierungen und Massenmedien zugemutet werden. Was passierte wirklich am 11 . September? 

Was wussten die Geheimdienste? Warum gab es kein Flugzeug sondern eine Bombe im 
Pentagon? Waren die Angriffe nur Kulisse für eine Sprengung des WTC? Was hat die CIA 
mit dem Heroinexport in Afghanistan %u tun? In welchen Projekten studiert sie seit dem 
Zweiten Weltkrieg Drogen, Gehirnwäsche und Mikrowellen %ur Bewusstseinskontrolle? 

Wie funktioniert so etwas? Wer finanziert die Schwarten Forschungen und wo^u? Wo liegt die 
Ursache für die Probleme des Weltfinan^systems? Wer profitiert davon und auf welche Weise? 
Warum erfährt die Öffentlichkeit nichts von alledem? Wenn Sie sich für diese Fragen 
interessieren, dann finden Sie hier eine Fülle von Informationen. 



Das neue Buch des Erfolgsautors Jürgenson fördert mit präziser Respektlosigkeit ung 
Fakten %u Tage, die geigen, wie die US-Politik von starken Interessengruppen missbraucht 
wird, die alle verfügbaren Mittel einsetzen, um unter dem Vorwand der 
„Terrorismusbekämpfung" eine weltweite Diktatur %u errichten. 

In gewohnter Weise präsentiert der Autor eine Fülle von Fakten leicht lesbar und mit 
ironischer Distan^. 

Eine etwas andere Art von Sachbuch. 



285 



UFO-Entführungs-Phänomen: 



„Allen Discussions - Von Außerirdischen entführt" 

Kongreßbericht 1994, Verlag Zweitausendeins 
John E. Mack: „Entführt von Außerirdischen" 
Bettendorf- Verlag, 1995 

Leah A. Haley: „Meine Entführungen durch Außerirdische und das U.S.- 
Militär", Kopp-Verlag, 1996 
Raymond E. Fowler: „Die Wächter" 
Bastei-Lübbe TB 13343, 1991 
UFO-Forschung: 

Jacques Vallee: „Dimensionen", „Konfrontationen" und „Enthüllungen", 
Verlag Zweitausendeins, 1994 

Illobrand von Ludwiger: „Der Stand der UFO Forschung", 
Verlag Zweitausendeins, 1994 
Timothy Good: „Jenseits von Top Secret" 
Verlag Zweitausendeins,1991 
Michael Hesemann: „Geheimsache UFO" 
Bechtermünz-Verlag, 1998 

Hartwig Hausdorf: „UFO-Begegnungen der fünften Art" 
Argo-Veriag, 2002 



Deutsche Geheimwaffen und Flugscheiben: 



Karl-Heinz Zunneck: „Geheimtechnologien, Wunderwaffen und die 
irdischen Facetten des UFO-Phänomens", „Geheimtechnologien 2" und 
„Die totale Manipulation" 

CTT- Verlag, erhältlich über Argo 

L. Eckhard & H. Gehring: ,Flugscheiben über Peenemünde?", 

Amun- Verlag, 2001 

H. Gehring & KP. Rothkugel: ,Der Flugscheiben-Mythos", 

Amun- Verlag, 2001 

KP. Rothkugel: „Das Geheimnis der deutschen Flugscheiben", 

VDM-Verlag, 2002 

J. Andreas Epp: „Die Realität der Flugscheiben" 

Kopp-Verlag 

D.H. Haarmann: „Geheime Wunderwaffen" 

3 Bände, Hugin, 1983 (nicht mehr im Handel) 

O. Bergmann: „Deutsche Flugscheiben und U-Boote überwachen die 

Weltmeere", 2 Bände, Hugin, 1988 

(nicht mehr im Handel, evtl. im Internet zu finden) 



286 



Romane zur Absetzungsbewegung:Wilhelm Landig: „Wolfszeit um 
Thule", erhältlich bei Kopp 

Ralf Ettl: ,Z-Plan", Damböck- Verlag 

(meines Wissens nur im Internet zum Download) 

Kritische Weltraumforschung: 

Gernot L. Geise: ,nie dunkle Seite von Apollo" 

erhältlich bei Argo, 2002 

Gernot L. Geise: ,Planet Mars voller Rätsel und Widersprüche", 

Efodon 

Gernot L. Geise: „Warum werden wir belogen?", „Widersprüche um 

unseren Mond", ,Mars-Phänomene" 

Efodon-Publikationen Nr. 4, 18 und 19, Adresse siehe unter 

„Zeitschriften" 

F. & G. Steckling: „Wir entdeckten Außerirdische Basen auf dem Mond", 

Kopp-Verlag, 1996 

Luc Bürgin: ,Mondblitze", 

Herbig, 1994 

Wissenschaftskritik: 

Johannes Jürgenson: ,Die lukrativen Lügen der Wissenschaft", 

1996, E wert- Verlag 

Mindcontrol und Schwarze Projekte: 

Heiner Gehring: „Versklavte Gehirne", 2001, Kopp-Verlag 
Helmut & Marion Lammer: „Verdeckte Operationen" 

1997, Herbig 

Helmut & Marion Lammer: „Schwarze Forschungen" 

1999, Herbig 

E.R. Koch & M. Wech: „Deckname Artischocke" 

Bertelsmann 

Politik, Bruderschaften und Verschwörungen: 

William Bramley: ,Die Götter von Eden" 

In der Tat- Verlag, 1994 

Jan van Helsing: „Geheimgesellschaften" 1+2" 

287 



Ewert- Verlag, 1993 (In der BRD und Osterreich verboten, im europäischen 

Ausland jedoch auf Deutsch erhältlich, kursiert auch im Internet) 

Francis Parker Yockey: , Chaos oder Imperium' 

Grab ert- Verlag, 1976 (amerikanisches Original von 1948, eine brillante politische 

Analyse eines Verfechters der europäischen Einheit, wenn auch unter anderen 

Prämissen als den gegenwärtigen. In der BRD ebenfalls verboten) 

Hans Rapold: „Die drei Grundlügen - Politik, Wissenschaft und 

Religion", Ewert- Verlag, 1998 

Dieter Rüggeberg: „Geheimpolitik" 1+2 

Rüggeberg- Verlag, 1990 

Johannes Rothkranz: „Die kommende Diktatur der Humanität" 

Band 1, 2 + 3 1990 

J. Rothkranz: „Der Vertrag von Maastricht - Endlösung für Europa" Band 

1 + 2 1997 

J. Rothkranz: ,;Freimaurersignale in der Presse", 1997 (alle Bücher von 

Rothkranz bei: Pro Fide Catholica, Postfach 22, D-87467 Durach) 

Peter Blackwood: ,gas ABC der Insider" 

Verlag Diagnosen, 1992 

Gary Allen: „Die Insider" 1+2, VAP-Verlag 

E.R. Carmin: „Das schwarze Reich" 

Heyne- Taschenbuch 3008 

E. Mullins, R. Bohlinger: ,nie Bankierverschwörung" 

Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur 

Heinz Pfeifer: , Brüder des Schattens" 

Roland Uebersax Verlag, Zürich 

Viktor Farkas: „Vertuscht - Wer die Welt beherrscht" 

Argo -Verlag 

Conrad C. Stein: „Die geheime Weltmacht", Hohenrain 

Leo H. DeGard: „Wer plant den 3. Weltkrieg?" 

Kopp- Verlag 

Frank Hills: ,Eine Welt des Bösen" 

4 Bände, Pro-Fide-Catholica 

Hans H. von Arnim: ,Das System - Die Machenschaften 

der Macht", Droemer- Verlag 

Wolfgang Eggert: ,]m Namen Gottes - Israels Geheimvatikan", 

3 Bände, bei Kopp-Verlag 

Andreas von Retyi: ,nie unsichtbare Macht" Kopp-Verlag 

Geschichtskritik: http:/geschichte.eu.cx 

Uwe Topper: ,Die Große Aktion", Grabert Verlag 

Uwe Topper: ,Erfundene Geschichte", , Fälschungen der 

Geschichte", Herbig Verlag 

Gernot L. Geise: ,nie Irrealität des Römischen Reiches", 

288 



Efodon 

Heribert Ilüg: ,Das erfundene Mittelalter", Econ 

Thompson, Cremo: „Verbotene Archäologie", Bettendorf 

Zeitschriften: 

,Magazin 2000 plus" www.tnagazin2000plus.de 

Argo-Verlag, Sternstr. 3, 87616 Marktoberdorf, 

Tel: 08349-920440 

, ynesis" www.efodoti.de 

Zeitung des „Efodon eV", Gernot Geise, Glückauf-Straße 31 

82383 Hohenpeißenberg, Tel: 08805-1485 

„UN — Unabhängige Nachrichten" www.un-archiv.de 

www.un-nachrichten.de 

Postfach 101706, 46017 Oberhausen, Tel: 0208-840132 

, siecht und Wahrheit" www.recht-und-wahrheit.com 

Postfach 1377, 24340 Eckernförde, Tel: 04351-476290 Junge Freiheit" 

www.jungefreiheit.de Hohenzollenrdamm 27a, 10713 Berlin, Tel: 030-8649530 

Hinweis für die Quellen im Internet: wegen häufiger Änderungen der Adressen empfehle ich 

eine Stichwortsuche. Achtung: deutsche Suchmaschinen sind ^. T. zensiert, was sich umgehen 

läßt durch Wahl von %.B. www.google. com statt www.google.de. 



289 



ANTI - LITERATURLISTE 



Aus Sorgfaltspflicht dem Leser gegenüber und um ^u verhindern, dass er unwissendlich 
straffällig wird, indem er versucht, sich verbotene Literatur %u beschaffen oder gar %u lesen, 
warne ich ausdrücklich vor folgenden Rüchern und Publikationen. Meiden Sie unbedingt 
Schriften! 

(in Klammer die diesbezüglichen Urteile) 

Günther Anntohn, Henri Roques, Der Fall Günter Deckert, DAGD/ 

Germania Verlag, Weinheim 1995 (LG Mannheim, (13) 5 Ns 67/96) 

Carl-Friedrich Berg, In Sachen Deutschland, Hohenrain, Tübingen 1994 

(AG Tübingen, 4 Gs 852/ 95) 

J.G. Burg, Wolfsgesellschaft, Hohenrain, 1995 (AG Tübingen, 15 Js 

2956/96) 

J.G. Burg, Das Tagebuch, 2. Auflage Ederer, München 1978, jetzt Luhe 

Verlag, Süderbrarup (AG München, 115 Js 4412/87) 

J.G. Burg, Verschwörung des Verschweigens, Ederer, München 1979, 

jetzt Luhe Verlag, Süderbrarup (AG München, 421 Ds 115 Js 4011/89) 

J.G. Burg, Der jüdische Eichmann und der bundesdeutsche Amalek, 

Ederer, München 1983, jetzt Luhe Verlag, Süderbrarup (AG München, 

421 Ds 115 Js 4011/89) 

J.G. Burg, Terror und Terror, 2. Auflage, Ederer, München 1983, jetzt 

Luhe Verlag, Süderbrarup (AG München, 421 Ds 115 Js 4011/89) 

J.G. Burg, Majdanek in alle Ewigkeit?, Ederer, München 1979 (AG München, 

115 Js 4938/79)J.G. Burg, Sündenböcke, 3. Auflage, Ederer, München 

1980 (AG München, 115 Js 3457/83) 

J.G. Burg, Ziona^i-Zensur in der BRD, Ederer, München 1980, jetzt Lühe- 

Verlag, Süderbrarup (AG München, 421 Ds 115 Js 4011/89) 

Eric Delcroix, Eapolice de lapensöe contre le rävisionnisme, Revue 

d'histoire rö visionniste, B.P. 122, F-92704 Colombes Cedex 1994 (Tribunal 

de grande instance de Paris, 17eme chambre, Az.: 9428703083) 

Gregory Douglas, Geheimakte Gestapo-Müller, Band 1 , Verlagsgesellschaft 

Berg, Berg a. Starnberger See 1995 (AG Starnberg, 11 Js 

24942/96) 

Gregory Douglas, Geheimakte Gestapo-Müller, Band 2, Berg a. Starnberger 

See 1996 (AG Starnberg, 11 Js 4458/97) 

Rolf-Josef Eibicht, Hellmut Diwald, Grabert, Tübingen 1995 (AG Tübingen 

, Az. 4 Gs 1085/97) 

Roger Garaudy, Ees Mythes fondateur de lapolitique israölienne, 

La Vielle Taupe, Paris 1995, 240pp. (Lausanne gegen Aldo Ferraglia). 

290 



Ernst Gauss (Hg.), Grundlagen %ur Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 
1994 (AG Tübingen, 4 Gs 173/95) 

Ernst Gauss (Hg.), Vorlesungen über Zeitgeschichte, Grabert, Tübingen 
1 993 (AG Tübingen, 4 Gs 31 2/2000) 

Erich Glagau, Erdachte Gespräche, Neue Visionen, Würenlos 1997 
(Verfahren gegen J. Graf/G. Förster, Baden, Juli 1998) 
Rudolf John Gorsieben, Hochzeit der Menschheit, 1930, Reprint Faksimile- 
Verlag, Bremen (AG Bremen, 81 b Gs 45/96) 

Jürgen Graf, Auschwitz Augenzeugen und Tätergeständnisse des Holocaust, 
Neue Visionen, Würenlos 1994 (Verfahren gegen J. Graf/G. Förster, 
Baden, Juli 1 998) 
Jürgen Graf, Der Holocaust auf dem Prüfstand, Guideon Burg, Basel 

1993 (AG Weinheim, 5 Gs 176/ 93 / Baden, Juli 1998) 

Jürgen Graf, Der Holocaust-Schwindel, Guideon Burg, Basel 1993 (AG 

Weinheim, 5 Gs 176/93 / Baden, Juli 1998) 

Jürgen Graf, Das Kotbuch, Neue Visionen, Würenlos 1997 (Verfahren 

gegen J. Graf/G. Förster, Baden, Juli 1998) 

Jürgen Graf, Todesursache Zeitgeschichtsforschung, Neue Visionen, 

Würenlos 1996 (AG Mannheim, 41 Gs 94/96 / Baden, Juli 1998) 

Josef Halow, Siegerjusti^ in Dachau, Druffel, Berg am Starnberger See 

1994 (AG Starnberg, 1 1 Js 24944/96) 

Jan van Helsing, Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert, 

Band 1 und Band 11, Ewert, Meppen 1994 bzw. Rhede 1995 (StA 

Mannheim, 41 GS 240f/96 / Schaffhausen gegen Emil Rahm) 

Siegfried Heppner, Die mitteleuropäische Slawenfrage, Selbstverlag, 

Neumark 1 995 (AG Auerbach, 3Gs 1 67/97) 

Siegfried Heppner, Der Naturfreund und Mineralsucher, Heft 5, Selbstverlag, 

Neumark 1 990 (AG Auerbach, 3Gs 1 67/97) 

Siegfried Heppner, Nostradamus ^wischen Himmel und Erde, Selbstverlag, 

Neumark 1 991 (AG Auerbach, 3Gs 1 67/97) 

Gerd Honsik, Freispruch für Hitler?, Burgenländische Verlagsgesellschaft, 

1992 (Az. wird ermittelt) 

Gerd Honsik, Schelm und Scheusal, Bright Rainbow, Barcelona 1994 

(Az. wird ermittelt) 

Harry Zweifel alias Marcel Huber, Uns trifft keine Schuld— Report der 

amerikanischen- jüdischen Attacken und Eugen gegen die Schweif 

Biograph- Verlag, Lantsch (CH) 1997 (AG Starnberg, Az.: 2 Ls 11 Js 

30929/97) 

Michael Koll, Holokaustismus — Prägung uns Zerfall eines Begriffs, 

Selbstverlag, Remagen 1993 (AG Bad Neuenahr-Ahrweiler, Az. 2101 Js 

27468/95 - 2 Ls -) 

Frederick A. Leuchter, Het Eeuchter-rapport, Revisionistische Bibliotheek 

291 



Nr. 3, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 1990, (Strafkamer Hoge 

Raad der Nederlanden, nr. 105.393, 25.11.1997) 

Joachim Nolywaika, Die Sieger im Schatten ihrer Schuld, Deutsche 

Verlagsgesellschaft, Rosenheim 1992, (Az. wird ermittelt) 

Karl Philipp, Ernst August Kögel, Wahrheit für Deutschland — Wird der 

Zahn gebogen?, Verlag E.A. Kögel, Remscheid 1990 (StA Dortmund, 31 

Js 101/90) 

Carlos Whitlock Porter, Nicht schuldig in Nürnberg, Nineteen Eighty 

Four Press, Brighton/East Sussex 1996 (AG München, 8430 Cs 112 Js 

11637/96). 

Vincent Reynouard, Ee Massacre d' Oradour, Un demi siede de mise en 

scöne, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 1997 (Min. de 1' interieur, 

23.7.1997). 

Harold Cecil Robinson, Der verdammte Antisemitismus, Neue Visionen, 

Würenlos 1995 (Verfahren gegen J. Graf/G. Förster, Baden, Juli 1998) 

Germar Rudolf, De Rudolf Expertise, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 

1994 (Strafkamer Hoge Raad der Nederlanden, nr. 105.393, 

25.11.1997) 

Germar Rudolf, Ee Kapport Rudolf , Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 

1996 (Min. de!' interieur, 11.3.1997) 

Franz Scheidl, Geschichte der Verfemung Deutschlands, Band 2, Band 
3, Band 4, Band 5, Selbstverlag, Wien 1968 (Az. Deutschland wird ermittelt; 
Osterreich: StA Wien, Az. 30 Vr 5048/68; Ur 6/68) 
Franz Scheidl, Deutschland und die Juden, Selbstverlag, Wien o.J. (Az. 
In BRD wird ermittelt; Osterreich: StA Wien, Az. 30 Vr 5048/68; Ur 6/68) 
Franz Scheidl, Deutschland, der Staat Israel und die deutsche Wiedergutmachung, 
Selbstverlag, Wien o.J. (Az. Deutschland wird ermittelt; 
Osterreich: StA Wien, Az. 30 Vr 5048/68; Ur 6/68) 
Herbert Schweiger, Evolution und Wissen. Neuordnung der Politik, 
(Osterreich: wird ermittelt; D: AG Tübingen, 20.1.1998, Az. wird ermittelt) 
Heinz Splittgerber, Zeitgeschichtliche Anmerkungen, Kleine Heftreihe 
für Geschichtswissen, Heft 2, Verlag Der Schlesier, Recklinghausen 1996 
(AG Bonn, Az. 64 Gs 1 1 60/98) 

Heinz Splittgerber, Offener Brief an Herrn Dr. Dregger, Kleine Heftreihe 
für Geschichtswissen, Heft 3, Verlag Der Schlesier, Recklinghausen 1996 
(AG Bonn, Az. 64 Gs 1160/98) 

Heinz Splittgerber, Was geschieht hinter den Kulissen?, Kleine Heftreihe 
für Geschichtswissen, Heft 4, Verlag Der Schlesier, Recklinghausen 

1997 (AG Bonn, Az. 64 Gs 1 1 60/98) 

Wilhelm S täglich, Der Auschwitz-Mythos, Grabert, Tübingen 1979 

(BVG, 1 BvR408f./83) 

Erwin Sorattoi, Attilas Enkel auf Davids Thron, Grabert, Tübingen 1992 

292 



(AG Tübingen, 4 Gs 445/95) 

Serge Thion, Politische Wahrheit oder Historische Wahrheiß, Verlag der 

Freunde, Berlin 1995 (AG Berlin, 81 Js 1683/95 KLs) 

B. Usc h ku j n i k, Paradoxie der Geschichte — Ursprung des Holocaust, 

Luhe- Verlag, Süderbrarup 1986 (LG Flensburg, 2 Qs 50/96) 

Herbert Verbeke (Hg.), Kardinalfragen %ur Zeitgeschichte, Vrij Historisch 

Onderzoek, Berchem 1996 (AG Weinheim, 2 Ds 11 Js 5428/97) 

Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz Nackte Fakten, Vrij Historisch Onderzoek, 

Berchem 1996 (AG Böblingen, Ref. 9(8) Gs 228/97) 

Verlagsgesellschaft Berg (Hg.), Deutsche Annalen 1995, Berg a. 

Starnberger See 1996 (AG Starnberg, 11 Js 22025/96) 

Arthur Vogt, Der Holocaust — Hegende oder Realität? Arbeitsgemeinschaft 

zur Erforschung der Zeitgeschichte, Regensdorf (LG Nürnberg Az.: 

6 Ns 341 Js 31951/92) 

Vrij Historisch Onderzoek (Hg.), Eine Deutsche Antwort auf die Goldhagen- 

und Spielberglügen, Vrij Historisch Onderzoek, Berchem 1997 

(AG Starnberg, Az. 2 Ds 11 Js 24173/97 & 2 Ds 11 Js 1 461 7/98 // AG 

München, Az. 844 Gs 13/98) 

Ingrid Weckert, Feuerzeichen, Grabert, Tübingen 1981 (AG Tübingen, 4 

Gs 787/95) 

Steffen Werner, Die 2. babylonische Gefangenschaft, Grabert, Tübingen 

21991 (AG Tübingen, 15 Js 1608/93) 

Hans Werner Woltersdorf, Die Ideologie der neuen Weltordnung, 

Selbstverl, Bad Neuenahr 1992 (StA Koblenz, 2101 Js 35821/93 - 22 Ls) 

Hans Werner Woltersdorf, Hinter den Kulissen der Macht, Selbstverlag, 

Bad Neuenahr 1995 (AG Ahrweiler, 2101 Js 2634/96 - 2 Ls) 

Beschlagnahmung in Strafverfahren: 

F. W. Grimm, Politische Justi^ die Krankheit unserer Zeit, Scheur, Bonn 

1953 (Az. angefragt) 

Rüdiger Kammerer, Armin Solms (Hg.), Das Rudolf Gutachten, Cromwell 

Press, London 1993 (BGH 1 StR 18/96, AG Böblingen, 9(8) Gs 

228/97) 

Rüdiger Kammerer, Armin Solms (Hg.), Wissenschaftlicher Erdrutsch 

durch das Rudolf Gutachten, Cromwell Press, London 1993 (AG Böblingen, 

9 Gs 521/94) 

Manfred Köhler, Prof. Dr. Ernst Nolte: Auch Holocaust-Hügen haben 

kur^e Beine, Cromwell Press, London 1994 (AG Böblingen, 9 Gs 521/94) 

Harm Menkens: Wer will den Dritten Weltkrieg?, Luhe- Verlag, Süderbrarup 

1986 (StA Berlin, Az. wird ermittelt) 

Wilhelm Schlesiger: Der Fall Rudolf, Cromwell Press, Brighton 1994 

(AG Böblingen, 9 Gs 521/ 94) 

Herbert Verbeke (Hg.), Auschwitz Nackte Fakten, Vrij Historisch Onderzoek, 

293 



Berchem 1996 (AG Böblingen, 9(8) Gs 228/97) 

Zeitschriften: 

Akribeia, Jean Plantin, vol. 1, 2, 3, 4, 5, 6 (Az. wird ermittelt) 

Anzeiger der Notverwaltung des deutschen Ostens, Gemeinschaft 

ost- und sudentendeutscher Grundeigentümer und Geschädigter, Groß 

Wittensee, 2/1995 (AG Eckernförde, 51 Ds 619/96) 

Aurora, Nr. 9/10 & 11/12, Arbeitsgemeinschaft zur Erforschung der 

Zeitgeschichte, 

Regensdorf (Az. U01 /GG 0009/Ka-Mr/hs.) 

Deutsche Geschichte, Der Sündenfall des Völkerrechts, Band XXIV, 

Verlagsgesellschaft Berg, Berg am Starnberger See 1995 (AG Starnberg 

11 Js 24943/96) 

Deutschland — Schrift für neue Ordnung, Remscheid, Sonderheft 1989 

(OLG Düsseldorf, 2 Ss 155/ 91 - 52/91 111), 1-2/1990 (StA Dortmund, 31 Js 

101/90), 9/10 und 11 /12 1994 (LG Wuppertal, 9 Ds 12 Js 165/95) 

Eidgenoss, Verlag Eidgenoss, CH-Winterthur, verschiedene der bis 1993 

ersch. Ausgaben: 1-2/90 (AG München, 472 Cs 113 Js 3496/90), 3-6/90 

(AG München, II Gs 1454/90); 1-3 & 4-6/93 (AG Düsseldorf, 111 Cs/810 

Js 1166/93); 10-11 & 12/93 (AG München, 112 Js 3402/94) 

FZ-Flugblatt-Zeitung, VGB, A-Lochau, 1/1992 (AG Coburg, Cs 5 Js 

8136/92) 

Historische Tatsachen, Verlag für Volkstum und Zeitgeschichtsforschung, 

Vlotho, Nr. 1 (LG Dortmund, KLs 31 Js 270/78), 15 (BVG, 2 BvR 

1645/84), 23 & 24 (Az. wird ermittelt), 36 (BVG, BvR 824/90), 38 (OLG 

Hamm, 3 Ws 82/91), 44 (LG Bielefeld 4 KLs W 3/96), 52 & 53 (LG Bielefeld, 

Qs 563/ 94), 59 & 60 (BGH 4 StR 518/96), 1 neu & 64 (BGH 4 StR 

524/96), 66 (AG Bielefeld, 9 Gs 1279/96), 67 (AG Bielefeld, 9 Gs 

1325/96), 68 (LG Bielefeld, 4 KLs W 5/96 IV) 

Kommentare zum Zeitgeschehen, Wien, (Verfahren gegen Konrad 

Windisch, Az. wird ermittelt) 

Kritik, Kritik- Verlag, DK-Kollund, verschiedene Ausgaben der über 70 

existierenden Nummern (Az. wird ermittelt) 

Nation Europa, Nation Europa Verlag, Coburg, Ausgabe 2/1994 

Nouvelle Vision, (Az. wird ermittelt) 

Recht + Freiheit, Presseclub Schweiz, Basel, Nr. 4+5/1995, 1/1996 (Basel, 

Az. wird ermittelt), sowie eine weitere, unbekannte Zahl aus dem Jahr 

1998 (Basel, neues Verfahren gegen Ernst Indlekofer). 

Remer Depesche, Verlag Remer — Heipke, Bad Kissingen, Nr. 1, 2 & 5 

1991; 1 & 2 1992 (BGH, 1 StR 193/93) 

Revision, Nr. 69, Alain Guionnet, Issy-les-Moulineaux, (Az. wird ermittelt) 

Sleipnir, Verlag der Freunde, Berlin, Ausgaben 2, 3, 4 und 5/1995 (AG 

Berlin-Tiergarten, 271 Ds 155/ 96), 1/96 (AG Berlin-Tiergarten, 81 Js 

294 



714/96) und 4/1996 (AG Berlin-Tiergarten, Az. 352 Gs 800/97), 2/ 97 (AG 

Tiergarten, 352 Gs 3367/97) 

Staatsbriefe, Verlag Castel del Monte, München, Ausgabe 6 und 10/1995 

(Amtsgericht München, 8440 Ds 112 Js 10161/96) 

The Rune, Croydon Preservation Society, Croydon, no. 12, July 1996 

(Harrow Crown Court, Ref. T970944) 

Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung, 2(1+2) (1998) (StA 

München I, Ref. 112 Js 11282/98), (AG München, Ref. 812 Gs 16/ 98). 

Indizierte Web Seiten: 

http://www.zundelsite.org (BPjS, 1.8.1996)/(Schweizer Polizei 23.7.1998) 

http://www.air-photo.com 

http://mitglied.tripod.de/Nordbruch 

http://www.vho.org (BPjS, Pr. 273/98 UK/Schm)/(Schwz. Pol. 23.7.1998) 

http : / /www. ety. com /teil/ 

http:/Iwww3. stormfront.org 

http://www.melvig.org 

http : / /www. alpha, org/ directory/ main. htm 

http://abbc.com/islam/deutsch/deutsch.htm 

http://www.aryanbook.com 

http://www.resistance.com 

http://www.ostara.org/frohlich/ 

Hinweis: Diese Liste ist unvollständig und wird ständig erweitert. Die Wahrheitssuche darf 
selbstverständlich nur innerhalb bestehender Gesetze erfolgen. Diese wurden vom Staat erlassen, 
um die geistige Gesundheit seiner Bürger %u schütten. Das hat nichts mit Zensur %u tun, denn 
Artikel 5 des GG sagt klar und deutlich: „Eine Zensur findet nicht statt." Na also. 
Besonders verwerflich wäre es, sich derartige Schriften etwa über das Internet besorgen %u wollen. 
Bedenken Sie: 

Das Lesen verbotener Schriften gefährdet Ihre 

Gesundheit! 



295